Es scheint, als würde seit Anfang August überall irgendetwas einstürzen.
Nicht, dass es vorher großartig stabil war - nein.
Aber so langsam brökelt es immer mehr, fällt in sich zusammen und nicht eine einzige Maßnahme hilft dagegen.
Hier auf Blogger, wie auch im privaten Leben hat ab August etwas begonnen, was mit jedem Tag extremer und extremer wird.
Und ich würde euch allen so gerne so viele liebe Worte hinterlassen, soviele Gedanken und soviel Kakao und Decke und Sternenhimmel und Ruhe.
Es gibt Phasen im Leben, da nimmt man bestimmte Vorkommnise und Geschehenisse intensiver wahr. Und wenn man selbst von etwas betroffen ist, scheint die Welt um einen herum plötzlich auch nur noch davon befallen zu sein.
Ich würde so gern etwas tun. Ich hab euch gern. Ihr seid nicht vergessen.
I feel numb inside , like I can't connect with any emotions at all , like I'm totally disconnected from myself..
Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!
❤
14. November 2016
13. November 2016
Ich habe jemanden kennengelernt, der mich vollkommen umgehauen hat.
Seine Anwesenheit war die letzten Tage wirklich eine Art Droge, ich war plötzlich wie ausgetauscht.
Nach (A) habe ich tagelang geblutet. Ich bin tausend Tode gestorben und bin vollkommen stumpf geworden. Ich habe meine Mauer aufgebaut und damit ging es mir gut. Ich hatte kein Interesse daran, auch nur einen Moment lang meine Maske fallen zu lassen.
Als ich ihn kennenlernte, habe ich nach allem, was ich gehört habe, etwas Angst gehabt. Vor ihm, vor dem, was er in mir auslösen könnte und vor mir selbst.
Wir haben uns gerade mal eine Hand voll Male gesehen und ich bin vollkommen...
Verwirrt, durcheinander, anders.
Ich will ihn nicht einengen, ich will nicht in alte Muster verfallen und ich will eigentlich auch gar nicht so verflucht gefühlvoll sein. Aber irgendwie holt er wieder diese Seite aus mir hervor und ich habe ehrlich gesagt nicht die geringste Ahnung, ob ihm das bewusst ist.
Ob ohm bewusst ist, wie sehr ich mir dieses stumpfe, kalte Ich erarbeitet habe und wie extrem distanziert ich eigentlich sein kann. Und ob er damit - ob er mit mir umgehen kann oder sogar will.
Ich will nicht wieder erleben, wie ein geliebter Mensch zu seiner Ex rennt. Ich will nicht wieder ungenügend sein, nur irgendwie da und nicht wichtig. Ich will nicht mehr austauschbar sein und ich will auch nicht mehr im Dunkeln sitzen und auf mich einreden, dass alles okay ist.
Ich will, dass es endlich mal etwas Echtes in meinem Leben gibt. Etwas, das ich mir nicht ausdenke, nicht zusammen spinne. Jemanden wie ihn, jemanden wie (M). Und doch ertappe ich mich immer wieder in dieser Unsicherheit. Und ich weiß nicht, ob ich ihn halten kann. Oder mich.
Noch hab ich die Möglichkeit, zu gehen. Mich abzuwenden, wie sonst auch immer und alles wieder weg zu kippen, zu vergessen. Aber dafür müsste ich mich aktiv entscheiden und dazu fehlt mir der Mut. Oder vielleicht ist es auch einfach die Hoffnung. Aber Hoffnung ist ein Stück Scheiße und ich weiß nicht, wie viele Beweise und Nachweise ich bräuchte und ob ich jemals zufrieden wäre, jemals beruhigt wäre... Soweit beruhigt und sicher, dass es dieses Mal kein schlechter Witz ist, der weitere Jahre andauern wird.
Du fehlst hier, du fehlst mir. Aber ich kann dich nicht bitten, bei mir zu sein. Weil ich dann wieder denke, ich zwinge dich dazu. Und mich dann wieder selbst klein machen würde. Und ich will nicht wieder so klein sein. Ich will nie wieder in die Hölle zurück.
Und es tut mir Leid, dass ich mir auch nur im entferntesten solche Gedanken bei dir erlaube.
Ich bin selbst verantwortlich für all die Zerstörungen der letzten Jahre - denn ich hätte einfach stärker sein sollen und mich abwenden, bevor es zu spät wurde.
Fuck, es tut mir so Leid.
Seine Anwesenheit war die letzten Tage wirklich eine Art Droge, ich war plötzlich wie ausgetauscht.
Nach (A) habe ich tagelang geblutet. Ich bin tausend Tode gestorben und bin vollkommen stumpf geworden. Ich habe meine Mauer aufgebaut und damit ging es mir gut. Ich hatte kein Interesse daran, auch nur einen Moment lang meine Maske fallen zu lassen.
Als ich ihn kennenlernte, habe ich nach allem, was ich gehört habe, etwas Angst gehabt. Vor ihm, vor dem, was er in mir auslösen könnte und vor mir selbst.
Wir haben uns gerade mal eine Hand voll Male gesehen und ich bin vollkommen...
Verwirrt, durcheinander, anders.
Ich will ihn nicht einengen, ich will nicht in alte Muster verfallen und ich will eigentlich auch gar nicht so verflucht gefühlvoll sein. Aber irgendwie holt er wieder diese Seite aus mir hervor und ich habe ehrlich gesagt nicht die geringste Ahnung, ob ihm das bewusst ist.
Ob ohm bewusst ist, wie sehr ich mir dieses stumpfe, kalte Ich erarbeitet habe und wie extrem distanziert ich eigentlich sein kann. Und ob er damit - ob er mit mir umgehen kann oder sogar will.
Ich will nicht wieder erleben, wie ein geliebter Mensch zu seiner Ex rennt. Ich will nicht wieder ungenügend sein, nur irgendwie da und nicht wichtig. Ich will nicht mehr austauschbar sein und ich will auch nicht mehr im Dunkeln sitzen und auf mich einreden, dass alles okay ist.
Ich will, dass es endlich mal etwas Echtes in meinem Leben gibt. Etwas, das ich mir nicht ausdenke, nicht zusammen spinne. Jemanden wie ihn, jemanden wie (M). Und doch ertappe ich mich immer wieder in dieser Unsicherheit. Und ich weiß nicht, ob ich ihn halten kann. Oder mich.
Noch hab ich die Möglichkeit, zu gehen. Mich abzuwenden, wie sonst auch immer und alles wieder weg zu kippen, zu vergessen. Aber dafür müsste ich mich aktiv entscheiden und dazu fehlt mir der Mut. Oder vielleicht ist es auch einfach die Hoffnung. Aber Hoffnung ist ein Stück Scheiße und ich weiß nicht, wie viele Beweise und Nachweise ich bräuchte und ob ich jemals zufrieden wäre, jemals beruhigt wäre... Soweit beruhigt und sicher, dass es dieses Mal kein schlechter Witz ist, der weitere Jahre andauern wird.
Du fehlst hier, du fehlst mir. Aber ich kann dich nicht bitten, bei mir zu sein. Weil ich dann wieder denke, ich zwinge dich dazu. Und mich dann wieder selbst klein machen würde. Und ich will nicht wieder so klein sein. Ich will nie wieder in die Hölle zurück.
Und es tut mir Leid, dass ich mir auch nur im entferntesten solche Gedanken bei dir erlaube.
Ich bin selbst verantwortlich für all die Zerstörungen der letzten Jahre - denn ich hätte einfach stärker sein sollen und mich abwenden, bevor es zu spät wurde.
Fuck, es tut mir so Leid.
31. Oktober 2016
36 Fragen zum verlieben (?)
Angeblich soll man sich verlieben und zwar so leicht, wie es im Buche steht, wenn man 36 bestimmte Fragen mit einer Fremden (?) Person durchgeht und beide diese Fragen ehrlich beantworten.
Ich bin alleine - ich will mich nicht verlieben, aber ich will versuchen, diese zu beantworten, damit ich vielleicht... ehrlich zu mir bin? Oder so.
1. Wenn du die Wahl aus allen Personen auf der Welt hättest, wen hättest du gerne als Gast zum Dinner?
- (M), die mich verließ, (J), der plötzlich Nichts von mir wissen wollte, (R), der mir noch geblieben ist, (J), der von uns ging und meine Schwester.
2. Wärst du gerne berühmt? Und wenn ja: Auf welche Art und Weise?
- Durch Musik. Durch Stimme. Aber dazu habe ich nicht den Mut.
3.Wenn du einen Telefonanruf machst, übst du manchmal, was du sagen wirst? Wieso?
- Bei Behören u.ä. ja, aber da rufe ich beinahe nie an. Früher oft bei meinem Ex, weil es mich innerlich zerrissen hat, ihn anzurufen; ständig Panikausbrüche. Damals in der Schule oder auf der Arbeit; bei Kollegen, wenn ich eine erneute Ausrede hatte, um nicht zu erscheinen (Lügen müssen einstudiert sein!)
4.Was würde für dich einen perfekten Tag ausmachen?
- Ein kühler Herbsttag mit vereinzelnten Sonnenstrahlen oder ein verschneiter Wintertag am Abend, wenn der Schnee im Laternenlicht glitzert. Dazu eine Bank im Nirgendwo, Musik die berührt und ein Bier.
5. Wann hast du das letzte Mal für dich selbst gesungen? Wann für jemand anderen?
- Für mich selbst vor ca. einer Woche; für jemand anderen... Vor zwei Wochen, allerdings aus Spaß.
6. Wenn du bis zum Alter von 90 Jahren leben könntest und für diese restliche Zeit entweder den Verstand oder den Körper einer 30 Jährigen Person behalten könntest, was würdest du wollen?
- Ich habe Nichts gegen meinen Körper. Und ich mag meinen wahnsinnig gewordenen Verstand. Und den würde ich wahrscheinlich auch behalten wollen.
7. Hast du eine geheime Ahnung, wie du sterben wirst?
- Eventuell zu überdreht, aber ich denke, mein Herz wird einfach stehen bleiben. Einfach so.
8. Nenne drei Dinge, die du und dein Gegenüber gemein zu haben scheinen.
- Mein Gegenüber wäre demnach ich. Also so ziemlich alles und nichts.
9. Wofür in deinem Leben bist du am dankbarsten?
- Für meine Schwester, für die Möglichkeit, ein zu Hause, einen Job und ein Leben zu haben. Für die Jahreswechsel, die Farben, den Schmerz und die manische Freude, die immer wieder dieTraurigkeit ablöst.
10. Wenn du etwas daran ändern könntest, wie du großgezogen wurdest, was wäre es?
- Mich machen lassen, mich reden lassen, mir die Freiheit geben, meine Kindheit so zu gestalten, wie ich es wollte. Ich könnte in manchen Momentan die große Klappe gut gebrauchen, die mir meine Mum damals mit gewaltigem Erfolg von jetzt auf gleich nahm. Ach und, früher ohne Erzeuger wäre sinniger gewesen.
11. Nimm dir vier Minuten Zeit, um deinem Gegenüber deine Lebensgeschichte so detailreich wie möglich zu schildern.
- Ha! Vier Minuten für meinen kompletten Blog mit Hunderten Einträgen seit 2010? :D :D :D :D :D
12. Wenn du morgen aufwachen könntest mit einer neuen Fähigkeit, was wäre das?
- Zeitreisen. Beamen. Oder Gedankenlesen.
13. Wenn dir eine Kristallkugel die Wahrheit über dich selbst, dein Leben, deine Zukunft oder irgendetwas anderes sagen könnte, was würdest du gerne wissen?
- Hätte ich meinen Verstand damals früher eingeschaltet, wäre von dir weggekommen: Wäre ich heute glücklich? Hätte mir Jemand anderes etwas ähnliches angetan, weil manche Dinge so oder so vorherbestimmt sind? Oder hätte ich tatsächlich die Fähigkeit, etwas stabiles und ehrliches aufzubauen ohne diese dramatisch großen Ängste?
14. Gibt es etwas, von dem du schon lange träumst, es zu tun? Warum hast du es noch nicht getan?
- Ich würde so gerne alleine in eine fremde Stadt fahren, alleine ein Hotelzimmer buchen und einige Tage nur für mich sein. Mein Wille, alles weitgehend zu planen, zu strukturieren und jedes noch so kleine Detail durch zu analysieren, damit es wirklich so wird, wie ich es will... Hält mich immer noch davon ab.
15. Was ist deine größte Errungenschaft im Leben?
- Wahrscheinlich, dass ich vor über mittlerweile drei Jahren ausgezogen bin und mein Leben habe.
16. Was schätzt du in einer Freundschaft am meisten?
- Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was Freundschaft genau ist. Was ich aber unbezahlbar finde ist, wenn man ehrlich und direkt sein darf und kann und nicht verurteilt wird. Und wenn man nicht ständig mit Samthandschuhen angefasst wird.
17. Was ist deine am meisten gehütete Erinnerung?
- Ich glaube, als wir damals im Ferienhaus in Russland übernachtet haben, ich mit 3 Jahren wieder mal geträumt habe, dass ich auf der Toilette sitze und in den Schlafsack gepinkelt hab und mein allerliebster Hund zu mir kam und ich wusste, einfach ganz genau wusste, dass er mir mit seinem Verhalten sagen wollte, es ist nicht schlimm, es passiert und keiner wird dich dafür hassen.
18. Was ist deine schlimmste Erinnerung?
- Meine Schwester im Alter von ca. 2 Jahren mit hochrotem Kopf, Rotz und Wasser heulend, kreischend, schreiend auf dem damaligen Bett meiner Eltern sitzend, während meine Mum und ich versuchten, mit aller Kraft gegen die verdammte Schlafzimmertüre zu drücken, damit Alkidad nicht ins Zimmer konnte.
19. Wenn du wüsstest, dass du in einem Jahr sterben müsstest, würdest du an deinem jetzigen Leben irgendetwas ändern? Warum?
- Ich würde statt 100% nur 50 % arbeiten gehen, ich würde wahrscheinlich Drogen ausprobieren, Menschen wiedersehen und ihnen alles sagen, was es zu sagen gibt und ich würde pöbeln. Pöbeln, was das Zeug hält.
20. Was bedeutet Freundschaft für dich?
- Ist genau so schwer, die die Frage mit der Freundschaft vornedran. Keine Ahnung. Vielleicht angekommen sein, richtig sein. Was weiß ich.
21. Welche Rolle spielen Liebe und Zuneigung in deinem Leben?
- Ich versuche soviel Gefühl in alles zu legen, was ich sage oder tue, wenn ich mit meinen Kiddies zusammen bin. Ich versuche soviel Gefühl in alles zu legen, was ich sage oder tue, wenn ich mit Menschen bin, die mir etwas bedeuten. Liebe direkt hat Sendepause. Es gab einfach einen zu großen Chemieunfall.
22. Teilt abwechselnd eine Eigenschaft, die ihr aneinander positiv findet. Macht das mit insgesamt 5 Eigenschaften.
- Ähm. Passt.
23. Wie nah stehst du deiner Familie? Hast du das Gefühl, deine Kindheit war glücklicher als die von den meisten Menschen?
- Eher Durchschnitt. Schwester und Oma. Der Rest existiert eben irgendwo irgendwie vor sich hin.
24. Wie ist die Beziehung zu deiner Mutter?
- Ganz einfach. Es gibt keine Beziehung.
25. Macht jeweils drei ehrliche "Wir" - Statements wie zum Beispiel: "Wir sind beide in diesem Raum und fühlen uns..."
- Wie eine Person. Haha. Nächste Frage.
26. Vervolständige diesen Satz: "Ich wünschte, ich hätte jemanden, mit dem ich ... teilen könnte."
- Meine Liebe zur Tiefgründigkeit, meine Liebe zum Analysieren, Verstehen, zerdenken, fündig und glücklich werden.
27. Stell dir vor, du und dein Gegenüber würde enge Freunde werden, was müsste er oder sie wissen?
- Ich bin ein optimistischer Pessimist. Ich habe einen Schaden. Und wenn ich dich irgendwann einmal zu gerne habe, wird mein Verstand alles gegen mich verwenden.
28. Sag deinem Gegenüber , was dir an ihm gefällt. Sei sehr ehrlich dieses Mal und sag auch Dinge, die du einem Fremden normalerweise nicht sagen würdest.
- Ich würde einem Fremden wahrscheinlich alles genau so sagen, wenn es gerade irgendjemanden hier gäbe. Kater? Ich mag deine Bauchfalte. Ich hab dich lieb.
29. Erzähle deinem Gegenüber von einem peinlichen Moment in deinem Leben.
- iafhbf. oafigbefqnfcgfegldsgfbakjw. opahfjwbfkjhgfckjabwsgfkjg. !
30. Wann hast du das letzte Mal vor anderen geweint? Wann alleine?
- Ist nicht lange her. Irgendwann letzte Woche vor (R). Alleine eigentlich... immer mal wieder? Ich habe seit drei Wochen kin Zeitgefühl.
31. Sag deinem Partner, was du bereits an ihm magst.
- Liebster Kater, ich mag deine Augen, deine Ohren, deine Nase, deine Pfoten, deinen kleinen Hängebauch, deine verrückte Art und jede deiner 5 Minuten alle 5 Minuten jeden Tag. :)
32. Was ist für dich zu ernst, um darüber Witze zu machen?
- Das ich schwanger wäre, sein könnte, sein werde. Da werd ich pissig. Oder Analverkehr.
33. Wenn du heute abend sterben müsstest und keine Möglichkeit mehr hättest, mit jemandem zu sprechen, was würdest du am meisten bereuen, einer Person nicht gesagt zu haben? Warum hast du es noch nicht gesagt?
- Wow. Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht. Wahrscheinlich würde ich einen endlosen Text schreiben, einfach in der Mitte anfangen und am Anfang aufhören und vielleicht würde dort das Ein oder Andere stehen. Aber hey, ich habe wirklich keine Ahnung.
34. Dein Haus und alles, was du besitzt, fangen Feuer. Nachdem du deine Liebsten und deine Tiere gerettet hast, hast du noch Zeit, noch einen einzigen Gegenstand zu retten. Was wäre das? Warum?
- EINEN? Meine ganzen Bücher! Allealle! Ich brauche sie, ich fühle mich nicht ganz ohne meine Bücher.
35. Von allen Personen in deiner Familie, wessen Tod fändest du am aufwühlendsten? Warum?
- Schwester. Weil ich schonmal davon geträumt habe und es mir Sprache und die Fähigkeit, irgendetwas zutun, einige Tage verschlagen hat.
36. Erzähle deinem Gegenüber ein persänliches Problem und frage nach seinem Rat, wie er damit umgehen würde. Frag ihn auch, welchen Eindruck du auf ihn machst, wie du über dieses Problem fühlst.
- Diese Frage kann ich mir tatsächlich als sehr interessant vorstellen. Diese werde ich eventuell mal wirklich jemandem stellen.
Ich bin alleine - ich will mich nicht verlieben, aber ich will versuchen, diese zu beantworten, damit ich vielleicht... ehrlich zu mir bin? Oder so.
1. Wenn du die Wahl aus allen Personen auf der Welt hättest, wen hättest du gerne als Gast zum Dinner?
- (M), die mich verließ, (J), der plötzlich Nichts von mir wissen wollte, (R), der mir noch geblieben ist, (J), der von uns ging und meine Schwester.
2. Wärst du gerne berühmt? Und wenn ja: Auf welche Art und Weise?
- Durch Musik. Durch Stimme. Aber dazu habe ich nicht den Mut.
3.Wenn du einen Telefonanruf machst, übst du manchmal, was du sagen wirst? Wieso?
- Bei Behören u.ä. ja, aber da rufe ich beinahe nie an. Früher oft bei meinem Ex, weil es mich innerlich zerrissen hat, ihn anzurufen; ständig Panikausbrüche. Damals in der Schule oder auf der Arbeit; bei Kollegen, wenn ich eine erneute Ausrede hatte, um nicht zu erscheinen (Lügen müssen einstudiert sein!)
4.Was würde für dich einen perfekten Tag ausmachen?
- Ein kühler Herbsttag mit vereinzelnten Sonnenstrahlen oder ein verschneiter Wintertag am Abend, wenn der Schnee im Laternenlicht glitzert. Dazu eine Bank im Nirgendwo, Musik die berührt und ein Bier.
5. Wann hast du das letzte Mal für dich selbst gesungen? Wann für jemand anderen?
- Für mich selbst vor ca. einer Woche; für jemand anderen... Vor zwei Wochen, allerdings aus Spaß.
6. Wenn du bis zum Alter von 90 Jahren leben könntest und für diese restliche Zeit entweder den Verstand oder den Körper einer 30 Jährigen Person behalten könntest, was würdest du wollen?
- Ich habe Nichts gegen meinen Körper. Und ich mag meinen wahnsinnig gewordenen Verstand. Und den würde ich wahrscheinlich auch behalten wollen.
7. Hast du eine geheime Ahnung, wie du sterben wirst?
- Eventuell zu überdreht, aber ich denke, mein Herz wird einfach stehen bleiben. Einfach so.
8. Nenne drei Dinge, die du und dein Gegenüber gemein zu haben scheinen.
- Mein Gegenüber wäre demnach ich. Also so ziemlich alles und nichts.
9. Wofür in deinem Leben bist du am dankbarsten?
- Für meine Schwester, für die Möglichkeit, ein zu Hause, einen Job und ein Leben zu haben. Für die Jahreswechsel, die Farben, den Schmerz und die manische Freude, die immer wieder dieTraurigkeit ablöst.
10. Wenn du etwas daran ändern könntest, wie du großgezogen wurdest, was wäre es?
- Mich machen lassen, mich reden lassen, mir die Freiheit geben, meine Kindheit so zu gestalten, wie ich es wollte. Ich könnte in manchen Momentan die große Klappe gut gebrauchen, die mir meine Mum damals mit gewaltigem Erfolg von jetzt auf gleich nahm. Ach und, früher ohne Erzeuger wäre sinniger gewesen.
11. Nimm dir vier Minuten Zeit, um deinem Gegenüber deine Lebensgeschichte so detailreich wie möglich zu schildern.
- Ha! Vier Minuten für meinen kompletten Blog mit Hunderten Einträgen seit 2010? :D :D :D :D :D
12. Wenn du morgen aufwachen könntest mit einer neuen Fähigkeit, was wäre das?
- Zeitreisen. Beamen. Oder Gedankenlesen.
13. Wenn dir eine Kristallkugel die Wahrheit über dich selbst, dein Leben, deine Zukunft oder irgendetwas anderes sagen könnte, was würdest du gerne wissen?
- Hätte ich meinen Verstand damals früher eingeschaltet, wäre von dir weggekommen: Wäre ich heute glücklich? Hätte mir Jemand anderes etwas ähnliches angetan, weil manche Dinge so oder so vorherbestimmt sind? Oder hätte ich tatsächlich die Fähigkeit, etwas stabiles und ehrliches aufzubauen ohne diese dramatisch großen Ängste?
14. Gibt es etwas, von dem du schon lange träumst, es zu tun? Warum hast du es noch nicht getan?
- Ich würde so gerne alleine in eine fremde Stadt fahren, alleine ein Hotelzimmer buchen und einige Tage nur für mich sein. Mein Wille, alles weitgehend zu planen, zu strukturieren und jedes noch so kleine Detail durch zu analysieren, damit es wirklich so wird, wie ich es will... Hält mich immer noch davon ab.
15. Was ist deine größte Errungenschaft im Leben?
- Wahrscheinlich, dass ich vor über mittlerweile drei Jahren ausgezogen bin und mein Leben habe.
16. Was schätzt du in einer Freundschaft am meisten?
- Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was Freundschaft genau ist. Was ich aber unbezahlbar finde ist, wenn man ehrlich und direkt sein darf und kann und nicht verurteilt wird. Und wenn man nicht ständig mit Samthandschuhen angefasst wird.
17. Was ist deine am meisten gehütete Erinnerung?
- Ich glaube, als wir damals im Ferienhaus in Russland übernachtet haben, ich mit 3 Jahren wieder mal geträumt habe, dass ich auf der Toilette sitze und in den Schlafsack gepinkelt hab und mein allerliebster Hund zu mir kam und ich wusste, einfach ganz genau wusste, dass er mir mit seinem Verhalten sagen wollte, es ist nicht schlimm, es passiert und keiner wird dich dafür hassen.
18. Was ist deine schlimmste Erinnerung?
- Meine Schwester im Alter von ca. 2 Jahren mit hochrotem Kopf, Rotz und Wasser heulend, kreischend, schreiend auf dem damaligen Bett meiner Eltern sitzend, während meine Mum und ich versuchten, mit aller Kraft gegen die verdammte Schlafzimmertüre zu drücken, damit Alkidad nicht ins Zimmer konnte.
19. Wenn du wüsstest, dass du in einem Jahr sterben müsstest, würdest du an deinem jetzigen Leben irgendetwas ändern? Warum?
- Ich würde statt 100% nur 50 % arbeiten gehen, ich würde wahrscheinlich Drogen ausprobieren, Menschen wiedersehen und ihnen alles sagen, was es zu sagen gibt und ich würde pöbeln. Pöbeln, was das Zeug hält.
20. Was bedeutet Freundschaft für dich?
- Ist genau so schwer, die die Frage mit der Freundschaft vornedran. Keine Ahnung. Vielleicht angekommen sein, richtig sein. Was weiß ich.
21. Welche Rolle spielen Liebe und Zuneigung in deinem Leben?
- Ich versuche soviel Gefühl in alles zu legen, was ich sage oder tue, wenn ich mit meinen Kiddies zusammen bin. Ich versuche soviel Gefühl in alles zu legen, was ich sage oder tue, wenn ich mit Menschen bin, die mir etwas bedeuten. Liebe direkt hat Sendepause. Es gab einfach einen zu großen Chemieunfall.
22. Teilt abwechselnd eine Eigenschaft, die ihr aneinander positiv findet. Macht das mit insgesamt 5 Eigenschaften.
- Ähm. Passt.
23. Wie nah stehst du deiner Familie? Hast du das Gefühl, deine Kindheit war glücklicher als die von den meisten Menschen?
- Eher Durchschnitt. Schwester und Oma. Der Rest existiert eben irgendwo irgendwie vor sich hin.
24. Wie ist die Beziehung zu deiner Mutter?
- Ganz einfach. Es gibt keine Beziehung.
25. Macht jeweils drei ehrliche "Wir" - Statements wie zum Beispiel: "Wir sind beide in diesem Raum und fühlen uns..."
- Wie eine Person. Haha. Nächste Frage.
26. Vervolständige diesen Satz: "Ich wünschte, ich hätte jemanden, mit dem ich ... teilen könnte."
- Meine Liebe zur Tiefgründigkeit, meine Liebe zum Analysieren, Verstehen, zerdenken, fündig und glücklich werden.
27. Stell dir vor, du und dein Gegenüber würde enge Freunde werden, was müsste er oder sie wissen?
- Ich bin ein optimistischer Pessimist. Ich habe einen Schaden. Und wenn ich dich irgendwann einmal zu gerne habe, wird mein Verstand alles gegen mich verwenden.
28. Sag deinem Gegenüber , was dir an ihm gefällt. Sei sehr ehrlich dieses Mal und sag auch Dinge, die du einem Fremden normalerweise nicht sagen würdest.
- Ich würde einem Fremden wahrscheinlich alles genau so sagen, wenn es gerade irgendjemanden hier gäbe. Kater? Ich mag deine Bauchfalte. Ich hab dich lieb.
29. Erzähle deinem Gegenüber von einem peinlichen Moment in deinem Leben.
- iafhbf. oafigbefqnfcgfegldsgfbakjw. opahfjwbfkjhgfckjabwsgfkjg. !
30. Wann hast du das letzte Mal vor anderen geweint? Wann alleine?
- Ist nicht lange her. Irgendwann letzte Woche vor (R). Alleine eigentlich... immer mal wieder? Ich habe seit drei Wochen kin Zeitgefühl.
31. Sag deinem Partner, was du bereits an ihm magst.
- Liebster Kater, ich mag deine Augen, deine Ohren, deine Nase, deine Pfoten, deinen kleinen Hängebauch, deine verrückte Art und jede deiner 5 Minuten alle 5 Minuten jeden Tag. :)
32. Was ist für dich zu ernst, um darüber Witze zu machen?
- Das ich schwanger wäre, sein könnte, sein werde. Da werd ich pissig. Oder Analverkehr.
33. Wenn du heute abend sterben müsstest und keine Möglichkeit mehr hättest, mit jemandem zu sprechen, was würdest du am meisten bereuen, einer Person nicht gesagt zu haben? Warum hast du es noch nicht gesagt?
- Wow. Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht. Wahrscheinlich würde ich einen endlosen Text schreiben, einfach in der Mitte anfangen und am Anfang aufhören und vielleicht würde dort das Ein oder Andere stehen. Aber hey, ich habe wirklich keine Ahnung.
34. Dein Haus und alles, was du besitzt, fangen Feuer. Nachdem du deine Liebsten und deine Tiere gerettet hast, hast du noch Zeit, noch einen einzigen Gegenstand zu retten. Was wäre das? Warum?
- EINEN? Meine ganzen Bücher! Allealle! Ich brauche sie, ich fühle mich nicht ganz ohne meine Bücher.
35. Von allen Personen in deiner Familie, wessen Tod fändest du am aufwühlendsten? Warum?
- Schwester. Weil ich schonmal davon geträumt habe und es mir Sprache und die Fähigkeit, irgendetwas zutun, einige Tage verschlagen hat.
36. Erzähle deinem Gegenüber ein persänliches Problem und frage nach seinem Rat, wie er damit umgehen würde. Frag ihn auch, welchen Eindruck du auf ihn machst, wie du über dieses Problem fühlst.
- Diese Frage kann ich mir tatsächlich als sehr interessant vorstellen. Diese werde ich eventuell mal wirklich jemandem stellen.
21. Oktober 2016
Fehler
Ich saß nicht oft in diesem Wartezimmer.
Warte - Zimmer.
Das Warten für's weitere Abwarten mit vielen Anderen in einem Raum.
"Frau xXx?"
Ich stehe auf, stolpere beinahe über meine eigenen Füße, der Arzt scheint mich mit einem Blick von oben nach unten abzuscannen, gibt mir die Hand und ich folge ihm in das Behandlungszimmer.
Seltsam, ich hatte vergessen, wie es aussieht. Seit ich ausgezogen bin, ist er mein Ansprechpartner geworden, aber auch nur, weil es ein Fußweg von 5 Minuten ist und mein damaliger Hausarzt nervig und außerdem eine halbe Stunde Bahnfahrt entfernt ist.
"Nehmen Sie Platz. Was kann ich für Sie tun?"
Komm schon, das haben wir doch geübt.
"Also.. ähm. Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll. Ich habe noch nie vorher solch ein Gespräch geführt." Er nickt und wirkt so, als müsste ich eigentlich nicht mehr weiter reden. Aber ich tue es trotzdem.
"Also mir.. geht es nicht so gut in letzter Zeit... in den letzten Wochen."
"Körperlich? Seelisch?"
"Psychisch."
"Mhm. Haben Sie das Gefühl, dass sich dieser Zustand verändern ließe? Kommt das von der Arbeit? Privat? Sie sind doch Erzieherin oder? Grundschule war's?"
"Ja, also.. Seit neustem im Heim. Ja. Eher Privat und das überträgt sich auf die Arbeit. Und ich mache Fehler und bin nicht ganz da und dadurch mache ich noch mehr Fehler und mir ist einfach... alles zuviel."
Er dreht sich zum Pc, schreibt in roten Buchstaben psychische Belastung auf und ich starre ungläubig auf den Bildschirm.
"Ich glaube, ich brauche einfach eine Auszeit. Um meine Gedanken zu ordnen."
"An wie lange haben Sie gedacht? Sonntag? Oder lieber Mittwoch und Sie kommen wieder, sollte es nicht ausreichen?"
"Freitag. Eine Woche..."
"Okay. Dann nehmen Sie sich die Zeit bis Freitag. Wenn es nicht reicht, kommen Sie wieder vorbei. Wissen Sie, wenn es längerfristig nicht besser wird, wäre es eine Überlegung wert, einen Therapeuten auszusuchen."
"Ja, ich kann das nur nicht so... nach Außen."
"Aber das kann man erlernen. Wissen Sie, Menschen gehen zum Arzt, wenn sie erkältet sind, wenn sie Fußschmerzen haben und es ist ganz normal, darüber zu sprechen. Aber alles, was oben im Kopf passiert, darüber ist es schwer zu sprechen. Aber auch das Gehirn kann krank werden, so wie der Hals oder Bauch oder oder... Und auch da gibt es spezielle Ärzte. Stellen Sie sich vor, in den USA treffen sich Menschen auf der Straße und bei der Frage "Was machst du heute noch so?" "Kommt ohne Probleme die Antwort "Ach, ich geh zu meinem Therapeuten". Dabei hat unsere Stadt 3 Mal mehr Psychologen, als zum Beispiel New York. "
"Ja, mh. Ja."
"Also nehmen Sie das hier mit und geben Sie es vorne ab. Und lassen Sie sich den Gedanken mal durch den Kopf gehen. Und wie gesagt, kommen Sie wieder, wenn es nicht besser wird."
"Ja, danke. Vielen Dank. Tschüss."
Zu Hause angekommen hasse ich mich. Für jedes. einzelne. Wort.
Sage auf der Arbeit Bescheid und hasse. mich. für. jedes. einzelne. Wort.
Als ich die Meldung einscannen will, kommt mir die Diagnose verdächtig vor.
Google, Freund und Helfer.
Suizidalität ; Schwierigkeiten bei Bewältigung der aktuellen Lebenslage.
Stempel. Stempel. Stempel. Stempel.
Ich kann mein Leben bewältigen. Nur mich eben nicht. Ich bin nicht suizidal. Ich falle.
Ich kann da nie wieder hin. Verstehen Arbeitgeber diese Codes? Machen Sie sich die Mühe, diese zu googeln? Mir ist so übel von der ganzen Sache. Was hab ich nur getan. Wieso habe ich mich nicht einfach verkrochen. Sonst habe ich immer irgendwelche Krankheiten vorgetäuscht. Jetzt versuche ich die Wahrheit zu sagen, bekomme nicht mal ein Viertel von all dem raus, was in meinem Kopf steckt und habe nun offiziell diesen beschissenen Stempel.
Im Leben hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich meinen Mund einem Arzt gegenüber aufmache und sage, wie es mir geht. Im Leben nicht. Ich durfte auch nie nie nie nie. Ich habe mich verraten und ich fühl mich... gerade überhaupt nicht.
Warte - Zimmer.
Das Warten für's weitere Abwarten mit vielen Anderen in einem Raum.
"Frau xXx?"
Ich stehe auf, stolpere beinahe über meine eigenen Füße, der Arzt scheint mich mit einem Blick von oben nach unten abzuscannen, gibt mir die Hand und ich folge ihm in das Behandlungszimmer.
Seltsam, ich hatte vergessen, wie es aussieht. Seit ich ausgezogen bin, ist er mein Ansprechpartner geworden, aber auch nur, weil es ein Fußweg von 5 Minuten ist und mein damaliger Hausarzt nervig und außerdem eine halbe Stunde Bahnfahrt entfernt ist.
"Nehmen Sie Platz. Was kann ich für Sie tun?"
Komm schon, das haben wir doch geübt.
"Also.. ähm. Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll. Ich habe noch nie vorher solch ein Gespräch geführt." Er nickt und wirkt so, als müsste ich eigentlich nicht mehr weiter reden. Aber ich tue es trotzdem.
"Also mir.. geht es nicht so gut in letzter Zeit... in den letzten Wochen."
"Körperlich? Seelisch?"
"Psychisch."
"Mhm. Haben Sie das Gefühl, dass sich dieser Zustand verändern ließe? Kommt das von der Arbeit? Privat? Sie sind doch Erzieherin oder? Grundschule war's?"
"Ja, also.. Seit neustem im Heim. Ja. Eher Privat und das überträgt sich auf die Arbeit. Und ich mache Fehler und bin nicht ganz da und dadurch mache ich noch mehr Fehler und mir ist einfach... alles zuviel."
Er dreht sich zum Pc, schreibt in roten Buchstaben psychische Belastung auf und ich starre ungläubig auf den Bildschirm.
"Ich glaube, ich brauche einfach eine Auszeit. Um meine Gedanken zu ordnen."
"An wie lange haben Sie gedacht? Sonntag? Oder lieber Mittwoch und Sie kommen wieder, sollte es nicht ausreichen?"
"Freitag. Eine Woche..."
"Okay. Dann nehmen Sie sich die Zeit bis Freitag. Wenn es nicht reicht, kommen Sie wieder vorbei. Wissen Sie, wenn es längerfristig nicht besser wird, wäre es eine Überlegung wert, einen Therapeuten auszusuchen."
"Ja, ich kann das nur nicht so... nach Außen."
"Aber das kann man erlernen. Wissen Sie, Menschen gehen zum Arzt, wenn sie erkältet sind, wenn sie Fußschmerzen haben und es ist ganz normal, darüber zu sprechen. Aber alles, was oben im Kopf passiert, darüber ist es schwer zu sprechen. Aber auch das Gehirn kann krank werden, so wie der Hals oder Bauch oder oder... Und auch da gibt es spezielle Ärzte. Stellen Sie sich vor, in den USA treffen sich Menschen auf der Straße und bei der Frage "Was machst du heute noch so?" "Kommt ohne Probleme die Antwort "Ach, ich geh zu meinem Therapeuten". Dabei hat unsere Stadt 3 Mal mehr Psychologen, als zum Beispiel New York. "
"Ja, mh. Ja."
"Also nehmen Sie das hier mit und geben Sie es vorne ab. Und lassen Sie sich den Gedanken mal durch den Kopf gehen. Und wie gesagt, kommen Sie wieder, wenn es nicht besser wird."
"Ja, danke. Vielen Dank. Tschüss."
Zu Hause angekommen hasse ich mich. Für jedes. einzelne. Wort.
Sage auf der Arbeit Bescheid und hasse. mich. für. jedes. einzelne. Wort.
Als ich die Meldung einscannen will, kommt mir die Diagnose verdächtig vor.
Google, Freund und Helfer.
Suizidalität ; Schwierigkeiten bei Bewältigung der aktuellen Lebenslage.
Stempel. Stempel. Stempel. Stempel.
Ich kann mein Leben bewältigen. Nur mich eben nicht. Ich bin nicht suizidal. Ich falle.
Ich kann da nie wieder hin. Verstehen Arbeitgeber diese Codes? Machen Sie sich die Mühe, diese zu googeln? Mir ist so übel von der ganzen Sache. Was hab ich nur getan. Wieso habe ich mich nicht einfach verkrochen. Sonst habe ich immer irgendwelche Krankheiten vorgetäuscht. Jetzt versuche ich die Wahrheit zu sagen, bekomme nicht mal ein Viertel von all dem raus, was in meinem Kopf steckt und habe nun offiziell diesen beschissenen Stempel.
Im Leben hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich meinen Mund einem Arzt gegenüber aufmache und sage, wie es mir geht. Im Leben nicht. Ich durfte auch nie nie nie nie. Ich habe mich verraten und ich fühl mich... gerade überhaupt nicht.
9. Oktober 2016
Wie verabschiedet man sich?
Sagt man liebe Worte? Nimmt man jemanden in den Arm?
Wünscht man allen Anderen alles Gute und kehrt ihnen den Rücken zu?
Meine Abschiede waren nie welche.
Ich habe mich einfach umgedreht. Ich habe die Menschen einfach stehen lassen, ohne Worte.
Wozu auch Worte? Sie bringen nichts. Sie sagen ja doch nichts aus.
Menschen haben mir soviel versprochen. Von so vielen Dingen haben sie mir erzählt, die nie eingetroffen haben. Immer und immer wieder.
Ich liebe Worte, ich benutze sie in allen Variationen und ich benutze sie gerne.
Sie richten soviel an, soviel Schönes und soviel Leid und ich...
Habe damals immer an die Schönheit geglaubt, bis ich eines Tages jemanden mit Worten um Etwas bitten musste, der weder existierte, noch darauf hätte antworten können.
Und er hat es nicht.
Ich will schon gar nicht mehr aufzählen, was in meinem Kopf passiert.
Und ich will nicht mehr zählen, wie oft ich allein da stand.
Freitagabend hat in mir etwas zerstört, von dem ich nicht einmal mehr wusste, dass es existiert.
Wenn ich dieses Fenster jetzt groß auf dem TV offen lasse und das Licht meine Wohnung durchleuchtet und irgendwann übernächste Woche irgendjemand auf die Idee kommen könnte, das Etwas geschehen ist... Werden diese Worte auch nichts ändern.
Ich habe einen Grad der Emotionslosigkeit erreicht, den ich kaum im Stande bin wieder rückgängig zu machen. Ich bin kurz davor, mir Etwas anzutun. Und ich bin feige.
Ich habe mal gehört, Unkraut vergeht nicht. Eventuell bin ich dieses Mal besser, als Unkraut.
Musik versetzt mich in eine andere Welt. Tabletten und Alkohol auch.
Wir werden sehen, was passiert.
Keine Selbstmordankündigung, Aufmerksamkeit will ich nicht. Nur ein Versuch. Ein Versuch. Ein Versuch....
Sagt man liebe Worte? Nimmt man jemanden in den Arm?
Wünscht man allen Anderen alles Gute und kehrt ihnen den Rücken zu?
Meine Abschiede waren nie welche.
Ich habe mich einfach umgedreht. Ich habe die Menschen einfach stehen lassen, ohne Worte.
Wozu auch Worte? Sie bringen nichts. Sie sagen ja doch nichts aus.
Menschen haben mir soviel versprochen. Von so vielen Dingen haben sie mir erzählt, die nie eingetroffen haben. Immer und immer wieder.
Ich liebe Worte, ich benutze sie in allen Variationen und ich benutze sie gerne.
Sie richten soviel an, soviel Schönes und soviel Leid und ich...
Habe damals immer an die Schönheit geglaubt, bis ich eines Tages jemanden mit Worten um Etwas bitten musste, der weder existierte, noch darauf hätte antworten können.
Und er hat es nicht.
Ich will schon gar nicht mehr aufzählen, was in meinem Kopf passiert.
Und ich will nicht mehr zählen, wie oft ich allein da stand.
Freitagabend hat in mir etwas zerstört, von dem ich nicht einmal mehr wusste, dass es existiert.
Wenn ich dieses Fenster jetzt groß auf dem TV offen lasse und das Licht meine Wohnung durchleuchtet und irgendwann übernächste Woche irgendjemand auf die Idee kommen könnte, das Etwas geschehen ist... Werden diese Worte auch nichts ändern.
Ich habe einen Grad der Emotionslosigkeit erreicht, den ich kaum im Stande bin wieder rückgängig zu machen. Ich bin kurz davor, mir Etwas anzutun. Und ich bin feige.
Ich habe mal gehört, Unkraut vergeht nicht. Eventuell bin ich dieses Mal besser, als Unkraut.
Musik versetzt mich in eine andere Welt. Tabletten und Alkohol auch.
Wir werden sehen, was passiert.
Keine Selbstmordankündigung, Aufmerksamkeit will ich nicht. Nur ein Versuch. Ein Versuch. Ein Versuch....
Mutter
Er,
Erinnerung,
Gedanken,
Mutter,
Rückschlag,
Shit,
soziales Umfeld
8. Oktober 2016
SAM
... oder wenn die eigene Mutter so betrunken ist, dass sie versucht, ihre Tochter an einen 36 Jährigen Mann zu „verkaufen“.
Sei stark
Wenn du schwanger bist..
Nur ein Kuss, bitte nur ein Kuss!
Ich will nicht aufdringlich sein,aber in meinem Alter..
Ich verliebe mich..
Traumfrau...
Deine Mutter wird die Oma unserer Kinder..
In meinem Land habe ich viel zu bieten
Ich bin ein ehrlicher Mann!
Alter spielt keine Rolle...
Nein, ich will keine Kinder
Nein,das ist zu früh..
Ich kenne dich doch gar nicht?
Mit mir ist das Alles nicht so einfach..
Ich weiß nicht, ob das was wird.
Nein, ich will dich nicht küssen!
Nein, ich will dich nicht küssen!
Nein, ich will dich nicht küssen!
Guten morgen...
Ich bin lange gelaufen,durch die dunkelsten Stellen, die ich im Umkreis der Wohnung meiner Mutter kenne. Und ich habe (R) angerufen,weil ich dachte,ich überlebe das Alles nicht mehr.
Um 4.15 Uhr war ich zu Hause, habe zu heiß geduscht und fühlte mich immer noch widerwertig. Mir ist so schlecht.
Wieso nehmen sich alle das, was sie wollen? Mach ich ihnen alles so leicht?
Beim Gedanken an meine Mutter habe ich mich bereits zwei... Nein, drei Mal übergeben.
Wie kann man so sein? Wieso?
Einzelheiten halte ich nicht durch..
Sei stark
Wenn du schwanger bist..
Nur ein Kuss, bitte nur ein Kuss!
Ich will nicht aufdringlich sein,aber in meinem Alter..
Ich verliebe mich..
Traumfrau...
Deine Mutter wird die Oma unserer Kinder..
In meinem Land habe ich viel zu bieten
Ich bin ein ehrlicher Mann!
Alter spielt keine Rolle...
Nein, ich will keine Kinder
Nein,das ist zu früh..
Ich kenne dich doch gar nicht?
Mit mir ist das Alles nicht so einfach..
Ich weiß nicht, ob das was wird.
Nein, ich will dich nicht küssen!
Nein, ich will dich nicht küssen!
Nein, ich will dich nicht küssen!
Guten morgen...
Ich bin lange gelaufen,durch die dunkelsten Stellen, die ich im Umkreis der Wohnung meiner Mutter kenne. Und ich habe (R) angerufen,weil ich dachte,ich überlebe das Alles nicht mehr.
Um 4.15 Uhr war ich zu Hause, habe zu heiß geduscht und fühlte mich immer noch widerwertig. Mir ist so schlecht.
Wieso nehmen sich alle das, was sie wollen? Mach ich ihnen alles so leicht?
Beim Gedanken an meine Mutter habe ich mich bereits zwei... Nein, drei Mal übergeben.
Wie kann man so sein? Wieso?
Einzelheiten halte ich nicht durch..
6. Oktober 2016
30. September 2016
Traum(?)
Ich hatte Nachtbereitschaft von gestern auf heute und normalerweise schlafe ich auch nicht so fest auf der Arbeit, dass ich irgendetwas träumen könnte.
Aber dieses Mal..
Ich sehe ein Mädchen. Ich kenne sie nicht, aber sie ist hübsch, sie sieht traurig aus, hat dunkle, glatte Haare bis zu den Schultern. Der Raum sieht irgendwie aus, wie das Bad im Heim, in dem ich arbeite.
Und gleichzeitig sieht es aus, als wäre es die Toilette in einem heruntergekommenen Bahnhof. Mit gedämmtem, gelbem Licht und dreckigen Fliesen an den Wänden.
Ich sehe sie, wie sie zu aller Erst mit einem Mann spricht, der aussieht, wie unser Einrichtungsleiter.
Was dieser sagt, bekomme ich akkustisch kaum mit. Als er verschwindet, folgendes:
Das Mädchen steht vor dem Spiegel. Ich kann sie aus ihrer eigenen Perspektive im Spiegel sehen. Sehe mich also so gesehen selbst im Spiegel an, fühle ihre Gedanken und Gefühle und bin doch nicht sie. Und ich erschrecke und versuche nicht hin zu sehen und tue es doch wie sie..
Sich vor dem Spiegel auszieht, während ihr Tränen über die Wangen laufen. Sie dreht sich hin und her und ich höre, wie sie sich so sehr danach sehnt, jemand anderes zu sein. Nicht sie selbst. Wie schlimm, wie abartig, wie hässlich sie sich findet und fühlt. Sie dreht sich seitlich zum Spiegel, nimmt ein scharfes Messer und schneidet unterhalb der Schulter schräg in ihren Arm. Ich komme mir vor, wie in einem Film. Ich erahne, was sie tun will. Weil ich es mir denke oder weil ich weiß, was sie denkt? Ich weiß es nicht.
Sie verzieht keine Miene. Legt das Messer weg. Starrt in den Spiegel und packt mit ihrer Hand in den Schnitt ihres Armes. Reisst in einem Ruck daran und der Arm ist ab. Man sieht den Knochen noch heraus stehen. In ihrem Gesicht erscheint ein leichtes Lächeln, während sie den abgetrennten Arm beiseite legt. Dann dreht sie sich in alle Richtungen, bekundet sich im Spiegel. Ich fühle, wie sie sich besser fühlt.
Sie nimmt eine Scheere, hält sie auf eine unmögliche Art und Weise mit ihrem Knochen fest und versucht sich die Haare zu schneiden. Kreuz und quer. In diesem Augenblick verwandelt sich ihr Kopf wie in Zeitlupe langsam in einen Puppenkopf. Einen Puppenkopf aus Porzellan.
Plötzlich verheddert sich die Scheere. Mit ihrem Armknochen scheint sie die Scheere nicht mehr richtig steuern zu können, sodass ihr Kopf auf einmal anfängt zu wackeln. Gefährlich zu wackeln und ich bekomme Angst. Angst dass... er fällt. Und er fällt, er zerschmettert vor ihren Füßen auf dem Boden und ich sehe nur noch die Splitter und kann nicht begreifen.
Der Einrichtungsleiter kommt zurück. Er erschrickt, nimmt sie aber sofort in den Arm und tröstet sie. Ich sehe nicht, in wie weit sie okay ist. Es ist, als stünde ich klitzeklein zwischen den beiden, während sie sich im Arm liegen. Ich fühle, dass sie weint. Es schmerzt und ich verstehe nichts.
05.15 Uhr - mein Wecker klingelt und ich springe auf. Mir ist sofort klar, dass in meinem Kopf gerade eindeutig etwas schief gelaufen ist.
Und ich bekomme einfach dieses Bild nicht aus dem Kopf, wie sie da steht, sich/mich/was auch immer im Spiegel ansieht und ihren Arm abschneidet/abreisst und dabei so etwas wie Erleichterung spürt.
Aber dieses Mal..
Ich sehe ein Mädchen. Ich kenne sie nicht, aber sie ist hübsch, sie sieht traurig aus, hat dunkle, glatte Haare bis zu den Schultern. Der Raum sieht irgendwie aus, wie das Bad im Heim, in dem ich arbeite.
Und gleichzeitig sieht es aus, als wäre es die Toilette in einem heruntergekommenen Bahnhof. Mit gedämmtem, gelbem Licht und dreckigen Fliesen an den Wänden.
Ich sehe sie, wie sie zu aller Erst mit einem Mann spricht, der aussieht, wie unser Einrichtungsleiter.
Was dieser sagt, bekomme ich akkustisch kaum mit. Als er verschwindet, folgendes:
Das Mädchen steht vor dem Spiegel. Ich kann sie aus ihrer eigenen Perspektive im Spiegel sehen. Sehe mich also so gesehen selbst im Spiegel an, fühle ihre Gedanken und Gefühle und bin doch nicht sie. Und ich erschrecke und versuche nicht hin zu sehen und tue es doch wie sie..
Sich vor dem Spiegel auszieht, während ihr Tränen über die Wangen laufen. Sie dreht sich hin und her und ich höre, wie sie sich so sehr danach sehnt, jemand anderes zu sein. Nicht sie selbst. Wie schlimm, wie abartig, wie hässlich sie sich findet und fühlt. Sie dreht sich seitlich zum Spiegel, nimmt ein scharfes Messer und schneidet unterhalb der Schulter schräg in ihren Arm. Ich komme mir vor, wie in einem Film. Ich erahne, was sie tun will. Weil ich es mir denke oder weil ich weiß, was sie denkt? Ich weiß es nicht.
Sie verzieht keine Miene. Legt das Messer weg. Starrt in den Spiegel und packt mit ihrer Hand in den Schnitt ihres Armes. Reisst in einem Ruck daran und der Arm ist ab. Man sieht den Knochen noch heraus stehen. In ihrem Gesicht erscheint ein leichtes Lächeln, während sie den abgetrennten Arm beiseite legt. Dann dreht sie sich in alle Richtungen, bekundet sich im Spiegel. Ich fühle, wie sie sich besser fühlt.
Sie nimmt eine Scheere, hält sie auf eine unmögliche Art und Weise mit ihrem Knochen fest und versucht sich die Haare zu schneiden. Kreuz und quer. In diesem Augenblick verwandelt sich ihr Kopf wie in Zeitlupe langsam in einen Puppenkopf. Einen Puppenkopf aus Porzellan.
Plötzlich verheddert sich die Scheere. Mit ihrem Armknochen scheint sie die Scheere nicht mehr richtig steuern zu können, sodass ihr Kopf auf einmal anfängt zu wackeln. Gefährlich zu wackeln und ich bekomme Angst. Angst dass... er fällt. Und er fällt, er zerschmettert vor ihren Füßen auf dem Boden und ich sehe nur noch die Splitter und kann nicht begreifen.
Der Einrichtungsleiter kommt zurück. Er erschrickt, nimmt sie aber sofort in den Arm und tröstet sie. Ich sehe nicht, in wie weit sie okay ist. Es ist, als stünde ich klitzeklein zwischen den beiden, während sie sich im Arm liegen. Ich fühle, dass sie weint. Es schmerzt und ich verstehe nichts.
05.15 Uhr - mein Wecker klingelt und ich springe auf. Mir ist sofort klar, dass in meinem Kopf gerade eindeutig etwas schief gelaufen ist.
Und ich bekomme einfach dieses Bild nicht aus dem Kopf, wie sie da steht, sich/mich/was auch immer im Spiegel ansieht und ihren Arm abschneidet/abreisst und dabei so etwas wie Erleichterung spürt.
24. September 2016
21. September 2016
(R) die Zweite
Ich habe ihn am Samstag angeschrieben. Und ich hatte zwar sowas wie ein "Date", wollte aber mit (R) sprechen, zumindest solange ich mich fertig machte. Seine Schreibweise war ziemlich unstrukturiert. Als ich auf den Balkon ging und mir eine Zigarette anzündete, sah ich raus um die Ecke. In dem Moment lief (R) Schlangenlinienlaufend über die Straße und auf die Haustüre zu. Er sah aufs Handy und stolperte leicht, fing sich aber. Bis er die Treppe nach oben geschafft hatte, vergingen gefühlt 5 Stunden. Er grinste, er schaukelte im Stehen.
Dann ging alles schnell.
Ich weiß nicht, was du hören willst. - Das du scheiße bist, vielleicht? Und überhaupt, wenn du so dicht bist, wieso kommst du dann? Wir hätten einen anderen Tag wählen können. - Ich bin aufnahmefähig, wenn du das meinst. - Sicher? Na dann los. Sprich. - Ist halt scheiße gelaufen. - Ach ja?
Etwa 45 minuten ging das so. Währenddessen habe ich mich umgezogen, mich geschminkt und bereits die Schminke nachgezogen. Habe meine Haare durchgekämmt und mein Glätteisen an der Steckdose angeschlossen.
Du weißt, wie ich bin. - Ja, aber darfst du deswegen immer und immer wieder Scheiße bauen? - Ich habe Scheiße gebaut. Aber momentan läuft es einfach nicht. Ich würde gekündigt, ich weiß nicht warum, aber... nuscheln. Dann hatte ich eine Entzündung am Zahn und mit (S) habe ich mich auch gestritten. Ganz ehrlich? Ich wollte mich absichtlich von dir distanzieren. Es ging einfach nicht. Es ist mir nicht egal, was mit uns ist. Und es tut wirklich weh. Aber ich kann momentan nicht. - Ich kann das nicht jedes Jahr erneut durchmachen, (R). Jedes Jahr nimmst du dir eine Auszeit von mir. Das macht keinen Sinn. Ich kann nicht jedes Mal verstehen und nachempfinden, was bei dir passiert. So funktioniert das nicht. Ich habe dich gebraucht und du benimmst dich, wie ein Arsch. Ich verstehe, ich verstehe wirklich. Ich kenne dich, ja. Und genau deswegen dachte ich, wir haben den Kindergarten hinter uns. - Wenn du mir schreiben würdest, es geht dir scheiße, dann wäre ich doch da! Ich würde sofort kommen, wenn du dich so bei mir melden würdest... - Nein. Die anderen sowieso nicht. Bei dir hatte ich noch die Hoffnung. Aber wir haben ja gesehen, dass dies nicht der Fall ist. Ich dachte einfach.. Das zwischen uns ist irgendwas.. Irgendwas freundschaftlich wertvolles.. Ich habe mich geirrt. - Okay.. holt tief Luft. Ich brauche Zeit. Momentan muss ich mich abkapseln. Jedes Mal, wenn ich bei dir bin, kann ich mich nicht belügen. Und die Realität brauche ich zur Zeit nicht. Ich muss ehrlich zu mir selbst sein, wenn wir etwas unternehmen. Und du sagst deine Meinung, das ist gut. Du bist ehrlich zu mir und am Ende sitze ich da und denke mich FUCK, und da ist wieder die Realtität und es geht nicht.. Was ich sagen will ist, es tut mir Leid. Aber jetzt brauche ich Abstand.
Zwischen nicht begreifen, einfacher fassungslosigkeit, hübsch geschminkt für eine sinnlose Verabredung, zu der ich in einer halben Stunde muss und tausend Gedanken in meinem Kopf sitze ich da. Die Tränen, sie wollen kommen, aber ich unterbinde es. Dann.. wars das. (R), ich kann nicht jedes Mal Rücksicht darauf nehmen. Jedes Mal Verständnis zeigen, ich kann und will nicht, dass sowas nochmal passiert. Wenn es dir Scheiße geht und es mir Scheiße geht und du mich wegschiebst, weil du mich nicht erträgst, ich mich aber auf dich verlasse, wem bringt das was? Dann hat sich das erledigt. Das mit uns. Ich will mich nicht auf dich verlassen, wenn es dich nicht gibt. Und ich will mit dieser Lüge nicht leben.
Ich rauche eine Zigarette.. Er spricht von irgendetwas, das so klingt wie, es täte ihm Leid. Das die Freundschaft mit mir ihm wirklich was bedeutet und das Schlimme ist, ich weiß es. Ich glaube ihm. Aber nach der Zigarette gehe ich ins Bad. Versuche, meine Haare zu glätten und an etwas anderes zu denken. (R) zieht seine Schuhe an und kommt ins Bad. Erst breitet er seine Arme aus, aber ich reagiere nicht und starre in den Spiegel. Also kommt er näher, umarmt mich von hinten und ich sehe im Spiegel, wie er seine Augen schließt. Ich versuche inständig, mich zu beherrschen. Verdammt, würde ich durchdrehen und alles kurz und klein schlagen, müsste ich nicht gleich los.
Ich hab dich wirklich lieb, ja?. Denk daran. - Mhm...
Er lässt von mir ab und ich höre nur noch die Türe ins Schloss fallen. Das wars. Das wars. Das wars.
Ich habe an dem Abend nicht geweint. Kein bisschen. Bis heute nicht. Es ist nicht mal schmerzhaft, es ist wie... leergesaugt.
Der letzte Mensch. Der mir geblieben war. Selbst, wenn er sich irgendwann wieder einkriegt, werde ich nie wieder so weit gehen können, wie ich es die letzten Jahre seit 2008 getan habe. Mir selbst nie wieder erlauben, ihn in meine Welt zu lassen. Das Band ist zerstört. Zerstört.
Dann ging alles schnell.
Ich weiß nicht, was du hören willst. - Das du scheiße bist, vielleicht? Und überhaupt, wenn du so dicht bist, wieso kommst du dann? Wir hätten einen anderen Tag wählen können. - Ich bin aufnahmefähig, wenn du das meinst. - Sicher? Na dann los. Sprich. - Ist halt scheiße gelaufen. - Ach ja?
Etwa 45 minuten ging das so. Währenddessen habe ich mich umgezogen, mich geschminkt und bereits die Schminke nachgezogen. Habe meine Haare durchgekämmt und mein Glätteisen an der Steckdose angeschlossen.
Du weißt, wie ich bin. - Ja, aber darfst du deswegen immer und immer wieder Scheiße bauen? - Ich habe Scheiße gebaut. Aber momentan läuft es einfach nicht. Ich würde gekündigt, ich weiß nicht warum, aber... nuscheln. Dann hatte ich eine Entzündung am Zahn und mit (S) habe ich mich auch gestritten. Ganz ehrlich? Ich wollte mich absichtlich von dir distanzieren. Es ging einfach nicht. Es ist mir nicht egal, was mit uns ist. Und es tut wirklich weh. Aber ich kann momentan nicht. - Ich kann das nicht jedes Jahr erneut durchmachen, (R). Jedes Jahr nimmst du dir eine Auszeit von mir. Das macht keinen Sinn. Ich kann nicht jedes Mal verstehen und nachempfinden, was bei dir passiert. So funktioniert das nicht. Ich habe dich gebraucht und du benimmst dich, wie ein Arsch. Ich verstehe, ich verstehe wirklich. Ich kenne dich, ja. Und genau deswegen dachte ich, wir haben den Kindergarten hinter uns. - Wenn du mir schreiben würdest, es geht dir scheiße, dann wäre ich doch da! Ich würde sofort kommen, wenn du dich so bei mir melden würdest... - Nein. Die anderen sowieso nicht. Bei dir hatte ich noch die Hoffnung. Aber wir haben ja gesehen, dass dies nicht der Fall ist. Ich dachte einfach.. Das zwischen uns ist irgendwas.. Irgendwas freundschaftlich wertvolles.. Ich habe mich geirrt. - Okay.. holt tief Luft. Ich brauche Zeit. Momentan muss ich mich abkapseln. Jedes Mal, wenn ich bei dir bin, kann ich mich nicht belügen. Und die Realität brauche ich zur Zeit nicht. Ich muss ehrlich zu mir selbst sein, wenn wir etwas unternehmen. Und du sagst deine Meinung, das ist gut. Du bist ehrlich zu mir und am Ende sitze ich da und denke mich FUCK, und da ist wieder die Realtität und es geht nicht.. Was ich sagen will ist, es tut mir Leid. Aber jetzt brauche ich Abstand.
Zwischen nicht begreifen, einfacher fassungslosigkeit, hübsch geschminkt für eine sinnlose Verabredung, zu der ich in einer halben Stunde muss und tausend Gedanken in meinem Kopf sitze ich da. Die Tränen, sie wollen kommen, aber ich unterbinde es. Dann.. wars das. (R), ich kann nicht jedes Mal Rücksicht darauf nehmen. Jedes Mal Verständnis zeigen, ich kann und will nicht, dass sowas nochmal passiert. Wenn es dir Scheiße geht und es mir Scheiße geht und du mich wegschiebst, weil du mich nicht erträgst, ich mich aber auf dich verlasse, wem bringt das was? Dann hat sich das erledigt. Das mit uns. Ich will mich nicht auf dich verlassen, wenn es dich nicht gibt. Und ich will mit dieser Lüge nicht leben.
Ich rauche eine Zigarette.. Er spricht von irgendetwas, das so klingt wie, es täte ihm Leid. Das die Freundschaft mit mir ihm wirklich was bedeutet und das Schlimme ist, ich weiß es. Ich glaube ihm. Aber nach der Zigarette gehe ich ins Bad. Versuche, meine Haare zu glätten und an etwas anderes zu denken. (R) zieht seine Schuhe an und kommt ins Bad. Erst breitet er seine Arme aus, aber ich reagiere nicht und starre in den Spiegel. Also kommt er näher, umarmt mich von hinten und ich sehe im Spiegel, wie er seine Augen schließt. Ich versuche inständig, mich zu beherrschen. Verdammt, würde ich durchdrehen und alles kurz und klein schlagen, müsste ich nicht gleich los.
Ich hab dich wirklich lieb, ja?. Denk daran. - Mhm...
Er lässt von mir ab und ich höre nur noch die Türe ins Schloss fallen. Das wars. Das wars. Das wars.
Ich habe an dem Abend nicht geweint. Kein bisschen. Bis heute nicht. Es ist nicht mal schmerzhaft, es ist wie... leergesaugt.
Der letzte Mensch. Der mir geblieben war. Selbst, wenn er sich irgendwann wieder einkriegt, werde ich nie wieder so weit gehen können, wie ich es die letzten Jahre seit 2008 getan habe. Mir selbst nie wieder erlauben, ihn in meine Welt zu lassen. Das Band ist zerstört. Zerstört.
15. September 2016
(R)
Ich weiß, wie du bist. Ich kenn dich besser, als du es dir eingestehen willst.
Und du weißt es. Du weißt auch, dass du ebenfalls mehr weißt, als mir lieb ist.
Ich will nicht mehr verstehen.
Ich habe keine Lust mehr für alles und jeden Verständnis aufzubringen.
Wie oft und wie viele Menschen sollen mir die gleiche Scheiße immer und wieder an tun?
Hast du einfach mal von jetzt auf gleich verdrängt, wie ich bin?
Du hast deinen Arsch wegen Drogen und Alkohol nicht hochbekommen, als es mir so dermaßen beschissen ging. Du hast mitten im Gespräch abgebrochen und nicht mehr geantwortet, weil du eingepennt bist. Na? Kommt dir das eventuell bekannt vor? Kennst du meinen Ex noch? Hm?
Es pisst mich an. Und ich hab nach all den Jahren keine Lust mehr, es so hinzunehmen.
Du hast einen verdammten fucking Monat bei mir gewohnt, weil ich dich nicht auf der Straße lassen wollte. Weil ICH damit nicht klar gekommen wäre.
Und du bist so dermaßen egoistisch in dem Moment, in dem ich dich DIREKT darum bitte, einfach nur da zu sein? Wie abgefuckt ist das?!
NIE, einfach NIE und NIMMER bitte ich jemanden um Hilfe. Weder bei meinen abfucktagen noch, wenn es um meine Wohnung oder sonstiges geht. Und das weißt du. Besser, als jeder andere.
Und dann lässt du mich allein.
Und nach ein paar Wochen kommt ein Gruß über (M), während er bei mir sitzt?!
Und du fragst, ob du es hättest unkommentiert stehen lassen sollen?
Du meinst, so, wie du mir bei dem Vorfall eindeutiges Desintresse bekundet hast?
Du meinst, als du auf mein verzweifeltes "Hört er jemals auf mir zu schreiben?" erst mittags und dann auch noch mit "Guten morgen" antwortest?
Mehr kam nicht. Und ich sehe langsam, dass da nie jemals mehr kam. Es war nie da.
Was auch immer wir hatten oder haben, es war nie da.
Ich war da.
Du nicht.
Und es tut so widerlich weh. DU tust weh. Und ich habe keinen Bock mehr,
mich darauf noch einmal einzulassen.
Letzter "Freund", der mir konstant geblieben ist... adé.
Jetzt bin ich wirklich alleine. Witzig. Dabei wollte ich alles auf die Reihe kriegen.
Und du weißt es. Du weißt auch, dass du ebenfalls mehr weißt, als mir lieb ist.
Ich will nicht mehr verstehen.
Ich habe keine Lust mehr für alles und jeden Verständnis aufzubringen.
Wie oft und wie viele Menschen sollen mir die gleiche Scheiße immer und wieder an tun?
Hast du einfach mal von jetzt auf gleich verdrängt, wie ich bin?
Du hast deinen Arsch wegen Drogen und Alkohol nicht hochbekommen, als es mir so dermaßen beschissen ging. Du hast mitten im Gespräch abgebrochen und nicht mehr geantwortet, weil du eingepennt bist. Na? Kommt dir das eventuell bekannt vor? Kennst du meinen Ex noch? Hm?
Es pisst mich an. Und ich hab nach all den Jahren keine Lust mehr, es so hinzunehmen.
Du hast einen verdammten fucking Monat bei mir gewohnt, weil ich dich nicht auf der Straße lassen wollte. Weil ICH damit nicht klar gekommen wäre.
Und du bist so dermaßen egoistisch in dem Moment, in dem ich dich DIREKT darum bitte, einfach nur da zu sein? Wie abgefuckt ist das?!
NIE, einfach NIE und NIMMER bitte ich jemanden um Hilfe. Weder bei meinen abfucktagen noch, wenn es um meine Wohnung oder sonstiges geht. Und das weißt du. Besser, als jeder andere.
Und dann lässt du mich allein.
Und nach ein paar Wochen kommt ein Gruß über (M), während er bei mir sitzt?!
Und du fragst, ob du es hättest unkommentiert stehen lassen sollen?
Du meinst, so, wie du mir bei dem Vorfall eindeutiges Desintresse bekundet hast?
Du meinst, als du auf mein verzweifeltes "Hört er jemals auf mir zu schreiben?" erst mittags und dann auch noch mit "Guten morgen" antwortest?
Mehr kam nicht. Und ich sehe langsam, dass da nie jemals mehr kam. Es war nie da.
Was auch immer wir hatten oder haben, es war nie da.
Ich war da.
Du nicht.
Und es tut so widerlich weh. DU tust weh. Und ich habe keinen Bock mehr,
mich darauf noch einmal einzulassen.
Letzter "Freund", der mir konstant geblieben ist... adé.
Jetzt bin ich wirklich alleine. Witzig. Dabei wollte ich alles auf die Reihe kriegen.
27. August 2016
Die Gefühle Anderer zerstören mir mein Da Sein
Anfang August hat mir (M) mehr oder weniger unter Zwang gestanden, dass er auf mich steht.
Wusste ich vorher schon mindestens drei Monate lang, weshalb ich so wenig wie möglich mit ihm unternahm und eigentlich davon ausging, dass er seine Augen doch noch richtig aufmacht und erkennt, wie dämlich das ist.
Er kennt mich nicht, nicht mal ansatzweise... Aber naja, was soll man machen. Klares Nein von meiner Seite hat diese seltsamen Annäherungen beendet und das ständige zuspammen hat auch aufgehört.
Danach stand die Ferienfreizeit mit den Kids an... 14 Tage am Stück, viele Ausflüge, wenig Schlaf, anderes Bundesland.. Und dezente Paranoia wegen einer Facebookfreundschaftsanfrage.
Vor dieser Freizeit habe ich mit zwei verschollenen Menschen jeweils ein Treffen ausgemacht auf die Woche nach der Freizeit. Bei (N) habe ich mir etwas Sorgen gemacht, weil unsere Vergangenheit eher.. gewagt war. Bei (L) habe ich mich nur furchtbar gefreut, einen durchgeknallten, ständig Argumente und Konter parat habenden Menschen wieder zu treffen.
Aber es kommt immer anders...
10 Stunden waren wir unterwegs. Ich mit schlimmem Muskelkater und du, (L), voller Elan und Freude. Nicht mal der Anfang war holprig, dabei haben wir uns über 5 Jahre nicht gesehen.
Wir sprechen über vergangene Freunde, über Hobbies, die ich mir zulegen soll und trinken Bier in extremer Hitze. Irgendwann landen wir im Park, durchaus angetrunken. Und du erzählst von Eroberungen, die mich ehrlich interessieren, die ich dir aber kaum abkaufen kann. Ich bemerke immer wieder, dass du anders bist. Das mir beinahe schon das Grobe fehlt und ich mich auf sinnlose Auseinandersetzungen gefreut habe, die nie ernst gemeint sind, aber einem soviel bringen.
Du sagst immer wieder, dass du erwachsener geworden bist, nicht weißt, was ich meine. Nach deinem 7 Bier, ich erreiche gerade mein Drittes, erwachst du zum Leben. Bist beinahe wie damals und ich habe das Gefühl, eine Zeitreise hinter mir zu haben. Irgendwann wird es langsam dunkel und wir landen in einer Bar. Die Bicke sind sehr intensiv, was ich aber auf den Alkohol schiebe. Außerdem beweist du Manieren und bist irgendwie.. einfach anders und es verwirrt mich. Jedes Mal, wenn ich mich bei einem seltsamen Gefühl ertappe, renne ich aufs Klo und sperre mich eine kurze Weile von der Außenwelt aus. Spreche mit mir selbst und gehe wieder gefasst zurück. Aber es hilft nichts und so bestelle ich mein viertes Bier, du bist mittlerweile beim 9ten.
Irgendwann fragst du, wie lange ich schon single bin und keinen Sex mehr hatte. 2 Jahre, sage ich und löse damit ungewollt etwas in dir aus. Du fängst an, komische Dinge zu reden... Ich soll mir dich als Affäre nehmen, deinen xxxx auspacken, mich prostituieren.
Später finden wir uns am Fluss wieder, ein nerviger Mensch gesellt sich zu uns und brüllt gefühlte Stunden in sein scheiß Handy. Du schreist, lässt dich aber nicht weiter drauf ein und ich erschrecke erneut über deine Ruhe, obwohl du damals wahrscheinlich sofort auf Angriff gegangen wärst.
Und dann... kommst du näher, willst kuscheln, erzählst von schönen Momenten und in mir explodiert alles. Du sagst, es gab da mal Jemanden, den du immer noch nicht vergessen kannst. Das du davon geschädigt seist...
Und als ich es schaffe zu fragen, ob das Alles gerade ernst gemeint ist und wirklich passiert, erschreckst du sichtlich vor dir selbst und vor mir und... Alles ist Anders. Du redest davon, dass mir nicht bewusst ist, was Typen für mich tun würden. Du sprichst davon, dass du es nicht verstehst, dein Ego ist verletzt und ich kenne dich in dem Punkt und weiß, dass das, was jetzt folgt, nicht partout gegen mich geht. Nicht mal zwei Jahre ohne Sex würden dich attraktiv machen und ob ich nicht will oder dich nur vor mir bewahren will.
Wenn du nur hättest sehen können, wie weh es mir tat zu sagen, dass ich nicht will. Aber du hast keine Ahnung.
Die Fahrt zurück müssen wir gemeinsam ertragen. Es ist komisch, du bist komisch und ich versuche in der Bahn nicht so zu wirken, als wäre etwas geschehen. An meiner Haltestelle musst du noch 4 Minuten auf den Bus warten, ich biete an mit zu warten, dir sei es egal. Ich bleibe trotz allem, die Vorstellung, dass du nun gleich weg bist und wir uns wahrscheinlich nie wieder sehen ist irgendwie unangenehm.
Als der Bus kommt, drückst du mich... leicht, dennoch bestimmt, verabschiedest dich zügig und steigst ein.
Schon beim laufen kommen mir die Tränen, während dem Umziehen, im Bett liegen Tränen. Am nächsten Morgen wache ich mit einem blöden Gefühl auf, sehe auf mein Handy und lese, dass du das so nicht kannst. Kontakt abbrechen, das ist momentan das, was du willst, der Tag war schön, aber es geht nicht anders. Gegen Tränen kann ich nicht viel tun, außer sie zuzulassen und es selbst nicht zu verstehen. Ich weiß nicht mehr, was ich antworte, als ich versuche, unter dämlichen Tränen mein Müsli zu essen. Dummes Stück, heulst einfach los.
Er kommt nicht ganz damit klar. Und ich auch nicht. Ob ich will oder nicht, ist Nebensache. Tatsache ist, von ihm habe ich das nie erwartet. Ich brauche ihn an Kumpel und das ist nun auch Geschichte, denn er kriegt das mit seinem Ego gerade nicht so gebacken.
Egal wer, egal wo, immer wieder und wieder passiert das Gleiche.
Ich tue nichts, ich tue wirklich nichts und wenn ich könnte, würde ich aufhören so zu sein, wie ich bin, wenn dieses Theater dann endlich aufhören würde. Es ist nicht normal, dass ich monatlich zwei Abfuhren geben muss, ständig "Freunde" verlieren muss, weil diese plötzlich meinen, ich könnte passen.
Ich fühl mich schlecht, verarscht und weiß echt nicht, was ich nach all den Jahren davon halten soll, es macht mich wirklich einfach nur noch fertig und belastet extrem. Ich will meine Jungs haben und nicht diese Kindergartenliebesscheiße, die sowieso nicht lange anhalten kann, weil ich niemals soviel preisgebe, dass man mich ernsthaft lieben kann.
Ach und (N) habe ich dann abgesagt, weil ich Panik bekommen habe. Einen Dritten würde ich nicht ertragen und ihm traue ich nach einigen Drinks durchaus solche Gespräche zu. Beim letzten Telefonat sagte er mir, er habe nach mir keine einzige Frau mehr gehabt. Keine Einzige, die ihn interessierte. Dabei war unsere gemeinsame Zeit beschränkt auf plus minus 4 Tage, von denen wir uns nur 2 Mal gesehen haben und was im Jahre 2009 war.
Es ist mittlerweile zwanghaft, wie oft ich mich vor Verabredungen umziehe, weil ich nicht aufreizend oder interessiert rüber kommen will. Wie viele Gedanken ich mir darüber mache, wie ich spreche, sitze oder mich zeige, damit das Gegenüber bloß nicht denkt, ich habe mich schick gemacht, weil ich etwas empfinde oder ein Ziel habe. Dabei sind es "Freunde".
Ich will das wirklich nicht mehr, es macht mich kaputt.
Und wenn man so wie ich Samstagmorgen um 5 Uhr am Bahnhof sitzt, weil man von einer Feier kommt und zwei Betrunkene um einen herum schwirren, wie notgeile Geier und man die Musik in den Ohren immer lauter und lauter und lauter dreht, um all das nicht zu hören, nicht zu sehen, muss man sich doch sehr zusammenreissen, nicht einfach aufzustehen und diesen verdammtenscheißwichserndiefressezupolieren.
Wusste ich vorher schon mindestens drei Monate lang, weshalb ich so wenig wie möglich mit ihm unternahm und eigentlich davon ausging, dass er seine Augen doch noch richtig aufmacht und erkennt, wie dämlich das ist.
Er kennt mich nicht, nicht mal ansatzweise... Aber naja, was soll man machen. Klares Nein von meiner Seite hat diese seltsamen Annäherungen beendet und das ständige zuspammen hat auch aufgehört.
Danach stand die Ferienfreizeit mit den Kids an... 14 Tage am Stück, viele Ausflüge, wenig Schlaf, anderes Bundesland.. Und dezente Paranoia wegen einer Facebookfreundschaftsanfrage.
Vor dieser Freizeit habe ich mit zwei verschollenen Menschen jeweils ein Treffen ausgemacht auf die Woche nach der Freizeit. Bei (N) habe ich mir etwas Sorgen gemacht, weil unsere Vergangenheit eher.. gewagt war. Bei (L) habe ich mich nur furchtbar gefreut, einen durchgeknallten, ständig Argumente und Konter parat habenden Menschen wieder zu treffen.
Aber es kommt immer anders...
10 Stunden waren wir unterwegs. Ich mit schlimmem Muskelkater und du, (L), voller Elan und Freude. Nicht mal der Anfang war holprig, dabei haben wir uns über 5 Jahre nicht gesehen.
Wir sprechen über vergangene Freunde, über Hobbies, die ich mir zulegen soll und trinken Bier in extremer Hitze. Irgendwann landen wir im Park, durchaus angetrunken. Und du erzählst von Eroberungen, die mich ehrlich interessieren, die ich dir aber kaum abkaufen kann. Ich bemerke immer wieder, dass du anders bist. Das mir beinahe schon das Grobe fehlt und ich mich auf sinnlose Auseinandersetzungen gefreut habe, die nie ernst gemeint sind, aber einem soviel bringen.
Du sagst immer wieder, dass du erwachsener geworden bist, nicht weißt, was ich meine. Nach deinem 7 Bier, ich erreiche gerade mein Drittes, erwachst du zum Leben. Bist beinahe wie damals und ich habe das Gefühl, eine Zeitreise hinter mir zu haben. Irgendwann wird es langsam dunkel und wir landen in einer Bar. Die Bicke sind sehr intensiv, was ich aber auf den Alkohol schiebe. Außerdem beweist du Manieren und bist irgendwie.. einfach anders und es verwirrt mich. Jedes Mal, wenn ich mich bei einem seltsamen Gefühl ertappe, renne ich aufs Klo und sperre mich eine kurze Weile von der Außenwelt aus. Spreche mit mir selbst und gehe wieder gefasst zurück. Aber es hilft nichts und so bestelle ich mein viertes Bier, du bist mittlerweile beim 9ten.
Irgendwann fragst du, wie lange ich schon single bin und keinen Sex mehr hatte. 2 Jahre, sage ich und löse damit ungewollt etwas in dir aus. Du fängst an, komische Dinge zu reden... Ich soll mir dich als Affäre nehmen, deinen xxxx auspacken, mich prostituieren.
Später finden wir uns am Fluss wieder, ein nerviger Mensch gesellt sich zu uns und brüllt gefühlte Stunden in sein scheiß Handy. Du schreist, lässt dich aber nicht weiter drauf ein und ich erschrecke erneut über deine Ruhe, obwohl du damals wahrscheinlich sofort auf Angriff gegangen wärst.
Und dann... kommst du näher, willst kuscheln, erzählst von schönen Momenten und in mir explodiert alles. Du sagst, es gab da mal Jemanden, den du immer noch nicht vergessen kannst. Das du davon geschädigt seist...
Und als ich es schaffe zu fragen, ob das Alles gerade ernst gemeint ist und wirklich passiert, erschreckst du sichtlich vor dir selbst und vor mir und... Alles ist Anders. Du redest davon, dass mir nicht bewusst ist, was Typen für mich tun würden. Du sprichst davon, dass du es nicht verstehst, dein Ego ist verletzt und ich kenne dich in dem Punkt und weiß, dass das, was jetzt folgt, nicht partout gegen mich geht. Nicht mal zwei Jahre ohne Sex würden dich attraktiv machen und ob ich nicht will oder dich nur vor mir bewahren will.
Wenn du nur hättest sehen können, wie weh es mir tat zu sagen, dass ich nicht will. Aber du hast keine Ahnung.
Die Fahrt zurück müssen wir gemeinsam ertragen. Es ist komisch, du bist komisch und ich versuche in der Bahn nicht so zu wirken, als wäre etwas geschehen. An meiner Haltestelle musst du noch 4 Minuten auf den Bus warten, ich biete an mit zu warten, dir sei es egal. Ich bleibe trotz allem, die Vorstellung, dass du nun gleich weg bist und wir uns wahrscheinlich nie wieder sehen ist irgendwie unangenehm.
Als der Bus kommt, drückst du mich... leicht, dennoch bestimmt, verabschiedest dich zügig und steigst ein.
Schon beim laufen kommen mir die Tränen, während dem Umziehen, im Bett liegen Tränen. Am nächsten Morgen wache ich mit einem blöden Gefühl auf, sehe auf mein Handy und lese, dass du das so nicht kannst. Kontakt abbrechen, das ist momentan das, was du willst, der Tag war schön, aber es geht nicht anders. Gegen Tränen kann ich nicht viel tun, außer sie zuzulassen und es selbst nicht zu verstehen. Ich weiß nicht mehr, was ich antworte, als ich versuche, unter dämlichen Tränen mein Müsli zu essen. Dummes Stück, heulst einfach los.
Er kommt nicht ganz damit klar. Und ich auch nicht. Ob ich will oder nicht, ist Nebensache. Tatsache ist, von ihm habe ich das nie erwartet. Ich brauche ihn an Kumpel und das ist nun auch Geschichte, denn er kriegt das mit seinem Ego gerade nicht so gebacken.
Egal wer, egal wo, immer wieder und wieder passiert das Gleiche.
Ich tue nichts, ich tue wirklich nichts und wenn ich könnte, würde ich aufhören so zu sein, wie ich bin, wenn dieses Theater dann endlich aufhören würde. Es ist nicht normal, dass ich monatlich zwei Abfuhren geben muss, ständig "Freunde" verlieren muss, weil diese plötzlich meinen, ich könnte passen.
Ich fühl mich schlecht, verarscht und weiß echt nicht, was ich nach all den Jahren davon halten soll, es macht mich wirklich einfach nur noch fertig und belastet extrem. Ich will meine Jungs haben und nicht diese Kindergartenliebesscheiße, die sowieso nicht lange anhalten kann, weil ich niemals soviel preisgebe, dass man mich ernsthaft lieben kann.
Ach und (N) habe ich dann abgesagt, weil ich Panik bekommen habe. Einen Dritten würde ich nicht ertragen und ihm traue ich nach einigen Drinks durchaus solche Gespräche zu. Beim letzten Telefonat sagte er mir, er habe nach mir keine einzige Frau mehr gehabt. Keine Einzige, die ihn interessierte. Dabei war unsere gemeinsame Zeit beschränkt auf plus minus 4 Tage, von denen wir uns nur 2 Mal gesehen haben und was im Jahre 2009 war.
Es ist mittlerweile zwanghaft, wie oft ich mich vor Verabredungen umziehe, weil ich nicht aufreizend oder interessiert rüber kommen will. Wie viele Gedanken ich mir darüber mache, wie ich spreche, sitze oder mich zeige, damit das Gegenüber bloß nicht denkt, ich habe mich schick gemacht, weil ich etwas empfinde oder ein Ziel habe. Dabei sind es "Freunde".
Ich will das wirklich nicht mehr, es macht mich kaputt.
Und wenn man so wie ich Samstagmorgen um 5 Uhr am Bahnhof sitzt, weil man von einer Feier kommt und zwei Betrunkene um einen herum schwirren, wie notgeile Geier und man die Musik in den Ohren immer lauter und lauter und lauter dreht, um all das nicht zu hören, nicht zu sehen, muss man sich doch sehr zusammenreissen, nicht einfach aufzustehen und diesen verdammtenscheißwichserndiefressezupolieren.
26. Juli 2016
Wenn man nicht schlafen kann, fabrizieren Gehirne interessante Dinge. Oder Dinge, die einen irre werden lassen. So oder so, sonderlich fördernd für den Schlaf sind sie nicht.
Ich sitze am See auf einer Steinmauer und schaue in den Himmel. Merke, wie jemand auf mich zugeht und an der Steinmauer Halt macht. Du.
Du lehnst dich mit dem Rücken an die Mauer und starrst zu Boden.
Ich spüre deine Anwesenheit so deutlich, obwohl ich nicht hinsehen kann.
Nicht sehen kann. Nichts sehen kann.
"Weißt du...", beginnst du. Und mein Herz bleibt stehen. Für einen kurzen Augenblick hört es auf zu schlagen. Einfach so.
Ich atme durch und schaue zu dir.
"...ich denke an dich. Ich denke immer an dich. An dein Lachen, dein Sein, deine Art. So Vieles... ist einfach kaputt gegangen. Ich habe mich gewehrt - gegen das Leben ohne dich. Nur deshalb konnte ich nicht - wollte ich nicht aufhören, mich zu melden. Du warst der Sinn. MEIN Sinn. Du bist gegangen und nahmst die Wärme mit. Die Farben, das Glück. Ich habe viel getan, dir viel angetan. Du fehlst. Du fehlst so sehr, dass es immer noch weh tut."
Ich sehe rüber zum See. Am See vorbei schaue ich gerade aus und atme.
"Es ist verrückt, aber es stimmt. Wir haben 2016 und ich kann nicht vergessen. Weißt du noch, als ich dir die Lieder vorgespielt habe? Die Lieder, die alles aussagen konnten, wozu ich nicht in der Lage war. Weißt du noch? Weißt du noch, wie ich auf die Knie ging. Damals im Hausflur und wie bitterlich ich weinte? Weil ich dich nicht gehen lassen konnte. Ich konnte nicht loslassen. Ich kann es bis heute nicht."
Du schaust zu mir. Dein Blick durchdringt mich, bohrt sich in mich und verharrt unangenehm schmerzhaft an mir.
"Ich will eigentlich nur sagen, dass es mir Leid tut. Du warst etwas Besonderes. Immer. Du musst mir glauben. Mir glauben, dass es mir Ernst war. Ich hatte Angst - vor mir - vor dir - vor uns. Es tut mir wirklich Leid."
Ich schließe die Augen und verweile einen Moment in dieser Situation. Als ich meine Augen öffne, kneife ich beide leicht zusammen und schaue schräg zu dir. Ich treffe deinen Blick und er schmerzt noch mehr - jetzt, wo er mich direkt ins Herz trifft.
"Ich glaube dir nicht", antworte ich und schaue zu Boden.
"Wieso?", fragst du mich und ich habe das Gefühl von Tausend Messern an der Kehle.
Ich drehe meinen Blick wieder Richtung See, mustere das Wasser und schaue schließlich zurück zu dir.
"Du bist nicht echt", sage ich bestimmt.
Deine Augen füllen sich mit Tränen. Als sie beginnen, dein Gesicht herunter zu laufen, ätzen sie deine Haut, wie Säure. So lange, bis ich nur noch einen Schädel vor mir erblicken kann.
Nur deine Leere blickt mich an. Es ist beängstigend und verwirrend zugleich.
Ich sehe dich immernoch an, versucht, meinen Blick abzuwenden, doch ich kann mich nicht bewegen. Es wird bitterkalt.
Irgendwann löse ich mich von diesem Anblick und schaue zu Boden.
In dem Moment bewegst auch du dich. Von mir weg. Du gehst und ich sehe dir noch nach, als du hinter den Bäumen verschwindest.
Und während ich so da sitze und noch deine Anwesenheit spüre, frage ich mich..
Welches Mädchen sitzt am anderen Ufer? Wer ist sie, zu der du nun gehst? Und was wird sie tun, wenn du ihr genau das Gleiche sagst? Und wie viele Weitere wirst du noch an diesem See besuchen? Wie viele von uns gibt es tatsächlich...
Du lehnst dich mit dem Rücken an die Mauer und starrst zu Boden.
Ich spüre deine Anwesenheit so deutlich, obwohl ich nicht hinsehen kann.
Nicht sehen kann. Nichts sehen kann.
"Weißt du...", beginnst du. Und mein Herz bleibt stehen. Für einen kurzen Augenblick hört es auf zu schlagen. Einfach so.
Ich atme durch und schaue zu dir.
"...ich denke an dich. Ich denke immer an dich. An dein Lachen, dein Sein, deine Art. So Vieles... ist einfach kaputt gegangen. Ich habe mich gewehrt - gegen das Leben ohne dich. Nur deshalb konnte ich nicht - wollte ich nicht aufhören, mich zu melden. Du warst der Sinn. MEIN Sinn. Du bist gegangen und nahmst die Wärme mit. Die Farben, das Glück. Ich habe viel getan, dir viel angetan. Du fehlst. Du fehlst so sehr, dass es immer noch weh tut."
Ich sehe rüber zum See. Am See vorbei schaue ich gerade aus und atme.
"Es ist verrückt, aber es stimmt. Wir haben 2016 und ich kann nicht vergessen. Weißt du noch, als ich dir die Lieder vorgespielt habe? Die Lieder, die alles aussagen konnten, wozu ich nicht in der Lage war. Weißt du noch? Weißt du noch, wie ich auf die Knie ging. Damals im Hausflur und wie bitterlich ich weinte? Weil ich dich nicht gehen lassen konnte. Ich konnte nicht loslassen. Ich kann es bis heute nicht."
Du schaust zu mir. Dein Blick durchdringt mich, bohrt sich in mich und verharrt unangenehm schmerzhaft an mir.
"Ich will eigentlich nur sagen, dass es mir Leid tut. Du warst etwas Besonderes. Immer. Du musst mir glauben. Mir glauben, dass es mir Ernst war. Ich hatte Angst - vor mir - vor dir - vor uns. Es tut mir wirklich Leid."
Ich schließe die Augen und verweile einen Moment in dieser Situation. Als ich meine Augen öffne, kneife ich beide leicht zusammen und schaue schräg zu dir. Ich treffe deinen Blick und er schmerzt noch mehr - jetzt, wo er mich direkt ins Herz trifft.
"Ich glaube dir nicht", antworte ich und schaue zu Boden.
"Wieso?", fragst du mich und ich habe das Gefühl von Tausend Messern an der Kehle.
Ich drehe meinen Blick wieder Richtung See, mustere das Wasser und schaue schließlich zurück zu dir.
"Du bist nicht echt", sage ich bestimmt.
Deine Augen füllen sich mit Tränen. Als sie beginnen, dein Gesicht herunter zu laufen, ätzen sie deine Haut, wie Säure. So lange, bis ich nur noch einen Schädel vor mir erblicken kann.
Nur deine Leere blickt mich an. Es ist beängstigend und verwirrend zugleich.
Ich sehe dich immernoch an, versucht, meinen Blick abzuwenden, doch ich kann mich nicht bewegen. Es wird bitterkalt.
Irgendwann löse ich mich von diesem Anblick und schaue zu Boden.
In dem Moment bewegst auch du dich. Von mir weg. Du gehst und ich sehe dir noch nach, als du hinter den Bäumen verschwindest.
Und während ich so da sitze und noch deine Anwesenheit spüre, frage ich mich..
Welches Mädchen sitzt am anderen Ufer? Wer ist sie, zu der du nun gehst? Und was wird sie tun, wenn du ihr genau das Gleiche sagst? Und wie viele Weitere wirst du noch an diesem See besuchen? Wie viele von uns gibt es tatsächlich...
8. Juli 2016
Wie weit kann man gehen, wenn alles egal ist? Wie krass kann man abstumpfen, wenn man in den Abgrund fällt? Kann das Opfer tatsächlich der Schuldige sein? Und wie subjektiv ist die eigene Wahrnehmung wirklich?
Gestern habe ich mich mit (M) getroffen.
Ich ging davon aus, dass endlich den Schritt wagen würde und mir stecken würde, dass er sich verknallt hat. In mich. Warum auch immer.
Und ich hatte mir bereits alle Sätze zurecht gelegt, um es klar und deutlich abzublocken und... sofort aus der Welt zu schaffen.
Wir sprachen über alles Mögliche und letztendlich tatsächlich wieder über (A).
Irgendwie schräg.
Seine Freundin, die mir so Leid tat, weil er sie genau so behandelt hat, wie mich und alle anderen davor, hatte mit ihm Schluss gemacht.
Angeblich hat er es nie geschafft, in der offenen Beziehung, wie er sie nannte, seiner Freundin zu erzählen, ob und wann er es mit jemand anderem getan hat. Für mich durchaus verständlich, dass sie es wissen wollte. Das habe ich ihm damals auch immer gesagt, als wir noch eine Affäre hatten.
Und er sprach mit mir darüber und ich fand das irgendwie.. locker okay. Zum Zeitpunkt der Affäre. Klar.
Außerdem hat (A) wohl zu ihr gemeint, sie solle sich einen Beruf suchen, in dem sie mehr verdienen würde. Weil er einen 400Euro Job hat und das Meiste für Drogen braucht.
Wenn er keine Kohle hatte, hat sie ihm Geld überwiesen. Zum Schluss hat er eine Rechung bei ihr offen gehabt von ca. 1000 Euro, von denen er ihr wortgemäß "keinen Cent zurückzahlen" wird.
Seine Erklärung für die offene Beziehung war wohl, seine Exfreundin habe ihn in den letzten Jahren endgültig zerstört, sodass er sich nie wieder auf etwas Festes einlassen kann.
Diese Exfreundin. Das bin ich.
Es war erschreckend. Zum Lachen. Zum Weinen. Zum verrückt werden.
Wie erklärt man einem Außenstehenden, dass das Alles sogar stimmen kann?
Wie erklärt man einem Außenstehenden, der nur solche Geschichten kennt, dass (A) mich nie materiell ausgenutzt hat? Er hat sich ein Einziges Mal Geld von mir geliehen und dieses bekam ich sofort zurück. Probleme, Streit oder gar Hintergedanken gab es bei diesen Themen nie.
Er muss tief gefallen sein. Und vor allem musste mir wohl klar werden, dass er tatsächlich auf eine absurde Art und Weise so Etwas wie Liebe mir gegenüber empfunden hat.
Das ich mal solche Gedankengänge hätte, hätte ich nie gedacht. Das ich ihm auf irgendeine Art wirklich von Herzen etwas bedeutet habe.
Ich weiß, er wird sie stalken, weil er nicht allein sein kann.
Und ich hoffe, sie ist stark genug, stärker, als ich es damals war und fällt nicht darauf herein.
Und gleichzeitig frage ich mich erneut:
Ist er wirklich dazu fähig? Oder ist er einfach komplett abgekackt?
Das Bild von ihm, er als Person, als Ganzes...
Ich denke, ich habe einen wirklichen Psychopathen kennen gelernt. Und vielleicht bin ich auch Einer... Denn auch ich konnte manipulieren und ihn auf die Knie zwingen.
Aber so war es die letzten Jahre immer... Sobald einer von uns erkannte, was geschieht, drehte sich der Spieß um und letzten Endes ging es nur darum, nicht selbst derjenige zu sein, der daran zerbricht.
Ich ging davon aus, dass endlich den Schritt wagen würde und mir stecken würde, dass er sich verknallt hat. In mich. Warum auch immer.
Und ich hatte mir bereits alle Sätze zurecht gelegt, um es klar und deutlich abzublocken und... sofort aus der Welt zu schaffen.
Wir sprachen über alles Mögliche und letztendlich tatsächlich wieder über (A).
Irgendwie schräg.
Seine Freundin, die mir so Leid tat, weil er sie genau so behandelt hat, wie mich und alle anderen davor, hatte mit ihm Schluss gemacht.
Angeblich hat er es nie geschafft, in der offenen Beziehung, wie er sie nannte, seiner Freundin zu erzählen, ob und wann er es mit jemand anderem getan hat. Für mich durchaus verständlich, dass sie es wissen wollte. Das habe ich ihm damals auch immer gesagt, als wir noch eine Affäre hatten.
Und er sprach mit mir darüber und ich fand das irgendwie.. locker okay. Zum Zeitpunkt der Affäre. Klar.
Außerdem hat (A) wohl zu ihr gemeint, sie solle sich einen Beruf suchen, in dem sie mehr verdienen würde. Weil er einen 400Euro Job hat und das Meiste für Drogen braucht.
Wenn er keine Kohle hatte, hat sie ihm Geld überwiesen. Zum Schluss hat er eine Rechung bei ihr offen gehabt von ca. 1000 Euro, von denen er ihr wortgemäß "keinen Cent zurückzahlen" wird.
Seine Erklärung für die offene Beziehung war wohl, seine Exfreundin habe ihn in den letzten Jahren endgültig zerstört, sodass er sich nie wieder auf etwas Festes einlassen kann.
Diese Exfreundin. Das bin ich.
Es war erschreckend. Zum Lachen. Zum Weinen. Zum verrückt werden.
Wie erklärt man einem Außenstehenden, dass das Alles sogar stimmen kann?
Wie erklärt man einem Außenstehenden, der nur solche Geschichten kennt, dass (A) mich nie materiell ausgenutzt hat? Er hat sich ein Einziges Mal Geld von mir geliehen und dieses bekam ich sofort zurück. Probleme, Streit oder gar Hintergedanken gab es bei diesen Themen nie.
Er muss tief gefallen sein. Und vor allem musste mir wohl klar werden, dass er tatsächlich auf eine absurde Art und Weise so Etwas wie Liebe mir gegenüber empfunden hat.
Das ich mal solche Gedankengänge hätte, hätte ich nie gedacht. Das ich ihm auf irgendeine Art wirklich von Herzen etwas bedeutet habe.
Ich weiß, er wird sie stalken, weil er nicht allein sein kann.
Und ich hoffe, sie ist stark genug, stärker, als ich es damals war und fällt nicht darauf herein.
Und gleichzeitig frage ich mich erneut:
Ist er wirklich dazu fähig? Oder ist er einfach komplett abgekackt?
Das Bild von ihm, er als Person, als Ganzes...
Ich denke, ich habe einen wirklichen Psychopathen kennen gelernt. Und vielleicht bin ich auch Einer... Denn auch ich konnte manipulieren und ihn auf die Knie zwingen.
Aber so war es die letzten Jahre immer... Sobald einer von uns erkannte, was geschieht, drehte sich der Spieß um und letzten Endes ging es nur darum, nicht selbst derjenige zu sein, der daran zerbricht.
4. Juli 2016
Stabil unstabil, ein Hauch von Nichts inmitten von Allem. Zuviel zuviel.
Was, wenn es mir immer so gehen wird?
Wenn mein Leben immer auf diese Art und Weise an mir vorbei ziehen wird?
Ich fühle mich in so vielen Alltagssituationen schlecht. So verdammt schlecht und ich kann es nicht ändern. Ich kann äußerlich lachen und so tun, als wäre Nichts. Aber macht das Sinn?
Wieso habe ich damals nicht einfach auf mein Inneres gehört und mir diesen Typen nach Hause geholt?
Hätte ich seine Nummer noch, ich hätte sie bereits tausende Male gewählt.
Ich wünschte, ich könnte es. Ich wünschte, ich hätte jemanden, der bei mir ist. So nah, wie sonst keiner. Und wenn wir fertig wären, dann würden wir gemeinsam eine rauchen. Und ich würde tranceartig ins Nichts starren. Und er würde fragen, wieso ich eigentlich immer so bin.
So bin, wie ich bin. Und ich würde darauf nicht antworten. Niemals.
Was ist das für ein Leben, in dem man sich seit Jahren so fühlt? Obwohl man es nicht will, obwohl man alles dafür tun würde, es rückgängig zu machen?
Wieso dreht sich alles, wie in einem Karussel? Und wieso kann man nicht einfach springen, sich befreien und davon fliegen?
Ich habe das Bedürfnis, zu schneiden. Haut zu verbrennen. Einfach nur, um endlich wieder etwas körperliches zu fühlen. Weil du immer noch überall bist. Du bist immer noch überall.
Wenn Tränen verstummen, was bleibt einem dann?
Wenn mein Leben immer auf diese Art und Weise an mir vorbei ziehen wird?
Ich fühle mich in so vielen Alltagssituationen schlecht. So verdammt schlecht und ich kann es nicht ändern. Ich kann äußerlich lachen und so tun, als wäre Nichts. Aber macht das Sinn?
Wieso habe ich damals nicht einfach auf mein Inneres gehört und mir diesen Typen nach Hause geholt?
Hätte ich seine Nummer noch, ich hätte sie bereits tausende Male gewählt.
Ich wünschte, ich könnte es. Ich wünschte, ich hätte jemanden, der bei mir ist. So nah, wie sonst keiner. Und wenn wir fertig wären, dann würden wir gemeinsam eine rauchen. Und ich würde tranceartig ins Nichts starren. Und er würde fragen, wieso ich eigentlich immer so bin.
So bin, wie ich bin. Und ich würde darauf nicht antworten. Niemals.
Was ist das für ein Leben, in dem man sich seit Jahren so fühlt? Obwohl man es nicht will, obwohl man alles dafür tun würde, es rückgängig zu machen?
Wieso dreht sich alles, wie in einem Karussel? Und wieso kann man nicht einfach springen, sich befreien und davon fliegen?
Ich habe das Bedürfnis, zu schneiden. Haut zu verbrennen. Einfach nur, um endlich wieder etwas körperliches zu fühlen. Weil du immer noch überall bist. Du bist immer noch überall.
Wenn Tränen verstummen, was bleibt einem dann?
3. Juli 2016
30. Juni 2016
12. Juni 2016
Fettes Autsch!
Morgen muss ich wieder arbeiten. Nach zwei Wochen Urlaub direkt 9 Tage am Stück. Dann einen Tag frei und wieder 9 Tage am Stück. Bis vor wenigen Tagen hat mich das noch gestört - Müdigkeit wird sich breit machen und kaum Zeit für irgendetwas anderes.
Seit der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sich das geändert. (A) und (R) sind sich im Club begegnet. Keine coole Aktion. Die Erklärung gegenüber den Türstehern hat eventuell etwas bewirkt, jedoch blieb das Ergebnis.
Ärger - Wut - Trauer - Hass - kein Verständnis.
Es war erniedrigend, da zu stehen, zugeben zu müssen, damals mit diesem Menschen eine Beziehung gehabt zu haben. Es war, als wurde ich vor den Augen aller psychisch erneut vergewaltigt worden.
Du warst auch mit (A) zusammen? Hahaha, eine Freundin.. Hahaha... auch... Hahah - Fresse man. Dich hat keiner gefragt, Fresse. Eeehh..
Als (M) sich ebenfalls aufregte, weil raus kam, dass eine gute Freundin von ihm mit (A) nun zusamme ist, sich über (A) auskotzt, sich scheiße behandelt fühlt und gar keine offene Beziehung will, so wie (A) es aber angibt... Wäre ich am liebsten weggerannt. Einfach weg. Es tut mir Leid für sie, es tut mir Leid für (M), denn auch wenn er (A) vorher schon kacke fand, ist nunmal wieder durch meine bloße Anwesenheit alles aus dem Ruder gelaufen. Es nervt, dass (R) sich nicht beherrschen konnte oder auch doch, aber keiner hat es gesehen. Oder doch? Keine Ahnung. Es nervt, dass (A) wieder so austickt, so einen Elefanten macht daraus, die Vergangenheit auf alles und jeden so extrem projeziert, obwohl doch wirklich keiner Stress wollte. Gib (A) eine Möglichkeit, dich erneut in die Hölle zu schicken und er tut es.
Die Bahnfahrt danach war ätzend, (R) war kurz den Tränen nah. Erst stieg er am anderen Ende ein, kam dann zu uns und konnte zu heraus pressen, dass es doch nicht wahr sein kann, dass wir beide so etwas bei (A) nach all den Jahren immer noch zulassen. Irgendwann war ich weg. Gedanklich, körperlich, ich war nicht mehr da. Ich weiß nur noch, dass ich beinahe anfing zu heulen, lauthals geschrien habe, (R) soll bitte den Mund halten und irgendwann merke ich, wie ich mit meinen Fingern gegen die Scheibe stupse, im Rhythmus und dazu irgendetwas summe.
Um 4 war ich daheim, um halb 6 habe ich versucht zu schlafen, um 10 ging es einfach nicht mehr.
Mittags hab ich wieder gepennt. Jetzt renne ich rum, wie in Trance und meine Befürchtung, (A) würde nun wieder anfangen, mich überall anzuschreiben, dumm anzumachen, mich zu provozieren und wieder Kontakt suchen hat sich vor einer Stunde bestätigt. Ich kenne ihn. Diese Seite von ihm - nur allzu gut. Ich will nicht, dass es wieder los geht. Seit 2008 gibt es kein Jahr, wirklich kein einziges verdammtes Jahr, in dem ich nichts von ihm höre, sehe, lese. Kein einziges Jahr, in dem er mich mal komplett alle 365 Tage in Ruhe lassen kann.
Was ist das nur für ein schlechter Film. Was passiert hier nur, wieso zum Teufel verläuft mein Leben auf diese Art, ich kann es nicht verstehen. Es ist nicht mal mehr dieses Loch, in das ich sonst immer gefallen bin. Es ist mittlerweile einfach nur Folter. Eingesperrt im Leben. Und die Stiche und Schmerzen kommen nur aus einer Richtung.
Arbeiten, morgen arbeiten. Nicht mehr denken, keine Zeit mehr für nichts, das wird erst mal helfen.
Erst mal.
Seit der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sich das geändert. (A) und (R) sind sich im Club begegnet. Keine coole Aktion. Die Erklärung gegenüber den Türstehern hat eventuell etwas bewirkt, jedoch blieb das Ergebnis.
Ärger - Wut - Trauer - Hass - kein Verständnis.
Es war erniedrigend, da zu stehen, zugeben zu müssen, damals mit diesem Menschen eine Beziehung gehabt zu haben. Es war, als wurde ich vor den Augen aller psychisch erneut vergewaltigt worden.
Du warst auch mit (A) zusammen? Hahaha, eine Freundin.. Hahaha... auch... Hahah - Fresse man. Dich hat keiner gefragt, Fresse. Eeehh..
Als (M) sich ebenfalls aufregte, weil raus kam, dass eine gute Freundin von ihm mit (A) nun zusamme ist, sich über (A) auskotzt, sich scheiße behandelt fühlt und gar keine offene Beziehung will, so wie (A) es aber angibt... Wäre ich am liebsten weggerannt. Einfach weg. Es tut mir Leid für sie, es tut mir Leid für (M), denn auch wenn er (A) vorher schon kacke fand, ist nunmal wieder durch meine bloße Anwesenheit alles aus dem Ruder gelaufen. Es nervt, dass (R) sich nicht beherrschen konnte oder auch doch, aber keiner hat es gesehen. Oder doch? Keine Ahnung. Es nervt, dass (A) wieder so austickt, so einen Elefanten macht daraus, die Vergangenheit auf alles und jeden so extrem projeziert, obwohl doch wirklich keiner Stress wollte. Gib (A) eine Möglichkeit, dich erneut in die Hölle zu schicken und er tut es.
Die Bahnfahrt danach war ätzend, (R) war kurz den Tränen nah. Erst stieg er am anderen Ende ein, kam dann zu uns und konnte zu heraus pressen, dass es doch nicht wahr sein kann, dass wir beide so etwas bei (A) nach all den Jahren immer noch zulassen. Irgendwann war ich weg. Gedanklich, körperlich, ich war nicht mehr da. Ich weiß nur noch, dass ich beinahe anfing zu heulen, lauthals geschrien habe, (R) soll bitte den Mund halten und irgendwann merke ich, wie ich mit meinen Fingern gegen die Scheibe stupse, im Rhythmus und dazu irgendetwas summe.
Um 4 war ich daheim, um halb 6 habe ich versucht zu schlafen, um 10 ging es einfach nicht mehr.
Mittags hab ich wieder gepennt. Jetzt renne ich rum, wie in Trance und meine Befürchtung, (A) würde nun wieder anfangen, mich überall anzuschreiben, dumm anzumachen, mich zu provozieren und wieder Kontakt suchen hat sich vor einer Stunde bestätigt. Ich kenne ihn. Diese Seite von ihm - nur allzu gut. Ich will nicht, dass es wieder los geht. Seit 2008 gibt es kein Jahr, wirklich kein einziges verdammtes Jahr, in dem ich nichts von ihm höre, sehe, lese. Kein einziges Jahr, in dem er mich mal komplett alle 365 Tage in Ruhe lassen kann.
Was ist das nur für ein schlechter Film. Was passiert hier nur, wieso zum Teufel verläuft mein Leben auf diese Art, ich kann es nicht verstehen. Es ist nicht mal mehr dieses Loch, in das ich sonst immer gefallen bin. Es ist mittlerweile einfach nur Folter. Eingesperrt im Leben. Und die Stiche und Schmerzen kommen nur aus einer Richtung.
Arbeiten, morgen arbeiten. Nicht mehr denken, keine Zeit mehr für nichts, das wird erst mal helfen.
Erst mal.
9. Juni 2016
!
Stopp Stopp Stopp Stopp Stopp
Nein Nein Nein Nein Nein
Weg damit Weg damit Weg damit
Raus Raus Raus Raus Raus
Wieso ist das alles wieder so anstrengend, so präsent?
Weg Weg Weg Weg Weg
....mit dir.
Nein Nein Nein Nein Nein
Weg damit Weg damit Weg damit
Raus Raus Raus Raus Raus
Wieso ist das alles wieder so anstrengend, so präsent?
Weg Weg Weg Weg Weg
....mit dir.
8. Juni 2016
Wenn man vom Teufel spricht...
(M) war der Erste, der bei mir eintraf.
Wir haben über Beziehungen, Bullshit und wichtige Dinge gesprochen.
Ich kam nicht daran vorbei ihn zu erwähnen,
was anfangs noch ging und mir später doch einen kleinen Stich versetzte.
In letzter Zeit spukt er wieder in meinem Kopf herum, aber es ist auszuhalten.
Als (R) dazu kam, sprachen wir hauptsächlich über ihn.
Über seine Krankmeldung für den restlichen Monat und kurz war da auch ein sentimentaler Moment wegen seinem Kater, von dem er sich letzten Freitag verabschieden musste.
Als wir uns auf den Weg in den Club machten, hatte ich bereits 4 Bier intus - was für mich sehr ungewöhnlich ist. Der Abend sollte dazu dienen, endlich wieder raus zu kommen.
Ich hatte dieses Gefühl - was ich immer hatte, wenn klar war, dass ich ihm begegnen würde.
Allerdings ging ich davon aus, ihn an Ort und Stelle anzutreffen, mich damit abzufinden, weiterhin zu üben, in seiner Gegenwart zu sein und klar zu denken.
Aber es kommt ja eh immer anders, als man denkt...
Als wir im Bahnhofsladen waren, uns dämlich beim Zigarettenkauf angestellt hatten und ich danach noch dringend auf die Toilette musste, gingen wir endlich Richtung Innenstadt.
Die Straßen waren leergefegt, alles war in hell orangenes Laternenlicht getaucht. Auf einmal bekam ich einen Schlag in meine komplette linke Körperhälfte. Es tat kurz weh, ich sah nach links und direkt in seine Augen. Es war eine Geistererscheinung. Er kam auf uns zu, wollte zum Bahnhof und starrte mich an. Sein Blick war konzentriert, starr und... wütend? Zörnig? Müde? Ich konnte es nicht abschätzen, es waren sicherlich nur 5 Sekunden, die mir vorkamen wie eine Ewigkeit. Als ich begriff, dass er es tatsächlich ist und ich ihn gerade anstarre, schaute ich schnell zu Boden und ab da...
Dunkle Wolken, ein Elefant auf meiner Brust. Atmen. Atmen. Atmenatmenatmen. Nicht so schnell, ruhig. Fuck. Atmenatmen.
Mir wurde beinahe schwarz vor Augen, ich war wie leer gesaugt. Plötzlich stand (R) schon vor mir und umarmte mich. Fest, haltend. Ich spürte nur, wie ich immer stärker und schneller zu hyperventilieren begann. (R) sagte nichts, dafür war ich dankbar. Als es endlich besser wurde, schloss ich die Augen, öffnete sie wieder und realisierte, dass wir nicht weit gekommen waren. Das Zittern begann, die Kraftlosigkeit machte sich in mir breit und gleichzeitig hätte ich so gern auf geschrien, wäre außer mir. Ich stief ein leises okay... aus und (R) ließ mich los. Als wir weiter gingen, wollte (R) mich noch stützen, was ich allerdings nicht mehr zulassen konnte. An den Weg zum Club kann ich mich kaum erinnern, ich hatte mich zwar schnell gefangen, aber es war trotzdem so... gefühllos.
Ich lachte zwischendurch, ich sagte irgendetwas zu irgendeinem von den Beiden, aber mehr weiß ich nicht.
Im Club verschwand ich auf der Toilette, setzte mich auf den Klodecken und atmete. Weinte in mich hinein, schlug gegen Wände, nur schreien durfte ich nicht. Als ich die Augen wieder zu machte, kam es mir wieder vor, als würde ich Stunden in dieser Kabine verbringen. Schließlich stand ich auf, zupfte mein Oberteil zurecht, ging zum Spiegel, wusch mir die Hände, setzte ein Lächeln auf und der Abend wurde gut. Er wurde wirklich gut.
Eine beinahe Schlägerei, ein seltsamer Tagtraum mitten in der Nacht (war ja schon nach 1 Uhr) er würde mir auflauern und mich schlagen und (R) würde dazwischen gehen (was Blödsinn ist, nie würde er mich schlagen...) und viele witzige Gespräche.
Als ich um 5 Uhr zu Hause ankam, fand ich auf meinem Handy tatsächlich noch einen Verlauf. Einen von 2015, richtig psycho. Ich dachte, ich habe alles gelöscht. Beim durchlesen musste ich lachen.
Jämmerlich, hatte ganz vergessen, was ich mir alles in diesem Gespräch anhören musste. Wahnsinn.
Es war wirklich verrückt. Wie kann man einem Menschen komplett leer gegenüberstehen, ihn weder gut noch kacke finden, eigentlich wirklich damit abgefunden haben, dass es nie irgendetwas hätte werden sollen/dürfen/können und trotzdem eine Panikattacke bekommen? Wie ist das möglich?
Ich hoffe nur, das war keine Einladung für erneutes Stalking. Oh, bitte nicht.
Wir haben über Beziehungen, Bullshit und wichtige Dinge gesprochen.
Ich kam nicht daran vorbei ihn zu erwähnen,
was anfangs noch ging und mir später doch einen kleinen Stich versetzte.
In letzter Zeit spukt er wieder in meinem Kopf herum, aber es ist auszuhalten.
Als (R) dazu kam, sprachen wir hauptsächlich über ihn.
Über seine Krankmeldung für den restlichen Monat und kurz war da auch ein sentimentaler Moment wegen seinem Kater, von dem er sich letzten Freitag verabschieden musste.
Als wir uns auf den Weg in den Club machten, hatte ich bereits 4 Bier intus - was für mich sehr ungewöhnlich ist. Der Abend sollte dazu dienen, endlich wieder raus zu kommen.
Ich hatte dieses Gefühl - was ich immer hatte, wenn klar war, dass ich ihm begegnen würde.
Allerdings ging ich davon aus, ihn an Ort und Stelle anzutreffen, mich damit abzufinden, weiterhin zu üben, in seiner Gegenwart zu sein und klar zu denken.
Aber es kommt ja eh immer anders, als man denkt...
Als wir im Bahnhofsladen waren, uns dämlich beim Zigarettenkauf angestellt hatten und ich danach noch dringend auf die Toilette musste, gingen wir endlich Richtung Innenstadt.
Die Straßen waren leergefegt, alles war in hell orangenes Laternenlicht getaucht. Auf einmal bekam ich einen Schlag in meine komplette linke Körperhälfte. Es tat kurz weh, ich sah nach links und direkt in seine Augen. Es war eine Geistererscheinung. Er kam auf uns zu, wollte zum Bahnhof und starrte mich an. Sein Blick war konzentriert, starr und... wütend? Zörnig? Müde? Ich konnte es nicht abschätzen, es waren sicherlich nur 5 Sekunden, die mir vorkamen wie eine Ewigkeit. Als ich begriff, dass er es tatsächlich ist und ich ihn gerade anstarre, schaute ich schnell zu Boden und ab da...
Dunkle Wolken, ein Elefant auf meiner Brust. Atmen. Atmen. Atmenatmenatmen. Nicht so schnell, ruhig. Fuck. Atmenatmen.
Mir wurde beinahe schwarz vor Augen, ich war wie leer gesaugt. Plötzlich stand (R) schon vor mir und umarmte mich. Fest, haltend. Ich spürte nur, wie ich immer stärker und schneller zu hyperventilieren begann. (R) sagte nichts, dafür war ich dankbar. Als es endlich besser wurde, schloss ich die Augen, öffnete sie wieder und realisierte, dass wir nicht weit gekommen waren. Das Zittern begann, die Kraftlosigkeit machte sich in mir breit und gleichzeitig hätte ich so gern auf geschrien, wäre außer mir. Ich stief ein leises okay... aus und (R) ließ mich los. Als wir weiter gingen, wollte (R) mich noch stützen, was ich allerdings nicht mehr zulassen konnte. An den Weg zum Club kann ich mich kaum erinnern, ich hatte mich zwar schnell gefangen, aber es war trotzdem so... gefühllos.
Ich lachte zwischendurch, ich sagte irgendetwas zu irgendeinem von den Beiden, aber mehr weiß ich nicht.
Im Club verschwand ich auf der Toilette, setzte mich auf den Klodecken und atmete. Weinte in mich hinein, schlug gegen Wände, nur schreien durfte ich nicht. Als ich die Augen wieder zu machte, kam es mir wieder vor, als würde ich Stunden in dieser Kabine verbringen. Schließlich stand ich auf, zupfte mein Oberteil zurecht, ging zum Spiegel, wusch mir die Hände, setzte ein Lächeln auf und der Abend wurde gut. Er wurde wirklich gut.
Eine beinahe Schlägerei, ein seltsamer Tagtraum mitten in der Nacht (war ja schon nach 1 Uhr) er würde mir auflauern und mich schlagen und (R) würde dazwischen gehen (was Blödsinn ist, nie würde er mich schlagen...) und viele witzige Gespräche.
Als ich um 5 Uhr zu Hause ankam, fand ich auf meinem Handy tatsächlich noch einen Verlauf. Einen von 2015, richtig psycho. Ich dachte, ich habe alles gelöscht. Beim durchlesen musste ich lachen.
Jämmerlich, hatte ganz vergessen, was ich mir alles in diesem Gespräch anhören musste. Wahnsinn.
Es war wirklich verrückt. Wie kann man einem Menschen komplett leer gegenüberstehen, ihn weder gut noch kacke finden, eigentlich wirklich damit abgefunden haben, dass es nie irgendetwas hätte werden sollen/dürfen/können und trotzdem eine Panikattacke bekommen? Wie ist das möglich?
Ich hoffe nur, das war keine Einladung für erneutes Stalking. Oh, bitte nicht.
5. Mai 2016
Schrotti weg - danke für die Dienste!
Das waren chaotische Tage und Wochen.
Am Montag habe ich meinen Schrotti tatsächlich weggegeben, einfach zur Verwertung.
Und am Dienstag habe ich mein neues Auto abgeholt. Das kleine Schwarze, das leise, das leichte Auto, komplettes Gegenteil des schweren, lauten, undichten, Rostautos.
Die ganze Sache hat mich wahnsinnig gemacht und das Einzige, was mir geholfen hat, war ein Tunnelblick.
Der Blick auf Dienstagmittag, der schnell kommt und an dem all das vorbei ist, geregelt ist.
Schon verrückt, wenn man bedenkt, wieviel Druck auf einem lastet und wie viel man erledigen und klären muss und das Gefühl hat, alles zieht sich ewig hin und geht nie rum und auf einmal... ist alles durch und Ruhe kehrt ein.
Ich kann nun endlich wieder sagen, dass soweit alles gut ist und keine schweren Lasten auf Erledigung warten. Zumindest für die nächsten Wochen.
Arbeiten war viel und ist weiterhin viel.
5 Tage Arbeit - 1 Tag frei - 5 Tage Arbeit - 1 Tag frei - 1 Tag Arbeit - 1 Tag frei - 3 Tage Arbeit.
Und dann endlich mal wieder ein Wochenende.
Zwar gehts am Montag wieder genau so weiter, aber in einem Monat habe ich Urlaub und kann meine Liebe (N) besuchen und darauf wird jetzt hingearbeitet. Erneuter Tunnelblick, aber entspannter diesmal.
Ach und irgendwann noch an die Kommentare denken >_<
Die sind jetzt auch schon Monate her, das tut mir Leid!
Am Montag habe ich meinen Schrotti tatsächlich weggegeben, einfach zur Verwertung.
Und am Dienstag habe ich mein neues Auto abgeholt. Das kleine Schwarze, das leise, das leichte Auto, komplettes Gegenteil des schweren, lauten, undichten, Rostautos.
Die ganze Sache hat mich wahnsinnig gemacht und das Einzige, was mir geholfen hat, war ein Tunnelblick.
Der Blick auf Dienstagmittag, der schnell kommt und an dem all das vorbei ist, geregelt ist.
Schon verrückt, wenn man bedenkt, wieviel Druck auf einem lastet und wie viel man erledigen und klären muss und das Gefühl hat, alles zieht sich ewig hin und geht nie rum und auf einmal... ist alles durch und Ruhe kehrt ein.
Ich kann nun endlich wieder sagen, dass soweit alles gut ist und keine schweren Lasten auf Erledigung warten. Zumindest für die nächsten Wochen.
Arbeiten war viel und ist weiterhin viel.
5 Tage Arbeit - 1 Tag frei - 5 Tage Arbeit - 1 Tag frei - 1 Tag Arbeit - 1 Tag frei - 3 Tage Arbeit.
Und dann endlich mal wieder ein Wochenende.
Zwar gehts am Montag wieder genau so weiter, aber in einem Monat habe ich Urlaub und kann meine Liebe (N) besuchen und darauf wird jetzt hingearbeitet. Erneuter Tunnelblick, aber entspannter diesmal.
Ach und irgendwann noch an die Kommentare denken >_<
Die sind jetzt auch schon Monate her, das tut mir Leid!
10. April 2016
Ein derber Schlag in die Fresse und Pillen im Bad ohne Licht lassen nicht vergessen, was wahr..
Das, was hier passiert, ist reines Kopfgeficke. Es schmerzt und ist brutal und wäre es umso mehr, hätte ich nicht selbst Angst vor mir. Bitte nicht lesen, wenn es gerade nicht gut um euch steht... Es tut mir Leid für meine Gedanken und Worte, so unendlich Leid...
7. April 2016
Neue Einrichtung - alte Erinnerungen
In der alten Einrichtung, aus der ich zu meinem großen Glück seit Mitte August letzten Jahres raus bin, waren die Menschen schrecklich. Deren Charakter, Einstellung und Umgang mit Mitmenschen unter der Gürtelline. Ich habe noch deutlich das Bild vor Augen, wie ich auf dem Boden bei einem Kind sitze und einen Turm baue, während die beiden Schlimmsten kurz bevor sie Feierabend haben an meinem letzten Arbeitstag zu mir kommen (es war ihnen sicher recht auf mich in deutlicher Absicht herunter zu blicken, haha.), mir die Hand reichen mehr oder weniger und ein "Tschüss, Frau xXx" heraus pressen und sich dann verpissen. Nach Hause, in ihr widerliches, engstirniges, anti soziales Leben.
Das Grinsen, das Abwerten - mal so dahin gestellt, es ist endlich vorbei.
Die neue Einrichtung ist ein Paradies dagegen!
Seit diesem Jahr habe ich ja nun ein Bezugskind und somit seine Eltern zu erziehen und habe dementsprechend auch mit dem Jugendamt zutun. Und in diesem Sinne muss ich wieder einmal festhalten, wie beschissen Zufälle in meinem Leben sind.
Die zuständige Sachbearbeiterin, man glaubt es kaum, hat den SELBEN Nachnamen, wie der Typ, der mich in der letzten Einrichtung so dermaßen runter gemacht hat. Ich dachte, ich hör nicht richtig.
Ich habe keine Ahnung, wie ich dieser Frau ohne Vorurteile gegenüber treten soll, wie ich ausblenden soll, was dieser Name in mir auslöst. Seit der Konfrontation damit denke ich wieder viel zu oft an diesen ...
Ich muss mir dringend eine Strategie suchen. Ich werde sie wahrscheinlich eh erst Juni/Juli sehen und sprechen, also habe ich noch Zeit. Mit den damaligen Geschehenissen habe ich immer noch nicht komplett abschließen können, bin mir teilweise bei meinen jetzigen Kolleginnen immer mal wieder unsicher. Trotz, dass alle wunderbare Menschen sind, nett, warmherzig, lustig, verrückt... Ein offenes Ohr haben, mich nicht verarschen oder dumm behandeln und mir auch etwas zutrauen, mich nicht "loslassen", obwohl meine Probezeit längst rum ist.
Ich hoffe, das legt sich alles noch dieses Jahr, denn auch wenn ich nie wirklich zu 100% irgendwem auf dieser Welt vertrauen kann, so kann ich doch hoffentlich irgendwann nicht mehr alles auf die Goldwaage legen oder mich als Einzige bei Mängeln angesprochen fühlen, die ich gar nicht geleistet haben KANN (Was echt anstrengend ist, wenn man bei allem denkt, man habe etwas verbockt, würde evtl doch nicht alles richtig machen und die um einen herum würden sonst was von einem denken.. hui).
Die Amtfrau kann mir ja gar nix. Wird sie auch nicht, weil sie nichts mit xXx zutun hat.
Er ist ein armer Mann, der mit beinahe 50 festgestellt hat, dass er schwul ist, seine Frau ihn daraufhin anfing zu hassen, er nun in einer Kellerwohnung wohnt und kaum Kohle hat, weil... wer genau hatte die Hosen an in eurer Beziehung, Mister Oberwichtig? Er kann einem nur Leid tun und alles, was er sich dir gegenüber geleistet hat, kam nur aus der Verzweiflung heraus, sein Leben den Bach runter gehen zu sehen. DU . BIST . NICHT . PERSÖNLICH . SCHULD .
Ach Jugendamtfrau, ich hoffe, Sie sind in Ordnung. Oh verdammt, ich hoffe es so sehr. Ich will nicht wegen solch einer "Kleinigkeit", wie dem Nachnamen und meinem verdammten Kopf irgendetwas verbocken. Es geht ums Kind. Nicht um mich. Ums Kind. Professionell bleiben... huch...
Das Grinsen, das Abwerten - mal so dahin gestellt, es ist endlich vorbei.
Die neue Einrichtung ist ein Paradies dagegen!
Seit diesem Jahr habe ich ja nun ein Bezugskind und somit seine Eltern zu erziehen und habe dementsprechend auch mit dem Jugendamt zutun. Und in diesem Sinne muss ich wieder einmal festhalten, wie beschissen Zufälle in meinem Leben sind.
Die zuständige Sachbearbeiterin, man glaubt es kaum, hat den SELBEN Nachnamen, wie der Typ, der mich in der letzten Einrichtung so dermaßen runter gemacht hat. Ich dachte, ich hör nicht richtig.
Ich habe keine Ahnung, wie ich dieser Frau ohne Vorurteile gegenüber treten soll, wie ich ausblenden soll, was dieser Name in mir auslöst. Seit der Konfrontation damit denke ich wieder viel zu oft an diesen ...
Ich muss mir dringend eine Strategie suchen. Ich werde sie wahrscheinlich eh erst Juni/Juli sehen und sprechen, also habe ich noch Zeit. Mit den damaligen Geschehenissen habe ich immer noch nicht komplett abschließen können, bin mir teilweise bei meinen jetzigen Kolleginnen immer mal wieder unsicher. Trotz, dass alle wunderbare Menschen sind, nett, warmherzig, lustig, verrückt... Ein offenes Ohr haben, mich nicht verarschen oder dumm behandeln und mir auch etwas zutrauen, mich nicht "loslassen", obwohl meine Probezeit längst rum ist.
Ich hoffe, das legt sich alles noch dieses Jahr, denn auch wenn ich nie wirklich zu 100% irgendwem auf dieser Welt vertrauen kann, so kann ich doch hoffentlich irgendwann nicht mehr alles auf die Goldwaage legen oder mich als Einzige bei Mängeln angesprochen fühlen, die ich gar nicht geleistet haben KANN (Was echt anstrengend ist, wenn man bei allem denkt, man habe etwas verbockt, würde evtl doch nicht alles richtig machen und die um einen herum würden sonst was von einem denken.. hui).
Die Amtfrau kann mir ja gar nix. Wird sie auch nicht, weil sie nichts mit xXx zutun hat.
Er ist ein armer Mann, der mit beinahe 50 festgestellt hat, dass er schwul ist, seine Frau ihn daraufhin anfing zu hassen, er nun in einer Kellerwohnung wohnt und kaum Kohle hat, weil... wer genau hatte die Hosen an in eurer Beziehung, Mister Oberwichtig? Er kann einem nur Leid tun und alles, was er sich dir gegenüber geleistet hat, kam nur aus der Verzweiflung heraus, sein Leben den Bach runter gehen zu sehen. DU . BIST . NICHT . PERSÖNLICH . SCHULD .
Ach Jugendamtfrau, ich hoffe, Sie sind in Ordnung. Oh verdammt, ich hoffe es so sehr. Ich will nicht wegen solch einer "Kleinigkeit", wie dem Nachnamen und meinem verdammten Kopf irgendetwas verbocken. Es geht ums Kind. Nicht um mich. Ums Kind. Professionell bleiben... huch...
4. April 2016
Es macht keinen Sinn und ich bin mir nicht sicher. Ob ich es witzig finden soll oder mich fragen, warum...
Ich habe von dir geträumt.
Das ist mir erst einige Minuten danach aufgefallen, als ich darüber nachgedacht habe,
was mein Kopf da schon wieder fabriziert hat.
Ich sitze im Auto als Beifahrer. Ich merke, wie wir die lange Landstraße entlang fahren.
Du fährst schnell. Sehr schnell.
Wenn ich nach vorne schaue, sehe ich eine Lehrerin. Sie steht an der Tafel.
Wir fahren, aber wir bewegen uns nicht auf sie zu.
Es geht um Mathe.
Ich habe ein Heft in meiner Hand und schreibe Matheaufgaben auf.
Irgendwann unterhalten wir uns über das Datum.
Ich bin mir nicht mehr sicher, welcher Tag heute ist.
Und dann wache ich auf. Und ich bin total verwirrt.
Wie kann man auf einer Landstraße fahren und vor sich eine Lehrerin sehen,
die gerade Matheunterricht gibt. Wtf?
Und dieses Datum... Ich kriege nur noch 107.xx.xxx zusammen.
Wollte mir das Unterbewusstsein irgendetwas damit sagen?
Und..
(A), warum tauchst du schon wieder in meinem Traum auf und das auf so eine absurde Art?
25. März 2016
Arsch mit Hütchen
Ich habe noch bis einschließlich Montag frei, mir ist nach extrem gammeln und Bier.
Meine Mutter ist mit meiner Schwester bei meiner Oma in Russland über die Ferien und bis auf die Tatsache, dass ich täglich zu deren Katze fahren muss, damit die nicht vollkommen alleine und hungrig sein muss, steht es momentan ganz gut.
Heute wird (R) wohl zum ersten Mal bei mir im Auto mitfahren. Er hat Geburtstag und wollte Burger essen gehn. Und da er sich sonst einschließt, betrinkt und in Selbstmitleid zerfleischt, dachte ich mir, ich schlepp ihn irgendwohin. Er ist jetzt glaube ich die dritte Person, außer meiner Mutter und Schwester, die ich irgendwohin mitnehme. Ich hab da irgendwie eine komische Hemmschwelle, Menschen im Auto zu haben. Ein komisches Gefühl irgendwie, aber naja.. Irgendwie muss man sich ja auch daran gewöhnen.
In diesem Sinne..
Regenbogen
Katzenöhrchen
Blutwurst
Tomaten und
Apfeltasche!
:3
Meine Mutter ist mit meiner Schwester bei meiner Oma in Russland über die Ferien und bis auf die Tatsache, dass ich täglich zu deren Katze fahren muss, damit die nicht vollkommen alleine und hungrig sein muss, steht es momentan ganz gut.
Heute wird (R) wohl zum ersten Mal bei mir im Auto mitfahren. Er hat Geburtstag und wollte Burger essen gehn. Und da er sich sonst einschließt, betrinkt und in Selbstmitleid zerfleischt, dachte ich mir, ich schlepp ihn irgendwohin. Er ist jetzt glaube ich die dritte Person, außer meiner Mutter und Schwester, die ich irgendwohin mitnehme. Ich hab da irgendwie eine komische Hemmschwelle, Menschen im Auto zu haben. Ein komisches Gefühl irgendwie, aber naja.. Irgendwie muss man sich ja auch daran gewöhnen.
In diesem Sinne..
Regenbogen
Katzenöhrchen
Blutwurst
Tomaten und
Apfeltasche!
:3
19. März 2016
Leichter Wutausbruch.. musste raus
DU BLOCKST MICH WIEDER AB?
IST DAS DEIN VERFICKTER VERDAMMTER SCHEIß ERNST?
ER MACHT ALLES MIT DIR
SO, WIE DEIN VERDAMMTER EX MANN
UND WAS TUST DU?
DU BIST WIEDER ZU BLÖD UM DARAUS ZU LERNEN?
UND ERZÄHLST MIR NATÜRLICH NICHT,DASS SICH DA WIEDER ETWAS ANBAHNT?
HAST DU MAL DARÜBER NACHGEDACHT, WIESO DU DICH ALS VERDAMMTE MUTTER NICHT TRAUST,DEINER TOCHTER ZU ERZÄHLEN,DASS ER SICH WIEDER GEMELDET UND DU WIEDER SCHWACH GEWORDEN BIST?
WIE TRAURIG BIST DU EIGENTLICH?
UND JETZT GEHT DAS WIEDER VON VORNE LOS?
ER IST WIEDER DA UND BEI MIR BRAUCHT MAN SICH NICHT MEHR MELDEN?
UND DANN WIRST DU DICH,WENN ER DICH ERNEUT ZERSTÖRT ZURÜCK LÄSST WIEDER BEI MIR MELDEN UND MIR ZUHEULEN UND AM ENDE SAGEN,DASS DU SCHON WIEDER MIT DIESEM THEMA ANFÄNGST UND MICH DAMIT BELASTEST UND TROTZDEM IMMER UND IMMER UND IMMER WIEDER DEN SELBEN FEHLER MACHEN?
WEIßT DU WAS,ICH BIN SO VERDAMMT FROH,DASS ICH FRÜHER DIE KURVE GEKRIEGT HABE.
DU SCHAFFST ES NICHT EINMAL,DIE SPARKASSE ZU INFORMIEREN DARÜBER,DASS DU DEN AUFTRAG DOCH NICHT WILLST
BITTEST MICH,DAS FÜR DICH ZU ERLEDIGEN
WEIL DU ZU FEIGE BIST,WEIL DU DICH NICHT DAZU IM STANDE FÜHLST DINGE ZU ERLEDIGEN, DICH NICHT TRAUST EINEM ANDEREN ERWACHSENEN GEGENÜBER EINZUGESTEHEN,DASS DU DICH FALSCH ENTSCHIEDEN HAST
ALSO MELDE ICH MICH BEI IHR,SAGE,DASS ES DIR DAMIT NICHT GUT
ABER WESSEN AUFGABE IST ALL DAS?
WAS BIST DU EIGENTLICH FÜR EIN ELTERNTEIL?
NICHTS HABE ICH JEMALS VON DIR ERKLÄRT BEKOMMEN,
WEIßT DU WIE PEINLICH ES WAR IM BERUFSPRAKTIKUM ZU ERFAHREN,DASS ICH EINE VERDAMMTE LOHNSTEUER BEANTRAGEN MUSS?
DASS ICH EIN FÜHRUNGSZEUGNIS BRAUCHE UND WAS DAS ÜBERHAUPT IST?
WIE MAN STROM UND INTERNET ANMELDET UND SONSTIGES ERWACHSENENZEUGS,
WIE TRAURIG IST ES DA IM BEKANNTENKREIS FRAGEN ZU MÜSSEN,WEIL DIE EIGENE MUTTER ABSOLUT KEINE HILFE IST?
WIE ICH DAS MIT DER RENTENVERSUCHERUNG LÖSE,WIE ICH BEI SO VIELEN VERDAMMTEN DINGEN VORGEHEN SOLL/MUSS, DIE JEDER VERDAMMTE ERWACHSENE ELTERNTEIL SEINEN KINDERN ERKLÄREN,ZEIGEN KANN
UND DARAUF HINWEISEN KANN,WAS EIGENTLICH NOCH FEHLT?
WAS GENAU EINE FUCKING STEUERERKLÄRUNG IST FRAGE ICH ALLEN ERNSTES BEI EINER ARBEITSKOLLEGIN,WEIL DU IN DEINEM LEBEN NOCH NIE IRGENDWELCHEN PAPIERKRAM MACHEN MUSSTEST
UND DU HEULST UND BESCHWEHRST DICH,DASS DU KEINEN ORDNETLICHEN JOB HAST UND NIE HABEN WIRST,WEIL DU ES NICHT AUF DIE REIHE BEKOMMEN HAST, MIT DEINEN MITTLERWEILE 50 JAHREN, DICH GEGEN DEINEN DAMALIGEN SCHULDIREKTOR DURCHZUSETZEN UM DEINE ZEUGNISSE ZU BEKOMMEN
DU HAST OHNE ALL DIESE NACHWEISE,FÜR DIE DU ZU FAUL,ZU SEHR KIND WARST UND BIST KEINEN ABSCHLUSS
UND WER IST SCHULD?
WER VERDAMMT NOCHMAL AUßER DIR KANN WAS DAFÜR,
DASS DU DICH VON EINEM ALKI HAST SCHLAGEN LASSEN WÄHREND DER SCHWANGERSCHAFT,DAVOR UND DANACH?
DAFÜR,DASS DU DICH NICHT DARUM GEKÜMMERT HAST DEINEN FÜHRERSCHEIN ANERKENNEN ZU LASSEN, OHNE NACHWEISLICHEN ABSCHLUSS DA STEHST, VERSICHERUNGEN AUFSCHWATZEN LÄSST UND MIR UND DER SPARKASSENFRAU INS GESICHT SAGEN KANNST,DU HATTEST ABSOLUT KEINE AHNUNG,ABER DER TYP HAT GESAGT,DAS MUSS SO SEIN?
ICH KÖNNTE KOTZEN,JEDES VERDAMMTE MAL IM KREIS KOTZEN,WENN EIN 50 JÄHRIGES KLEINKIND VOR MIR SITZT UND MICH DARUM BITTET, DINGE MIT DEM AMT ZU KLÄREN,FÜR DIE ICH VERFICKTE SCHEIßE NICHT ZUSTÄNDIG BIN!
UND ERST, WENN DAMALS DAS AMT ZU MIR SAGTE,DASS SIE NUR DIE BEFUGNIS HABEN,ES DIR MITZUTEILEN UND ICH MINDERJÄHRIG WAR UND SOMIT KEIN RECHT HATTE SOLCHE DINGE AM TELEFON ZU KLÄREN,MUSSTEST DU ES TUN.
WIESO NICHT GLEICH?
WIESO HAST DU ES DIR DEIN LEBEN LANG SO BEQUEM GEMACHT UND WIESO ZUM TEUFEL HABE ICH DIR AUS SCHULDGEFÜHLEN,VOLLKOMMEN UNBEGRÜNDET SOVIEL ABGENOMMEN?
VERDAMMT NOCHMAL,DU KANNST MICH
DU SCHAFFST ES NICHT EINMAL,DIE SPARKASSE ZU INFORMIEREN DARÜBER,DASS DU DEN AUFTRAG DOCH NICHT WILLST
BITTEST MICH,DAS FÜR DICH ZU ERLEDIGEN
WEIL DU ZU FEIGE BIST,WEIL DU DICH NICHT DAZU IM STANDE FÜHLST DINGE ZU ERLEDIGEN, DICH NICHT TRAUST EINEM ANDEREN ERWACHSENEN GEGENÜBER EINZUGESTEHEN,DASS DU DICH FALSCH ENTSCHIEDEN HAST
ALSO MELDE ICH MICH BEI IHR,SAGE,DASS ES DIR DAMIT NICHT GUT
ABER WESSEN AUFGABE IST ALL DAS?
WAS BIST DU EIGENTLICH FÜR EIN ELTERNTEIL?
NICHTS HABE ICH JEMALS VON DIR ERKLÄRT BEKOMMEN,
WEIßT DU WIE PEINLICH ES WAR IM BERUFSPRAKTIKUM ZU ERFAHREN,DASS ICH EINE VERDAMMTE LOHNSTEUER BEANTRAGEN MUSS?
DASS ICH EIN FÜHRUNGSZEUGNIS BRAUCHE UND WAS DAS ÜBERHAUPT IST?
WIE MAN STROM UND INTERNET ANMELDET UND SONSTIGES ERWACHSENENZEUGS,
WIE TRAURIG IST ES DA IM BEKANNTENKREIS FRAGEN ZU MÜSSEN,WEIL DIE EIGENE MUTTER ABSOLUT KEINE HILFE IST?
WIE ICH DAS MIT DER RENTENVERSUCHERUNG LÖSE,WIE ICH BEI SO VIELEN VERDAMMTEN DINGEN VORGEHEN SOLL/MUSS, DIE JEDER VERDAMMTE ERWACHSENE ELTERNTEIL SEINEN KINDERN ERKLÄREN,ZEIGEN KANN
UND DARAUF HINWEISEN KANN,WAS EIGENTLICH NOCH FEHLT?
WAS GENAU EINE FUCKING STEUERERKLÄRUNG IST FRAGE ICH ALLEN ERNSTES BEI EINER ARBEITSKOLLEGIN,WEIL DU IN DEINEM LEBEN NOCH NIE IRGENDWELCHEN PAPIERKRAM MACHEN MUSSTEST
UND DU HEULST UND BESCHWEHRST DICH,DASS DU KEINEN ORDNETLICHEN JOB HAST UND NIE HABEN WIRST,WEIL DU ES NICHT AUF DIE REIHE BEKOMMEN HAST, MIT DEINEN MITTLERWEILE 50 JAHREN, DICH GEGEN DEINEN DAMALIGEN SCHULDIREKTOR DURCHZUSETZEN UM DEINE ZEUGNISSE ZU BEKOMMEN
DU HAST OHNE ALL DIESE NACHWEISE,FÜR DIE DU ZU FAUL,ZU SEHR KIND WARST UND BIST KEINEN ABSCHLUSS
UND WER IST SCHULD?
WER VERDAMMT NOCHMAL AUßER DIR KANN WAS DAFÜR,
DASS DU DICH VON EINEM ALKI HAST SCHLAGEN LASSEN WÄHREND DER SCHWANGERSCHAFT,DAVOR UND DANACH?
DAFÜR,DASS DU DICH NICHT DARUM GEKÜMMERT HAST DEINEN FÜHRERSCHEIN ANERKENNEN ZU LASSEN, OHNE NACHWEISLICHEN ABSCHLUSS DA STEHST, VERSICHERUNGEN AUFSCHWATZEN LÄSST UND MIR UND DER SPARKASSENFRAU INS GESICHT SAGEN KANNST,DU HATTEST ABSOLUT KEINE AHNUNG,ABER DER TYP HAT GESAGT,DAS MUSS SO SEIN?
ICH KÖNNTE KOTZEN,JEDES VERDAMMTE MAL IM KREIS KOTZEN,WENN EIN 50 JÄHRIGES KLEINKIND VOR MIR SITZT UND MICH DARUM BITTET, DINGE MIT DEM AMT ZU KLÄREN,FÜR DIE ICH VERFICKTE SCHEIßE NICHT ZUSTÄNDIG BIN!
UND ERST, WENN DAMALS DAS AMT ZU MIR SAGTE,DASS SIE NUR DIE BEFUGNIS HABEN,ES DIR MITZUTEILEN UND ICH MINDERJÄHRIG WAR UND SOMIT KEIN RECHT HATTE SOLCHE DINGE AM TELEFON ZU KLÄREN,MUSSTEST DU ES TUN.
WIESO NICHT GLEICH?
WIESO HAST DU ES DIR DEIN LEBEN LANG SO BEQUEM GEMACHT UND WIESO ZUM TEUFEL HABE ICH DIR AUS SCHULDGEFÜHLEN,VOLLKOMMEN UNBEGRÜNDET SOVIEL ABGENOMMEN?
VERDAMMT NOCHMAL,DU KANNST MICH
ICH WILL NIEMALSNIEMALSNIEMALS SO WERDEN WIE DU!
17. März 2016
" Frau xXx, was ist los mit mir? Was passiert mit mir?"
Arbeit.
Ich weiß, das sollte man nicht mit nach Hause nehmen.
Ich hatte 40 min lang ein Gespräch mit dem Mädchen, welches mir eigentlich seit Anfang an Probleme macht. Schwierigkeiten mit Beziehungsaufbau, Vertrauen.. Generell hat sie sich meist eher gegen mich verschworen.
Es wird besser und schlechter und letztendlich sehe ich Fortschritte.
Aber momentan.. geht es ihr nicht gut und uns mit ihr nicht gut.
Sie verhält sich unerträglich und es geht so nicht weiter.
Sie liegt auf dem Bett und weint. Und weint und weint.
Und fragt mich, was mit ihr passiert. Wieso das passiert. Wieso es in ihrem Kopf so.. schwierig ist.
Es ist ein trauriger Moment, ein Moment, in dem ich selbst den Tränen nahe bin und ihr das auch so mitteile. Und es ernst meine. Und ihr bestätige, dass die Dosis der Medikation erhöht werden muss,
weil sie älter geworden ist und die Ruhe nicht mehr hat mit der alten Medikation.
Und dazu sage ich, wie beschissen sich das eigentlich anhört und...
Was ich eigentlich meine, ist, dass es nicht okay ist. Es ist nicht okay, dass ein 13 Jähriges Mädchen um die 10 Tabletten am Tag nehmen muss. Wegen ihrem Verhalten, wegen ihrer schlimmen Krankheit, wegen ihrem.. Leben.
Und gleichzeitig kann ich ihr nicht sagen, dass ich sie so sehr verstehe. So sehr verstehe, dass sich das Hirn anfühlt, wie Watte. Das sie nicht sie selbst ist, wenn sie Tabletten nimmt. Und nicht sie selbst ist, wenn sie keine nimmt. Das ich verstehe, dass sie ausbrechen will. Aus all dem Mist, aus all dem, was ihr geschehen ist. Das sie mit all den Konsequenzen vor einem Berg steht, den sie nicht abarbeiten kann. Das ich an ihrer Stelle auch so fühlen würde, wahrscheinlich abhauen würde, mich auch nicht benehmen würde, benehmen könnte.
Das alles kann ich nicht, weil ich sie nicht darin bestärken sollte, es weiterhin so zu tun.
Ich weiß, wie ich damals drauf war. Alle konnten mich mal, alles war egal und letztendlich..
Ja, was eigentlich? Ich habe schon die ganze Zeit darauf gewartet, ihr davon zu erzählen, wie sehr ich all das nachvollziehen kann. Das es einfacher ist, die Tür zu zu knallen, als zu reden. Das es einfacher ist, jemanden anzuschreien, statt zu sagen, dass man nicht mehr kann. Das es viel Mut braucht, sich einzugestehen, dass man erkennt, dass man so nicht weiter machen kann.
Aber dann sitze ich neben ihr, neben einem Geschöpf, welches ihr Leben noch vor sich hat.
Verbockt durch Eltern, die Drogenabhängig sind, die im Knast waren, die zum Teil keinen Kontakt haben dürfen und zum Teil wenige Möglichkeiten haben.
Und mir wird bewusst, dass es gar nichts bringen würde.
Es bringt nichts, meine Geschichte offen dar zu legen. Nicht ihr - nicht mir.
Denn sie ist ein Beispiel, welches niemals alleine klar kommen wird.
So wie ihre Schwester ebenfalls.
Sie ist das Beispiel, das uns im Einarbeitungskonzept dar gestellt wurde..
99% der Kinder, die wir hier betreuen, sind nicht in der Lage für sich selbst zu sorgen, sobald sie entlassen werden. 99% der Kinder, die hier sind... bekommen unsere Aufmerksamkeit, unsere Geborgenheit, unsere Struktur, unser best Möglichstes... Sie lernen viel. Aber sobald sie gehen, sind sie verloren.
Glauben will man sowas nicht. Und vielleicht stecken wir unsere Erwartungen dadurch auch niedriger.. Aber Tatsache ist, wenn ich mir die Gruppe von uns ansehe.. Gibt es nur eine, eine verdammt einzige, die ihr Leben schafft.
Ich wollte das alles irgendwie los werden, die Formulierung gefällt mir an vielen Stellen nicht.
Ich will die uns anvertrauten Kinder nicht verurteilen, zumal ich nach dem ein oder anderen Schicksal womöglich nicht mehr am Leben wäre... Weil ich es nicht könnte, wie sie es können.
Aber können sie es? Was ist, wenn sie ihr Leben lang Medikamente nehmen, die in erster Linie IHNEN helfen sollen und... ohne nicht mehr leben können?
Ist das richtig?
Ich hab Feierabend, ich ess jetzt etwas und.. denke erst wieder morgen dran. Morgen im Dienst.
Ich weiß, das sollte man nicht mit nach Hause nehmen.
Ich hatte 40 min lang ein Gespräch mit dem Mädchen, welches mir eigentlich seit Anfang an Probleme macht. Schwierigkeiten mit Beziehungsaufbau, Vertrauen.. Generell hat sie sich meist eher gegen mich verschworen.
Es wird besser und schlechter und letztendlich sehe ich Fortschritte.
Aber momentan.. geht es ihr nicht gut und uns mit ihr nicht gut.
Sie verhält sich unerträglich und es geht so nicht weiter.
Sie liegt auf dem Bett und weint. Und weint und weint.
Und fragt mich, was mit ihr passiert. Wieso das passiert. Wieso es in ihrem Kopf so.. schwierig ist.
Es ist ein trauriger Moment, ein Moment, in dem ich selbst den Tränen nahe bin und ihr das auch so mitteile. Und es ernst meine. Und ihr bestätige, dass die Dosis der Medikation erhöht werden muss,
weil sie älter geworden ist und die Ruhe nicht mehr hat mit der alten Medikation.
Und dazu sage ich, wie beschissen sich das eigentlich anhört und...
Was ich eigentlich meine, ist, dass es nicht okay ist. Es ist nicht okay, dass ein 13 Jähriges Mädchen um die 10 Tabletten am Tag nehmen muss. Wegen ihrem Verhalten, wegen ihrer schlimmen Krankheit, wegen ihrem.. Leben.
Und gleichzeitig kann ich ihr nicht sagen, dass ich sie so sehr verstehe. So sehr verstehe, dass sich das Hirn anfühlt, wie Watte. Das sie nicht sie selbst ist, wenn sie Tabletten nimmt. Und nicht sie selbst ist, wenn sie keine nimmt. Das ich verstehe, dass sie ausbrechen will. Aus all dem Mist, aus all dem, was ihr geschehen ist. Das sie mit all den Konsequenzen vor einem Berg steht, den sie nicht abarbeiten kann. Das ich an ihrer Stelle auch so fühlen würde, wahrscheinlich abhauen würde, mich auch nicht benehmen würde, benehmen könnte.
Das alles kann ich nicht, weil ich sie nicht darin bestärken sollte, es weiterhin so zu tun.
Ich weiß, wie ich damals drauf war. Alle konnten mich mal, alles war egal und letztendlich..
Ja, was eigentlich? Ich habe schon die ganze Zeit darauf gewartet, ihr davon zu erzählen, wie sehr ich all das nachvollziehen kann. Das es einfacher ist, die Tür zu zu knallen, als zu reden. Das es einfacher ist, jemanden anzuschreien, statt zu sagen, dass man nicht mehr kann. Das es viel Mut braucht, sich einzugestehen, dass man erkennt, dass man so nicht weiter machen kann.
Aber dann sitze ich neben ihr, neben einem Geschöpf, welches ihr Leben noch vor sich hat.
Verbockt durch Eltern, die Drogenabhängig sind, die im Knast waren, die zum Teil keinen Kontakt haben dürfen und zum Teil wenige Möglichkeiten haben.
Und mir wird bewusst, dass es gar nichts bringen würde.
Es bringt nichts, meine Geschichte offen dar zu legen. Nicht ihr - nicht mir.
Denn sie ist ein Beispiel, welches niemals alleine klar kommen wird.
So wie ihre Schwester ebenfalls.
Sie ist das Beispiel, das uns im Einarbeitungskonzept dar gestellt wurde..
99% der Kinder, die wir hier betreuen, sind nicht in der Lage für sich selbst zu sorgen, sobald sie entlassen werden. 99% der Kinder, die hier sind... bekommen unsere Aufmerksamkeit, unsere Geborgenheit, unsere Struktur, unser best Möglichstes... Sie lernen viel. Aber sobald sie gehen, sind sie verloren.
Glauben will man sowas nicht. Und vielleicht stecken wir unsere Erwartungen dadurch auch niedriger.. Aber Tatsache ist, wenn ich mir die Gruppe von uns ansehe.. Gibt es nur eine, eine verdammt einzige, die ihr Leben schafft.
Ich wollte das alles irgendwie los werden, die Formulierung gefällt mir an vielen Stellen nicht.
Ich will die uns anvertrauten Kinder nicht verurteilen, zumal ich nach dem ein oder anderen Schicksal womöglich nicht mehr am Leben wäre... Weil ich es nicht könnte, wie sie es können.
Aber können sie es? Was ist, wenn sie ihr Leben lang Medikamente nehmen, die in erster Linie IHNEN helfen sollen und... ohne nicht mehr leben können?
Ist das richtig?
Ich hab Feierabend, ich ess jetzt etwas und.. denke erst wieder morgen dran. Morgen im Dienst.
8. März 2016
:)
Endlich entschieden, endlich ausgeführt.
Das Tattoo ist da, es fühlt sich an und sieht so aus, als wäre es immer da gewesen und das ist immer ein gutes Gefühl :)
1 Stunde anlegen, abwischen, anlegen, abwischen und drei Stunden Hautmalerei.
Als ich das Studio verließ, war es bereits viertel nach 7 und es schneite. Und das war irgendwie zum lächeln und zum glücklich sein.
Noch mehr Schattierungen + Nachstechen Ende März und es ist endlich vollbracht... Ich kann nicht glauben, dass ich so lange dafür gebraucht habe, aber es hat sich gelohnt. :)
Ich wurde schon ein paar Mal gefragt, ob ich ein Foto zeigen kann. Ich traue mich ehrlich gesagt nicht, da es sehr individuell ist und somit ein viel zu gutes Erkennungsmerkmal...
Das Tattoo ist da, es fühlt sich an und sieht so aus, als wäre es immer da gewesen und das ist immer ein gutes Gefühl :)
1 Stunde anlegen, abwischen, anlegen, abwischen und drei Stunden Hautmalerei.
Als ich das Studio verließ, war es bereits viertel nach 7 und es schneite. Und das war irgendwie zum lächeln und zum glücklich sein.
Noch mehr Schattierungen + Nachstechen Ende März und es ist endlich vollbracht... Ich kann nicht glauben, dass ich so lange dafür gebraucht habe, aber es hat sich gelohnt. :)
Ich wurde schon ein paar Mal gefragt, ob ich ein Foto zeigen kann. Ich traue mich ehrlich gesagt nicht, da es sehr individuell ist und somit ein viel zu gutes Erkennungsmerkmal...
7. März 2016
Selbstgespräch im Bad, mit Blick in den Spiegel
Ich wusste, dass ich dich treffen würde.
Ich wollte es ja endlich, endlich, endlich.
Um zu sehen, wie ich reagiere, wie du reagierst.
Es war geplant.
Und selbst für den Fall, dass ich mich an meinem Geburtstag selbst zerstören würde,
so wüsste ich wenigstens, woran ich bin.
Jetzt,
im verdammten Jahr 2016.
Vor 8 Jahren lernte ich dich kennen.
Vor 6 Jahren war ich glücklich.
Und vor 5 Jahren begann der Alptraum.
Ich habe seit September nichts von dir gehört.
Nur über andere und diese habe ich aus meinem Leben verbannt,
damit es nicht mehr geschieht.
Dann fand ich heraus, dass du auf einer Feier bist.
Einer Feier, die perfekt wäre zum reinfeiern in meinen Geburtstag.
Und ich ging hin.
Ganz unauffällig, als würde ich keine Ahnung haben.
Weißt du, ich habe dich sofort gesehen.
Dich sofort erkannt.
Und es tat weh.
Ich hatte oft überlegt, auf die Toilette zu gehen und eine Attacke zuzulassen.
Ich hätte kotzen, weinen, schreien können.
Jedem erzählen, wie schlimm es ist.
Doch war ich nicht sicher, ob es mein echtes Empfinden war oder nur das, womit ich gerechnet hatte und es ja nun eintreffen MUSSTE.
Du warst unter Drogen,
jedes Mal ein angespannter Gesichtsausdruck,
wenn du an mir vorbei liefst.
Immer wieder schwankte ich zwischen Ekel und...
Gefühl von Einsamkeit? Zuneigung? Vermissen?
Als mich (M) heim gefahren hat und ich kurz nach 4 Uhr in der Früh halbnackt im Bad stand..
Mich im Spiegel ansah und bemerkte, wie heftig ich am heulen war..
Fing ich an, mich fertig zu machen.
Ich schrie mich an, während ich mir in die Augen sah.
Ich analysierte den Abend und zählte auf, auf was ich mich eingelassen hatte.
Irgendwann fühlte es sich an, als würde ich einer Freundin zureden.
Irgendwann gegen halb 6 schlief ich ein...
Und als ich am 6. März erwachte und fest stellte, dass ich nun 23 bin..
Ging es mir gut.
(A), du fehlst nicht. Das, was wir zwischenzeitlich immer wieder hatten, das fehlt eventuell.
Aber nicht du. Du warst nichts Besonderes mehr.
Nur ein Mensch, der irgendwie kleiner wirkte.. Auf Droge war und.. schon wieder das alte Leben angeschlagen hatte.
Du fehlst nicht, du tust mir nicht mal mehr Leid.
Es ist, als würde ich... ruhig zu mir und dir sprechen können.
Danke (A), dafür, dass du öffentlich zugesagt hattest und ich somit die Chance hatte dich zu sehen, mich damit zu konfrontieren und mich ein letztes Mal so aus zu heulen vor mir selbst,
die Realität endlich nach all der langen Zeit zu sehen...
Du bist irgendwo und ich bin irgendwo und es wird niemals wieder einen gemeinsamen Platz für uns geben. Und das wird endlich Zeit.
Jetzt muss ich nur noch irgendwie irgendwann daran arbeiten,
mich auf jemanden einzulassen, der nicht du ist.
Und immerhin ist es nun greifbar für mich, das Eingeständnis, dass ein Teil von mir dich niemals wegsperren kann und das sogar... okay ist.
Aber ich dich eben nicht mehr will.
3. März 2016
Aufzählung/ Schrägste 24 Stunden seit Langem
Gestern um 13:30 fuhr ich zur Arbeit. Wetter pfui, Laune irgendwie.. pfuipfui, aber gut.
Muss man durch.
Gegen 14:15 stehe ich an der Ampel direkt nach der Ausfahrt von der Autobahn. Es wird grün, ich gebe Gas, es brummt, es quietscht, ich sehe auf die Tankanzeige, während der Wagen laaaaangsam in die Gänge kommt und erschrecke : Die Tankanzeige geht runter und runter und runter und... FUCK, wenn ich JETZT liegen bleibe, FUCK FUCK FUCK... Aber er zieht, die Anzeige steigt ein wenig und bleibt direkt vor der roten Stelle stehen. Okay, atmen, alles gut. Kacke unpassend, aber gehste halt morgen nachm Frühdienst für 10 Euro tanken, dass das Liegen bleiben aufm Heimweg ja nicht in Frage kommt..
Also gerade noch so den Berg hoch, einbiegen, parken. Strömenden Regen ignorierend, laufe ich ins Haus. Oben angekommen zwei Kolleginnen, die natürlich sofort merken, dass irgendwas faul ist.
Mir ist zum heulen - aber gut, jetzt nicht. JETZT NICHT.
Die ältere geht irgendwann dem Tagesablauf nach, während mich (A) fragt, was denn los sei. "Nicht mein Tag", ist alles was ich raus bringe. Dann kommen Tränen. "Ich kann grad nicht, sonst heul ich noch..", entgegne ich, halb lachend, halb selbst verachtend. Ich stehe auf, gehe Richtung Kaffeemaschine, durchatmen, fangen.
"Denk an Freitag, da haben wir wieder Dienst zusammen! Und an den Montag, da hast du deinen Termin, darauf hast du dich doch gefreut!", versucht sie mich noch aufzubauen.
"Ja, ja... Ja", ich weiß nicht, ob das verzweifelt klang oder..
Ich fange an über die Arbeit zu sprechen, über die Aufgabenverteilung, bloß nicht denken.
Irgendwann hatte ich Lust auf eine Zigarette - ich wühle und suche und mir fällt auf : Ich habe die Kippen nicht eingepackt. Ich habe Nachtdienst und ich habe meine Kippen nicht eingepackt.
Gut, also stopfe ich mir Schokolade rein und denke mir - ist ja auch okay. Werde nicht sterben.
Wenn man etwas nicht haben kann, will man es umso mehr - wer kennt das nicht?.. -.-
Donnerstagmorgen: Ich stehe um 5 Uhr auf, bin recht fit. Beim Zähne putzen fängt es an zu flimmern - Migräne, na danke. Also aufn Klodeckel setzen und Nacken massieren, Schmerztablette hinterher.
6 Uhr - die ersten wecken, 6:30 Uhr - den Rest wecken. Geschrei, Gekuschel... Die Minuten sind lang, wenn man extreme Kopfschmerzen hat.
Üblicher Wahnsinn ist gegen kurz nach 8 vorbei - alle in der Schule. Noch Sachen vorbereiten, Adresse vom Arzt raussuchen, kurz beim Team dabei sein und weiter gehts - mein Bezugskind von der Schule abholen. Mittlerweile ist es also 10 Uhr, ich sitze im Dienstauto, das Kind angeschnallt hinter mir. Mein Navi hängt. Und hängt. Und hängt. Yey, okay. Keine Ahnung, wo es lang geht. Aber wird schon, muss ja. Auto starten - Tank fast leer. OKAY, wird schon. Wird schon reichen, ich habe jetzt keine Zeit tanken zu gehen... In dem Moment wäre ich am liebsten ausgestiegen, weggerannt, alles raus geschrien...
Wir fahren los, sind irgendwann in der jeweiligen Stadt und ich verlasse mich auf mein inneres Bauchgefühl. Interessant, wie richtig es liegt, wenn man sich nur darauf einlässt. Als würde ich mich auskennen, fahre ich einen Parkplatz an, steige aus und laufe mit dem Kind in die Richtung der Ärztin. Dann stehen wir da, Haus 50 und Haus 48. Suche Haus 49, aber nirgends zu sehen.
Fühle mich verarscht, zum Glück war da jemand, den ich fragen konnte. Also nochmal 10 min weiter gerade aus, macht keinen Sinn, aber gut. 11 Uhr Termin, wir sind pünkltich.
Das Gespräch verlief so, wie ich es mir gewünscht hatte. Die Ärztin auf meiner Seite, Bezugskind glücklich, Mutter beruhigt. Um 12:20 Uhr fahren wir wieder los, zügig denke ich mir, wobei das dem Tank auch nicht viel bringt... Aber volles Risiko, ich bin so müde.
Auf der Rückfahrt frage ich mehrmals, obs dem Kind gut geht, er ist so still, ich suche im Radio Musik raus, die er mag und mache lauter, er summt mit. Alles gut.
Punkt 13 Uhr sind wir zurück auf der Gruppe, es erscheint unwirklich, immer noch im Dienst zu sein. Ich entlasse meinen Lieben aus dem Auto, trage noch die Fahrtzeit ein, laufe ins Haus, um die Unterlagen unter zu bringen. Verabschiede mich, laufe zum Auto, da fällt mir auf, mein Rucksack ist immer noch im Haus. Also zurück, Treppen auf ein Neues, schnell den Rucksack geschnappt, rase ich zum Auto. Als ich mich reinsetze, erschlägt mich ein Gedanke... Es ist 13:15 Uhr, ich bin seit 5 wach, es geht mir miserabel und ich muss JETZT NOCH einige Liter tanken, um nicht liegen zu bleiben... Kurz bekomme ich einen dicken Kopf, atme durch. Starte den Motor und riskiere es. Fahre einfach Richtung zu Hause. Der Tank fängt sich wieder, das Auto kriegt sich wieder ein, ich weiß es. Ich habe noch genug Füllung bis nach Hause, die Anzeige spinnt, mehr nicht, mach dich nicht verrückt.
Ich fahre los, fahre zügig. Als ich die Autobahn erreiche, merke ich, wie die Anzeige steigt. Tatsächlich steht der Zeiger irgendwann dort, wo er immer steht, wenn ich die dritte Hin und Rückfahrt nach einer vollen Tankfüllung antrete. Du Miststück denke ich mir. Mir so einen Schrecken einzujagen. Zum Glück richtig entschieden und nicht noch den Abstecher in anderer Richtung bei der Tanke gemacht. In xx angekommen fahre ich direkt zur Tankstelle, mein äußeres Ich spiegelt sich in der Tanksäule, während ich tanke. Ich kann kaum hinsehen, zerzaust, verwirrt, müde, fertig, traurig.
Ich bezahle, nehme noch eine Packung Kippen mit, steige ein und fahre heim.
Angekommen bin ich.. Durcheinander? Leer?
14 Uhr und ich bin zu Hause. 24 Std im Dauerdienst, Samstag hab ich Urlaub...
Muss man durch.
Gegen 14:15 stehe ich an der Ampel direkt nach der Ausfahrt von der Autobahn. Es wird grün, ich gebe Gas, es brummt, es quietscht, ich sehe auf die Tankanzeige, während der Wagen laaaaangsam in die Gänge kommt und erschrecke : Die Tankanzeige geht runter und runter und runter und... FUCK, wenn ich JETZT liegen bleibe, FUCK FUCK FUCK... Aber er zieht, die Anzeige steigt ein wenig und bleibt direkt vor der roten Stelle stehen. Okay, atmen, alles gut. Kacke unpassend, aber gehste halt morgen nachm Frühdienst für 10 Euro tanken, dass das Liegen bleiben aufm Heimweg ja nicht in Frage kommt..
Also gerade noch so den Berg hoch, einbiegen, parken. Strömenden Regen ignorierend, laufe ich ins Haus. Oben angekommen zwei Kolleginnen, die natürlich sofort merken, dass irgendwas faul ist.
Mir ist zum heulen - aber gut, jetzt nicht. JETZT NICHT.
Die ältere geht irgendwann dem Tagesablauf nach, während mich (A) fragt, was denn los sei. "Nicht mein Tag", ist alles was ich raus bringe. Dann kommen Tränen. "Ich kann grad nicht, sonst heul ich noch..", entgegne ich, halb lachend, halb selbst verachtend. Ich stehe auf, gehe Richtung Kaffeemaschine, durchatmen, fangen.
"Denk an Freitag, da haben wir wieder Dienst zusammen! Und an den Montag, da hast du deinen Termin, darauf hast du dich doch gefreut!", versucht sie mich noch aufzubauen.
"Ja, ja... Ja", ich weiß nicht, ob das verzweifelt klang oder..
Ich fange an über die Arbeit zu sprechen, über die Aufgabenverteilung, bloß nicht denken.
Irgendwann hatte ich Lust auf eine Zigarette - ich wühle und suche und mir fällt auf : Ich habe die Kippen nicht eingepackt. Ich habe Nachtdienst und ich habe meine Kippen nicht eingepackt.
Gut, also stopfe ich mir Schokolade rein und denke mir - ist ja auch okay. Werde nicht sterben.
Wenn man etwas nicht haben kann, will man es umso mehr - wer kennt das nicht?.. -.-
Donnerstagmorgen: Ich stehe um 5 Uhr auf, bin recht fit. Beim Zähne putzen fängt es an zu flimmern - Migräne, na danke. Also aufn Klodeckel setzen und Nacken massieren, Schmerztablette hinterher.
6 Uhr - die ersten wecken, 6:30 Uhr - den Rest wecken. Geschrei, Gekuschel... Die Minuten sind lang, wenn man extreme Kopfschmerzen hat.
Üblicher Wahnsinn ist gegen kurz nach 8 vorbei - alle in der Schule. Noch Sachen vorbereiten, Adresse vom Arzt raussuchen, kurz beim Team dabei sein und weiter gehts - mein Bezugskind von der Schule abholen. Mittlerweile ist es also 10 Uhr, ich sitze im Dienstauto, das Kind angeschnallt hinter mir. Mein Navi hängt. Und hängt. Und hängt. Yey, okay. Keine Ahnung, wo es lang geht. Aber wird schon, muss ja. Auto starten - Tank fast leer. OKAY, wird schon. Wird schon reichen, ich habe jetzt keine Zeit tanken zu gehen... In dem Moment wäre ich am liebsten ausgestiegen, weggerannt, alles raus geschrien...
Wir fahren los, sind irgendwann in der jeweiligen Stadt und ich verlasse mich auf mein inneres Bauchgefühl. Interessant, wie richtig es liegt, wenn man sich nur darauf einlässt. Als würde ich mich auskennen, fahre ich einen Parkplatz an, steige aus und laufe mit dem Kind in die Richtung der Ärztin. Dann stehen wir da, Haus 50 und Haus 48. Suche Haus 49, aber nirgends zu sehen.
Fühle mich verarscht, zum Glück war da jemand, den ich fragen konnte. Also nochmal 10 min weiter gerade aus, macht keinen Sinn, aber gut. 11 Uhr Termin, wir sind pünkltich.
Das Gespräch verlief so, wie ich es mir gewünscht hatte. Die Ärztin auf meiner Seite, Bezugskind glücklich, Mutter beruhigt. Um 12:20 Uhr fahren wir wieder los, zügig denke ich mir, wobei das dem Tank auch nicht viel bringt... Aber volles Risiko, ich bin so müde.
Auf der Rückfahrt frage ich mehrmals, obs dem Kind gut geht, er ist so still, ich suche im Radio Musik raus, die er mag und mache lauter, er summt mit. Alles gut.
Punkt 13 Uhr sind wir zurück auf der Gruppe, es erscheint unwirklich, immer noch im Dienst zu sein. Ich entlasse meinen Lieben aus dem Auto, trage noch die Fahrtzeit ein, laufe ins Haus, um die Unterlagen unter zu bringen. Verabschiede mich, laufe zum Auto, da fällt mir auf, mein Rucksack ist immer noch im Haus. Also zurück, Treppen auf ein Neues, schnell den Rucksack geschnappt, rase ich zum Auto. Als ich mich reinsetze, erschlägt mich ein Gedanke... Es ist 13:15 Uhr, ich bin seit 5 wach, es geht mir miserabel und ich muss JETZT NOCH einige Liter tanken, um nicht liegen zu bleiben... Kurz bekomme ich einen dicken Kopf, atme durch. Starte den Motor und riskiere es. Fahre einfach Richtung zu Hause. Der Tank fängt sich wieder, das Auto kriegt sich wieder ein, ich weiß es. Ich habe noch genug Füllung bis nach Hause, die Anzeige spinnt, mehr nicht, mach dich nicht verrückt.
Ich fahre los, fahre zügig. Als ich die Autobahn erreiche, merke ich, wie die Anzeige steigt. Tatsächlich steht der Zeiger irgendwann dort, wo er immer steht, wenn ich die dritte Hin und Rückfahrt nach einer vollen Tankfüllung antrete. Du Miststück denke ich mir. Mir so einen Schrecken einzujagen. Zum Glück richtig entschieden und nicht noch den Abstecher in anderer Richtung bei der Tanke gemacht. In xx angekommen fahre ich direkt zur Tankstelle, mein äußeres Ich spiegelt sich in der Tanksäule, während ich tanke. Ich kann kaum hinsehen, zerzaust, verwirrt, müde, fertig, traurig.
Ich bezahle, nehme noch eine Packung Kippen mit, steige ein und fahre heim.
Angekommen bin ich.. Durcheinander? Leer?
14 Uhr und ich bin zu Hause. 24 Std im Dauerdienst, Samstag hab ich Urlaub...
28. Februar 2016
Rumgedümpel
In genau einer Woche werde ich 23.
Seltsam, irgendwie. Aber okay... Soweit.
In genau einer Woche und einem Tag bekomme ich meine lang ersehnte, wundervolle, sicherlich schmerzvolle Hautmalerei. Tinte unter die Haut. Ich bin vollkommen ausm Häuschen.. :)
Und heute ist ein Tag, an dem es perfekt passt, sich die Haare wieder dunkler zu machen.
Bis jetzt ist es doch... erträglich? Nächste Woche auf der Arbeit wird's heftig.
Mal sehn, ob ich alles, was ich mir als Ziel gesetzt habe, auch erreiche... Es gibt glaube ich momentan nichts Wichtigeres, als genau das hin zu bekommen. Davon hängt soviel ab.
Aber wie war das? Positiv denken...
Seltsam, irgendwie. Aber okay... Soweit.
In genau einer Woche und einem Tag bekomme ich meine lang ersehnte, wundervolle, sicherlich schmerzvolle Hautmalerei. Tinte unter die Haut. Ich bin vollkommen ausm Häuschen.. :)
Und heute ist ein Tag, an dem es perfekt passt, sich die Haare wieder dunkler zu machen.
Bis jetzt ist es doch... erträglich? Nächste Woche auf der Arbeit wird's heftig.
Mal sehn, ob ich alles, was ich mir als Ziel gesetzt habe, auch erreiche... Es gibt glaube ich momentan nichts Wichtigeres, als genau das hin zu bekommen. Davon hängt soviel ab.
Aber wie war das? Positiv denken...
19. Februar 2016
Bist du schon mal...
... abends auf der Autobahn bei 140km/h in Tränen ausgebrochen?
... abends auf der Autobahn bei 150km/h ausgerastet und hast dich selbst angeschrien, während aus dem Radio Musik dröhnte und hast dabei einen derartigen Tunnelblick bekommen, dass links und recht keine Bedeutung mehr hatten?
... abends auf der Autobahn bei 150km/h beinahe kontrolliert unkontrolliert in einen LKW gerast? Die Augen dabei geschlossen und kurz vor einem Aufprall kräftig gebremst und dich für all das gehasst?
Ich habe gebrüllt, ich habe mir verboten durch zu drehen. Ich habe mich selbst angeschrien, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist einen Abfuck zu bekommen, abzudrehen, sich in Gefahr zu begeben.
Ich habe mir positive Dinge zugebrüllt, ich war so wütend, so sauer, so verständnislos mir gegenüber.
Was das sollte? Was der Grund war? Ob etwas passiert ist? Was ich erreichen wollte?
Ich weiß es nicht. Ich war nicht ich selbst. Ich habe erst Montag wieder frei und dann erst wieder am Samstag. Ich habe keine Ahnung, wann und wie ich es raus lassen soll. Was auch immer es ist.
Es ist zur Zeit... gefährlich.
... abends auf der Autobahn bei 150km/h ausgerastet und hast dich selbst angeschrien, während aus dem Radio Musik dröhnte und hast dabei einen derartigen Tunnelblick bekommen, dass links und recht keine Bedeutung mehr hatten?
... abends auf der Autobahn bei 150km/h beinahe kontrolliert unkontrolliert in einen LKW gerast? Die Augen dabei geschlossen und kurz vor einem Aufprall kräftig gebremst und dich für all das gehasst?
Ich habe gebrüllt, ich habe mir verboten durch zu drehen. Ich habe mich selbst angeschrien, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist einen Abfuck zu bekommen, abzudrehen, sich in Gefahr zu begeben.
Ich habe mir positive Dinge zugebrüllt, ich war so wütend, so sauer, so verständnislos mir gegenüber.
Was das sollte? Was der Grund war? Ob etwas passiert ist? Was ich erreichen wollte?
Ich weiß es nicht. Ich war nicht ich selbst. Ich habe erst Montag wieder frei und dann erst wieder am Samstag. Ich habe keine Ahnung, wann und wie ich es raus lassen soll. Was auch immer es ist.
Es ist zur Zeit... gefährlich.
17. Februar 2016
(T) und anderer Kram - Gedankenkotze erneut :)
Ja schon, aber nein.
Ehrlich, eigentlich gerne, aber nicht mit dir.
Normal sofort, aber nicht morgen.
Eigentlich freue ich mich, aber nicht so.
Vielleicht bin ich wählerisch, obwohl mir das nicht zu steht, vielleicht macht mich das hässlich - innerlich. Aber verdammt nochmal, es interessiert mich nicht, ich hab keinen Bock auf dich und es ist an der Zeit dich mit einer Lüge ein für alle Mal weg zu stoßen, obwohl du nicht mal annähernd nah genug dran warst - woran auch immer.
Es tut mir nicht mal Leid. Du nervst. Du stellst blöde Fragen. Und überhaupt schäme ich mich beinahe dafür, dir jemals geantwortet zu haben.
Manchmal frage ich mich schon, welche Psychodiagnose ich bekommen würde, würde ich mit meinen Gedanken an die reale Öffentlichkeit treten.. Wäre ich depressiv? Hätte ich eine Persönlichkeitsstörung von wegen Borderline, weil wegstoßen und fest halten um jeden Preis? Etwa Schizophrenie, weil ich höre und sehe und spüre und doch Realitätsverluste erleide? Würde ich an einer Panikstörung leiden bezüglich Panikattacken? Wäre ich gar ein Missbrauchsopfer, würde man sich die Verhaltensmuster, Ängste, Flashbacks ansehen?
Und wer zum Teufel bin ich, so zu tun, als hätte ich Ahnung von all dem, so lange es nirgends vermerkt ist, dass mit mir etwas nicht stimmt?
Es reicht, dass ich mir selbst genug Stempel aufsetze.
(T), du bist nicht der Typ Mensch, der in mein Leben passt.
Es ist mir egal, wie das klingt.
Und wenn du das lesen würdest, würde es mich nicht im Geringsten interessieren.
Ich bin irgendwie eklig zu dir, dabei hast du nichts getan.
Außer ab und zu Grenzen überschritten, die für normale Menschen nunmal keine sind.
Und da mich noch nie irgendwer verstanden hat in all den Verhaltensmustern, die ich an den Tag lege..
Tja, fuck off.
Erschreckend finde ich schon lange nicht mehr, dass sich all das immer wiederholt mit jedem Menschen in meinem Umfeld, ob männlich oder weiblich. Erschreckend ist, mit was für einer Gleichgültigkeit ich all das denken und niederschreiben kann.
Und das es ernsthaft nicht gelogen ist, wenn ich hinterher sage, das mir weder etwas noch jemand fehlt.
Außer (J), ich lieb dich. Ich denk an dich. Bald sind es 5 Jahre. Und ich erfrage immer noch deinen Rat, sehe dich in anderen Menschen. Ich danke dir so sehr dafür, dass es dich gab. Und immer noch gibt- in meinem Herzen.
Bizarr, dass ich an denen hänge, die mich verließen, jedoch die los haben will, die (um jeden Preis) bei mir bleiben (wollen).
Ehrlich, eigentlich gerne, aber nicht mit dir.
Normal sofort, aber nicht morgen.
Eigentlich freue ich mich, aber nicht so.
Vielleicht bin ich wählerisch, obwohl mir das nicht zu steht, vielleicht macht mich das hässlich - innerlich. Aber verdammt nochmal, es interessiert mich nicht, ich hab keinen Bock auf dich und es ist an der Zeit dich mit einer Lüge ein für alle Mal weg zu stoßen, obwohl du nicht mal annähernd nah genug dran warst - woran auch immer.
Es tut mir nicht mal Leid. Du nervst. Du stellst blöde Fragen. Und überhaupt schäme ich mich beinahe dafür, dir jemals geantwortet zu haben.
Manchmal frage ich mich schon, welche Psychodiagnose ich bekommen würde, würde ich mit meinen Gedanken an die reale Öffentlichkeit treten.. Wäre ich depressiv? Hätte ich eine Persönlichkeitsstörung von wegen Borderline, weil wegstoßen und fest halten um jeden Preis? Etwa Schizophrenie, weil ich höre und sehe und spüre und doch Realitätsverluste erleide? Würde ich an einer Panikstörung leiden bezüglich Panikattacken? Wäre ich gar ein Missbrauchsopfer, würde man sich die Verhaltensmuster, Ängste, Flashbacks ansehen?
Und wer zum Teufel bin ich, so zu tun, als hätte ich Ahnung von all dem, so lange es nirgends vermerkt ist, dass mit mir etwas nicht stimmt?
Es reicht, dass ich mir selbst genug Stempel aufsetze.
(T), du bist nicht der Typ Mensch, der in mein Leben passt.
Es ist mir egal, wie das klingt.
Und wenn du das lesen würdest, würde es mich nicht im Geringsten interessieren.
Ich bin irgendwie eklig zu dir, dabei hast du nichts getan.
Außer ab und zu Grenzen überschritten, die für normale Menschen nunmal keine sind.
Und da mich noch nie irgendwer verstanden hat in all den Verhaltensmustern, die ich an den Tag lege..
Tja, fuck off.
Erschreckend finde ich schon lange nicht mehr, dass sich all das immer wiederholt mit jedem Menschen in meinem Umfeld, ob männlich oder weiblich. Erschreckend ist, mit was für einer Gleichgültigkeit ich all das denken und niederschreiben kann.
Und das es ernsthaft nicht gelogen ist, wenn ich hinterher sage, das mir weder etwas noch jemand fehlt.
Außer (J), ich lieb dich. Ich denk an dich. Bald sind es 5 Jahre. Und ich erfrage immer noch deinen Rat, sehe dich in anderen Menschen. Ich danke dir so sehr dafür, dass es dich gab. Und immer noch gibt- in meinem Herzen.
Bizarr, dass ich an denen hänge, die mich verließen, jedoch die los haben will, die (um jeden Preis) bei mir bleiben (wollen).
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