Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!
❤

28. November 2010

Plötzliche Gedankenüberflutung

Das ihr mein Leben im Grunde zerstört habt,  wisst ihr wahrscheinlich nicht.
Ihr habt mich 3 Dingen entrissen. Meinem besten Freund, dem Hund. Meiner geliebten Oma.
Und meinen Freunden zusammenhängend mit meinem Durchsetzungsvermögen,
das ich von Grund auf neu aufbauen musste/sollte.

Hier musste ich mich intensiver mit all dem Scheiß auseinandersetzen.
All diese Gedanken, taten und Worte
habe ich bis heute mit mir herumgetragen.
Habe versucht alles in meinem Kopf zusammenzuhalten,
fest zusammen zu pressen.
Wie sehr mich das Alles belastet hat,
weiß ich erst seit 3 oder 4 Jahren.

Immer, wenn es schon zu spät war (!!),
hast du dich dazu entschlossen etwas ändern zu wollen.
Geholfen hat es wenig.
Ich könnte jeden Tag mindestens 2 Seiten darüber schreiben,
dass ich nicht mehr kann/will.
Doch ich lass es, sag mir immer wieder,
dass ich da durch muss.

Sie haben durch das Stehlen dieser 3 Dinge
einen ruhigen und schüchternen Menschen aus mir gemacht,
jedenfalls wirke ich nach Außen hin so.
Innerlich verbrenne ich,
bringe mich und meine Gedanken um und schreie und flehe nach Etwas..

Das ich wohl nie haben werde.
[25. 11. 2010]

5. November 2010

Böser Tag

Er ist nun weg.
Gefahren und die Fernbeziehung fängt an.
Ich war sehr froh für ihn als er mir sagte, er hätte dort nun eine Chance.
Es ist seine Heimat, sein Zimmer. Sein Leben dort.
Er fühlt sich dort wohl und nun hat er die Möglichkeit endlich etwas durchzuziehen.
Ich habe ihn gebeten es mir zu versprechen.
Er sagte ja. Ich hoffe so sehr darauf, dass alles gut wird.
Diese Woche, die er nun bei mir war..
War glaube ich eine der schlimmsten, die wir je zusammen verbracht haben.
Depressionen und Wut..
Und das alles wahrscheinlich nur wegen dem Wissen im Unterbewusstsein..
Das es bald passieren wird.

Er hat gezittert, überall..
Als wir uns verabschiedet haben.
Schon wenige Minuten vorher tat er es.
Ich denke, um nicht zu weinen.
Aber letzendlich war er fast soweit.. Seine roten, traurigen, mit tränen gefüllten Augen..
Die mich ansahen und verrieten, wie schlecht es ihm geht.
Und dieser Mund, der versuchte noch das letzte Lächeln zu zaubern,
bevor ich die Tür schloss.
Dramatisch irgendwie, aber das ist bei mir ja standart..

Ich habe Angst, nicht da sein zu können wenn dort irgendetwas passiert.
Ich gehe nicht davon aus und ich wünsche es ihm auch nicht!
Ich will mein Leben mit ihm teilen..
Ich will bei ihm sein, aber das ist jetzt erstmal nicht mehr möglich.
Ich weiß nicht.
Irgendwie will ich weinen und irgendwie will ich es verdrängen.
Ich vermisse ihn jetzt schon..
Was ist dann in einem Monat?!

Wenn ich mir vorstelle, dass er nach Jahren wieder in seinem Zimmer ist.
Für eine wirklich längere Zeit als sonst.
In seiner Heimat, bei seinem Vater.
Ich kann das Gefühl nicht beschreiben,
aber ich kann mir vorstellen wie es ihm gehen wird..
Melancholie..

Es ist mein Teddybärchen.
Meins allein.
Und ich kann es nicht erwarten ihn wieder zu sehen.
Ich weiß, dass jetzt erstmal Abstand ganz gut ist.

Diese Woche war anstrengend genug, für uns beide.
 Aber dieses unsichere Gefühl ist noch da..

Ich werde in kleine Stücke zerrissen, vom Schicksal persönlich.
Aber das ist in Ordnung.
Das ist es mir wert..
Er soll es schaffen und ich glaube auch fest daran und werde ihm beistehen,
wenn er es möchte..
Wenn er mich brauchen sollte..
Und solange ich weiß, dass diese seltsamen Empfindungen, die wahrscheinlich sehr bald zu schlimmeren Schmerzen führen werden, einen relativ positiven Hintergrund haben..

Solange ich weiß, dass er dabei ist sein Leben auf die Reihe zu bekommen..

 Ist dies nicht umsonst..