Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!

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18. Oktober 2018

Ich halte mich fest an all dem,
was mir je wichtig war.

All meine persönlichen Grenzen, all meine Gedanken.

Es ist so typisch zu schreiben,
dass man nicht schreiben kann.

Es ist so typisch zu schreiben,
dass man nicht weiß, wo man anfangen soll.

Es ist auch typisch zu schreiben,
dass es einem doch eigentlich gut geht.
Dass man doch alles hat, was man will und immer wollte.

Typisch für mich.

Denn trotz der neuen Wohnung, die so wunderschön ist und passt.
Denn trotz der Beziehung, die nun schon konstant länger hält,
als alles, was ich bisher je einen sozialen Kontakt nennen konnte...

Reicht an manchen Tagen nicht mehr aus.

Nicht, dass ich etwas anderes will, als das, was ich habe.
Nicht, dass meine Gefühle sich ändern - sie wachsen von Tag zu Tag und das ist schön.

Aber dieses "Etwas" in mir, wovor ich schon immer Angst hatte...
Ist einfach immer noch da.

Ich hatte eine Therapeutin angeschrieben - letztlich hatte sie mich mit ihren Worten irgendwie gefangen in meinen eigenen Gedanken, als ich mir ihre BEschreibung durch gelesen habe.

Und trotzdem, auch wenn sie es sicher nett meinte, mich an ihren Kollegen weiter zu verweisen, weil sie sehr lange Wartezeiten hat, hat es mir irgendwie einen Stich versetzt.
Das war vor ca. 3 oder 4 Monaten. Und ich habe ihr daraufhin nie mehr geantwortet.

Sie wird sich kaum Gedanken gemacht haben, es ist ihr Job.
Aber ich... War in meinem "mutigen Schritt" gebremst - zurück geschleudert und auf den Boden der Tatsachen zurück geworfen worden.

Ich kann nicht erwarten, irgendwo anzurufen oder eine Mail zu schicken und sofort Besserung zu fühlen. Nicht ich.

Ich fühle mich verraten durch mich selbst. Betrogen, hintergangen.
Dass ich mich habe leiten lassen von dem Gefühl,
es dieses Mal nicht alleine zu schaffen und jemandem alles anzuvertrauen.

Ich weiß, dass ich es tun sollte.
Immerhin bin ich nicht dumm - so weiß ich auch,
dass all das seine Zeit brauchen würde.

Mühe und Kraft kosten würde und eventuell sogar Medikamente.

Aber stattdessen unterdrücke ich es lieber.
Ertrage mich selbst, bis es eben nicht mehr geht.
Und dann heule ich die ganze Scheiße aus.

Meine Grenzen sind noch lange nicht völlig ausgereizt,
das habe ich erst letzte Woche spüren müssen.
Einmal - nur einmal die Kontrolle verlieren, nicht darauf bedacht sein,
auf sich selbst zu achten, aufzupassen...
Nur ein fucking Mal fließen lassen, zu lassen...

Und man landet nachts im Krankenhaus - wird gefragt, ob man Substanzen zu sich nimmt.
Und da sitzt man dann - beschämt, weil man mit einfachen, gesellschaftlich tollerierten Dingen auf einmal nicht mehr umgehen kann.
Und von einem fast schon erwartet wird, dass man viel "krasser" ist,
als man tatsächlich ist.

Aber ich - ich habs nur psychisch. Ich nehme nichts zu mir. Wie scheiß langweilig.

Ich frage mich, wann ich meinen nächsten Absturz mit meiner Psyche haben werde.
Der letzte ist schon eine ganze Weile her.

Mir fehlen Freunde. Hab ich nicht gesagt.

Es geht bekanntlich immer schlimmer.
Und bekanntlich wird es auch immer irgendwann wieder ein Stückchen besser.
Oder anders.

Nur irgendwie... Mag ich nicht wirklich noch einsamer werden.
Außer, ich stabiliser mich wieder.

Nur in meinem Fall heißt die Art von Stabilität, die ich bevorzuge Zerstörung.
Und zwar meiner Wenigkeit.

Und in einer Beziehung darf ich all das nicht, kann ich all das nicht.
Und will es auch nicht.

Ich frage mich, ob ich jemals aufhören werde, mir zu widersprechen....  

4. August 2017

Viele Infos - zum festhalten in kurz - denn ich werde nie vergessen...

.... wie ich (J), dem Bruder von (A) gegenüber stand und aus arroganten Worten und Blicken doch noch Verständnis und distanzierte Nähe wurde.
Es tut mir Leid, dass es so gelaufen ist. Und das es nie wieder so sein wird, wie es war.. ist okay. Wir kommen auch so zurecht.
Egal, ob wir uns jemals ehrlich in die Augen sehen können oder nicht. Ich weiß, du wünscht mir nichts böses. Und auch ich würde mir wünschen, du würdest glücklich werden mit dir und allem, was du machst und was dir bevorsteht. Danke für all die Jahre (J) und für den Versuch, den Kompromiss.

Anderer (J), du warst so kalt. Kälter als Eis, als ich vor dir stand und du mich beinahe nicht erkannt hast. Ich war damals der Überzeugung, du würdest mich wahnsinnig gut verstehen. Weil wir ähnlich waren und ich für dich da war. Aber da war immer eine grobe Distanz, auch wenn ich es nie zugeben wollte. Du hast irgendwann nicht mehr geantwortet und Monate - Jahre vergingen. Und ich hatte so verdammt Schiss, zu dir rüber zu laufen und irgendwo habe ich mich gefreut. Aber dein Blick.. Dein einfach regungslos vor mir stehen, was sich anfühlte, wie eine Ewigkeit und doch nur 1 min ging,bis du ohne ein Wort zum Lager gegangen bist,weil dich jemanf anderes ansprach... War eine scheiß Situation. Und vielleicht bin ich dir mit der Zeit egal geworden, aber es fühlt sich danach an, als wäre es an der Zeit, diese Freundschaft zu begraben und weiter zu gehen. Vielleicht sieht man sich wieder und eventuell sprichst du mich an, aber das hast du bisher kaum von dir aus gemacht, also..
Danke auch dir, denn ich mochte dich als Mensch. Und ich wünsche dir glückliche Momente, schöne Erlebnisse und... das du angenommen wirst. Und ganz vielleicht... treffen wir uns im nächsten Leben auf ein Bier. Es tut etwas weh,aber es ist okay. Veränderungen gehören dazu. Und es wird schon seine Gründe haben...

(A) und ich sind bald offizielle 3 Monate zusammen. Die Zeit momentan ist schwer, anstrengend. Vieles kommt zusammen. Ich hoffe, er bleibt. Und ich hoffe, ich finde wieder zu mir selbst. Denn dieses innere Ungleichgewicht macht mich wahnsinnig. Aber ich merke, ich habe von früheren Beziehungen dazu gelernt. Ich bin nicht perfekt. Aber das, was ansteht, schaffe ich auch. Wenn nötig, mit Gewalt. Gewalt meiner eigenen fucking Gedanken.

Und (R), eines morgens wurde ich wach und fühlte mich schlecht. Ich wollte mich entschuldigen und das habe ich getan. Ich habe dir gesagt, ich weiß nich genau warum. Du fandest das süß. Wer weiß, ob du insgeheim weißt, wofür. Ich hoffe es. Denn es war eine lange, unfähre Zeit. Und ich bin ein Arschloch - oft genug. Aber du hast das nicht verdient,auch wenn du oftmals drüber weg sehen konntest, weiü ich, dass es dir weh tat. Danke, dass es dich gab, all die Jahre. Der Kontakt ist selten, aber wichtig für mich. Ich hoffe,du bleibst noch ein Weilchen.

Meine Psychr ist ne harte Nuss. Aber das ist okay. Ich bin auf dem Weg. Das ist gut.

25. April 2017

Ein neues (A) - ein neuer Mensch - eine neue Geschichte

Eigentlich war mein erster Gedanke meine Schwester. Zu ihr könnte ich gehen und Fragen stellen. Oder Antworten bekommen. Oder einfach nur Worte, die nicht meine sind.

Bevor ich (A) anschrieb, schrieb ich (J).
Seltsam eigentlich, weil sie eine gewisse Ex ist - dennoch war ich irgendwie sicher, dass sie ehrlich zu mir ist. Und das war sie. Neugierig, aber ehrlich.

Ich sah (A) vor ca. 4 Jahren zum ersten Mal in der Bahn. Von da an immer öfter. Und er stieg jedes Mal eine Haltestelle vor mir aus.
Ich starrte ihn an. Immer wieder. Und während ich das tat, wollte ich einerseits schreien „Hier!!“ und andererseits war ich irgendwie... unsicher. Er schien interessant. Anscheinend zu sehr. Denn irgendwann wechselte ich meine Arbeitsstelle und sah ihn nicht mehr in der Bahn. Stattdessen im Club. Zwei oder drei Mal. Und ich weiß, ich starrte auch dort - bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Bis - (A), dessen Namen ich da noch nicht kannte zu meiner schlimmsten Menschenerfahrungen ging. Zu (A), meinem Ex. Sie sprachen kurz und daraufhin drehte er sich zu mir um und sah mich so an, als wäre ich irgendjemand unpassendes, abartiges, etwas Falsches. Ich werde den Stich nie vergessen, den mir dieser Blick versetzt hat.

Und jetzt nach all den Jahren habe ich dich doch angeschrieben. Und mich mit dir getroffen, bereits drei Mal. Obwohl schon das erste Treffen beinahe scheiterte, denn - du bist der große Bruder von (J). Der mich seit 2011 immer weniger beachtet hat, immer distanzierter wurde... und erst jetzt im Jahre 2017 bist du explodiert und hast endlich gesagt, warum.

Du hattest Gefühle - starke Gefühle. Und ich ging zu meiner schlimmsten Menschenerfahrung zurück - damals wie so oft. Und seit dem lässt du keine Gefühle mehr zu.
Das tat weh, bis zu bitteren Tränen.
Du sagtest, es sei okay, wenn dein Bruder und ich uns treffen - Kontakt haben. Noch bevor wir überhaupt miteinander sprechen konnten von Angesicht zu Angesicht.

(A) und ich hatten uns somit nach langem Hin und Her für jedes Treffen entschieden. Es ging relativ weit, weiter, als es vielleicht sollte. Aber als wir den Stand der Dinge besprachen, war ich abgesichert - sicher, nichts mehr zu zerstören.. irgendwie.

Falsch.

Du, (A), sagtest gestern, dass dein Bruder an Weihnachten nicht zum Familienessen kommt, wenn du mich mitnehmen solltest.
Wow.

So etwas im April zu bereden, von so etwas aus zu gehen... So etwas zu äußern...

Ich habe nicht einschlafen können. Und irgendwann habe ich mich aktiv gegen die zunächst ausgewählte Einsamkeit entschieden und nahm deine Nähe an. Kam zu ihr zurück, um nicht mehr denken zu müssen. Aber jetzt bist du seit einigen Stunden weg. Und der Satz - die damit verbundene Katastrophe und dieser Zufall und alles zusammen....

Ich habe dich gern um mich und bei mir und ja, vielleicht schlagr ich mir dich in zwei Wochen schon wieder aus demm Kopf.
Aber wie funktionieren solche Arten von Zwischenmenschlichkeit?
In wie weit sollte mich der Zusammenhang belasten? Wenn (J) nie solch einen Satz von sich gegeben hätte, wäre ich entspannter. Denn ich habe noch nie irgendeine Form von engerem, längerem, ernsterem Zwischenmenschlichen annehmen können. (J) ist sehr besonders in seiner Art und seiner Vorstellung von Dingen, Menschen und Gefühlen. Aber mehr als eine tiefe Freundschaft hätte ich niemals geschafft und damals schon gar nicht...

Aber wäre es nicht eigentlich richtig, auf zu hören, bevor es richtig beginnt? Man stelle sich alle möglichen Varianten einer zwischenmenschlichen Beziehung vor. Wie soll das laufen - jemals ohne mulmiges Gewissen, wenn nicht einmal die Mutter der Beiden ein gutes Gefühl hat?

Warum zur Hölle... Passiert so etwas eigentlich mir?

Du wolltest heute so ungern gehen, lieber (A) und ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, ob ich noch mehr Chaos und Drama will. Zwischen uns ist noch kaum was entstanden. Ich will momentan auch weder mehr noch weniger als das, was wir haben. Aber irgendwann muss man sich immer entscheiden. Immer.

Also was... passiert hier eigentlich?

6. März 2017

Definition : Partnerschaft

...es ist als Kompliment zu nehmen, dass man als potenzieller Sexualpartner angesehen wird.

Wirklich?
Ist es das? Oder sollten solche Dinge abschrecken? Oder kommt es darauf an, wonach man Ausschau hält?

Ich wäre die Letzte, die Sex an sich verurteilt. Aber ist es nicht irgendwie fragwürdig, es von Anfang an als Möglichkeit zu sehen? Möglichen Besuch für möglichen Sex?
Oder ist das einfach die gnadenlose Ehrlichkeit eines Mannes, der wahre, ehrliche Gedanke, der in den Köpfen der Menschen kursiert, wenn man auf jemanden trifft?

Ist es gleich in jeder Hinsicht abwertend oder einfach nur menschlich?

Vielleicht suchen Menschen in der heutigen Zeit nach Etwas, was es gar nicht mehr gibt?

(M) ist wohl auf dem Weg zu seiner Ex. Das ist der wahre Grund gewesen für diese abgefuckte Zeit. Traurig für ihn - in irgendeiner Hinsicht durchaus gut für mich, dass es nicht noch länger hielt, als diese bescheidene 2 einhalb Monate.

Dennoch - er hat mir ins Gesicht gelogen und da war ein Gefühl und ich habe es ignoriert.

Und jetzt stellt sich mir wirklich die Frage, auf was ich momentan aus bin. Luft? Zeit? Lust? Ruhe? Oder einfach.. Nichts?

Für mich ist es noch nie ein Kompliment gewesen, wenn man Sex mit mir wollte. Ich habe keine männliche Seele in meinen Kontakten, die nicht mal auf etwas Derartiges hinaus wollte. Es ist traurig, denn man wird darauf reduziert. Also im Grunde ganz einfach... Eine Sache der Perspektive. Aber von welcher Perspektive kann ich sprechen, wenn ich den, der mich als Sexualpartner in Betracht zieht noch nicht mal live gesehen habe?

Wie abgestumpft und verzweifelt sind wir wirklich? Und wie weit würden wir gehen, um nur für zwei Stunden unsere innere Leere zu füllen? Wie schnell überschreitet ein Mensch seine Grenzen in der Hoffnung, dann endlich bedingungslos geliebt zu werden?

17. Januar 2017

Ausgesprochen unausgesprochen

Um mich herum verloben sich alle. Heiraten. Werden schwanger und bekommen Kinder.

Ich weiß nicht, ob das nur mal wieder eines dieser Phänomene ist, die eintreffen.
Dieses gehts bei einem los, hat man das Gefühl, dass die ganze Welt davon befallen wird.

Ich bin seit dem 14.11. mit (M) zusammen. Es ist ein komisches Gefühl, darüber zu schreiben.
Vor allem hier. Wo es doch mit (A) los ging. Irre. Irgendwie.

Er berührt mich menschlich irgendwie auf einer Ebene, die nicht in Worte zu fassen ist.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich mir erlauben darf, nach so kurzer Zeit so von ihm zu denken und zu reden. Es geht alles irgendwie so schnell und es fühlt sich absolut nicht nach 2 Monaten an.

Heute morgen habe ich mich dabei ertappt, dass ich aktiv nach Etwas gesucht habe, was er mir antun könnte. Ich habe aktiv gesucht, womit er mir weh tut. Und es ist nicht gesund und richtig, das weiß ich. Ich habe danach erst einmal in einem Schockzustand verbracht und mich letztendlich innerlich angebrüllt, ob ich noch ganz dicht bin. Denn dem ist nicht so. Ich war nur mal wieder paranoid.

Wir sind heute zu dritt zur Arbeit gefahren, weil es sich angeboten hat. Und auf dem Heimweg vorhin habe sich die beiden darüber unterhalten, was sie bereits mit ihren Partnern erlebt haben. Im Urlaub, zu Hause, in der Familie etc. Und da kamen mir die Gedanken.
Ist deren Beziehung deshalb so stabil, weil sie die typische Vorstellung von dem Verlauf einer Partnerschaft haben? Ich weiß, dass bei allen anderen um mich herum keinesfalls alles perfekt läuft.
Dennoch bin ich, was meine Psyche angeht an einem vollkommen anderen Ort in meinem Kopf. Irgendwie. Und ich kämpfe dagegen an. Wirklich. Aber schaffe ich es? Komme ich voran oder verdränge ich nur?

Irgendwie habe ich so einen tiefen, festen, sicheren Gedanken, dass ich nicht mehr suchen brauche. Finden muss. Weil ich gefunden habe. Gefunden wurde. Aber ich bin so gut bekannt für meine Abfucks, dass ich mir selbst Nichts versprechen kann. Und vor allem fühle ich mich so eklig, weil er soviele gute Dinge tut, fast ausschließlich und ich kenne das nicht und muss mich selbst bei Kleinigkeiten, die nicht so gut laufen immer wieder daran erinnern, was er doch Gutes getan hat und das es Bullshit ist, einen solchen Bullshit erst auch nur zu denken.

Meine Muster kann ich so schnell nicht ablegen. Aber die andere Frage ist doch.. Will ich das denn? Es gibt psychische Muster, die man, obwohl man so sehr will, doch nicht ablegen will. Das versteht wahrscheinlich nur ihr. Ihr lieben Menschen, die ich erneut so lange angeschwiegen habe.

Es geht mir gut. Es geht mir eigentlich gut. Eigentlich... gehts mir... gut. Ich würde mich gerne zurück ziehen, nur habe ich Angst, dass er mich lässt. Zurück lässt. Zurück ziehen lässt...


9. Oktober 2016

Wie verabschiedet man sich?

Sagt man liebe Worte? Nimmt man jemanden in den Arm?
Wünscht man allen Anderen alles Gute und kehrt ihnen den Rücken zu?

Meine Abschiede waren nie welche.
Ich habe mich einfach umgedreht. Ich habe die Menschen einfach stehen lassen, ohne Worte.
Wozu auch Worte? Sie bringen nichts. Sie sagen ja doch nichts aus.

Menschen haben mir soviel versprochen. Von so vielen Dingen haben sie mir erzählt, die nie eingetroffen haben. Immer und immer wieder.

Ich liebe Worte, ich benutze sie in allen Variationen und ich benutze sie gerne.
Sie richten soviel an, soviel Schönes und soviel Leid und ich...

Habe damals immer an die Schönheit geglaubt, bis ich eines Tages jemanden mit Worten um Etwas bitten musste, der weder existierte, noch darauf hätte antworten können.
Und er hat es nicht.

Ich will schon gar nicht mehr aufzählen, was in meinem Kopf passiert.
Und ich will nicht mehr zählen, wie oft ich allein da stand.
Freitagabend hat in mir etwas zerstört, von dem ich nicht einmal mehr wusste, dass es existiert.

Wenn ich dieses Fenster jetzt groß auf dem TV offen lasse und das Licht meine Wohnung durchleuchtet und irgendwann übernächste Woche irgendjemand auf die Idee kommen könnte, das Etwas geschehen ist... Werden diese Worte auch nichts ändern.

Ich habe einen Grad der Emotionslosigkeit erreicht, den ich kaum im Stande bin wieder rückgängig zu machen. Ich bin kurz davor, mir Etwas anzutun. Und ich bin feige.

Ich habe mal gehört, Unkraut vergeht nicht. Eventuell bin ich dieses Mal besser, als Unkraut.

Musik versetzt mich in eine andere Welt. Tabletten und Alkohol auch.

Wir werden sehen, was passiert.

Keine Selbstmordankündigung, Aufmerksamkeit will ich nicht. Nur ein Versuch. Ein Versuch. Ein Versuch....

21. September 2016

(R) die Zweite

Ich habe ihn am Samstag angeschrieben. Und ich hatte zwar sowas wie ein "Date", wollte aber mit (R) sprechen, zumindest solange ich mich fertig machte. Seine Schreibweise war ziemlich unstrukturiert. Als ich auf den Balkon ging und mir eine Zigarette anzündete, sah ich raus um die Ecke. In dem Moment lief (R) Schlangenlinienlaufend über die Straße und auf die Haustüre zu. Er sah aufs Handy und stolperte leicht, fing sich aber. Bis er die Treppe nach oben geschafft hatte, vergingen gefühlt 5 Stunden. Er grinste, er schaukelte im Stehen.

Dann ging alles schnell.

Ich weiß nicht, was du hören willst. - Das du scheiße bist, vielleicht? Und überhaupt, wenn du so dicht bist, wieso kommst du dann? Wir hätten einen anderen Tag wählen können. - Ich bin aufnahmefähig, wenn du das meinst. - Sicher? Na dann los. Sprich. - Ist halt scheiße gelaufen. - Ach ja?

Etwa 45 minuten ging das so. Währenddessen habe ich mich umgezogen, mich geschminkt und bereits die Schminke nachgezogen. Habe meine Haare durchgekämmt und mein Glätteisen an der Steckdose angeschlossen.

Du weißt, wie ich bin. - Ja, aber darfst du deswegen immer und immer wieder Scheiße bauen? - Ich habe Scheiße gebaut. Aber momentan läuft es einfach nicht. Ich würde gekündigt, ich weiß nicht warum, aber... nuscheln. Dann hatte ich eine Entzündung am Zahn und mit (S) habe ich mich auch gestritten. Ganz ehrlich? Ich wollte mich absichtlich von dir distanzieren. Es ging einfach nicht. Es ist mir nicht egal, was mit uns ist. Und es tut wirklich weh. Aber ich kann momentan nicht. - Ich kann das nicht jedes Jahr erneut durchmachen, (R). Jedes Jahr nimmst du dir eine Auszeit von mir. Das macht keinen Sinn. Ich kann nicht jedes Mal verstehen und nachempfinden, was bei dir passiert. So funktioniert das nicht. Ich habe dich gebraucht und du benimmst dich, wie ein Arsch. Ich verstehe, ich verstehe wirklich. Ich kenne dich, ja. Und genau deswegen dachte ich, wir haben den Kindergarten hinter uns. - Wenn du mir schreiben würdest, es geht dir scheiße, dann wäre ich doch da! Ich würde sofort kommen, wenn du dich so bei mir melden würdest... - Nein. Die anderen sowieso nicht. Bei dir hatte ich noch die Hoffnung. Aber wir haben ja gesehen, dass dies nicht der Fall ist. Ich dachte einfach.. Das zwischen uns ist irgendwas.. Irgendwas freundschaftlich wertvolles.. Ich habe mich geirrt. - Okay.. holt tief Luft. Ich brauche Zeit. Momentan muss ich mich abkapseln. Jedes Mal, wenn ich bei dir bin, kann ich mich nicht belügen. Und die Realität brauche ich zur Zeit nicht. Ich muss ehrlich zu mir selbst sein, wenn wir etwas unternehmen. Und du sagst deine Meinung, das ist gut. Du bist ehrlich zu mir und am Ende sitze ich da und denke mich FUCK, und da ist wieder die Realtität und es geht nicht.. Was ich sagen will ist, es tut mir Leid. Aber jetzt brauche ich Abstand. 

Zwischen nicht begreifen, einfacher fassungslosigkeit, hübsch geschminkt für eine sinnlose Verabredung, zu der ich in einer halben Stunde muss und tausend Gedanken in meinem Kopf sitze ich da. Die Tränen, sie wollen kommen, aber ich unterbinde es. Dann.. wars das. (R), ich kann nicht jedes Mal Rücksicht darauf nehmen. Jedes Mal Verständnis zeigen, ich kann und will nicht, dass sowas nochmal passiert. Wenn es dir Scheiße geht und es mir Scheiße geht und du mich wegschiebst, weil du mich nicht erträgst, ich mich aber auf dich verlasse, wem bringt das was? Dann hat sich das erledigt. Das mit uns. Ich will mich nicht auf dich verlassen, wenn es dich nicht gibt. Und ich will mit dieser Lüge nicht leben.

Ich rauche eine Zigarette.. Er spricht von irgendetwas, das so klingt wie, es täte ihm Leid. Das die Freundschaft mit mir ihm wirklich was bedeutet und das Schlimme ist, ich weiß es. Ich glaube ihm. Aber nach der Zigarette gehe ich ins Bad. Versuche, meine Haare zu glätten und an etwas anderes zu denken. (R) zieht seine Schuhe an und kommt ins Bad. Erst breitet er seine Arme aus, aber ich reagiere nicht und starre in den Spiegel. Also kommt er näher, umarmt mich von hinten und ich sehe im Spiegel, wie er seine Augen schließt. Ich versuche inständig, mich zu beherrschen. Verdammt, würde ich durchdrehen und alles kurz und klein schlagen, müsste ich nicht gleich los. 

Ich hab dich wirklich lieb, ja?. Denk daran. - Mhm...

Er lässt von mir ab und ich höre nur noch die Türe ins Schloss fallen. Das wars. Das wars. Das wars.

Ich habe an dem Abend nicht geweint. Kein bisschen. Bis heute nicht. Es ist nicht mal schmerzhaft, es ist wie... leergesaugt.

Der letzte Mensch. Der mir geblieben war. Selbst, wenn er sich irgendwann wieder einkriegt, werde ich nie wieder so weit gehen können, wie ich es die letzten Jahre seit 2008 getan habe. Mir selbst nie wieder erlauben, ihn in meine Welt zu lassen. Das Band ist zerstört. Zerstört.
 

15. September 2016

(R)

Ich weiß, wie du bist. Ich kenn dich besser, als du es dir eingestehen willst.
Und du weißt es. Du weißt auch, dass du ebenfalls mehr weißt, als mir lieb ist.

Ich will nicht mehr verstehen.
Ich habe keine Lust mehr für alles und jeden Verständnis aufzubringen.

Wie oft und wie viele Menschen sollen mir die gleiche Scheiße immer und wieder an tun?
Hast du einfach mal von jetzt auf gleich verdrängt, wie ich bin?

Du hast deinen Arsch wegen Drogen und Alkohol nicht hochbekommen, als es mir so dermaßen beschissen ging. Du hast mitten im Gespräch abgebrochen und nicht mehr geantwortet, weil du eingepennt bist. Na? Kommt dir das eventuell bekannt vor? Kennst du meinen Ex noch? Hm?

Es pisst mich an. Und ich hab nach all den Jahren keine Lust mehr, es so hinzunehmen.
Du hast einen verdammten fucking Monat bei mir gewohnt, weil ich dich nicht auf der Straße lassen wollte. Weil ICH damit nicht klar gekommen wäre.
Und du bist so dermaßen egoistisch in dem Moment, in dem ich dich DIREKT darum bitte, einfach nur da zu sein? Wie abgefuckt ist das?!

NIE, einfach NIE und NIMMER bitte ich jemanden um Hilfe. Weder bei meinen abfucktagen noch, wenn es um meine Wohnung oder sonstiges geht. Und das weißt du. Besser, als jeder andere.
Und dann lässt du mich allein.

Und nach ein paar Wochen kommt ein Gruß über (M), während er bei mir sitzt?!
Und du fragst, ob du es hättest unkommentiert stehen lassen sollen?

Du meinst, so, wie du mir bei dem Vorfall eindeutiges Desintresse bekundet hast?
Du meinst, als du auf mein verzweifeltes "Hört er jemals auf mir zu schreiben?" erst mittags und dann auch noch mit "Guten morgen" antwortest?

Mehr kam nicht. Und ich sehe langsam, dass da nie jemals mehr kam. Es war nie da.
Was auch immer wir hatten oder haben, es war nie da.
Ich war da.

Du nicht.


Und es tut so widerlich weh. DU tust weh. Und ich habe keinen Bock mehr,
mich darauf noch einmal einzulassen.

Letzter "Freund", der mir konstant geblieben ist... adé.

Jetzt bin ich wirklich alleine. Witzig. Dabei wollte ich alles auf die Reihe kriegen.

27. August 2016

Die Gefühle Anderer zerstören mir mein Da Sein

Anfang August hat mir (M) mehr oder weniger unter Zwang gestanden, dass er auf mich steht.
Wusste ich vorher schon mindestens drei Monate lang, weshalb ich so wenig wie möglich mit ihm unternahm und eigentlich davon ausging, dass er seine Augen doch noch richtig aufmacht und erkennt, wie dämlich das ist.

Er kennt mich nicht, nicht mal ansatzweise... Aber naja, was soll man machen. Klares Nein von meiner Seite hat diese seltsamen Annäherungen beendet und das ständige zuspammen hat auch aufgehört.

Danach stand die Ferienfreizeit mit den Kids an... 14 Tage am Stück, viele Ausflüge, wenig Schlaf, anderes Bundesland.. Und dezente Paranoia wegen einer Facebookfreundschaftsanfrage.

Vor dieser Freizeit habe ich mit zwei verschollenen Menschen jeweils ein Treffen ausgemacht auf die Woche nach der Freizeit. Bei (N) habe ich mir etwas Sorgen gemacht, weil unsere Vergangenheit eher.. gewagt war. Bei (L) habe ich mich nur furchtbar gefreut, einen durchgeknallten, ständig Argumente und Konter parat habenden Menschen wieder zu treffen.

Aber es kommt immer anders... 

10 Stunden waren wir unterwegs. Ich mit schlimmem Muskelkater und du, (L), voller Elan und Freude. Nicht mal der Anfang war holprig, dabei haben wir uns über 5 Jahre nicht gesehen.
Wir sprechen über vergangene Freunde, über Hobbies, die ich mir zulegen soll und trinken Bier in extremer Hitze. Irgendwann landen wir im Park, durchaus angetrunken. Und du erzählst von Eroberungen, die mich ehrlich interessieren, die ich dir aber kaum abkaufen kann. Ich bemerke immer wieder, dass du anders bist. Das mir beinahe schon das Grobe fehlt und ich mich auf sinnlose Auseinandersetzungen gefreut habe, die nie ernst gemeint sind, aber einem soviel bringen.
Du sagst immer wieder, dass du erwachsener geworden bist, nicht weißt, was ich meine. Nach deinem 7 Bier, ich erreiche gerade mein Drittes, erwachst du zum Leben. Bist beinahe wie damals und ich habe das Gefühl, eine Zeitreise hinter mir zu haben. Irgendwann wird es langsam dunkel und wir landen in einer Bar. Die Bicke sind sehr intensiv, was ich aber auf den Alkohol schiebe. Außerdem beweist du Manieren und bist irgendwie.. einfach anders und es verwirrt mich. Jedes Mal, wenn ich mich bei einem seltsamen Gefühl ertappe, renne ich aufs Klo und sperre mich eine kurze Weile von der Außenwelt aus. Spreche mit mir selbst und gehe wieder gefasst zurück. Aber es hilft nichts und so bestelle ich mein viertes Bier, du bist mittlerweile beim 9ten.
Irgendwann fragst du, wie lange ich schon single bin und keinen Sex mehr hatte. 2 Jahre, sage ich und löse damit ungewollt etwas in dir aus. Du fängst an, komische Dinge zu reden... Ich soll mir dich als Affäre nehmen, deinen xxxx auspacken, mich prostituieren.
Später finden wir uns am Fluss wieder, ein nerviger Mensch gesellt sich zu uns und brüllt gefühlte Stunden in sein scheiß Handy. Du schreist, lässt dich aber nicht weiter drauf ein und ich erschrecke erneut über deine Ruhe, obwohl du damals wahrscheinlich sofort auf Angriff gegangen wärst.

Und dann... kommst du näher, willst kuscheln, erzählst von schönen Momenten und in mir explodiert alles. Du sagst, es gab da mal Jemanden, den du immer noch nicht vergessen kannst. Das du davon geschädigt seist...
Und als ich es schaffe zu fragen, ob das Alles gerade ernst gemeint ist und wirklich passiert, erschreckst du sichtlich vor dir selbst und vor mir und...  Alles ist Anders. Du redest davon, dass mir nicht bewusst ist, was Typen für mich tun würden. Du sprichst davon, dass du es nicht verstehst, dein Ego ist verletzt und ich kenne dich in dem Punkt und weiß, dass das, was jetzt folgt, nicht partout gegen mich geht. Nicht mal zwei Jahre ohne Sex würden dich attraktiv machen und ob ich nicht will oder dich nur vor mir bewahren will.
Wenn du nur hättest sehen können, wie weh es mir tat zu sagen, dass ich nicht will. Aber du hast keine Ahnung.

Die Fahrt zurück müssen wir gemeinsam ertragen. Es ist komisch, du bist komisch und ich versuche in der Bahn nicht so zu wirken, als wäre etwas geschehen. An meiner Haltestelle musst du noch 4 Minuten auf den Bus warten, ich biete an mit zu warten, dir sei es egal. Ich bleibe trotz allem, die Vorstellung, dass du nun gleich weg bist und wir uns wahrscheinlich nie wieder sehen ist irgendwie unangenehm. 
Als der Bus kommt, drückst du mich... leicht, dennoch bestimmt, verabschiedest dich zügig und steigst ein. 
Schon beim laufen kommen mir die Tränen, während dem Umziehen, im Bett liegen Tränen. Am nächsten Morgen wache ich mit einem blöden Gefühl auf, sehe auf mein Handy und lese, dass du das so nicht kannst. Kontakt abbrechen, das ist momentan das, was du willst, der Tag war schön, aber es geht nicht anders. Gegen Tränen kann ich nicht viel tun, außer sie zuzulassen und es selbst nicht zu verstehen. Ich weiß nicht mehr, was ich antworte, als ich versuche, unter dämlichen Tränen mein Müsli zu essen. Dummes Stück, heulst einfach los.

Er kommt nicht ganz damit klar. Und ich auch nicht. Ob ich will oder nicht, ist Nebensache. Tatsache ist, von ihm habe ich das nie erwartet. Ich brauche ihn an Kumpel und das ist nun auch Geschichte, denn er kriegt das mit seinem Ego gerade nicht so gebacken.
Egal wer, egal wo, immer wieder und wieder passiert das Gleiche. 
Ich tue nichts, ich tue wirklich nichts und wenn ich könnte, würde ich aufhören so zu sein, wie ich bin, wenn dieses Theater dann endlich aufhören würde. Es ist nicht normal, dass ich monatlich zwei Abfuhren geben muss, ständig "Freunde" verlieren muss, weil diese plötzlich meinen, ich könnte passen. 

Ich fühl mich schlecht, verarscht und weiß echt nicht, was ich nach all den Jahren davon halten soll, es macht mich wirklich einfach nur noch fertig und belastet extrem. Ich will meine Jungs haben und nicht diese Kindergartenliebesscheiße, die sowieso nicht lange anhalten kann, weil ich niemals soviel preisgebe, dass man mich ernsthaft lieben kann.

Ach und (N) habe ich dann abgesagt, weil ich Panik bekommen habe. Einen Dritten würde ich nicht ertragen und ihm traue ich nach einigen Drinks durchaus solche Gespräche zu. Beim letzten Telefonat sagte er mir, er habe nach mir keine einzige Frau mehr gehabt. Keine Einzige, die ihn interessierte. Dabei war unsere gemeinsame Zeit beschränkt auf plus minus 4 Tage, von denen wir uns nur 2 Mal gesehen haben und was im Jahre 2009 war.

Es ist mittlerweile zwanghaft, wie oft ich mich vor Verabredungen umziehe, weil ich nicht aufreizend oder interessiert rüber kommen will. Wie viele Gedanken ich mir darüber mache, wie ich spreche, sitze oder mich zeige, damit das Gegenüber bloß nicht denkt, ich habe mich schick gemacht, weil ich etwas empfinde oder ein Ziel habe. Dabei sind es "Freunde". 
Ich will das wirklich nicht mehr, es macht mich kaputt.  

Und wenn man so wie ich Samstagmorgen um 5 Uhr am Bahnhof sitzt, weil man von einer Feier kommt und zwei Betrunkene um einen herum schwirren, wie notgeile Geier und man die Musik in den Ohren immer lauter und lauter und lauter dreht, um all das nicht zu hören, nicht zu sehen, muss man sich doch sehr zusammenreissen, nicht einfach aufzustehen und diesen verdammtenscheißwichserndiefressezupolieren. 

8. Juni 2016

Wenn man vom Teufel spricht...

(M) war der Erste, der bei mir eintraf.
Wir haben über Beziehungen, Bullshit und wichtige Dinge gesprochen.
Ich kam nicht daran vorbei ihn zu erwähnen,
was anfangs noch ging und mir später doch einen kleinen Stich versetzte.
In letzter Zeit spukt er wieder in meinem Kopf herum, aber es ist auszuhalten.
Als (R) dazu kam, sprachen wir hauptsächlich über ihn.
Über seine Krankmeldung für den restlichen Monat und kurz war da auch ein sentimentaler Moment wegen seinem Kater, von dem er sich letzten Freitag verabschieden musste.

Als wir uns auf den Weg in den Club machten, hatte ich bereits 4 Bier intus - was für mich sehr ungewöhnlich ist. Der Abend sollte dazu dienen, endlich wieder raus zu kommen.
Ich hatte dieses Gefühl - was ich immer hatte, wenn klar war, dass ich ihm begegnen würde.
Allerdings ging ich davon aus, ihn an Ort und Stelle anzutreffen, mich damit abzufinden, weiterhin zu üben, in seiner Gegenwart zu sein und klar zu denken.

Aber es kommt ja eh immer anders, als man denkt...

Als wir im Bahnhofsladen waren, uns dämlich beim Zigarettenkauf angestellt hatten und ich danach noch dringend auf die Toilette musste, gingen wir endlich Richtung Innenstadt.

Die Straßen waren leergefegt, alles war in hell orangenes Laternenlicht getaucht. Auf einmal bekam ich einen Schlag in meine komplette linke Körperhälfte. Es tat kurz weh, ich sah nach links und direkt in seine Augen. Es war eine Geistererscheinung. Er kam auf uns zu, wollte zum Bahnhof und starrte mich an. Sein Blick war konzentriert, starr und... wütend? Zörnig? Müde? Ich konnte es nicht abschätzen, es waren sicherlich nur 5 Sekunden, die mir vorkamen wie eine Ewigkeit. Als ich begriff, dass er es tatsächlich ist und ich ihn gerade anstarre, schaute ich schnell zu Boden und ab da...

Dunkle Wolken, ein Elefant auf meiner Brust. Atmen. Atmen. Atmenatmenatmen. Nicht so schnell, ruhig. Fuck. Atmenatmen. 

Mir wurde beinahe schwarz vor Augen, ich war wie leer gesaugt. Plötzlich stand (R) schon vor mir und umarmte mich. Fest, haltend. Ich spürte nur, wie ich immer stärker und schneller zu hyperventilieren begann. (R) sagte nichts, dafür war ich dankbar. Als es endlich besser wurde, schloss ich die Augen, öffnete sie wieder und realisierte, dass wir nicht weit gekommen waren. Das Zittern begann, die Kraftlosigkeit machte sich in mir breit und gleichzeitig hätte ich so gern auf geschrien, wäre außer mir. Ich stief ein leises okay... aus und (R) ließ mich los. Als wir weiter gingen, wollte (R) mich noch stützen, was ich allerdings nicht mehr zulassen konnte. An den Weg zum Club kann ich mich kaum erinnern, ich hatte mich zwar schnell gefangen, aber es war trotzdem so... gefühllos.
Ich lachte zwischendurch, ich sagte irgendetwas zu irgendeinem von den Beiden, aber mehr weiß ich nicht.
Im Club verschwand ich auf der Toilette, setzte mich auf den Klodecken und atmete. Weinte in mich hinein, schlug gegen Wände, nur schreien durfte ich nicht. Als ich die Augen wieder zu machte, kam es mir wieder vor, als würde ich Stunden in dieser Kabine verbringen. Schließlich stand ich auf, zupfte mein Oberteil zurecht, ging zum Spiegel, wusch mir die Hände, setzte ein Lächeln auf und der Abend wurde gut. Er wurde wirklich gut.
Eine beinahe Schlägerei, ein seltsamer Tagtraum mitten in der Nacht (war ja schon nach 1 Uhr) er würde mir auflauern und mich schlagen und (R) würde dazwischen gehen (was Blödsinn ist, nie würde er mich schlagen...) und viele witzige Gespräche.

Als ich um 5 Uhr zu Hause ankam, fand ich auf meinem Handy tatsächlich noch einen Verlauf. Einen von 2015, richtig psycho. Ich dachte, ich habe alles gelöscht. Beim durchlesen musste ich lachen.

Jämmerlich, hatte ganz vergessen, was ich mir alles in diesem Gespräch anhören musste. Wahnsinn.

Es war wirklich verrückt. Wie kann man einem Menschen komplett leer gegenüberstehen, ihn weder gut noch kacke finden, eigentlich wirklich damit abgefunden haben, dass es nie irgendetwas hätte werden sollen/dürfen/können und trotzdem eine Panikattacke bekommen? Wie ist das möglich?

Ich hoffe nur, das war keine Einladung für erneutes Stalking. Oh, bitte nicht.

25. März 2016

Arsch mit Hütchen

Ich habe noch bis einschließlich Montag frei, mir ist nach extrem gammeln und Bier.

Meine Mutter ist mit meiner Schwester bei meiner Oma in Russland über die Ferien und bis auf die Tatsache, dass ich täglich zu deren Katze fahren muss, damit die nicht vollkommen alleine und hungrig sein muss, steht es momentan ganz gut.

Heute wird (R) wohl zum ersten Mal bei mir im Auto mitfahren. Er hat Geburtstag und wollte Burger essen gehn. Und da er sich sonst einschließt, betrinkt und in Selbstmitleid zerfleischt, dachte ich mir, ich schlepp ihn irgendwohin. Er ist jetzt glaube ich die dritte Person, außer meiner Mutter und Schwester, die ich irgendwohin mitnehme. Ich hab da irgendwie eine komische Hemmschwelle, Menschen im Auto zu haben. Ein komisches Gefühl irgendwie, aber naja.. Irgendwie muss man sich ja auch daran gewöhnen.

In diesem Sinne..

Regenbogen

Katzenöhrchen

Blutwurst

Tomaten und

Apfeltasche!

:3

17. Februar 2016

(T) und anderer Kram - Gedankenkotze erneut :)

Ja schon, aber nein.

Ehrlich, eigentlich gerne, aber nicht mit dir.

Normal sofort, aber nicht morgen.

Eigentlich freue ich mich, aber nicht so.

Vielleicht bin ich wählerisch, obwohl mir das nicht zu steht, vielleicht macht mich das hässlich - innerlich. Aber verdammt nochmal, es interessiert mich nicht, ich hab keinen Bock auf dich und es ist an der Zeit dich mit einer Lüge ein für alle Mal weg zu stoßen, obwohl du nicht mal annähernd nah genug dran warst - woran auch immer.

Es tut mir nicht mal Leid. Du nervst. Du stellst blöde Fragen. Und überhaupt schäme ich mich beinahe dafür, dir jemals geantwortet zu haben.

Manchmal frage ich mich schon, welche Psychodiagnose ich bekommen würde, würde ich mit meinen Gedanken an die reale Öffentlichkeit treten.. Wäre ich depressiv? Hätte ich eine Persönlichkeitsstörung von wegen Borderline, weil wegstoßen und fest halten um jeden Preis? Etwa Schizophrenie, weil ich höre und sehe und spüre und doch Realitätsverluste erleide? Würde ich an einer Panikstörung leiden bezüglich Panikattacken?  Wäre ich gar ein Missbrauchsopfer, würde man sich die Verhaltensmuster, Ängste, Flashbacks ansehen?

Und wer zum Teufel bin ich, so zu tun, als hätte ich Ahnung von all dem, so lange es nirgends vermerkt ist, dass mit mir etwas nicht stimmt?

Es reicht, dass ich mir selbst genug Stempel aufsetze.

(T), du bist nicht der Typ Mensch, der in mein Leben passt.
Es ist mir egal, wie das klingt.
Und wenn du das lesen würdest, würde es mich nicht im Geringsten interessieren.
Ich bin irgendwie eklig zu dir, dabei hast du nichts getan.
Außer ab und zu Grenzen überschritten, die für normale Menschen nunmal keine sind.
Und da mich noch nie irgendwer verstanden hat in all den Verhaltensmustern, die ich an den Tag lege..
Tja, fuck off.

Erschreckend finde ich schon lange nicht mehr, dass sich all das immer wiederholt mit jedem Menschen in meinem Umfeld, ob männlich oder weiblich. Erschreckend ist, mit was für einer Gleichgültigkeit ich all das denken und niederschreiben kann.

Und das es ernsthaft nicht gelogen ist, wenn ich hinterher sage, das mir weder etwas noch jemand fehlt.

Außer (J), ich lieb dich. Ich denk an dich. Bald sind es 5 Jahre. Und ich erfrage immer noch deinen Rat, sehe dich in anderen Menschen. Ich danke dir so sehr dafür, dass es dich gab. Und immer noch gibt- in meinem Herzen.

Bizarr, dass ich an denen hänge, die mich verließen, jedoch die los haben will, die (um jeden Preis) bei mir bleiben (wollen).

28. Dezember 2015

Naaaa, wo warst du so lange? Willkommen, willkommen!

Habe in diesem Post wenig Niveau bewahrt - aber irgendwann ist halt auch gut, was? Entschuldigt bitte..
 

Verehrte Damen und Herren,

darf ich vorstellen..

MEIN ABFUCK!

Ich kündigte ihn ja bereits an, zum Glück habe ich mich noch an Weihnachten zusammen reißen können zwecks Arbeit und so.. Aber hey! Vor einer Stunde ging es los und es hält an und ich weiß nicht, ob ich es gut oder schlecht finde.

Ich trinke Bier, ich tanze durch die Wohnung, ich werfe mit Schimpfworten um mich und steche mit einer stumpfen Schere auf einen gewissen Karton mit einer gewissen Bedeutung ein.
Aber solangs nur Gegenstände sind..

Es ist wie eine.. Erleichterung.. Und gleichzeitig.. So labil und offen und.. darf bloß keiner sehen.

Wie ich hier sitze, mich entscheide nach nem guten Jahr wieder meinen Acc auf Fb zu aktivieren - einfach so.. Und dann.. stoße.. auf.. Na? GENAU.. Mister RIGHT!

Ich würde so gerne behaupten, ich wäre betrunken oder in Trance oder.. betäubt anderweitig.
Aber selbst wenn.. muhaha, wäre das etwa eine Argumentation?

Bullshit, was ich hier laber.

Aber er hat mir persönlich ja nichts getan, da darf ich doch mit ihm reden! - wer erinnert sich?

Ich lache lauthals auf und Tränen strömen über mein Gesicht, dann nehme ich einen Schluck aus der Flasche und stelle gut gelaunt meine Wohnung auf den Kopf.

Du kleine verdammte Hure.. Reden nennst du das, ja? Er hat dir nichts getan, da kann man ja reden.. Er hatte nen J, da ist es doch klar, dass man mit raucht, was? Und wenn man Hunger hat, lutscht man Schwänze, denn man muss den Mund ja irgendwie voll kriegen, was? Du dreckiges Miststück. Du, ausgerechnet. Ich bin sowas von fertig mit dir.

Anders Artig, ja? Eher Ab Artig, findest du nicht? Netter Name, kleiner Wichser. Verzeih, ich habe keinen Anstand mehr übrig für dich. 

Für euch alle, die da mit mischen.

Fickt euch.

Fickt euch.

 Es geht mir gut.

Es geht mit gut.

Es geht mir so verdammt gut. 

5. November 2015

Ist das sone Phase oder was geht wieder ab?

Hast du heute Zeit?

-Nein.

Und du, hast du heute Zeit?

-Nein.

Was ist mit morgen?

-Nein, da besuche ich meine Oma.

Und du? Nächstes Wochenende?

-Nein, da besuche ich meine Oma..

Kannst du heute für ein paar Stunden?

-Ne, bin mit einer Freundin verabredet!

Und wie siehts mit morgen aus?

- Da bin ich auch schon mit einer Freundin verabredet..

Und was ist mir dir, kannst du die Woche mal?

-Nein, die Woche ist schon alles zugeplant. Nächste Woche?

Wann?

-Ich schreib nochmal..

Hast du die Tage Zeit, ich hab endlich mal wieder frei!

-Ne, ich fahr nach Berlin..

Wie siehts denn im Januar bei dir aus, kannst du da Urlaub nehmen?

-Nein, da zieh ich um.


Man darf mir ruhig auch ins Gesicht sagen, dass plötzlich alles und jeder nichts mehr mit mir zutun haben will. Ich erspare mir und euch die Anzahl der gefragten Menschen mal dezent...

Hahaha.
Haha.
Ha.
....

4. November 2015

Der Vergangenheit absichtlich die Türe öffnen - was genau habe ich eigentlich vor?

Entweder mein inneres Ich will mir wieder etwas antun oder es ist ganz einfach dumm.

Ich habe (M) angeschrieben und letztendlich hat sich bis jetzt noch nichts ergeben und angesichts aller Tatsachen, die letztes Jahr geschehen sind.. Weiß ich nicht, was ich eigentlich erwarte.
Schmerz? Eine Erleuchtung? Oder bin ich einfach nur verzweifelt und will mir selbst ins Gesicht schlagen?
Sicher ist, dass sie sehr auf Abstand geht, was auch okay ist.
Aber den kompletten Schuh zieh ich mir wegen dem Vorfall nicht an.

Ich war angepisst, habe mich im Stich gelassen gefühlt. Wollte es irgendwie klären und habe dann dafür bezahlt, indem ich in der Bahn Menschen beleidigt, Panikattacken und Heulkrämpfe unterdrückt habe und zu Hause in eine Art Trance verfallen bin.

Habe versucht vorher ein Gespräch zu führen, habe aber keine Antwort mehr bekommen.
Die Zeit hatte sie sich nicht genommen, meinen Rock anstandslos bei sich behalten und mir an den Kopf geknallt, ich wäre wie (T). Witzig, mich mit einer echten Bitch zu vergleichen, wie sie im Buche steht.

Vielleicht ist mein Leben momentan zu langweilig.. Oder einfach nicht kaputt genug, haha.

Das mit (T) hat sich auch mehr oder weniger geklärt. Er weiß nun, dass ich auf Nichts hinaus bin, auch nicht mit ihm. Ich kann nicht mehr tun, als meinen Standpunkt festhalten. Bin mir zwar nicht sicher, in wie weit es ankam und wie er sich verhält, wenn wir uns irgendwann wiedersehen..
Aber das ist meinem Kopf gerade sowieso zuviel.
Soll er doch - ich habs endlich ausgesprochen. Und mehr geht ihn in die Richtung auch nicht an.

Ach (M), ich weiß nicht, wieso ich dir schrieb. Zeitverschwendung? Es wird eh nicht mehr so, wie es war.. Das ist okay. Nichts neues. Aber tu doch nicht so, als müsste ich mich vor dir niederknien und um Verzeihung bitten... Das ist dann doch irgendwie.. lächerlich.

1. November 2015

Wie kann man so feige sein - so dumm - so armselig..

Ich wusste es.. Ich wusste es.

Und trotzdem.. Habe ich dem Treffen zugestimmt, es zugelassen.
Drei Tage vorher habe ich mich darauf gefreut.
Zwei Tage vorher wollte ich nicht mehr.
Einen Tag vorher habe ich mich wieder gefreut.
Am selben Tag hatte ich morgens noch überlegt, abzusagen.
Mittags wieder gefreut.. Und abends habe ich mir gedacht, dass ich das Alles nicht will.

Und dann war er hier und ich war.. froh? Und dann war ich.. angespannt..
Und danach wieder alles gut.
Und jetzt gerade.. Habe ich davon geredet, ich wäre zu müde.
Zu müde dafür, dass er hier übernachtet.
Obwohl ich eigentlich selbst davon ausging, habe ich ihn nach Hause geschickt.
Dabei könnte ich noch locker.. einige Stunden wach bleiben.

Er ist eine Mischung aus (A), wie er damals war.. Und (R), wie er es heute ist..
Und teilweise vielleicht sogar wie Er , aber dafür kann er nichts.
Dafür kann niemand etwas, außer mir und meinem Verstand.

Es tat mir Leid, weil ich sehr wohl gemerkt habe, dass er mich küssen wollte.
Zum Abschied, einfach, weil man das ja so macht..
Oder in meinem Fall eben nicht.

Ich wollte es versuchen, ich wollte wirklich, bis ich mitten drin steckte und merkte, dass ich das nur versuchen wollte, weil ich der Meinung war, dass ich das MUSS.

Ich habe mir.. mit dem sauber machen der Wohnung und dem überlegen um mein Wohlbefinden bezüglich Klamotten usw soviele verdammte Gedanken gemacht, obwohl das gar keinen Sinn ergibt.

Ich WILL mich ja wieder hübsch machen, mich freuen, lange wach bleiben, um bloß keine Sekunde mit einem Menschen zu verpassen - wie früher.
Aber shit, es geht einfach nicht.
Nicht bei ihm und auch sonst nicht.. Nicht ohne all diese Gedanken.
Ich glaube, ich muss ihm morgen über Whatsapp zumindest schon mal ehrlich schreiben, was geht und was nicht. Und verlangen darf ich von ihm schon mal gar nichts, wer bin ich denn..

Ich fühl mich so widerlich, wenn ich daran denke, wie ich da sitze, neben ihm..
Und bemerke.. STOPP, nein. Ist nicht. Ist einfach nicht.

Das habe ich seit der Trennung von ihm eigentlich jedes Mal.
All die Jahre.. all diese 5 verdammte Jahre.. Egal, ob diese Personen ihm ähnlich sahen..
Oder eben nicht. Mittendrin legt sich einfach ein Schalter um.
Mir ist kalt. Mir ist innerlich so bitter kalt. Und schlecht ist mir.
Ich wunder mich nun wirklich über gar nichts mehr..
Ich bin so falsch.
Ich muss das aufklären.

Wenn er es als eine Art Distanz sieht, dass ich weder auf das eine noch das andere eingehe, aber mich nicht darauf anspricht.. Dann will er es evtl nicht wahr haben.
Aber ich muss es wahr haben.
Und den Mund aufmachen.

Oder mich verkriechen.. morgen den ganzen Tag.. Und Handy aus.
Feige, falsch.. Armselig.

Es ist immer wieder so, als würde ich mir selbst in die Fresse schlagen, jedes Mal aufs Neue..
Ich merke es doch, ich weiß es vorher..
WAS ALSO IN GOTTES NAMEN KAPIERE ICH LETZTENDLICH DARAN NICHT?!

Ich habe im Moment keine Zeit und keinen Raum und keinen Kopf für irgendetwas anderes, außer meine Arbeit und mein Leben und das ist auch okay, ich beschwere mich nicht.
Ich sollte die armen Menschen in Ruhe lassen..

Irgendwann 2010 oder 2011 habe ich einen Post darüber verfasst, dass ich ein emotionaler Blutsauger bin. Dieses Verhalten kehrt zurück - dabei will ich das nicht.

Es ist zum kotzen, ich bin zum kotzen..
Ich bin nicht fair, ohne wirklich etwas zu tun bzw nicht zu tun und es passt mir nicht.
Das heute, das war nicht ich.
Ich weiß nicht, was da los war.

Und selbst jetzt denke ich mir, neben ihm liegen wäre schön, wäre nicht so einsam.
Aber fuck - dann muss ich zuhören, antworten, lachen, mich bewegen oder eben nicht und morgen früh weiß ich jetzt schon - hätte ich da keinen Bock mehr drauf. Und dann? Lächeln und hoffen, dass er sich so schnell wie möglich verpisst?
Lieber schläft er heute zu Hause und.. erspart sich selbst meine Wenigkeit..

Ich seh schon, ich werd wieder kaum schlafen können..
(T) es tut mir wirklich abartig Leid und ich wünschte wirklich, ich wäre nicht zur Hausparty gekommen.. Dir wäre einiges erspart geblieben. Es tut mir so verdammt Leid..
Aber bevor es noch schlimmer kommt, werde ich etwas unternehmen.
Liebe bemerke ich irgendwann einen Fehler und leide selbst, als das ich merke, was geschieht und mit Gefühlen spiele - so bin ich nicht.


27. Oktober 2015

Schicksal, Zufall, magische Kräfte..?

Ich sitze auf dem Balkon und denke nach.
Draußen ist es verdammt neblig.. Und genau so fühle ich mich ebenfalls.
Es war nicht unbedingt okay, aber es war jetzt auch nicht verwerflich..
Ich denke an (T), aber nicht an ihn direkt sondern an seine Art.
Und an die Ruhe neben ihm.
Ohne etwas von im perönlich zu wollen, aber ich habe das Bedürfnis, alle Nähe aus ihm auszusaugen.. Traurig ist das..

Und ich dachte daran, dass es blöd ist. Ziemlich blöd.
Als ich rein ging, bekam ich eine Nachricht von ihm.
Hab mich sehr erschrocken, denn das kam unmittelbar, nachdem ich zu Ende gedacht hatte.
Ich schrieb ihm, dass es gruselig ist, weil ich gerade an ihn dachte.

Und dann dachte ich im nächsten Moment an (R) und daran, dass ich am liebsten mit ihm ein Bier trinken würde, die Onkelz hören und einfach reden über Belangloses..

Und auf einmal meldet sich dieser (R) in genau diesem Augenblick.

Ich bin wie eine Wahnsinnige aufgesprungen, bin durch die Bude gerannt wie eine Irre und hab außer Fuck und Shit und Was ist das? Was passiert hier? nichts rausgekriegt.
Muss komisch ausgesehen haben..

Selbst mein Kater ist dadurch aufgedreht..

Was für ein Abend..

25. Oktober 2015

Von der Angst, sich selbst zu zerstören.. Bevor es die anderen tun.

Drei Sachen. Gedanken schweifen aus, als ich in der Bahn sitze.
Es ist nicht schön, sich die Wahrheit eingestehen zu müssen.

Er

Er will mich nicht mehr. Und ich will ihn nicht mehr. Und das soll auch so sein.
Was mir bei all dem Angst macht: Vielleicht bin ich tatsächlich an mehr Schuld, als ich je zugeben wollte. Was, wenn.. Ich wirklich zuviel wollte, zuviel verlangt habe. Zuviel selbstverständlich war.
Was, wenn nicht nur er mich, sondern auch ich ihn zerstört habe..
Vielleicht war ich einfach zuviel.
Es war immer klar, dass er der Dreckskerl war, der mich mit einem Trauma hat liegen lassen.
Dass er derjenige war, der mir mein Leben genommen hat, immer wieder aufs Neue.
Die Tatsache, dass ich möglicherweise einfach nicht.. Nicht zu ertragen bin, kam mir zwar in den Sinn, aber es war immer einfacher zu sehen, was er mir angetan hat.
Aber was, wenn ich ihm auch.. Etwas angetan habe. Was, wenn ich mit meinem sein einfach.. Menschen und vor allem ihn dazu getrieben habe, so zu mir zu sein, weil man mit mir anders einfach nicht kann? Ich rede nicht davon, dass ich es verdient habe.. Sondern davon, dass man wegen mir selbst gar nicht anders zu mir sein kann..

T  und die Liebe

Zum ersten Mal sah ich dich so (T). Vorher war mir nie aufgefallen, wie du eigentlich bist.
Klar, wir haben gestern zum ersten Mal eine Unterhaltung nach der anderen geführt.
Und ja, du hast mich fasziniert. Aber wieso - das weiß ich nicht. Ich habe irgendwann immer mehr und mehr in deiner Nähe sein wollen, einfach so. Und ich habe die Unterhaltung in deinem Zimmer extra ausgezögert, ich war wirklich interessiert an dem, was du mir über deine Sammlungen erzählt hast. Und ich wollte dich beeindrucken - wie traurig.. Irgendwie.
Als wir den Film angefangen haben und ich neben dir in deinem Bett gelegen habe und du anfingst, mich zu kitzeln.. War klar, dass hier irgendetwas passiert. Schon vorher - als dein Nachbar gegen 2 Uhr morgens auftauchte und sich mit dir unterhielt und ich daneben stand.. Musste ich mir erschrocken eingestehen, dass ich dich für mich allein haben wollte.
Wie lächerlich - ich wusste.. nein ich weiß nichts über dich. Vom kennen ganz zu schweigen..
Und doch.. wollte ich, dass er geht. Wollte bei dir sein, dir zuhören, einfach.. da sein.
Solche Momente gab es viele, in diesen wenigen Nacht- und Morgenstunden.
Und während wir so rumgeblödelt haben, habe ich immer wieder krankhaft inne gehalten.  
Was tue ich hier? Er will etwas von dir.. In wie weit ist das Ernst?
Ich habe dir Fragen gestellt, die wahrscheinlich.. dämlich waren.
Aber von mir ist nicht viel zu erwarten, wenn ich.. Mich hingezogen fühle.
Nicht viel, außer Angst.
Zwischen uns wird nichts laufen. Aus uns wird nichts. Weil es nicht passt, und doch..
Denke ich seit dem ich ins Auto gestiegen habe daran, wie du mich am Rücken streichelst und ich mir tausend Sachen vorstelle.. Aber nichts tue. Nur da liege und hoffe - flehe, dass es nie zu Ende geht.
Wie armselig kam ich mir vor, als ich.. nicht einschlafen konnte, nicht wollte.. Dabei war bereits 6 Uhr morgens und bald musste ich wieder los. Und als ich (P)s Schritte auf dem Flur hörte und davon wach wurde.. Wusste ich, es ist vorbei. Noch die eine Zigarette draußen auf der Terrasse, im grauen, trüben Licht.. Das Feuerzeug, das ich dir gab und es wieder aus deiner Hand nahm und es nicht verhindern konnte, an deinen Fingern entlang zu streichen - unauffällig. (P) hat wahrscheinlich nichts geahnt und ich weiß nicht, ob er irgendetwas davon mitbekommt.. Solange ich nicht angesprochen werde, ist es okay. Und dieser Moment, in dem (P) meinte, ob wir los sollen.. Und ich mich zwang schnell darauf mit einem Ja, wenn du bereit bist..? zu antworten, obwohl ich schreien wollte..
Hinaus in die Welt, so laut ich kann, dass es zu schnell geht.. Das ich zurück in dieses Zimmer will, zurück in deine Arme und einfach nur da liegen, aufgefangen werden.. Dieser Moment tat weh.
Dich zum Abschied zu umarmen, dich anzusehen und zu wissen - zu fühlen, dass wir es so simpel wie möglich gestalten, damit es nicht seltsam wirkt.. Und dann die Treppe herunter zu steigen, mich unauffällig umdrehen, während ich die Tür hinter mir schließe und einen Blick nach oben werfe, nur in der Hoffnung, einen Blick von dir aufzufangen, dich noch einmal anzusehen und alles in diesen Moment zu legen, was möglich ist..
Es ist vielleicht dramatisch, aber so sieht es in mir aus. Und auch wenn ich weder von Liebe noch von Beziehungsgedanken reden kann, kein sexuelles Interesse von meiner Seite besteht und auch sonst.. Ich mir absolut nichts in diese Richtung vorstellen kann..
Habe ich mich trotzdem irgendwie geborgen gefühlt. Was würde ich dafür tun, heute abend einfach neben dir zu liegen, nicht zu sprechen, an nichts zu denken.. Egal, ob du davon ausgingst, dass wir miteinander schlafen oder sonst was passiert..
Ich bin einfach abgrundtief gestört. Empfinde und kann nicht zuordnen. Und wenn doch, dann total unverständlich. Schreibe beinahe eine Liebeserklärung, obwohl es damit nichts zutun hat..
Und muss mir nun zum ersten Mal wirklich eingestehen..

Ich
...
bin
...
einsam.

Und das will ich nicht sehen und ich will es da nicht stehen haben, aber ich werde jetzt nichts löschen. Es bleibt, weil es so ist. Weil ich nicht mehr brauche, als eine Person, die da ist. Nichts verlangt, sich zu nichts verpflichtet und sich nicht in mich verliebt, während ich ekelhaft kalt zu ihr bin, weil ich es anders nicht mehr kann.
Ich könnte heulen bei der Erkenntnis, dass ich allein in der Küche sitze, während meine Lichterkette an der Wand warmes, dumpfes Licht in den Raum strahlt.. Und ich diesen Text hier tippe in dem Wissen, dass sich dadurch auch nichts ändert..

Freunde

Es kann nicht sein, dass alle gegen mich sind. Das ist unmöglich. So ist es einfach!
Und deshalb.. Mache ich etwas falsch. Ich bin eventuell schwer auszuhalten oder.. schwer gern zu haben. Oder..
Was mein genaues Problem ist, weiß ich nicht. Aber Fakt ist, dass sich letztendlich jedes auf irgendeine Weise abwendet. Auch wenn es nur darum geht, sich ein halbes Jahr und länger nicht zu melden. Ich war so oft traurig, dass man nicht an mich dachte, als man eine Gruppe organisierte. Oder dort feiern war oder dort gammeln war oder oder.. Und wenn ich mitgenommen wurde, dann eher aus dem Affekt heraus. Mich anschreiben und etwas ausmachen ist Fehlanzeige.
Ich habe immer deprimiert da gesessen und mich gefragt, was das für "Freunde" sind. Und dann habe ich mir immer wieder gedacht - egal. Ich nehme das zu persönlich, wahrscheinlich haben sie es nur vergessen. Oder es ging nicht. Und außerdem muss ich nicht überall dabei sein.
Aber irgendwann war ich nirgends mehr dabei. Und selbst das gestern.. Und heute.. Selbst (P) war es wohl zuviel mit mir. Obwohl ich eigentlich.. nichts getan habe. Aber ich bin nicht cool wie (F) oder einfallsreich wie (L) oderoder.. keine Freundin, die man ewig kennt.. Keine, mit der man groß was anfangen kann. Eher.. als Mitbringsel.. Oder.. Ersatz.
Wir sehen uns.. Freitag dann oder? - Ja.. äh.. wir schreiben nochmal.
Freitag stand eigentlich fest, seit nun fast einer Woche.. Aber zwei Tage hintereinander etwas mit mir zutun zu haben scheinen selbst ihn zu überfordern.

Aber wisst ihr.. Ich würde es mit mir auch nicht lange aushalten. Nicht, seit ich (A) damals in die Arme gefallen bin und liegen blieb und das aus mir wurde, was ich heute bin..

20. September 2015

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Ich hab schon seit einiger Zeit an einigen Wochenenden hintereinander deinen Ex gesehen..

Ich werde auf einmal so müde..

Also (A)..

Was ist das? Mir wird warm.. mir wird kalt.. nichts anmerken lassen.

Und naja, er war eben im Club xXx und in der Bar xXx.
Stand da einfach mit (D) und hat einen geraucht. Und naja, dann stand ich eben auch dabei.

Wo sind die Menschen hin? Soll ich heim? Ich muss hier raus. ICH MUSS HIER RAUS.

Ich meine, er hat mir persönlich ja nichts getan.. Also.. da darf ich doch mit ihm reden..?

Sieh nach unten, ist der Boden etwa verschwunden? Moment.. atme.. atme.. Verschwinde hier. Das darf keiner sehen!

Ich muss mal kurz.. Ich muss mal kurz an die frische Luft..


Draußen angekommen schwanke ich auf die Bank, die hintere, je weiter weg, desto besser.
Ich setze mich, ziehe mir meinen Cardigan drüber und..
Und nichts.
Außer Tränen. Tränen, die hochsteigen. Tränen, die ich herunterschlucke.
Tränen, denen ich verbiete, sich zu zeigen.
Dann die Atmung. Kontrolle. Kontrolle. Kontrolle.
Atmenatmenatmenatmen..

Ich zünde mir eine Zigarette an. Und dann.. starre ich nur noch vor mich hin.
Da darf ich doch mit ihm reden.
Es lag so viel Rechtfertigung in ihrem Ton.
Und soviel Schmerz in meiner Brust.

Erst war da (J), die sich ihm, als wir frisch zusammen waren an den Hals geworfen hatte, in dem Moment, in dem ich mich zu jemand anders umdrehte. Danach kam (V), vor der er den Kommentar hat fallen lassen "Wenn du mich allein mit ihr lässt, bist du selbst Schuld.." ..
Und dann war da die Kontaktaufnahme und vor allem nicht mal ein Ansatz von Ablehnung von (T), die plötzlich auf Fb dicke war mit ihm, obwohl sie wusste um meine Qualen mit ihm, wusste, dass wir frisch getrennt waren.
Und nun ist da (S), welche für Gras alles tun würde.

Nein, Frauenfreundschaften liegen mir garantiert nicht. Beziehungen liegen mir ebenfalls nicht.
Mir steht das alles einfach bis zum Hals.

Als wir das letzte Mal frisch zusammen kamen, trafen wir uns mit (S).. Und sie hat mich angeschrien, mitten in der Stadt vor all den Leuten, vor ihm.
Wie ich nur so blöd sein kann, wieso ich mich auf ihn einlasse, ob ich vergessen habe, was war..
Und jetzt.. Darf sie ja mit ihm reden, denn da war persönlich nichts?
Es ist ja nicht so, als würde es mich jucken, mit wem er wo ist und was er tut.
Und es ist auch nicht so, als würde ich ihr verbieten wollen, dabei zu stehen.
Zumal ich weiß, wie weit sie für Gras gehen würde.
Aber das sie damit auch gegen mich geht?

Vor den Ferien hatte er die Info bekommen, ich würde nach Frankfurt ziehen und einen Nachmieter suchen. So draist, wie nur er sein kann, wollte er meine Wohnung. Er sagte mir nicht, wer ihm das erzählt hat. Aber letztendlich passt nun alles zusammen.
Sie interessierte sich nie für das, was ich je sagte zu ihr. Und sie mischt sich gerne ein.
Und hops, ein paar Dinge vertauscht und ihn vollgelabert..

Ich bin nicht mal überrascht.
Aber.. durcheinander?

Ich weiß, wieso ich mich damals für dieses bestimmte Tattoo entschieden habe.
Damit ich mich selbst daran erinnere, wie falsch Menschen um mich herum waren und es heute noch sein können. Ich bereue es kein bisschen, immer mehr bestätigt es mich.

Ich bin schnell aus der Situation geflüchtet, weil ich nicht sofort auf Angriff gehen wollte.
Ich wollte erst nachdenken und nicht im Affekt handeln.

Aber es steht fest - ein Mensch mehr, dem ich nun aus dem Weg gehen werde, sollte ich sie irgendwann einmal wieder sehen..
Ich hab es so satt.

Und die Schlussfolgerung, dass er scheinbar tatsächlich hier runter nach xXx gezogen ist..
Hilft mir bei meiner Paranoia nun wirklich nicht weiter..         

6. September 2015

Wirrwarr - nur Gedankenspiel

Zunächst einmal :
Es tut mir ehrlich, wirklich unfassbar Leid, ihr lieben Menschen da draußen.
Momentan bekomme ich es einfach nicht hin, all die Kommentare zu beantworten,
einige von euch warten bereits zwei (?) Monate und mittlerweile werden manche Dinge wohl auch nicht mehr aktuell sein. Ich möchte euch einfach wissen lassen, dass ich weiterhin jeden Post von euch lese, ehrlich.. Und ich denke an euch!

Am 1.09. habe ich in der neuen Einrichtung angefangen. All die Konzentration und Kraft und Geduld und Zeit widme ich zur Zeit dieser Arbeitsstelle.. Jetzt habe ich erst einmal drei Tage frei und meine Fußgelenke können sich halbwegs vom vielen Laufen und den langen Fahrwegen erholen.
Die letzten Tage habe ich um 10 Uhr angefangen und bis 21 Uhr gearbeitet.. Es hat mich selbst erstaunt, wie wenig mir diese Stundenanzahl ausgemacht hat, wobei ich mir dessen natürlich von vorne rein bewusst war..
Jedenfalls sind die Kollegen bis jetzt sympathisch und auch sonst habe ich ein recht gutes Gefühl. :)

Heute abend habe ich mich mit (J) getroffen.
Ein wenig seltsam wurde es - aber nicht negativ seltsam - als "Witze" und "Sprüche" kamen,
die ich so von ihm nicht gewohnt bin.
Ich weiß, dass ich einen großen Fehler machen würde, sollte ich irgendetwas in all das hinein interpretieren. Deswegen werde ich das bei ihm auch nicht ansprechen und mich auch sonst nicht hineinsteigern. Allerdings sind das die Art von Gedanken, die erst niedergeschrieben werden müssen,
bevor ich bereit bin, diese irgendwo in meinem Kopf zu verstauen und denen auch keine Beachtung mehr zu schenken.

Als wir eine Art Szene inszinieren wollten, eine dieser typischen Art, bei der sich Pärchen lautstark in der Öffentlichkeit streiten, nannte er mich aus Spaß "Schatz". 
Dieses Wort habe ich das letzte Mal vor anderthalb Jahren im Bezug auf mich gehört und war erst einmal wie erstarrt. Es fühlte sich zuerst an, wie eine eiskalte Ohrfeige, dann plötzlich so vertraut und letztenendes machte es mich traurig. Danach bekam ich Angst und habe das Thema gewechselt. Das man dem null tiefere Bedeutung zuschreiben kann, darüber braucht man nicht einmal drüber nachdenken. Aber die lange Zeit dazwischen und die Erinnerungen kann ich nicht abstellen.
Als wir dann irgendwann an einer Art Statue vorbei gelaufen sind, teilten sich bestimmte Gedanken. Das wir uns gut verstehen und recht ähnlich sind, was solche Dinge angeht, ist nach 5 Jahren Freundschaft nichts Neues, nur war selbst das an diesem Abend etwas beängstigend.
Da er mit dem Roller in der Stadt war, wollte er mich nach Hause fahren, der Grund war an sich nur, weil ihm Roller fahren Spaß macht - auch wenn das leicht bescheuert klingt. Da ich mich kaum daran erinnern kann, jemals ernsthaft auf einem Roller mitgefahren zu sein, hatte ich Schiss.
Das ist bei mir sowieso ständig der Fall, wenn es um bestimmte Vertrauenssachen geht.
Es ging auch alles gut und schlimm war es ebenfalls nicht. Aber die Situation, der Moment, ..
Irgendwie spinnt mein Kopf gerade. Und ich sage mir andauernd, wie dämlich all diese Gedanken sind. Ich habe mich kurz gefragt, ob ich vielleicht damals die Freundschaft erzwungen habe, um mir selbst erst gar nicht die Möglichkeit zu geben, auch nur im geringsten weiter zu denken.
Freundschaften sind mir durchaus wichtiger, zumal ich der größte Beziehungsloser auf diesem Planeten bin. Und trotzdem kommen all diese Vorstellungen, Möglichkeiten und Gedanken und Empfindungen immer mal wieder.
Vielleicht fehlt mir so langsam tatsächlich etwas. Und vielleicht muss ich mir eingestehen, dass es langsam wieder Zeit wäre, zumindest mal wieder in solch eine Richtung zu gehen.

Und eigentlich habe ich keinen Plan, was ich da gerade getippt habe und ob es satzmäßig Sinn ergibt und.. ob ich gerade im allgemeinen Sinn ergebe..
Außerdem will ich dem Text auch direkt wieder wiedersprechen..
Ich kann es so nicht stehen lassen. Also nicht im Kopf. Ich weiß, dass ich nichts von ihm will und ich weiß auch, dass er genau so denkt. Und ich weiß, dass das alles Hirngespinste sind und ich mich nur im Kreis drehe. Aber solche Gedanken kommen immer wieder, weil ich Phasen habe, in denen ich zu sensibel auf Worte, Taten, Dinge, Menschen reagiere.
Und dafür gibt es ja diesen Blog, in dem ich mich zwar bei solchen Themen/Gedanken trotzdem immer wieder versuche zu rechtfertigen.. Aber zum Glück bin ich in der Hinsicht niemandem eine Erklärung schuldig. Das würde eh nicht gut gehen.
Und bevor ich mich weiter hineinsteigere, hört dieser Post auf.