Ja.
Ein Tag, der wieder mal ziemlich verwirrend war..
Ich hatte versucht damit abzuschließen,
mich daran zu gewöhnen und mich damit abzufinden,
dass es nicht mehr weiter funktionieren wird.
Ich habe mich abgelenkt mit Unterrichtsdingen,
die mich kaum interessiert haben, nur um nicht nachzudenken.
Und dann : SMS. In der Schule..
Und die Zeit blieb stehn.
Auf einmal tat es wieder weh..
Und ich musste versuchen mich zu beherrschen um nicht zu weinen..
Ich hab irgendwie Panik bekommen und gleichzeitig hat es mich so runtergezogen,
wie noch nie..
Eine SMS von meinem Teddy.
Ob er denn vorbei kommen könnte. Ja klar,wenn ich zu Hause bin. Okay.
Als er da war, war es seltsam.
Es war fast so, als würde ich ersticken.
Er erschien mir für eine kurze Zeit fremd..
So fremd wie es (R) vor etwa zwei Jahren ganz plötzlich wurde..
Oder (A) vor etwa einem Jahr.
Jedes mal lief es so ab :
Sie legten sich aufs Bettchen, während ich auf dem Stuhl saß.
Stille, ein endloses Nichts.
Niemand sagt was und ich sitze da und weiß nicht weiter.
Während sich dieser Mensch auf meinem Bett breit macht und halber einpennt..
So, als wäre das alles relativ egal und es wäre nichts..
Als ob alles in Ordnung wär..
Und das wir uns mit ansehen können,
wie alles, was mal war vor unseren Augen zerfällt..
In Staub.. Das ist natürlich nicht weiter schlimm..
Und dann ist es zu ende.
Vorbei, für immer.
Teddy lag auch da. Er lag da und sah mich ne Weile nicht an.
Ist es vorbei? Das Gespräch fing an.
Bis..
Ja, bis ich es nich mehr ausgehalten hab.
Wegdrehn, heulen. Was sonst?
Ich wollte nie wirklich, dass wir unsere Wege alleine weitergehen.
Nie.
Nur dieser eine böse Teil meines abgefuckten Hirns..
Irgendwann saß ich auf seinem Schoß auf dem Stuhl,
da er gemerkt hat, dass ich am heulen war..
Und dann erst mal beide total verwirrt und fertig.
Wie gehts weiter?
Tränen in Teddy's Gesicht und in meinem ebenfalls, schlechter Film?
Es war ein seltsames Gefühl, schon fast zu vertraut.
Nicht in dem Sinne, dass ich das schon mal durchgemacht hätte..
Sondern, dass es selbstverständlich ist, das man einander tröstet.
Ein Gefühl des da-seins oder so in der Art..
Gegen Ende des Abends ging es um eine Entscheidung.
Eine Entscheidung, die so wenig verändern würde und doch so verdammt viel..
Wir versuchen es.
Wir beide.
Unsere kranken, kaputten Köpfe..
Unser Inneres, das vielleicht dieses Mal richtig liegt. Nur dieses eine Mal..
Ich habe keine Ahnung wieso und warum..
Und erst recht keine Ahnung, ob es das Richtige ist.
Aber wer weiß das schon, bevor er es versucht..
Ich weiß nur, dass es sich nicht falsch anfühlt..
Sondern lohnenswert.