Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!

28. November 2010

Plötzliche Gedankenüberflutung

Das ihr mein Leben im Grunde zerstört habt,  wisst ihr wahrscheinlich nicht.
Ihr habt mich 3 Dingen entrissen. Meinem besten Freund, dem Hund. Meiner geliebten Oma.
Und meinen Freunden zusammenhängend mit meinem Durchsetzungsvermögen,
das ich von Grund auf neu aufbauen musste/sollte.

Hier musste ich mich intensiver mit all dem Scheiß auseinandersetzen.
All diese Gedanken, taten und Worte
habe ich bis heute mit mir herumgetragen.
Habe versucht alles in meinem Kopf zusammenzuhalten,
fest zusammen zu pressen.
Wie sehr mich das Alles belastet hat,
weiß ich erst seit 3 oder 4 Jahren.

Immer, wenn es schon zu spät war (!!),
hast du dich dazu entschlossen etwas ändern zu wollen.
Geholfen hat es wenig.
Ich könnte jeden Tag mindestens 2 Seiten darüber schreiben,
dass ich nicht mehr kann/will.
Doch ich lass es, sag mir immer wieder,
dass ich da durch muss.

Sie haben durch das Stehlen dieser 3 Dinge
einen ruhigen und schüchternen Menschen aus mir gemacht,
jedenfalls wirke ich nach Außen hin so.
Innerlich verbrenne ich,
bringe mich und meine Gedanken um und schreie und flehe nach Etwas..

Das ich wohl nie haben werde.
[25. 11. 2010]

5. November 2010

Böser Tag

Er ist nun weg.
Gefahren und die Fernbeziehung fängt an.
Ich war sehr froh für ihn als er mir sagte, er hätte dort nun eine Chance.
Es ist seine Heimat, sein Zimmer. Sein Leben dort.
Er fühlt sich dort wohl und nun hat er die Möglichkeit endlich etwas durchzuziehen.
Ich habe ihn gebeten es mir zu versprechen.
Er sagte ja. Ich hoffe so sehr darauf, dass alles gut wird.
Diese Woche, die er nun bei mir war..
War glaube ich eine der schlimmsten, die wir je zusammen verbracht haben.
Depressionen und Wut..
Und das alles wahrscheinlich nur wegen dem Wissen im Unterbewusstsein..
Das es bald passieren wird.

Er hat gezittert, überall..
Als wir uns verabschiedet haben.
Schon wenige Minuten vorher tat er es.
Ich denke, um nicht zu weinen.
Aber letzendlich war er fast soweit.. Seine roten, traurigen, mit tränen gefüllten Augen..
Die mich ansahen und verrieten, wie schlecht es ihm geht.
Und dieser Mund, der versuchte noch das letzte Lächeln zu zaubern,
bevor ich die Tür schloss.
Dramatisch irgendwie, aber das ist bei mir ja standart..

Ich habe Angst, nicht da sein zu können wenn dort irgendetwas passiert.
Ich gehe nicht davon aus und ich wünsche es ihm auch nicht!
Ich will mein Leben mit ihm teilen..
Ich will bei ihm sein, aber das ist jetzt erstmal nicht mehr möglich.
Ich weiß nicht.
Irgendwie will ich weinen und irgendwie will ich es verdrängen.
Ich vermisse ihn jetzt schon..
Was ist dann in einem Monat?!

Wenn ich mir vorstelle, dass er nach Jahren wieder in seinem Zimmer ist.
Für eine wirklich längere Zeit als sonst.
In seiner Heimat, bei seinem Vater.
Ich kann das Gefühl nicht beschreiben,
aber ich kann mir vorstellen wie es ihm gehen wird..
Melancholie..

Es ist mein Teddybärchen.
Meins allein.
Und ich kann es nicht erwarten ihn wieder zu sehen.
Ich weiß, dass jetzt erstmal Abstand ganz gut ist.

Diese Woche war anstrengend genug, für uns beide.
 Aber dieses unsichere Gefühl ist noch da..

Ich werde in kleine Stücke zerrissen, vom Schicksal persönlich.
Aber das ist in Ordnung.
Das ist es mir wert..
Er soll es schaffen und ich glaube auch fest daran und werde ihm beistehen,
wenn er es möchte..
Wenn er mich brauchen sollte..
Und solange ich weiß, dass diese seltsamen Empfindungen, die wahrscheinlich sehr bald zu schlimmeren Schmerzen führen werden, einen relativ positiven Hintergrund haben..

Solange ich weiß, dass er dabei ist sein Leben auf die Reihe zu bekommen..

 Ist dies nicht umsonst..

17. Oktober 2010

Nein..

Verdammte Scheiße.
Wieso hast du mich damals wieder angeschrieben?
Wieso musstest du dich wieder bei mir melden?
Wieso um alles in der Welt wolltest du mich wiedersehen?
Ich bin diesen sexuellen Wahnsinn mit dir eingegangen,
weil ich NUR das Sexuelle wollte.
Nichts weiter.
Nur das!
Und jetzt?
Wir haben Zeit miteinander verbracht,soviel Zeit.
Du hast mir Dinge an den Kopf geworfen..
Dinge wie "du bist mir wichtig", 
du bist ein Teil meines Lebens" ,
ich bin froh, dass es endlich mal klappt mit einer Person - Zwischenmenschlich.." ...
Scheiße,warum?
Ich wollte dir nie glauben, 
nein verdammt ich kann es immer noch nicht wirklich.
Aber ich glaube, dass ich nun etwas begriffen habe.
Ich kann nicht mehr ohne dich.
Aber wie soll ich dir das verständlich machen?
Ja,ich meine es ernst.
Vielleicht sogar viel zu ernst..
Ich kann mir sehr viel mit dir vorstellen.
Zusammenleben, miteinander auskommen..
Dinge teilen und verdammt nochmal einfach nur dich haben.
Nein,von Liebe will ich nicht reden.
Kann ich auch gar nicht,absolut nicht.
Aber ich bin trotzdem hilflos.
Es tut weh, weil ich nicht weiß wie ernst du es meinst.
Ja,zusammenziehen usw..
Aber man kann soviel sagen.
Und es dann doch nicht einhalten.
Ich hab keine Ahnung,was ich jetzt tun soll.
Ich bin nicht fähig zu lieben, nicht mehr.
Naja,vielleicht irgendwann.
Ich weiß es nicht,vielleicht kann ich sowas doch..
Aber verdammt, es ist so beschissen !
Ich habe Angst so einen Menschen wie dich zu verlieren.
Ich habe Angst davor mich selbst zu verlieren und mich fallen zu lassen..
Sag mir,bin ich jemand für dich, dem du wirklich vertraust?
Bin ich jemand, bei dem du dich gut und sicher fühlst?
Darf ich überhaupt so eine Rolle in deinem Leben spielen?
Und welche Rolle habe ich eigentlich?
Warum sind wir so lieb, so nett zu einander?
Es beschäftigt mich zu sehr.
Weil ich keine Ahnung davon habe.
Ich bin ein verlorenes Etwas..
Auf der Suche nach einem Menschen,
der mich so will wie ich bin und mich niemals allein lässt,
mir zeigt das ich nicht ein verlorenes Etwas bin sondern meinen Platz gefunden habe..
Hast du deinen Platz gefunden?
Schaffen wir diesen ganzen Unsinn überhaupt?
Ich will kein vielleicht.
Ich will ein Ja oder ein Nein.
Ich finde es beängstigend so etwas zu fühlen.
Ich finde es beängstigend,
was mein Kopf für Sachen denkt.
Was mir alles in den Sinn kommt, verdammt.
Das will ich nicht.
Alles was ich wirklich will und brauche bist du.
Das muss ich mir wohl leider eingestehen,
auch wenn ich Angst vor deiner Reaktion habe und vor meinem Verhalten,
 wenn du das erfahren hast. Ich hab einfach riesenschiss davor!
Zum allerersten Mal komme ich mir bei dieser Sache
einfach nur beschissen und blöd vor.

Weil ich mir etwas eingestehen muss, was ich mir nicht eingestehen will.
Ist es Liebe?
Also das, was so wehtut?
Oder sind es einfach nur Schmerzen?
Oder ist es schon Liebe, wenn man sich nicht mehr sicher sein kann,
ob man ohne den anderen will?
Ich bin für Liebe und den ganzen andren Kram nicht gemacht.
Und ich will es irgendwie auch nicht, es ist einfach zuviel zur Zeit.
 Ja,was soll ich denn machen?
Gefangen im Wahnsinn, das passt wohl ganz gut zu meinem Leben.
Ich weiß, wie viel du mir bedeutest und was ich für dich tun würde
und das mir das alles sehr ernst ist und ich von dir hören möchte, was du darüber denkst.
 Weil ich echt nicht.. Also wirklich absolut nicht sicher bin,
was du dazu sagen würdest, wie du dazu stehst..
Was ich dir eigentlich alles gebe, wie sich das anfühlt..

[Fühlen.. Scheiße..] Joa, scheiße gelaufen.
Mehr kann ich auch nicht sagen. Es wäre wahrscheinlich nicht so schlimm,
wenn wir einfach "normale" Menschen wären die mal so und mal so fühlen, denken usw..
Aber das sind wir eben nicht.

Wir sind kaputte, verwirrte und davon keine Ahnung habende Menschen,
die es versuchen..
Aber ich hab das Gefühl, wenn wir nicht endlich richtig darüber reden,
wie weit das bei uns Beiden eigentlich ist..
Dann können wir gleich aufhören.
Ich will nicht aufgeben.
Ich will mir nur sicher sein.
Und vor allem will ich nicht davon laufen..
Denn wenn irgendwann irgendetwas passiert dann würden wir es vielleicht bereuen.
Zumindest ich würde es bereuen,
wenn du irgendwann weg sein solltest.
Mir sind diese Menschen um uns rum vollkommen egal.
Was sie sagen oder tun, ich glaub an dich und vertraue dir auch.
Aber ich weiß nicht, wie weit du hier eigentlich drinnen steckst.

Ich weiß es ja nicht einmal genau bei mir...

....

16. Oktober 2010

Gefühl..

Deprimierende Lage..
Alles hier zerfrisst mich von Innen,
es bringt mich einfach um.
Es ist Kälte in mir,
noch schlmmer als je zuvor.

Meine Schwester hat den Wunsch geäußert umzuziehen.
Aber das geht nicht, es klappt nicht.
Denn schon letztes Jahr hat man es uns verweigert.
Also was tun?
Ich weiß es nicht.
Ich weiß es einfach nicht.
Ich habe keine Ahnung,
wie ich das alles hinbekommen soll.
In den letzten Tagen habe ich mir gesagt,
ich werde es schaffen.
Ich habe schon immer alles irgendwie hinbekommen.
Und nun? Die Stimmung hier ist einfach schrecklich.
Jeder kämpft mit seinen Problemen.
Und ich, ich kann nicht mehr kämpfen.
Ich will hier raus, es geht nicht mehr.
Ich gehe hier ein, ich schaff es einfach nicht..
Und das Schlimmste ist,  das ich hier jetzt nicht raus komme.
Noch nicht oder niemals?
Ich kann schwer daran glauben hier rauszukommen.
Es wäre schön,
aber ich glaube nicht daran.

 Ich hoffe, dass es mit meinem Teddy länger hält.
Aber ich habe Angst,
weil mich langsam das Gefühl beschleicht,
dass das nichts wird.
Und ich weiß nicht warum..
Wer weiß, ob wir zusammen glücklich werden können.
Wer weiß, ob er mich wirklich braucht.
Und vor allem, ob ich ihn denn wirklich brauche?
Tue ich das?
Könnte ich ohne ihn leben?

Er sagte mal, ich wäre ein Teil seines Lebens.
Ist das nicht irgendwie schon so ein Beweis dafür,  dass er es nicht könnte?
Oder nur schwer könnte?
Und wenn ja,  hat das dann nicht irgendwie etwas damit zutun,
dass da mehr ist...?
Ich weiß es nicht und ich habe auch keine Ahnung,
was ich zur Zeit will.
Ich bin überfordert mit meiner Vergangenheit und mit der Gegenwart
und wenn ich jetzt an die Zukunft denke, dann krieg ich Panik.

Ich habe den Menschen immer versucht die Angst zu nehmen,
ihnen klar zu machen, dass man im hier und jetzt lebt..
Vielleicht stimmt das alles gar nicht?
Wo ist meine Kraft, mein Selbstbewusstsein?
Meine Freude an all den Kleinigkeiten?
Es waren immer Kleinigkeiten die mich wieder hochgezogen haben.
Und jetzt?
Ich bin vollkommen aufgelöst.
Ich wünschte mir irgendwie.. mit meinem Teddy darüber reden zu können.
Aber das Thema hatten wir schon mal.
Nur, das es sich diesmal so endgültig anfühlt.

Ich weiß nicht, was ich für ihn empfinde.
Und ich weiß nicht, was er für mich empfindet.
Und das ist ein Problem für mich,
weil ich keine Sicherheit haben kann.
Nicht, wenn soviel unklar ist.
Und doch klar irgendwie, alles widerspricht sich..
Ich kann mir jetzt keinen Mut zusprechen, ich kann es einfach nicht..
Und vielleicht kommt es bald wieder.
Vielleicht kann ich mich bald wieder auf den Balkon setzten,
in die Ferne schauen und lächeln.
Einfach, weil es klappt.
Weil ich am Leben bin und das Leben gut ist.
Einfach dieses Gefühl wiederbekommen,
das mal da war.
Wenn man all die Farben sieht,  die Wolken und die Luft spürt und all das.
Wenn man in sich selbst eine Ruhe gefunden hat..
und sich wieder sicher sagen kann :
Es ist gut so wie es ist und ich bin froh darüber.
Es ist schön, ohne Zweifel mit dieser Person zusammen zu sein.
Und ich bin mir sicher, das es einfach nur..

..gut ist.

Manchmal hätte ich einfach gern jemanden,  
der mir sagen könnte.. 
Das es wieder gut wird. 
Und dabei würde ich einmal so gerne aus der Stimme heraushören,  
dass dieser jemand wirklich daran glaubt. 
An mich glaubt..

13. Oktober 2010

Eifersucht

Böses Thema.

Gesunde Eifersucht ist doch in Ordnung - oder nicht?

Es fühlte sich ein wenig seltsam an das zu lesen.
Aber gleichzeitig war da nichts und wird auch nichts sein,
das weiß ich..
Also wieso dieses Gefühl?

Und vor allem..
Hat dieses Gefühl auch was mit "Liebe" zu tun?
Kann mir das denn niemand sagen?


Ich würde es so gerne wissen.

Ich habe für mich selbst beschlossen :
Wenn es sich für mich in meinen Gedanken nicht komisch anhört
oder nicht komisch anfühlt sondern richtig und gut..
Dann wäre es an der Zeit.

Ist das richtig?
Kann ich auch diesmal nach meinem Kopf gehen, nach meinem Verstand?
Denn mein verdammter Verstand hat viel zerstört, ohja.
Sehr viel.

Also weiter hoffen, das es - falls es geschieht - richtig sein wird?
Man weiß doch immer erst wirklich,
obs das Richtige war,
wenn mans riskiert hat..

Jaja,Gedankenkotze mal wieder..
Ich würde das lieber ihm überlassen.

 Nur manchmal kommt mir der Gedanke,
das er das auch lieber tun würde.
Bringt mich das alles noch um?
Oder werde ich zum ersten richtigen Mal und zugleich zum letzten Mal endlich fühlen können und mir sicher sein ohne Bedenken, dass es funktioniert?

Und was würde ich ihm eigentlich heute alles sagen,
wenn morgen die Welt untergehn würde?

Und was,wenn sie es schon heute Abend tut?
Und keiner etwas davon erfahren wird, es einfach ganz überraschend geschieht?

Hm.
Für immer in Ungewissheit leben mit dem ständigen "vielleicht"...
Oder sterben.

Scheiß Denken, verpiss dich.

8. Oktober 2010

Ich will alleine sein..

Ausziehen.

AUSZIEHEN !

Ich will weg hier,endlich weg.

Das wirklich Einzige,
was mich zur Zeit runterzieht ist die Wohnung,
die Anwesenheit von ihr und einfach dieses nicht-zu-Ruhe-kommen-können hier.

Hab genug davon,wann schaff ich es endlich?
Seit 11 oder 12 Jahren quäl ich mich hier herum.
Versuch nicht ständig an all diese Scheiße hier zu denken.
Aber wie soll man sowas anstellen,
wenn man egal wo man hinschaut einen harten Schlag in die Fresse bekommt?
Wenn egal wo man hinsieht sich Bilder breit machen,
sich in dein Hirn einpflanzen immer und immer wieder.
So, als würde ständig jemand an meinem Herzen herumschneiden.
Immer ein wenig tiefer.

Ja verdammt, ihr habt mich schon fast vollkommen zerstört.

Lasst mich in Ruhe.
Endlich in Ruhe !!

Ruhe..

5. Oktober 2010

Lied

Seltsamerweise eines der Richtung, die ich nicht so oft höre.
Doch der Text ist..
Naja, irgendwie erinnert es mich an manche Situationen.
An dramatische Situationen.

Als hätte ich nicht genug davon..

http://www.myvideo.de/watch/7691447/Eminem_feat_Rihanna_Love_The_Way_You_Lie

Schreiben um nicht zu weinen - 2.Oktober

Wenn ich jetzt reden würde,
müsste ich mich wahrscheinlich innerlich selbst beruhigen.
Damit ich nicht heule.
Es ist heute wieder einmal mehr als genug.
Kein Bock mehr eben.

An manchen Tagen ist das Verlangen einfach zu verschwinden stärker, als sonst.
Und heute ist so ein Tag.
Ich fühl mich nicht direkt scheiße.
Aber auch nicht unbedingt gut.
Ich würd' mich gern in Luft auflösen.
So wie der Rauch meiner Kippe vorhin..
Er ist so schön und leicht und fliegt davon, unaufhaltsam.
Bis man ihn nicht mehr sieht.

 Ja,fliegen.
Das werde ich wahrscheinlich nie so richtig.
Wie gern würd' ich jetzt weg.
Irgendwohin.
Ich werde wahrscheinlich nie wirkich aufhören zu schreiben..
Aber das ist okay.
Das Blatt Papier ist für mich eben immer noch der beste Zuhörer.
Ohne Widerspruch, Kommentar oder Rat.

Einfach nur Zuhörer.

30. September 2010

Einfach weg..

Alle Hoffnung, alles Glück.
Geht verloren, Stück für Stück..
Ich hätte es wohl nicht riskieren sollen.
Es bringt wohl nichts.
Ist auch egal.
Das war's. Schluss &' Aus.
Scheiß Chaos im Kopf, meine Laune verkriecht sich im Schrank.
http://www.youtube.com/watch?v=icUC32-0WuY

27. September 2010

Es ist gut so, wie's jetzt ist

Dieses Gefühl. Dieses unbeschreibliche Etwas. Ich fühl mich besser, sicherer.
Das ist schön.
Es ist immer noch irgendwie unglaublich. 
Irgendwann wird es passieren, irgendwann werde ich es sagen, weil ich es fühlen werde. 
Irgendwann werde ich mir sicher sein, dass diese Worte fallen müssen.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir gerade etwas vorlüge..
Ob es vielleicht schon so ist..
Aber irgendwie denke ich, dass es erst dann wirklich so ist,
wenn ich mich nicht seltsam dabei fühle darüber nachzudenken bzw es zu sagen.
Denn wenn ich es mir vorstelle, fühlt es sich noch nicht richtig an.
Oder habe ich Angst?
Vor der Reaktion?
Davor, das ich vielleicht etwas sage,
was ich nicht zurück nehmen kann, nie wieder..
Falls es sich als gelogen erweist? Als.. nicht wahr, nicht ehrlich..? Denn diese Dinge gewinnen für mich wieder an Bedeutung.
Ich könnte nichts sagen, - im Zusammenhang mit ihm und dem ganzen Emotionalen Mist- 
was ich nicht so meine.. Irgendwann..
Aber wir haben Zeit. "Alle Zeit der Welt.."
Ich wollte ein Ziel erreichen.
Ich wollte ihm unbedingt zeigen,
dass ich nicht so bin wie der Rest von denen, die er getroffen hat.
Sondern, dass ich an ihn und sein Inneres glaube..
So sehr, dass ich es weiter versuchen will.
Ich möchte zu ihm stehen, bei ihm sein und ihm sein echtes Ich zurück geben.
Es hervorlocken, mit allem, was mir möglich erscheint. Ich möchte die Person sein, bei der er sich wieder beruhigt, wenn er gestresst ist.
Ich möchte die Person sein, dessen Nähe er braucht.. Öfter als die Nähe der anderen Menschen.
Ich möchte einfach daran glauben, ein letztes Mal, dass ich daran glauben darf.
Dass ich hoffen darf. Dass ich riskieren darf. Dass ich riskieren muss.
Damit ich das erreiche, was mir soviel bedeutet.
Ich hab dich lieb.. <3

22.09.2010 - Ich weiß, wir wollten es uns nicht merken.

23. September 2010

22.September 2010

Ja.
Ein Tag, der wieder mal ziemlich verwirrend war..

Ich hatte versucht damit abzuschließen,
mich daran zu gewöhnen und mich damit abzufinden,
dass es nicht mehr weiter funktionieren wird.
Ich habe mich abgelenkt mit Unterrichtsdingen,
die mich kaum interessiert haben, nur um nicht nachzudenken.
Und dann : SMS. In der Schule..
Und die Zeit blieb stehn.
Auf einmal tat es wieder weh..
Und ich musste versuchen mich zu beherrschen um nicht zu weinen..
Ich hab irgendwie Panik bekommen und gleichzeitig hat es mich so runtergezogen, wie noch nie..
Eine SMS von meinem Teddy.
Ob er denn vorbei kommen könnte. Ja klar,wenn ich zu Hause bin. Okay.
Als er da war, war es seltsam.
Es war fast so, als würde ich ersticken.
Er erschien mir für eine kurze Zeit fremd..
So fremd wie es (R) vor etwa zwei Jahren ganz plötzlich wurde..
Oder (A) vor etwa einem Jahr.
Jedes mal lief es so ab :
Sie legten sich aufs Bettchen, während ich auf dem Stuhl saß.
Stille, ein endloses Nichts.
Niemand sagt was und ich sitze da und weiß nicht weiter.
Während sich dieser Mensch auf meinem Bett breit macht und halber einpennt..
So, als wäre das alles relativ egal und es wäre nichts..
Als ob alles in Ordnung wär..
Und das wir uns mit ansehen können,
wie alles, was mal war vor unseren Augen zerfällt..
In Staub.. Das ist natürlich nicht weiter schlimm..
Und dann ist es zu ende.
Vorbei, für immer.
Teddy lag auch da. Er lag da und sah mich ne Weile nicht an.
Ist es vorbei? Das Gespräch fing an.
Bis..
Ja, bis ich es nich mehr ausgehalten hab.
Wegdrehn, heulen. Was sonst?
Ich wollte nie wirklich, dass wir unsere Wege alleine weitergehen.
Nie.
Nur dieser eine böse Teil meines abgefuckten Hirns..
Irgendwann saß ich auf seinem Schoß auf dem Stuhl,
da er gemerkt hat, dass ich am heulen war..
Und dann erst mal beide total verwirrt und fertig.
Wie gehts weiter?
Tränen in Teddy's Gesicht und in meinem ebenfalls, schlechter Film?
Es war ein seltsames Gefühl, schon fast zu vertraut.
Nicht in dem Sinne, dass ich das schon mal durchgemacht hätte..
Sondern, dass es selbstverständlich ist, das man einander tröstet.
Ein Gefühl des da-seins oder so in der Art..
Gegen Ende des Abends ging es um eine Entscheidung.
Eine Entscheidung, die so wenig verändern würde und doch so verdammt viel..
Wir versuchen es.
Wir beide.
Unsere kranken, kaputten Köpfe..
Unser Inneres, das vielleicht dieses Mal richtig liegt. Nur dieses eine Mal..

Ich habe keine Ahnung wieso und warum..
Und erst recht keine Ahnung, ob es das Richtige ist.
Aber wer weiß das schon, bevor er es versucht..
Ich weiß nur, dass es sich nicht falsch anfühlt..
Sondern lohnenswert.

16. September 2010

Winter im Herbst

Winter im Herbst. Ich wünschte, es wäre jetzt schon Winter.
Schöne, große Schneeflocken, die ich vom Fenster aus beobachten kann..
Wie sie langsam weich und sanft auf dem Boden landen.
Ich würde mich viel wohler fühlen. Denn der Winter ist eine Jahreszeit,
die mein Befinden zur Zeit und besonders heute sehr gut beschreiben würde : Kalt.
So, als würde das Herz erfrieren und die Seele mit.
Alles gefriert innerhalb einer Sekunde zu Eis.
Dann eine Explosion und alles zerbricht. Scherben.
Ich habe Scherben in mir...
Soviele,
dass ich mir nicht sicher bin, ob man sie wieder zu einem Puzzle zusammenlegen kann.
Und selbst wenn doch, dann würde es trotzdem nicht mehr so funktionieren, wie es einmal funktioniert hat.
Es wird nie wieder so sein, wie es einmal war..

Leben ist wie Scherben essen und sich wundern, dass man Blut spuckt..."


15. September 2010

(:

http://www.youtube.com/watch?v=d6wtWNszFvM&feature=related
Schwarzes Loch. Wer kennt das nicht?
" A Problem is a chance for you to do your best."

14. September 2010

Gedankenkotze

Der erste Eintrag.
Zu viele Dinge im Kopf, deswegen wohl auch dieser Blog.
Die Sommerferien im Jahr 2010 waren irgendwie nicht so toll.
 Dabei habe ich so gut wie alles, was ich konnte in das Schuljahr davor hinneingesteckt.
Wirklich alles.
 Ich war jeden Tag da, abgesehen von den 4 Tagen im Praktikum,
an denen ich mit Fieber, Husten und Halsschmerzen sowie Kopfschmerzen im Bett lag.
Und trotzdem.
Die Ferien haben angefangen und mein Kopf hat sich verselbstständigt.
Es waren seit etwa zwei bis drei Jahren die schlimmsten Ferien, die ich im Leben je hatte.
Jedenfalls der Großteil davon. Und die letzten zwei Wochen haben mir den Rest gegeben. 
Aber wieso? Das will ich hier erzählen, kurz natürlich.

Ein Samstagabend. 
Beginnt mit einer seltsamen Laune, die sich über den ganzen Tag verteilt.  
Stimmungsschwankungen, dumme Gedanken und schließlich ein extremer Anfall am Abend. 
Schmerzen, Gefühl der Leere.
 Ich habe meinen Kopf festgehalten, damit er nicht explodiert.
Ich habe mich selbst mit meinen Armen versucht zusammen zu halten,
damit ich nicht auseinander falle.
Ich habe nicht denken können, nicht kontrollieren können. 
Nichts. Weder körperlich noch geistig.
Dieses verdammte hin und her, bis ich begriffen habe, dass ich auf dem Boden liege. 
Es muss so richtig psycho ausgesehen haben. 
Irgendetwas wollte aus mir raus, hört sich krank an. 
Ich habe geschrien und geflennt. 
Scheiße, was für ein Tag. Was für eine Nacht. 
Ich weiß nicht mal mehr genau, wie ich ins Bett gekommen bin und wie ich es geschafft habe einzuschlafen. Ehrlich nicht, Black out.
Scheiße gelaufen? Wahrscheinlich.
Aber jetzt, wenn ich richtig darüber nachdenke..
Wird mir immer mehr bewusst, wieso ich davon nie Jemandem erzählen wollte.
So, Kurzfassung.