Ich habe so viele Entwürfe gespeichert.
Ich weiß auch nicht, wieso ich die Texte nicht veröffentlichen wollte.
Oder konnte?
In letzter Zeit - immer, wenn ich die Leseliste durchgehe... Werde ich irgendwie...
Traurig?
Die Bloggerwelt hat sich so verändert. Und so viele stellen dies immer wieder fest und es ist so verdammt schade, aber irgendwie kann man nichts dagegen tun.
Blogs kommen und gehen; Menschen tauchen auf und verschwinden wieder.
Jeder lebt sein Leben irgendwo auf dieser Welt. Wir teilen nicht mehr so viel miteinander.
Und das, obwohl ich so oft den Eindruck habe, man würde es gerne wieder.
Wieder Kommentare austauschen, Gefühle miteinander teilen, sich verstanden fühlen.
Darum ging es hier doch? Verstanden oder zumindest nicht verurteilt zu werden.
Ich denke so oft an die Menschen, mit denen reger Kontakt bestand. Und wenn man sich nur ein kleines Herzchen - ein kleines "Ich denk an dich, ich lese dich" hinterlassen hat.
Manchmal hat man unter Tränen einen Post verfasst und daraufhin kleine, aber dennoch so besondere Worte erhalten. Kleine "du bist nicht allein" Nachrichten.
Einige von euch sind seit längerem nicht mehr aktiv. Oder zumindest hier nicht mehr präsent. Teilweise ohne Vorwarnung. So wie auch ich immer wieder von der Bildfläche verschwinde.
Jeder von uns hat seine Gründe.
Ich hoffe nur so sehr, dass diese überwiegend positiv sind.
Ich verbinde mit Blogger ein Gefühl, welches man vielleich mit einer "verlorenen, innigen Freundschaft" gleichstellen könnte. Das Internet war immer mein Weg, alles niederzuschreiben und los zu lassen. Zu reflektieren und zu verarbeiten. Erst nur für mich und später geteilt mit anderen.
Die Zeit läuft und läuft. Wochen, Monate und Jahre vergehen. Und man wünscht sich, voran zu kommen. Und doch bleibt ein gewisser Teil immer stehen. Blickt zurück. Bewegt sich nicht. Fühlt sich vielleicht auch einfach zu wohl in diesem kleinen, tristen, geheimen Bereich seiner Selbst.
Ich weiß, dass es richtig so ist. Das bestimmte Kapitel im Leben geschlossen werden müssen.
Im realen Leben haben sich in den letzten Monaten und Jahren so viele Türen geschlossen und geöffnet.
So.Verdammt.Viele.Türen.
(J) kommt weiterhin mit der Beziehung zwischen seinem Bruder und mir nicht klar. Dabei sind wir gerade in einer Phase, die man wohl "Akzeptanz der Macken des jeweils anderen" nennen könnte. Sozusagen die Stufe, in der man die dunkelsten Seiten des jeweils anderen kennengelernt hat und sich bewusst dafür entschieden hat, auch diese anzunehmen. Die Person als Ganzes anzunehmen und zu lieben. Weit über das Verliebt sein hinaus. Ich hoffe, er und seine Mum kommt irgendwann...irgendwie...damit klar.
(R) hat eine Therapie hinter sich und bereits einen Rückfall nach dem anderen. Innerhalb eines Jahres. Und ich befürchte, dass es nicht besser wird... Ich würde es ihm wünschen.
Er fehlt mir als Freund, sehr. Aber ich muss mich mittlerweile fragen, ob mir auch da nicht eventuell etwas fehlt, was (R) definitiv nicht mehr ist oder vielleicht sogar... niemals war.
(N) und ich haben fast keinen Kontakt mehr. Und das, obwohl ich immer alles für sie getan hätte. Meine Liebste, die immer da war und mich immer verstanden hat. Seit ihr Leben sich radikal verändert hat und sie (scheinbar) nicht mehr sicher ist, ob sie diese Veränderung wirklich so aushält, bekomme ich nur kurze Nachrichten. Antworten erst viele Tage später oder gar nicht. Ich bin dir nicht böse, (N). Ich denke, ich kann verstehen, was bei dir passiert. Ich werde nur sehr traurig, wenn ich daran denke... Das nach 14 Jahren Freundschaft tatsächlich das erste Weihnachten oder der erste Geburtstag kommen könnte, an dem wir kein Päckchen vom jeweils anderen bekommen. Mit Bildchen und Kitsch und so viel Liebe in jedem einzelnen Buchstaben.
(A) ist gar nicht mehr präsent, zum Glück. Hin und wieder blitzen Dinge auf, die mal waren. Schnell abgeschüttelt und es passt wieder. Er hat zufällig Kontakt zu meinem Freund gehabt, als sie sich auf der Straße trafen. Später irgendwann noch über Fb. Wie er eben ist, wollte er mitteilen, dass er uns beide blockiert hat. Oh man, wen interessierts? Naja. Ich bin froh über die Ruhe um ihn.
Meine Mum... Scheint Alkoholikerin zu sein. Und es erschreckt mich ein wenig, wie trocken ich das hier niedertippen kann. Ich bin mittlerweile fast drüber hinaus, mich zu fragen, wie sie das tun konnte, wenn man bedenkt, dass mein Erzeuger ein aggressiver Trinker war. Damit hat dies nämlich nichts zutun. Man entscheidet sich nicht dafür. Es passiert. Schleichend. Und ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll, nun offiziell aus einer Alkoholikerfamilie zu stammen. Aber Familie ist so eine Sache. Naja, was solls...
Ich merke erst jetzt, wie viele Gedanken ich eigentlich mit mir herumschleppe. Aber ich kann mir noch so oft vornehmen, öfter alles niederzuschreiben. Irgendwas ist einfach anders.
Ich hab euch gern. Jedes Wort habe ich immer gern gelesen und aufgenommen. Jedes Wort war und ist wichtig und ich werde Blogger so schnell auch nicht verlassen (können), dafür bin ich einfach schon viel zu lange hier. Ich möchte nur, dass ihr wisst... Das ich in Gedanken bei euch bin. Bei unserer kleinen Welt hier. Egal, wie lange wir nicht mehr von einander gehört oder gelesen haben. Ich wünsche jedem von euch nur das Beste, vom Herzen. Und ich möchte einfach versuchen zu glauben, dass die jenigen, die sich von Blogger verabschiedet haben... Einem bunten Leben entgegen blicken. Bunten Gedanken, wundervollen Menschen in ihrem Umfeld. Glücklich, ausgeglichen, zufrieden, lächelnd. Ich wünsche es euch.
Fühlt euch gedrückt.
<3
I feel numb inside , like I can't connect with any emotions at all , like I'm totally disconnected from myself..
Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!
❤
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29. August 2019
23. Juni 2017
Ich habe mich schon so oft mit all meinen Gefühlen irgendwo rein gestürzt.
Und so oft im selben Moment gedacht,
Dass es nicht richtig ist.
Ich werde nicht lügen und sagen,
Dass ich mir sofort sicher war bei dir.
Ich weiß, dass auch du keine 100% erwartet hast.
Wir haben Kontakt seit Mitte März.
Zwischen uns läuft etwas seit etwa 3 Monaten.
Und seit etwas mehr als einem Monat führen wir offiziell eine Beziehung.
Du tust mir gut mit Worten UND Taten.
Ich habe dir noch so viel zu sagen, so viel zu zeigen. Und ich will dich so unfassbar stark.
Und ich bin so verdammt lebendig glücklich. Mit dir.
Ich glaube, das mit (M) habe ich zu schnell begonnen. Weil das erste Gespräch darüber ging, wie sehr seine Ex ihn verletzt hatte und wie scheiß egal sie ihm ist... Haha.
Ich hatte Bauchweh dabei und bin es eingegangen. Ich wollte so sehr nach 2 einhalb Jahren eine schöne,romantische und echte Sache. So sehr, dass ich von all den Dingen, die so schnell nicht sein können überfordert war und keine andere Wahl gesehen habe, als mich einfach darauf ein zu lassen. Und dann - Messer in den Rücken.
Danke, dass du (A) mich nicht fallen lassen wolltest. Tief in dir daran geglaubt hast. Mich und meine Unsicherheit ausgehalten hast. Und danke, dass... Ich gar keine Worte mehr brauche, um zu fühlen.
Sondern nur das Gefühl fühlen kann, das du mir gibst.
Und verfickt noch eins, dieser Kitsch fühlt sich dieses Mal nach so vielen Jahren sogar echt gut an! :)
Und so oft im selben Moment gedacht,
Dass es nicht richtig ist.
Ich werde nicht lügen und sagen,
Dass ich mir sofort sicher war bei dir.
Ich weiß, dass auch du keine 100% erwartet hast.
Wir haben Kontakt seit Mitte März.
Zwischen uns läuft etwas seit etwa 3 Monaten.
Und seit etwas mehr als einem Monat führen wir offiziell eine Beziehung.
Du tust mir gut mit Worten UND Taten.
Ich habe dir noch so viel zu sagen, so viel zu zeigen. Und ich will dich so unfassbar stark.
Und ich bin so verdammt lebendig glücklich. Mit dir.
Ich glaube, das mit (M) habe ich zu schnell begonnen. Weil das erste Gespräch darüber ging, wie sehr seine Ex ihn verletzt hatte und wie scheiß egal sie ihm ist... Haha.
Ich hatte Bauchweh dabei und bin es eingegangen. Ich wollte so sehr nach 2 einhalb Jahren eine schöne,romantische und echte Sache. So sehr, dass ich von all den Dingen, die so schnell nicht sein können überfordert war und keine andere Wahl gesehen habe, als mich einfach darauf ein zu lassen. Und dann - Messer in den Rücken.
Danke, dass du (A) mich nicht fallen lassen wolltest. Tief in dir daran geglaubt hast. Mich und meine Unsicherheit ausgehalten hast. Und danke, dass... Ich gar keine Worte mehr brauche, um zu fühlen.
Sondern nur das Gefühl fühlen kann, das du mir gibst.
Und verfickt noch eins, dieser Kitsch fühlt sich dieses Mal nach so vielen Jahren sogar echt gut an! :)
7. Juni 2017
Ich bin auf der Arbeit.
Habe Nachtbereitschaft und kann nicht schlafen.
Irgendwie ist momentan alles ziemlich vielvielviel.
Gedanken ordnen funktioniert nicht.
Ich glaube, mir fehlt etwas.
Etwas Ruhe, Zeit für mich...
Zeit für Tränen und los lassen.
Ich bin zwischen schönen Momenten und herzzerreissenden Gedankengängen gefangen. Ohne Licht am Ende des so gut bekannten Tunnels.
Es ist schon verrückt, wie wichtig das hier ist.
Wie notwendig es ist, Worte nieder zu schreiben, einfach so, ohne verurteilt zu werden.
Diese Unruhe ist unangenehm.
Ich hoffe so sehr, dass sich das wieder legt.
Ich fühle mich, als hätte ich irgendetwas falsch gemacht irgendwo hier auf der Welt. Und ich kann es nichts zuordnen.
Druck? Überforderung? Angst?
Schlaf doch, Liebes.
Versuch es.
Wie sehr müssen mich unsere Mädels hassen für diesen Satz. Predige ich doch immer wieder diese ach so schlauen Worte - schließe die Türe und verweile selbst lange in einem Zustand, der es mir unmöglich macht, die Augen zu schließen und zur Ruhe zu kommen.
Früher war ich das Kind, das dachte, Erwachsene müssen es doch besser wissen.
Heute bin ich erwachsen und verstehe,
Wie sich die Erwachsenen damals gefühlt haben müssen...
Es hieß, Lehrer und Erzieher seien auch nur Menschen.
Das hat doch nie einer von uns geglaubt.
Und jetzt?
....
Habe Nachtbereitschaft und kann nicht schlafen.
Irgendwie ist momentan alles ziemlich vielvielviel.
Gedanken ordnen funktioniert nicht.
Ich glaube, mir fehlt etwas.
Etwas Ruhe, Zeit für mich...
Zeit für Tränen und los lassen.
Ich bin zwischen schönen Momenten und herzzerreissenden Gedankengängen gefangen. Ohne Licht am Ende des so gut bekannten Tunnels.
Es ist schon verrückt, wie wichtig das hier ist.
Wie notwendig es ist, Worte nieder zu schreiben, einfach so, ohne verurteilt zu werden.
Diese Unruhe ist unangenehm.
Ich hoffe so sehr, dass sich das wieder legt.
Ich fühle mich, als hätte ich irgendetwas falsch gemacht irgendwo hier auf der Welt. Und ich kann es nichts zuordnen.
Druck? Überforderung? Angst?
Schlaf doch, Liebes.
Versuch es.
Wie sehr müssen mich unsere Mädels hassen für diesen Satz. Predige ich doch immer wieder diese ach so schlauen Worte - schließe die Türe und verweile selbst lange in einem Zustand, der es mir unmöglich macht, die Augen zu schließen und zur Ruhe zu kommen.
Früher war ich das Kind, das dachte, Erwachsene müssen es doch besser wissen.
Heute bin ich erwachsen und verstehe,
Wie sich die Erwachsenen damals gefühlt haben müssen...
Es hieß, Lehrer und Erzieher seien auch nur Menschen.
Das hat doch nie einer von uns geglaubt.
Und jetzt?
....
27. April 2017
Es ist nicht cool, darüber nach zu denken.
Es ist nicht cool, dass wir bereits den zweiten Tag nicht schreiben.
Es ist nicht cool, dass dieses schlampige Mädel seit gestern in deiner Liste ist.
Es ist nicht cool, dass mich das Alles in eine Zeit versetzt, die nicht cool war.
Versteh mich nicht falsch, ich male mir wirklich keine Zukunft aus.
Ich habe alles so locker gemeint, wie ich es gesagt und geschrieben habe.
Aber menschlich - menschlich tut es irgendwie weh. Es ist eine Respektsache für mich.
Ich weiß, ich bin kurz davor, innerlich wieder davon zu rennen, weil ich doch merke, dass dieser Weihnachtensatz nicht ohne Wirkung - ohne Folgen bleibt.
Ich melde mich nicht - du dich auch nicht.
Was wir unterbewusst wollen, wenn wir uns nicht nur so verhalten, wie Sexualpartner, kann ich trotzdem nicht sagen.
Ich glaube, ich hätte nie einen Kontakt herstellen sollen.
Weil ich herum jammere, obwohl ich nichts, als Sympathie empfinde. Und Nähe - irgendwie - aber keine ernsten Dinge.
Das Drama, das ich mir selbst ausmale, wird wohl nie enden.
Vielleicht wird es nie zu keinem Knall kommen, weil unsere Worte nie das gegenseitige Herz berühren.
Deine Chats sind gelöscht, weil es irgendwie leicht war, sie zu löschen.
Der Gedanke, dass ich uns nicht vertiefe, erzeugt ein Gefühl von Erleichterung.
Die Angst, mich zu verpassen, ist zu groß.
Wie groß ist die Angst, dich zu verpassen?
Ich will mich immer wieder vor mir selbst rechtfertigen - sage mir immer wieder, dass solche dramatischen Worte nach solchen Treffen und Absprachen und auch der Tatsache, dass ALLES auch so gemeint war absolut keinen Sinn machen.
Aber so bin ich. Analysierend, nachdenkend, vorsichtig, abwägend. Stets bedacht aus dem Falschen das Richtige zutun, da sonst etwas aus meinem Leben entfällt : Die stetige Traurigkeit und Melancholie meines da seins.
Selbstdisziplin ist für'n Arsch.
Du....
Ach halts Maul.
Fuck off.
Rumgeheule hat noch nie geholfen.
Es ist nicht cool, dass wir bereits den zweiten Tag nicht schreiben.
Es ist nicht cool, dass dieses schlampige Mädel seit gestern in deiner Liste ist.
Es ist nicht cool, dass mich das Alles in eine Zeit versetzt, die nicht cool war.
Versteh mich nicht falsch, ich male mir wirklich keine Zukunft aus.
Ich habe alles so locker gemeint, wie ich es gesagt und geschrieben habe.
Aber menschlich - menschlich tut es irgendwie weh. Es ist eine Respektsache für mich.
Ich weiß, ich bin kurz davor, innerlich wieder davon zu rennen, weil ich doch merke, dass dieser Weihnachtensatz nicht ohne Wirkung - ohne Folgen bleibt.
Ich melde mich nicht - du dich auch nicht.
Was wir unterbewusst wollen, wenn wir uns nicht nur so verhalten, wie Sexualpartner, kann ich trotzdem nicht sagen.
Ich glaube, ich hätte nie einen Kontakt herstellen sollen.
Weil ich herum jammere, obwohl ich nichts, als Sympathie empfinde. Und Nähe - irgendwie - aber keine ernsten Dinge.
Das Drama, das ich mir selbst ausmale, wird wohl nie enden.
Vielleicht wird es nie zu keinem Knall kommen, weil unsere Worte nie das gegenseitige Herz berühren.
Deine Chats sind gelöscht, weil es irgendwie leicht war, sie zu löschen.
Der Gedanke, dass ich uns nicht vertiefe, erzeugt ein Gefühl von Erleichterung.
Die Angst, mich zu verpassen, ist zu groß.
Wie groß ist die Angst, dich zu verpassen?
Ich will mich immer wieder vor mir selbst rechtfertigen - sage mir immer wieder, dass solche dramatischen Worte nach solchen Treffen und Absprachen und auch der Tatsache, dass ALLES auch so gemeint war absolut keinen Sinn machen.
Aber so bin ich. Analysierend, nachdenkend, vorsichtig, abwägend. Stets bedacht aus dem Falschen das Richtige zutun, da sonst etwas aus meinem Leben entfällt : Die stetige Traurigkeit und Melancholie meines da seins.
Selbstdisziplin ist für'n Arsch.
Du....
Ach halts Maul.
Fuck off.
Rumgeheule hat noch nie geholfen.
5. März 2017
Ich möchte einmal kurz Worte los werden.
Ein wenig festhalten.
Ich will, kann und werde (M) mit Sicherheit nicht zuviel Raum auf meinem Blog und vor allem in diesem Post lassen. Dennoch denke ich, dass wenige Tatsachen hier her gehören.
Er kam wie vereinbart - pünktlich. Ich glaube, das ist jetzt 2 (?) Wochen her.
Ich war matsch im Kopf - vorher und hinterher.
Währenddessen hielt ich eine Panikattacke zurück - so weit es eben ging. Ich glaube, meine Atemlosigkeit und mein Herzschlag hat man überall an mir sehen können - wie ein Beben. Und es war so eklig. So unglaublich.. eklig.
Er hat sowas wie Smalltalk versucht, es war wie ein Treffen mit einem Bekannten - allerdings nur für ihn. Außerdem lächelte er immer wieder - fast wie aus Mitleid. Dabei sagte ich, es geht mir gut. Gut.
Als er gegangen ist, habe ich gewartet, bis er ins Auto steigt und fährt. Und erst dann konnte ich auf meinen Balkon, habe geraucht, habe geweint, mich den ganzen Tag schlecht gefühlt und fühlte mich in die drei Wochen zurück versetzt, in denen er mich so sehr am Abgrund hat stehen lassen.
Aber am nächsten Tag war alles okay. Und am Tag darauf. Bis heute.
Ich denke immer noch, ich erinner mich nicht an irgendwelche Erlebnisse, aber ich denke immer noch. Gedanken denken sich teilweise von selbst, so ist das eben.
Aber es geht mir... gut.
Da ist nur die Tatsache, dass ich morgen 24 werde. Erneut ein Geburtstag. Erneut ein ganzes Lebensjahr rum. Und ich weiß noch genau, wie ich mich letztes Jahr aus Verzweiflung selbst eingeladen habe, mit einer Freundin und ihrem Kumpel feiern zu gehen, weil ich sonst nichts an meinem Geburtstag mit mir anzufangen wusste. Und ich weiß noch genau, wie ich dort getanzt habe und getrunken habe und es mir gut ging und ich mich aktiv gegen einen Ausraster entschied, als ich (A) an mir vorbei gehen sah und die Luft anhielt. Ich habe mich aktiv dafür entschieden, zu leben.
Und ich entscheide mich weiterhin aktiv dafür, nicht einfach nur zu existieren.
Ich will leben, ich bin glücklich und habe alles, was ich wollte.
Immernoch meine Arbeitsstelle - meinen Kater - meine Wohnung - Mich.
Und dieser Er , wo auch immer es ihn gibt und wann er sich zu erkennen gibt...
Ist Etwas, das kommt, wenn es kommt. Ich glaube, wenn man mit sich selbst nicht kann - kann es niemand anderes. Und keiner macht einen glücklich, wenn man es selbst nicht bereits ist.
Ich wünsche mir ab heute 0.00 Uhr ein besseres Ich - ein ruhigeres Ich - ein Ich, welches sich annimmt in traurigen und glücklichen Momenten. Ich wünsche mir nicht mehr einen Menschen, der mich nimmt wie ich bin. Ich wünsche mir, mich selbst in allen Lagen anzunehmen - mich nicht zu verurteilen und nicht mehr zu vergessen, dass es okay ist, menschlich zu fühlen. Kleine Tode zu sterben und wieder auf zu erstehen.
Es ist okay, wenn ich mich oder das um mich herum hasse. Und es ist okay, wenn ich in nächster Sekunde die Welt umarmen könnte. Es ist okay, ich zu sein.
Es ist gut, ich zu sein. Ohne euch da draußen, die einen Grund haben, weswegen ich meinen Weg ohne euch weiter gehe. Nicht alles hat seine Gründe. Aber wenn ein Mensch aus freien Stücken geht - so wird dies seinen Sinn haben. Kommt nicht zurück. Bleibt, wo ihr seid. Ich weiß, dass es besser so ist. Für euch. Für mich. Für mein Inneres. Und die Menschen, die neu in mein Leben treten werden.
Irgendwann.
Ein wenig festhalten.
Ich will, kann und werde (M) mit Sicherheit nicht zuviel Raum auf meinem Blog und vor allem in diesem Post lassen. Dennoch denke ich, dass wenige Tatsachen hier her gehören.
Er kam wie vereinbart - pünktlich. Ich glaube, das ist jetzt 2 (?) Wochen her.
Ich war matsch im Kopf - vorher und hinterher.
Währenddessen hielt ich eine Panikattacke zurück - so weit es eben ging. Ich glaube, meine Atemlosigkeit und mein Herzschlag hat man überall an mir sehen können - wie ein Beben. Und es war so eklig. So unglaublich.. eklig.
Er hat sowas wie Smalltalk versucht, es war wie ein Treffen mit einem Bekannten - allerdings nur für ihn. Außerdem lächelte er immer wieder - fast wie aus Mitleid. Dabei sagte ich, es geht mir gut. Gut.
Als er gegangen ist, habe ich gewartet, bis er ins Auto steigt und fährt. Und erst dann konnte ich auf meinen Balkon, habe geraucht, habe geweint, mich den ganzen Tag schlecht gefühlt und fühlte mich in die drei Wochen zurück versetzt, in denen er mich so sehr am Abgrund hat stehen lassen.
Aber am nächsten Tag war alles okay. Und am Tag darauf. Bis heute.
Ich denke immer noch, ich erinner mich nicht an irgendwelche Erlebnisse, aber ich denke immer noch. Gedanken denken sich teilweise von selbst, so ist das eben.
Aber es geht mir... gut.
Da ist nur die Tatsache, dass ich morgen 24 werde. Erneut ein Geburtstag. Erneut ein ganzes Lebensjahr rum. Und ich weiß noch genau, wie ich mich letztes Jahr aus Verzweiflung selbst eingeladen habe, mit einer Freundin und ihrem Kumpel feiern zu gehen, weil ich sonst nichts an meinem Geburtstag mit mir anzufangen wusste. Und ich weiß noch genau, wie ich dort getanzt habe und getrunken habe und es mir gut ging und ich mich aktiv gegen einen Ausraster entschied, als ich (A) an mir vorbei gehen sah und die Luft anhielt. Ich habe mich aktiv dafür entschieden, zu leben.
Und ich entscheide mich weiterhin aktiv dafür, nicht einfach nur zu existieren.
Ich will leben, ich bin glücklich und habe alles, was ich wollte.
Immernoch meine Arbeitsstelle - meinen Kater - meine Wohnung - Mich.
Und dieser Er , wo auch immer es ihn gibt und wann er sich zu erkennen gibt...
Ist Etwas, das kommt, wenn es kommt. Ich glaube, wenn man mit sich selbst nicht kann - kann es niemand anderes. Und keiner macht einen glücklich, wenn man es selbst nicht bereits ist.
Ich wünsche mir ab heute 0.00 Uhr ein besseres Ich - ein ruhigeres Ich - ein Ich, welches sich annimmt in traurigen und glücklichen Momenten. Ich wünsche mir nicht mehr einen Menschen, der mich nimmt wie ich bin. Ich wünsche mir, mich selbst in allen Lagen anzunehmen - mich nicht zu verurteilen und nicht mehr zu vergessen, dass es okay ist, menschlich zu fühlen. Kleine Tode zu sterben und wieder auf zu erstehen.
Es ist okay, wenn ich mich oder das um mich herum hasse. Und es ist okay, wenn ich in nächster Sekunde die Welt umarmen könnte. Es ist okay, ich zu sein.
Es ist gut, ich zu sein. Ohne euch da draußen, die einen Grund haben, weswegen ich meinen Weg ohne euch weiter gehe. Nicht alles hat seine Gründe. Aber wenn ein Mensch aus freien Stücken geht - so wird dies seinen Sinn haben. Kommt nicht zurück. Bleibt, wo ihr seid. Ich weiß, dass es besser so ist. Für euch. Für mich. Für mein Inneres. Und die Menschen, die neu in mein Leben treten werden.
Irgendwann.
31. Oktober 2016
36 Fragen zum verlieben (?)
Angeblich soll man sich verlieben und zwar so leicht, wie es im Buche steht, wenn man 36 bestimmte Fragen mit einer Fremden (?) Person durchgeht und beide diese Fragen ehrlich beantworten.
Ich bin alleine - ich will mich nicht verlieben, aber ich will versuchen, diese zu beantworten, damit ich vielleicht... ehrlich zu mir bin? Oder so.
1. Wenn du die Wahl aus allen Personen auf der Welt hättest, wen hättest du gerne als Gast zum Dinner?
- (M), die mich verließ, (J), der plötzlich Nichts von mir wissen wollte, (R), der mir noch geblieben ist, (J), der von uns ging und meine Schwester.
2. Wärst du gerne berühmt? Und wenn ja: Auf welche Art und Weise?
- Durch Musik. Durch Stimme. Aber dazu habe ich nicht den Mut.
3.Wenn du einen Telefonanruf machst, übst du manchmal, was du sagen wirst? Wieso?
- Bei Behören u.ä. ja, aber da rufe ich beinahe nie an. Früher oft bei meinem Ex, weil es mich innerlich zerrissen hat, ihn anzurufen; ständig Panikausbrüche. Damals in der Schule oder auf der Arbeit; bei Kollegen, wenn ich eine erneute Ausrede hatte, um nicht zu erscheinen (Lügen müssen einstudiert sein!)
4.Was würde für dich einen perfekten Tag ausmachen?
- Ein kühler Herbsttag mit vereinzelnten Sonnenstrahlen oder ein verschneiter Wintertag am Abend, wenn der Schnee im Laternenlicht glitzert. Dazu eine Bank im Nirgendwo, Musik die berührt und ein Bier.
5. Wann hast du das letzte Mal für dich selbst gesungen? Wann für jemand anderen?
- Für mich selbst vor ca. einer Woche; für jemand anderen... Vor zwei Wochen, allerdings aus Spaß.
6. Wenn du bis zum Alter von 90 Jahren leben könntest und für diese restliche Zeit entweder den Verstand oder den Körper einer 30 Jährigen Person behalten könntest, was würdest du wollen?
- Ich habe Nichts gegen meinen Körper. Und ich mag meinen wahnsinnig gewordenen Verstand. Und den würde ich wahrscheinlich auch behalten wollen.
7. Hast du eine geheime Ahnung, wie du sterben wirst?
- Eventuell zu überdreht, aber ich denke, mein Herz wird einfach stehen bleiben. Einfach so.
8. Nenne drei Dinge, die du und dein Gegenüber gemein zu haben scheinen.
- Mein Gegenüber wäre demnach ich. Also so ziemlich alles und nichts.
9. Wofür in deinem Leben bist du am dankbarsten?
- Für meine Schwester, für die Möglichkeit, ein zu Hause, einen Job und ein Leben zu haben. Für die Jahreswechsel, die Farben, den Schmerz und die manische Freude, die immer wieder dieTraurigkeit ablöst.
10. Wenn du etwas daran ändern könntest, wie du großgezogen wurdest, was wäre es?
- Mich machen lassen, mich reden lassen, mir die Freiheit geben, meine Kindheit so zu gestalten, wie ich es wollte. Ich könnte in manchen Momentan die große Klappe gut gebrauchen, die mir meine Mum damals mit gewaltigem Erfolg von jetzt auf gleich nahm. Ach und, früher ohne Erzeuger wäre sinniger gewesen.
11. Nimm dir vier Minuten Zeit, um deinem Gegenüber deine Lebensgeschichte so detailreich wie möglich zu schildern.
- Ha! Vier Minuten für meinen kompletten Blog mit Hunderten Einträgen seit 2010? :D :D :D :D :D
12. Wenn du morgen aufwachen könntest mit einer neuen Fähigkeit, was wäre das?
- Zeitreisen. Beamen. Oder Gedankenlesen.
13. Wenn dir eine Kristallkugel die Wahrheit über dich selbst, dein Leben, deine Zukunft oder irgendetwas anderes sagen könnte, was würdest du gerne wissen?
- Hätte ich meinen Verstand damals früher eingeschaltet, wäre von dir weggekommen: Wäre ich heute glücklich? Hätte mir Jemand anderes etwas ähnliches angetan, weil manche Dinge so oder so vorherbestimmt sind? Oder hätte ich tatsächlich die Fähigkeit, etwas stabiles und ehrliches aufzubauen ohne diese dramatisch großen Ängste?
14. Gibt es etwas, von dem du schon lange träumst, es zu tun? Warum hast du es noch nicht getan?
- Ich würde so gerne alleine in eine fremde Stadt fahren, alleine ein Hotelzimmer buchen und einige Tage nur für mich sein. Mein Wille, alles weitgehend zu planen, zu strukturieren und jedes noch so kleine Detail durch zu analysieren, damit es wirklich so wird, wie ich es will... Hält mich immer noch davon ab.
15. Was ist deine größte Errungenschaft im Leben?
- Wahrscheinlich, dass ich vor über mittlerweile drei Jahren ausgezogen bin und mein Leben habe.
16. Was schätzt du in einer Freundschaft am meisten?
- Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was Freundschaft genau ist. Was ich aber unbezahlbar finde ist, wenn man ehrlich und direkt sein darf und kann und nicht verurteilt wird. Und wenn man nicht ständig mit Samthandschuhen angefasst wird.
17. Was ist deine am meisten gehütete Erinnerung?
- Ich glaube, als wir damals im Ferienhaus in Russland übernachtet haben, ich mit 3 Jahren wieder mal geträumt habe, dass ich auf der Toilette sitze und in den Schlafsack gepinkelt hab und mein allerliebster Hund zu mir kam und ich wusste, einfach ganz genau wusste, dass er mir mit seinem Verhalten sagen wollte, es ist nicht schlimm, es passiert und keiner wird dich dafür hassen.
18. Was ist deine schlimmste Erinnerung?
- Meine Schwester im Alter von ca. 2 Jahren mit hochrotem Kopf, Rotz und Wasser heulend, kreischend, schreiend auf dem damaligen Bett meiner Eltern sitzend, während meine Mum und ich versuchten, mit aller Kraft gegen die verdammte Schlafzimmertüre zu drücken, damit Alkidad nicht ins Zimmer konnte.
19. Wenn du wüsstest, dass du in einem Jahr sterben müsstest, würdest du an deinem jetzigen Leben irgendetwas ändern? Warum?
- Ich würde statt 100% nur 50 % arbeiten gehen, ich würde wahrscheinlich Drogen ausprobieren, Menschen wiedersehen und ihnen alles sagen, was es zu sagen gibt und ich würde pöbeln. Pöbeln, was das Zeug hält.
20. Was bedeutet Freundschaft für dich?
- Ist genau so schwer, die die Frage mit der Freundschaft vornedran. Keine Ahnung. Vielleicht angekommen sein, richtig sein. Was weiß ich.
21. Welche Rolle spielen Liebe und Zuneigung in deinem Leben?
- Ich versuche soviel Gefühl in alles zu legen, was ich sage oder tue, wenn ich mit meinen Kiddies zusammen bin. Ich versuche soviel Gefühl in alles zu legen, was ich sage oder tue, wenn ich mit Menschen bin, die mir etwas bedeuten. Liebe direkt hat Sendepause. Es gab einfach einen zu großen Chemieunfall.
22. Teilt abwechselnd eine Eigenschaft, die ihr aneinander positiv findet. Macht das mit insgesamt 5 Eigenschaften.
- Ähm. Passt.
23. Wie nah stehst du deiner Familie? Hast du das Gefühl, deine Kindheit war glücklicher als die von den meisten Menschen?
- Eher Durchschnitt. Schwester und Oma. Der Rest existiert eben irgendwo irgendwie vor sich hin.
24. Wie ist die Beziehung zu deiner Mutter?
- Ganz einfach. Es gibt keine Beziehung.
25. Macht jeweils drei ehrliche "Wir" - Statements wie zum Beispiel: "Wir sind beide in diesem Raum und fühlen uns..."
- Wie eine Person. Haha. Nächste Frage.
26. Vervolständige diesen Satz: "Ich wünschte, ich hätte jemanden, mit dem ich ... teilen könnte."
- Meine Liebe zur Tiefgründigkeit, meine Liebe zum Analysieren, Verstehen, zerdenken, fündig und glücklich werden.
27. Stell dir vor, du und dein Gegenüber würde enge Freunde werden, was müsste er oder sie wissen?
- Ich bin ein optimistischer Pessimist. Ich habe einen Schaden. Und wenn ich dich irgendwann einmal zu gerne habe, wird mein Verstand alles gegen mich verwenden.
28. Sag deinem Gegenüber , was dir an ihm gefällt. Sei sehr ehrlich dieses Mal und sag auch Dinge, die du einem Fremden normalerweise nicht sagen würdest.
- Ich würde einem Fremden wahrscheinlich alles genau so sagen, wenn es gerade irgendjemanden hier gäbe. Kater? Ich mag deine Bauchfalte. Ich hab dich lieb.
29. Erzähle deinem Gegenüber von einem peinlichen Moment in deinem Leben.
- iafhbf. oafigbefqnfcgfegldsgfbakjw. opahfjwbfkjhgfckjabwsgfkjg. !
30. Wann hast du das letzte Mal vor anderen geweint? Wann alleine?
- Ist nicht lange her. Irgendwann letzte Woche vor (R). Alleine eigentlich... immer mal wieder? Ich habe seit drei Wochen kin Zeitgefühl.
31. Sag deinem Partner, was du bereits an ihm magst.
- Liebster Kater, ich mag deine Augen, deine Ohren, deine Nase, deine Pfoten, deinen kleinen Hängebauch, deine verrückte Art und jede deiner 5 Minuten alle 5 Minuten jeden Tag. :)
32. Was ist für dich zu ernst, um darüber Witze zu machen?
- Das ich schwanger wäre, sein könnte, sein werde. Da werd ich pissig. Oder Analverkehr.
33. Wenn du heute abend sterben müsstest und keine Möglichkeit mehr hättest, mit jemandem zu sprechen, was würdest du am meisten bereuen, einer Person nicht gesagt zu haben? Warum hast du es noch nicht gesagt?
- Wow. Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht. Wahrscheinlich würde ich einen endlosen Text schreiben, einfach in der Mitte anfangen und am Anfang aufhören und vielleicht würde dort das Ein oder Andere stehen. Aber hey, ich habe wirklich keine Ahnung.
34. Dein Haus und alles, was du besitzt, fangen Feuer. Nachdem du deine Liebsten und deine Tiere gerettet hast, hast du noch Zeit, noch einen einzigen Gegenstand zu retten. Was wäre das? Warum?
- EINEN? Meine ganzen Bücher! Allealle! Ich brauche sie, ich fühle mich nicht ganz ohne meine Bücher.
35. Von allen Personen in deiner Familie, wessen Tod fändest du am aufwühlendsten? Warum?
- Schwester. Weil ich schonmal davon geträumt habe und es mir Sprache und die Fähigkeit, irgendetwas zutun, einige Tage verschlagen hat.
36. Erzähle deinem Gegenüber ein persänliches Problem und frage nach seinem Rat, wie er damit umgehen würde. Frag ihn auch, welchen Eindruck du auf ihn machst, wie du über dieses Problem fühlst.
- Diese Frage kann ich mir tatsächlich als sehr interessant vorstellen. Diese werde ich eventuell mal wirklich jemandem stellen.
Ich bin alleine - ich will mich nicht verlieben, aber ich will versuchen, diese zu beantworten, damit ich vielleicht... ehrlich zu mir bin? Oder so.
1. Wenn du die Wahl aus allen Personen auf der Welt hättest, wen hättest du gerne als Gast zum Dinner?
- (M), die mich verließ, (J), der plötzlich Nichts von mir wissen wollte, (R), der mir noch geblieben ist, (J), der von uns ging und meine Schwester.
2. Wärst du gerne berühmt? Und wenn ja: Auf welche Art und Weise?
- Durch Musik. Durch Stimme. Aber dazu habe ich nicht den Mut.
3.Wenn du einen Telefonanruf machst, übst du manchmal, was du sagen wirst? Wieso?
- Bei Behören u.ä. ja, aber da rufe ich beinahe nie an. Früher oft bei meinem Ex, weil es mich innerlich zerrissen hat, ihn anzurufen; ständig Panikausbrüche. Damals in der Schule oder auf der Arbeit; bei Kollegen, wenn ich eine erneute Ausrede hatte, um nicht zu erscheinen (Lügen müssen einstudiert sein!)
4.Was würde für dich einen perfekten Tag ausmachen?
- Ein kühler Herbsttag mit vereinzelnten Sonnenstrahlen oder ein verschneiter Wintertag am Abend, wenn der Schnee im Laternenlicht glitzert. Dazu eine Bank im Nirgendwo, Musik die berührt und ein Bier.
5. Wann hast du das letzte Mal für dich selbst gesungen? Wann für jemand anderen?
- Für mich selbst vor ca. einer Woche; für jemand anderen... Vor zwei Wochen, allerdings aus Spaß.
6. Wenn du bis zum Alter von 90 Jahren leben könntest und für diese restliche Zeit entweder den Verstand oder den Körper einer 30 Jährigen Person behalten könntest, was würdest du wollen?
- Ich habe Nichts gegen meinen Körper. Und ich mag meinen wahnsinnig gewordenen Verstand. Und den würde ich wahrscheinlich auch behalten wollen.
7. Hast du eine geheime Ahnung, wie du sterben wirst?
- Eventuell zu überdreht, aber ich denke, mein Herz wird einfach stehen bleiben. Einfach so.
8. Nenne drei Dinge, die du und dein Gegenüber gemein zu haben scheinen.
- Mein Gegenüber wäre demnach ich. Also so ziemlich alles und nichts.
9. Wofür in deinem Leben bist du am dankbarsten?
- Für meine Schwester, für die Möglichkeit, ein zu Hause, einen Job und ein Leben zu haben. Für die Jahreswechsel, die Farben, den Schmerz und die manische Freude, die immer wieder dieTraurigkeit ablöst.
10. Wenn du etwas daran ändern könntest, wie du großgezogen wurdest, was wäre es?
- Mich machen lassen, mich reden lassen, mir die Freiheit geben, meine Kindheit so zu gestalten, wie ich es wollte. Ich könnte in manchen Momentan die große Klappe gut gebrauchen, die mir meine Mum damals mit gewaltigem Erfolg von jetzt auf gleich nahm. Ach und, früher ohne Erzeuger wäre sinniger gewesen.
11. Nimm dir vier Minuten Zeit, um deinem Gegenüber deine Lebensgeschichte so detailreich wie möglich zu schildern.
- Ha! Vier Minuten für meinen kompletten Blog mit Hunderten Einträgen seit 2010? :D :D :D :D :D
12. Wenn du morgen aufwachen könntest mit einer neuen Fähigkeit, was wäre das?
- Zeitreisen. Beamen. Oder Gedankenlesen.
13. Wenn dir eine Kristallkugel die Wahrheit über dich selbst, dein Leben, deine Zukunft oder irgendetwas anderes sagen könnte, was würdest du gerne wissen?
- Hätte ich meinen Verstand damals früher eingeschaltet, wäre von dir weggekommen: Wäre ich heute glücklich? Hätte mir Jemand anderes etwas ähnliches angetan, weil manche Dinge so oder so vorherbestimmt sind? Oder hätte ich tatsächlich die Fähigkeit, etwas stabiles und ehrliches aufzubauen ohne diese dramatisch großen Ängste?
14. Gibt es etwas, von dem du schon lange träumst, es zu tun? Warum hast du es noch nicht getan?
- Ich würde so gerne alleine in eine fremde Stadt fahren, alleine ein Hotelzimmer buchen und einige Tage nur für mich sein. Mein Wille, alles weitgehend zu planen, zu strukturieren und jedes noch so kleine Detail durch zu analysieren, damit es wirklich so wird, wie ich es will... Hält mich immer noch davon ab.
15. Was ist deine größte Errungenschaft im Leben?
- Wahrscheinlich, dass ich vor über mittlerweile drei Jahren ausgezogen bin und mein Leben habe.
16. Was schätzt du in einer Freundschaft am meisten?
- Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was Freundschaft genau ist. Was ich aber unbezahlbar finde ist, wenn man ehrlich und direkt sein darf und kann und nicht verurteilt wird. Und wenn man nicht ständig mit Samthandschuhen angefasst wird.
17. Was ist deine am meisten gehütete Erinnerung?
- Ich glaube, als wir damals im Ferienhaus in Russland übernachtet haben, ich mit 3 Jahren wieder mal geträumt habe, dass ich auf der Toilette sitze und in den Schlafsack gepinkelt hab und mein allerliebster Hund zu mir kam und ich wusste, einfach ganz genau wusste, dass er mir mit seinem Verhalten sagen wollte, es ist nicht schlimm, es passiert und keiner wird dich dafür hassen.
18. Was ist deine schlimmste Erinnerung?
- Meine Schwester im Alter von ca. 2 Jahren mit hochrotem Kopf, Rotz und Wasser heulend, kreischend, schreiend auf dem damaligen Bett meiner Eltern sitzend, während meine Mum und ich versuchten, mit aller Kraft gegen die verdammte Schlafzimmertüre zu drücken, damit Alkidad nicht ins Zimmer konnte.
19. Wenn du wüsstest, dass du in einem Jahr sterben müsstest, würdest du an deinem jetzigen Leben irgendetwas ändern? Warum?
- Ich würde statt 100% nur 50 % arbeiten gehen, ich würde wahrscheinlich Drogen ausprobieren, Menschen wiedersehen und ihnen alles sagen, was es zu sagen gibt und ich würde pöbeln. Pöbeln, was das Zeug hält.
20. Was bedeutet Freundschaft für dich?
- Ist genau so schwer, die die Frage mit der Freundschaft vornedran. Keine Ahnung. Vielleicht angekommen sein, richtig sein. Was weiß ich.
21. Welche Rolle spielen Liebe und Zuneigung in deinem Leben?
- Ich versuche soviel Gefühl in alles zu legen, was ich sage oder tue, wenn ich mit meinen Kiddies zusammen bin. Ich versuche soviel Gefühl in alles zu legen, was ich sage oder tue, wenn ich mit Menschen bin, die mir etwas bedeuten. Liebe direkt hat Sendepause. Es gab einfach einen zu großen Chemieunfall.
22. Teilt abwechselnd eine Eigenschaft, die ihr aneinander positiv findet. Macht das mit insgesamt 5 Eigenschaften.
- Ähm. Passt.
23. Wie nah stehst du deiner Familie? Hast du das Gefühl, deine Kindheit war glücklicher als die von den meisten Menschen?
- Eher Durchschnitt. Schwester und Oma. Der Rest existiert eben irgendwo irgendwie vor sich hin.
24. Wie ist die Beziehung zu deiner Mutter?
- Ganz einfach. Es gibt keine Beziehung.
25. Macht jeweils drei ehrliche "Wir" - Statements wie zum Beispiel: "Wir sind beide in diesem Raum und fühlen uns..."
- Wie eine Person. Haha. Nächste Frage.
26. Vervolständige diesen Satz: "Ich wünschte, ich hätte jemanden, mit dem ich ... teilen könnte."
- Meine Liebe zur Tiefgründigkeit, meine Liebe zum Analysieren, Verstehen, zerdenken, fündig und glücklich werden.
27. Stell dir vor, du und dein Gegenüber würde enge Freunde werden, was müsste er oder sie wissen?
- Ich bin ein optimistischer Pessimist. Ich habe einen Schaden. Und wenn ich dich irgendwann einmal zu gerne habe, wird mein Verstand alles gegen mich verwenden.
28. Sag deinem Gegenüber , was dir an ihm gefällt. Sei sehr ehrlich dieses Mal und sag auch Dinge, die du einem Fremden normalerweise nicht sagen würdest.
- Ich würde einem Fremden wahrscheinlich alles genau so sagen, wenn es gerade irgendjemanden hier gäbe. Kater? Ich mag deine Bauchfalte. Ich hab dich lieb.
29. Erzähle deinem Gegenüber von einem peinlichen Moment in deinem Leben.
- iafhbf. oafigbefqnfcgfegldsgfbakjw. opahfjwbfkjhgfckjabwsgfkjg. !
30. Wann hast du das letzte Mal vor anderen geweint? Wann alleine?
- Ist nicht lange her. Irgendwann letzte Woche vor (R). Alleine eigentlich... immer mal wieder? Ich habe seit drei Wochen kin Zeitgefühl.
31. Sag deinem Partner, was du bereits an ihm magst.
- Liebster Kater, ich mag deine Augen, deine Ohren, deine Nase, deine Pfoten, deinen kleinen Hängebauch, deine verrückte Art und jede deiner 5 Minuten alle 5 Minuten jeden Tag. :)
32. Was ist für dich zu ernst, um darüber Witze zu machen?
- Das ich schwanger wäre, sein könnte, sein werde. Da werd ich pissig. Oder Analverkehr.
33. Wenn du heute abend sterben müsstest und keine Möglichkeit mehr hättest, mit jemandem zu sprechen, was würdest du am meisten bereuen, einer Person nicht gesagt zu haben? Warum hast du es noch nicht gesagt?
- Wow. Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht. Wahrscheinlich würde ich einen endlosen Text schreiben, einfach in der Mitte anfangen und am Anfang aufhören und vielleicht würde dort das Ein oder Andere stehen. Aber hey, ich habe wirklich keine Ahnung.
34. Dein Haus und alles, was du besitzt, fangen Feuer. Nachdem du deine Liebsten und deine Tiere gerettet hast, hast du noch Zeit, noch einen einzigen Gegenstand zu retten. Was wäre das? Warum?
- EINEN? Meine ganzen Bücher! Allealle! Ich brauche sie, ich fühle mich nicht ganz ohne meine Bücher.
35. Von allen Personen in deiner Familie, wessen Tod fändest du am aufwühlendsten? Warum?
- Schwester. Weil ich schonmal davon geträumt habe und es mir Sprache und die Fähigkeit, irgendetwas zutun, einige Tage verschlagen hat.
36. Erzähle deinem Gegenüber ein persänliches Problem und frage nach seinem Rat, wie er damit umgehen würde. Frag ihn auch, welchen Eindruck du auf ihn machst, wie du über dieses Problem fühlst.
- Diese Frage kann ich mir tatsächlich als sehr interessant vorstellen. Diese werde ich eventuell mal wirklich jemandem stellen.
9. Oktober 2016
Wie verabschiedet man sich?
Sagt man liebe Worte? Nimmt man jemanden in den Arm?
Wünscht man allen Anderen alles Gute und kehrt ihnen den Rücken zu?
Meine Abschiede waren nie welche.
Ich habe mich einfach umgedreht. Ich habe die Menschen einfach stehen lassen, ohne Worte.
Wozu auch Worte? Sie bringen nichts. Sie sagen ja doch nichts aus.
Menschen haben mir soviel versprochen. Von so vielen Dingen haben sie mir erzählt, die nie eingetroffen haben. Immer und immer wieder.
Ich liebe Worte, ich benutze sie in allen Variationen und ich benutze sie gerne.
Sie richten soviel an, soviel Schönes und soviel Leid und ich...
Habe damals immer an die Schönheit geglaubt, bis ich eines Tages jemanden mit Worten um Etwas bitten musste, der weder existierte, noch darauf hätte antworten können.
Und er hat es nicht.
Ich will schon gar nicht mehr aufzählen, was in meinem Kopf passiert.
Und ich will nicht mehr zählen, wie oft ich allein da stand.
Freitagabend hat in mir etwas zerstört, von dem ich nicht einmal mehr wusste, dass es existiert.
Wenn ich dieses Fenster jetzt groß auf dem TV offen lasse und das Licht meine Wohnung durchleuchtet und irgendwann übernächste Woche irgendjemand auf die Idee kommen könnte, das Etwas geschehen ist... Werden diese Worte auch nichts ändern.
Ich habe einen Grad der Emotionslosigkeit erreicht, den ich kaum im Stande bin wieder rückgängig zu machen. Ich bin kurz davor, mir Etwas anzutun. Und ich bin feige.
Ich habe mal gehört, Unkraut vergeht nicht. Eventuell bin ich dieses Mal besser, als Unkraut.
Musik versetzt mich in eine andere Welt. Tabletten und Alkohol auch.
Wir werden sehen, was passiert.
Keine Selbstmordankündigung, Aufmerksamkeit will ich nicht. Nur ein Versuch. Ein Versuch. Ein Versuch....
Sagt man liebe Worte? Nimmt man jemanden in den Arm?
Wünscht man allen Anderen alles Gute und kehrt ihnen den Rücken zu?
Meine Abschiede waren nie welche.
Ich habe mich einfach umgedreht. Ich habe die Menschen einfach stehen lassen, ohne Worte.
Wozu auch Worte? Sie bringen nichts. Sie sagen ja doch nichts aus.
Menschen haben mir soviel versprochen. Von so vielen Dingen haben sie mir erzählt, die nie eingetroffen haben. Immer und immer wieder.
Ich liebe Worte, ich benutze sie in allen Variationen und ich benutze sie gerne.
Sie richten soviel an, soviel Schönes und soviel Leid und ich...
Habe damals immer an die Schönheit geglaubt, bis ich eines Tages jemanden mit Worten um Etwas bitten musste, der weder existierte, noch darauf hätte antworten können.
Und er hat es nicht.
Ich will schon gar nicht mehr aufzählen, was in meinem Kopf passiert.
Und ich will nicht mehr zählen, wie oft ich allein da stand.
Freitagabend hat in mir etwas zerstört, von dem ich nicht einmal mehr wusste, dass es existiert.
Wenn ich dieses Fenster jetzt groß auf dem TV offen lasse und das Licht meine Wohnung durchleuchtet und irgendwann übernächste Woche irgendjemand auf die Idee kommen könnte, das Etwas geschehen ist... Werden diese Worte auch nichts ändern.
Ich habe einen Grad der Emotionslosigkeit erreicht, den ich kaum im Stande bin wieder rückgängig zu machen. Ich bin kurz davor, mir Etwas anzutun. Und ich bin feige.
Ich habe mal gehört, Unkraut vergeht nicht. Eventuell bin ich dieses Mal besser, als Unkraut.
Musik versetzt mich in eine andere Welt. Tabletten und Alkohol auch.
Wir werden sehen, was passiert.
Keine Selbstmordankündigung, Aufmerksamkeit will ich nicht. Nur ein Versuch. Ein Versuch. Ein Versuch....
Mutter
Er,
Erinnerung,
Gedanken,
Mutter,
Rückschlag,
Shit,
soziales Umfeld
8. Juli 2016
Wie weit kann man gehen, wenn alles egal ist? Wie krass kann man abstumpfen, wenn man in den Abgrund fällt? Kann das Opfer tatsächlich der Schuldige sein? Und wie subjektiv ist die eigene Wahrnehmung wirklich?
Gestern habe ich mich mit (M) getroffen.
Ich ging davon aus, dass endlich den Schritt wagen würde und mir stecken würde, dass er sich verknallt hat. In mich. Warum auch immer.
Und ich hatte mir bereits alle Sätze zurecht gelegt, um es klar und deutlich abzublocken und... sofort aus der Welt zu schaffen.
Wir sprachen über alles Mögliche und letztendlich tatsächlich wieder über (A).
Irgendwie schräg.
Seine Freundin, die mir so Leid tat, weil er sie genau so behandelt hat, wie mich und alle anderen davor, hatte mit ihm Schluss gemacht.
Angeblich hat er es nie geschafft, in der offenen Beziehung, wie er sie nannte, seiner Freundin zu erzählen, ob und wann er es mit jemand anderem getan hat. Für mich durchaus verständlich, dass sie es wissen wollte. Das habe ich ihm damals auch immer gesagt, als wir noch eine Affäre hatten.
Und er sprach mit mir darüber und ich fand das irgendwie.. locker okay. Zum Zeitpunkt der Affäre. Klar.
Außerdem hat (A) wohl zu ihr gemeint, sie solle sich einen Beruf suchen, in dem sie mehr verdienen würde. Weil er einen 400Euro Job hat und das Meiste für Drogen braucht.
Wenn er keine Kohle hatte, hat sie ihm Geld überwiesen. Zum Schluss hat er eine Rechung bei ihr offen gehabt von ca. 1000 Euro, von denen er ihr wortgemäß "keinen Cent zurückzahlen" wird.
Seine Erklärung für die offene Beziehung war wohl, seine Exfreundin habe ihn in den letzten Jahren endgültig zerstört, sodass er sich nie wieder auf etwas Festes einlassen kann.
Diese Exfreundin. Das bin ich.
Es war erschreckend. Zum Lachen. Zum Weinen. Zum verrückt werden.
Wie erklärt man einem Außenstehenden, dass das Alles sogar stimmen kann?
Wie erklärt man einem Außenstehenden, der nur solche Geschichten kennt, dass (A) mich nie materiell ausgenutzt hat? Er hat sich ein Einziges Mal Geld von mir geliehen und dieses bekam ich sofort zurück. Probleme, Streit oder gar Hintergedanken gab es bei diesen Themen nie.
Er muss tief gefallen sein. Und vor allem musste mir wohl klar werden, dass er tatsächlich auf eine absurde Art und Weise so Etwas wie Liebe mir gegenüber empfunden hat.
Das ich mal solche Gedankengänge hätte, hätte ich nie gedacht. Das ich ihm auf irgendeine Art wirklich von Herzen etwas bedeutet habe.
Ich weiß, er wird sie stalken, weil er nicht allein sein kann.
Und ich hoffe, sie ist stark genug, stärker, als ich es damals war und fällt nicht darauf herein.
Und gleichzeitig frage ich mich erneut:
Ist er wirklich dazu fähig? Oder ist er einfach komplett abgekackt?
Das Bild von ihm, er als Person, als Ganzes...
Ich denke, ich habe einen wirklichen Psychopathen kennen gelernt. Und vielleicht bin ich auch Einer... Denn auch ich konnte manipulieren und ihn auf die Knie zwingen.
Aber so war es die letzten Jahre immer... Sobald einer von uns erkannte, was geschieht, drehte sich der Spieß um und letzten Endes ging es nur darum, nicht selbst derjenige zu sein, der daran zerbricht.
Ich ging davon aus, dass endlich den Schritt wagen würde und mir stecken würde, dass er sich verknallt hat. In mich. Warum auch immer.
Und ich hatte mir bereits alle Sätze zurecht gelegt, um es klar und deutlich abzublocken und... sofort aus der Welt zu schaffen.
Wir sprachen über alles Mögliche und letztendlich tatsächlich wieder über (A).
Irgendwie schräg.
Seine Freundin, die mir so Leid tat, weil er sie genau so behandelt hat, wie mich und alle anderen davor, hatte mit ihm Schluss gemacht.
Angeblich hat er es nie geschafft, in der offenen Beziehung, wie er sie nannte, seiner Freundin zu erzählen, ob und wann er es mit jemand anderem getan hat. Für mich durchaus verständlich, dass sie es wissen wollte. Das habe ich ihm damals auch immer gesagt, als wir noch eine Affäre hatten.
Und er sprach mit mir darüber und ich fand das irgendwie.. locker okay. Zum Zeitpunkt der Affäre. Klar.
Außerdem hat (A) wohl zu ihr gemeint, sie solle sich einen Beruf suchen, in dem sie mehr verdienen würde. Weil er einen 400Euro Job hat und das Meiste für Drogen braucht.
Wenn er keine Kohle hatte, hat sie ihm Geld überwiesen. Zum Schluss hat er eine Rechung bei ihr offen gehabt von ca. 1000 Euro, von denen er ihr wortgemäß "keinen Cent zurückzahlen" wird.
Seine Erklärung für die offene Beziehung war wohl, seine Exfreundin habe ihn in den letzten Jahren endgültig zerstört, sodass er sich nie wieder auf etwas Festes einlassen kann.
Diese Exfreundin. Das bin ich.
Es war erschreckend. Zum Lachen. Zum Weinen. Zum verrückt werden.
Wie erklärt man einem Außenstehenden, dass das Alles sogar stimmen kann?
Wie erklärt man einem Außenstehenden, der nur solche Geschichten kennt, dass (A) mich nie materiell ausgenutzt hat? Er hat sich ein Einziges Mal Geld von mir geliehen und dieses bekam ich sofort zurück. Probleme, Streit oder gar Hintergedanken gab es bei diesen Themen nie.
Er muss tief gefallen sein. Und vor allem musste mir wohl klar werden, dass er tatsächlich auf eine absurde Art und Weise so Etwas wie Liebe mir gegenüber empfunden hat.
Das ich mal solche Gedankengänge hätte, hätte ich nie gedacht. Das ich ihm auf irgendeine Art wirklich von Herzen etwas bedeutet habe.
Ich weiß, er wird sie stalken, weil er nicht allein sein kann.
Und ich hoffe, sie ist stark genug, stärker, als ich es damals war und fällt nicht darauf herein.
Und gleichzeitig frage ich mich erneut:
Ist er wirklich dazu fähig? Oder ist er einfach komplett abgekackt?
Das Bild von ihm, er als Person, als Ganzes...
Ich denke, ich habe einen wirklichen Psychopathen kennen gelernt. Und vielleicht bin ich auch Einer... Denn auch ich konnte manipulieren und ihn auf die Knie zwingen.
Aber so war es die letzten Jahre immer... Sobald einer von uns erkannte, was geschieht, drehte sich der Spieß um und letzten Endes ging es nur darum, nicht selbst derjenige zu sein, der daran zerbricht.
7. April 2016
Neue Einrichtung - alte Erinnerungen
In der alten Einrichtung, aus der ich zu meinem großen Glück seit Mitte August letzten Jahres raus bin, waren die Menschen schrecklich. Deren Charakter, Einstellung und Umgang mit Mitmenschen unter der Gürtelline. Ich habe noch deutlich das Bild vor Augen, wie ich auf dem Boden bei einem Kind sitze und einen Turm baue, während die beiden Schlimmsten kurz bevor sie Feierabend haben an meinem letzten Arbeitstag zu mir kommen (es war ihnen sicher recht auf mich in deutlicher Absicht herunter zu blicken, haha.), mir die Hand reichen mehr oder weniger und ein "Tschüss, Frau xXx" heraus pressen und sich dann verpissen. Nach Hause, in ihr widerliches, engstirniges, anti soziales Leben.
Das Grinsen, das Abwerten - mal so dahin gestellt, es ist endlich vorbei.
Die neue Einrichtung ist ein Paradies dagegen!
Seit diesem Jahr habe ich ja nun ein Bezugskind und somit seine Eltern zu erziehen und habe dementsprechend auch mit dem Jugendamt zutun. Und in diesem Sinne muss ich wieder einmal festhalten, wie beschissen Zufälle in meinem Leben sind.
Die zuständige Sachbearbeiterin, man glaubt es kaum, hat den SELBEN Nachnamen, wie der Typ, der mich in der letzten Einrichtung so dermaßen runter gemacht hat. Ich dachte, ich hör nicht richtig.
Ich habe keine Ahnung, wie ich dieser Frau ohne Vorurteile gegenüber treten soll, wie ich ausblenden soll, was dieser Name in mir auslöst. Seit der Konfrontation damit denke ich wieder viel zu oft an diesen ...
Ich muss mir dringend eine Strategie suchen. Ich werde sie wahrscheinlich eh erst Juni/Juli sehen und sprechen, also habe ich noch Zeit. Mit den damaligen Geschehenissen habe ich immer noch nicht komplett abschließen können, bin mir teilweise bei meinen jetzigen Kolleginnen immer mal wieder unsicher. Trotz, dass alle wunderbare Menschen sind, nett, warmherzig, lustig, verrückt... Ein offenes Ohr haben, mich nicht verarschen oder dumm behandeln und mir auch etwas zutrauen, mich nicht "loslassen", obwohl meine Probezeit längst rum ist.
Ich hoffe, das legt sich alles noch dieses Jahr, denn auch wenn ich nie wirklich zu 100% irgendwem auf dieser Welt vertrauen kann, so kann ich doch hoffentlich irgendwann nicht mehr alles auf die Goldwaage legen oder mich als Einzige bei Mängeln angesprochen fühlen, die ich gar nicht geleistet haben KANN (Was echt anstrengend ist, wenn man bei allem denkt, man habe etwas verbockt, würde evtl doch nicht alles richtig machen und die um einen herum würden sonst was von einem denken.. hui).
Die Amtfrau kann mir ja gar nix. Wird sie auch nicht, weil sie nichts mit xXx zutun hat.
Er ist ein armer Mann, der mit beinahe 50 festgestellt hat, dass er schwul ist, seine Frau ihn daraufhin anfing zu hassen, er nun in einer Kellerwohnung wohnt und kaum Kohle hat, weil... wer genau hatte die Hosen an in eurer Beziehung, Mister Oberwichtig? Er kann einem nur Leid tun und alles, was er sich dir gegenüber geleistet hat, kam nur aus der Verzweiflung heraus, sein Leben den Bach runter gehen zu sehen. DU . BIST . NICHT . PERSÖNLICH . SCHULD .
Ach Jugendamtfrau, ich hoffe, Sie sind in Ordnung. Oh verdammt, ich hoffe es so sehr. Ich will nicht wegen solch einer "Kleinigkeit", wie dem Nachnamen und meinem verdammten Kopf irgendetwas verbocken. Es geht ums Kind. Nicht um mich. Ums Kind. Professionell bleiben... huch...
Das Grinsen, das Abwerten - mal so dahin gestellt, es ist endlich vorbei.
Die neue Einrichtung ist ein Paradies dagegen!
Seit diesem Jahr habe ich ja nun ein Bezugskind und somit seine Eltern zu erziehen und habe dementsprechend auch mit dem Jugendamt zutun. Und in diesem Sinne muss ich wieder einmal festhalten, wie beschissen Zufälle in meinem Leben sind.
Die zuständige Sachbearbeiterin, man glaubt es kaum, hat den SELBEN Nachnamen, wie der Typ, der mich in der letzten Einrichtung so dermaßen runter gemacht hat. Ich dachte, ich hör nicht richtig.
Ich habe keine Ahnung, wie ich dieser Frau ohne Vorurteile gegenüber treten soll, wie ich ausblenden soll, was dieser Name in mir auslöst. Seit der Konfrontation damit denke ich wieder viel zu oft an diesen ...
Ich muss mir dringend eine Strategie suchen. Ich werde sie wahrscheinlich eh erst Juni/Juli sehen und sprechen, also habe ich noch Zeit. Mit den damaligen Geschehenissen habe ich immer noch nicht komplett abschließen können, bin mir teilweise bei meinen jetzigen Kolleginnen immer mal wieder unsicher. Trotz, dass alle wunderbare Menschen sind, nett, warmherzig, lustig, verrückt... Ein offenes Ohr haben, mich nicht verarschen oder dumm behandeln und mir auch etwas zutrauen, mich nicht "loslassen", obwohl meine Probezeit längst rum ist.
Ich hoffe, das legt sich alles noch dieses Jahr, denn auch wenn ich nie wirklich zu 100% irgendwem auf dieser Welt vertrauen kann, so kann ich doch hoffentlich irgendwann nicht mehr alles auf die Goldwaage legen oder mich als Einzige bei Mängeln angesprochen fühlen, die ich gar nicht geleistet haben KANN (Was echt anstrengend ist, wenn man bei allem denkt, man habe etwas verbockt, würde evtl doch nicht alles richtig machen und die um einen herum würden sonst was von einem denken.. hui).
Die Amtfrau kann mir ja gar nix. Wird sie auch nicht, weil sie nichts mit xXx zutun hat.
Er ist ein armer Mann, der mit beinahe 50 festgestellt hat, dass er schwul ist, seine Frau ihn daraufhin anfing zu hassen, er nun in einer Kellerwohnung wohnt und kaum Kohle hat, weil... wer genau hatte die Hosen an in eurer Beziehung, Mister Oberwichtig? Er kann einem nur Leid tun und alles, was er sich dir gegenüber geleistet hat, kam nur aus der Verzweiflung heraus, sein Leben den Bach runter gehen zu sehen. DU . BIST . NICHT . PERSÖNLICH . SCHULD .
Ach Jugendamtfrau, ich hoffe, Sie sind in Ordnung. Oh verdammt, ich hoffe es so sehr. Ich will nicht wegen solch einer "Kleinigkeit", wie dem Nachnamen und meinem verdammten Kopf irgendetwas verbocken. Es geht ums Kind. Nicht um mich. Ums Kind. Professionell bleiben... huch...
17. Februar 2016
(T) und anderer Kram - Gedankenkotze erneut :)
Ja schon, aber nein.
Ehrlich, eigentlich gerne, aber nicht mit dir.
Normal sofort, aber nicht morgen.
Eigentlich freue ich mich, aber nicht so.
Vielleicht bin ich wählerisch, obwohl mir das nicht zu steht, vielleicht macht mich das hässlich - innerlich. Aber verdammt nochmal, es interessiert mich nicht, ich hab keinen Bock auf dich und es ist an der Zeit dich mit einer Lüge ein für alle Mal weg zu stoßen, obwohl du nicht mal annähernd nah genug dran warst - woran auch immer.
Es tut mir nicht mal Leid. Du nervst. Du stellst blöde Fragen. Und überhaupt schäme ich mich beinahe dafür, dir jemals geantwortet zu haben.
Manchmal frage ich mich schon, welche Psychodiagnose ich bekommen würde, würde ich mit meinen Gedanken an die reale Öffentlichkeit treten.. Wäre ich depressiv? Hätte ich eine Persönlichkeitsstörung von wegen Borderline, weil wegstoßen und fest halten um jeden Preis? Etwa Schizophrenie, weil ich höre und sehe und spüre und doch Realitätsverluste erleide? Würde ich an einer Panikstörung leiden bezüglich Panikattacken? Wäre ich gar ein Missbrauchsopfer, würde man sich die Verhaltensmuster, Ängste, Flashbacks ansehen?
Und wer zum Teufel bin ich, so zu tun, als hätte ich Ahnung von all dem, so lange es nirgends vermerkt ist, dass mit mir etwas nicht stimmt?
Es reicht, dass ich mir selbst genug Stempel aufsetze.
(T), du bist nicht der Typ Mensch, der in mein Leben passt.
Es ist mir egal, wie das klingt.
Und wenn du das lesen würdest, würde es mich nicht im Geringsten interessieren.
Ich bin irgendwie eklig zu dir, dabei hast du nichts getan.
Außer ab und zu Grenzen überschritten, die für normale Menschen nunmal keine sind.
Und da mich noch nie irgendwer verstanden hat in all den Verhaltensmustern, die ich an den Tag lege..
Tja, fuck off.
Erschreckend finde ich schon lange nicht mehr, dass sich all das immer wiederholt mit jedem Menschen in meinem Umfeld, ob männlich oder weiblich. Erschreckend ist, mit was für einer Gleichgültigkeit ich all das denken und niederschreiben kann.
Und das es ernsthaft nicht gelogen ist, wenn ich hinterher sage, das mir weder etwas noch jemand fehlt.
Außer (J), ich lieb dich. Ich denk an dich. Bald sind es 5 Jahre. Und ich erfrage immer noch deinen Rat, sehe dich in anderen Menschen. Ich danke dir so sehr dafür, dass es dich gab. Und immer noch gibt- in meinem Herzen.
Bizarr, dass ich an denen hänge, die mich verließen, jedoch die los haben will, die (um jeden Preis) bei mir bleiben (wollen).
Ehrlich, eigentlich gerne, aber nicht mit dir.
Normal sofort, aber nicht morgen.
Eigentlich freue ich mich, aber nicht so.
Vielleicht bin ich wählerisch, obwohl mir das nicht zu steht, vielleicht macht mich das hässlich - innerlich. Aber verdammt nochmal, es interessiert mich nicht, ich hab keinen Bock auf dich und es ist an der Zeit dich mit einer Lüge ein für alle Mal weg zu stoßen, obwohl du nicht mal annähernd nah genug dran warst - woran auch immer.
Es tut mir nicht mal Leid. Du nervst. Du stellst blöde Fragen. Und überhaupt schäme ich mich beinahe dafür, dir jemals geantwortet zu haben.
Manchmal frage ich mich schon, welche Psychodiagnose ich bekommen würde, würde ich mit meinen Gedanken an die reale Öffentlichkeit treten.. Wäre ich depressiv? Hätte ich eine Persönlichkeitsstörung von wegen Borderline, weil wegstoßen und fest halten um jeden Preis? Etwa Schizophrenie, weil ich höre und sehe und spüre und doch Realitätsverluste erleide? Würde ich an einer Panikstörung leiden bezüglich Panikattacken? Wäre ich gar ein Missbrauchsopfer, würde man sich die Verhaltensmuster, Ängste, Flashbacks ansehen?
Und wer zum Teufel bin ich, so zu tun, als hätte ich Ahnung von all dem, so lange es nirgends vermerkt ist, dass mit mir etwas nicht stimmt?
Es reicht, dass ich mir selbst genug Stempel aufsetze.
(T), du bist nicht der Typ Mensch, der in mein Leben passt.
Es ist mir egal, wie das klingt.
Und wenn du das lesen würdest, würde es mich nicht im Geringsten interessieren.
Ich bin irgendwie eklig zu dir, dabei hast du nichts getan.
Außer ab und zu Grenzen überschritten, die für normale Menschen nunmal keine sind.
Und da mich noch nie irgendwer verstanden hat in all den Verhaltensmustern, die ich an den Tag lege..
Tja, fuck off.
Erschreckend finde ich schon lange nicht mehr, dass sich all das immer wiederholt mit jedem Menschen in meinem Umfeld, ob männlich oder weiblich. Erschreckend ist, mit was für einer Gleichgültigkeit ich all das denken und niederschreiben kann.
Und das es ernsthaft nicht gelogen ist, wenn ich hinterher sage, das mir weder etwas noch jemand fehlt.
Außer (J), ich lieb dich. Ich denk an dich. Bald sind es 5 Jahre. Und ich erfrage immer noch deinen Rat, sehe dich in anderen Menschen. Ich danke dir so sehr dafür, dass es dich gab. Und immer noch gibt- in meinem Herzen.
Bizarr, dass ich an denen hänge, die mich verließen, jedoch die los haben will, die (um jeden Preis) bei mir bleiben (wollen).
21. Januar 2016
Du hast mich so sehr verändert - Du hast mich so sehr verarscht
Na, weißt du noch?
Blut, ein stilles Nein, ein lautes Nein - aber das war egal, alles war egal.
Der Sexualtrieb ist eine üble Sache.
Du liegst neben mir, du siehst mich an, es könnte alles passieren - alles.
Aber das ist dir egal - und mir hat es egal zu sein.
Es ist ekelhaft im Bad Flashbacks zu bekommen.
Ekelhaft, wenn diese deinen Körper durchströmen bei einfachen alltäglichen Dingen.
Es geschieht selten - aber heute ist wohl wieder einmal so ein Tag..
Blut, ganz viel und du wäscht es ab und es ist okay und ich lache und..
Denke mir nichts dabei, außer, dass es weh tut.
Nein, ich habe Bauchschmerzen. - Glaube mir, das hilft. Es wird nicht mehr weh tun.
Wow. Dumm, naiv, ekelhaft. Blutig, dreckig.
Blut, ein stilles Nein, ein lautes Nein - aber das war egal, alles war egal.
Der Sexualtrieb ist eine üble Sache.
Du liegst neben mir, du siehst mich an, es könnte alles passieren - alles.
Aber das ist dir egal - und mir hat es egal zu sein.
Es ist ekelhaft im Bad Flashbacks zu bekommen.
Ekelhaft, wenn diese deinen Körper durchströmen bei einfachen alltäglichen Dingen.
Es geschieht selten - aber heute ist wohl wieder einmal so ein Tag..
Blut, ganz viel und du wäscht es ab und es ist okay und ich lache und..
Denke mir nichts dabei, außer, dass es weh tut.
Nein, ich habe Bauchschmerzen. - Glaube mir, das hilft. Es wird nicht mehr weh tun.
Wow. Dumm, naiv, ekelhaft. Blutig, dreckig.
20. Oktober 2015
You said I'm kind of difficult..
Aus dem Nichts blitzen Bilder auf.
Das Bett.
Ich lege meine Hände schützend über mein Gesicht.
Das Gesicht.
Tränen fließen.
Mein Hals. Seine Hand. Mein Hals. Seine Hand. Mein Hals. Seine Hand.
Ich setze mich auf. Sehe mich um. Sehe an mir herunter. Mein Blick wandert zu meinem Bett.
Gefühl. Ekelhaftes Gefühl. Mir wird schlecht. SO verdammt schlecht.
Ich liege da und er über mir.. Oder neben mir? Oder sogar in.. Fuck.
Seit über einem Jahr bin ich ihn los und trotz allem ist er immer noch da.
Immer noch irgendwo hier.
Ja ich weiß, dass nichts für immer ist.
Das alles irgendwann einmal zu Ende geht.
Und das ist meistens auch gut so..
Aber bitte verurteilt mich nicht, wenn es bei mir nicht nach Plan läuft.
Es ist nicht so, als würde ich es das alles wollen.
Ich kriege es nur ganz einfach nicht.. los.
Das Bett.
Ich lege meine Hände schützend über mein Gesicht.
Das Gesicht.
Tränen fließen.
Mein Hals. Seine Hand. Mein Hals. Seine Hand. Mein Hals. Seine Hand.
Ich setze mich auf. Sehe mich um. Sehe an mir herunter. Mein Blick wandert zu meinem Bett.
Gefühl. Ekelhaftes Gefühl. Mir wird schlecht. SO verdammt schlecht.
Ich liege da und er über mir.. Oder neben mir? Oder sogar in.. Fuck.
Seit über einem Jahr bin ich ihn los und trotz allem ist er immer noch da.
Immer noch irgendwo hier.
Ja ich weiß, dass nichts für immer ist.
Das alles irgendwann einmal zu Ende geht.
Und das ist meistens auch gut so..
Aber bitte verurteilt mich nicht, wenn es bei mir nicht nach Plan läuft.
Es ist nicht so, als würde ich es das alles wollen.
Ich kriege es nur ganz einfach nicht.. los.
28. Juli 2015
Inneres Tabu - Dreck
Ich habe mir gerade ein ziemlich bescheuertes Lied angehört.
Und im Grunde ist es sicherlich witzig, aber in mir hat es Erinnerungen und Gefühle geweckt,
die ich gar nicht witzig finde.
Vielleicht bin ich so weit, diese Geschehenisse in Worte umzuwandeln.
Ich habe Angst vor dieser bestimmten Nähe.
Die, die zwangsläufig irgendwann entsteht, wenn man in einer Beziehung lebt.
(A) hat mir immer unterstellt und tut es noch, dass ich so alleine doch gar nicht sein kann.
Also, dass es nicht möglich ist, dass ich mich in dem Sinne.. nicht betätige.
Immer, wenn wir getrennt waren und dann wieder zusammen kamen, konnte ich guten Gewissens sagen, dass ich niemand anderen in der Zwischenzeit hatte.
Er glaubte mir nicht.
Denn er hatte immer mindestens 3 in der Zwischenzeit.. egal.
Ich habe mir oft überlegt, wieso das so ist.
Ich brauche es nicht, ich will es gar nicht.
Ich vermisse auch nichts und es reicht mir durchaus, dass er mein Zweiter war.
Ja, ernsthaft!
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, irgendwann jemand neues in mein Leben zu lassen,
bekomme ich Angst.
Bei (A) und mir war es letztendlich so..
Ich habe viel mitgemacht, unter anderem Dinge, die ich mir geschworen habe, niemals zu tun.
Ich habe mich oft genug beschissen gefühlt, ausgenutzt, dreckig.
Ich habe oft genug währenddessen überlegt, wieso ich das tue.
Ich wollte gut zu ihm sein. Und schlecht zu mir.
Sehr, sehr oft habe ich ihn letztendlich dazu benutzt, mir weh zu tun.
Und er machte mit.
Für mich war es eine Art Selbstzerstörung.
Man kann sich vorstellen, wie es mir danach meistens ging.
Und wie oft ich im Bad im nachhinein geheult hab.
Es war ja auch nicht so, als hätte ich nie etwas gesagt.
Es war so, dass ich überhört wurde.
Und es dann mit mir habe machen lassen.
Auch wenn nicht jedes einzelne Mal, gab es doch oft genug solche Momente.
Und irgendwann lernt man eben..
Das man es eventuell gar nicht anders verdient hat.
Oder es so sein muss, es normal ist, was da passiert.
Und ab da habe ich - vielleicht nur, um mir selbst einreden zu können, ich hätte die Kontrolle darüber, wann mir weh getan wird - ihn genau für diese Selbstzerstörung benutzt.
Ich weiß, dass es heutzutage normal ist, dass man Affären hat.
Oder zumindest mehr als 2 Sexualpartner in meinem Alter.
Aber ich will nicht, wieso ist das so schwer nachzuvollziehen?
Bevor das alles losging, habe ich mir diese Dinge besonders vorgestellt.
Es hatte Sinn und Gefühl.
Und dann bin ich aus einer Selbstzerstörungsmethode in die andere gerutscht und habe mir ihn angesucht, um es so wenig sichtbar wie möglich anzustellen.
Ich habe Angst, es so hinzustellen, dass er daran Schuld trägt.
Letztendlich habe ich es mir ausgesucht.
Aber ich weiß auch, dass ich oft überredet wurde.
Und das hätte nicht sein dürfen.
Wenn ich mir also vorstelle, jemals wieder eine Beziehung zu führen..
Habe ich Angst vor Fragen.
Habe ich Angst vor "Ausrutschern".
Habe ich Angst vor der "Schnelligkeit" oder "Tiefe".
Habe ich Angst vor Positionen und Gedanken.
Habe ich Angst vor Schmerzen und meinem Ich, welches es wieder zulassen und die Schmerzen ertragen würde.
Habe ich Angst vor Worten, vor dem nichtgutgenugsein und dem Gefühl,
nicht die Richtige zu sein, nicht zu passen.
Und ich habe Angst davor, wieder in alte Muster zu verfallen.
Ich opferte mich für so sinnlose, beschämende Dinge auf, nur um auszureichen.
Das will ich nie wieder tun.
Mein Leben lief immer bergab, egal, an welchem Punkt ich in dem Moment stand.
Und das wirklich jedes verdammte Mal, sobald ich wieder mit ihm zusammen kam.
Ich frage mich, ob das immer so sein wird..
Mal sehen, ob und wie lange ich es hier so stehen lassen kann.
Und im Grunde ist es sicherlich witzig, aber in mir hat es Erinnerungen und Gefühle geweckt,
die ich gar nicht witzig finde.
Vielleicht bin ich so weit, diese Geschehenisse in Worte umzuwandeln.
Ich habe Angst vor dieser bestimmten Nähe.
Die, die zwangsläufig irgendwann entsteht, wenn man in einer Beziehung lebt.
(A) hat mir immer unterstellt und tut es noch, dass ich so alleine doch gar nicht sein kann.
Also, dass es nicht möglich ist, dass ich mich in dem Sinne.. nicht betätige.
Immer, wenn wir getrennt waren und dann wieder zusammen kamen, konnte ich guten Gewissens sagen, dass ich niemand anderen in der Zwischenzeit hatte.
Er glaubte mir nicht.
Denn er hatte immer mindestens 3 in der Zwischenzeit.. egal.
Ich habe mir oft überlegt, wieso das so ist.
Ich brauche es nicht, ich will es gar nicht.
Ich vermisse auch nichts und es reicht mir durchaus, dass er mein Zweiter war.
Ja, ernsthaft!
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, irgendwann jemand neues in mein Leben zu lassen,
bekomme ich Angst.
Bei (A) und mir war es letztendlich so..
Ich habe viel mitgemacht, unter anderem Dinge, die ich mir geschworen habe, niemals zu tun.
Ich habe mich oft genug beschissen gefühlt, ausgenutzt, dreckig.
Ich habe oft genug währenddessen überlegt, wieso ich das tue.
Ich wollte gut zu ihm sein. Und schlecht zu mir.
Sehr, sehr oft habe ich ihn letztendlich dazu benutzt, mir weh zu tun.
Und er machte mit.
Für mich war es eine Art Selbstzerstörung.
Man kann sich vorstellen, wie es mir danach meistens ging.
Und wie oft ich im Bad im nachhinein geheult hab.
Es war ja auch nicht so, als hätte ich nie etwas gesagt.
Es war so, dass ich überhört wurde.
Und es dann mit mir habe machen lassen.
Auch wenn nicht jedes einzelne Mal, gab es doch oft genug solche Momente.
Und irgendwann lernt man eben..
Das man es eventuell gar nicht anders verdient hat.
Oder es so sein muss, es normal ist, was da passiert.
Und ab da habe ich - vielleicht nur, um mir selbst einreden zu können, ich hätte die Kontrolle darüber, wann mir weh getan wird - ihn genau für diese Selbstzerstörung benutzt.
Ich weiß, dass es heutzutage normal ist, dass man Affären hat.
Oder zumindest mehr als 2 Sexualpartner in meinem Alter.
Aber ich will nicht, wieso ist das so schwer nachzuvollziehen?
Bevor das alles losging, habe ich mir diese Dinge besonders vorgestellt.
Es hatte Sinn und Gefühl.
Und dann bin ich aus einer Selbstzerstörungsmethode in die andere gerutscht und habe mir ihn angesucht, um es so wenig sichtbar wie möglich anzustellen.
Ich habe Angst, es so hinzustellen, dass er daran Schuld trägt.
Letztendlich habe ich es mir ausgesucht.
Aber ich weiß auch, dass ich oft überredet wurde.
Und das hätte nicht sein dürfen.
Wenn ich mir also vorstelle, jemals wieder eine Beziehung zu führen..
Habe ich Angst vor Fragen.
Habe ich Angst vor "Ausrutschern".
Habe ich Angst vor der "Schnelligkeit" oder "Tiefe".
Habe ich Angst vor Positionen und Gedanken.
Habe ich Angst vor Schmerzen und meinem Ich, welches es wieder zulassen und die Schmerzen ertragen würde.
Habe ich Angst vor Worten, vor dem nichtgutgenugsein und dem Gefühl,
nicht die Richtige zu sein, nicht zu passen.
Und ich habe Angst davor, wieder in alte Muster zu verfallen.
Ich opferte mich für so sinnlose, beschämende Dinge auf, nur um auszureichen.
Das will ich nie wieder tun.
Mein Leben lief immer bergab, egal, an welchem Punkt ich in dem Moment stand.
Und das wirklich jedes verdammte Mal, sobald ich wieder mit ihm zusammen kam.
Ich frage mich, ob das immer so sein wird..
Mal sehen, ob und wie lange ich es hier so stehen lassen kann.
27. Juni 2015
Ich vermisse..
..die langen Nächte.
..die langen Wochenenden.
..die zerstörten, zerrissenen Menschen um mich herum.
..die abgestandene Luft in diesem Club.
..die Tränen, die Sorge, den Schmerz der anderen.
..die Momente, die alles bedeutet haben.
..Minuten der Stille in mitten eines lauten Raumes.
..das unendliche Lachen der unendlich zu scheinenden Freundschaften während die Sonne aufgeht.
..das Verständnis für Aussetzer, Gefühle, die nicht passen und Worte, die nicht so gemeint waren.
..Situationen, in denen man wusste, an wen man sich wenden kann.
Ich vermisse es, mir abends im Park die Kippe am Bein auszudrücken, ohne darüber nachdenken zu müssen, dass es jemand mitbekommt.
Ich vermisse die Tage und Nächte, in denen ich um die Zeit wusste, die ich habe, um mich zu verlieren und wieder zu finden, ohne dass es jemand sehen würde.
Ich vermisse es, keine Verantwortung tragen zu müssen für sich, für andere, für irgendwen.
Ich vermisse meine zerrissenen Strumpfhosen, meine bunten, ausgewaschenen Röcke und Jeans.
Ich vermisse meine Springer, den schwarzen Nagellack und das dunkle Make up.
Ich vermisse es, mich jeden Abend an ein und den selben Ort zu begeben, ohne Angst zu haben, ich könnte von jemandem gesehen werden, der ein seltsames Bild von mir bekommt.
Ich würde gerne noch einmal einen Tag lang so sein, wie damals. Mit allem drum und dran.
Das Hier und Jetzt, das Heute.. ist okay. Nein, eigentlich mehr als okay.
Ich bin froh, dass ich sovieles geschafft habe.
Aber es gibt Dinge, die werden sich auch in meinem Inneren niemals ändern.
Und das ist vollkommen okay.
..die langen Wochenenden.
..die zerstörten, zerrissenen Menschen um mich herum.
..die abgestandene Luft in diesem Club.
..die Tränen, die Sorge, den Schmerz der anderen.
..die Momente, die alles bedeutet haben.
..Minuten der Stille in mitten eines lauten Raumes.
..das unendliche Lachen der unendlich zu scheinenden Freundschaften während die Sonne aufgeht.
..das Verständnis für Aussetzer, Gefühle, die nicht passen und Worte, die nicht so gemeint waren.
..Situationen, in denen man wusste, an wen man sich wenden kann.
Ich vermisse es, mir abends im Park die Kippe am Bein auszudrücken, ohne darüber nachdenken zu müssen, dass es jemand mitbekommt.
Ich vermisse die Tage und Nächte, in denen ich um die Zeit wusste, die ich habe, um mich zu verlieren und wieder zu finden, ohne dass es jemand sehen würde.
Ich vermisse es, keine Verantwortung tragen zu müssen für sich, für andere, für irgendwen.
Ich vermisse meine zerrissenen Strumpfhosen, meine bunten, ausgewaschenen Röcke und Jeans.
Ich vermisse meine Springer, den schwarzen Nagellack und das dunkle Make up.
Ich vermisse es, mich jeden Abend an ein und den selben Ort zu begeben, ohne Angst zu haben, ich könnte von jemandem gesehen werden, der ein seltsames Bild von mir bekommt.
Ich würde gerne noch einmal einen Tag lang so sein, wie damals. Mit allem drum und dran.
Das Hier und Jetzt, das Heute.. ist okay. Nein, eigentlich mehr als okay.
Ich bin froh, dass ich sovieles geschafft habe.
Aber es gibt Dinge, die werden sich auch in meinem Inneren niemals ändern.
Und das ist vollkommen okay.
30. Mai 2015
2. Glas
Mein Kater sieht mich vorwurfsvoll an.
Er ahnt wohl, dass die Nacht lang wird.
Ich bekomme den Willen, jemandem zu schreiben.
Mich bei jemandem zu melden, um Ablenkung zu finden.
In irgendetwas mit irgendwem.
Aber ich melde mich bei niemandem.
Bei niemandem.
Mir ist plötzlich so kalt.
Ich bekomme Magenkrämpfe.
Er schreibt.
Ich habe seine Nummer erfolgreich gelöscht,
als ich letztes Mal einen Abfuck hatte..
Wieso.. wieso.. wieso.. wieso.. wieso..
WIESO LÄSST DU MICH NICHT IN RUHE?!
Er ahnt wohl, dass die Nacht lang wird.
Ich bekomme den Willen, jemandem zu schreiben.
Mich bei jemandem zu melden, um Ablenkung zu finden.
In irgendetwas mit irgendwem.
Aber ich melde mich bei niemandem.
Bei niemandem.
Mir ist plötzlich so kalt.
Ich bekomme Magenkrämpfe.
Er schreibt.
Ich habe seine Nummer erfolgreich gelöscht,
als ich letztes Mal einen Abfuck hatte..
Wieso.. wieso.. wieso.. wieso.. wieso..
WIESO LÄSST DU MICH NICHT IN RUHE?!
1. Glas
Aus der Bahn heraus bemerke ich sie...
Innerlich am Beben gehe ich 5 Minuten vor Ladenschluss eine Cola kaufen.
Ich brauche ewas zum mischen,
wenn ich schon wieder drohe abzustürzen, dann ordentlich.
Mir geht es gerade so, wie vor ca. einem Jahr..
Ich tippe Worte und lösche sie wieder.
Es gefällt mir nicht.
Es passt mir nicht.
Es drückt einfach immer noch nicht das aus, was in mir vorgeht.
Vielleicht nach ein paar Gläsern..
Ich habe alles vorbereitet.
Auf einen erfolglosen Abend!
Innerlich am Beben gehe ich 5 Minuten vor Ladenschluss eine Cola kaufen.
Ich brauche ewas zum mischen,
wenn ich schon wieder drohe abzustürzen, dann ordentlich.
Mir geht es gerade so, wie vor ca. einem Jahr..
Ich tippe Worte und lösche sie wieder.
Es gefällt mir nicht.
Es passt mir nicht.
Es drückt einfach immer noch nicht das aus, was in mir vorgeht.
Vielleicht nach ein paar Gläsern..
Ich habe alles vorbereitet.
Auf einen erfolglosen Abend!
10. Mai 2015
Blind.
Ohne zu hinterfragen.
Berührungen - wie in Watte gepackt.
Aus Angst, etwas zu zerstören.
Vorsicht.
Blicke.
Liebevolles ansehen.
Das Aufsaugen jedes einzelnen Zentimeters.
Lächeln.
Kuss.
Still stehen.
Ein nicht von einander lösen.
Ein Feuerwerk im Herzen.
Lügen.
So schön.
So besonders.
Das Wissen um die Wahrheit.
Das Wissen um die Schönheit der Worte.
Das Wissen um den Schmerz dahinter.
Augen offen.
Brennen auf der Haut.
Tränen.
Verrat.
Dunkelheit.
Der Wunsch, sich aufzulösen.
Ein Schlag ins Gesicht.
Das Absterben des Herzens.
Das Verlernen der Gefühle.
Der Sehnsucht.
Der Sicherheit.
Das Schwinden des Bewusstseins.
Fremd.
Alles und Jeder.
Ausbrechen.
Aus dem Kopf, aus dem Körper.
Umgeben von Menschen,
trotzdem allein.
Glücklich.
Die Anwesenheit erfüllte den Raum mit einer solch unglaublichen Ruhe.
Die Blicke wirkten, wie eine Ewigkeit.
Die Berührungen waren voller Wärme.
Die Worte wie warmer Sommerwind.
Und doch..
Unsicherheit,
Unvollkommenheit.
Nicht genug. Für mich, für ihn, für sie, für alle.
Es war, als würde ich vor dem Spiegel sitzen,
mir dabei zu sehen, wie ich jeden Milimeter meiner Haut mit Strichen fülle.
Als würde ich mich selbst anschreien, damit aufzuhören.
Als stünde ich neben meiner Hülle.
In solchen Momenten gehörte mein Körper nicht mehr zu mir.
In solchen Momenten musste ich mich auslöschen.
Miststück.
24. März 2015
Zugerichtet
Ich war wie in einem Nest gefangen.
Man hat mir Worte und Taten an den Kopf geworfen, solange, bis mein Selbstwertgefühl, mein Bewusstsein, mein Leben, meine Psyche am Nullpunkt war. Und als man verstand, wie ich geworden war, ließ man mich fallen. Man schubste mich aus dem Nest, ich fiel, ich kam auf und jedes Mal zerbrach ich immer mehr.
Es war wie eine ausgeartete Schlägerei.
Bei der man bereits am Boden liegt und es wird immer weiter und weiter auf dich eingetreten, solange, bis man sogar zu schwach war, ein Wimmern los zu lassen. Solange, bis man nicht mehr reagierte, der Körper, die Psyche eine einfache Hülle war. Und dann ließ man dich zurück, regungslos und man ging und sah sich nicht um. Und erst,als du dich nach Wochen,nach Monaten des Schmerzes versuchst aufzurichten, die Wunden begangen sich zu schließen, oberflächlich zu heilen.. Dann kam man wieder. Zwang dich wieder in die Knie, schlug mit Worten und Taten auf dich ein und riss die Wunden mit bloßen Händen wieder auf. Ohne Rücksicht. Und als du dann wieder so da lagst und wieder zu nichts mehr in der Lage warst, bemerkte man das Blut an den Händen und realisierte, was man getan hat. Aber man änderte nichts. Man ging, man ließ dich zurück - schon wieder und wartete, bis man erneut zuschlagen konnte.
Aber irgendwann können die Wunden nicht mehr heilen.
Irgendwann ist man so zugerichtet worden, dass man nicht mehr aufsteht. Man bleibt liegen, lässt es zu, zu verbluten, denn man hat gelernt, solange man liegen bleibt und sich nicht regt, kommt er nicht wieder. Solange man noch da liegt und stirbt, ist man nicht mehr weiter verwundbar.
Solange man noch da liegt und stirbt.. hört es auf..
Man hat mir Worte und Taten an den Kopf geworfen, solange, bis mein Selbstwertgefühl, mein Bewusstsein, mein Leben, meine Psyche am Nullpunkt war. Und als man verstand, wie ich geworden war, ließ man mich fallen. Man schubste mich aus dem Nest, ich fiel, ich kam auf und jedes Mal zerbrach ich immer mehr.
Es war wie eine ausgeartete Schlägerei.
Bei der man bereits am Boden liegt und es wird immer weiter und weiter auf dich eingetreten, solange, bis man sogar zu schwach war, ein Wimmern los zu lassen. Solange, bis man nicht mehr reagierte, der Körper, die Psyche eine einfache Hülle war. Und dann ließ man dich zurück, regungslos und man ging und sah sich nicht um. Und erst,als du dich nach Wochen,nach Monaten des Schmerzes versuchst aufzurichten, die Wunden begangen sich zu schließen, oberflächlich zu heilen.. Dann kam man wieder. Zwang dich wieder in die Knie, schlug mit Worten und Taten auf dich ein und riss die Wunden mit bloßen Händen wieder auf. Ohne Rücksicht. Und als du dann wieder so da lagst und wieder zu nichts mehr in der Lage warst, bemerkte man das Blut an den Händen und realisierte, was man getan hat. Aber man änderte nichts. Man ging, man ließ dich zurück - schon wieder und wartete, bis man erneut zuschlagen konnte.
Aber irgendwann können die Wunden nicht mehr heilen.
Irgendwann ist man so zugerichtet worden, dass man nicht mehr aufsteht. Man bleibt liegen, lässt es zu, zu verbluten, denn man hat gelernt, solange man liegen bleibt und sich nicht regt, kommt er nicht wieder. Solange man noch da liegt und stirbt, ist man nicht mehr weiter verwundbar.
Solange man noch da liegt und stirbt.. hört es auf..
23. März 2015
"Hold on. Hold on. Don't be scared. You'll never change, whats been and gone"
Gestern habe ich einen Dokufilm gesehen. Die perfekten Mädchen.
Es ging um Ballett.
Seit dem lassen mich meine Gedanken nicht mehr in Ruhe.
Was wäre gewesen, wenn ich nicht aufgehört hätte?
Was wäre gewesen, wenn ich nach Stuttgart gegangen wäre?
Wenn ich auf diese Schule gegangen wäre, hätte ich es vielleicht geschafft.
Weit geschafft.
Ich hätte vielleicht niemals (A) kennen gelernt.
Aber wer garantiert mir, dass ich nicht noch jemand schlimmeres kennen gelernt hätte?
Wenn ich auf diese Schule gegangen wäre, wäre ich vielleicht zufriedener.
Weil ich mich momentan zum ersten Mal frage, ob ich die richtige Ausbildung gemacht habe.
FJLer in meinem Alter fragen mich, wieso ich jetzt schon fest arbeite. Sie sind ganz verwundert.
Aber ja, ich habe direkt nach dem Abschluss die Ausbildung gemacht. Und nein, ich habe nichts zwischen drin abgebrochen, nein, ich habe nicht gezweifelt und nein, ich wollte nie irgendetwas anderes und ja ich bin mir sicher.
Wäre ich auf diese Schule gegangen, dann hätte ich mich niemals verletzen dürfen.
Niemals.
Es wäre nicht zu verstecken gewesen.
Aber ich habe es gebraucht. Ich will nicht sagen, dass es okay war oder ist. Im Nachhinein hätte ich es vielleicht nicht tun sollen. Aber in diesen Situationen war mir nicht anders zu helfen.
Hätte ich die Schule aufgegeben, als das mit der Selbstverletzung anfing?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mir so wichtig gewesen wäre, dass ich dafür auf die Zerstörung verzichtet hätte.
Aber hätte ich mich überhaupt verletzt?
Und wenn ich es doch riskiert hätte und es wäre aufgefallen..
Dann hätten sie etwas getan. Denke ich.
Meine Mum sowieso nicht, die lebt ja in ihrer eigenen Welt.
Aber wäre dann etwas passiert, was mir doch geholfen hätte?
Oder wäre ich jetzt noch schlimmer dran?
Wäre überhaupt irgendetwas geschehen, was im Normalfall irgendwie geschehen sollte, wenn man erfährt, dass sich ein Kind absichtlich schneidet und verbrennt..?
Wäre ich auf diese Schule gegangen, würde ich es heute bereuen?
So, wie ich irgendwie bereue, es nicht getan zu haben?
Wo zum Teufel befinde ich mich gerade.. Ich komme einfach nicht auf den Punkt.
Den angenehmen Punkt.
Es ging um Ballett.
Seit dem lassen mich meine Gedanken nicht mehr in Ruhe.
Was wäre gewesen, wenn ich nicht aufgehört hätte?
Was wäre gewesen, wenn ich nach Stuttgart gegangen wäre?
Wenn ich auf diese Schule gegangen wäre, hätte ich es vielleicht geschafft.
Weit geschafft.
Ich hätte vielleicht niemals (A) kennen gelernt.
Aber wer garantiert mir, dass ich nicht noch jemand schlimmeres kennen gelernt hätte?
Wenn ich auf diese Schule gegangen wäre, wäre ich vielleicht zufriedener.
Weil ich mich momentan zum ersten Mal frage, ob ich die richtige Ausbildung gemacht habe.
FJLer in meinem Alter fragen mich, wieso ich jetzt schon fest arbeite. Sie sind ganz verwundert.
Aber ja, ich habe direkt nach dem Abschluss die Ausbildung gemacht. Und nein, ich habe nichts zwischen drin abgebrochen, nein, ich habe nicht gezweifelt und nein, ich wollte nie irgendetwas anderes und ja ich bin mir sicher.
Wäre ich auf diese Schule gegangen, dann hätte ich mich niemals verletzen dürfen.
Niemals.
Es wäre nicht zu verstecken gewesen.
Aber ich habe es gebraucht. Ich will nicht sagen, dass es okay war oder ist. Im Nachhinein hätte ich es vielleicht nicht tun sollen. Aber in diesen Situationen war mir nicht anders zu helfen.
Hätte ich die Schule aufgegeben, als das mit der Selbstverletzung anfing?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mir so wichtig gewesen wäre, dass ich dafür auf die Zerstörung verzichtet hätte.
Aber hätte ich mich überhaupt verletzt?
Und wenn ich es doch riskiert hätte und es wäre aufgefallen..
Dann hätten sie etwas getan. Denke ich.
Meine Mum sowieso nicht, die lebt ja in ihrer eigenen Welt.
Aber wäre dann etwas passiert, was mir doch geholfen hätte?
Oder wäre ich jetzt noch schlimmer dran?
Wäre überhaupt irgendetwas geschehen, was im Normalfall irgendwie geschehen sollte, wenn man erfährt, dass sich ein Kind absichtlich schneidet und verbrennt..?
Wäre ich auf diese Schule gegangen, würde ich es heute bereuen?
So, wie ich irgendwie bereue, es nicht getan zu haben?
Wo zum Teufel befinde ich mich gerade.. Ich komme einfach nicht auf den Punkt.
Den angenehmen Punkt.
28. Februar 2015
Dunkelheit
Ich weiß noch, wie ich damals auf dem Balkon meiner Mum saß.
Ich sah in den klaren Himmel und sprach zu mir selbst.
Ruhig, verlässlich.. Ohne auch nur irgendetwas zu empfinden.
Sicher?
Ich denke schon.
Ich kann nicht anders. Ich kann nicht. Niemals.
Manchmal, da legt sich ein schweres, nur für mich sichtbares Tuch über mich.
Es umschließt mich, wie eine zweite Haut.
Dann sehe ich Nebel.
Ist das normal sich so zu fühlen, als hätte man sich unter Drogen gesetzt?
Wann wird es wieder passieren?
Wann wird es mich wieder einholen?
Und wie weit wird es dieses Mal gehen?
Ich will meine Kontrolle behalten, wissen, was ich tue und nichts tun, wovon ich am Ende nichts mehr weiß..
Wie wird es sein, dich wieder zu sehen?
Das hier ist der einzige Ort, an dem ich mich das fragen darf..
Nur hier. Hier kommt es nicht an die bekannte Oberfläche.
Sag mir, liest du mit?
Erdrückt es dich?
Macht es dich froh?
Brichst du zusammen? - Ich hoffe es. Bei jedem meiner Worte, ich hoffe es so sehr.
Ich glaube, das mit dir ist so etwas, wie ein.. Virus.
Du bist in mein Herz eingedrungen, irgendwann habe ich dich verbannt.
Dann hast du dir den Weg in meinen Kopf gesucht.
Als du das Level erreicht hattest, in dem ich mich nicht mehr wehren konnte..
Hast du die Türen zu meinem Herzen wieder eingetreten.
Und dann hast du dich eingenistet.
Wann genau ist das eigentlich passiert?
Ich glaube, dass ich mir mittlerweile eingestehen muss..
Dass ich zwar keine Liebe mehr für dich empfinde. Aber dass ich dich niemals aus meinem Leben streichen kann. Einfach, weil du existierst. Ich frage mich in so manchen stillen Nächten,
wieso ich es soweit habe kommen lassen. Ich bin innerlich am verwesen und ich versuche es aufzuhalten. Aber mit jeder Erkenntnis stirbt immer mehr von mir.
Kaputtkapttkaputtkaputtkaputtkaputtkaputtkaputt
Ich werde mich nicht einweisen lassen.
Schon gar nicht wegen dir.
Ich werde auch keine Schuldzuweisungen mehr machen.
Da sind wir mittlerweile drüber..
Ich würde dir so gerne begegnen, um dir zu zeigen, dass ich es ernst meine.
Das du wirklich erloschen bist.
Wäre das gelogen?
Wieso kann ich mich nie entscheiden?
Ich verabscheue dich für dein Wesen, ich verabscheue dich für deine Art.
Ich verabscheude dich für dein Glück und ich verabscheue dich für das,
was du aus mir gemacht hast.
Es ist mir egal, wie oder was oder warum du so bist.
Es kümmert mich nicht, ob du existierst oder nicht und wie es bei dir weiter geht.
Und ich lasse mich auch nicht zerstören - nicht von dir - nicht immer weiter.
Ich kann nicht mehr leugnen, dass ich nicht einfach nur vorbelastet bin.
Ich kann nicht mehr leugnen, dass all das meine Psyche, mein zwischenmenschliches Verhalten sehr kaputt gemacht hat.
Ich hörte als 15 Jährige in meinem Umkreis ständig die Sätze "Ich bin so kaputt",
"Ich fühle nichts mehr" etc. Ich kann mich nur an ein oder zwei erinnern, die diese Sätze wirklich gelebt haben. Denen es wirklich so ging. Die anderen kamen nach einigen Monaten oder Jahren letztendlich wieder auf die Beine. Damals gehörte ich wohl zu denen, die ihre Welt untergehen sahen und dachten, nicht mehr weiter leben zu können.
Jetzt werde ich nächste Woche 22 Jahre alt.
Hätte eine Freundin mich nicht darauf aufmerksam gemacht, hätte ich es wohl verschlafen.
Mein Leben ging die letzten Jahre an mir vorbei.
Ich will nicht mehr sterben. Ich finde das Leben schön und ich weiß, ich mach es mir oftmals selbst schwer, weiter zu kommen oder das Gute zu sehen.
Aber ich bin nunmal so. Ein melancholischer Mensch. Ein Denker.
Ich falle auseinander und ich flicke mich wieder zusammen.
Und ich will niemanden um mich herum.
Und ja ich sitze manchmal allein da und weine. Und rauche. Und trinke. Und raste aus.
Aber ich mache keine Spiegel mehr kaputt.
Ich kann es nicht für immer loswerden. Nur an die Leine nehmen und zusehen, ob sie reißt.
Ich sah in den klaren Himmel und sprach zu mir selbst.
Ruhig, verlässlich.. Ohne auch nur irgendetwas zu empfinden.
Sicher?
Ich denke schon.
Ich kann nicht anders. Ich kann nicht. Niemals.
Manchmal, da legt sich ein schweres, nur für mich sichtbares Tuch über mich.
Es umschließt mich, wie eine zweite Haut.
Dann sehe ich Nebel.
Ist das normal sich so zu fühlen, als hätte man sich unter Drogen gesetzt?
Wann wird es wieder passieren?
Wann wird es mich wieder einholen?
Und wie weit wird es dieses Mal gehen?
Ich will meine Kontrolle behalten, wissen, was ich tue und nichts tun, wovon ich am Ende nichts mehr weiß..
Wie wird es sein, dich wieder zu sehen?
Das hier ist der einzige Ort, an dem ich mich das fragen darf..
Nur hier. Hier kommt es nicht an die bekannte Oberfläche.
Sag mir, liest du mit?
Erdrückt es dich?
Macht es dich froh?
Brichst du zusammen? - Ich hoffe es. Bei jedem meiner Worte, ich hoffe es so sehr.
Ich glaube, das mit dir ist so etwas, wie ein.. Virus.
Du bist in mein Herz eingedrungen, irgendwann habe ich dich verbannt.
Dann hast du dir den Weg in meinen Kopf gesucht.
Als du das Level erreicht hattest, in dem ich mich nicht mehr wehren konnte..
Hast du die Türen zu meinem Herzen wieder eingetreten.
Und dann hast du dich eingenistet.
Wann genau ist das eigentlich passiert?
Ich glaube, dass ich mir mittlerweile eingestehen muss..
Dass ich zwar keine Liebe mehr für dich empfinde. Aber dass ich dich niemals aus meinem Leben streichen kann. Einfach, weil du existierst. Ich frage mich in so manchen stillen Nächten,
wieso ich es soweit habe kommen lassen. Ich bin innerlich am verwesen und ich versuche es aufzuhalten. Aber mit jeder Erkenntnis stirbt immer mehr von mir.
Kaputtkapttkaputtkaputtkaputtkaputtkaputtkaputt
Ich werde mich nicht einweisen lassen.
Schon gar nicht wegen dir.
Ich werde auch keine Schuldzuweisungen mehr machen.
Da sind wir mittlerweile drüber..
Ich würde dir so gerne begegnen, um dir zu zeigen, dass ich es ernst meine.
Das du wirklich erloschen bist.
Wäre das gelogen?
Wieso kann ich mich nie entscheiden?
Ich verabscheue dich für dein Wesen, ich verabscheue dich für deine Art.
Ich verabscheude dich für dein Glück und ich verabscheue dich für das,
was du aus mir gemacht hast.
Es ist mir egal, wie oder was oder warum du so bist.
Es kümmert mich nicht, ob du existierst oder nicht und wie es bei dir weiter geht.
Und ich lasse mich auch nicht zerstören - nicht von dir - nicht immer weiter.
Ich kann nicht mehr leugnen, dass ich nicht einfach nur vorbelastet bin.
Ich kann nicht mehr leugnen, dass all das meine Psyche, mein zwischenmenschliches Verhalten sehr kaputt gemacht hat.
Ich hörte als 15 Jährige in meinem Umkreis ständig die Sätze "Ich bin so kaputt",
"Ich fühle nichts mehr" etc. Ich kann mich nur an ein oder zwei erinnern, die diese Sätze wirklich gelebt haben. Denen es wirklich so ging. Die anderen kamen nach einigen Monaten oder Jahren letztendlich wieder auf die Beine. Damals gehörte ich wohl zu denen, die ihre Welt untergehen sahen und dachten, nicht mehr weiter leben zu können.
Jetzt werde ich nächste Woche 22 Jahre alt.
Hätte eine Freundin mich nicht darauf aufmerksam gemacht, hätte ich es wohl verschlafen.
Mein Leben ging die letzten Jahre an mir vorbei.
Ich will nicht mehr sterben. Ich finde das Leben schön und ich weiß, ich mach es mir oftmals selbst schwer, weiter zu kommen oder das Gute zu sehen.
Aber ich bin nunmal so. Ein melancholischer Mensch. Ein Denker.
Ich falle auseinander und ich flicke mich wieder zusammen.
Und ich will niemanden um mich herum.
Und ja ich sitze manchmal allein da und weine. Und rauche. Und trinke. Und raste aus.
Aber ich mache keine Spiegel mehr kaputt.
Ich kann es nicht für immer loswerden. Nur an die Leine nehmen und zusehen, ob sie reißt.
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