Früher dachte ich....
Wenn ich einen Wunsch frei hätte....
Dann würde ich mir wünschen, mich immer und zu jeder Zeit an den Ort beamen zu können, an dem eine verlorene Seele ist.
Ein Mensch, der so verzweifelt ist, dass er nicht weiter weiß und sich das Leben nehmen will.
Ich dachte.... WENN ich das könnte, dann würde ich immer und zu jeder Zeit die Menschen auf der Welt besuchen, die sich sehnsüchtig Nichts auf der Welt mehr wünschen, als aufzugeben.
Ich würde sie bitten, sich nicht aufzugeben. Ich würde versuchen, für sie da zu sein.... Ihnen zu verdeutlichen, dass sie sich nicht ihr Leben nehmen sollen. Das sie nicht allein sind mit dem Schmerz, der Trauer, der Einsamkeit.... Der Wut, der Verzweiflung.... Das es nicht sein muss. Das es anders werden kann.
Wie naiv ich doch gewesen sein muss.
Denn wenn ich mir vorstelle.... Hm...
Wie ich mich beispielsweise an ein Bett wünsche. An ein Bett, auf dem gerade eine junge Frau zusammen gekauert liegt und zittert. An ein Bett, auf dem gerade etwas statt fand.... Wenn ich plötzlich da wäre und sie so vor finden würde.
Und sie mich ansehen würde.... Mit einem Blick, der so schmerzt, dass man den Atem anhält. Was sollte ich ihr in dem Moment schon sagen? Wie könnte ich es in diesem Augenblick wagen, ihr zu sagen, dass es anders werden kann. Wie könnte ausgerechnet ich.... Erzählen, dass es aufhört weh zu tun....
I feel numb inside , like I can't connect with any emotions at all , like I'm totally disconnected from myself..
Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!
❤
5. Oktober 2019
29. August 2019
Einzelheiten - denn ausführlich würde ein Buch ergeben
Ich habe so viele Entwürfe gespeichert.
Ich weiß auch nicht, wieso ich die Texte nicht veröffentlichen wollte.
Oder konnte?
In letzter Zeit - immer, wenn ich die Leseliste durchgehe... Werde ich irgendwie...
Traurig?
Die Bloggerwelt hat sich so verändert. Und so viele stellen dies immer wieder fest und es ist so verdammt schade, aber irgendwie kann man nichts dagegen tun.
Blogs kommen und gehen; Menschen tauchen auf und verschwinden wieder.
Jeder lebt sein Leben irgendwo auf dieser Welt. Wir teilen nicht mehr so viel miteinander.
Und das, obwohl ich so oft den Eindruck habe, man würde es gerne wieder.
Wieder Kommentare austauschen, Gefühle miteinander teilen, sich verstanden fühlen.
Darum ging es hier doch? Verstanden oder zumindest nicht verurteilt zu werden.
Ich denke so oft an die Menschen, mit denen reger Kontakt bestand. Und wenn man sich nur ein kleines Herzchen - ein kleines "Ich denk an dich, ich lese dich" hinterlassen hat.
Manchmal hat man unter Tränen einen Post verfasst und daraufhin kleine, aber dennoch so besondere Worte erhalten. Kleine "du bist nicht allein" Nachrichten.
Einige von euch sind seit längerem nicht mehr aktiv. Oder zumindest hier nicht mehr präsent. Teilweise ohne Vorwarnung. So wie auch ich immer wieder von der Bildfläche verschwinde.
Jeder von uns hat seine Gründe.
Ich hoffe nur so sehr, dass diese überwiegend positiv sind.
Ich verbinde mit Blogger ein Gefühl, welches man vielleich mit einer "verlorenen, innigen Freundschaft" gleichstellen könnte. Das Internet war immer mein Weg, alles niederzuschreiben und los zu lassen. Zu reflektieren und zu verarbeiten. Erst nur für mich und später geteilt mit anderen.
Die Zeit läuft und läuft. Wochen, Monate und Jahre vergehen. Und man wünscht sich, voran zu kommen. Und doch bleibt ein gewisser Teil immer stehen. Blickt zurück. Bewegt sich nicht. Fühlt sich vielleicht auch einfach zu wohl in diesem kleinen, tristen, geheimen Bereich seiner Selbst.
Ich weiß, dass es richtig so ist. Das bestimmte Kapitel im Leben geschlossen werden müssen.
Im realen Leben haben sich in den letzten Monaten und Jahren so viele Türen geschlossen und geöffnet.
So.Verdammt.Viele.Türen.
(J) kommt weiterhin mit der Beziehung zwischen seinem Bruder und mir nicht klar. Dabei sind wir gerade in einer Phase, die man wohl "Akzeptanz der Macken des jeweils anderen" nennen könnte. Sozusagen die Stufe, in der man die dunkelsten Seiten des jeweils anderen kennengelernt hat und sich bewusst dafür entschieden hat, auch diese anzunehmen. Die Person als Ganzes anzunehmen und zu lieben. Weit über das Verliebt sein hinaus. Ich hoffe, er und seine Mum kommt irgendwann...irgendwie...damit klar.
(R) hat eine Therapie hinter sich und bereits einen Rückfall nach dem anderen. Innerhalb eines Jahres. Und ich befürchte, dass es nicht besser wird... Ich würde es ihm wünschen.
Er fehlt mir als Freund, sehr. Aber ich muss mich mittlerweile fragen, ob mir auch da nicht eventuell etwas fehlt, was (R) definitiv nicht mehr ist oder vielleicht sogar... niemals war.
(N) und ich haben fast keinen Kontakt mehr. Und das, obwohl ich immer alles für sie getan hätte. Meine Liebste, die immer da war und mich immer verstanden hat. Seit ihr Leben sich radikal verändert hat und sie (scheinbar) nicht mehr sicher ist, ob sie diese Veränderung wirklich so aushält, bekomme ich nur kurze Nachrichten. Antworten erst viele Tage später oder gar nicht. Ich bin dir nicht böse, (N). Ich denke, ich kann verstehen, was bei dir passiert. Ich werde nur sehr traurig, wenn ich daran denke... Das nach 14 Jahren Freundschaft tatsächlich das erste Weihnachten oder der erste Geburtstag kommen könnte, an dem wir kein Päckchen vom jeweils anderen bekommen. Mit Bildchen und Kitsch und so viel Liebe in jedem einzelnen Buchstaben.
(A) ist gar nicht mehr präsent, zum Glück. Hin und wieder blitzen Dinge auf, die mal waren. Schnell abgeschüttelt und es passt wieder. Er hat zufällig Kontakt zu meinem Freund gehabt, als sie sich auf der Straße trafen. Später irgendwann noch über Fb. Wie er eben ist, wollte er mitteilen, dass er uns beide blockiert hat. Oh man, wen interessierts? Naja. Ich bin froh über die Ruhe um ihn.
Meine Mum... Scheint Alkoholikerin zu sein. Und es erschreckt mich ein wenig, wie trocken ich das hier niedertippen kann. Ich bin mittlerweile fast drüber hinaus, mich zu fragen, wie sie das tun konnte, wenn man bedenkt, dass mein Erzeuger ein aggressiver Trinker war. Damit hat dies nämlich nichts zutun. Man entscheidet sich nicht dafür. Es passiert. Schleichend. Und ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll, nun offiziell aus einer Alkoholikerfamilie zu stammen. Aber Familie ist so eine Sache. Naja, was solls...
Ich merke erst jetzt, wie viele Gedanken ich eigentlich mit mir herumschleppe. Aber ich kann mir noch so oft vornehmen, öfter alles niederzuschreiben. Irgendwas ist einfach anders.
Ich hab euch gern. Jedes Wort habe ich immer gern gelesen und aufgenommen. Jedes Wort war und ist wichtig und ich werde Blogger so schnell auch nicht verlassen (können), dafür bin ich einfach schon viel zu lange hier. Ich möchte nur, dass ihr wisst... Das ich in Gedanken bei euch bin. Bei unserer kleinen Welt hier. Egal, wie lange wir nicht mehr von einander gehört oder gelesen haben. Ich wünsche jedem von euch nur das Beste, vom Herzen. Und ich möchte einfach versuchen zu glauben, dass die jenigen, die sich von Blogger verabschiedet haben... Einem bunten Leben entgegen blicken. Bunten Gedanken, wundervollen Menschen in ihrem Umfeld. Glücklich, ausgeglichen, zufrieden, lächelnd. Ich wünsche es euch.
Fühlt euch gedrückt.
<3
Ich weiß auch nicht, wieso ich die Texte nicht veröffentlichen wollte.
Oder konnte?
In letzter Zeit - immer, wenn ich die Leseliste durchgehe... Werde ich irgendwie...
Traurig?
Die Bloggerwelt hat sich so verändert. Und so viele stellen dies immer wieder fest und es ist so verdammt schade, aber irgendwie kann man nichts dagegen tun.
Blogs kommen und gehen; Menschen tauchen auf und verschwinden wieder.
Jeder lebt sein Leben irgendwo auf dieser Welt. Wir teilen nicht mehr so viel miteinander.
Und das, obwohl ich so oft den Eindruck habe, man würde es gerne wieder.
Wieder Kommentare austauschen, Gefühle miteinander teilen, sich verstanden fühlen.
Darum ging es hier doch? Verstanden oder zumindest nicht verurteilt zu werden.
Ich denke so oft an die Menschen, mit denen reger Kontakt bestand. Und wenn man sich nur ein kleines Herzchen - ein kleines "Ich denk an dich, ich lese dich" hinterlassen hat.
Manchmal hat man unter Tränen einen Post verfasst und daraufhin kleine, aber dennoch so besondere Worte erhalten. Kleine "du bist nicht allein" Nachrichten.
Einige von euch sind seit längerem nicht mehr aktiv. Oder zumindest hier nicht mehr präsent. Teilweise ohne Vorwarnung. So wie auch ich immer wieder von der Bildfläche verschwinde.
Jeder von uns hat seine Gründe.
Ich hoffe nur so sehr, dass diese überwiegend positiv sind.
Ich verbinde mit Blogger ein Gefühl, welches man vielleich mit einer "verlorenen, innigen Freundschaft" gleichstellen könnte. Das Internet war immer mein Weg, alles niederzuschreiben und los zu lassen. Zu reflektieren und zu verarbeiten. Erst nur für mich und später geteilt mit anderen.
Die Zeit läuft und läuft. Wochen, Monate und Jahre vergehen. Und man wünscht sich, voran zu kommen. Und doch bleibt ein gewisser Teil immer stehen. Blickt zurück. Bewegt sich nicht. Fühlt sich vielleicht auch einfach zu wohl in diesem kleinen, tristen, geheimen Bereich seiner Selbst.
Ich weiß, dass es richtig so ist. Das bestimmte Kapitel im Leben geschlossen werden müssen.
Im realen Leben haben sich in den letzten Monaten und Jahren so viele Türen geschlossen und geöffnet.
So.Verdammt.Viele.Türen.
(J) kommt weiterhin mit der Beziehung zwischen seinem Bruder und mir nicht klar. Dabei sind wir gerade in einer Phase, die man wohl "Akzeptanz der Macken des jeweils anderen" nennen könnte. Sozusagen die Stufe, in der man die dunkelsten Seiten des jeweils anderen kennengelernt hat und sich bewusst dafür entschieden hat, auch diese anzunehmen. Die Person als Ganzes anzunehmen und zu lieben. Weit über das Verliebt sein hinaus. Ich hoffe, er und seine Mum kommt irgendwann...irgendwie...damit klar.
(R) hat eine Therapie hinter sich und bereits einen Rückfall nach dem anderen. Innerhalb eines Jahres. Und ich befürchte, dass es nicht besser wird... Ich würde es ihm wünschen.
Er fehlt mir als Freund, sehr. Aber ich muss mich mittlerweile fragen, ob mir auch da nicht eventuell etwas fehlt, was (R) definitiv nicht mehr ist oder vielleicht sogar... niemals war.
(N) und ich haben fast keinen Kontakt mehr. Und das, obwohl ich immer alles für sie getan hätte. Meine Liebste, die immer da war und mich immer verstanden hat. Seit ihr Leben sich radikal verändert hat und sie (scheinbar) nicht mehr sicher ist, ob sie diese Veränderung wirklich so aushält, bekomme ich nur kurze Nachrichten. Antworten erst viele Tage später oder gar nicht. Ich bin dir nicht böse, (N). Ich denke, ich kann verstehen, was bei dir passiert. Ich werde nur sehr traurig, wenn ich daran denke... Das nach 14 Jahren Freundschaft tatsächlich das erste Weihnachten oder der erste Geburtstag kommen könnte, an dem wir kein Päckchen vom jeweils anderen bekommen. Mit Bildchen und Kitsch und so viel Liebe in jedem einzelnen Buchstaben.
(A) ist gar nicht mehr präsent, zum Glück. Hin und wieder blitzen Dinge auf, die mal waren. Schnell abgeschüttelt und es passt wieder. Er hat zufällig Kontakt zu meinem Freund gehabt, als sie sich auf der Straße trafen. Später irgendwann noch über Fb. Wie er eben ist, wollte er mitteilen, dass er uns beide blockiert hat. Oh man, wen interessierts? Naja. Ich bin froh über die Ruhe um ihn.
Meine Mum... Scheint Alkoholikerin zu sein. Und es erschreckt mich ein wenig, wie trocken ich das hier niedertippen kann. Ich bin mittlerweile fast drüber hinaus, mich zu fragen, wie sie das tun konnte, wenn man bedenkt, dass mein Erzeuger ein aggressiver Trinker war. Damit hat dies nämlich nichts zutun. Man entscheidet sich nicht dafür. Es passiert. Schleichend. Und ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll, nun offiziell aus einer Alkoholikerfamilie zu stammen. Aber Familie ist so eine Sache. Naja, was solls...
Ich merke erst jetzt, wie viele Gedanken ich eigentlich mit mir herumschleppe. Aber ich kann mir noch so oft vornehmen, öfter alles niederzuschreiben. Irgendwas ist einfach anders.
Ich hab euch gern. Jedes Wort habe ich immer gern gelesen und aufgenommen. Jedes Wort war und ist wichtig und ich werde Blogger so schnell auch nicht verlassen (können), dafür bin ich einfach schon viel zu lange hier. Ich möchte nur, dass ihr wisst... Das ich in Gedanken bei euch bin. Bei unserer kleinen Welt hier. Egal, wie lange wir nicht mehr von einander gehört oder gelesen haben. Ich wünsche jedem von euch nur das Beste, vom Herzen. Und ich möchte einfach versuchen zu glauben, dass die jenigen, die sich von Blogger verabschiedet haben... Einem bunten Leben entgegen blicken. Bunten Gedanken, wundervollen Menschen in ihrem Umfeld. Glücklich, ausgeglichen, zufrieden, lächelnd. Ich wünsche es euch.
Fühlt euch gedrückt.
<3
8. Mai 2019
In meinem Kopf...
...laufe ich Amok.
Ich halte diese Gefühle einfach nicht mehr aus.
Ich habe doch das Recht dazu oder nicht?
Ich hinterfrage alles immer und immer und immer wieder...
Und ich komme immer wieder an den Punkt, dass das nicht okay ist.
Es ist verdammt nochmal nicht okay!
Ich bin nicht verrückt. Ich bin nicht verrückt!!
Ich halte diese Gefühle einfach nicht mehr aus.
Ich habe doch das Recht dazu oder nicht?
Ich hinterfrage alles immer und immer und immer wieder...
Und ich komme immer wieder an den Punkt, dass das nicht okay ist.
Es ist verdammt nochmal nicht okay!
Ich bin nicht verrückt. Ich bin nicht verrückt!!
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