Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!
❤

23. November 2017

Es ist falsch,dass ich in letzter Zeit nur negatives schreibe.

Denn du bist alles für mich. Alles.

Und verdammt, du bist perfekt für mich.
Und ich hoffe so sehr, dass du das weißt. Wirklich tief in dir drin.

Meine letzten Posts werden ihm als Person nicht gerecht. Ich muss einen Text verfassen, der all das wundervolle betont. Alles, was so wunderbar war und ist...

Ihn beschreiben. Ihn, bei dem alles Sinn macht.

Ich werde immer wieder emotional zusammen brechen, wenn ich überfordert bin - ich kenn mich und Gefühle können für mich tödlich werden.

Aber er - er scheint beständig zu sein.

Und genug zu sein - alles zu sein, was man braucht... ist ein so wundervolles Gefühl.

Echt und beständig... <3

21. November 2017

Zum vierten Mal steige ich so spät noch ins Auto. Weil du mich nicht verstehst und genervt bist, dass ich weine. Wegen dir übrigens,aber das ist ja egal.

Scheiße nur,dass ich nirgends hin kann.
Morgen ist ein wichtiges Gespräch auf der Arbeit, aber klar.. Ich verhalt mich,wie im Kindergarten. Ich würde so nie mit dir umgehen... Ich wünschte,ich könnte es einfach....

Wohin mit mir, wenn ich nicht mit will?

11.11.17

"Ich verliebe mich immer wieder neu in dich..."

Offizielle 6 Monate wenige Tage später.

Ich hab Texte geschrieben und sie wieder gelöscht. Ich kriege nichts schriftliches auf die Reihe, was wirklich ausdrückt, wie es mir geht.

Er macht mich glücklich, so sehr. Und gleichzeitig bin ich so wahnsinnig traurig darüber, wie es manchmal ist. Ich bin zu empfindlich, glaube ich. Und er vielleicht nicht empfindlich genug.

Aber er fehlt mir. Ich hoffe, heute abend läuft wieder besser.
Streit ist anstrengend. Und die Beziehung  ist nur so stabil, wie die Menschen, die sie führen.


Ich sollte wieder öfter schreiben.
Ich merke, wie mir die Worte fehlen. Und wie sehr ich mich selbst dafür verurteile, dass keine guten, echten Sätze aus mir kommen.
Ich fühle den Text nicht. Und ich will nichts posten, was ich nicht fühle. Ich wünschte, es würde zurück kommen.

Es ist so viel passiert und in mir gging soviel vor. Und das alles kann ich hier nicht niederschreiben, weil es nicht ausreichen würde zu schreiben, dass ich mehrmals in Stücke gerissen wurde von meinen eigenen Gedanken. Ich muss fühlen, wie es geschieht.
Muss jeden Stich spüren; jeden Schmerz auffangen und halten, um ihn dann in einen Satz zu legen, damit er Vergangenheit werden kann hier auf meinem Blog.

Und eigentlich will ich nur sagen..

FUCKFUCKFUCKFUCKFUCKFUCKFUCKFUCKFUCK

Und während ich das tippe, bin ich wieder mal mit mir selbst nicht einig. Denn mir ist nicht nach Fuck. Mir ist nach rausrennen und die ganze Welt anzünden. Keines meiner Worte passt mir.
Als wären es Schuhe; Kleidung, die mir zu klein geworden ist. Ich weiß nur nicht, ob das etwas Gutes ist. Ich weiß gar nichts. Ich will doch einfach nur einen verdammten klaren Gedanken.
Eine Einigkeit mit mir selbst. Ich widerspreche mir andauernd. Ich will Worte für meine Gefühle. Sonst kann ich mich mir selbst nicht mitteilen und finde keine Ruhe.
Mir fehlen die Worte.

Ich vermisse es so...   

23. August 2017

Aufgrund einem emotional schwer wiegendem Vorfall Anfang August bin ich psychisch derzeit so labil, das ich keine Ahnung habe, ob ich gefühlsmäßig eine Fernbeziehung so auf die Reihe kriege, dass einer von uns weder verletzt noch fair behandelt werden kann.

In fast genau einem Monat bist du weg.

Aber was rede ich da... Ich kriege meinen Kopf nicht unter Kontrolle, weil ich seit 10.45 Uhr keinen Kontakt zu dir hatte.

So ein kranker Scheiß.

Meine Verfassung und meine Sicherheit, was uns angeht, ist am weg brechen. Obwohl ich an uns glaube. Wer versteht das schon. Gestern während der Nachtbereitschaft ist es mir bewusst geworden. Wenn ich nur was dagegen zu tun wüsste. Denn auch wenn du weißt, dass ich mit dir reden muss und ich weiß, dass es die einzige Möglichkeit ist, mich besser zu fühlen...

Ist es eben nichtalles möglich.
Also werde ich mich nun anderthalb Wochen mit mir selbst durchschlagen und hoffen, dass ich nichts tue oder denke, was ich bereue..

Haha. Zu spät..


4. August 2017

Viele Infos - zum festhalten in kurz - denn ich werde nie vergessen...

.... wie ich (J), dem Bruder von (A) gegenüber stand und aus arroganten Worten und Blicken doch noch Verständnis und distanzierte Nähe wurde.
Es tut mir Leid, dass es so gelaufen ist. Und das es nie wieder so sein wird, wie es war.. ist okay. Wir kommen auch so zurecht.
Egal, ob wir uns jemals ehrlich in die Augen sehen können oder nicht. Ich weiß, du wünscht mir nichts böses. Und auch ich würde mir wünschen, du würdest glücklich werden mit dir und allem, was du machst und was dir bevorsteht. Danke für all die Jahre (J) und für den Versuch, den Kompromiss.

Anderer (J), du warst so kalt. Kälter als Eis, als ich vor dir stand und du mich beinahe nicht erkannt hast. Ich war damals der Überzeugung, du würdest mich wahnsinnig gut verstehen. Weil wir ähnlich waren und ich für dich da war. Aber da war immer eine grobe Distanz, auch wenn ich es nie zugeben wollte. Du hast irgendwann nicht mehr geantwortet und Monate - Jahre vergingen. Und ich hatte so verdammt Schiss, zu dir rüber zu laufen und irgendwo habe ich mich gefreut. Aber dein Blick.. Dein einfach regungslos vor mir stehen, was sich anfühlte, wie eine Ewigkeit und doch nur 1 min ging,bis du ohne ein Wort zum Lager gegangen bist,weil dich jemanf anderes ansprach... War eine scheiß Situation. Und vielleicht bin ich dir mit der Zeit egal geworden, aber es fühlt sich danach an, als wäre es an der Zeit, diese Freundschaft zu begraben und weiter zu gehen. Vielleicht sieht man sich wieder und eventuell sprichst du mich an, aber das hast du bisher kaum von dir aus gemacht, also..
Danke auch dir, denn ich mochte dich als Mensch. Und ich wünsche dir glückliche Momente, schöne Erlebnisse und... das du angenommen wirst. Und ganz vielleicht... treffen wir uns im nächsten Leben auf ein Bier. Es tut etwas weh,aber es ist okay. Veränderungen gehören dazu. Und es wird schon seine Gründe haben...

(A) und ich sind bald offizielle 3 Monate zusammen. Die Zeit momentan ist schwer, anstrengend. Vieles kommt zusammen. Ich hoffe, er bleibt. Und ich hoffe, ich finde wieder zu mir selbst. Denn dieses innere Ungleichgewicht macht mich wahnsinnig. Aber ich merke, ich habe von früheren Beziehungen dazu gelernt. Ich bin nicht perfekt. Aber das, was ansteht, schaffe ich auch. Wenn nötig, mit Gewalt. Gewalt meiner eigenen fucking Gedanken.

Und (R), eines morgens wurde ich wach und fühlte mich schlecht. Ich wollte mich entschuldigen und das habe ich getan. Ich habe dir gesagt, ich weiß nich genau warum. Du fandest das süß. Wer weiß, ob du insgeheim weißt, wofür. Ich hoffe es. Denn es war eine lange, unfähre Zeit. Und ich bin ein Arschloch - oft genug. Aber du hast das nicht verdient,auch wenn du oftmals drüber weg sehen konntest, weiü ich, dass es dir weh tat. Danke, dass es dich gab, all die Jahre. Der Kontakt ist selten, aber wichtig für mich. Ich hoffe,du bleibst noch ein Weilchen.

Meine Psychr ist ne harte Nuss. Aber das ist okay. Ich bin auf dem Weg. Das ist gut.

22. Juli 2017

Die Folge davon,dass du nach andert halb Stunden zurück kommst und ich unter der blöden Decke verheult verschwinde, weil ich gleichzeitig will, dass du einfach nur da bist...

Ist, dass du nach 2 Minuten Anwesenheit wieder gehst.
Und ich deine Sachen packe, zwischendrin keine Luft bekomme und dir sofort, nachdem du gehst schreibe in der Hoffnung, du siehst die Dringlichkeit.

Aber du kehrst nicht um. Du antwortest, aber du kommst nicht zurück.
Und ich schlafe ein, obwohl alles so so weh tut.

Und wache auf, andert halb Stunden später und du...

Bist immer noch nicht hier.

Hier geht mit  jeder weiteren Sekunde mehr und mehr kaputt.

Aber du bist von irgendwo anders der Meinung, dass uns nichts trennen kann.

Da wo du bist, vielleicht...
Hier,in meinem verheulten Bett ... frierend bei vollster Hitze und geschockt von der Situation... ist der Standpunkt gerade ein völlig anderer.

Und es tut verdammt weh, immer mehr. Und es ist erschreckend, dass du dazu fähig bist, so egoistisch zu sein.

Selbst Schuld oder nur falsch aufgefangen fallen gelassen?

Ich sitze gerade auf dem Badezimmerboden

Du bist nicht da. Für mich.

Und nie habe ich das verlangt.

Aber es tut weh. Das ich gehe und im Park sitze und du... gehst zu einem Freund.

Du verstehst nicht. Oder willst nicht.

Aber dieses Wochenende habe ich mir anders vorgestellt.

Und wärst du hier, wenn schon nicht direkt von Anfang an mit gekomme, dann wäre es noch irgendwie okay.

Aber du - du bist nicht mal hier, wenn ich wieder komme. Nicht einmal das.

Und vielleicht ist es deshalb okay, zu heulen und zu krampfen... Zu hyperventilieren und zu zittern und im sitzen um zu fallen.

Ich glaube,
wenn du nicht hier bist - für mich...

Wirst du es in Zukunft wahrscheinlich auch nicht sein.

Und da ich dich nie so eingeschätzt habe, hoffe ich, ich liege falsch.

Aber dennoch ist die Tatsache folgende:

Ich sitze hier und halte mich davon ab, komplett auf den Zug der Selbstzerstörung auf zu springen, während du... Bei deinem Freund sitzt und zockst.

........

14. Juli 2017

Ich liebe dich.

Ich habe Angst.

Vor den Gefühlen, vor der Distanz und der Zeit.

Aber ich liebe dich.

Verdammt, so sehr.

Bitte bleib.
Wer weiß,ob ich das jemals so genau sagen kann. Aber bitte... bleib.

Hier. Drin. Überall. Für immer.
Bitte.

Ich liebe dich.

10. Juli 2017

Ich hab letztens ein Baby in der Bahn angestarrt. Es gibt verdammt viele hässliche Babys,aber das war ganz nett anzusehen.

Ich wollte nie Kinder. Und Schwangerschaften verbinde ich mit Ekel.

Aber der wahre Grund, den ich nie genannt habe ist..

Das ich große Angst habe, es nicht lieben zu können. Kalt zu sein. Ungerecht. Stimmungsschwankungen oder ähnliches an ihm aus zu lassen. Und irgendwann tatsächlich ein Leben zu ruinieren.
Dann kann ich nicht einfach gehen, wie auf der Arbeit.

Und ich will kein kleines Leben kaputt machen. Womöglich zu hassen, was entstanden ist. Es ist so unangenehm, das hier zu schreiben.

Ich bin nicht perfekt, keiner ist das. Und sicherlich auch kein abgrund tief schlechter Mensch. Aber all die Zeit und Liebe, die so ein kleines Leben verdient hat und fordert - zu Recht! Wahrscheinlich werde ich ihm das niemals geben können.

Und nur deswegen macht es mir so unendlich Angst. Und nur deswegen achte ich seit der ersten Sekunde an penibel darauf, um Gottes Willen niemals schwanger zu werden.

Und wer weiß, was in 100 Jahren ist. Vielleicht ist es irgendwann möglich und vielleicht kann ich irgendwann aus tiefstem Inneren sagen, das ich es will. Aber der andere Gedanke begleitet mich nun bald schon seit 10 Jahren. Und umso mehr ängstigt es mich, wenn ein schönes Baby im Kinderwagen sitzt, mich ansieht und ich mich dabei ertappe, - anders als noch vor einem Jahr - wie ich es anstarre und mir Gedanken über dieses Thema mache und fast schon entgegen meinem Willen überlege, ob es nicht doch möglich ist... Ganz im Geheimen.. Irgendwann..

23. Juni 2017

Ich habe mich schon so oft mit all meinen Gefühlen irgendwo rein gestürzt.
Und so oft im selben Moment gedacht,
Dass es nicht richtig ist.

Ich werde nicht lügen und sagen,
Dass ich mir sofort sicher war bei dir.
Ich weiß, dass auch du keine 100% erwartet hast.

Wir haben Kontakt seit Mitte März.
Zwischen uns läuft etwas seit etwa 3 Monaten.
Und seit etwas mehr als einem Monat führen wir offiziell eine Beziehung.

Du tust mir gut mit Worten UND Taten.

Ich habe dir noch so viel zu sagen, so viel zu zeigen. Und ich will dich so unfassbar stark.

Und ich bin so verdammt lebendig glücklich. Mit dir.

Ich glaube, das mit (M) habe ich zu schnell begonnen. Weil das erste Gespräch darüber ging, wie sehr seine Ex ihn verletzt hatte und wie scheiß egal sie ihm ist... Haha.

Ich hatte Bauchweh dabei und bin es eingegangen. Ich wollte so sehr nach 2 einhalb Jahren eine schöne,romantische und echte Sache. So sehr, dass ich von all den Dingen, die so schnell nicht sein können überfordert war und keine andere Wahl gesehen habe, als mich einfach darauf ein zu lassen. Und dann - Messer in den Rücken.

Danke, dass du (A) mich nicht fallen lassen wolltest. Tief in dir daran geglaubt hast. Mich und meine Unsicherheit ausgehalten hast. Und danke, dass... Ich gar keine Worte mehr brauche, um zu fühlen.

Sondern nur das Gefühl fühlen kann, das du mir gibst.

Und verfickt noch eins, dieser Kitsch fühlt sich dieses Mal nach so vielen Jahren sogar echt gut an! :)

9. Juni 2017

Die Besonderheit der Kleinigkeiten

Der Unterschied zwischen Menschen, die dir große Gefühle predigen, aber nicht zeigen und denen, die bedacht mit Worten umgehen und Taten sprechen lassen, ist der...

Das die Taten einem die wahren Gefühle für jemanden ehrlich zeigen. Und ehrlicher, als das... können keine Worte der Welt sein.

Ich bin... irgendwie in einem schwer zu beschreibenden Gefühlszustand...

Ich fühl mich gut. Bei dir. Immer mehr und mehr. Und ich bin so froh - was auch immer geschieht, dass ich es zulasse.

So sehr und vom ganzen Herzen.

Danke. Dafür, dass du (A) so bist, wie du bist. Zu mir. Zu uns.

Danke.

7. Juni 2017

Ich bin auf der Arbeit.
Habe Nachtbereitschaft und kann nicht schlafen.

Irgendwie ist momentan alles ziemlich vielvielviel.

Gedanken ordnen funktioniert nicht.

Ich glaube, mir fehlt etwas.

Etwas Ruhe, Zeit für mich...
Zeit für Tränen und los lassen.

Ich bin zwischen schönen Momenten und herzzerreissenden Gedankengängen gefangen. Ohne Licht am Ende des so gut bekannten Tunnels.

Es ist schon verrückt, wie wichtig das hier ist.
Wie notwendig es ist, Worte nieder zu schreiben, einfach so, ohne verurteilt zu werden.

Diese Unruhe ist unangenehm.
Ich hoffe so sehr, dass sich das wieder legt.
Ich fühle mich, als hätte ich irgendetwas falsch gemacht irgendwo hier auf der Welt. Und ich kann es nichts zuordnen.

Druck? Überforderung? Angst?

Schlaf doch, Liebes.
Versuch es.

Wie sehr müssen mich unsere Mädels hassen für diesen Satz. Predige ich doch immer wieder diese ach so schlauen Worte - schließe die Türe und verweile selbst lange in einem Zustand, der es mir unmöglich macht, die Augen zu schließen und zur Ruhe zu kommen.

Früher war ich das Kind, das dachte, Erwachsene müssen es doch besser wissen.

Heute bin ich erwachsen und verstehe,
Wie sich die Erwachsenen damals gefühlt haben müssen...

Es hieß, Lehrer und Erzieher seien auch nur Menschen.
Das hat doch nie einer von uns geglaubt.
Und jetzt?

....

31. Mai 2017

Glücklichfröhlichausgeglichenunddochsoferndavon

Ich verknüpfe Dinge.

Sinne.

Mit all deinen Taten.

Seinen Worten.

Sein Wecker.

Deine Art.

Mein Leben vorher und...

Du in einem Jahr?

Wie viel kannst du...

Wie viel willst du...

Wie viel bist du bereit zu verstehen?

Wie weit gehst du mit mir?

Und wie weit gehe ich bei dir...

Ich verknüpfe Dinge.

Sinne.

Sex und Liebe und Gefühl.

Sollte damals Eins sein und ist heute...

Jedes für sich.

Jeder für sich.

Wie gern wirst du mich haben?

Jemals?

Und was will ich?

Von dir?

Mir?

Uns? - Gibt es ein Uns?

Der Wunsch.

Die Realität.

Blockaden.

Tun weh.

Uns.

Aber werden wir lieben können...

Was wir sind?

Ich habe Angst.

Dir zu glauben.

Zu vertrauen.

Obwohl ich will.

Will ich nicht zerstören...

Was von mir noch übrig geblieben ist.

Und doch bin ich ganz.

Vollkommen.

Gefestigt.

Bitte nimm mich sanft an.

Mit allem, was ich habe.

Verurteile mich nicht.

Für das, was aus mir wurde.

23. Mai 2017

Mach doch alles kaputt.

Los, zerstör erneut alles, was um dich herum aufgebaut ist.

Du erträgst es nicht,wenn es schön ist.

Du erträgst es nicht,wenn man gut zu dir ist.

Dein Kopf hält es nicht aus.

Und ja, du hast recht.

Du schaffst das nicht.

Denn wie soll das laufen, wenn man sich länger nicht sieht?

Wenn du es für dich vertiefen willst,
dich mehr darauf einlasssen willst und das Gespräch so verläuft?

DU musst gleich im Jugendamt über ein Mädchen berichten..
Mit Stimmungsschwankungen,selbstverletzendem Verhalten, Entscheidungsschwierigkeiten und überspitztem Ton.
Erwachsene musst du spielen, es ist dein Job.

Wenn nur jeder wüsste, dass du gestern gerade noch so an einer Panikattake vorüber bist, lachen, weinen und schreien gleichzeitig musstest und der Gedanke an rote Linien zumindest gedämpft vorhanden war...

Wie traurig.

Wie traurig mit anzusehen, was aus dir geworden ist.

Was du aus dir hast machen lassen.

30. April 2017

Du hast gefragt, ob du anrufen darfst.

Ich sagte nur, ich weiß nicht.

Du hast gesagt, du wirst es tun, wenn es um dich herum ruhiger wird.

Von mir kam nichts, bis auf den fiesen Gedanken,  dass ich nicht ran gehen müsste.

Blöderweise war ich richtig angepisst wegen einer Nachbarin, als du anriefst.

Aber das Ergebnis nach dem Telefonat - der lauten Musik und rumhüpfen auf Kartons zum abreagieren, einem Whatsapproman von mir, um alles zu benennen und schließlich noch einem Telefonat...

Werde ich mich für das positive Bild entscheiden. Sehen, was passiert.

29. April 2017

Nur für den Fall, dass...

Reihenfolge beibehalten.
Worte und Gedanken erlauben.
Nur für einen Moment.

Donnerstag - erster Arbeitstag.
Mittwoch gegen 23 Uhr fragst du, ob ich einen schönen Urlaub hatte. Ich lese - verstehe.. Kann nicht antworten.

Ich tippe und lass es. Denke und lass es. Löschen ist das neue Vergessen?

Donnerstagabend beschließe ich, eine Pause einzulegen. Facebook wird deaktiviert. Hat immer geholfen.

Freitag funktioniert. Bis ich im Bett auf der Arbeit liege. Was ist das? Unsicherheit? Schmerz? Sinnlose Aneinanderreihung von irgendwelchen Gefühlen, die irgendwem gewidmet sind,irgendwem ohne festen Namen?

Gegen 23 Uhr wieder eine Nachricht. Ob alles klar ist. Natürlich - denke ich. Wie denn auch nicht. Stehe wieder auf und rauche eine. Die Nacht wird kurz. Ich warte 30 min, bis ich dir antworte. „Sicher“.

Was soll ich auch sonst sagen? Ist ja doch dumm und ohne Sinn und widerspricht sich von Anfang an.

Samstagmorgen. Keine Antwort, das ist okay. Ich denke mir Nichts dabei. Oder zuviel.

Mittags komme ich heim. Antworte erneut. „Bis auf ein oder zwei Sachen zumindest. War arbeiten. Warum?“

Wenige Minuten später seine Antwort. Er wollte nur mal fragen. Klar.

„Nun.. ok“, ist das Einzige, was irgendwie meinerseits geht. Fick dich, Hirn.

Du fragst, warum ich so wortkarg antworte.
„Joa“, schreibe ich. The fuck?

Lange kommt nix.

„Du machst mir Sorgen“, schreibst du plötzlich. Achso.

Tausend Worte und Variationen und am Liebsten würde ich schreiben, ich bin raus. Raus, bevor es überhaupt beginnt.

Aber da beginnt nichts. Alles Einbildung. Alles komisch, unpassend.

„Ich mir auch“, schreibe ich letztlich.

Insgeheim hoffe ich, dass du mir nicht mehr antwortest.

Nie mehr.

Denn die Autofahrt nach Hause war vorhin.. sowas von strange. Sowas von extrem strange. Ich habe bei der bestimmten Ausfahrt, der ich sonst dumm entgegen grinse oder den Mittelfinger hebe, nicht mal hingesehen. Vergessen. Dran vorbei gefahren.

Nur für den Fall, dass ich mich im nächsten Moment vergesse.

Vergesse ich lieber alles andere um mich herum.

27. April 2017

Es ist nicht cool, darüber nach zu denken.

Es ist nicht cool, dass wir bereits den zweiten Tag nicht schreiben.

Es ist nicht cool, dass dieses schlampige Mädel seit gestern in deiner Liste ist.

Es ist nicht cool, dass mich das Alles in eine Zeit versetzt, die nicht cool war.

Versteh mich nicht falsch, ich male mir wirklich keine Zukunft aus.

Ich habe alles so locker gemeint, wie ich es gesagt und geschrieben habe.

Aber menschlich - menschlich tut es irgendwie weh. Es ist eine Respektsache für mich.

Ich weiß, ich bin kurz davor, innerlich wieder davon zu rennen, weil ich doch merke, dass dieser Weihnachtensatz nicht ohne Wirkung - ohne Folgen bleibt.

Ich melde mich nicht - du dich auch nicht.

Was wir unterbewusst wollen, wenn wir uns nicht nur so verhalten, wie Sexualpartner, kann ich trotzdem nicht sagen.

Ich glaube, ich hätte nie einen Kontakt herstellen sollen.

Weil ich herum jammere, obwohl ich nichts, als Sympathie empfinde. Und Nähe - irgendwie - aber keine ernsten Dinge.

Das Drama, das ich mir selbst ausmale, wird wohl nie enden.

Vielleicht wird es nie zu keinem Knall kommen, weil unsere Worte nie das gegenseitige Herz berühren.

Deine Chats sind gelöscht, weil es irgendwie leicht war, sie zu löschen.

Der Gedanke, dass ich uns nicht vertiefe, erzeugt ein Gefühl von Erleichterung.

Die Angst, mich zu verpassen, ist zu groß.

Wie groß ist die Angst, dich zu verpassen?

Ich will mich immer wieder vor mir selbst rechtfertigen - sage mir immer wieder, dass solche dramatischen Worte nach solchen Treffen und Absprachen und auch der Tatsache, dass ALLES auch so gemeint war absolut keinen Sinn machen.

Aber so bin ich. Analysierend, nachdenkend, vorsichtig, abwägend. Stets bedacht aus dem Falschen das Richtige zutun, da sonst etwas aus meinem Leben entfällt : Die stetige Traurigkeit und Melancholie meines da seins.

Selbstdisziplin ist für'n Arsch.

Du....

Ach halts Maul.
Fuck off.

Rumgeheule hat noch nie geholfen.

25. April 2017

Ein neues (A) - ein neuer Mensch - eine neue Geschichte

Eigentlich war mein erster Gedanke meine Schwester. Zu ihr könnte ich gehen und Fragen stellen. Oder Antworten bekommen. Oder einfach nur Worte, die nicht meine sind.

Bevor ich (A) anschrieb, schrieb ich (J).
Seltsam eigentlich, weil sie eine gewisse Ex ist - dennoch war ich irgendwie sicher, dass sie ehrlich zu mir ist. Und das war sie. Neugierig, aber ehrlich.

Ich sah (A) vor ca. 4 Jahren zum ersten Mal in der Bahn. Von da an immer öfter. Und er stieg jedes Mal eine Haltestelle vor mir aus.
Ich starrte ihn an. Immer wieder. Und während ich das tat, wollte ich einerseits schreien „Hier!!“ und andererseits war ich irgendwie... unsicher. Er schien interessant. Anscheinend zu sehr. Denn irgendwann wechselte ich meine Arbeitsstelle und sah ihn nicht mehr in der Bahn. Stattdessen im Club. Zwei oder drei Mal. Und ich weiß, ich starrte auch dort - bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Bis - (A), dessen Namen ich da noch nicht kannte zu meiner schlimmsten Menschenerfahrungen ging. Zu (A), meinem Ex. Sie sprachen kurz und daraufhin drehte er sich zu mir um und sah mich so an, als wäre ich irgendjemand unpassendes, abartiges, etwas Falsches. Ich werde den Stich nie vergessen, den mir dieser Blick versetzt hat.

Und jetzt nach all den Jahren habe ich dich doch angeschrieben. Und mich mit dir getroffen, bereits drei Mal. Obwohl schon das erste Treffen beinahe scheiterte, denn - du bist der große Bruder von (J). Der mich seit 2011 immer weniger beachtet hat, immer distanzierter wurde... und erst jetzt im Jahre 2017 bist du explodiert und hast endlich gesagt, warum.

Du hattest Gefühle - starke Gefühle. Und ich ging zu meiner schlimmsten Menschenerfahrung zurück - damals wie so oft. Und seit dem lässt du keine Gefühle mehr zu.
Das tat weh, bis zu bitteren Tränen.
Du sagtest, es sei okay, wenn dein Bruder und ich uns treffen - Kontakt haben. Noch bevor wir überhaupt miteinander sprechen konnten von Angesicht zu Angesicht.

(A) und ich hatten uns somit nach langem Hin und Her für jedes Treffen entschieden. Es ging relativ weit, weiter, als es vielleicht sollte. Aber als wir den Stand der Dinge besprachen, war ich abgesichert - sicher, nichts mehr zu zerstören.. irgendwie.

Falsch.

Du, (A), sagtest gestern, dass dein Bruder an Weihnachten nicht zum Familienessen kommt, wenn du mich mitnehmen solltest.
Wow.

So etwas im April zu bereden, von so etwas aus zu gehen... So etwas zu äußern...

Ich habe nicht einschlafen können. Und irgendwann habe ich mich aktiv gegen die zunächst ausgewählte Einsamkeit entschieden und nahm deine Nähe an. Kam zu ihr zurück, um nicht mehr denken zu müssen. Aber jetzt bist du seit einigen Stunden weg. Und der Satz - die damit verbundene Katastrophe und dieser Zufall und alles zusammen....

Ich habe dich gern um mich und bei mir und ja, vielleicht schlagr ich mir dich in zwei Wochen schon wieder aus demm Kopf.
Aber wie funktionieren solche Arten von Zwischenmenschlichkeit?
In wie weit sollte mich der Zusammenhang belasten? Wenn (J) nie solch einen Satz von sich gegeben hätte, wäre ich entspannter. Denn ich habe noch nie irgendeine Form von engerem, längerem, ernsterem Zwischenmenschlichen annehmen können. (J) ist sehr besonders in seiner Art und seiner Vorstellung von Dingen, Menschen und Gefühlen. Aber mehr als eine tiefe Freundschaft hätte ich niemals geschafft und damals schon gar nicht...

Aber wäre es nicht eigentlich richtig, auf zu hören, bevor es richtig beginnt? Man stelle sich alle möglichen Varianten einer zwischenmenschlichen Beziehung vor. Wie soll das laufen - jemals ohne mulmiges Gewissen, wenn nicht einmal die Mutter der Beiden ein gutes Gefühl hat?

Warum zur Hölle... Passiert so etwas eigentlich mir?

Du wolltest heute so ungern gehen, lieber (A) und ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, ob ich noch mehr Chaos und Drama will. Zwischen uns ist noch kaum was entstanden. Ich will momentan auch weder mehr noch weniger als das, was wir haben. Aber irgendwann muss man sich immer entscheiden. Immer.

Also was... passiert hier eigentlich?

26. März 2017

Ein kleiner Moment der Schwäche.

Nur ein kleiner Augenblick...

(A) - Bruder von (J) war da. Kam Samstagnacht und blieb bis Sonntagabend.

Erkenntis: Ich muss aufhören, zwanghaft zu wollen. Momentan will ich nicht.
Momentan kann ich nicht.

Wenn mich Treffen an (M) denken lassen, auch nur kurz... Bin ich noch nicht so weit.

20. März 2017

Was bewegte sie dazu, trotzdem zu bleiben?

Ich selbst würde mir einen Kopfschuss verpassen, sollte ich jemals schwanger werden.
Im Leben würde mir der Gedanke freiwillig nicht kommen, Leben in diese Welt zu setzen.
Es gäbe zu viele Punkte, zu viele Sichtweisen, zuviele Tatsachen, die man mir beweisen, versichern, zugestehen müsste und dies kann glaube ich logisch gesehen kein Mensch auf dieser Welt.

Vorhin habe ich eine Sendung gesehen, in der eine Jugendliche schwanger wurde und richtig ausgetickt ist. Und da habe ich irgendwie erst an meine Sichtweise und letztendlich an meine Eltern denken müssen.

Meine Mutter hat sich immer zwei Mädchen gewünscht. Der Mann, für den sie sich letztlich entschieden hat, war abartig. Aber ihren Wunsch hat sie sich erfüllt.

Dennoch frage ich mich... Was bewegte sie dazu, bei ihm zu bleiben?

Als sie mit mir schwanger war - und er wusste es - stieß er sie die Treppe runter.
Ich frage mich zum Einen, wie er dazu fähig sein konnte zu riskieren, zwei Leben auf einmal zu beenden... Aber noch mehr interessiert es mich, wie meine Mutter trotzdem noch über 10 Jahre bei ihm bleiben konnte?

Ich stelle einfach mal die Behauptung auf, dass psychisch gesunde Frauen solche Männer verlassen würden. Klar, sie hätte schon früher merken müssen, was er ist. Wozu er fähig ist.

Aber dein eigenes Kind? In deinem Bauch? Und sie blieb. Sie blieb, sie bekam 7 Jahre später meine Schwester und sie blieb weiterhin - bis ich dieses Theater beendete.

Wozu ging sie dieses Risiko ein? Wo war die Vernunft?
Sie hat mal gesagt, sie hatte gehofft, wenn das Kind erst mal da ist - ich erst mal da bin, dann wird er sich ändern. Das denken viele Frauen, das ist eine typische Denkweise, jeder hat so etwas schon mal irgendwo gehört. Aber ihr Leben hätte vorbei sein können. Mein Leben, das - ich halte fest - keine 3 Monate später auf der Welt begonnen hatte, hätte mit einem Stoß einfach vorbei sein können. Zu ende.

Zack, tot.

Und sie blieb. Ein beunruhigender Gedanke.

Die Geschichte mit (A) ging zu lange. Wie weit wäre ich noch gegangen?

Das mit (M)... Wenn er gewollt hätte - wäre ich noch weiter in die Knie gegangen?

Es macht mir doch ein wenig Angst, wie schnell ich in solch eine Rolle zurück falle, obwohl ich ohne Partner, ohne "Gefühle für jemanden" ein komplett anderer Mensch bin.

Ist es das, was Menschen meinen mit "Liebe macht blind"?

So ein ungesundes Verhalten in Beziehungen will ich nicht an den Tag legen. Nicht mal direkt das Verhalten an sich, aber das, was im Kopf passiert.

Vielleicht ertrage ich Beziehungen nicht. Ich bin gern für mich. Vielleicht fühlt sich mein Inneres so falsch, so fehl am Platz, sobald ich einen Partner habe.

Aber deshalb zu allem fähig sein? Sich selbst schaden? Das ist ein Paradoxon in sich...

Und trotzdem lässt es mich nicht los, wie sehr meine Mutter doch schon fast... das Stoßen von der Treppe "akzeptiert" und beinahe "verharmlost" hat, indem sie einfach blieb. Das auf sein Verhalten keine Konsequenz folgte... Will ich nicht verstehen.

6. März 2017

Definition : Partnerschaft

...es ist als Kompliment zu nehmen, dass man als potenzieller Sexualpartner angesehen wird.

Wirklich?
Ist es das? Oder sollten solche Dinge abschrecken? Oder kommt es darauf an, wonach man Ausschau hält?

Ich wäre die Letzte, die Sex an sich verurteilt. Aber ist es nicht irgendwie fragwürdig, es von Anfang an als Möglichkeit zu sehen? Möglichen Besuch für möglichen Sex?
Oder ist das einfach die gnadenlose Ehrlichkeit eines Mannes, der wahre, ehrliche Gedanke, der in den Köpfen der Menschen kursiert, wenn man auf jemanden trifft?

Ist es gleich in jeder Hinsicht abwertend oder einfach nur menschlich?

Vielleicht suchen Menschen in der heutigen Zeit nach Etwas, was es gar nicht mehr gibt?

(M) ist wohl auf dem Weg zu seiner Ex. Das ist der wahre Grund gewesen für diese abgefuckte Zeit. Traurig für ihn - in irgendeiner Hinsicht durchaus gut für mich, dass es nicht noch länger hielt, als diese bescheidene 2 einhalb Monate.

Dennoch - er hat mir ins Gesicht gelogen und da war ein Gefühl und ich habe es ignoriert.

Und jetzt stellt sich mir wirklich die Frage, auf was ich momentan aus bin. Luft? Zeit? Lust? Ruhe? Oder einfach.. Nichts?

Für mich ist es noch nie ein Kompliment gewesen, wenn man Sex mit mir wollte. Ich habe keine männliche Seele in meinen Kontakten, die nicht mal auf etwas Derartiges hinaus wollte. Es ist traurig, denn man wird darauf reduziert. Also im Grunde ganz einfach... Eine Sache der Perspektive. Aber von welcher Perspektive kann ich sprechen, wenn ich den, der mich als Sexualpartner in Betracht zieht noch nicht mal live gesehen habe?

Wie abgestumpft und verzweifelt sind wir wirklich? Und wie weit würden wir gehen, um nur für zwei Stunden unsere innere Leere zu füllen? Wie schnell überschreitet ein Mensch seine Grenzen in der Hoffnung, dann endlich bedingungslos geliebt zu werden?

5. März 2017

Ich möchte einmal kurz Worte los werden.

Ein wenig festhalten.

Ich will, kann und werde (M) mit Sicherheit nicht zuviel Raum auf meinem Blog und vor allem in diesem Post lassen. Dennoch denke ich, dass wenige Tatsachen hier her gehören.

Er kam wie vereinbart - pünktlich. Ich glaube, das ist jetzt 2 (?) Wochen her.
Ich war matsch im Kopf - vorher und hinterher.

Währenddessen hielt ich eine Panikattacke zurück - so weit es eben ging. Ich glaube, meine Atemlosigkeit und mein Herzschlag hat man überall an mir sehen können - wie ein Beben. Und es war so eklig. So unglaublich.. eklig.

Er hat sowas wie Smalltalk versucht, es war wie ein Treffen mit einem Bekannten - allerdings nur für ihn. Außerdem lächelte er immer wieder - fast wie aus Mitleid. Dabei sagte ich, es geht mir gut. Gut.
Als er gegangen ist, habe ich gewartet, bis er ins Auto steigt und fährt. Und erst dann konnte ich auf meinen Balkon, habe geraucht, habe geweint, mich den ganzen Tag schlecht gefühlt und fühlte mich in die drei Wochen zurück versetzt, in denen er mich so sehr am Abgrund hat stehen lassen.

Aber am nächsten Tag war alles okay. Und am Tag darauf. Bis heute.

Ich denke immer noch, ich erinner mich nicht an irgendwelche Erlebnisse, aber ich denke immer noch. Gedanken denken sich teilweise von selbst, so ist das eben.
Aber es geht mir... gut.


Da ist nur die Tatsache, dass ich morgen 24 werde. Erneut ein Geburtstag. Erneut ein ganzes Lebensjahr rum. Und ich weiß noch genau, wie ich mich letztes Jahr aus Verzweiflung selbst eingeladen habe, mit einer Freundin und ihrem Kumpel feiern zu gehen, weil ich sonst nichts an meinem Geburtstag mit mir anzufangen wusste. Und ich weiß noch genau, wie ich dort getanzt habe und getrunken habe und es mir gut ging und ich mich aktiv gegen einen Ausraster entschied, als ich (A) an mir vorbei gehen sah und die Luft anhielt. Ich habe mich aktiv dafür entschieden, zu leben.

Und ich entscheide mich weiterhin aktiv dafür, nicht einfach nur zu existieren.

Ich will leben, ich bin glücklich und habe alles, was ich wollte.
Immernoch meine Arbeitsstelle - meinen Kater - meine Wohnung - Mich.

Und dieser Er , wo auch immer es ihn gibt und wann er sich zu erkennen gibt...
Ist Etwas, das kommt, wenn es kommt. Ich glaube, wenn man mit sich selbst nicht kann - kann es niemand anderes. Und keiner macht einen glücklich, wenn man es selbst nicht bereits ist.

Ich wünsche mir ab heute 0.00 Uhr ein besseres Ich - ein ruhigeres Ich - ein Ich, welches sich annimmt in traurigen und glücklichen Momenten. Ich wünsche mir nicht mehr einen Menschen, der mich nimmt wie ich bin. Ich wünsche mir, mich selbst in allen Lagen anzunehmen - mich nicht zu verurteilen und nicht mehr zu vergessen, dass es okay ist, menschlich zu fühlen. Kleine Tode zu sterben und wieder auf zu erstehen. 

Es ist okay, wenn ich mich oder das um mich herum hasse. Und es ist okay, wenn ich in nächster Sekunde die Welt umarmen könnte. Es ist okay, ich zu sein.

Es ist gut, ich zu sein. Ohne euch da draußen, die einen Grund haben, weswegen ich meinen Weg ohne euch weiter gehe. Nicht alles hat seine Gründe. Aber wenn ein Mensch aus freien Stücken geht - so wird dies seinen Sinn haben. Kommt nicht zurück. Bleibt, wo ihr seid. Ich weiß, dass es besser so ist. Für euch. Für mich. Für mein Inneres. Und die Menschen, die neu in mein Leben treten werden.
Irgendwann.

 

25. Februar 2017

Jetzt ist es doch Samstag,
weil er es Freitag nicht geschafft hat zeitlich.

Und der Geburtstag war gut und trotzdem bin ich schon daheim,
weil es mir einerseits gut geht und andererseits ist da so ein Gefühl..

Ich sitze hier auf meinem Bett und vielleicht hätte ich endlich, endlich weinen und los lassen können, wäre er nur da gewesen. Für lächerliche zwei Minuten.
Dann wäre ich sicher irgendwie innerlich.. anders.

Aber jetzt sitze ich hier und da ist nichts...

Da ist nichts, außer diesem Gefühl.

Ich bin innerlich taub.

Das ist das, was gerade in mir ist. Endlich habe ich ein Wort dafür.

Taub.

Und es ist so.... unangenehm. Es ist momentan nicht okay,
nichts zu fühlen, außer Taubheit.

Ich hoffe, du holst die Sachen Samstag. In einigen Stunden.
Ich denke, dann geht ein großer Teil endlich weiter in die vernünftige Richtung.
Wenn du morgen nicht kommst, muss ich die Sachen verschwinden lassen.
Ich denke, irgendwann wirst du auch nachvollziehen können,
dass ich nicht weiter auf dich warten werde - das muss ich nicht mehr.

23. Februar 2017

Du schreibst..

Ich bin gerade arbeiten, als du dich meldest.

Ob du Samstag deine Sachen holen kannst.

Ich sagte, Freitag. Aber du willst es wieder verschieben.
Als wäre nichts dabei.

Ich sage,ich überlege es mir. Denn du kannst Freitag erst ab 20 Uhr.
Und Samstag ab 16 Uhr. Du ziehst um,erzählst du mir. Und jetzt?

Es ist komplett gegen meine innere Ruhe und gegen meine eigenen Regeln,
so ruhig und wie selbstverständlich auf deine Nachrichten zu antworten.

Ich schreibe dir einige Stunden später, dass es immer noch bei Freitag bleiben soll.
Zwischen 20 Uhr und 20.30 Uhr.

Ich kenne sowas nicht - so einen “normalen Umgang“ mit Exfreunden.

Weil ich noch nie irgendeine Form von Ungang mit Exfreunden wollte und will.

Du hast noch nicht geantwortet.
Ich hoffe,du kannst morgen.
Ich hoffe, du bist pünktlich,damit ich auf den Geburtstag kann,
um einfach mal wieder raus zu kommen.

Ich will keine Nachrichten oder auch nur kleine Worte mit jemandem wechseln,
der mir so weh getan hat.

Und vor allem habe ich jetzt endlich wieder nach 4 Wochenenden ein freies Wochenende,
das ich mit Ruhe verbringen wollte. Mit lesen und essen und Serien und trauriger Musik,
mit kleinen Spaziergängen und Zeit für mein Inneres.

Und nicht damit, mich den halben Tag auf meinen Ex einzustellen - die Sachen abzugeben und den restlichen Abend mit gemischten, aufgewühlten Gefühlen zu verbringen,
die ich momentan nicht abschätzen kann, was mich echt wahbsinnig macht.

21. Februar 2017

Ich bin mir nicht sicher,
wen ich damit wirklich bestrafe, indem ich den "Sachenabholtermin" auf Freitag verschoben habe.

Der Samstag, an dem du kommen wolltest, war mein erster Samstag nach 4 Wochen,
an dem ich etwas unternehmen konnte, ohne mich schuldig zu fühlen oder trauernd im Bett zu liegen.

Es war schon richtig so, dass ich nicht sofort gesprungen bin, als es dir gepasst hat.

Jetzt steht dieser Freitag vor der Tür und ich weiß, ich werde dich an diesem Tag das letzte Mal sehen. Für Monate - Jahre oder vielleicht sogar für immer.

Ich habe seit dem Tag, an dem du mich aus der Wohnung geworfen hast eigentlich kein einziges Mal geweint. Zwei Mal kam es kurz hoch - hielt 2 Minuten und war wieder okay.

Gestern habe ich versucht, mich zum Weinen zu zwingen.
Da kam kurz was - ganz kurz. Und dann war es wieder weg.

Dieses Gefühl ist ganz tief in mir, dieses unbeschreiblich komische Gefühl.
Ist es vielleicht der kalte Entzug? Oder ist das innerliche Zustimmung, die zwar weh tut,
aber berechtigt ist, weil die Zweifel schon von Anfang an irgendwie da waren?

Unsere Zeit war kurz.
Trotzdem würde ich diese gerne verarbeiten.
Ich sage mir täglich, dass es richtig so ist. Erlaube mir, traurig zu sein und damit abzuschließen.
Und immer wieder sagt mir eine Stimme in meinem Kopf, es könnte vielleicht doch...?

Nein.
Es ist zu Ende. Und es wäre falsch. Ich sage es mir, weil ich es weiß.
Ich spüre, dass ich es weiß und auch weiß, dass ich mir selbst glauben kann und muss und darf.

Aber... was, wenn ich mir einrede, dass ich es einsehe..
Aber in Wirklichkeit stehen geblieben bin?
Und mich das Treffen am Freitag umhaut?

Einerseits will ich es - aus tiefstem Herzen. Ich will die Türe hinter dir zuschließen, zusammen brechen, weinen und schreien, meine Kippe rauchen und damit abschließen.

Aber ich will nicht brechen. ZERbrechen. Falls ich doch noch an einem Punkt stehen geblieben bin.
Und dieses Gefühl, das ich innerlich habe nichts weiter ist, als ein warten oder ein hoffen.

Bitte lass es mich endlich wirklich wollen.
Lass mich los lassen wollen. Innerlich - äußerlich. Vollständig.

11. Februar 2017

Jedes Ende bedeutet Neuanfang?

Als ich dich anschrieb,
dachte ich mir Nichts dabei.
Ich tat es einfach.

Du hast einige Tage später geantwortet und deine Schreibweise hat mich sehr abgeschreckt.
Kein Komma, wenige Punkt, keine Groß - und Kleinschreibung.
Du hast teilweise melanchonisch, traurig geschrieben.

Mir war klar, dass da noch was ist.

Ich habe trotzdem mit dir geschrieben,
solange, bis du mich angerufen hast.
Einfach so, aus dem Nichts hast du mich angerufen.
Und später sogar per Videoanruf.

Ich habe dich gesehen, 
ich bin dir sofort verfallen und...

Mir war klar, dass da noch was ist.

Wir haben stundenlang geredet,
haben uns letztendlich getroffen und wir haben die Zeit vergessen.
So sehr, wie es mir noch nie passiert war.
Es war bereits nach 3 Uhr morgens,
als wir uns das erste Mal küssten.

Und mir war klar, dass da noch etwas ist.

Du warst über Nacht da,
du kamst am darauf folgenden Tag nochmal und du hast soviel geredet und ich wollte nicht glauben, 
denn...

Mir war klar, dass da noch etwas ist.

Die Tage vergingen,
du wolltest eine Beziehung und ich habe klar gemacht,
dass ich nur etwas Ernstes, etwas Wirkliches, etwas Echtes will.
Du hast mir zugestimmt,
du hast zu mir stehen wollen,
du warst so fröhlich und du warst dir sicher und doch...

War mir klar, dass da noch etwas ist.

Die Tage,
die Wochen vergingen und es war schön, 
es war viel, teilweise zuviel und teilweise so angenehm, 
dass ich sprachlos, atemlos wurde.

Eines Nachts war ich sauer.
Ich habe gemotzt und gemotzt und du umarmtest mich.
Du hast es ausgesprochen.
Ich
liebe
dich.
 Und ich habe noch mehr gemotzt und mich aufgeregt und es schließlich erwidert.
Es war wie im Film.

Und doch war mir klar, dass da noch etwas ist.

Ich fing an, zu glauben.
Ich ließ mich fallen - viel zu schnell.
Doch es fühlte sich richtig an,
ich wollte es,
ich wollte 
dich.

Und du wolltest mich,
oder die Person,
für die du mich gehalten hast?

Denn mir war klar, dass da noch etwas ist.



Und so kam der Tag, an dem es eskalierte.
Du hast mich verletzt und danach ignoriert.
Meine Gefühle, mein Verständnis, meine Welt.
Alles ging zu Bruch.
Ich habe mich an alles geklammert,
an jedes Wort, an jedes Gefühl.
Ich habe angerufen, geschrieben, mich selbst verletzt, geweint.
Die Arbeit geschwänzt,
um zu dir zu fahren.
Und wir haben uns versöhnt.

Doch mir war klar, dass da noch etwas ist...

Tage vergingen,
das nächste Wochenende hast du mich erneut ignoriert.
Ich bin erneut gestorben,
habe mich verletzt,
habe keine Lust mehr bekommen und bin innerlich vollkommen auseinander gefallen.
Habe angerufen, habe gefleht, habe gegen Wände geschlagen und mein Handy durch die Gegend geworfen.

Mir war klar, dass da noch etwas ist..

Am Montag nach dem Wochenende hast du auf meine Nachricht reagiert,
ich durfte nach der Arbeit zu dir und wir versöhnten uns erneut.
Du wolltest und ich wollte und du hast mit mir die ganze Woche durchgeplant und ich habe Hoffnung geschöpft aus deinen Worten.

Dann waren wir im Kino.
Am nächsten Tag bist du abends explodiert.
Du hast dich angegriffen gefühlt,
hast mich für irgendwas verantwortlich gemacht,
was nie gegen dich gerichtet war.

Und dir damit einen Grund gegeben mich fallen zu lassen.

Am Donnerstag bin ich nach der Arbeit zu dir.
Ich saß da, während du mir erzähltest, du seist verletzt.
Du hättest das so schon damals gehabt.
Bei deiner Ex.
Ich habe nichts verstanden.

Ich saß eine Stunde allein auf deinem Sofa.
Du hast deine Wohnung aufgeräumt,
warst drei Mal eine rauchen und sprachst nicht mit mir,
während ich erneut tausende Tränen vor mich her weinte.

Ich wollte gehen, es war dir egal.
Du hast deinen Schlüssel zurück bekommen.

Ich bin an dem Abend noch drei Mal zum Auto, zurück zu ihm und schließlich wieder zum Auto.
Auf dem Heimweg habe ich wie in Trance wahrgenommen, wie sich Autos nähern und wieder verschwinden.

Ich wollte nie nie nie wieder in solche Situationen.

Am Freitag wolltest du kommen.
Dachte ich,
aber du warst nicht da.
Du hast dich in dein Auto gesetzt,
wolltest mich nicht sehen.
Hast gesagt, dass deine Aggressionen so stark sind,
wie vor 6 Jahren.

Ich war abgeschrieben.

Und mir war klar, dass da noch etwas ist...

Ich hatte Angst um dich.
Du in dieser Verfassung im Auto auf dem Weg ins Nirgendwo.

Als du meine Nummer auf deinem Handy sperrtest, mich in Whatsapp und Facebook gelöscht hast,
bin ich ausgetickt.
Innerlich.

Mir war schlecht.
Mir war kotzübel.
Ich hatte in den letzten drei Wochen beinahe Nichts gegessen.
Zuviel geraucht.
Ich bin gestorben.

Kaum auf den Beinen haltend bin ich erneut zu dir gefahren,
obwohl mein Gefühl mir sagte,
ich darf nicht.
Ich soll nicht.
Das ist falsch falsch falsch falsch falsch falsch.

Aber ich wollte kämpfen.
Um dich.

Und verdammt..

Wie du da sitzt. Am zocken.
Online mit deinen Zockerfreunden.
Du siehst mich, ich stehe auf der Terrasse, deine Türe öffnest du mir nicht.
 Dein Lachen schwindet. Deine Augen füllen sich mit Hass.
Du siehst weg. 
Zockst weiter.
Lässt mich eine Stunde lang in der Kälte sitzen.
Lachst zwischendrin wieder mit den anderen, sprichst mit ihnen.
Ich lasse dich kalt.

Währenddessen rauche ich eine nach der anderen.
Verfluche mich selbst.
Denke mir, dass ich doch mehr wert bin.
Dass das doch nicht richtig ist. 
Dass es nicht fair ist,
dass ich Nichts getan habe, was das rechtfertigt.
 Gehen oder klopfen und die Wut in mir zulassen?

Ich entscheide mich für das Zweite.

Denn ich weiß, dass da noch etwas ist.

Du öffnest die Tür.
Ich sage, 
dass ich behandelt werde wie Scheiße. 
Dass er so tut, als hätte ich ihn hintergangen.
Was der Scheiß soll.

Er fragt, was ich an einem Nein nicht verstehe.
Dass ich es immer noch nicht verstanden habe.

Und dann geschieht es ganz schnell. 
Weißt du was; sagt er.
Geht zu seiner Hose.
Holt seinen Schlüsselbund.
Macht meine Schlüssel ab.
Ich betrete mit einem Fuß die Wohnung.
Es geht schon lange nicht mehr um mich; sage ich.
Ich bin nicht eine von deinen Exfreundinnen, die dir sonst was angetan haben; sage ich.
Du kommst nicht in meine Wohnung; sagt er. 
Schiebt mich wieder zur Terrasse raus.
Ich wehre mich.
Was soll das; frage ich ihn.
Bin wütend.
Traurig.
Zerbrochen.

Er geht wieder zum Schlüsselbund.
Ich folge ihm, versuche meine Hand auf seine zu legen, während er versucht, meine Schlüssel von seinen zu lösen.

Du sollst aus meiner Wohnung raus; sagt er.
Er packt mich. 
Mit beiden Händen.
An den Armen.
Er schleift mich.
Aus der Haustüre.
Ich halte mich an der Türe fest.
Spüre seinen Arm um meinen Hals.
Nicht grob, aber es reicht.
Es reicht aus.
Ich bekomme Atemschwierigkeiten,
nicht weil der Griff zu fest ist,
sondern weil er mich packt.

Plötzlich werde ich gestoßen.
Beinahe falle ich ins Gebüsch.
Ich knie mich hin, starre auf den Boden.
Atmen, atmen. Was zur Hölle?
Er geht rein, kommt wieder, stopft mir meine Schlüssel in die Hand, die versucht, sich an der Tasche festzukrallen.
Da hast du deine Schlüssel; sagt er.
Und tschüss.

Er schließ die Eingangstür.
Seine Haustür.
Und ich höre,
wie er die Rollläden auf der anderen Seite herunter lässt.

Ich weiß nicht, wie lange ich da saß.
Mir ging vieles durch den Kopf.
Es war irgendwie... erleichternd?
EIn Schockzustand?

Denn ich wusste ja, dass da etwas ist.

Es war mittlerweile Mitternacht, 
als ich im Auto saß und auf dem Weg nach Hause war.
Ich bin direkt schlafen gegangen.
Am nächsten Tag schrieb ich ihm, dass ich bestimmte Dinge verstehe.
Ihn nicht unter Druck setzen wollte.
Ihn in Ruhe lasse.

Gestern, genau eine Woche nach dem Vorfall habe ich ihn im Chat gefragt,
ob es endgültig ist.
Ja.
Es tue ihm Leid, dass er mich rausgeworfen habe.
Er konnte nicht anders.
Er mag mich immer noch,
aber er sieht keine Zukunft mit mir.

Er.
Mit mir.

Er.
Mit mir.

Er.
Mit mir.

Ich wollte mich ums verrecken NICHT auf ihn einlassen.
Aber irgendwann konnte ich nicht mehr widerstehen.
Ich wollte nicht mehr suchen.
Ich dachte, ich wäre endlich angekommen.
Endlich wäre es soweit.
7 Jahre meines Lebens hat mir (A) gestohlen und ich dachte, (M) wäre endlich meine Zukunft.

Er will keine Zukunft, weil wir gestritten haben. Weil es sich so hochgeschaukelt hat, schmeißt er mich aus seinem Leben.

Tatsache ist, damit geht es mir nicht super.
Mit allem, was passiert ist.
Aber ich habe gemerkt,
dass ich wieder fähig bin,
zu lieben.

Er ist nicht richig für mich gewesen.
Er wollte bereit sein, aber er war es nicht und wird es vielleicht niemals wirklich sein.

Aber ich bin bereit.
Für echte Liebe,
für Gemeinsamkeiten,
für etwas Ehrliches, Wahres, Intensives.
Nur mit jemand anderem, dem ich es wert bin. 

Denn ich weiß, dass da etwas ist.... 

4. Februar 2017

Ich wollte niemandem Angst machen.

Es tut mir Leid.

Ich würde gern persönlich antworten, aber ich kann momentan nicht. Mal wieder.

Es tut mir Leid.

1. Februar 2017

Ich dachte, es geht mir besser...

Und jetzt sitze ich vor diesem Gift und weiß nicht weiter...

72 Stunden.

Morgen wäre perfekt.

So perfekt...

31. Januar 2017

Eigentlich will ich nicht schreiben...

... oder ich will, aber irgendwie weiß ich nicht genau worüber oder warum oder wie.

Ich habe über die letzten zwei Wochen nachgedacht.
Mir ist bewusst, dass all das, was ich mir angetan habe, durch und durch Bullshit ist.

Ich war plötzlich wieder in dieser seltsamen Welt. DIese seltsame, graue, traurige Welt.

(M) ist gut zu mir. Bis auf die Nacht vor Silvester und die zwei letzten Wochenenden hat er immer und stetig alles richtig gemacht. Oder was heißt richtig... Die Zeit und alles, was wir geteilt und unternommen haben war gut.

Ich stelle so schnell alles in Frage und fühle mich wie den Abgrund herunter gestoßen,
wenn er bestimmte Reaktionen auf meine Reaktionen zeigt, die ich so noch nicht kenne und nicht kennen kann. Und ich habe gestern noch einmal mit ihm gesprochen und ihm klar gesagt, dass das, was er die letzten zwei Wochenenden getan bzw. nicht getan hat wirklich das Einzige ist, womit ich niemals leben könnte und es auch gar nicht will.

Wie dem auch sei - ich schweife immer wieder hin und her und bekomme irgendwie gar nicht die Worte hier rein, die ich gerne hätte.

Fakt ist, nicht er als Mensch, als mein Freund ist das Problem. Er ist kein (A) 2.0. und er ist menschlich wirklich gut für mich. Und nicht ich als Mensch bin das Problem, nur weil mein Kopf mich ab und zu fickt. Sondern die Art und Weise, wie wir mit einem Problem umgehen.

Ich bin tief in mir drin immer noch glücklich. Das fühle ich. Nur dadurch, dass von Grund auf ein eher melancholischer - und trotzdem fröhlicher Mensch bin, wirken sich bei mir die ein oder anderen Streitereien und ähnliches dramatischer aus. Sodass ich mir allen Ernstes nach 4/5 (?) Jahren wieder etwas angetan habe. Was (M) übrigens erahnt, das spüre ich. Aber als er das Erste Mal fragte und ich sagte, dass da nichts groß ist und ich ihm auch nichts zeigen wollte und selbst dem Spruch "Ich bin dein Freund, ich muss/darf wissen, was du da tust..." trotzig gegenüber stand, hat er nichts mehr dazu gesagt. Das ist auch gut so. Es vermuten ist eine Sache - damit visuell konfrontiert werden eine andere. Und ich will auf gar keinen Fall , dass da die typischen "Ich weiß nicht, was ich tun soll - sie hat es wegen mir getan - ich bin Schuld - wie soll ich das wieder gut machen - wie kann ich ihr nur helfen - kann ich ihr helfen?....." Gedanken folgen. Angehörige sind sehr oft hilflos, was diese Themen angeht. Und ich bin momentan nicht täglich gefährdet. Mein Verstand funktioniert soweit noch, glaube ich und ich habe nicht dieses heftige Verlangen. Jedenfalls nicht, wenn zwischen uns alles geklärt ist.

Großes Blabla drum herum - einmal mitten ins Thema und wieder raus und wieder drum herum.

Irgendwie steht hier jetzt soviel und ich habe nicht das Gefühl, dass ich mir wirklich etwas von der Seele geschrieben habe.


Aber wenigstens... ist mit (M) soweit alles okay. Bei ihm, bei mir, zwischen uns. Oder so.

Ich merke, dass ich sinnlos irgendwelche Sätze hier hin tippe und wieder lösche.
Das Beste wird sein, den Post erst einmal dabei zu belassen....


28. Januar 2017

Selbstverletzung...

...die Zweite.
Es tut so weh,

dass nicht einmal Tränen kommen.

Wenn ich nie wieder jemanden so sehr lieben kann,
wie ich dich geliebt habe...

Wird das eine Erleichterung sein.

21. Januar 2017

Wir haben das Jahr 2017...

... und ich habe mich das erste Mal nach Jahren wieder selbst verletzt.

Ein Geständnis und ein Vorwurf an mich selbst.
Meine psychische Situation und die darauf folgenden Konsequenzen...

20. Januar 2017

Wie schnell sich alles ändert?

Nun.
Seit Sonntagabend gehts mir blöd.
Ne.
Sonntagabend gings mir blöd. Das hat sich gesteigert.
Montagabend hab ich mich verlassen gefühlt.
Dienstagabend hab ich mich “egal“ gefühlt und wütend.
Mittwoch wurde ich beinahe den ganzen Tag ignoriert und habe geheult.
Habe mich verarscht und im falschen Film gefühlt.
Donnerstag bekam ich nicht ein einziges Wort und habe gerade noch so
einen Heulkrampf und eine Panikattacke auf der Arbeit verhindern können.
Und heute... Ja,heute bin ich bluten.
Denn... besser konnte man mit nicht zeigen, dass die Worte nur Lügen waren.
Ich wertlos bin. Für ihn.
Witzig.
Wieso genau hab ich (A) nochmal verlassen? Und wozu nochmal habe ich mich zwei einhalb Jahre zurück gekämpft?

Super, Süße. Ich bin stolz auf dich.
Du Wrack.

17. Januar 2017

Ausgesprochen unausgesprochen

Um mich herum verloben sich alle. Heiraten. Werden schwanger und bekommen Kinder.

Ich weiß nicht, ob das nur mal wieder eines dieser Phänomene ist, die eintreffen.
Dieses gehts bei einem los, hat man das Gefühl, dass die ganze Welt davon befallen wird.

Ich bin seit dem 14.11. mit (M) zusammen. Es ist ein komisches Gefühl, darüber zu schreiben.
Vor allem hier. Wo es doch mit (A) los ging. Irre. Irgendwie.

Er berührt mich menschlich irgendwie auf einer Ebene, die nicht in Worte zu fassen ist.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich mir erlauben darf, nach so kurzer Zeit so von ihm zu denken und zu reden. Es geht alles irgendwie so schnell und es fühlt sich absolut nicht nach 2 Monaten an.

Heute morgen habe ich mich dabei ertappt, dass ich aktiv nach Etwas gesucht habe, was er mir antun könnte. Ich habe aktiv gesucht, womit er mir weh tut. Und es ist nicht gesund und richtig, das weiß ich. Ich habe danach erst einmal in einem Schockzustand verbracht und mich letztendlich innerlich angebrüllt, ob ich noch ganz dicht bin. Denn dem ist nicht so. Ich war nur mal wieder paranoid.

Wir sind heute zu dritt zur Arbeit gefahren, weil es sich angeboten hat. Und auf dem Heimweg vorhin habe sich die beiden darüber unterhalten, was sie bereits mit ihren Partnern erlebt haben. Im Urlaub, zu Hause, in der Familie etc. Und da kamen mir die Gedanken.
Ist deren Beziehung deshalb so stabil, weil sie die typische Vorstellung von dem Verlauf einer Partnerschaft haben? Ich weiß, dass bei allen anderen um mich herum keinesfalls alles perfekt läuft.
Dennoch bin ich, was meine Psyche angeht an einem vollkommen anderen Ort in meinem Kopf. Irgendwie. Und ich kämpfe dagegen an. Wirklich. Aber schaffe ich es? Komme ich voran oder verdränge ich nur?

Irgendwie habe ich so einen tiefen, festen, sicheren Gedanken, dass ich nicht mehr suchen brauche. Finden muss. Weil ich gefunden habe. Gefunden wurde. Aber ich bin so gut bekannt für meine Abfucks, dass ich mir selbst Nichts versprechen kann. Und vor allem fühle ich mich so eklig, weil er soviele gute Dinge tut, fast ausschließlich und ich kenne das nicht und muss mich selbst bei Kleinigkeiten, die nicht so gut laufen immer wieder daran erinnern, was er doch Gutes getan hat und das es Bullshit ist, einen solchen Bullshit erst auch nur zu denken.

Meine Muster kann ich so schnell nicht ablegen. Aber die andere Frage ist doch.. Will ich das denn? Es gibt psychische Muster, die man, obwohl man so sehr will, doch nicht ablegen will. Das versteht wahrscheinlich nur ihr. Ihr lieben Menschen, die ich erneut so lange angeschwiegen habe.

Es geht mir gut. Es geht mir eigentlich gut. Eigentlich... gehts mir... gut. Ich würde mich gerne zurück ziehen, nur habe ich Angst, dass er mich lässt. Zurück lässt. Zurück ziehen lässt...