Wie verabschiedet man sich?
Sagt man liebe Worte? Nimmt man jemanden in den Arm?
Wünscht man allen Anderen alles Gute und kehrt ihnen den Rücken zu?
Meine Abschiede waren nie welche.
Ich habe mich einfach umgedreht. Ich habe die Menschen einfach stehen lassen, ohne Worte.
Wozu auch Worte? Sie bringen nichts. Sie sagen ja doch nichts aus.
Menschen haben mir soviel versprochen. Von so vielen Dingen haben sie mir erzählt, die nie eingetroffen haben. Immer und immer wieder.
Ich liebe Worte, ich benutze sie in allen Variationen und ich benutze sie gerne.
Sie richten soviel an, soviel Schönes und soviel Leid und ich...
Habe damals immer an die Schönheit geglaubt, bis ich eines Tages jemanden mit Worten um Etwas bitten musste, der weder existierte, noch darauf hätte antworten können.
Und er hat es nicht.
Ich will schon gar nicht mehr aufzählen, was in meinem Kopf passiert.
Und ich will nicht mehr zählen, wie oft ich allein da stand.
Freitagabend hat in mir etwas zerstört, von dem ich nicht einmal mehr wusste, dass es existiert.
Wenn ich dieses Fenster jetzt groß auf dem TV offen lasse und das Licht meine Wohnung durchleuchtet und irgendwann übernächste Woche irgendjemand auf die Idee kommen könnte, das Etwas geschehen ist... Werden diese Worte auch nichts ändern.
Ich habe einen Grad der Emotionslosigkeit erreicht, den ich kaum im Stande bin wieder rückgängig zu machen. Ich bin kurz davor, mir Etwas anzutun. Und ich bin feige.
Ich habe mal gehört, Unkraut vergeht nicht. Eventuell bin ich dieses Mal besser, als Unkraut.
Musik versetzt mich in eine andere Welt. Tabletten und Alkohol auch.
Wir werden sehen, was passiert.
Keine Selbstmordankündigung, Aufmerksamkeit will ich nicht. Nur ein Versuch. Ein Versuch. Ein Versuch....
I feel numb inside , like I can't connect with any emotions at all , like I'm totally disconnected from myself..
Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!
❤
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9. Oktober 2016
26. Juli 2016
Wenn man nicht schlafen kann, fabrizieren Gehirne interessante Dinge. Oder Dinge, die einen irre werden lassen. So oder so, sonderlich fördernd für den Schlaf sind sie nicht.
Ich sitze am See auf einer Steinmauer und schaue in den Himmel. Merke, wie jemand auf mich zugeht und an der Steinmauer Halt macht. Du.
Du lehnst dich mit dem Rücken an die Mauer und starrst zu Boden.
Ich spüre deine Anwesenheit so deutlich, obwohl ich nicht hinsehen kann.
Nicht sehen kann. Nichts sehen kann.
"Weißt du...", beginnst du. Und mein Herz bleibt stehen. Für einen kurzen Augenblick hört es auf zu schlagen. Einfach so.
Ich atme durch und schaue zu dir.
"...ich denke an dich. Ich denke immer an dich. An dein Lachen, dein Sein, deine Art. So Vieles... ist einfach kaputt gegangen. Ich habe mich gewehrt - gegen das Leben ohne dich. Nur deshalb konnte ich nicht - wollte ich nicht aufhören, mich zu melden. Du warst der Sinn. MEIN Sinn. Du bist gegangen und nahmst die Wärme mit. Die Farben, das Glück. Ich habe viel getan, dir viel angetan. Du fehlst. Du fehlst so sehr, dass es immer noch weh tut."
Ich sehe rüber zum See. Am See vorbei schaue ich gerade aus und atme.
"Es ist verrückt, aber es stimmt. Wir haben 2016 und ich kann nicht vergessen. Weißt du noch, als ich dir die Lieder vorgespielt habe? Die Lieder, die alles aussagen konnten, wozu ich nicht in der Lage war. Weißt du noch? Weißt du noch, wie ich auf die Knie ging. Damals im Hausflur und wie bitterlich ich weinte? Weil ich dich nicht gehen lassen konnte. Ich konnte nicht loslassen. Ich kann es bis heute nicht."
Du schaust zu mir. Dein Blick durchdringt mich, bohrt sich in mich und verharrt unangenehm schmerzhaft an mir.
"Ich will eigentlich nur sagen, dass es mir Leid tut. Du warst etwas Besonderes. Immer. Du musst mir glauben. Mir glauben, dass es mir Ernst war. Ich hatte Angst - vor mir - vor dir - vor uns. Es tut mir wirklich Leid."
Ich schließe die Augen und verweile einen Moment in dieser Situation. Als ich meine Augen öffne, kneife ich beide leicht zusammen und schaue schräg zu dir. Ich treffe deinen Blick und er schmerzt noch mehr - jetzt, wo er mich direkt ins Herz trifft.
"Ich glaube dir nicht", antworte ich und schaue zu Boden.
"Wieso?", fragst du mich und ich habe das Gefühl von Tausend Messern an der Kehle.
Ich drehe meinen Blick wieder Richtung See, mustere das Wasser und schaue schließlich zurück zu dir.
"Du bist nicht echt", sage ich bestimmt.
Deine Augen füllen sich mit Tränen. Als sie beginnen, dein Gesicht herunter zu laufen, ätzen sie deine Haut, wie Säure. So lange, bis ich nur noch einen Schädel vor mir erblicken kann.
Nur deine Leere blickt mich an. Es ist beängstigend und verwirrend zugleich.
Ich sehe dich immernoch an, versucht, meinen Blick abzuwenden, doch ich kann mich nicht bewegen. Es wird bitterkalt.
Irgendwann löse ich mich von diesem Anblick und schaue zu Boden.
In dem Moment bewegst auch du dich. Von mir weg. Du gehst und ich sehe dir noch nach, als du hinter den Bäumen verschwindest.
Und während ich so da sitze und noch deine Anwesenheit spüre, frage ich mich..
Welches Mädchen sitzt am anderen Ufer? Wer ist sie, zu der du nun gehst? Und was wird sie tun, wenn du ihr genau das Gleiche sagst? Und wie viele Weitere wirst du noch an diesem See besuchen? Wie viele von uns gibt es tatsächlich...
Du lehnst dich mit dem Rücken an die Mauer und starrst zu Boden.
Ich spüre deine Anwesenheit so deutlich, obwohl ich nicht hinsehen kann.
Nicht sehen kann. Nichts sehen kann.
"Weißt du...", beginnst du. Und mein Herz bleibt stehen. Für einen kurzen Augenblick hört es auf zu schlagen. Einfach so.
Ich atme durch und schaue zu dir.
"...ich denke an dich. Ich denke immer an dich. An dein Lachen, dein Sein, deine Art. So Vieles... ist einfach kaputt gegangen. Ich habe mich gewehrt - gegen das Leben ohne dich. Nur deshalb konnte ich nicht - wollte ich nicht aufhören, mich zu melden. Du warst der Sinn. MEIN Sinn. Du bist gegangen und nahmst die Wärme mit. Die Farben, das Glück. Ich habe viel getan, dir viel angetan. Du fehlst. Du fehlst so sehr, dass es immer noch weh tut."
Ich sehe rüber zum See. Am See vorbei schaue ich gerade aus und atme.
"Es ist verrückt, aber es stimmt. Wir haben 2016 und ich kann nicht vergessen. Weißt du noch, als ich dir die Lieder vorgespielt habe? Die Lieder, die alles aussagen konnten, wozu ich nicht in der Lage war. Weißt du noch? Weißt du noch, wie ich auf die Knie ging. Damals im Hausflur und wie bitterlich ich weinte? Weil ich dich nicht gehen lassen konnte. Ich konnte nicht loslassen. Ich kann es bis heute nicht."
Du schaust zu mir. Dein Blick durchdringt mich, bohrt sich in mich und verharrt unangenehm schmerzhaft an mir.
"Ich will eigentlich nur sagen, dass es mir Leid tut. Du warst etwas Besonderes. Immer. Du musst mir glauben. Mir glauben, dass es mir Ernst war. Ich hatte Angst - vor mir - vor dir - vor uns. Es tut mir wirklich Leid."
Ich schließe die Augen und verweile einen Moment in dieser Situation. Als ich meine Augen öffne, kneife ich beide leicht zusammen und schaue schräg zu dir. Ich treffe deinen Blick und er schmerzt noch mehr - jetzt, wo er mich direkt ins Herz trifft.
"Ich glaube dir nicht", antworte ich und schaue zu Boden.
"Wieso?", fragst du mich und ich habe das Gefühl von Tausend Messern an der Kehle.
Ich drehe meinen Blick wieder Richtung See, mustere das Wasser und schaue schließlich zurück zu dir.
"Du bist nicht echt", sage ich bestimmt.
Deine Augen füllen sich mit Tränen. Als sie beginnen, dein Gesicht herunter zu laufen, ätzen sie deine Haut, wie Säure. So lange, bis ich nur noch einen Schädel vor mir erblicken kann.
Nur deine Leere blickt mich an. Es ist beängstigend und verwirrend zugleich.
Ich sehe dich immernoch an, versucht, meinen Blick abzuwenden, doch ich kann mich nicht bewegen. Es wird bitterkalt.
Irgendwann löse ich mich von diesem Anblick und schaue zu Boden.
In dem Moment bewegst auch du dich. Von mir weg. Du gehst und ich sehe dir noch nach, als du hinter den Bäumen verschwindest.
Und während ich so da sitze und noch deine Anwesenheit spüre, frage ich mich..
Welches Mädchen sitzt am anderen Ufer? Wer ist sie, zu der du nun gehst? Und was wird sie tun, wenn du ihr genau das Gleiche sagst? Und wie viele Weitere wirst du noch an diesem See besuchen? Wie viele von uns gibt es tatsächlich...
8. Juli 2016
Wie weit kann man gehen, wenn alles egal ist? Wie krass kann man abstumpfen, wenn man in den Abgrund fällt? Kann das Opfer tatsächlich der Schuldige sein? Und wie subjektiv ist die eigene Wahrnehmung wirklich?
Gestern habe ich mich mit (M) getroffen.
Ich ging davon aus, dass endlich den Schritt wagen würde und mir stecken würde, dass er sich verknallt hat. In mich. Warum auch immer.
Und ich hatte mir bereits alle Sätze zurecht gelegt, um es klar und deutlich abzublocken und... sofort aus der Welt zu schaffen.
Wir sprachen über alles Mögliche und letztendlich tatsächlich wieder über (A).
Irgendwie schräg.
Seine Freundin, die mir so Leid tat, weil er sie genau so behandelt hat, wie mich und alle anderen davor, hatte mit ihm Schluss gemacht.
Angeblich hat er es nie geschafft, in der offenen Beziehung, wie er sie nannte, seiner Freundin zu erzählen, ob und wann er es mit jemand anderem getan hat. Für mich durchaus verständlich, dass sie es wissen wollte. Das habe ich ihm damals auch immer gesagt, als wir noch eine Affäre hatten.
Und er sprach mit mir darüber und ich fand das irgendwie.. locker okay. Zum Zeitpunkt der Affäre. Klar.
Außerdem hat (A) wohl zu ihr gemeint, sie solle sich einen Beruf suchen, in dem sie mehr verdienen würde. Weil er einen 400Euro Job hat und das Meiste für Drogen braucht.
Wenn er keine Kohle hatte, hat sie ihm Geld überwiesen. Zum Schluss hat er eine Rechung bei ihr offen gehabt von ca. 1000 Euro, von denen er ihr wortgemäß "keinen Cent zurückzahlen" wird.
Seine Erklärung für die offene Beziehung war wohl, seine Exfreundin habe ihn in den letzten Jahren endgültig zerstört, sodass er sich nie wieder auf etwas Festes einlassen kann.
Diese Exfreundin. Das bin ich.
Es war erschreckend. Zum Lachen. Zum Weinen. Zum verrückt werden.
Wie erklärt man einem Außenstehenden, dass das Alles sogar stimmen kann?
Wie erklärt man einem Außenstehenden, der nur solche Geschichten kennt, dass (A) mich nie materiell ausgenutzt hat? Er hat sich ein Einziges Mal Geld von mir geliehen und dieses bekam ich sofort zurück. Probleme, Streit oder gar Hintergedanken gab es bei diesen Themen nie.
Er muss tief gefallen sein. Und vor allem musste mir wohl klar werden, dass er tatsächlich auf eine absurde Art und Weise so Etwas wie Liebe mir gegenüber empfunden hat.
Das ich mal solche Gedankengänge hätte, hätte ich nie gedacht. Das ich ihm auf irgendeine Art wirklich von Herzen etwas bedeutet habe.
Ich weiß, er wird sie stalken, weil er nicht allein sein kann.
Und ich hoffe, sie ist stark genug, stärker, als ich es damals war und fällt nicht darauf herein.
Und gleichzeitig frage ich mich erneut:
Ist er wirklich dazu fähig? Oder ist er einfach komplett abgekackt?
Das Bild von ihm, er als Person, als Ganzes...
Ich denke, ich habe einen wirklichen Psychopathen kennen gelernt. Und vielleicht bin ich auch Einer... Denn auch ich konnte manipulieren und ihn auf die Knie zwingen.
Aber so war es die letzten Jahre immer... Sobald einer von uns erkannte, was geschieht, drehte sich der Spieß um und letzten Endes ging es nur darum, nicht selbst derjenige zu sein, der daran zerbricht.
Ich ging davon aus, dass endlich den Schritt wagen würde und mir stecken würde, dass er sich verknallt hat. In mich. Warum auch immer.
Und ich hatte mir bereits alle Sätze zurecht gelegt, um es klar und deutlich abzublocken und... sofort aus der Welt zu schaffen.
Wir sprachen über alles Mögliche und letztendlich tatsächlich wieder über (A).
Irgendwie schräg.
Seine Freundin, die mir so Leid tat, weil er sie genau so behandelt hat, wie mich und alle anderen davor, hatte mit ihm Schluss gemacht.
Angeblich hat er es nie geschafft, in der offenen Beziehung, wie er sie nannte, seiner Freundin zu erzählen, ob und wann er es mit jemand anderem getan hat. Für mich durchaus verständlich, dass sie es wissen wollte. Das habe ich ihm damals auch immer gesagt, als wir noch eine Affäre hatten.
Und er sprach mit mir darüber und ich fand das irgendwie.. locker okay. Zum Zeitpunkt der Affäre. Klar.
Außerdem hat (A) wohl zu ihr gemeint, sie solle sich einen Beruf suchen, in dem sie mehr verdienen würde. Weil er einen 400Euro Job hat und das Meiste für Drogen braucht.
Wenn er keine Kohle hatte, hat sie ihm Geld überwiesen. Zum Schluss hat er eine Rechung bei ihr offen gehabt von ca. 1000 Euro, von denen er ihr wortgemäß "keinen Cent zurückzahlen" wird.
Seine Erklärung für die offene Beziehung war wohl, seine Exfreundin habe ihn in den letzten Jahren endgültig zerstört, sodass er sich nie wieder auf etwas Festes einlassen kann.
Diese Exfreundin. Das bin ich.
Es war erschreckend. Zum Lachen. Zum Weinen. Zum verrückt werden.
Wie erklärt man einem Außenstehenden, dass das Alles sogar stimmen kann?
Wie erklärt man einem Außenstehenden, der nur solche Geschichten kennt, dass (A) mich nie materiell ausgenutzt hat? Er hat sich ein Einziges Mal Geld von mir geliehen und dieses bekam ich sofort zurück. Probleme, Streit oder gar Hintergedanken gab es bei diesen Themen nie.
Er muss tief gefallen sein. Und vor allem musste mir wohl klar werden, dass er tatsächlich auf eine absurde Art und Weise so Etwas wie Liebe mir gegenüber empfunden hat.
Das ich mal solche Gedankengänge hätte, hätte ich nie gedacht. Das ich ihm auf irgendeine Art wirklich von Herzen etwas bedeutet habe.
Ich weiß, er wird sie stalken, weil er nicht allein sein kann.
Und ich hoffe, sie ist stark genug, stärker, als ich es damals war und fällt nicht darauf herein.
Und gleichzeitig frage ich mich erneut:
Ist er wirklich dazu fähig? Oder ist er einfach komplett abgekackt?
Das Bild von ihm, er als Person, als Ganzes...
Ich denke, ich habe einen wirklichen Psychopathen kennen gelernt. Und vielleicht bin ich auch Einer... Denn auch ich konnte manipulieren und ihn auf die Knie zwingen.
Aber so war es die letzten Jahre immer... Sobald einer von uns erkannte, was geschieht, drehte sich der Spieß um und letzten Endes ging es nur darum, nicht selbst derjenige zu sein, der daran zerbricht.
4. Juli 2016
Stabil unstabil, ein Hauch von Nichts inmitten von Allem. Zuviel zuviel.
Was, wenn es mir immer so gehen wird?
Wenn mein Leben immer auf diese Art und Weise an mir vorbei ziehen wird?
Ich fühle mich in so vielen Alltagssituationen schlecht. So verdammt schlecht und ich kann es nicht ändern. Ich kann äußerlich lachen und so tun, als wäre Nichts. Aber macht das Sinn?
Wieso habe ich damals nicht einfach auf mein Inneres gehört und mir diesen Typen nach Hause geholt?
Hätte ich seine Nummer noch, ich hätte sie bereits tausende Male gewählt.
Ich wünschte, ich könnte es. Ich wünschte, ich hätte jemanden, der bei mir ist. So nah, wie sonst keiner. Und wenn wir fertig wären, dann würden wir gemeinsam eine rauchen. Und ich würde tranceartig ins Nichts starren. Und er würde fragen, wieso ich eigentlich immer so bin.
So bin, wie ich bin. Und ich würde darauf nicht antworten. Niemals.
Was ist das für ein Leben, in dem man sich seit Jahren so fühlt? Obwohl man es nicht will, obwohl man alles dafür tun würde, es rückgängig zu machen?
Wieso dreht sich alles, wie in einem Karussel? Und wieso kann man nicht einfach springen, sich befreien und davon fliegen?
Ich habe das Bedürfnis, zu schneiden. Haut zu verbrennen. Einfach nur, um endlich wieder etwas körperliches zu fühlen. Weil du immer noch überall bist. Du bist immer noch überall.
Wenn Tränen verstummen, was bleibt einem dann?
Wenn mein Leben immer auf diese Art und Weise an mir vorbei ziehen wird?
Ich fühle mich in so vielen Alltagssituationen schlecht. So verdammt schlecht und ich kann es nicht ändern. Ich kann äußerlich lachen und so tun, als wäre Nichts. Aber macht das Sinn?
Wieso habe ich damals nicht einfach auf mein Inneres gehört und mir diesen Typen nach Hause geholt?
Hätte ich seine Nummer noch, ich hätte sie bereits tausende Male gewählt.
Ich wünschte, ich könnte es. Ich wünschte, ich hätte jemanden, der bei mir ist. So nah, wie sonst keiner. Und wenn wir fertig wären, dann würden wir gemeinsam eine rauchen. Und ich würde tranceartig ins Nichts starren. Und er würde fragen, wieso ich eigentlich immer so bin.
So bin, wie ich bin. Und ich würde darauf nicht antworten. Niemals.
Was ist das für ein Leben, in dem man sich seit Jahren so fühlt? Obwohl man es nicht will, obwohl man alles dafür tun würde, es rückgängig zu machen?
Wieso dreht sich alles, wie in einem Karussel? Und wieso kann man nicht einfach springen, sich befreien und davon fliegen?
Ich habe das Bedürfnis, zu schneiden. Haut zu verbrennen. Einfach nur, um endlich wieder etwas körperliches zu fühlen. Weil du immer noch überall bist. Du bist immer noch überall.
Wenn Tränen verstummen, was bleibt einem dann?
12. Juni 2016
Fettes Autsch!
Morgen muss ich wieder arbeiten. Nach zwei Wochen Urlaub direkt 9 Tage am Stück. Dann einen Tag frei und wieder 9 Tage am Stück. Bis vor wenigen Tagen hat mich das noch gestört - Müdigkeit wird sich breit machen und kaum Zeit für irgendetwas anderes.
Seit der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sich das geändert. (A) und (R) sind sich im Club begegnet. Keine coole Aktion. Die Erklärung gegenüber den Türstehern hat eventuell etwas bewirkt, jedoch blieb das Ergebnis.
Ärger - Wut - Trauer - Hass - kein Verständnis.
Es war erniedrigend, da zu stehen, zugeben zu müssen, damals mit diesem Menschen eine Beziehung gehabt zu haben. Es war, als wurde ich vor den Augen aller psychisch erneut vergewaltigt worden.
Du warst auch mit (A) zusammen? Hahaha, eine Freundin.. Hahaha... auch... Hahah - Fresse man. Dich hat keiner gefragt, Fresse. Eeehh..
Als (M) sich ebenfalls aufregte, weil raus kam, dass eine gute Freundin von ihm mit (A) nun zusamme ist, sich über (A) auskotzt, sich scheiße behandelt fühlt und gar keine offene Beziehung will, so wie (A) es aber angibt... Wäre ich am liebsten weggerannt. Einfach weg. Es tut mir Leid für sie, es tut mir Leid für (M), denn auch wenn er (A) vorher schon kacke fand, ist nunmal wieder durch meine bloße Anwesenheit alles aus dem Ruder gelaufen. Es nervt, dass (R) sich nicht beherrschen konnte oder auch doch, aber keiner hat es gesehen. Oder doch? Keine Ahnung. Es nervt, dass (A) wieder so austickt, so einen Elefanten macht daraus, die Vergangenheit auf alles und jeden so extrem projeziert, obwohl doch wirklich keiner Stress wollte. Gib (A) eine Möglichkeit, dich erneut in die Hölle zu schicken und er tut es.
Die Bahnfahrt danach war ätzend, (R) war kurz den Tränen nah. Erst stieg er am anderen Ende ein, kam dann zu uns und konnte zu heraus pressen, dass es doch nicht wahr sein kann, dass wir beide so etwas bei (A) nach all den Jahren immer noch zulassen. Irgendwann war ich weg. Gedanklich, körperlich, ich war nicht mehr da. Ich weiß nur noch, dass ich beinahe anfing zu heulen, lauthals geschrien habe, (R) soll bitte den Mund halten und irgendwann merke ich, wie ich mit meinen Fingern gegen die Scheibe stupse, im Rhythmus und dazu irgendetwas summe.
Um 4 war ich daheim, um halb 6 habe ich versucht zu schlafen, um 10 ging es einfach nicht mehr.
Mittags hab ich wieder gepennt. Jetzt renne ich rum, wie in Trance und meine Befürchtung, (A) würde nun wieder anfangen, mich überall anzuschreiben, dumm anzumachen, mich zu provozieren und wieder Kontakt suchen hat sich vor einer Stunde bestätigt. Ich kenne ihn. Diese Seite von ihm - nur allzu gut. Ich will nicht, dass es wieder los geht. Seit 2008 gibt es kein Jahr, wirklich kein einziges verdammtes Jahr, in dem ich nichts von ihm höre, sehe, lese. Kein einziges Jahr, in dem er mich mal komplett alle 365 Tage in Ruhe lassen kann.
Was ist das nur für ein schlechter Film. Was passiert hier nur, wieso zum Teufel verläuft mein Leben auf diese Art, ich kann es nicht verstehen. Es ist nicht mal mehr dieses Loch, in das ich sonst immer gefallen bin. Es ist mittlerweile einfach nur Folter. Eingesperrt im Leben. Und die Stiche und Schmerzen kommen nur aus einer Richtung.
Arbeiten, morgen arbeiten. Nicht mehr denken, keine Zeit mehr für nichts, das wird erst mal helfen.
Erst mal.
Seit der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sich das geändert. (A) und (R) sind sich im Club begegnet. Keine coole Aktion. Die Erklärung gegenüber den Türstehern hat eventuell etwas bewirkt, jedoch blieb das Ergebnis.
Ärger - Wut - Trauer - Hass - kein Verständnis.
Es war erniedrigend, da zu stehen, zugeben zu müssen, damals mit diesem Menschen eine Beziehung gehabt zu haben. Es war, als wurde ich vor den Augen aller psychisch erneut vergewaltigt worden.
Du warst auch mit (A) zusammen? Hahaha, eine Freundin.. Hahaha... auch... Hahah - Fresse man. Dich hat keiner gefragt, Fresse. Eeehh..
Als (M) sich ebenfalls aufregte, weil raus kam, dass eine gute Freundin von ihm mit (A) nun zusamme ist, sich über (A) auskotzt, sich scheiße behandelt fühlt und gar keine offene Beziehung will, so wie (A) es aber angibt... Wäre ich am liebsten weggerannt. Einfach weg. Es tut mir Leid für sie, es tut mir Leid für (M), denn auch wenn er (A) vorher schon kacke fand, ist nunmal wieder durch meine bloße Anwesenheit alles aus dem Ruder gelaufen. Es nervt, dass (R) sich nicht beherrschen konnte oder auch doch, aber keiner hat es gesehen. Oder doch? Keine Ahnung. Es nervt, dass (A) wieder so austickt, so einen Elefanten macht daraus, die Vergangenheit auf alles und jeden so extrem projeziert, obwohl doch wirklich keiner Stress wollte. Gib (A) eine Möglichkeit, dich erneut in die Hölle zu schicken und er tut es.
Die Bahnfahrt danach war ätzend, (R) war kurz den Tränen nah. Erst stieg er am anderen Ende ein, kam dann zu uns und konnte zu heraus pressen, dass es doch nicht wahr sein kann, dass wir beide so etwas bei (A) nach all den Jahren immer noch zulassen. Irgendwann war ich weg. Gedanklich, körperlich, ich war nicht mehr da. Ich weiß nur noch, dass ich beinahe anfing zu heulen, lauthals geschrien habe, (R) soll bitte den Mund halten und irgendwann merke ich, wie ich mit meinen Fingern gegen die Scheibe stupse, im Rhythmus und dazu irgendetwas summe.
Um 4 war ich daheim, um halb 6 habe ich versucht zu schlafen, um 10 ging es einfach nicht mehr.
Mittags hab ich wieder gepennt. Jetzt renne ich rum, wie in Trance und meine Befürchtung, (A) würde nun wieder anfangen, mich überall anzuschreiben, dumm anzumachen, mich zu provozieren und wieder Kontakt suchen hat sich vor einer Stunde bestätigt. Ich kenne ihn. Diese Seite von ihm - nur allzu gut. Ich will nicht, dass es wieder los geht. Seit 2008 gibt es kein Jahr, wirklich kein einziges verdammtes Jahr, in dem ich nichts von ihm höre, sehe, lese. Kein einziges Jahr, in dem er mich mal komplett alle 365 Tage in Ruhe lassen kann.
Was ist das nur für ein schlechter Film. Was passiert hier nur, wieso zum Teufel verläuft mein Leben auf diese Art, ich kann es nicht verstehen. Es ist nicht mal mehr dieses Loch, in das ich sonst immer gefallen bin. Es ist mittlerweile einfach nur Folter. Eingesperrt im Leben. Und die Stiche und Schmerzen kommen nur aus einer Richtung.
Arbeiten, morgen arbeiten. Nicht mehr denken, keine Zeit mehr für nichts, das wird erst mal helfen.
Erst mal.
9. Juni 2016
!
Stopp Stopp Stopp Stopp Stopp
Nein Nein Nein Nein Nein
Weg damit Weg damit Weg damit
Raus Raus Raus Raus Raus
Wieso ist das alles wieder so anstrengend, so präsent?
Weg Weg Weg Weg Weg
....mit dir.
Nein Nein Nein Nein Nein
Weg damit Weg damit Weg damit
Raus Raus Raus Raus Raus
Wieso ist das alles wieder so anstrengend, so präsent?
Weg Weg Weg Weg Weg
....mit dir.
8. Juni 2016
Wenn man vom Teufel spricht...
(M) war der Erste, der bei mir eintraf.
Wir haben über Beziehungen, Bullshit und wichtige Dinge gesprochen.
Ich kam nicht daran vorbei ihn zu erwähnen,
was anfangs noch ging und mir später doch einen kleinen Stich versetzte.
In letzter Zeit spukt er wieder in meinem Kopf herum, aber es ist auszuhalten.
Als (R) dazu kam, sprachen wir hauptsächlich über ihn.
Über seine Krankmeldung für den restlichen Monat und kurz war da auch ein sentimentaler Moment wegen seinem Kater, von dem er sich letzten Freitag verabschieden musste.
Als wir uns auf den Weg in den Club machten, hatte ich bereits 4 Bier intus - was für mich sehr ungewöhnlich ist. Der Abend sollte dazu dienen, endlich wieder raus zu kommen.
Ich hatte dieses Gefühl - was ich immer hatte, wenn klar war, dass ich ihm begegnen würde.
Allerdings ging ich davon aus, ihn an Ort und Stelle anzutreffen, mich damit abzufinden, weiterhin zu üben, in seiner Gegenwart zu sein und klar zu denken.
Aber es kommt ja eh immer anders, als man denkt...
Als wir im Bahnhofsladen waren, uns dämlich beim Zigarettenkauf angestellt hatten und ich danach noch dringend auf die Toilette musste, gingen wir endlich Richtung Innenstadt.
Die Straßen waren leergefegt, alles war in hell orangenes Laternenlicht getaucht. Auf einmal bekam ich einen Schlag in meine komplette linke Körperhälfte. Es tat kurz weh, ich sah nach links und direkt in seine Augen. Es war eine Geistererscheinung. Er kam auf uns zu, wollte zum Bahnhof und starrte mich an. Sein Blick war konzentriert, starr und... wütend? Zörnig? Müde? Ich konnte es nicht abschätzen, es waren sicherlich nur 5 Sekunden, die mir vorkamen wie eine Ewigkeit. Als ich begriff, dass er es tatsächlich ist und ich ihn gerade anstarre, schaute ich schnell zu Boden und ab da...
Dunkle Wolken, ein Elefant auf meiner Brust. Atmen. Atmen. Atmenatmenatmen. Nicht so schnell, ruhig. Fuck. Atmenatmen.
Mir wurde beinahe schwarz vor Augen, ich war wie leer gesaugt. Plötzlich stand (R) schon vor mir und umarmte mich. Fest, haltend. Ich spürte nur, wie ich immer stärker und schneller zu hyperventilieren begann. (R) sagte nichts, dafür war ich dankbar. Als es endlich besser wurde, schloss ich die Augen, öffnete sie wieder und realisierte, dass wir nicht weit gekommen waren. Das Zittern begann, die Kraftlosigkeit machte sich in mir breit und gleichzeitig hätte ich so gern auf geschrien, wäre außer mir. Ich stief ein leises okay... aus und (R) ließ mich los. Als wir weiter gingen, wollte (R) mich noch stützen, was ich allerdings nicht mehr zulassen konnte. An den Weg zum Club kann ich mich kaum erinnern, ich hatte mich zwar schnell gefangen, aber es war trotzdem so... gefühllos.
Ich lachte zwischendurch, ich sagte irgendetwas zu irgendeinem von den Beiden, aber mehr weiß ich nicht.
Im Club verschwand ich auf der Toilette, setzte mich auf den Klodecken und atmete. Weinte in mich hinein, schlug gegen Wände, nur schreien durfte ich nicht. Als ich die Augen wieder zu machte, kam es mir wieder vor, als würde ich Stunden in dieser Kabine verbringen. Schließlich stand ich auf, zupfte mein Oberteil zurecht, ging zum Spiegel, wusch mir die Hände, setzte ein Lächeln auf und der Abend wurde gut. Er wurde wirklich gut.
Eine beinahe Schlägerei, ein seltsamer Tagtraum mitten in der Nacht (war ja schon nach 1 Uhr) er würde mir auflauern und mich schlagen und (R) würde dazwischen gehen (was Blödsinn ist, nie würde er mich schlagen...) und viele witzige Gespräche.
Als ich um 5 Uhr zu Hause ankam, fand ich auf meinem Handy tatsächlich noch einen Verlauf. Einen von 2015, richtig psycho. Ich dachte, ich habe alles gelöscht. Beim durchlesen musste ich lachen.
Jämmerlich, hatte ganz vergessen, was ich mir alles in diesem Gespräch anhören musste. Wahnsinn.
Es war wirklich verrückt. Wie kann man einem Menschen komplett leer gegenüberstehen, ihn weder gut noch kacke finden, eigentlich wirklich damit abgefunden haben, dass es nie irgendetwas hätte werden sollen/dürfen/können und trotzdem eine Panikattacke bekommen? Wie ist das möglich?
Ich hoffe nur, das war keine Einladung für erneutes Stalking. Oh, bitte nicht.
Wir haben über Beziehungen, Bullshit und wichtige Dinge gesprochen.
Ich kam nicht daran vorbei ihn zu erwähnen,
was anfangs noch ging und mir später doch einen kleinen Stich versetzte.
In letzter Zeit spukt er wieder in meinem Kopf herum, aber es ist auszuhalten.
Als (R) dazu kam, sprachen wir hauptsächlich über ihn.
Über seine Krankmeldung für den restlichen Monat und kurz war da auch ein sentimentaler Moment wegen seinem Kater, von dem er sich letzten Freitag verabschieden musste.
Als wir uns auf den Weg in den Club machten, hatte ich bereits 4 Bier intus - was für mich sehr ungewöhnlich ist. Der Abend sollte dazu dienen, endlich wieder raus zu kommen.
Ich hatte dieses Gefühl - was ich immer hatte, wenn klar war, dass ich ihm begegnen würde.
Allerdings ging ich davon aus, ihn an Ort und Stelle anzutreffen, mich damit abzufinden, weiterhin zu üben, in seiner Gegenwart zu sein und klar zu denken.
Aber es kommt ja eh immer anders, als man denkt...
Als wir im Bahnhofsladen waren, uns dämlich beim Zigarettenkauf angestellt hatten und ich danach noch dringend auf die Toilette musste, gingen wir endlich Richtung Innenstadt.
Die Straßen waren leergefegt, alles war in hell orangenes Laternenlicht getaucht. Auf einmal bekam ich einen Schlag in meine komplette linke Körperhälfte. Es tat kurz weh, ich sah nach links und direkt in seine Augen. Es war eine Geistererscheinung. Er kam auf uns zu, wollte zum Bahnhof und starrte mich an. Sein Blick war konzentriert, starr und... wütend? Zörnig? Müde? Ich konnte es nicht abschätzen, es waren sicherlich nur 5 Sekunden, die mir vorkamen wie eine Ewigkeit. Als ich begriff, dass er es tatsächlich ist und ich ihn gerade anstarre, schaute ich schnell zu Boden und ab da...
Dunkle Wolken, ein Elefant auf meiner Brust. Atmen. Atmen. Atmenatmenatmen. Nicht so schnell, ruhig. Fuck. Atmenatmen.
Mir wurde beinahe schwarz vor Augen, ich war wie leer gesaugt. Plötzlich stand (R) schon vor mir und umarmte mich. Fest, haltend. Ich spürte nur, wie ich immer stärker und schneller zu hyperventilieren begann. (R) sagte nichts, dafür war ich dankbar. Als es endlich besser wurde, schloss ich die Augen, öffnete sie wieder und realisierte, dass wir nicht weit gekommen waren. Das Zittern begann, die Kraftlosigkeit machte sich in mir breit und gleichzeitig hätte ich so gern auf geschrien, wäre außer mir. Ich stief ein leises okay... aus und (R) ließ mich los. Als wir weiter gingen, wollte (R) mich noch stützen, was ich allerdings nicht mehr zulassen konnte. An den Weg zum Club kann ich mich kaum erinnern, ich hatte mich zwar schnell gefangen, aber es war trotzdem so... gefühllos.
Ich lachte zwischendurch, ich sagte irgendetwas zu irgendeinem von den Beiden, aber mehr weiß ich nicht.
Im Club verschwand ich auf der Toilette, setzte mich auf den Klodecken und atmete. Weinte in mich hinein, schlug gegen Wände, nur schreien durfte ich nicht. Als ich die Augen wieder zu machte, kam es mir wieder vor, als würde ich Stunden in dieser Kabine verbringen. Schließlich stand ich auf, zupfte mein Oberteil zurecht, ging zum Spiegel, wusch mir die Hände, setzte ein Lächeln auf und der Abend wurde gut. Er wurde wirklich gut.
Eine beinahe Schlägerei, ein seltsamer Tagtraum mitten in der Nacht (war ja schon nach 1 Uhr) er würde mir auflauern und mich schlagen und (R) würde dazwischen gehen (was Blödsinn ist, nie würde er mich schlagen...) und viele witzige Gespräche.
Als ich um 5 Uhr zu Hause ankam, fand ich auf meinem Handy tatsächlich noch einen Verlauf. Einen von 2015, richtig psycho. Ich dachte, ich habe alles gelöscht. Beim durchlesen musste ich lachen.
Jämmerlich, hatte ganz vergessen, was ich mir alles in diesem Gespräch anhören musste. Wahnsinn.
Es war wirklich verrückt. Wie kann man einem Menschen komplett leer gegenüberstehen, ihn weder gut noch kacke finden, eigentlich wirklich damit abgefunden haben, dass es nie irgendetwas hätte werden sollen/dürfen/können und trotzdem eine Panikattacke bekommen? Wie ist das möglich?
Ich hoffe nur, das war keine Einladung für erneutes Stalking. Oh, bitte nicht.
4. April 2016
Es macht keinen Sinn und ich bin mir nicht sicher. Ob ich es witzig finden soll oder mich fragen, warum...
Ich habe von dir geträumt.
Das ist mir erst einige Minuten danach aufgefallen, als ich darüber nachgedacht habe,
was mein Kopf da schon wieder fabriziert hat.
Ich sitze im Auto als Beifahrer. Ich merke, wie wir die lange Landstraße entlang fahren.
Du fährst schnell. Sehr schnell.
Wenn ich nach vorne schaue, sehe ich eine Lehrerin. Sie steht an der Tafel.
Wir fahren, aber wir bewegen uns nicht auf sie zu.
Es geht um Mathe.
Ich habe ein Heft in meiner Hand und schreibe Matheaufgaben auf.
Irgendwann unterhalten wir uns über das Datum.
Ich bin mir nicht mehr sicher, welcher Tag heute ist.
Und dann wache ich auf. Und ich bin total verwirrt.
Wie kann man auf einer Landstraße fahren und vor sich eine Lehrerin sehen,
die gerade Matheunterricht gibt. Wtf?
Und dieses Datum... Ich kriege nur noch 107.xx.xxx zusammen.
Wollte mir das Unterbewusstsein irgendetwas damit sagen?
Und..
(A), warum tauchst du schon wieder in meinem Traum auf und das auf so eine absurde Art?
7. März 2016
Selbstgespräch im Bad, mit Blick in den Spiegel
Ich wusste, dass ich dich treffen würde.
Ich wollte es ja endlich, endlich, endlich.
Um zu sehen, wie ich reagiere, wie du reagierst.
Es war geplant.
Und selbst für den Fall, dass ich mich an meinem Geburtstag selbst zerstören würde,
so wüsste ich wenigstens, woran ich bin.
Jetzt,
im verdammten Jahr 2016.
Vor 8 Jahren lernte ich dich kennen.
Vor 6 Jahren war ich glücklich.
Und vor 5 Jahren begann der Alptraum.
Ich habe seit September nichts von dir gehört.
Nur über andere und diese habe ich aus meinem Leben verbannt,
damit es nicht mehr geschieht.
Dann fand ich heraus, dass du auf einer Feier bist.
Einer Feier, die perfekt wäre zum reinfeiern in meinen Geburtstag.
Und ich ging hin.
Ganz unauffällig, als würde ich keine Ahnung haben.
Weißt du, ich habe dich sofort gesehen.
Dich sofort erkannt.
Und es tat weh.
Ich hatte oft überlegt, auf die Toilette zu gehen und eine Attacke zuzulassen.
Ich hätte kotzen, weinen, schreien können.
Jedem erzählen, wie schlimm es ist.
Doch war ich nicht sicher, ob es mein echtes Empfinden war oder nur das, womit ich gerechnet hatte und es ja nun eintreffen MUSSTE.
Du warst unter Drogen,
jedes Mal ein angespannter Gesichtsausdruck,
wenn du an mir vorbei liefst.
Immer wieder schwankte ich zwischen Ekel und...
Gefühl von Einsamkeit? Zuneigung? Vermissen?
Als mich (M) heim gefahren hat und ich kurz nach 4 Uhr in der Früh halbnackt im Bad stand..
Mich im Spiegel ansah und bemerkte, wie heftig ich am heulen war..
Fing ich an, mich fertig zu machen.
Ich schrie mich an, während ich mir in die Augen sah.
Ich analysierte den Abend und zählte auf, auf was ich mich eingelassen hatte.
Irgendwann fühlte es sich an, als würde ich einer Freundin zureden.
Irgendwann gegen halb 6 schlief ich ein...
Und als ich am 6. März erwachte und fest stellte, dass ich nun 23 bin..
Ging es mir gut.
(A), du fehlst nicht. Das, was wir zwischenzeitlich immer wieder hatten, das fehlt eventuell.
Aber nicht du. Du warst nichts Besonderes mehr.
Nur ein Mensch, der irgendwie kleiner wirkte.. Auf Droge war und.. schon wieder das alte Leben angeschlagen hatte.
Du fehlst nicht, du tust mir nicht mal mehr Leid.
Es ist, als würde ich... ruhig zu mir und dir sprechen können.
Danke (A), dafür, dass du öffentlich zugesagt hattest und ich somit die Chance hatte dich zu sehen, mich damit zu konfrontieren und mich ein letztes Mal so aus zu heulen vor mir selbst,
die Realität endlich nach all der langen Zeit zu sehen...
Du bist irgendwo und ich bin irgendwo und es wird niemals wieder einen gemeinsamen Platz für uns geben. Und das wird endlich Zeit.
Jetzt muss ich nur noch irgendwie irgendwann daran arbeiten,
mich auf jemanden einzulassen, der nicht du ist.
Und immerhin ist es nun greifbar für mich, das Eingeständnis, dass ein Teil von mir dich niemals wegsperren kann und das sogar... okay ist.
Aber ich dich eben nicht mehr will.
31. Januar 2016
Ist es Zufall..?
Ist es ein beschissener Zufall von ihm zu träumen..
In genau den Tag hinein, an dem er, wie ich erst heute erfahren habe, eine nun offene Beziehung führt?
Ich erschrecke mich immer wieder aufs Neue vor mir selbst, wenn ich mir diese beschissene, nervige, unerklärliche "Verbindung" vor Augen führe.
Wie soll ich so etwas sonst nennen?
Zuviele dieser "Zufälle" sind in all den Jahren vorgefallen, als das ich sie nicht etwa miteinander und vor allem mit "uns" verbinden kann.
Ekelhaft, wie sich die Worte anhören.
Ekelhaft, wie sinnlos schlecht mir gerade ist.
Ich hoffe nur inständig, es ist keine von meinen "Freundinnen", das ist alles.
Jede, nur bitte keine, die ich näher kannte oder kenne.
Nur das, ich wünsche mir nur das.
Und das dieses Gefühl, das ich seit dem 29.01. habe endlich weg geht.
(Mal abgesehen davon, dass.. ich betone es noch einmal.. Ich bis heute nicht wusste, dass er... na, ihr wisst schon.)
In genau den Tag hinein, an dem er, wie ich erst heute erfahren habe, eine nun offene Beziehung führt?
Ich erschrecke mich immer wieder aufs Neue vor mir selbst, wenn ich mir diese beschissene, nervige, unerklärliche "Verbindung" vor Augen führe.
Wie soll ich so etwas sonst nennen?
Zuviele dieser "Zufälle" sind in all den Jahren vorgefallen, als das ich sie nicht etwa miteinander und vor allem mit "uns" verbinden kann.
Ekelhaft, wie sich die Worte anhören.
Ekelhaft, wie sinnlos schlecht mir gerade ist.
Ich hoffe nur inständig, es ist keine von meinen "Freundinnen", das ist alles.
Jede, nur bitte keine, die ich näher kannte oder kenne.
Nur das, ich wünsche mir nur das.
Und das dieses Gefühl, das ich seit dem 29.01. habe endlich weg geht.
(Mal abgesehen davon, dass.. ich betone es noch einmal.. Ich bis heute nicht wusste, dass er... na, ihr wisst schon.)
29. Januar 2016
Da ist er wieder...
... der Traum.
Schon wieder er.
Ich glaube, ich habe zwei Möglichkeiten. Ihn als lächerlich abstempeln und darauf scheißen oder ihn zu analysieren und dann höchstwahrscheinlich am Rad drehen.
Es war seltsam, die Umgebung, die Menschen, er...
Ich verstehe de Zusammenhänge nicht, den Sinn dahinter.
Es war unangenehm, als wir im Traum mit zwei(?) anderen Mädels auf einer Matratze lagen.
Und er hat so seltsame Bewegungen gemacht und.. es ging irgendwie darum, etwas zu tun, was vollkommen normal war und nichts mit Sex zutun hatte, obwohl die Bewegungen durchaus ... damit zutun hatten. Und ich lag daneben und redete mir ein, das mir das gefälligst nichts auszumachen hat und irgendwie.. war es dann vorbei und wir waren in einem großen Raum, wie man ihn aus Games kennt und sind da zu zweit rumgeschlichen und.. Ich erinner mich an dieses Gefühl des nicht-wollens, die Nähe von ihm nicht zu wollen, mich in einem Raum aufzuhalten, mit ihm zu sprechen. Und doch war alles so natürlich, so "normal", so.. "wie immer".
Und irgendwann hat sich sein Gesicht verzogen.. In die Länge und Breite und irgendwie..
Ich kann mich kaum an all diese Dinge erinnern, die mein Hirn da fabriziert hat.
Aber das Gefühl, ich hätte mich erneut erniedrigen lassen, auch wenn nur durch dieses teilnahmslose nebendran liegen und nichts an der Situation ändern, obwohl sie mir soviel Unannehmlichkeiten bereitete... Dieses Gefühl geht irgendwie einfach nicht weg.
Schon wieder er.
Ich glaube, ich habe zwei Möglichkeiten. Ihn als lächerlich abstempeln und darauf scheißen oder ihn zu analysieren und dann höchstwahrscheinlich am Rad drehen.
Es war seltsam, die Umgebung, die Menschen, er...
Ich verstehe de Zusammenhänge nicht, den Sinn dahinter.
Es war unangenehm, als wir im Traum mit zwei(?) anderen Mädels auf einer Matratze lagen.
Und er hat so seltsame Bewegungen gemacht und.. es ging irgendwie darum, etwas zu tun, was vollkommen normal war und nichts mit Sex zutun hatte, obwohl die Bewegungen durchaus ... damit zutun hatten. Und ich lag daneben und redete mir ein, das mir das gefälligst nichts auszumachen hat und irgendwie.. war es dann vorbei und wir waren in einem großen Raum, wie man ihn aus Games kennt und sind da zu zweit rumgeschlichen und.. Ich erinner mich an dieses Gefühl des nicht-wollens, die Nähe von ihm nicht zu wollen, mich in einem Raum aufzuhalten, mit ihm zu sprechen. Und doch war alles so natürlich, so "normal", so.. "wie immer".
Und irgendwann hat sich sein Gesicht verzogen.. In die Länge und Breite und irgendwie..
Ich kann mich kaum an all diese Dinge erinnern, die mein Hirn da fabriziert hat.
Aber das Gefühl, ich hätte mich erneut erniedrigen lassen, auch wenn nur durch dieses teilnahmslose nebendran liegen und nichts an der Situation ändern, obwohl sie mir soviel Unannehmlichkeiten bereitete... Dieses Gefühl geht irgendwie einfach nicht weg.
21. Januar 2016
Du hast mich so sehr verändert - Du hast mich so sehr verarscht
Na, weißt du noch?
Blut, ein stilles Nein, ein lautes Nein - aber das war egal, alles war egal.
Der Sexualtrieb ist eine üble Sache.
Du liegst neben mir, du siehst mich an, es könnte alles passieren - alles.
Aber das ist dir egal - und mir hat es egal zu sein.
Es ist ekelhaft im Bad Flashbacks zu bekommen.
Ekelhaft, wenn diese deinen Körper durchströmen bei einfachen alltäglichen Dingen.
Es geschieht selten - aber heute ist wohl wieder einmal so ein Tag..
Blut, ganz viel und du wäscht es ab und es ist okay und ich lache und..
Denke mir nichts dabei, außer, dass es weh tut.
Nein, ich habe Bauchschmerzen. - Glaube mir, das hilft. Es wird nicht mehr weh tun.
Wow. Dumm, naiv, ekelhaft. Blutig, dreckig.
Blut, ein stilles Nein, ein lautes Nein - aber das war egal, alles war egal.
Der Sexualtrieb ist eine üble Sache.
Du liegst neben mir, du siehst mich an, es könnte alles passieren - alles.
Aber das ist dir egal - und mir hat es egal zu sein.
Es ist ekelhaft im Bad Flashbacks zu bekommen.
Ekelhaft, wenn diese deinen Körper durchströmen bei einfachen alltäglichen Dingen.
Es geschieht selten - aber heute ist wohl wieder einmal so ein Tag..
Blut, ganz viel und du wäscht es ab und es ist okay und ich lache und..
Denke mir nichts dabei, außer, dass es weh tut.
Nein, ich habe Bauchschmerzen. - Glaube mir, das hilft. Es wird nicht mehr weh tun.
Wow. Dumm, naiv, ekelhaft. Blutig, dreckig.
29. Dezember 2015
Es tat so gut..
Ich hab das gestern so gebraucht, das kann man kaum in Worte fassen.
Zuerst war ich kurz davor, Blödsinn anzustellen.
Nicht mit mir, sondern so einen Kindergartenmist übers Internet, wie ich es damals immer wieder getan habe. Und ich glaube, irgendetwas wollte mich davon abhalten..
Es ging ewig, bis es klappte eine neue Mail adresse zu erstellen.. Und auch ewig, bis Fb den neuen Acc annehmen wollte.. Und ich war so in rage, in solch einem Tunnelblick gefangen..
Und dann.. ganz plötzlich.. wirkte irgendwas. Wahrscheinlich die Beruhigungsmittel aber am meisten der Verstand, der sich plötzlich meldete.. Ich trank mein zweites Bier aus, setzte mich auf und..
Ich heulte. Alles raus, laut und jämmerlich und.. Es fiel alles ab.
Und dann löschte ich all diesen Mist und.. Es war okay.
Das gestern war vollkommen okay. Ich hatte mich wieder im Griff.
Und heute morgen, genau jetzt geht es mir gut. Ja wirklich, es geht mir gut.
All die Tatsachen, die gestern einschlugen, wie Bomben auf meinen Schädel - sie sind okay.
Ich hab den Absturz, den kleinen, den feinen.. So gebraucht.
Das neue Jahr kann kommen, denke ich. Schritt für Schritt löse ich mich von allem.
Und das geht bei mir eben nur in Extremen, aber das ist okay.
Ich bin stärker geworden, sonst wäre es gestern anders gelaufen.
Zuerst war ich kurz davor, Blödsinn anzustellen.
Nicht mit mir, sondern so einen Kindergartenmist übers Internet, wie ich es damals immer wieder getan habe. Und ich glaube, irgendetwas wollte mich davon abhalten..
Es ging ewig, bis es klappte eine neue Mail adresse zu erstellen.. Und auch ewig, bis Fb den neuen Acc annehmen wollte.. Und ich war so in rage, in solch einem Tunnelblick gefangen..
Und dann.. ganz plötzlich.. wirkte irgendwas. Wahrscheinlich die Beruhigungsmittel aber am meisten der Verstand, der sich plötzlich meldete.. Ich trank mein zweites Bier aus, setzte mich auf und..
Ich heulte. Alles raus, laut und jämmerlich und.. Es fiel alles ab.
Und dann löschte ich all diesen Mist und.. Es war okay.
Das gestern war vollkommen okay. Ich hatte mich wieder im Griff.
Und heute morgen, genau jetzt geht es mir gut. Ja wirklich, es geht mir gut.
All die Tatsachen, die gestern einschlugen, wie Bomben auf meinen Schädel - sie sind okay.
Ich hab den Absturz, den kleinen, den feinen.. So gebraucht.
Das neue Jahr kann kommen, denke ich. Schritt für Schritt löse ich mich von allem.
Und das geht bei mir eben nur in Extremen, aber das ist okay.
Ich bin stärker geworden, sonst wäre es gestern anders gelaufen.
28. Dezember 2015
Naaaa, wo warst du so lange? Willkommen, willkommen!
Habe in diesem Post wenig Niveau bewahrt - aber irgendwann ist halt auch gut, was? Entschuldigt bitte..
Verehrte Damen und Herren,
darf ich vorstellen..
MEIN ABFUCK!
Ich kündigte ihn ja bereits an, zum Glück habe ich mich noch an Weihnachten zusammen reißen können zwecks Arbeit und so.. Aber hey! Vor einer Stunde ging es los und es hält an und ich weiß nicht, ob ich es gut oder schlecht finde.
Ich trinke Bier, ich tanze durch die Wohnung, ich werfe mit Schimpfworten um mich und steche mit einer stumpfen Schere auf einen gewissen Karton mit einer gewissen Bedeutung ein.
Aber solangs nur Gegenstände sind..
Es ist wie eine.. Erleichterung.. Und gleichzeitig.. So labil und offen und.. darf bloß keiner sehen.
Wie ich hier sitze, mich entscheide nach nem guten Jahr wieder meinen Acc auf Fb zu aktivieren - einfach so.. Und dann.. stoße.. auf.. Na? GENAU.. Mister RIGHT!
Ich würde so gerne behaupten, ich wäre betrunken oder in Trance oder.. betäubt anderweitig.
Aber selbst wenn.. muhaha, wäre das etwa eine Argumentation?
Bullshit, was ich hier laber.
Aber er hat mir persönlich ja nichts getan, da darf ich doch mit ihm reden! - wer erinnert sich?
Ich lache lauthals auf und Tränen strömen über mein Gesicht, dann nehme ich einen Schluck aus der Flasche und stelle gut gelaunt meine Wohnung auf den Kopf.
Du kleine verdammte Hure.. Reden nennst du das, ja? Er hat dir nichts getan, da kann man ja reden.. Er hatte nen J, da ist es doch klar, dass man mit raucht, was? Und wenn man Hunger hat, lutscht man Schwänze, denn man muss den Mund ja irgendwie voll kriegen, was? Du dreckiges Miststück. Du, ausgerechnet. Ich bin sowas von fertig mit dir.
Anders Artig, ja? Eher Ab Artig, findest du nicht? Netter Name, kleiner Wichser. Verzeih, ich habe keinen Anstand mehr übrig für dich.
Für euch alle, die da mit mischen.
Fickt euch.
Fickt euch.
Es geht mir gut.
Es geht mit gut.
Es geht mir so verdammt gut.
Verehrte Damen und Herren,
darf ich vorstellen..
MEIN ABFUCK!
Ich kündigte ihn ja bereits an, zum Glück habe ich mich noch an Weihnachten zusammen reißen können zwecks Arbeit und so.. Aber hey! Vor einer Stunde ging es los und es hält an und ich weiß nicht, ob ich es gut oder schlecht finde.
Ich trinke Bier, ich tanze durch die Wohnung, ich werfe mit Schimpfworten um mich und steche mit einer stumpfen Schere auf einen gewissen Karton mit einer gewissen Bedeutung ein.
Aber solangs nur Gegenstände sind..
Es ist wie eine.. Erleichterung.. Und gleichzeitig.. So labil und offen und.. darf bloß keiner sehen.
Wie ich hier sitze, mich entscheide nach nem guten Jahr wieder meinen Acc auf Fb zu aktivieren - einfach so.. Und dann.. stoße.. auf.. Na? GENAU.. Mister RIGHT!
Ich würde so gerne behaupten, ich wäre betrunken oder in Trance oder.. betäubt anderweitig.
Aber selbst wenn.. muhaha, wäre das etwa eine Argumentation?
Bullshit, was ich hier laber.
Aber er hat mir persönlich ja nichts getan, da darf ich doch mit ihm reden! - wer erinnert sich?
Ich lache lauthals auf und Tränen strömen über mein Gesicht, dann nehme ich einen Schluck aus der Flasche und stelle gut gelaunt meine Wohnung auf den Kopf.
Du kleine verdammte Hure.. Reden nennst du das, ja? Er hat dir nichts getan, da kann man ja reden.. Er hatte nen J, da ist es doch klar, dass man mit raucht, was? Und wenn man Hunger hat, lutscht man Schwänze, denn man muss den Mund ja irgendwie voll kriegen, was? Du dreckiges Miststück. Du, ausgerechnet. Ich bin sowas von fertig mit dir.
Anders Artig, ja? Eher Ab Artig, findest du nicht? Netter Name, kleiner Wichser. Verzeih, ich habe keinen Anstand mehr übrig für dich.
Für euch alle, die da mit mischen.
Fickt euch.
Es geht mir gut.
Es geht mit gut.
Es geht mir so verdammt gut.
25. Oktober 2015
Von der Angst, sich selbst zu zerstören.. Bevor es die anderen tun.
Drei Sachen. Gedanken schweifen aus, als ich in der Bahn sitze.
Es ist nicht schön, sich die Wahrheit eingestehen zu müssen.
Er
Er will mich nicht mehr. Und ich will ihn nicht mehr. Und das soll auch so sein.
Was mir bei all dem Angst macht: Vielleicht bin ich tatsächlich an mehr Schuld, als ich je zugeben wollte. Was, wenn.. Ich wirklich zuviel wollte, zuviel verlangt habe. Zuviel selbstverständlich war.
Was, wenn nicht nur er mich, sondern auch ich ihn zerstört habe..
Vielleicht war ich einfach zuviel.
Es war immer klar, dass er der Dreckskerl war, der mich mit einem Trauma hat liegen lassen.
Dass er derjenige war, der mir mein Leben genommen hat, immer wieder aufs Neue.
Die Tatsache, dass ich möglicherweise einfach nicht.. Nicht zu ertragen bin, kam mir zwar in den Sinn, aber es war immer einfacher zu sehen, was er mir angetan hat.
Aber was, wenn ich ihm auch.. Etwas angetan habe. Was, wenn ich mit meinem sein einfach.. Menschen und vor allem ihn dazu getrieben habe, so zu mir zu sein, weil man mit mir anders einfach nicht kann? Ich rede nicht davon, dass ich es verdient habe.. Sondern davon, dass man wegen mir selbst gar nicht anders zu mir sein kann..
T und die Liebe
Zum ersten Mal sah ich dich so (T). Vorher war mir nie aufgefallen, wie du eigentlich bist.
Klar, wir haben gestern zum ersten Mal eine Unterhaltung nach der anderen geführt.
Und ja, du hast mich fasziniert. Aber wieso - das weiß ich nicht. Ich habe irgendwann immer mehr und mehr in deiner Nähe sein wollen, einfach so. Und ich habe die Unterhaltung in deinem Zimmer extra ausgezögert, ich war wirklich interessiert an dem, was du mir über deine Sammlungen erzählt hast. Und ich wollte dich beeindrucken - wie traurig.. Irgendwie.
Als wir den Film angefangen haben und ich neben dir in deinem Bett gelegen habe und du anfingst, mich zu kitzeln.. War klar, dass hier irgendetwas passiert. Schon vorher - als dein Nachbar gegen 2 Uhr morgens auftauchte und sich mit dir unterhielt und ich daneben stand.. Musste ich mir erschrocken eingestehen, dass ich dich für mich allein haben wollte.
Wie lächerlich - ich wusste.. nein ich weiß nichts über dich. Vom kennen ganz zu schweigen..
Und doch.. wollte ich, dass er geht. Wollte bei dir sein, dir zuhören, einfach.. da sein.
Solche Momente gab es viele, in diesen wenigen Nacht- und Morgenstunden.
Und während wir so rumgeblödelt haben, habe ich immer wieder krankhaft inne gehalten.
Was tue ich hier? Er will etwas von dir.. In wie weit ist das Ernst?
Ich habe dir Fragen gestellt, die wahrscheinlich.. dämlich waren.
Aber von mir ist nicht viel zu erwarten, wenn ich.. Mich hingezogen fühle.
Nicht viel, außer Angst.
Zwischen uns wird nichts laufen. Aus uns wird nichts. Weil es nicht passt, und doch..
Denke ich seit dem ich ins Auto gestiegen habe daran, wie du mich am Rücken streichelst und ich mir tausend Sachen vorstelle.. Aber nichts tue. Nur da liege und hoffe - flehe, dass es nie zu Ende geht.
Wie armselig kam ich mir vor, als ich.. nicht einschlafen konnte, nicht wollte.. Dabei war bereits 6 Uhr morgens und bald musste ich wieder los. Und als ich (P)s Schritte auf dem Flur hörte und davon wach wurde.. Wusste ich, es ist vorbei. Noch die eine Zigarette draußen auf der Terrasse, im grauen, trüben Licht.. Das Feuerzeug, das ich dir gab und es wieder aus deiner Hand nahm und es nicht verhindern konnte, an deinen Fingern entlang zu streichen - unauffällig. (P) hat wahrscheinlich nichts geahnt und ich weiß nicht, ob er irgendetwas davon mitbekommt.. Solange ich nicht angesprochen werde, ist es okay. Und dieser Moment, in dem (P) meinte, ob wir los sollen.. Und ich mich zwang schnell darauf mit einem Ja, wenn du bereit bist..? zu antworten, obwohl ich schreien wollte..
Hinaus in die Welt, so laut ich kann, dass es zu schnell geht.. Das ich zurück in dieses Zimmer will, zurück in deine Arme und einfach nur da liegen, aufgefangen werden.. Dieser Moment tat weh.
Dich zum Abschied zu umarmen, dich anzusehen und zu wissen - zu fühlen, dass wir es so simpel wie möglich gestalten, damit es nicht seltsam wirkt.. Und dann die Treppe herunter zu steigen, mich unauffällig umdrehen, während ich die Tür hinter mir schließe und einen Blick nach oben werfe, nur in der Hoffnung, einen Blick von dir aufzufangen, dich noch einmal anzusehen und alles in diesen Moment zu legen, was möglich ist..
Es ist vielleicht dramatisch, aber so sieht es in mir aus. Und auch wenn ich weder von Liebe noch von Beziehungsgedanken reden kann, kein sexuelles Interesse von meiner Seite besteht und auch sonst.. Ich mir absolut nichts in diese Richtung vorstellen kann..
Habe ich mich trotzdem irgendwie geborgen gefühlt. Was würde ich dafür tun, heute abend einfach neben dir zu liegen, nicht zu sprechen, an nichts zu denken.. Egal, ob du davon ausgingst, dass wir miteinander schlafen oder sonst was passiert..
Ich bin einfach abgrundtief gestört. Empfinde und kann nicht zuordnen. Und wenn doch, dann total unverständlich. Schreibe beinahe eine Liebeserklärung, obwohl es damit nichts zutun hat..
Und muss mir nun zum ersten Mal wirklich eingestehen..
Ich
...
bin
...
einsam.
Und das will ich nicht sehen und ich will es da nicht stehen haben, aber ich werde jetzt nichts löschen. Es bleibt, weil es so ist. Weil ich nicht mehr brauche, als eine Person, die da ist. Nichts verlangt, sich zu nichts verpflichtet und sich nicht in mich verliebt, während ich ekelhaft kalt zu ihr bin, weil ich es anders nicht mehr kann.
Ich könnte heulen bei der Erkenntnis, dass ich allein in der Küche sitze, während meine Lichterkette an der Wand warmes, dumpfes Licht in den Raum strahlt.. Und ich diesen Text hier tippe in dem Wissen, dass sich dadurch auch nichts ändert..
Freunde
Es kann nicht sein, dass alle gegen mich sind. Das ist unmöglich. So ist es einfach!
Und deshalb.. Mache ich etwas falsch. Ich bin eventuell schwer auszuhalten oder.. schwer gern zu haben. Oder..
Was mein genaues Problem ist, weiß ich nicht. Aber Fakt ist, dass sich letztendlich jedes auf irgendeine Weise abwendet. Auch wenn es nur darum geht, sich ein halbes Jahr und länger nicht zu melden. Ich war so oft traurig, dass man nicht an mich dachte, als man eine Gruppe organisierte. Oder dort feiern war oder dort gammeln war oder oder.. Und wenn ich mitgenommen wurde, dann eher aus dem Affekt heraus. Mich anschreiben und etwas ausmachen ist Fehlanzeige.
Ich habe immer deprimiert da gesessen und mich gefragt, was das für "Freunde" sind. Und dann habe ich mir immer wieder gedacht - egal. Ich nehme das zu persönlich, wahrscheinlich haben sie es nur vergessen. Oder es ging nicht. Und außerdem muss ich nicht überall dabei sein.
Aber irgendwann war ich nirgends mehr dabei. Und selbst das gestern.. Und heute.. Selbst (P) war es wohl zuviel mit mir. Obwohl ich eigentlich.. nichts getan habe. Aber ich bin nicht cool wie (F) oder einfallsreich wie (L) oderoder.. keine Freundin, die man ewig kennt.. Keine, mit der man groß was anfangen kann. Eher.. als Mitbringsel.. Oder.. Ersatz.
Wir sehen uns.. Freitag dann oder? - Ja.. äh.. wir schreiben nochmal.
Freitag stand eigentlich fest, seit nun fast einer Woche.. Aber zwei Tage hintereinander etwas mit mir zutun zu haben scheinen selbst ihn zu überfordern.
Aber wisst ihr.. Ich würde es mit mir auch nicht lange aushalten. Nicht, seit ich (A) damals in die Arme gefallen bin und liegen blieb und das aus mir wurde, was ich heute bin..
Es ist nicht schön, sich die Wahrheit eingestehen zu müssen.
Er
Er will mich nicht mehr. Und ich will ihn nicht mehr. Und das soll auch so sein.
Was mir bei all dem Angst macht: Vielleicht bin ich tatsächlich an mehr Schuld, als ich je zugeben wollte. Was, wenn.. Ich wirklich zuviel wollte, zuviel verlangt habe. Zuviel selbstverständlich war.
Was, wenn nicht nur er mich, sondern auch ich ihn zerstört habe..
Vielleicht war ich einfach zuviel.
Es war immer klar, dass er der Dreckskerl war, der mich mit einem Trauma hat liegen lassen.
Dass er derjenige war, der mir mein Leben genommen hat, immer wieder aufs Neue.
Die Tatsache, dass ich möglicherweise einfach nicht.. Nicht zu ertragen bin, kam mir zwar in den Sinn, aber es war immer einfacher zu sehen, was er mir angetan hat.
Aber was, wenn ich ihm auch.. Etwas angetan habe. Was, wenn ich mit meinem sein einfach.. Menschen und vor allem ihn dazu getrieben habe, so zu mir zu sein, weil man mit mir anders einfach nicht kann? Ich rede nicht davon, dass ich es verdient habe.. Sondern davon, dass man wegen mir selbst gar nicht anders zu mir sein kann..
T und die Liebe
Zum ersten Mal sah ich dich so (T). Vorher war mir nie aufgefallen, wie du eigentlich bist.
Klar, wir haben gestern zum ersten Mal eine Unterhaltung nach der anderen geführt.
Und ja, du hast mich fasziniert. Aber wieso - das weiß ich nicht. Ich habe irgendwann immer mehr und mehr in deiner Nähe sein wollen, einfach so. Und ich habe die Unterhaltung in deinem Zimmer extra ausgezögert, ich war wirklich interessiert an dem, was du mir über deine Sammlungen erzählt hast. Und ich wollte dich beeindrucken - wie traurig.. Irgendwie.
Als wir den Film angefangen haben und ich neben dir in deinem Bett gelegen habe und du anfingst, mich zu kitzeln.. War klar, dass hier irgendetwas passiert. Schon vorher - als dein Nachbar gegen 2 Uhr morgens auftauchte und sich mit dir unterhielt und ich daneben stand.. Musste ich mir erschrocken eingestehen, dass ich dich für mich allein haben wollte.
Wie lächerlich - ich wusste.. nein ich weiß nichts über dich. Vom kennen ganz zu schweigen..
Und doch.. wollte ich, dass er geht. Wollte bei dir sein, dir zuhören, einfach.. da sein.
Solche Momente gab es viele, in diesen wenigen Nacht- und Morgenstunden.
Und während wir so rumgeblödelt haben, habe ich immer wieder krankhaft inne gehalten.
Was tue ich hier? Er will etwas von dir.. In wie weit ist das Ernst?
Ich habe dir Fragen gestellt, die wahrscheinlich.. dämlich waren.
Aber von mir ist nicht viel zu erwarten, wenn ich.. Mich hingezogen fühle.
Nicht viel, außer Angst.
Zwischen uns wird nichts laufen. Aus uns wird nichts. Weil es nicht passt, und doch..
Denke ich seit dem ich ins Auto gestiegen habe daran, wie du mich am Rücken streichelst und ich mir tausend Sachen vorstelle.. Aber nichts tue. Nur da liege und hoffe - flehe, dass es nie zu Ende geht.
Wie armselig kam ich mir vor, als ich.. nicht einschlafen konnte, nicht wollte.. Dabei war bereits 6 Uhr morgens und bald musste ich wieder los. Und als ich (P)s Schritte auf dem Flur hörte und davon wach wurde.. Wusste ich, es ist vorbei. Noch die eine Zigarette draußen auf der Terrasse, im grauen, trüben Licht.. Das Feuerzeug, das ich dir gab und es wieder aus deiner Hand nahm und es nicht verhindern konnte, an deinen Fingern entlang zu streichen - unauffällig. (P) hat wahrscheinlich nichts geahnt und ich weiß nicht, ob er irgendetwas davon mitbekommt.. Solange ich nicht angesprochen werde, ist es okay. Und dieser Moment, in dem (P) meinte, ob wir los sollen.. Und ich mich zwang schnell darauf mit einem Ja, wenn du bereit bist..? zu antworten, obwohl ich schreien wollte..
Hinaus in die Welt, so laut ich kann, dass es zu schnell geht.. Das ich zurück in dieses Zimmer will, zurück in deine Arme und einfach nur da liegen, aufgefangen werden.. Dieser Moment tat weh.
Dich zum Abschied zu umarmen, dich anzusehen und zu wissen - zu fühlen, dass wir es so simpel wie möglich gestalten, damit es nicht seltsam wirkt.. Und dann die Treppe herunter zu steigen, mich unauffällig umdrehen, während ich die Tür hinter mir schließe und einen Blick nach oben werfe, nur in der Hoffnung, einen Blick von dir aufzufangen, dich noch einmal anzusehen und alles in diesen Moment zu legen, was möglich ist..
Es ist vielleicht dramatisch, aber so sieht es in mir aus. Und auch wenn ich weder von Liebe noch von Beziehungsgedanken reden kann, kein sexuelles Interesse von meiner Seite besteht und auch sonst.. Ich mir absolut nichts in diese Richtung vorstellen kann..
Habe ich mich trotzdem irgendwie geborgen gefühlt. Was würde ich dafür tun, heute abend einfach neben dir zu liegen, nicht zu sprechen, an nichts zu denken.. Egal, ob du davon ausgingst, dass wir miteinander schlafen oder sonst was passiert..
Ich bin einfach abgrundtief gestört. Empfinde und kann nicht zuordnen. Und wenn doch, dann total unverständlich. Schreibe beinahe eine Liebeserklärung, obwohl es damit nichts zutun hat..
Und muss mir nun zum ersten Mal wirklich eingestehen..
Ich
...
bin
...
einsam.
Und das will ich nicht sehen und ich will es da nicht stehen haben, aber ich werde jetzt nichts löschen. Es bleibt, weil es so ist. Weil ich nicht mehr brauche, als eine Person, die da ist. Nichts verlangt, sich zu nichts verpflichtet und sich nicht in mich verliebt, während ich ekelhaft kalt zu ihr bin, weil ich es anders nicht mehr kann.
Ich könnte heulen bei der Erkenntnis, dass ich allein in der Küche sitze, während meine Lichterkette an der Wand warmes, dumpfes Licht in den Raum strahlt.. Und ich diesen Text hier tippe in dem Wissen, dass sich dadurch auch nichts ändert..
Freunde
Es kann nicht sein, dass alle gegen mich sind. Das ist unmöglich. So ist es einfach!
Und deshalb.. Mache ich etwas falsch. Ich bin eventuell schwer auszuhalten oder.. schwer gern zu haben. Oder..
Was mein genaues Problem ist, weiß ich nicht. Aber Fakt ist, dass sich letztendlich jedes auf irgendeine Weise abwendet. Auch wenn es nur darum geht, sich ein halbes Jahr und länger nicht zu melden. Ich war so oft traurig, dass man nicht an mich dachte, als man eine Gruppe organisierte. Oder dort feiern war oder dort gammeln war oder oder.. Und wenn ich mitgenommen wurde, dann eher aus dem Affekt heraus. Mich anschreiben und etwas ausmachen ist Fehlanzeige.
Ich habe immer deprimiert da gesessen und mich gefragt, was das für "Freunde" sind. Und dann habe ich mir immer wieder gedacht - egal. Ich nehme das zu persönlich, wahrscheinlich haben sie es nur vergessen. Oder es ging nicht. Und außerdem muss ich nicht überall dabei sein.
Aber irgendwann war ich nirgends mehr dabei. Und selbst das gestern.. Und heute.. Selbst (P) war es wohl zuviel mit mir. Obwohl ich eigentlich.. nichts getan habe. Aber ich bin nicht cool wie (F) oder einfallsreich wie (L) oderoder.. keine Freundin, die man ewig kennt.. Keine, mit der man groß was anfangen kann. Eher.. als Mitbringsel.. Oder.. Ersatz.
Wir sehen uns.. Freitag dann oder? - Ja.. äh.. wir schreiben nochmal.
Freitag stand eigentlich fest, seit nun fast einer Woche.. Aber zwei Tage hintereinander etwas mit mir zutun zu haben scheinen selbst ihn zu überfordern.
Aber wisst ihr.. Ich würde es mit mir auch nicht lange aushalten. Nicht, seit ich (A) damals in die Arme gefallen bin und liegen blieb und das aus mir wurde, was ich heute bin..
20. Oktober 2015
You said I'm kind of difficult..
Aus dem Nichts blitzen Bilder auf.
Das Bett.
Ich lege meine Hände schützend über mein Gesicht.
Das Gesicht.
Tränen fließen.
Mein Hals. Seine Hand. Mein Hals. Seine Hand. Mein Hals. Seine Hand.
Ich setze mich auf. Sehe mich um. Sehe an mir herunter. Mein Blick wandert zu meinem Bett.
Gefühl. Ekelhaftes Gefühl. Mir wird schlecht. SO verdammt schlecht.
Ich liege da und er über mir.. Oder neben mir? Oder sogar in.. Fuck.
Seit über einem Jahr bin ich ihn los und trotz allem ist er immer noch da.
Immer noch irgendwo hier.
Ja ich weiß, dass nichts für immer ist.
Das alles irgendwann einmal zu Ende geht.
Und das ist meistens auch gut so..
Aber bitte verurteilt mich nicht, wenn es bei mir nicht nach Plan läuft.
Es ist nicht so, als würde ich es das alles wollen.
Ich kriege es nur ganz einfach nicht.. los.
Das Bett.
Ich lege meine Hände schützend über mein Gesicht.
Das Gesicht.
Tränen fließen.
Mein Hals. Seine Hand. Mein Hals. Seine Hand. Mein Hals. Seine Hand.
Ich setze mich auf. Sehe mich um. Sehe an mir herunter. Mein Blick wandert zu meinem Bett.
Gefühl. Ekelhaftes Gefühl. Mir wird schlecht. SO verdammt schlecht.
Ich liege da und er über mir.. Oder neben mir? Oder sogar in.. Fuck.
Seit über einem Jahr bin ich ihn los und trotz allem ist er immer noch da.
Immer noch irgendwo hier.
Ja ich weiß, dass nichts für immer ist.
Das alles irgendwann einmal zu Ende geht.
Und das ist meistens auch gut so..
Aber bitte verurteilt mich nicht, wenn es bei mir nicht nach Plan läuft.
Es ist nicht so, als würde ich es das alles wollen.
Ich kriege es nur ganz einfach nicht.. los.
20. September 2015
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Ich hab schon seit einiger Zeit an einigen Wochenenden hintereinander deinen Ex gesehen..
Ich werde auf einmal so müde..
Also (A)..
Was ist das? Mir wird warm.. mir wird kalt.. nichts anmerken lassen.
Und naja, er war eben im Club xXx und in der Bar xXx.
Stand da einfach mit (D) und hat einen geraucht. Und naja, dann stand ich eben auch dabei.
Wo sind die Menschen hin? Soll ich heim? Ich muss hier raus. ICH MUSS HIER RAUS.
Ich meine, er hat mir persönlich ja nichts getan.. Also.. da darf ich doch mit ihm reden..?
Sieh nach unten, ist der Boden etwa verschwunden? Moment.. atme.. atme.. Verschwinde hier. Das darf keiner sehen!
Ich muss mal kurz.. Ich muss mal kurz an die frische Luft..
Draußen angekommen schwanke ich auf die Bank, die hintere, je weiter weg, desto besser.
Ich setze mich, ziehe mir meinen Cardigan drüber und..
Und nichts.
Außer Tränen. Tränen, die hochsteigen. Tränen, die ich herunterschlucke.
Tränen, denen ich verbiete, sich zu zeigen.
Dann die Atmung. Kontrolle. Kontrolle. Kontrolle.
Atmenatmenatmenatmen..
Ich zünde mir eine Zigarette an. Und dann.. starre ich nur noch vor mich hin.
Da darf ich doch mit ihm reden.
Es lag so viel Rechtfertigung in ihrem Ton.
Und soviel Schmerz in meiner Brust.
Erst war da (J), die sich ihm, als wir frisch zusammen waren an den Hals geworfen hatte, in dem Moment, in dem ich mich zu jemand anders umdrehte. Danach kam (V), vor der er den Kommentar hat fallen lassen "Wenn du mich allein mit ihr lässt, bist du selbst Schuld.." ..
Und dann war da die Kontaktaufnahme und vor allem nicht mal ein Ansatz von Ablehnung von (T), die plötzlich auf Fb dicke war mit ihm, obwohl sie wusste um meine Qualen mit ihm, wusste, dass wir frisch getrennt waren.
Und nun ist da (S), welche für Gras alles tun würde.
Nein, Frauenfreundschaften liegen mir garantiert nicht. Beziehungen liegen mir ebenfalls nicht.
Mir steht das alles einfach bis zum Hals.
Als wir das letzte Mal frisch zusammen kamen, trafen wir uns mit (S).. Und sie hat mich angeschrien, mitten in der Stadt vor all den Leuten, vor ihm.
Wie ich nur so blöd sein kann, wieso ich mich auf ihn einlasse, ob ich vergessen habe, was war..
Und jetzt.. Darf sie ja mit ihm reden, denn da war persönlich nichts?
Es ist ja nicht so, als würde es mich jucken, mit wem er wo ist und was er tut.
Und es ist auch nicht so, als würde ich ihr verbieten wollen, dabei zu stehen.
Zumal ich weiß, wie weit sie für Gras gehen würde.
Aber das sie damit auch gegen mich geht?
Vor den Ferien hatte er die Info bekommen, ich würde nach Frankfurt ziehen und einen Nachmieter suchen. So draist, wie nur er sein kann, wollte er meine Wohnung. Er sagte mir nicht, wer ihm das erzählt hat. Aber letztendlich passt nun alles zusammen.
Sie interessierte sich nie für das, was ich je sagte zu ihr. Und sie mischt sich gerne ein.
Und hops, ein paar Dinge vertauscht und ihn vollgelabert..
Ich bin nicht mal überrascht.
Aber.. durcheinander?
Ich weiß, wieso ich mich damals für dieses bestimmte Tattoo entschieden habe.
Damit ich mich selbst daran erinnere, wie falsch Menschen um mich herum waren und es heute noch sein können. Ich bereue es kein bisschen, immer mehr bestätigt es mich.
Ich bin schnell aus der Situation geflüchtet, weil ich nicht sofort auf Angriff gehen wollte.
Ich wollte erst nachdenken und nicht im Affekt handeln.
Aber es steht fest - ein Mensch mehr, dem ich nun aus dem Weg gehen werde, sollte ich sie irgendwann einmal wieder sehen..
Ich hab es so satt.
Und die Schlussfolgerung, dass er scheinbar tatsächlich hier runter nach xXx gezogen ist..
Hilft mir bei meiner Paranoia nun wirklich nicht weiter..
Ich werde auf einmal so müde..
Also (A)..
Was ist das? Mir wird warm.. mir wird kalt.. nichts anmerken lassen.
Und naja, er war eben im Club xXx und in der Bar xXx.
Stand da einfach mit (D) und hat einen geraucht. Und naja, dann stand ich eben auch dabei.
Wo sind die Menschen hin? Soll ich heim? Ich muss hier raus. ICH MUSS HIER RAUS.
Ich meine, er hat mir persönlich ja nichts getan.. Also.. da darf ich doch mit ihm reden..?
Sieh nach unten, ist der Boden etwa verschwunden? Moment.. atme.. atme.. Verschwinde hier. Das darf keiner sehen!
Ich muss mal kurz.. Ich muss mal kurz an die frische Luft..
Draußen angekommen schwanke ich auf die Bank, die hintere, je weiter weg, desto besser.
Ich setze mich, ziehe mir meinen Cardigan drüber und..
Und nichts.
Außer Tränen. Tränen, die hochsteigen. Tränen, die ich herunterschlucke.
Tränen, denen ich verbiete, sich zu zeigen.
Dann die Atmung. Kontrolle. Kontrolle. Kontrolle.
Atmenatmenatmenatmen..
Ich zünde mir eine Zigarette an. Und dann.. starre ich nur noch vor mich hin.
Da darf ich doch mit ihm reden.
Es lag so viel Rechtfertigung in ihrem Ton.
Und soviel Schmerz in meiner Brust.
Erst war da (J), die sich ihm, als wir frisch zusammen waren an den Hals geworfen hatte, in dem Moment, in dem ich mich zu jemand anders umdrehte. Danach kam (V), vor der er den Kommentar hat fallen lassen "Wenn du mich allein mit ihr lässt, bist du selbst Schuld.." ..
Und dann war da die Kontaktaufnahme und vor allem nicht mal ein Ansatz von Ablehnung von (T), die plötzlich auf Fb dicke war mit ihm, obwohl sie wusste um meine Qualen mit ihm, wusste, dass wir frisch getrennt waren.
Und nun ist da (S), welche für Gras alles tun würde.
Nein, Frauenfreundschaften liegen mir garantiert nicht. Beziehungen liegen mir ebenfalls nicht.
Mir steht das alles einfach bis zum Hals.
Als wir das letzte Mal frisch zusammen kamen, trafen wir uns mit (S).. Und sie hat mich angeschrien, mitten in der Stadt vor all den Leuten, vor ihm.
Wie ich nur so blöd sein kann, wieso ich mich auf ihn einlasse, ob ich vergessen habe, was war..
Und jetzt.. Darf sie ja mit ihm reden, denn da war persönlich nichts?
Es ist ja nicht so, als würde es mich jucken, mit wem er wo ist und was er tut.
Und es ist auch nicht so, als würde ich ihr verbieten wollen, dabei zu stehen.
Zumal ich weiß, wie weit sie für Gras gehen würde.
Aber das sie damit auch gegen mich geht?
Vor den Ferien hatte er die Info bekommen, ich würde nach Frankfurt ziehen und einen Nachmieter suchen. So draist, wie nur er sein kann, wollte er meine Wohnung. Er sagte mir nicht, wer ihm das erzählt hat. Aber letztendlich passt nun alles zusammen.
Sie interessierte sich nie für das, was ich je sagte zu ihr. Und sie mischt sich gerne ein.
Und hops, ein paar Dinge vertauscht und ihn vollgelabert..
Ich bin nicht mal überrascht.
Aber.. durcheinander?
Ich weiß, wieso ich mich damals für dieses bestimmte Tattoo entschieden habe.
Damit ich mich selbst daran erinnere, wie falsch Menschen um mich herum waren und es heute noch sein können. Ich bereue es kein bisschen, immer mehr bestätigt es mich.
Ich bin schnell aus der Situation geflüchtet, weil ich nicht sofort auf Angriff gehen wollte.
Ich wollte erst nachdenken und nicht im Affekt handeln.
Aber es steht fest - ein Mensch mehr, dem ich nun aus dem Weg gehen werde, sollte ich sie irgendwann einmal wieder sehen..
Ich hab es so satt.
Und die Schlussfolgerung, dass er scheinbar tatsächlich hier runter nach xXx gezogen ist..
Hilft mir bei meiner Paranoia nun wirklich nicht weiter..
28. Juli 2015
Inneres Tabu - Dreck
Ich habe mir gerade ein ziemlich bescheuertes Lied angehört.
Und im Grunde ist es sicherlich witzig, aber in mir hat es Erinnerungen und Gefühle geweckt,
die ich gar nicht witzig finde.
Vielleicht bin ich so weit, diese Geschehenisse in Worte umzuwandeln.
Ich habe Angst vor dieser bestimmten Nähe.
Die, die zwangsläufig irgendwann entsteht, wenn man in einer Beziehung lebt.
(A) hat mir immer unterstellt und tut es noch, dass ich so alleine doch gar nicht sein kann.
Also, dass es nicht möglich ist, dass ich mich in dem Sinne.. nicht betätige.
Immer, wenn wir getrennt waren und dann wieder zusammen kamen, konnte ich guten Gewissens sagen, dass ich niemand anderen in der Zwischenzeit hatte.
Er glaubte mir nicht.
Denn er hatte immer mindestens 3 in der Zwischenzeit.. egal.
Ich habe mir oft überlegt, wieso das so ist.
Ich brauche es nicht, ich will es gar nicht.
Ich vermisse auch nichts und es reicht mir durchaus, dass er mein Zweiter war.
Ja, ernsthaft!
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, irgendwann jemand neues in mein Leben zu lassen,
bekomme ich Angst.
Bei (A) und mir war es letztendlich so..
Ich habe viel mitgemacht, unter anderem Dinge, die ich mir geschworen habe, niemals zu tun.
Ich habe mich oft genug beschissen gefühlt, ausgenutzt, dreckig.
Ich habe oft genug währenddessen überlegt, wieso ich das tue.
Ich wollte gut zu ihm sein. Und schlecht zu mir.
Sehr, sehr oft habe ich ihn letztendlich dazu benutzt, mir weh zu tun.
Und er machte mit.
Für mich war es eine Art Selbstzerstörung.
Man kann sich vorstellen, wie es mir danach meistens ging.
Und wie oft ich im Bad im nachhinein geheult hab.
Es war ja auch nicht so, als hätte ich nie etwas gesagt.
Es war so, dass ich überhört wurde.
Und es dann mit mir habe machen lassen.
Auch wenn nicht jedes einzelne Mal, gab es doch oft genug solche Momente.
Und irgendwann lernt man eben..
Das man es eventuell gar nicht anders verdient hat.
Oder es so sein muss, es normal ist, was da passiert.
Und ab da habe ich - vielleicht nur, um mir selbst einreden zu können, ich hätte die Kontrolle darüber, wann mir weh getan wird - ihn genau für diese Selbstzerstörung benutzt.
Ich weiß, dass es heutzutage normal ist, dass man Affären hat.
Oder zumindest mehr als 2 Sexualpartner in meinem Alter.
Aber ich will nicht, wieso ist das so schwer nachzuvollziehen?
Bevor das alles losging, habe ich mir diese Dinge besonders vorgestellt.
Es hatte Sinn und Gefühl.
Und dann bin ich aus einer Selbstzerstörungsmethode in die andere gerutscht und habe mir ihn angesucht, um es so wenig sichtbar wie möglich anzustellen.
Ich habe Angst, es so hinzustellen, dass er daran Schuld trägt.
Letztendlich habe ich es mir ausgesucht.
Aber ich weiß auch, dass ich oft überredet wurde.
Und das hätte nicht sein dürfen.
Wenn ich mir also vorstelle, jemals wieder eine Beziehung zu führen..
Habe ich Angst vor Fragen.
Habe ich Angst vor "Ausrutschern".
Habe ich Angst vor der "Schnelligkeit" oder "Tiefe".
Habe ich Angst vor Positionen und Gedanken.
Habe ich Angst vor Schmerzen und meinem Ich, welches es wieder zulassen und die Schmerzen ertragen würde.
Habe ich Angst vor Worten, vor dem nichtgutgenugsein und dem Gefühl,
nicht die Richtige zu sein, nicht zu passen.
Und ich habe Angst davor, wieder in alte Muster zu verfallen.
Ich opferte mich für so sinnlose, beschämende Dinge auf, nur um auszureichen.
Das will ich nie wieder tun.
Mein Leben lief immer bergab, egal, an welchem Punkt ich in dem Moment stand.
Und das wirklich jedes verdammte Mal, sobald ich wieder mit ihm zusammen kam.
Ich frage mich, ob das immer so sein wird..
Mal sehen, ob und wie lange ich es hier so stehen lassen kann.
Und im Grunde ist es sicherlich witzig, aber in mir hat es Erinnerungen und Gefühle geweckt,
die ich gar nicht witzig finde.
Vielleicht bin ich so weit, diese Geschehenisse in Worte umzuwandeln.
Ich habe Angst vor dieser bestimmten Nähe.
Die, die zwangsläufig irgendwann entsteht, wenn man in einer Beziehung lebt.
(A) hat mir immer unterstellt und tut es noch, dass ich so alleine doch gar nicht sein kann.
Also, dass es nicht möglich ist, dass ich mich in dem Sinne.. nicht betätige.
Immer, wenn wir getrennt waren und dann wieder zusammen kamen, konnte ich guten Gewissens sagen, dass ich niemand anderen in der Zwischenzeit hatte.
Er glaubte mir nicht.
Denn er hatte immer mindestens 3 in der Zwischenzeit.. egal.
Ich habe mir oft überlegt, wieso das so ist.
Ich brauche es nicht, ich will es gar nicht.
Ich vermisse auch nichts und es reicht mir durchaus, dass er mein Zweiter war.
Ja, ernsthaft!
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, irgendwann jemand neues in mein Leben zu lassen,
bekomme ich Angst.
Bei (A) und mir war es letztendlich so..
Ich habe viel mitgemacht, unter anderem Dinge, die ich mir geschworen habe, niemals zu tun.
Ich habe mich oft genug beschissen gefühlt, ausgenutzt, dreckig.
Ich habe oft genug währenddessen überlegt, wieso ich das tue.
Ich wollte gut zu ihm sein. Und schlecht zu mir.
Sehr, sehr oft habe ich ihn letztendlich dazu benutzt, mir weh zu tun.
Und er machte mit.
Für mich war es eine Art Selbstzerstörung.
Man kann sich vorstellen, wie es mir danach meistens ging.
Und wie oft ich im Bad im nachhinein geheult hab.
Es war ja auch nicht so, als hätte ich nie etwas gesagt.
Es war so, dass ich überhört wurde.
Und es dann mit mir habe machen lassen.
Auch wenn nicht jedes einzelne Mal, gab es doch oft genug solche Momente.
Und irgendwann lernt man eben..
Das man es eventuell gar nicht anders verdient hat.
Oder es so sein muss, es normal ist, was da passiert.
Und ab da habe ich - vielleicht nur, um mir selbst einreden zu können, ich hätte die Kontrolle darüber, wann mir weh getan wird - ihn genau für diese Selbstzerstörung benutzt.
Ich weiß, dass es heutzutage normal ist, dass man Affären hat.
Oder zumindest mehr als 2 Sexualpartner in meinem Alter.
Aber ich will nicht, wieso ist das so schwer nachzuvollziehen?
Bevor das alles losging, habe ich mir diese Dinge besonders vorgestellt.
Es hatte Sinn und Gefühl.
Und dann bin ich aus einer Selbstzerstörungsmethode in die andere gerutscht und habe mir ihn angesucht, um es so wenig sichtbar wie möglich anzustellen.
Ich habe Angst, es so hinzustellen, dass er daran Schuld trägt.
Letztendlich habe ich es mir ausgesucht.
Aber ich weiß auch, dass ich oft überredet wurde.
Und das hätte nicht sein dürfen.
Wenn ich mir also vorstelle, jemals wieder eine Beziehung zu führen..
Habe ich Angst vor Fragen.
Habe ich Angst vor "Ausrutschern".
Habe ich Angst vor der "Schnelligkeit" oder "Tiefe".
Habe ich Angst vor Positionen und Gedanken.
Habe ich Angst vor Schmerzen und meinem Ich, welches es wieder zulassen und die Schmerzen ertragen würde.
Habe ich Angst vor Worten, vor dem nichtgutgenugsein und dem Gefühl,
nicht die Richtige zu sein, nicht zu passen.
Und ich habe Angst davor, wieder in alte Muster zu verfallen.
Ich opferte mich für so sinnlose, beschämende Dinge auf, nur um auszureichen.
Das will ich nie wieder tun.
Mein Leben lief immer bergab, egal, an welchem Punkt ich in dem Moment stand.
Und das wirklich jedes verdammte Mal, sobald ich wieder mit ihm zusammen kam.
Ich frage mich, ob das immer so sein wird..
Mal sehen, ob und wie lange ich es hier so stehen lassen kann.
20. Juli 2015
Terror
Er kann es einfach nicht lassen.
Und ich musste endlich handeln.
Es reicht für die Polizei nicht aus, aber es reichte aus, um seinen Vater zu kontaktieren.
Es hat mich so wütend gemacht, dass er geschrieben hat.
Es hat mich vor allem wütend gemacht, was er geschrieben hat.
Es ist einfach nur noch krank. Wirklich, das ist einfach nicht mehr normal.
Sein Vater hat zumindest Verständnis gezeigt. "Er hat immer noch so seine Probleme, das weißt du ja" - Ha, klar doch. Aber damit habe ich nichts mehr zutun!
Wie dreist kann ein Mensch eigentlich noch sein..
Er hat mein Leben die letzten Jahre zunichte gemacht, er hat mir das komplette Vertraun an die Menschheit genommen und daran, dass es noch gesunden Menschenverstand gibt.
Er hat mich verkorkst, wahrscheinlich für mein ganzes Leben.
Und dann..
UND DANN..
Hat er doch irgendwo gehört, ich würde ausziehn und er bräuchte dringend eine Wohnung in xXx und ob ich denn einen Nachmieter suche..
Sein Ernst?! Will der mich verarschen? :D
Darauf kamen Beleidgungen. Üble Sorte.
Ich habe seinem Vater alles gesteckt, was ging. Und ich habe es gut verpackt, denke ich.
Er wird mit ihm reden. Ich hoffe, es funktioniert.
Ich warte jetzt ab..Wenn die Tage noch irgendeine Nachricht kommen sollte, dann mach ich eben wieder auf Kindergarten und blockiere ihn. Meine Nerven sind mir wichtig und mein Leben läuft gut.
Er hat darin nichts mehr zu suchen!
Seine Antwort darauf, dass ich will, dass er endlich aus meinem Leben verschwindet, endlich nicht mehr schreibt, meine Nummer löscht.. Das ich nicht mehr weiter weiß und mich an seinen Vater gewendet habe.. Naja. Seine Antwort war..
"LoL, dann ruf doch gleich die Bullen :D"
Er nimmt es nicht ernst. Terrorisiert mich alle paar Monate auf Neue mit irgendeinem Bullshit. Der nimmt gar nicht wahr, was er eigentlich tut. Wie abartig das mittlerweile ist.
"Du warst meine 27.ste.."
Am liebsten würde ich mich waschen, ohne Ende nur waschen, alles abschrubben, alles loswerden,
jede Berührung rückgängig machen und..
Danke.
Danke für alles.
Wenn er im September wirklich hier runter zieht, dann bin ich in meiner Arbeit zum Glück so sehr eingespannt, dass ich ihm kaum begegnen kann. Aber wenn es doch auf kurz oder lang geschehen wird, hoffe ich sehr für ihn, dass er mir keinen Millimeter zu Nahe kommt.
Und ich musste endlich handeln.
Es reicht für die Polizei nicht aus, aber es reichte aus, um seinen Vater zu kontaktieren.
Es hat mich so wütend gemacht, dass er geschrieben hat.
Es hat mich vor allem wütend gemacht, was er geschrieben hat.
Es ist einfach nur noch krank. Wirklich, das ist einfach nicht mehr normal.
Sein Vater hat zumindest Verständnis gezeigt. "Er hat immer noch so seine Probleme, das weißt du ja" - Ha, klar doch. Aber damit habe ich nichts mehr zutun!
Wie dreist kann ein Mensch eigentlich noch sein..
Er hat mein Leben die letzten Jahre zunichte gemacht, er hat mir das komplette Vertraun an die Menschheit genommen und daran, dass es noch gesunden Menschenverstand gibt.
Er hat mich verkorkst, wahrscheinlich für mein ganzes Leben.
Und dann..
UND DANN..
Hat er doch irgendwo gehört, ich würde ausziehn und er bräuchte dringend eine Wohnung in xXx und ob ich denn einen Nachmieter suche..
Sein Ernst?! Will der mich verarschen? :D
Darauf kamen Beleidgungen. Üble Sorte.
Ich habe seinem Vater alles gesteckt, was ging. Und ich habe es gut verpackt, denke ich.
Er wird mit ihm reden. Ich hoffe, es funktioniert.
Ich warte jetzt ab..Wenn die Tage noch irgendeine Nachricht kommen sollte, dann mach ich eben wieder auf Kindergarten und blockiere ihn. Meine Nerven sind mir wichtig und mein Leben läuft gut.
Er hat darin nichts mehr zu suchen!
Seine Antwort darauf, dass ich will, dass er endlich aus meinem Leben verschwindet, endlich nicht mehr schreibt, meine Nummer löscht.. Das ich nicht mehr weiter weiß und mich an seinen Vater gewendet habe.. Naja. Seine Antwort war..
"LoL, dann ruf doch gleich die Bullen :D"
Er nimmt es nicht ernst. Terrorisiert mich alle paar Monate auf Neue mit irgendeinem Bullshit. Der nimmt gar nicht wahr, was er eigentlich tut. Wie abartig das mittlerweile ist.
"Du warst meine 27.ste.."
Am liebsten würde ich mich waschen, ohne Ende nur waschen, alles abschrubben, alles loswerden,
jede Berührung rückgängig machen und..
Danke.
Danke für alles.
Wenn er im September wirklich hier runter zieht, dann bin ich in meiner Arbeit zum Glück so sehr eingespannt, dass ich ihm kaum begegnen kann. Aber wenn es doch auf kurz oder lang geschehen wird, hoffe ich sehr für ihn, dass er mir keinen Millimeter zu Nahe kommt.
7. Juni 2015
Es. Will. Raus. Aus. Mir.
Ich kriege diese Bilder einfach nicht aus dem Kopf.
Ich kriege es einfach nicht hin.
Plötzlich sind sie wieder da. Aus dem Nichts.
Wie er sie fickt. Von vorne, von hinten, von oben, von unten.
Nein, keine Eifersucht. Nein.
Ekel. Ekel. Ekel.
Du wunderst dich, dass du nun verseucht bist, ja?
Weißt du was?
Wenn du deinen primitiven Schwanz nicht überall hineinstecken würdest,
dann wäre es auch nicht soweit gekommen.
Eh, ihr allesamt seid widerlich.
Wie ihr euch habt ficken lassen von ihm, widerlichwiderlich.
Ihr ekelt mich an. Er ekelt mich an.
Ich finde mich gerade wieder so schmutzig..
So..
ekelhaftdreckigwiderlichbeschmutzt..
Ich geh duschen. Ich muss es abwaschen.
Wann ist es endlich vorbei, dieser Ekel, diese Gedanken, diese Wut?
Keinem hier kann ich es sagen. Keinem.
Die würden mir nur zustimmen.
Wie kann man auch so dämlich sein und nach (S) noch..
Wenn es so weiter geht, bin ich vor mir selbst nicht mehr sicher.
Erneut.
Ich kriege es einfach nicht hin.
Plötzlich sind sie wieder da. Aus dem Nichts.
Wie er sie fickt. Von vorne, von hinten, von oben, von unten.
Nein, keine Eifersucht. Nein.
Ekel. Ekel. Ekel.
Du wunderst dich, dass du nun verseucht bist, ja?
Weißt du was?
Wenn du deinen primitiven Schwanz nicht überall hineinstecken würdest,
dann wäre es auch nicht soweit gekommen.
Eh, ihr allesamt seid widerlich.
Wie ihr euch habt ficken lassen von ihm, widerlichwiderlich.
Ihr ekelt mich an. Er ekelt mich an.
Ich finde mich gerade wieder so schmutzig..
So..
ekelhaftdreckigwiderlichbeschmutzt..
Ich geh duschen. Ich muss es abwaschen.
Wann ist es endlich vorbei, dieser Ekel, diese Gedanken, diese Wut?
Keinem hier kann ich es sagen. Keinem.
Die würden mir nur zustimmen.
Wie kann man auch so dämlich sein und nach (S) noch..
Wenn es so weiter geht, bin ich vor mir selbst nicht mehr sicher.
Erneut.
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