Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!

25. Februar 2017

Jetzt ist es doch Samstag,
weil er es Freitag nicht geschafft hat zeitlich.

Und der Geburtstag war gut und trotzdem bin ich schon daheim,
weil es mir einerseits gut geht und andererseits ist da so ein Gefühl..

Ich sitze hier auf meinem Bett und vielleicht hätte ich endlich, endlich weinen und los lassen können, wäre er nur da gewesen. Für lächerliche zwei Minuten.
Dann wäre ich sicher irgendwie innerlich.. anders.

Aber jetzt sitze ich hier und da ist nichts...

Da ist nichts, außer diesem Gefühl.

Ich bin innerlich taub.

Das ist das, was gerade in mir ist. Endlich habe ich ein Wort dafür.

Taub.

Und es ist so.... unangenehm. Es ist momentan nicht okay,
nichts zu fühlen, außer Taubheit.

Ich hoffe, du holst die Sachen Samstag. In einigen Stunden.
Ich denke, dann geht ein großer Teil endlich weiter in die vernünftige Richtung.
Wenn du morgen nicht kommst, muss ich die Sachen verschwinden lassen.
Ich denke, irgendwann wirst du auch nachvollziehen können,
dass ich nicht weiter auf dich warten werde - das muss ich nicht mehr.

23. Februar 2017

Du schreibst..

Ich bin gerade arbeiten, als du dich meldest.

Ob du Samstag deine Sachen holen kannst.

Ich sagte, Freitag. Aber du willst es wieder verschieben.
Als wäre nichts dabei.

Ich sage,ich überlege es mir. Denn du kannst Freitag erst ab 20 Uhr.
Und Samstag ab 16 Uhr. Du ziehst um,erzählst du mir. Und jetzt?

Es ist komplett gegen meine innere Ruhe und gegen meine eigenen Regeln,
so ruhig und wie selbstverständlich auf deine Nachrichten zu antworten.

Ich schreibe dir einige Stunden später, dass es immer noch bei Freitag bleiben soll.
Zwischen 20 Uhr und 20.30 Uhr.

Ich kenne sowas nicht - so einen “normalen Umgang“ mit Exfreunden.

Weil ich noch nie irgendeine Form von Ungang mit Exfreunden wollte und will.

Du hast noch nicht geantwortet.
Ich hoffe,du kannst morgen.
Ich hoffe, du bist pünktlich,damit ich auf den Geburtstag kann,
um einfach mal wieder raus zu kommen.

Ich will keine Nachrichten oder auch nur kleine Worte mit jemandem wechseln,
der mir so weh getan hat.

Und vor allem habe ich jetzt endlich wieder nach 4 Wochenenden ein freies Wochenende,
das ich mit Ruhe verbringen wollte. Mit lesen und essen und Serien und trauriger Musik,
mit kleinen Spaziergängen und Zeit für mein Inneres.

Und nicht damit, mich den halben Tag auf meinen Ex einzustellen - die Sachen abzugeben und den restlichen Abend mit gemischten, aufgewühlten Gefühlen zu verbringen,
die ich momentan nicht abschätzen kann, was mich echt wahbsinnig macht.

21. Februar 2017

Ich bin mir nicht sicher,
wen ich damit wirklich bestrafe, indem ich den "Sachenabholtermin" auf Freitag verschoben habe.

Der Samstag, an dem du kommen wolltest, war mein erster Samstag nach 4 Wochen,
an dem ich etwas unternehmen konnte, ohne mich schuldig zu fühlen oder trauernd im Bett zu liegen.

Es war schon richtig so, dass ich nicht sofort gesprungen bin, als es dir gepasst hat.

Jetzt steht dieser Freitag vor der Tür und ich weiß, ich werde dich an diesem Tag das letzte Mal sehen. Für Monate - Jahre oder vielleicht sogar für immer.

Ich habe seit dem Tag, an dem du mich aus der Wohnung geworfen hast eigentlich kein einziges Mal geweint. Zwei Mal kam es kurz hoch - hielt 2 Minuten und war wieder okay.

Gestern habe ich versucht, mich zum Weinen zu zwingen.
Da kam kurz was - ganz kurz. Und dann war es wieder weg.

Dieses Gefühl ist ganz tief in mir, dieses unbeschreiblich komische Gefühl.
Ist es vielleicht der kalte Entzug? Oder ist das innerliche Zustimmung, die zwar weh tut,
aber berechtigt ist, weil die Zweifel schon von Anfang an irgendwie da waren?

Unsere Zeit war kurz.
Trotzdem würde ich diese gerne verarbeiten.
Ich sage mir täglich, dass es richtig so ist. Erlaube mir, traurig zu sein und damit abzuschließen.
Und immer wieder sagt mir eine Stimme in meinem Kopf, es könnte vielleicht doch...?

Nein.
Es ist zu Ende. Und es wäre falsch. Ich sage es mir, weil ich es weiß.
Ich spüre, dass ich es weiß und auch weiß, dass ich mir selbst glauben kann und muss und darf.

Aber... was, wenn ich mir einrede, dass ich es einsehe..
Aber in Wirklichkeit stehen geblieben bin?
Und mich das Treffen am Freitag umhaut?

Einerseits will ich es - aus tiefstem Herzen. Ich will die Türe hinter dir zuschließen, zusammen brechen, weinen und schreien, meine Kippe rauchen und damit abschließen.

Aber ich will nicht brechen. ZERbrechen. Falls ich doch noch an einem Punkt stehen geblieben bin.
Und dieses Gefühl, das ich innerlich habe nichts weiter ist, als ein warten oder ein hoffen.

Bitte lass es mich endlich wirklich wollen.
Lass mich los lassen wollen. Innerlich - äußerlich. Vollständig.

11. Februar 2017

Jedes Ende bedeutet Neuanfang?

Als ich dich anschrieb,
dachte ich mir Nichts dabei.
Ich tat es einfach.

Du hast einige Tage später geantwortet und deine Schreibweise hat mich sehr abgeschreckt.
Kein Komma, wenige Punkt, keine Groß - und Kleinschreibung.
Du hast teilweise melanchonisch, traurig geschrieben.

Mir war klar, dass da noch was ist.

Ich habe trotzdem mit dir geschrieben,
solange, bis du mich angerufen hast.
Einfach so, aus dem Nichts hast du mich angerufen.
Und später sogar per Videoanruf.

Ich habe dich gesehen, 
ich bin dir sofort verfallen und...

Mir war klar, dass da noch was ist.

Wir haben stundenlang geredet,
haben uns letztendlich getroffen und wir haben die Zeit vergessen.
So sehr, wie es mir noch nie passiert war.
Es war bereits nach 3 Uhr morgens,
als wir uns das erste Mal küssten.

Und mir war klar, dass da noch etwas ist.

Du warst über Nacht da,
du kamst am darauf folgenden Tag nochmal und du hast soviel geredet und ich wollte nicht glauben, 
denn...

Mir war klar, dass da noch etwas ist.

Die Tage vergingen,
du wolltest eine Beziehung und ich habe klar gemacht,
dass ich nur etwas Ernstes, etwas Wirkliches, etwas Echtes will.
Du hast mir zugestimmt,
du hast zu mir stehen wollen,
du warst so fröhlich und du warst dir sicher und doch...

War mir klar, dass da noch etwas ist.

Die Tage,
die Wochen vergingen und es war schön, 
es war viel, teilweise zuviel und teilweise so angenehm, 
dass ich sprachlos, atemlos wurde.

Eines Nachts war ich sauer.
Ich habe gemotzt und gemotzt und du umarmtest mich.
Du hast es ausgesprochen.
Ich
liebe
dich.
 Und ich habe noch mehr gemotzt und mich aufgeregt und es schließlich erwidert.
Es war wie im Film.

Und doch war mir klar, dass da noch etwas ist.

Ich fing an, zu glauben.
Ich ließ mich fallen - viel zu schnell.
Doch es fühlte sich richtig an,
ich wollte es,
ich wollte 
dich.

Und du wolltest mich,
oder die Person,
für die du mich gehalten hast?

Denn mir war klar, dass da noch etwas ist.



Und so kam der Tag, an dem es eskalierte.
Du hast mich verletzt und danach ignoriert.
Meine Gefühle, mein Verständnis, meine Welt.
Alles ging zu Bruch.
Ich habe mich an alles geklammert,
an jedes Wort, an jedes Gefühl.
Ich habe angerufen, geschrieben, mich selbst verletzt, geweint.
Die Arbeit geschwänzt,
um zu dir zu fahren.
Und wir haben uns versöhnt.

Doch mir war klar, dass da noch etwas ist...

Tage vergingen,
das nächste Wochenende hast du mich erneut ignoriert.
Ich bin erneut gestorben,
habe mich verletzt,
habe keine Lust mehr bekommen und bin innerlich vollkommen auseinander gefallen.
Habe angerufen, habe gefleht, habe gegen Wände geschlagen und mein Handy durch die Gegend geworfen.

Mir war klar, dass da noch etwas ist..

Am Montag nach dem Wochenende hast du auf meine Nachricht reagiert,
ich durfte nach der Arbeit zu dir und wir versöhnten uns erneut.
Du wolltest und ich wollte und du hast mit mir die ganze Woche durchgeplant und ich habe Hoffnung geschöpft aus deinen Worten.

Dann waren wir im Kino.
Am nächsten Tag bist du abends explodiert.
Du hast dich angegriffen gefühlt,
hast mich für irgendwas verantwortlich gemacht,
was nie gegen dich gerichtet war.

Und dir damit einen Grund gegeben mich fallen zu lassen.

Am Donnerstag bin ich nach der Arbeit zu dir.
Ich saß da, während du mir erzähltest, du seist verletzt.
Du hättest das so schon damals gehabt.
Bei deiner Ex.
Ich habe nichts verstanden.

Ich saß eine Stunde allein auf deinem Sofa.
Du hast deine Wohnung aufgeräumt,
warst drei Mal eine rauchen und sprachst nicht mit mir,
während ich erneut tausende Tränen vor mich her weinte.

Ich wollte gehen, es war dir egal.
Du hast deinen Schlüssel zurück bekommen.

Ich bin an dem Abend noch drei Mal zum Auto, zurück zu ihm und schließlich wieder zum Auto.
Auf dem Heimweg habe ich wie in Trance wahrgenommen, wie sich Autos nähern und wieder verschwinden.

Ich wollte nie nie nie wieder in solche Situationen.

Am Freitag wolltest du kommen.
Dachte ich,
aber du warst nicht da.
Du hast dich in dein Auto gesetzt,
wolltest mich nicht sehen.
Hast gesagt, dass deine Aggressionen so stark sind,
wie vor 6 Jahren.

Ich war abgeschrieben.

Und mir war klar, dass da noch etwas ist...

Ich hatte Angst um dich.
Du in dieser Verfassung im Auto auf dem Weg ins Nirgendwo.

Als du meine Nummer auf deinem Handy sperrtest, mich in Whatsapp und Facebook gelöscht hast,
bin ich ausgetickt.
Innerlich.

Mir war schlecht.
Mir war kotzübel.
Ich hatte in den letzten drei Wochen beinahe Nichts gegessen.
Zuviel geraucht.
Ich bin gestorben.

Kaum auf den Beinen haltend bin ich erneut zu dir gefahren,
obwohl mein Gefühl mir sagte,
ich darf nicht.
Ich soll nicht.
Das ist falsch falsch falsch falsch falsch falsch.

Aber ich wollte kämpfen.
Um dich.

Und verdammt..

Wie du da sitzt. Am zocken.
Online mit deinen Zockerfreunden.
Du siehst mich, ich stehe auf der Terrasse, deine Türe öffnest du mir nicht.
 Dein Lachen schwindet. Deine Augen füllen sich mit Hass.
Du siehst weg. 
Zockst weiter.
Lässt mich eine Stunde lang in der Kälte sitzen.
Lachst zwischendrin wieder mit den anderen, sprichst mit ihnen.
Ich lasse dich kalt.

Währenddessen rauche ich eine nach der anderen.
Verfluche mich selbst.
Denke mir, dass ich doch mehr wert bin.
Dass das doch nicht richtig ist. 
Dass es nicht fair ist,
dass ich Nichts getan habe, was das rechtfertigt.
 Gehen oder klopfen und die Wut in mir zulassen?

Ich entscheide mich für das Zweite.

Denn ich weiß, dass da noch etwas ist.

Du öffnest die Tür.
Ich sage, 
dass ich behandelt werde wie Scheiße. 
Dass er so tut, als hätte ich ihn hintergangen.
Was der Scheiß soll.

Er fragt, was ich an einem Nein nicht verstehe.
Dass ich es immer noch nicht verstanden habe.

Und dann geschieht es ganz schnell. 
Weißt du was; sagt er.
Geht zu seiner Hose.
Holt seinen Schlüsselbund.
Macht meine Schlüssel ab.
Ich betrete mit einem Fuß die Wohnung.
Es geht schon lange nicht mehr um mich; sage ich.
Ich bin nicht eine von deinen Exfreundinnen, die dir sonst was angetan haben; sage ich.
Du kommst nicht in meine Wohnung; sagt er. 
Schiebt mich wieder zur Terrasse raus.
Ich wehre mich.
Was soll das; frage ich ihn.
Bin wütend.
Traurig.
Zerbrochen.

Er geht wieder zum Schlüsselbund.
Ich folge ihm, versuche meine Hand auf seine zu legen, während er versucht, meine Schlüssel von seinen zu lösen.

Du sollst aus meiner Wohnung raus; sagt er.
Er packt mich. 
Mit beiden Händen.
An den Armen.
Er schleift mich.
Aus der Haustüre.
Ich halte mich an der Türe fest.
Spüre seinen Arm um meinen Hals.
Nicht grob, aber es reicht.
Es reicht aus.
Ich bekomme Atemschwierigkeiten,
nicht weil der Griff zu fest ist,
sondern weil er mich packt.

Plötzlich werde ich gestoßen.
Beinahe falle ich ins Gebüsch.
Ich knie mich hin, starre auf den Boden.
Atmen, atmen. Was zur Hölle?
Er geht rein, kommt wieder, stopft mir meine Schlüssel in die Hand, die versucht, sich an der Tasche festzukrallen.
Da hast du deine Schlüssel; sagt er.
Und tschüss.

Er schließ die Eingangstür.
Seine Haustür.
Und ich höre,
wie er die Rollläden auf der anderen Seite herunter lässt.

Ich weiß nicht, wie lange ich da saß.
Mir ging vieles durch den Kopf.
Es war irgendwie... erleichternd?
EIn Schockzustand?

Denn ich wusste ja, dass da etwas ist.

Es war mittlerweile Mitternacht, 
als ich im Auto saß und auf dem Weg nach Hause war.
Ich bin direkt schlafen gegangen.
Am nächsten Tag schrieb ich ihm, dass ich bestimmte Dinge verstehe.
Ihn nicht unter Druck setzen wollte.
Ihn in Ruhe lasse.

Gestern, genau eine Woche nach dem Vorfall habe ich ihn im Chat gefragt,
ob es endgültig ist.
Ja.
Es tue ihm Leid, dass er mich rausgeworfen habe.
Er konnte nicht anders.
Er mag mich immer noch,
aber er sieht keine Zukunft mit mir.

Er.
Mit mir.

Er.
Mit mir.

Er.
Mit mir.

Ich wollte mich ums verrecken NICHT auf ihn einlassen.
Aber irgendwann konnte ich nicht mehr widerstehen.
Ich wollte nicht mehr suchen.
Ich dachte, ich wäre endlich angekommen.
Endlich wäre es soweit.
7 Jahre meines Lebens hat mir (A) gestohlen und ich dachte, (M) wäre endlich meine Zukunft.

Er will keine Zukunft, weil wir gestritten haben. Weil es sich so hochgeschaukelt hat, schmeißt er mich aus seinem Leben.

Tatsache ist, damit geht es mir nicht super.
Mit allem, was passiert ist.
Aber ich habe gemerkt,
dass ich wieder fähig bin,
zu lieben.

Er ist nicht richig für mich gewesen.
Er wollte bereit sein, aber er war es nicht und wird es vielleicht niemals wirklich sein.

Aber ich bin bereit.
Für echte Liebe,
für Gemeinsamkeiten,
für etwas Ehrliches, Wahres, Intensives.
Nur mit jemand anderem, dem ich es wert bin. 

Denn ich weiß, dass da etwas ist.... 

4. Februar 2017

Ich wollte niemandem Angst machen.

Es tut mir Leid.

Ich würde gern persönlich antworten, aber ich kann momentan nicht. Mal wieder.

Es tut mir Leid.

1. Februar 2017

Ich dachte, es geht mir besser...

Und jetzt sitze ich vor diesem Gift und weiß nicht weiter...

72 Stunden.

Morgen wäre perfekt.

So perfekt...