Ein kleiner Moment der Schwäche.
Nur ein kleiner Augenblick...
(A) - Bruder von (J) war da. Kam Samstagnacht und blieb bis Sonntagabend.
Erkenntis: Ich muss aufhören, zwanghaft zu wollen. Momentan will ich nicht.
Momentan kann ich nicht.
Wenn mich Treffen an (M) denken lassen, auch nur kurz... Bin ich noch nicht so weit.
I feel numb inside , like I can't connect with any emotions at all , like I'm totally disconnected from myself..
Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!
❤
26. März 2017
20. März 2017
Was bewegte sie dazu, trotzdem zu bleiben?
Ich selbst würde mir einen Kopfschuss verpassen, sollte ich jemals schwanger werden.
Im Leben würde mir der Gedanke freiwillig nicht kommen, Leben in diese Welt zu setzen.
Es gäbe zu viele Punkte, zu viele Sichtweisen, zuviele Tatsachen, die man mir beweisen, versichern, zugestehen müsste und dies kann glaube ich logisch gesehen kein Mensch auf dieser Welt.
Vorhin habe ich eine Sendung gesehen, in der eine Jugendliche schwanger wurde und richtig ausgetickt ist. Und da habe ich irgendwie erst an meine Sichtweise und letztendlich an meine Eltern denken müssen.
Meine Mutter hat sich immer zwei Mädchen gewünscht. Der Mann, für den sie sich letztlich entschieden hat, war abartig. Aber ihren Wunsch hat sie sich erfüllt.
Dennoch frage ich mich... Was bewegte sie dazu, bei ihm zu bleiben?
Als sie mit mir schwanger war - und er wusste es - stieß er sie die Treppe runter.
Ich frage mich zum Einen, wie er dazu fähig sein konnte zu riskieren, zwei Leben auf einmal zu beenden... Aber noch mehr interessiert es mich, wie meine Mutter trotzdem noch über 10 Jahre bei ihm bleiben konnte?
Ich stelle einfach mal die Behauptung auf, dass psychisch gesunde Frauen solche Männer verlassen würden. Klar, sie hätte schon früher merken müssen, was er ist. Wozu er fähig ist.
Aber dein eigenes Kind? In deinem Bauch? Und sie blieb. Sie blieb, sie bekam 7 Jahre später meine Schwester und sie blieb weiterhin - bis ich dieses Theater beendete.
Wozu ging sie dieses Risiko ein? Wo war die Vernunft?
Sie hat mal gesagt, sie hatte gehofft, wenn das Kind erst mal da ist - ich erst mal da bin, dann wird er sich ändern. Das denken viele Frauen, das ist eine typische Denkweise, jeder hat so etwas schon mal irgendwo gehört. Aber ihr Leben hätte vorbei sein können. Mein Leben, das - ich halte fest - keine 3 Monate später auf der Welt begonnen hatte, hätte mit einem Stoß einfach vorbei sein können. Zu ende.
Zack, tot.
Und sie blieb. Ein beunruhigender Gedanke.
Die Geschichte mit (A) ging zu lange. Wie weit wäre ich noch gegangen?
Das mit (M)... Wenn er gewollt hätte - wäre ich noch weiter in die Knie gegangen?
Es macht mir doch ein wenig Angst, wie schnell ich in solch eine Rolle zurück falle, obwohl ich ohne Partner, ohne "Gefühle für jemanden" ein komplett anderer Mensch bin.
Ist es das, was Menschen meinen mit "Liebe macht blind"?
So ein ungesundes Verhalten in Beziehungen will ich nicht an den Tag legen. Nicht mal direkt das Verhalten an sich, aber das, was im Kopf passiert.
Vielleicht ertrage ich Beziehungen nicht. Ich bin gern für mich. Vielleicht fühlt sich mein Inneres so falsch, so fehl am Platz, sobald ich einen Partner habe.
Aber deshalb zu allem fähig sein? Sich selbst schaden? Das ist ein Paradoxon in sich...
Und trotzdem lässt es mich nicht los, wie sehr meine Mutter doch schon fast... das Stoßen von der Treppe "akzeptiert" und beinahe "verharmlost" hat, indem sie einfach blieb. Das auf sein Verhalten keine Konsequenz folgte... Will ich nicht verstehen.
Im Leben würde mir der Gedanke freiwillig nicht kommen, Leben in diese Welt zu setzen.
Es gäbe zu viele Punkte, zu viele Sichtweisen, zuviele Tatsachen, die man mir beweisen, versichern, zugestehen müsste und dies kann glaube ich logisch gesehen kein Mensch auf dieser Welt.
Vorhin habe ich eine Sendung gesehen, in der eine Jugendliche schwanger wurde und richtig ausgetickt ist. Und da habe ich irgendwie erst an meine Sichtweise und letztendlich an meine Eltern denken müssen.
Meine Mutter hat sich immer zwei Mädchen gewünscht. Der Mann, für den sie sich letztlich entschieden hat, war abartig. Aber ihren Wunsch hat sie sich erfüllt.
Dennoch frage ich mich... Was bewegte sie dazu, bei ihm zu bleiben?
Als sie mit mir schwanger war - und er wusste es - stieß er sie die Treppe runter.
Ich frage mich zum Einen, wie er dazu fähig sein konnte zu riskieren, zwei Leben auf einmal zu beenden... Aber noch mehr interessiert es mich, wie meine Mutter trotzdem noch über 10 Jahre bei ihm bleiben konnte?
Ich stelle einfach mal die Behauptung auf, dass psychisch gesunde Frauen solche Männer verlassen würden. Klar, sie hätte schon früher merken müssen, was er ist. Wozu er fähig ist.
Aber dein eigenes Kind? In deinem Bauch? Und sie blieb. Sie blieb, sie bekam 7 Jahre später meine Schwester und sie blieb weiterhin - bis ich dieses Theater beendete.
Wozu ging sie dieses Risiko ein? Wo war die Vernunft?
Sie hat mal gesagt, sie hatte gehofft, wenn das Kind erst mal da ist - ich erst mal da bin, dann wird er sich ändern. Das denken viele Frauen, das ist eine typische Denkweise, jeder hat so etwas schon mal irgendwo gehört. Aber ihr Leben hätte vorbei sein können. Mein Leben, das - ich halte fest - keine 3 Monate später auf der Welt begonnen hatte, hätte mit einem Stoß einfach vorbei sein können. Zu ende.
Zack, tot.
Und sie blieb. Ein beunruhigender Gedanke.
Die Geschichte mit (A) ging zu lange. Wie weit wäre ich noch gegangen?
Das mit (M)... Wenn er gewollt hätte - wäre ich noch weiter in die Knie gegangen?
Es macht mir doch ein wenig Angst, wie schnell ich in solch eine Rolle zurück falle, obwohl ich ohne Partner, ohne "Gefühle für jemanden" ein komplett anderer Mensch bin.
Ist es das, was Menschen meinen mit "Liebe macht blind"?
So ein ungesundes Verhalten in Beziehungen will ich nicht an den Tag legen. Nicht mal direkt das Verhalten an sich, aber das, was im Kopf passiert.
Vielleicht ertrage ich Beziehungen nicht. Ich bin gern für mich. Vielleicht fühlt sich mein Inneres so falsch, so fehl am Platz, sobald ich einen Partner habe.
Aber deshalb zu allem fähig sein? Sich selbst schaden? Das ist ein Paradoxon in sich...
Und trotzdem lässt es mich nicht los, wie sehr meine Mutter doch schon fast... das Stoßen von der Treppe "akzeptiert" und beinahe "verharmlost" hat, indem sie einfach blieb. Das auf sein Verhalten keine Konsequenz folgte... Will ich nicht verstehen.
6. März 2017
Definition : Partnerschaft
...es ist als Kompliment zu nehmen, dass man als potenzieller Sexualpartner angesehen wird.
Wirklich?
Ist es das? Oder sollten solche Dinge abschrecken? Oder kommt es darauf an, wonach man Ausschau hält?
Ich wäre die Letzte, die Sex an sich verurteilt. Aber ist es nicht irgendwie fragwürdig, es von Anfang an als Möglichkeit zu sehen? Möglichen Besuch für möglichen Sex?
Oder ist das einfach die gnadenlose Ehrlichkeit eines Mannes, der wahre, ehrliche Gedanke, der in den Köpfen der Menschen kursiert, wenn man auf jemanden trifft?
Ist es gleich in jeder Hinsicht abwertend oder einfach nur menschlich?
Vielleicht suchen Menschen in der heutigen Zeit nach Etwas, was es gar nicht mehr gibt?
(M) ist wohl auf dem Weg zu seiner Ex. Das ist der wahre Grund gewesen für diese abgefuckte Zeit. Traurig für ihn - in irgendeiner Hinsicht durchaus gut für mich, dass es nicht noch länger hielt, als diese bescheidene 2 einhalb Monate.
Dennoch - er hat mir ins Gesicht gelogen und da war ein Gefühl und ich habe es ignoriert.
Und jetzt stellt sich mir wirklich die Frage, auf was ich momentan aus bin. Luft? Zeit? Lust? Ruhe? Oder einfach.. Nichts?
Für mich ist es noch nie ein Kompliment gewesen, wenn man Sex mit mir wollte. Ich habe keine männliche Seele in meinen Kontakten, die nicht mal auf etwas Derartiges hinaus wollte. Es ist traurig, denn man wird darauf reduziert. Also im Grunde ganz einfach... Eine Sache der Perspektive. Aber von welcher Perspektive kann ich sprechen, wenn ich den, der mich als Sexualpartner in Betracht zieht noch nicht mal live gesehen habe?
Wie abgestumpft und verzweifelt sind wir wirklich? Und wie weit würden wir gehen, um nur für zwei Stunden unsere innere Leere zu füllen? Wie schnell überschreitet ein Mensch seine Grenzen in der Hoffnung, dann endlich bedingungslos geliebt zu werden?
Wirklich?
Ist es das? Oder sollten solche Dinge abschrecken? Oder kommt es darauf an, wonach man Ausschau hält?
Ich wäre die Letzte, die Sex an sich verurteilt. Aber ist es nicht irgendwie fragwürdig, es von Anfang an als Möglichkeit zu sehen? Möglichen Besuch für möglichen Sex?
Oder ist das einfach die gnadenlose Ehrlichkeit eines Mannes, der wahre, ehrliche Gedanke, der in den Köpfen der Menschen kursiert, wenn man auf jemanden trifft?
Ist es gleich in jeder Hinsicht abwertend oder einfach nur menschlich?
Vielleicht suchen Menschen in der heutigen Zeit nach Etwas, was es gar nicht mehr gibt?
(M) ist wohl auf dem Weg zu seiner Ex. Das ist der wahre Grund gewesen für diese abgefuckte Zeit. Traurig für ihn - in irgendeiner Hinsicht durchaus gut für mich, dass es nicht noch länger hielt, als diese bescheidene 2 einhalb Monate.
Dennoch - er hat mir ins Gesicht gelogen und da war ein Gefühl und ich habe es ignoriert.
Und jetzt stellt sich mir wirklich die Frage, auf was ich momentan aus bin. Luft? Zeit? Lust? Ruhe? Oder einfach.. Nichts?
Für mich ist es noch nie ein Kompliment gewesen, wenn man Sex mit mir wollte. Ich habe keine männliche Seele in meinen Kontakten, die nicht mal auf etwas Derartiges hinaus wollte. Es ist traurig, denn man wird darauf reduziert. Also im Grunde ganz einfach... Eine Sache der Perspektive. Aber von welcher Perspektive kann ich sprechen, wenn ich den, der mich als Sexualpartner in Betracht zieht noch nicht mal live gesehen habe?
Wie abgestumpft und verzweifelt sind wir wirklich? Und wie weit würden wir gehen, um nur für zwei Stunden unsere innere Leere zu füllen? Wie schnell überschreitet ein Mensch seine Grenzen in der Hoffnung, dann endlich bedingungslos geliebt zu werden?
5. März 2017
Ich möchte einmal kurz Worte los werden.
Ein wenig festhalten.
Ich will, kann und werde (M) mit Sicherheit nicht zuviel Raum auf meinem Blog und vor allem in diesem Post lassen. Dennoch denke ich, dass wenige Tatsachen hier her gehören.
Er kam wie vereinbart - pünktlich. Ich glaube, das ist jetzt 2 (?) Wochen her.
Ich war matsch im Kopf - vorher und hinterher.
Währenddessen hielt ich eine Panikattacke zurück - so weit es eben ging. Ich glaube, meine Atemlosigkeit und mein Herzschlag hat man überall an mir sehen können - wie ein Beben. Und es war so eklig. So unglaublich.. eklig.
Er hat sowas wie Smalltalk versucht, es war wie ein Treffen mit einem Bekannten - allerdings nur für ihn. Außerdem lächelte er immer wieder - fast wie aus Mitleid. Dabei sagte ich, es geht mir gut. Gut.
Als er gegangen ist, habe ich gewartet, bis er ins Auto steigt und fährt. Und erst dann konnte ich auf meinen Balkon, habe geraucht, habe geweint, mich den ganzen Tag schlecht gefühlt und fühlte mich in die drei Wochen zurück versetzt, in denen er mich so sehr am Abgrund hat stehen lassen.
Aber am nächsten Tag war alles okay. Und am Tag darauf. Bis heute.
Ich denke immer noch, ich erinner mich nicht an irgendwelche Erlebnisse, aber ich denke immer noch. Gedanken denken sich teilweise von selbst, so ist das eben.
Aber es geht mir... gut.
Da ist nur die Tatsache, dass ich morgen 24 werde. Erneut ein Geburtstag. Erneut ein ganzes Lebensjahr rum. Und ich weiß noch genau, wie ich mich letztes Jahr aus Verzweiflung selbst eingeladen habe, mit einer Freundin und ihrem Kumpel feiern zu gehen, weil ich sonst nichts an meinem Geburtstag mit mir anzufangen wusste. Und ich weiß noch genau, wie ich dort getanzt habe und getrunken habe und es mir gut ging und ich mich aktiv gegen einen Ausraster entschied, als ich (A) an mir vorbei gehen sah und die Luft anhielt. Ich habe mich aktiv dafür entschieden, zu leben.
Und ich entscheide mich weiterhin aktiv dafür, nicht einfach nur zu existieren.
Ich will leben, ich bin glücklich und habe alles, was ich wollte.
Immernoch meine Arbeitsstelle - meinen Kater - meine Wohnung - Mich.
Und dieser Er , wo auch immer es ihn gibt und wann er sich zu erkennen gibt...
Ist Etwas, das kommt, wenn es kommt. Ich glaube, wenn man mit sich selbst nicht kann - kann es niemand anderes. Und keiner macht einen glücklich, wenn man es selbst nicht bereits ist.
Ich wünsche mir ab heute 0.00 Uhr ein besseres Ich - ein ruhigeres Ich - ein Ich, welches sich annimmt in traurigen und glücklichen Momenten. Ich wünsche mir nicht mehr einen Menschen, der mich nimmt wie ich bin. Ich wünsche mir, mich selbst in allen Lagen anzunehmen - mich nicht zu verurteilen und nicht mehr zu vergessen, dass es okay ist, menschlich zu fühlen. Kleine Tode zu sterben und wieder auf zu erstehen.
Es ist okay, wenn ich mich oder das um mich herum hasse. Und es ist okay, wenn ich in nächster Sekunde die Welt umarmen könnte. Es ist okay, ich zu sein.
Es ist gut, ich zu sein. Ohne euch da draußen, die einen Grund haben, weswegen ich meinen Weg ohne euch weiter gehe. Nicht alles hat seine Gründe. Aber wenn ein Mensch aus freien Stücken geht - so wird dies seinen Sinn haben. Kommt nicht zurück. Bleibt, wo ihr seid. Ich weiß, dass es besser so ist. Für euch. Für mich. Für mein Inneres. Und die Menschen, die neu in mein Leben treten werden.
Irgendwann.
Ein wenig festhalten.
Ich will, kann und werde (M) mit Sicherheit nicht zuviel Raum auf meinem Blog und vor allem in diesem Post lassen. Dennoch denke ich, dass wenige Tatsachen hier her gehören.
Er kam wie vereinbart - pünktlich. Ich glaube, das ist jetzt 2 (?) Wochen her.
Ich war matsch im Kopf - vorher und hinterher.
Währenddessen hielt ich eine Panikattacke zurück - so weit es eben ging. Ich glaube, meine Atemlosigkeit und mein Herzschlag hat man überall an mir sehen können - wie ein Beben. Und es war so eklig. So unglaublich.. eklig.
Er hat sowas wie Smalltalk versucht, es war wie ein Treffen mit einem Bekannten - allerdings nur für ihn. Außerdem lächelte er immer wieder - fast wie aus Mitleid. Dabei sagte ich, es geht mir gut. Gut.
Als er gegangen ist, habe ich gewartet, bis er ins Auto steigt und fährt. Und erst dann konnte ich auf meinen Balkon, habe geraucht, habe geweint, mich den ganzen Tag schlecht gefühlt und fühlte mich in die drei Wochen zurück versetzt, in denen er mich so sehr am Abgrund hat stehen lassen.
Aber am nächsten Tag war alles okay. Und am Tag darauf. Bis heute.
Ich denke immer noch, ich erinner mich nicht an irgendwelche Erlebnisse, aber ich denke immer noch. Gedanken denken sich teilweise von selbst, so ist das eben.
Aber es geht mir... gut.
Da ist nur die Tatsache, dass ich morgen 24 werde. Erneut ein Geburtstag. Erneut ein ganzes Lebensjahr rum. Und ich weiß noch genau, wie ich mich letztes Jahr aus Verzweiflung selbst eingeladen habe, mit einer Freundin und ihrem Kumpel feiern zu gehen, weil ich sonst nichts an meinem Geburtstag mit mir anzufangen wusste. Und ich weiß noch genau, wie ich dort getanzt habe und getrunken habe und es mir gut ging und ich mich aktiv gegen einen Ausraster entschied, als ich (A) an mir vorbei gehen sah und die Luft anhielt. Ich habe mich aktiv dafür entschieden, zu leben.
Und ich entscheide mich weiterhin aktiv dafür, nicht einfach nur zu existieren.
Ich will leben, ich bin glücklich und habe alles, was ich wollte.
Immernoch meine Arbeitsstelle - meinen Kater - meine Wohnung - Mich.
Und dieser Er , wo auch immer es ihn gibt und wann er sich zu erkennen gibt...
Ist Etwas, das kommt, wenn es kommt. Ich glaube, wenn man mit sich selbst nicht kann - kann es niemand anderes. Und keiner macht einen glücklich, wenn man es selbst nicht bereits ist.
Ich wünsche mir ab heute 0.00 Uhr ein besseres Ich - ein ruhigeres Ich - ein Ich, welches sich annimmt in traurigen und glücklichen Momenten. Ich wünsche mir nicht mehr einen Menschen, der mich nimmt wie ich bin. Ich wünsche mir, mich selbst in allen Lagen anzunehmen - mich nicht zu verurteilen und nicht mehr zu vergessen, dass es okay ist, menschlich zu fühlen. Kleine Tode zu sterben und wieder auf zu erstehen.
Es ist okay, wenn ich mich oder das um mich herum hasse. Und es ist okay, wenn ich in nächster Sekunde die Welt umarmen könnte. Es ist okay, ich zu sein.
Es ist gut, ich zu sein. Ohne euch da draußen, die einen Grund haben, weswegen ich meinen Weg ohne euch weiter gehe. Nicht alles hat seine Gründe. Aber wenn ein Mensch aus freien Stücken geht - so wird dies seinen Sinn haben. Kommt nicht zurück. Bleibt, wo ihr seid. Ich weiß, dass es besser so ist. Für euch. Für mich. Für mein Inneres. Und die Menschen, die neu in mein Leben treten werden.
Irgendwann.
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