Ich bin auf der Arbeit.
Habe Nachtbereitschaft und kann nicht schlafen.
Irgendwie ist momentan alles ziemlich vielvielviel.
Gedanken ordnen funktioniert nicht.
Ich glaube, mir fehlt etwas.
Etwas Ruhe, Zeit für mich...
Zeit für Tränen und los lassen.
Ich bin zwischen schönen Momenten und herzzerreissenden Gedankengängen gefangen. Ohne Licht am Ende des so gut bekannten Tunnels.
Es ist schon verrückt, wie wichtig das hier ist.
Wie notwendig es ist, Worte nieder zu schreiben, einfach so, ohne verurteilt zu werden.
Diese Unruhe ist unangenehm.
Ich hoffe so sehr, dass sich das wieder legt.
Ich fühle mich, als hätte ich irgendetwas falsch gemacht irgendwo hier auf der Welt. Und ich kann es nichts zuordnen.
Druck? Überforderung? Angst?
Schlaf doch, Liebes.
Versuch es.
Wie sehr müssen mich unsere Mädels hassen für diesen Satz. Predige ich doch immer wieder diese ach so schlauen Worte - schließe die Türe und verweile selbst lange in einem Zustand, der es mir unmöglich macht, die Augen zu schließen und zur Ruhe zu kommen.
Früher war ich das Kind, das dachte, Erwachsene müssen es doch besser wissen.
Heute bin ich erwachsen und verstehe,
Wie sich die Erwachsenen damals gefühlt haben müssen...
Es hieß, Lehrer und Erzieher seien auch nur Menschen.
Das hat doch nie einer von uns geglaubt.
Und jetzt?
....
I feel numb inside , like I can't connect with any emotions at all , like I'm totally disconnected from myself..
Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!
❤
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7. Juni 2017
23. Mai 2017
Mach doch alles kaputt.
Los, zerstör erneut alles, was um dich herum aufgebaut ist.
Du erträgst es nicht,wenn es schön ist.
Du erträgst es nicht,wenn man gut zu dir ist.
Dein Kopf hält es nicht aus.
Und ja, du hast recht.
Du schaffst das nicht.
Denn wie soll das laufen, wenn man sich länger nicht sieht?
Wenn du es für dich vertiefen willst,
dich mehr darauf einlasssen willst und das Gespräch so verläuft?
DU musst gleich im Jugendamt über ein Mädchen berichten..
Mit Stimmungsschwankungen,selbstverletzendem Verhalten, Entscheidungsschwierigkeiten und überspitztem Ton.
Erwachsene musst du spielen, es ist dein Job.
Wenn nur jeder wüsste, dass du gestern gerade noch so an einer Panikattake vorüber bist, lachen, weinen und schreien gleichzeitig musstest und der Gedanke an rote Linien zumindest gedämpft vorhanden war...
Wie traurig.
Wie traurig mit anzusehen, was aus dir geworden ist.
Was du aus dir hast machen lassen.
Los, zerstör erneut alles, was um dich herum aufgebaut ist.
Du erträgst es nicht,wenn es schön ist.
Du erträgst es nicht,wenn man gut zu dir ist.
Dein Kopf hält es nicht aus.
Und ja, du hast recht.
Du schaffst das nicht.
Denn wie soll das laufen, wenn man sich länger nicht sieht?
Wenn du es für dich vertiefen willst,
dich mehr darauf einlasssen willst und das Gespräch so verläuft?
DU musst gleich im Jugendamt über ein Mädchen berichten..
Mit Stimmungsschwankungen,selbstverletzendem Verhalten, Entscheidungsschwierigkeiten und überspitztem Ton.
Erwachsene musst du spielen, es ist dein Job.
Wenn nur jeder wüsste, dass du gestern gerade noch so an einer Panikattake vorüber bist, lachen, weinen und schreien gleichzeitig musstest und der Gedanke an rote Linien zumindest gedämpft vorhanden war...
Wie traurig.
Wie traurig mit anzusehen, was aus dir geworden ist.
Was du aus dir hast machen lassen.
5. Mai 2016
Schrotti weg - danke für die Dienste!
Das waren chaotische Tage und Wochen.
Am Montag habe ich meinen Schrotti tatsächlich weggegeben, einfach zur Verwertung.
Und am Dienstag habe ich mein neues Auto abgeholt. Das kleine Schwarze, das leise, das leichte Auto, komplettes Gegenteil des schweren, lauten, undichten, Rostautos.
Die ganze Sache hat mich wahnsinnig gemacht und das Einzige, was mir geholfen hat, war ein Tunnelblick.
Der Blick auf Dienstagmittag, der schnell kommt und an dem all das vorbei ist, geregelt ist.
Schon verrückt, wenn man bedenkt, wieviel Druck auf einem lastet und wie viel man erledigen und klären muss und das Gefühl hat, alles zieht sich ewig hin und geht nie rum und auf einmal... ist alles durch und Ruhe kehrt ein.
Ich kann nun endlich wieder sagen, dass soweit alles gut ist und keine schweren Lasten auf Erledigung warten. Zumindest für die nächsten Wochen.
Arbeiten war viel und ist weiterhin viel.
5 Tage Arbeit - 1 Tag frei - 5 Tage Arbeit - 1 Tag frei - 1 Tag Arbeit - 1 Tag frei - 3 Tage Arbeit.
Und dann endlich mal wieder ein Wochenende.
Zwar gehts am Montag wieder genau so weiter, aber in einem Monat habe ich Urlaub und kann meine Liebe (N) besuchen und darauf wird jetzt hingearbeitet. Erneuter Tunnelblick, aber entspannter diesmal.
Ach und irgendwann noch an die Kommentare denken >_<
Die sind jetzt auch schon Monate her, das tut mir Leid!
Am Montag habe ich meinen Schrotti tatsächlich weggegeben, einfach zur Verwertung.
Und am Dienstag habe ich mein neues Auto abgeholt. Das kleine Schwarze, das leise, das leichte Auto, komplettes Gegenteil des schweren, lauten, undichten, Rostautos.
Die ganze Sache hat mich wahnsinnig gemacht und das Einzige, was mir geholfen hat, war ein Tunnelblick.
Der Blick auf Dienstagmittag, der schnell kommt und an dem all das vorbei ist, geregelt ist.
Schon verrückt, wenn man bedenkt, wieviel Druck auf einem lastet und wie viel man erledigen und klären muss und das Gefühl hat, alles zieht sich ewig hin und geht nie rum und auf einmal... ist alles durch und Ruhe kehrt ein.
Ich kann nun endlich wieder sagen, dass soweit alles gut ist und keine schweren Lasten auf Erledigung warten. Zumindest für die nächsten Wochen.
Arbeiten war viel und ist weiterhin viel.
5 Tage Arbeit - 1 Tag frei - 5 Tage Arbeit - 1 Tag frei - 1 Tag Arbeit - 1 Tag frei - 3 Tage Arbeit.
Und dann endlich mal wieder ein Wochenende.
Zwar gehts am Montag wieder genau so weiter, aber in einem Monat habe ich Urlaub und kann meine Liebe (N) besuchen und darauf wird jetzt hingearbeitet. Erneuter Tunnelblick, aber entspannter diesmal.
Ach und irgendwann noch an die Kommentare denken >_<
Die sind jetzt auch schon Monate her, das tut mir Leid!
7. April 2016
Neue Einrichtung - alte Erinnerungen
In der alten Einrichtung, aus der ich zu meinem großen Glück seit Mitte August letzten Jahres raus bin, waren die Menschen schrecklich. Deren Charakter, Einstellung und Umgang mit Mitmenschen unter der Gürtelline. Ich habe noch deutlich das Bild vor Augen, wie ich auf dem Boden bei einem Kind sitze und einen Turm baue, während die beiden Schlimmsten kurz bevor sie Feierabend haben an meinem letzten Arbeitstag zu mir kommen (es war ihnen sicher recht auf mich in deutlicher Absicht herunter zu blicken, haha.), mir die Hand reichen mehr oder weniger und ein "Tschüss, Frau xXx" heraus pressen und sich dann verpissen. Nach Hause, in ihr widerliches, engstirniges, anti soziales Leben.
Das Grinsen, das Abwerten - mal so dahin gestellt, es ist endlich vorbei.
Die neue Einrichtung ist ein Paradies dagegen!
Seit diesem Jahr habe ich ja nun ein Bezugskind und somit seine Eltern zu erziehen und habe dementsprechend auch mit dem Jugendamt zutun. Und in diesem Sinne muss ich wieder einmal festhalten, wie beschissen Zufälle in meinem Leben sind.
Die zuständige Sachbearbeiterin, man glaubt es kaum, hat den SELBEN Nachnamen, wie der Typ, der mich in der letzten Einrichtung so dermaßen runter gemacht hat. Ich dachte, ich hör nicht richtig.
Ich habe keine Ahnung, wie ich dieser Frau ohne Vorurteile gegenüber treten soll, wie ich ausblenden soll, was dieser Name in mir auslöst. Seit der Konfrontation damit denke ich wieder viel zu oft an diesen ...
Ich muss mir dringend eine Strategie suchen. Ich werde sie wahrscheinlich eh erst Juni/Juli sehen und sprechen, also habe ich noch Zeit. Mit den damaligen Geschehenissen habe ich immer noch nicht komplett abschließen können, bin mir teilweise bei meinen jetzigen Kolleginnen immer mal wieder unsicher. Trotz, dass alle wunderbare Menschen sind, nett, warmherzig, lustig, verrückt... Ein offenes Ohr haben, mich nicht verarschen oder dumm behandeln und mir auch etwas zutrauen, mich nicht "loslassen", obwohl meine Probezeit längst rum ist.
Ich hoffe, das legt sich alles noch dieses Jahr, denn auch wenn ich nie wirklich zu 100% irgendwem auf dieser Welt vertrauen kann, so kann ich doch hoffentlich irgendwann nicht mehr alles auf die Goldwaage legen oder mich als Einzige bei Mängeln angesprochen fühlen, die ich gar nicht geleistet haben KANN (Was echt anstrengend ist, wenn man bei allem denkt, man habe etwas verbockt, würde evtl doch nicht alles richtig machen und die um einen herum würden sonst was von einem denken.. hui).
Die Amtfrau kann mir ja gar nix. Wird sie auch nicht, weil sie nichts mit xXx zutun hat.
Er ist ein armer Mann, der mit beinahe 50 festgestellt hat, dass er schwul ist, seine Frau ihn daraufhin anfing zu hassen, er nun in einer Kellerwohnung wohnt und kaum Kohle hat, weil... wer genau hatte die Hosen an in eurer Beziehung, Mister Oberwichtig? Er kann einem nur Leid tun und alles, was er sich dir gegenüber geleistet hat, kam nur aus der Verzweiflung heraus, sein Leben den Bach runter gehen zu sehen. DU . BIST . NICHT . PERSÖNLICH . SCHULD .
Ach Jugendamtfrau, ich hoffe, Sie sind in Ordnung. Oh verdammt, ich hoffe es so sehr. Ich will nicht wegen solch einer "Kleinigkeit", wie dem Nachnamen und meinem verdammten Kopf irgendetwas verbocken. Es geht ums Kind. Nicht um mich. Ums Kind. Professionell bleiben... huch...
Das Grinsen, das Abwerten - mal so dahin gestellt, es ist endlich vorbei.
Die neue Einrichtung ist ein Paradies dagegen!
Seit diesem Jahr habe ich ja nun ein Bezugskind und somit seine Eltern zu erziehen und habe dementsprechend auch mit dem Jugendamt zutun. Und in diesem Sinne muss ich wieder einmal festhalten, wie beschissen Zufälle in meinem Leben sind.
Die zuständige Sachbearbeiterin, man glaubt es kaum, hat den SELBEN Nachnamen, wie der Typ, der mich in der letzten Einrichtung so dermaßen runter gemacht hat. Ich dachte, ich hör nicht richtig.
Ich habe keine Ahnung, wie ich dieser Frau ohne Vorurteile gegenüber treten soll, wie ich ausblenden soll, was dieser Name in mir auslöst. Seit der Konfrontation damit denke ich wieder viel zu oft an diesen ...
Ich muss mir dringend eine Strategie suchen. Ich werde sie wahrscheinlich eh erst Juni/Juli sehen und sprechen, also habe ich noch Zeit. Mit den damaligen Geschehenissen habe ich immer noch nicht komplett abschließen können, bin mir teilweise bei meinen jetzigen Kolleginnen immer mal wieder unsicher. Trotz, dass alle wunderbare Menschen sind, nett, warmherzig, lustig, verrückt... Ein offenes Ohr haben, mich nicht verarschen oder dumm behandeln und mir auch etwas zutrauen, mich nicht "loslassen", obwohl meine Probezeit längst rum ist.
Ich hoffe, das legt sich alles noch dieses Jahr, denn auch wenn ich nie wirklich zu 100% irgendwem auf dieser Welt vertrauen kann, so kann ich doch hoffentlich irgendwann nicht mehr alles auf die Goldwaage legen oder mich als Einzige bei Mängeln angesprochen fühlen, die ich gar nicht geleistet haben KANN (Was echt anstrengend ist, wenn man bei allem denkt, man habe etwas verbockt, würde evtl doch nicht alles richtig machen und die um einen herum würden sonst was von einem denken.. hui).
Die Amtfrau kann mir ja gar nix. Wird sie auch nicht, weil sie nichts mit xXx zutun hat.
Er ist ein armer Mann, der mit beinahe 50 festgestellt hat, dass er schwul ist, seine Frau ihn daraufhin anfing zu hassen, er nun in einer Kellerwohnung wohnt und kaum Kohle hat, weil... wer genau hatte die Hosen an in eurer Beziehung, Mister Oberwichtig? Er kann einem nur Leid tun und alles, was er sich dir gegenüber geleistet hat, kam nur aus der Verzweiflung heraus, sein Leben den Bach runter gehen zu sehen. DU . BIST . NICHT . PERSÖNLICH . SCHULD .
Ach Jugendamtfrau, ich hoffe, Sie sind in Ordnung. Oh verdammt, ich hoffe es so sehr. Ich will nicht wegen solch einer "Kleinigkeit", wie dem Nachnamen und meinem verdammten Kopf irgendetwas verbocken. Es geht ums Kind. Nicht um mich. Ums Kind. Professionell bleiben... huch...
17. März 2016
" Frau xXx, was ist los mit mir? Was passiert mit mir?"
Arbeit.
Ich weiß, das sollte man nicht mit nach Hause nehmen.
Ich hatte 40 min lang ein Gespräch mit dem Mädchen, welches mir eigentlich seit Anfang an Probleme macht. Schwierigkeiten mit Beziehungsaufbau, Vertrauen.. Generell hat sie sich meist eher gegen mich verschworen.
Es wird besser und schlechter und letztendlich sehe ich Fortschritte.
Aber momentan.. geht es ihr nicht gut und uns mit ihr nicht gut.
Sie verhält sich unerträglich und es geht so nicht weiter.
Sie liegt auf dem Bett und weint. Und weint und weint.
Und fragt mich, was mit ihr passiert. Wieso das passiert. Wieso es in ihrem Kopf so.. schwierig ist.
Es ist ein trauriger Moment, ein Moment, in dem ich selbst den Tränen nahe bin und ihr das auch so mitteile. Und es ernst meine. Und ihr bestätige, dass die Dosis der Medikation erhöht werden muss,
weil sie älter geworden ist und die Ruhe nicht mehr hat mit der alten Medikation.
Und dazu sage ich, wie beschissen sich das eigentlich anhört und...
Was ich eigentlich meine, ist, dass es nicht okay ist. Es ist nicht okay, dass ein 13 Jähriges Mädchen um die 10 Tabletten am Tag nehmen muss. Wegen ihrem Verhalten, wegen ihrer schlimmen Krankheit, wegen ihrem.. Leben.
Und gleichzeitig kann ich ihr nicht sagen, dass ich sie so sehr verstehe. So sehr verstehe, dass sich das Hirn anfühlt, wie Watte. Das sie nicht sie selbst ist, wenn sie Tabletten nimmt. Und nicht sie selbst ist, wenn sie keine nimmt. Das ich verstehe, dass sie ausbrechen will. Aus all dem Mist, aus all dem, was ihr geschehen ist. Das sie mit all den Konsequenzen vor einem Berg steht, den sie nicht abarbeiten kann. Das ich an ihrer Stelle auch so fühlen würde, wahrscheinlich abhauen würde, mich auch nicht benehmen würde, benehmen könnte.
Das alles kann ich nicht, weil ich sie nicht darin bestärken sollte, es weiterhin so zu tun.
Ich weiß, wie ich damals drauf war. Alle konnten mich mal, alles war egal und letztendlich..
Ja, was eigentlich? Ich habe schon die ganze Zeit darauf gewartet, ihr davon zu erzählen, wie sehr ich all das nachvollziehen kann. Das es einfacher ist, die Tür zu zu knallen, als zu reden. Das es einfacher ist, jemanden anzuschreien, statt zu sagen, dass man nicht mehr kann. Das es viel Mut braucht, sich einzugestehen, dass man erkennt, dass man so nicht weiter machen kann.
Aber dann sitze ich neben ihr, neben einem Geschöpf, welches ihr Leben noch vor sich hat.
Verbockt durch Eltern, die Drogenabhängig sind, die im Knast waren, die zum Teil keinen Kontakt haben dürfen und zum Teil wenige Möglichkeiten haben.
Und mir wird bewusst, dass es gar nichts bringen würde.
Es bringt nichts, meine Geschichte offen dar zu legen. Nicht ihr - nicht mir.
Denn sie ist ein Beispiel, welches niemals alleine klar kommen wird.
So wie ihre Schwester ebenfalls.
Sie ist das Beispiel, das uns im Einarbeitungskonzept dar gestellt wurde..
99% der Kinder, die wir hier betreuen, sind nicht in der Lage für sich selbst zu sorgen, sobald sie entlassen werden. 99% der Kinder, die hier sind... bekommen unsere Aufmerksamkeit, unsere Geborgenheit, unsere Struktur, unser best Möglichstes... Sie lernen viel. Aber sobald sie gehen, sind sie verloren.
Glauben will man sowas nicht. Und vielleicht stecken wir unsere Erwartungen dadurch auch niedriger.. Aber Tatsache ist, wenn ich mir die Gruppe von uns ansehe.. Gibt es nur eine, eine verdammt einzige, die ihr Leben schafft.
Ich wollte das alles irgendwie los werden, die Formulierung gefällt mir an vielen Stellen nicht.
Ich will die uns anvertrauten Kinder nicht verurteilen, zumal ich nach dem ein oder anderen Schicksal womöglich nicht mehr am Leben wäre... Weil ich es nicht könnte, wie sie es können.
Aber können sie es? Was ist, wenn sie ihr Leben lang Medikamente nehmen, die in erster Linie IHNEN helfen sollen und... ohne nicht mehr leben können?
Ist das richtig?
Ich hab Feierabend, ich ess jetzt etwas und.. denke erst wieder morgen dran. Morgen im Dienst.
Ich weiß, das sollte man nicht mit nach Hause nehmen.
Ich hatte 40 min lang ein Gespräch mit dem Mädchen, welches mir eigentlich seit Anfang an Probleme macht. Schwierigkeiten mit Beziehungsaufbau, Vertrauen.. Generell hat sie sich meist eher gegen mich verschworen.
Es wird besser und schlechter und letztendlich sehe ich Fortschritte.
Aber momentan.. geht es ihr nicht gut und uns mit ihr nicht gut.
Sie verhält sich unerträglich und es geht so nicht weiter.
Sie liegt auf dem Bett und weint. Und weint und weint.
Und fragt mich, was mit ihr passiert. Wieso das passiert. Wieso es in ihrem Kopf so.. schwierig ist.
Es ist ein trauriger Moment, ein Moment, in dem ich selbst den Tränen nahe bin und ihr das auch so mitteile. Und es ernst meine. Und ihr bestätige, dass die Dosis der Medikation erhöht werden muss,
weil sie älter geworden ist und die Ruhe nicht mehr hat mit der alten Medikation.
Und dazu sage ich, wie beschissen sich das eigentlich anhört und...
Was ich eigentlich meine, ist, dass es nicht okay ist. Es ist nicht okay, dass ein 13 Jähriges Mädchen um die 10 Tabletten am Tag nehmen muss. Wegen ihrem Verhalten, wegen ihrer schlimmen Krankheit, wegen ihrem.. Leben.
Und gleichzeitig kann ich ihr nicht sagen, dass ich sie so sehr verstehe. So sehr verstehe, dass sich das Hirn anfühlt, wie Watte. Das sie nicht sie selbst ist, wenn sie Tabletten nimmt. Und nicht sie selbst ist, wenn sie keine nimmt. Das ich verstehe, dass sie ausbrechen will. Aus all dem Mist, aus all dem, was ihr geschehen ist. Das sie mit all den Konsequenzen vor einem Berg steht, den sie nicht abarbeiten kann. Das ich an ihrer Stelle auch so fühlen würde, wahrscheinlich abhauen würde, mich auch nicht benehmen würde, benehmen könnte.
Das alles kann ich nicht, weil ich sie nicht darin bestärken sollte, es weiterhin so zu tun.
Ich weiß, wie ich damals drauf war. Alle konnten mich mal, alles war egal und letztendlich..
Ja, was eigentlich? Ich habe schon die ganze Zeit darauf gewartet, ihr davon zu erzählen, wie sehr ich all das nachvollziehen kann. Das es einfacher ist, die Tür zu zu knallen, als zu reden. Das es einfacher ist, jemanden anzuschreien, statt zu sagen, dass man nicht mehr kann. Das es viel Mut braucht, sich einzugestehen, dass man erkennt, dass man so nicht weiter machen kann.
Aber dann sitze ich neben ihr, neben einem Geschöpf, welches ihr Leben noch vor sich hat.
Verbockt durch Eltern, die Drogenabhängig sind, die im Knast waren, die zum Teil keinen Kontakt haben dürfen und zum Teil wenige Möglichkeiten haben.
Und mir wird bewusst, dass es gar nichts bringen würde.
Es bringt nichts, meine Geschichte offen dar zu legen. Nicht ihr - nicht mir.
Denn sie ist ein Beispiel, welches niemals alleine klar kommen wird.
So wie ihre Schwester ebenfalls.
Sie ist das Beispiel, das uns im Einarbeitungskonzept dar gestellt wurde..
99% der Kinder, die wir hier betreuen, sind nicht in der Lage für sich selbst zu sorgen, sobald sie entlassen werden. 99% der Kinder, die hier sind... bekommen unsere Aufmerksamkeit, unsere Geborgenheit, unsere Struktur, unser best Möglichstes... Sie lernen viel. Aber sobald sie gehen, sind sie verloren.
Glauben will man sowas nicht. Und vielleicht stecken wir unsere Erwartungen dadurch auch niedriger.. Aber Tatsache ist, wenn ich mir die Gruppe von uns ansehe.. Gibt es nur eine, eine verdammt einzige, die ihr Leben schafft.
Ich wollte das alles irgendwie los werden, die Formulierung gefällt mir an vielen Stellen nicht.
Ich will die uns anvertrauten Kinder nicht verurteilen, zumal ich nach dem ein oder anderen Schicksal womöglich nicht mehr am Leben wäre... Weil ich es nicht könnte, wie sie es können.
Aber können sie es? Was ist, wenn sie ihr Leben lang Medikamente nehmen, die in erster Linie IHNEN helfen sollen und... ohne nicht mehr leben können?
Ist das richtig?
Ich hab Feierabend, ich ess jetzt etwas und.. denke erst wieder morgen dran. Morgen im Dienst.
3. März 2016
Aufzählung/ Schrägste 24 Stunden seit Langem
Gestern um 13:30 fuhr ich zur Arbeit. Wetter pfui, Laune irgendwie.. pfuipfui, aber gut.
Muss man durch.
Gegen 14:15 stehe ich an der Ampel direkt nach der Ausfahrt von der Autobahn. Es wird grün, ich gebe Gas, es brummt, es quietscht, ich sehe auf die Tankanzeige, während der Wagen laaaaangsam in die Gänge kommt und erschrecke : Die Tankanzeige geht runter und runter und runter und... FUCK, wenn ich JETZT liegen bleibe, FUCK FUCK FUCK... Aber er zieht, die Anzeige steigt ein wenig und bleibt direkt vor der roten Stelle stehen. Okay, atmen, alles gut. Kacke unpassend, aber gehste halt morgen nachm Frühdienst für 10 Euro tanken, dass das Liegen bleiben aufm Heimweg ja nicht in Frage kommt..
Also gerade noch so den Berg hoch, einbiegen, parken. Strömenden Regen ignorierend, laufe ich ins Haus. Oben angekommen zwei Kolleginnen, die natürlich sofort merken, dass irgendwas faul ist.
Mir ist zum heulen - aber gut, jetzt nicht. JETZT NICHT.
Die ältere geht irgendwann dem Tagesablauf nach, während mich (A) fragt, was denn los sei. "Nicht mein Tag", ist alles was ich raus bringe. Dann kommen Tränen. "Ich kann grad nicht, sonst heul ich noch..", entgegne ich, halb lachend, halb selbst verachtend. Ich stehe auf, gehe Richtung Kaffeemaschine, durchatmen, fangen.
"Denk an Freitag, da haben wir wieder Dienst zusammen! Und an den Montag, da hast du deinen Termin, darauf hast du dich doch gefreut!", versucht sie mich noch aufzubauen.
"Ja, ja... Ja", ich weiß nicht, ob das verzweifelt klang oder..
Ich fange an über die Arbeit zu sprechen, über die Aufgabenverteilung, bloß nicht denken.
Irgendwann hatte ich Lust auf eine Zigarette - ich wühle und suche und mir fällt auf : Ich habe die Kippen nicht eingepackt. Ich habe Nachtdienst und ich habe meine Kippen nicht eingepackt.
Gut, also stopfe ich mir Schokolade rein und denke mir - ist ja auch okay. Werde nicht sterben.
Wenn man etwas nicht haben kann, will man es umso mehr - wer kennt das nicht?.. -.-
Donnerstagmorgen: Ich stehe um 5 Uhr auf, bin recht fit. Beim Zähne putzen fängt es an zu flimmern - Migräne, na danke. Also aufn Klodeckel setzen und Nacken massieren, Schmerztablette hinterher.
6 Uhr - die ersten wecken, 6:30 Uhr - den Rest wecken. Geschrei, Gekuschel... Die Minuten sind lang, wenn man extreme Kopfschmerzen hat.
Üblicher Wahnsinn ist gegen kurz nach 8 vorbei - alle in der Schule. Noch Sachen vorbereiten, Adresse vom Arzt raussuchen, kurz beim Team dabei sein und weiter gehts - mein Bezugskind von der Schule abholen. Mittlerweile ist es also 10 Uhr, ich sitze im Dienstauto, das Kind angeschnallt hinter mir. Mein Navi hängt. Und hängt. Und hängt. Yey, okay. Keine Ahnung, wo es lang geht. Aber wird schon, muss ja. Auto starten - Tank fast leer. OKAY, wird schon. Wird schon reichen, ich habe jetzt keine Zeit tanken zu gehen... In dem Moment wäre ich am liebsten ausgestiegen, weggerannt, alles raus geschrien...
Wir fahren los, sind irgendwann in der jeweiligen Stadt und ich verlasse mich auf mein inneres Bauchgefühl. Interessant, wie richtig es liegt, wenn man sich nur darauf einlässt. Als würde ich mich auskennen, fahre ich einen Parkplatz an, steige aus und laufe mit dem Kind in die Richtung der Ärztin. Dann stehen wir da, Haus 50 und Haus 48. Suche Haus 49, aber nirgends zu sehen.
Fühle mich verarscht, zum Glück war da jemand, den ich fragen konnte. Also nochmal 10 min weiter gerade aus, macht keinen Sinn, aber gut. 11 Uhr Termin, wir sind pünkltich.
Das Gespräch verlief so, wie ich es mir gewünscht hatte. Die Ärztin auf meiner Seite, Bezugskind glücklich, Mutter beruhigt. Um 12:20 Uhr fahren wir wieder los, zügig denke ich mir, wobei das dem Tank auch nicht viel bringt... Aber volles Risiko, ich bin so müde.
Auf der Rückfahrt frage ich mehrmals, obs dem Kind gut geht, er ist so still, ich suche im Radio Musik raus, die er mag und mache lauter, er summt mit. Alles gut.
Punkt 13 Uhr sind wir zurück auf der Gruppe, es erscheint unwirklich, immer noch im Dienst zu sein. Ich entlasse meinen Lieben aus dem Auto, trage noch die Fahrtzeit ein, laufe ins Haus, um die Unterlagen unter zu bringen. Verabschiede mich, laufe zum Auto, da fällt mir auf, mein Rucksack ist immer noch im Haus. Also zurück, Treppen auf ein Neues, schnell den Rucksack geschnappt, rase ich zum Auto. Als ich mich reinsetze, erschlägt mich ein Gedanke... Es ist 13:15 Uhr, ich bin seit 5 wach, es geht mir miserabel und ich muss JETZT NOCH einige Liter tanken, um nicht liegen zu bleiben... Kurz bekomme ich einen dicken Kopf, atme durch. Starte den Motor und riskiere es. Fahre einfach Richtung zu Hause. Der Tank fängt sich wieder, das Auto kriegt sich wieder ein, ich weiß es. Ich habe noch genug Füllung bis nach Hause, die Anzeige spinnt, mehr nicht, mach dich nicht verrückt.
Ich fahre los, fahre zügig. Als ich die Autobahn erreiche, merke ich, wie die Anzeige steigt. Tatsächlich steht der Zeiger irgendwann dort, wo er immer steht, wenn ich die dritte Hin und Rückfahrt nach einer vollen Tankfüllung antrete. Du Miststück denke ich mir. Mir so einen Schrecken einzujagen. Zum Glück richtig entschieden und nicht noch den Abstecher in anderer Richtung bei der Tanke gemacht. In xx angekommen fahre ich direkt zur Tankstelle, mein äußeres Ich spiegelt sich in der Tanksäule, während ich tanke. Ich kann kaum hinsehen, zerzaust, verwirrt, müde, fertig, traurig.
Ich bezahle, nehme noch eine Packung Kippen mit, steige ein und fahre heim.
Angekommen bin ich.. Durcheinander? Leer?
14 Uhr und ich bin zu Hause. 24 Std im Dauerdienst, Samstag hab ich Urlaub...
Muss man durch.
Gegen 14:15 stehe ich an der Ampel direkt nach der Ausfahrt von der Autobahn. Es wird grün, ich gebe Gas, es brummt, es quietscht, ich sehe auf die Tankanzeige, während der Wagen laaaaangsam in die Gänge kommt und erschrecke : Die Tankanzeige geht runter und runter und runter und... FUCK, wenn ich JETZT liegen bleibe, FUCK FUCK FUCK... Aber er zieht, die Anzeige steigt ein wenig und bleibt direkt vor der roten Stelle stehen. Okay, atmen, alles gut. Kacke unpassend, aber gehste halt morgen nachm Frühdienst für 10 Euro tanken, dass das Liegen bleiben aufm Heimweg ja nicht in Frage kommt..
Also gerade noch so den Berg hoch, einbiegen, parken. Strömenden Regen ignorierend, laufe ich ins Haus. Oben angekommen zwei Kolleginnen, die natürlich sofort merken, dass irgendwas faul ist.
Mir ist zum heulen - aber gut, jetzt nicht. JETZT NICHT.
Die ältere geht irgendwann dem Tagesablauf nach, während mich (A) fragt, was denn los sei. "Nicht mein Tag", ist alles was ich raus bringe. Dann kommen Tränen. "Ich kann grad nicht, sonst heul ich noch..", entgegne ich, halb lachend, halb selbst verachtend. Ich stehe auf, gehe Richtung Kaffeemaschine, durchatmen, fangen.
"Denk an Freitag, da haben wir wieder Dienst zusammen! Und an den Montag, da hast du deinen Termin, darauf hast du dich doch gefreut!", versucht sie mich noch aufzubauen.
"Ja, ja... Ja", ich weiß nicht, ob das verzweifelt klang oder..
Ich fange an über die Arbeit zu sprechen, über die Aufgabenverteilung, bloß nicht denken.
Irgendwann hatte ich Lust auf eine Zigarette - ich wühle und suche und mir fällt auf : Ich habe die Kippen nicht eingepackt. Ich habe Nachtdienst und ich habe meine Kippen nicht eingepackt.
Gut, also stopfe ich mir Schokolade rein und denke mir - ist ja auch okay. Werde nicht sterben.
Wenn man etwas nicht haben kann, will man es umso mehr - wer kennt das nicht?.. -.-
Donnerstagmorgen: Ich stehe um 5 Uhr auf, bin recht fit. Beim Zähne putzen fängt es an zu flimmern - Migräne, na danke. Also aufn Klodeckel setzen und Nacken massieren, Schmerztablette hinterher.
6 Uhr - die ersten wecken, 6:30 Uhr - den Rest wecken. Geschrei, Gekuschel... Die Minuten sind lang, wenn man extreme Kopfschmerzen hat.
Üblicher Wahnsinn ist gegen kurz nach 8 vorbei - alle in der Schule. Noch Sachen vorbereiten, Adresse vom Arzt raussuchen, kurz beim Team dabei sein und weiter gehts - mein Bezugskind von der Schule abholen. Mittlerweile ist es also 10 Uhr, ich sitze im Dienstauto, das Kind angeschnallt hinter mir. Mein Navi hängt. Und hängt. Und hängt. Yey, okay. Keine Ahnung, wo es lang geht. Aber wird schon, muss ja. Auto starten - Tank fast leer. OKAY, wird schon. Wird schon reichen, ich habe jetzt keine Zeit tanken zu gehen... In dem Moment wäre ich am liebsten ausgestiegen, weggerannt, alles raus geschrien...
Wir fahren los, sind irgendwann in der jeweiligen Stadt und ich verlasse mich auf mein inneres Bauchgefühl. Interessant, wie richtig es liegt, wenn man sich nur darauf einlässt. Als würde ich mich auskennen, fahre ich einen Parkplatz an, steige aus und laufe mit dem Kind in die Richtung der Ärztin. Dann stehen wir da, Haus 50 und Haus 48. Suche Haus 49, aber nirgends zu sehen.
Fühle mich verarscht, zum Glück war da jemand, den ich fragen konnte. Also nochmal 10 min weiter gerade aus, macht keinen Sinn, aber gut. 11 Uhr Termin, wir sind pünkltich.
Das Gespräch verlief so, wie ich es mir gewünscht hatte. Die Ärztin auf meiner Seite, Bezugskind glücklich, Mutter beruhigt. Um 12:20 Uhr fahren wir wieder los, zügig denke ich mir, wobei das dem Tank auch nicht viel bringt... Aber volles Risiko, ich bin so müde.
Auf der Rückfahrt frage ich mehrmals, obs dem Kind gut geht, er ist so still, ich suche im Radio Musik raus, die er mag und mache lauter, er summt mit. Alles gut.
Punkt 13 Uhr sind wir zurück auf der Gruppe, es erscheint unwirklich, immer noch im Dienst zu sein. Ich entlasse meinen Lieben aus dem Auto, trage noch die Fahrtzeit ein, laufe ins Haus, um die Unterlagen unter zu bringen. Verabschiede mich, laufe zum Auto, da fällt mir auf, mein Rucksack ist immer noch im Haus. Also zurück, Treppen auf ein Neues, schnell den Rucksack geschnappt, rase ich zum Auto. Als ich mich reinsetze, erschlägt mich ein Gedanke... Es ist 13:15 Uhr, ich bin seit 5 wach, es geht mir miserabel und ich muss JETZT NOCH einige Liter tanken, um nicht liegen zu bleiben... Kurz bekomme ich einen dicken Kopf, atme durch. Starte den Motor und riskiere es. Fahre einfach Richtung zu Hause. Der Tank fängt sich wieder, das Auto kriegt sich wieder ein, ich weiß es. Ich habe noch genug Füllung bis nach Hause, die Anzeige spinnt, mehr nicht, mach dich nicht verrückt.
Ich fahre los, fahre zügig. Als ich die Autobahn erreiche, merke ich, wie die Anzeige steigt. Tatsächlich steht der Zeiger irgendwann dort, wo er immer steht, wenn ich die dritte Hin und Rückfahrt nach einer vollen Tankfüllung antrete. Du Miststück denke ich mir. Mir so einen Schrecken einzujagen. Zum Glück richtig entschieden und nicht noch den Abstecher in anderer Richtung bei der Tanke gemacht. In xx angekommen fahre ich direkt zur Tankstelle, mein äußeres Ich spiegelt sich in der Tanksäule, während ich tanke. Ich kann kaum hinsehen, zerzaust, verwirrt, müde, fertig, traurig.
Ich bezahle, nehme noch eine Packung Kippen mit, steige ein und fahre heim.
Angekommen bin ich.. Durcheinander? Leer?
14 Uhr und ich bin zu Hause. 24 Std im Dauerdienst, Samstag hab ich Urlaub...
28. Februar 2016
Rumgedümpel
In genau einer Woche werde ich 23.
Seltsam, irgendwie. Aber okay... Soweit.
In genau einer Woche und einem Tag bekomme ich meine lang ersehnte, wundervolle, sicherlich schmerzvolle Hautmalerei. Tinte unter die Haut. Ich bin vollkommen ausm Häuschen.. :)
Und heute ist ein Tag, an dem es perfekt passt, sich die Haare wieder dunkler zu machen.
Bis jetzt ist es doch... erträglich? Nächste Woche auf der Arbeit wird's heftig.
Mal sehn, ob ich alles, was ich mir als Ziel gesetzt habe, auch erreiche... Es gibt glaube ich momentan nichts Wichtigeres, als genau das hin zu bekommen. Davon hängt soviel ab.
Aber wie war das? Positiv denken...
Seltsam, irgendwie. Aber okay... Soweit.
In genau einer Woche und einem Tag bekomme ich meine lang ersehnte, wundervolle, sicherlich schmerzvolle Hautmalerei. Tinte unter die Haut. Ich bin vollkommen ausm Häuschen.. :)
Und heute ist ein Tag, an dem es perfekt passt, sich die Haare wieder dunkler zu machen.
Bis jetzt ist es doch... erträglich? Nächste Woche auf der Arbeit wird's heftig.
Mal sehn, ob ich alles, was ich mir als Ziel gesetzt habe, auch erreiche... Es gibt glaube ich momentan nichts Wichtigeres, als genau das hin zu bekommen. Davon hängt soviel ab.
Aber wie war das? Positiv denken...
15. September 2015
Schlimmer geht immer - aber deswegen die Kleinigkeiten nicht ernst nehmen?...
Ich würde so gerne schreiben - so gerne Worte finden.
Es ist einiges geschehen, was ich im Normalfall festhalten wollen würde.
Das Problem ist, dass ich dazu keine Zeit finde.
Heute und morgen habe ich frei, man könnte meinen, die Zeit würde ausreichen,
um niederzuschreiben, was so alles gewesen ist.
Gestern bin ich in der Einrichtung, in der ich ja nun angefangen habe,
in eine Situation mit einem 13. jährigen Mädchen geraten,
die ich mir eigentlich vor meinen zwei freien Tagen hätte sparen können.
Ich kann auch nicht näher darauf eingehen, weil ich es anscheinend immer noch nicht ganz annehmen kann. Unter anderem, weil ich mich frage, wie es so weit kommen konnte und ob ich eventuell irgendetwas im richtigen Moment hätte anders machen können.
Ich gebe mir selbst keine Schuld, ich mache mir auch keine Sorgen und erst recht bin ich absolut in keinster Weise der Meinung, dass es gerechtfertigt war, was sie gestern abgezogen hat.
Und ich bin froh, dass ich ruhig bleiben konnte, mich abgrenzen und vor allem auf keine Provokation bewusst eingegangen bin.
Trotzdem geht es mir damit nicht so besonders.
Ich verbiete meinem Gehirn seit gestern Abend, - seit ich endlich um 21:36 Uhr zu Hause ankam-
darüber nachzudenken. Lenke mich ab und mache mir bewusst, dass ich jetzt frei habe und abschalten muss.
Und mal abgesehen davon, dass mir sicherlich in nächster Zeit noch "schlimmeres", "anstrengenderes" bevorsteht, war es trotzdem ein Schlag ins Gesicht.
Mir kam eine Idee heute morgen und ich werde versuchen,
dies am Donnerstag, wenn ich wieder im Dienst bin, anzusprechen. Wenn ich es mir denn merken kann. Aufschreiben will ich es mir nicht, da sträubt sich seltsamer Weise alles..
Um auf den Punkt zu kommen:
Es ist schade. Es ist sogar verdammt schade. Und ich wünschte, ich hätte irgendein Wundermittel,
um die Beziehung zu ihr zu stärken, um den Umgang mit ihr zu vereinfachen oder zumindest eineArt Harmonie zwischen uns zu schaffen.
Ich muss mir Zeit geben. Und ich muss vor allem den Mädels Zeit geben. Und erzwingen geht schon mal gar nicht.
Gestern im Auto dachte ich mir: Ich war in keiner Einrichtung so sicher, wie hier..
Das ich es schaffe. Das es klappen wird, früher oder später.. Das mir bewusst ist, dass es Zeit braucht, ich es aber zu 100% hinbekommen werde, die Authorität - die Sicherheit - die Routine - die Beziehung zu den Mädels aufzubauen, zu vertiefen und durchzusetzen.
Und das war ein gutes Gefühl.
Und wahrscheinlich auch der Grund, weshalb ich nicht an mir zweifel.
Es hat mich nur emotional so weit getroffen, - das gestern mit ihr - , dass ich einfach mal liebsten Glitzer drauf gestreut hätte und damit alles wieder gut gewesen wär.
Es ist einiges geschehen, was ich im Normalfall festhalten wollen würde.
Das Problem ist, dass ich dazu keine Zeit finde.
Heute und morgen habe ich frei, man könnte meinen, die Zeit würde ausreichen,
um niederzuschreiben, was so alles gewesen ist.
Gestern bin ich in der Einrichtung, in der ich ja nun angefangen habe,
in eine Situation mit einem 13. jährigen Mädchen geraten,
die ich mir eigentlich vor meinen zwei freien Tagen hätte sparen können.
Ich kann auch nicht näher darauf eingehen, weil ich es anscheinend immer noch nicht ganz annehmen kann. Unter anderem, weil ich mich frage, wie es so weit kommen konnte und ob ich eventuell irgendetwas im richtigen Moment hätte anders machen können.
Ich gebe mir selbst keine Schuld, ich mache mir auch keine Sorgen und erst recht bin ich absolut in keinster Weise der Meinung, dass es gerechtfertigt war, was sie gestern abgezogen hat.
Und ich bin froh, dass ich ruhig bleiben konnte, mich abgrenzen und vor allem auf keine Provokation bewusst eingegangen bin.
Trotzdem geht es mir damit nicht so besonders.
Ich verbiete meinem Gehirn seit gestern Abend, - seit ich endlich um 21:36 Uhr zu Hause ankam-
darüber nachzudenken. Lenke mich ab und mache mir bewusst, dass ich jetzt frei habe und abschalten muss.
Und mal abgesehen davon, dass mir sicherlich in nächster Zeit noch "schlimmeres", "anstrengenderes" bevorsteht, war es trotzdem ein Schlag ins Gesicht.
Mir kam eine Idee heute morgen und ich werde versuchen,
dies am Donnerstag, wenn ich wieder im Dienst bin, anzusprechen. Wenn ich es mir denn merken kann. Aufschreiben will ich es mir nicht, da sträubt sich seltsamer Weise alles..
Um auf den Punkt zu kommen:
Es ist schade. Es ist sogar verdammt schade. Und ich wünschte, ich hätte irgendein Wundermittel,
um die Beziehung zu ihr zu stärken, um den Umgang mit ihr zu vereinfachen oder zumindest eineArt Harmonie zwischen uns zu schaffen.
Ich muss mir Zeit geben. Und ich muss vor allem den Mädels Zeit geben. Und erzwingen geht schon mal gar nicht.
Gestern im Auto dachte ich mir: Ich war in keiner Einrichtung so sicher, wie hier..
Das ich es schaffe. Das es klappen wird, früher oder später.. Das mir bewusst ist, dass es Zeit braucht, ich es aber zu 100% hinbekommen werde, die Authorität - die Sicherheit - die Routine - die Beziehung zu den Mädels aufzubauen, zu vertiefen und durchzusetzen.
Und das war ein gutes Gefühl.
Und wahrscheinlich auch der Grund, weshalb ich nicht an mir zweifel.
Es hat mich nur emotional so weit getroffen, - das gestern mit ihr - , dass ich einfach mal liebsten Glitzer drauf gestreut hätte und damit alles wieder gut gewesen wär.
7. August 2015
Heute war der letzte verdammte Tag in diesem Saftladen!
Ich bin noch zu müde, um es vollkommen zu realisieren und um mich anständig zu freuen..
Aber:
Ich bin frei!
Fühlt sich echt beinahe so an, als wäre ich raus aus dem Knast..
Morgen fahre ich endlich in den Urlaub, noch nie habe ich mich darüber so sehr gefreut.
Es ist endlich vorbei, endlich endlich Vergangenheit, nie nie wieder muss ich diese Menschen sehen, mit ihnen reden, dieses Grinsen, diese Worte ertragen.
Auf nimmer Wiedersehen, danke für diese ekelhafte Erfahrung ; wünsche nur das Beste ;-)
Ich bin noch zu müde, um es vollkommen zu realisieren und um mich anständig zu freuen..
Aber:
Ich bin frei!
Fühlt sich echt beinahe so an, als wäre ich raus aus dem Knast..
Morgen fahre ich endlich in den Urlaub, noch nie habe ich mich darüber so sehr gefreut.
Es ist endlich vorbei, endlich endlich Vergangenheit, nie nie wieder muss ich diese Menschen sehen, mit ihnen reden, dieses Grinsen, diese Worte ertragen.
Auf nimmer Wiedersehen, danke für diese ekelhafte Erfahrung ; wünsche nur das Beste ;-)
1. August 2015
21. Juli 2015
Selbst Schuld, ihr wundert euch. Aber es wird sich nichts ändern!
"Ich habe letztens mit xxx gesprochen. Sie meinte zu mir, dass du wirklich gut in deinem Job geworden bist. Und sie findet es mittlerweile schade, dass du gehst.. Aber ich habe zu ihr gesagt, dass sie sich keine Sorgen machen muss. Das du eine gute Stelle gefunden hast und es dir gut geht damit.. Ich hoffe, das war okay?"
Liebes, du hast mir damit sogar einen Gefallen getan.
Niemals werden die mir ins Gesicht sagen, dass sie es bereuen, dass ich gehe.
Und niemals werden sie sich eingestehen, dass sie es verkackt haben.
Selbst Schuld.
Fragt euch doch endlich mal, wieso die Leute gehen.
Wieso sie etwas Besseres suchen und auch finden..
Ihr tut mir so Leid.
Nur, weil ich jetzt nicht mehr rumlaufe, wie ein kleines Mäuschen.
Welches Angst hat, bei jeder Bewegung, jedem Wort schief angeschaut zu werden.
Nur, weil ich meine Selbstsicherheit, mein Selbstbewusst sein langsam wieder auf ein gesundes Level gebracht habe und euch nicht mal mehr mit dem Arsch ansehe, merkt ihr plötzlich, dass ich sehr wohl gut bin in dem, was ich tue. Und das es mich einen Scheiß interessiert, wie ihr versucht, euch das Maul hinter meinem Rücken über mich zu zerreissen.
Ihr seid erbärmlich.
Aber danke dafür, dass es wenigstens gesehen wurde. Auch wenn viel zu spät.
Noch zwei einhalb Wochen und ich bin raus.
rausrausrausrausrausrausrausrausraus...
Scheiße, wenn man merkt, dass man es sich selbst schwieriger gemacht hat, was?
Geschieht euch recht.
Ich freue mich so sehr auf den September.
Wenn bei denen wieder das Chaos ausbricht.
Und sie sich wünschen werden, selbst gegangen zu sein.
Aber trotzdem weitere Jahre für Jahre dort bleiben.
Lästern, sich schlecht fühlen, unzufrieden sind, Menschen vergraulen, die Launen rauslassen.
Ja, ich freue mich auf den September, denn dann habe ich mit all diesen negativen Dingen nichts mehr zutun. Oh verdammt, wie mir dieser Optimismus und die gute Laune gefehlt haben.
Wer hätte gedacht, dass eine Kündigung solche schönen Gefühle auslösen kann? :)
Liebes, du hast mir damit sogar einen Gefallen getan.
Niemals werden die mir ins Gesicht sagen, dass sie es bereuen, dass ich gehe.
Und niemals werden sie sich eingestehen, dass sie es verkackt haben.
Selbst Schuld.
Fragt euch doch endlich mal, wieso die Leute gehen.
Wieso sie etwas Besseres suchen und auch finden..
Ihr tut mir so Leid.
Nur, weil ich jetzt nicht mehr rumlaufe, wie ein kleines Mäuschen.
Welches Angst hat, bei jeder Bewegung, jedem Wort schief angeschaut zu werden.
Nur, weil ich meine Selbstsicherheit, mein Selbstbewusst sein langsam wieder auf ein gesundes Level gebracht habe und euch nicht mal mehr mit dem Arsch ansehe, merkt ihr plötzlich, dass ich sehr wohl gut bin in dem, was ich tue. Und das es mich einen Scheiß interessiert, wie ihr versucht, euch das Maul hinter meinem Rücken über mich zu zerreissen.
Ihr seid erbärmlich.
Aber danke dafür, dass es wenigstens gesehen wurde. Auch wenn viel zu spät.
Noch zwei einhalb Wochen und ich bin raus.
rausrausrausrausrausrausrausrausraus...
Scheiße, wenn man merkt, dass man es sich selbst schwieriger gemacht hat, was?
Geschieht euch recht.
Ich freue mich so sehr auf den September.
Wenn bei denen wieder das Chaos ausbricht.
Und sie sich wünschen werden, selbst gegangen zu sein.
Aber trotzdem weitere Jahre für Jahre dort bleiben.
Lästern, sich schlecht fühlen, unzufrieden sind, Menschen vergraulen, die Launen rauslassen.
Ja, ich freue mich auf den September, denn dann habe ich mit all diesen negativen Dingen nichts mehr zutun. Oh verdammt, wie mir dieser Optimismus und die gute Laune gefehlt haben.
Wer hätte gedacht, dass eine Kündigung solche schönen Gefühle auslösen kann? :)
2. Juli 2015
!!!!
Der Termin, an dem ich es (hoffentlich) endlich schriftlich in Form eines Vertrages erhalte,
steht nun endlich fest.
17.07.15 um 8.30 Uhr.
Ich werde zwar wieder mal sehr früh aufstehen müssen,
um rechtzeitig und in Ruhe dahin zu kommen,
aber das ist es mir wert.
Hoffentlich nimmt die Hitze bis dahin ab,
sonst zerfließe ich mitten auf der Autobahn und das kann ich mir nun wirklich nicht leisten.
Ich freue mich sososososososososososososososososososososososo.. :3
steht nun endlich fest.
17.07.15 um 8.30 Uhr.
Ich werde zwar wieder mal sehr früh aufstehen müssen,
um rechtzeitig und in Ruhe dahin zu kommen,
aber das ist es mir wert.
Hoffentlich nimmt die Hitze bis dahin ab,
sonst zerfließe ich mitten auf der Autobahn und das kann ich mir nun wirklich nicht leisten.
Ich freue mich sososososososososososososososososososososososo.. :3
30. Juni 2015
!!!!
STELLENZUSAGE
Er hat mir per Mail zugesagt. Nun drehe ich so sehr am Rad,
dass ich kaum richtig denken kann.
Ich werde wahrscheinlich erneut vorbeifahren, um alles weitere zu klären und DANN ist es tatsächlichtatsächlichtatsächlich soweit!
Ich danke euch allen vom Herzen so sehr,
dass ihr die Daumen für mich gedrückt habt!
Es hat sich wundervoll angefühlt, dass ihr mit mir hofft und gespannt seid.. Ich knuddel euch allesamt <3
Er hat mir per Mail zugesagt. Nun drehe ich so sehr am Rad,
dass ich kaum richtig denken kann.
Ich werde wahrscheinlich erneut vorbeifahren, um alles weitere zu klären und DANN ist es tatsächlichtatsächlichtatsächlich soweit!
Ich danke euch allen vom Herzen so sehr,
dass ihr die Daumen für mich gedrückt habt!
Es hat sich wundervoll angefühlt, dass ihr mit mir hofft und gespannt seid.. Ich knuddel euch allesamt <3
29. Juni 2015
!!!!
Ich habe das Warten einfach nicht mehr ausgehalten und ihn angerufen.
Ich möchte nicht aufdringlich sein;sind sie nicht, Frau... sind sie nicht (lacht)
aber es macht mich nervös, so lange nichts von Ihnen gehört zu haben.
Frau... hat mich damit verabschiedet, dass wir uns Mitte September wieder sehen,
da wollte ich einfach wissen, wie sicher das ist..
Ich soll mir keinen Kopf machen.
Er meldet sich die Tage bei mir.
Es gibt noch zwei Bewerber.
Er meldet sich die Tage bei mir.
Es sieht bis jetzt alles ganz gut aus für mich.
Er meldet sich die Tage bei mir.
Er sieht sich die Bewerber der Fairness halber an.
Er meldet sich die Tage bei mir.
Kopf macht Bumm!
Ich denke, es war gut, dass ich angerufen habe.
Dadurch wird es deutlicher, wie sehr ich diese Stelle will.
Ich habe alles, wirklich alles erdenklich Mögliche getan.
Jetzt muss ich warten.
Ich hoffe, er schreibt mir spätestens diesen Freitag.
Und ich hoffe, auf diesen magischen Satz..
Steigen Sie in ihr Auto und kommen Sie zu uns - der Vertrag für Ihre Zukunft liegt bereit!
grummlgrummlgrummlgrummlgrummlgrummlgrummlgrummlgrummlgrummlgrummlgrummlgrummlgrummlgrumml
Ich möchte nicht aufdringlich sein;sind sie nicht, Frau... sind sie nicht (lacht)
aber es macht mich nervös, so lange nichts von Ihnen gehört zu haben.
Frau... hat mich damit verabschiedet, dass wir uns Mitte September wieder sehen,
da wollte ich einfach wissen, wie sicher das ist..
Ich soll mir keinen Kopf machen.
Er meldet sich die Tage bei mir.
Es gibt noch zwei Bewerber.
Er meldet sich die Tage bei mir.
Es sieht bis jetzt alles ganz gut aus für mich.
Er meldet sich die Tage bei mir.
Er sieht sich die Bewerber der Fairness halber an.
Er meldet sich die Tage bei mir.
Kopf macht Bumm!
Ich denke, es war gut, dass ich angerufen habe.
Dadurch wird es deutlicher, wie sehr ich diese Stelle will.
Ich habe alles, wirklich alles erdenklich Mögliche getan.
Jetzt muss ich warten.
Ich hoffe, er schreibt mir spätestens diesen Freitag.
Und ich hoffe, auf diesen magischen Satz..
Steigen Sie in ihr Auto und kommen Sie zu uns - der Vertrag für Ihre Zukunft liegt bereit!
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20. Juni 2015
!!!!
Ich weiß nicht, wann ich anfange zu realisieren.
Entweder klappt es gerade nicht, weil ich extrem müde bin..
Oder weil ich extreme Kopfschmerzen habe..
Oder weil ich ewig im Stau stand.
Aber um es einfach schwarz auf weiß fest zu halten..
Ich hab's tatsächlich verdammt nochmal geschafft!
Am 1.09. wird's losgehen. Sobald ich es schriftlich in meinen Händen halte,
falle ich wahrscheinlich in Ohnmacht..
Entweder klappt es gerade nicht, weil ich extrem müde bin..
Oder weil ich extreme Kopfschmerzen habe..
Oder weil ich ewig im Stau stand.
Aber um es einfach schwarz auf weiß fest zu halten..
Ich hab's tatsächlich verdammt nochmal geschafft!
Am 1.09. wird's losgehen. Sobald ich es schriftlich in meinen Händen halte,
falle ich wahrscheinlich in Ohnmacht..
19. Juni 2015
!!!!
Vorstellungsgespräch - hinter mir.
Hospitation - vor mir.
Morgen um 10. Morgen um 10. Morgen um 10.
Ich will es so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so sehr!
Ich hoffe und versuche und will und brauche diese Arbeit, seit ich mich dazu entschieden habe, diese Ausbildung zu machen.
Oh Welt, es soll einmal alles gut sein. Einfach einmal alles passen.
Hospitation - vor mir.
Morgen um 10. Morgen um 10. Morgen um 10.
Ich will es so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so sehr!
Ich hoffe und versuche und will und brauche diese Arbeit, seit ich mich dazu entschieden habe, diese Ausbildung zu machen.
Oh Welt, es soll einmal alles gut sein. Einfach einmal alles passen.
17. Juni 2015
Geistige Abwesenheit
Ich bin so schockiert und erschrocken über meine geistige Abwesenheit momentan.
Darüber, wie ich einfach wirklich nur funktioniere und funktioniere und sonst gar nicht da bin.
Gruselig.
Ich habe heute morgen in der ersten Einrichtung das Brot mit einer Brotschneidemaschine schneiden wollen. Alle 10 nötigen Scheiben habe ich auch super geschafft. Und dann kam die 11. Scheibe..
Ich dachte mir noch währenddessen, dein Daumen.. Pass auf deinen Daumen auf.
Du solltest die Maschine anhalten, dein Daumen ist einfach zu nah am..
Blut.
Schmerz.
Realität.
Verdammt.
Mir war bis heute nicht bewusst, wie oft ich meinen Daumen eigentlich brauche..
Es fängt ja schon beim Schuhe anziehen an..
Mal sehen, wie lange das jetzt wieder heilen muss..
Ich wäre lieber anderweitig ins Leben zurück gerufen worden..
mkhhdfsavh.
Darüber, wie ich einfach wirklich nur funktioniere und funktioniere und sonst gar nicht da bin.
Gruselig.
Ich habe heute morgen in der ersten Einrichtung das Brot mit einer Brotschneidemaschine schneiden wollen. Alle 10 nötigen Scheiben habe ich auch super geschafft. Und dann kam die 11. Scheibe..
Ich dachte mir noch währenddessen, dein Daumen.. Pass auf deinen Daumen auf.
Du solltest die Maschine anhalten, dein Daumen ist einfach zu nah am..
Blut.
Schmerz.
Realität.
Verdammt.
Mir war bis heute nicht bewusst, wie oft ich meinen Daumen eigentlich brauche..
Es fängt ja schon beim Schuhe anziehen an..
Mal sehen, wie lange das jetzt wieder heilen muss..
Ich wäre lieber anderweitig ins Leben zurück gerufen worden..
mkhhdfsavh.
9. Juni 2015
Endlich.. taub?
Heute hat mir eine Mutter eines 1. Klässlers, die ebenfalls an einer anderen Schule arbeitet, erzählt..
Dass sich ein Kind am letzten Schultag vor den Ferien,
welches auf ihre Schule ging, umgebracht hat.
Selbstmord am Abend bei sich zu Hause.
Er war morgens in der Schule, er hat bei einem Theaterstück mitgespielt, er war so.. lebendig,
wie sie erzählt hatte..
Und während sie so weiter sprach..
Hatte es mir die Sprache verschlagen.
Ich kannte ihn nicht. Nicht einmal flüchtig.
Aber wieder einmal war deutlich zu sehen,
wie gut Menschen schauspielern können.
So tun können, als ginge es ihnen gut.
Sich nichts anmerken lassen, obwohl sie bereits ihr Ende geplant haben.
Es ist erschreckend, wie schnell so etwas geht.
Es ist erschreckend, wie wenig gesehen wird.
Und wie viel verdammt nochmal weggesehen wird.
Es tut mir Leid,
dass das Leben dir die Kraft genommen hat.
Ich weiß nicht, was man trifft, wenn man die andere Seite betritt..
Aber ich hoffe, es ist besser.
Was auch immer der Grund war..
Es denken viele Menschen an dich, davon bin ich überzeugt.
Denn nur die Besten sterben jung..
Es wäre dieses Jahr 15 geworden.
Dass sich ein Kind am letzten Schultag vor den Ferien,
welches auf ihre Schule ging, umgebracht hat.
Selbstmord am Abend bei sich zu Hause.
Er war morgens in der Schule, er hat bei einem Theaterstück mitgespielt, er war so.. lebendig,
wie sie erzählt hatte..
Und während sie so weiter sprach..
Hatte es mir die Sprache verschlagen.
Ich kannte ihn nicht. Nicht einmal flüchtig.
Aber wieder einmal war deutlich zu sehen,
wie gut Menschen schauspielern können.
So tun können, als ginge es ihnen gut.
Sich nichts anmerken lassen, obwohl sie bereits ihr Ende geplant haben.
Es ist erschreckend, wie schnell so etwas geht.
Es ist erschreckend, wie wenig gesehen wird.
Und wie viel verdammt nochmal weggesehen wird.
Es tut mir Leid,
dass das Leben dir die Kraft genommen hat.
Ich weiß nicht, was man trifft, wenn man die andere Seite betritt..
Aber ich hoffe, es ist besser.
Was auch immer der Grund war..
Es denken viele Menschen an dich, davon bin ich überzeugt.
Denn nur die Besten sterben jung..
Es wäre dieses Jahr 15 geworden.
2. Juni 2015
22. Mai 2015
Unerwartet
Gestern schleppte ich mich um 5 Uhr morgens aus meinem Bett.
Irgendwie schaffte ich es ins Bad, in die Küche,
zurück ins Zimmer und so ging das eine Stunde lang, bis ich die Wohnung verlassen hab.
Während der Fahrt zur ersten Arbeitsstelle habe ich versucht, mir zuzusprechen.
Das alles gut wird und so.
Ich war letztendlich verantwortlich dafür, dass eine Glasschale zerbrochen ist..
Und dafür, dass ich plötzlich gesucht wurde, weil ich nicht deutlich genug gesagt habe,
wo ich bin und das ich wiederkomme.
Nachdem ich mich einige Male bei jedem entschuldigt hatte,
war ich einfach den Tränen nahe.
Überforderung?
Als ich mich dann zur nächsten Arbeitsstelle schleppte,
schließlich die Treppe hoch ging und mir plötzlich kotzübel wurde,
wusste ich, dass der Tag nicht besser werden kann.
Kurz, bevor ich meinen Aufgaben nachgehen musste, habe ich meine Mappe aus meinem Fach genommen. Daraufhin flog mir ein Brief entgegen.
"Nur für Frau X"
Ich habe kurz überlegt, ob ich fragen sollte, wer ihn angenommen und mir ins Fach gelegt hat.
Und dann würde ich auch wissen, von wem der ist.
Ich sah mich im Raum um..
Sie, die wieder alles besser weiß. Laut spricht, weil sie es gerne tut.
Er, der sich versucht mit ihnen zu unterhalten. Aber nur belächelt wird.
Der Andere, den ich nicht mal mehr ansehen kann, ohne, dass mir übel wird.
Nein. Ich mach ihn auf und lese ihn durch. Vielleicht komme ich von selbst drauf.
Es ist ein Brief von einem Kind. Auch wenn ich mich den ganzen Tag zusammen reißen konnte,
nachdem ich diese Worte gelesen habe.. musste ich mich setzen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Nicht zusammen zu klappen. Ich war so.. gerührt.
Liebe Frau X,
ich habe einmal gesehen, wie Sie geraucht haben. Sie sehen sehr hübsch aus.
Bitte rauchen Sie nicht mehr. (Sie sind wirklich hübsch)
Es passt einfach nicht zu Ihnen.
Seien Sie vorsichtig mit ihrer Gesundheit.
Liebe Grüße,
Anonym.
Mal abgesehen von den kleinen Rechtschreibfehlerchen, die ich hier nicht mit reingenommen habe..
Unter anderem das Wort Anonym "Anonüm" zu schreiben :]
War es an dem Tag einfach zuviel Gefühlsgedöns. Aber auch so lieb, dass ich..
Tatsächlich Schuldgefühle habe.
Irgendwie schaffte ich es ins Bad, in die Küche,
zurück ins Zimmer und so ging das eine Stunde lang, bis ich die Wohnung verlassen hab.
Während der Fahrt zur ersten Arbeitsstelle habe ich versucht, mir zuzusprechen.
Das alles gut wird und so.
Ich war letztendlich verantwortlich dafür, dass eine Glasschale zerbrochen ist..
Und dafür, dass ich plötzlich gesucht wurde, weil ich nicht deutlich genug gesagt habe,
wo ich bin und das ich wiederkomme.
Nachdem ich mich einige Male bei jedem entschuldigt hatte,
war ich einfach den Tränen nahe.
Überforderung?
Als ich mich dann zur nächsten Arbeitsstelle schleppte,
schließlich die Treppe hoch ging und mir plötzlich kotzübel wurde,
wusste ich, dass der Tag nicht besser werden kann.
Kurz, bevor ich meinen Aufgaben nachgehen musste, habe ich meine Mappe aus meinem Fach genommen. Daraufhin flog mir ein Brief entgegen.
"Nur für Frau X"
Ich habe kurz überlegt, ob ich fragen sollte, wer ihn angenommen und mir ins Fach gelegt hat.
Und dann würde ich auch wissen, von wem der ist.
Ich sah mich im Raum um..
Sie, die wieder alles besser weiß. Laut spricht, weil sie es gerne tut.
Er, der sich versucht mit ihnen zu unterhalten. Aber nur belächelt wird.
Der Andere, den ich nicht mal mehr ansehen kann, ohne, dass mir übel wird.
Nein. Ich mach ihn auf und lese ihn durch. Vielleicht komme ich von selbst drauf.
Es ist ein Brief von einem Kind. Auch wenn ich mich den ganzen Tag zusammen reißen konnte,
nachdem ich diese Worte gelesen habe.. musste ich mich setzen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Nicht zusammen zu klappen. Ich war so.. gerührt.
Liebe Frau X,
ich habe einmal gesehen, wie Sie geraucht haben. Sie sehen sehr hübsch aus.
Bitte rauchen Sie nicht mehr. (Sie sind wirklich hübsch)
Es passt einfach nicht zu Ihnen.
Seien Sie vorsichtig mit ihrer Gesundheit.
Liebe Grüße,
Anonym.
Mal abgesehen von den kleinen Rechtschreibfehlerchen, die ich hier nicht mit reingenommen habe..
Unter anderem das Wort Anonym "Anonüm" zu schreiben :]
War es an dem Tag einfach zuviel Gefühlsgedöns. Aber auch so lieb, dass ich..
Tatsächlich Schuldgefühle habe.
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