Ich denke in letzter Zeit immer häufiger daran,
Mich selbst zu verletzen.
Die Streitereien sind seit ca. 3 Monaten, wenn sie zwischen uns stehen...
So heftig, wie tausend Messer, die durch mich hindurch schießen.
Und jedes Mal, wenn es dann so heftig wird, kommen die Bilder aus der Vergangenheit.
Verbrennen, schneiden... Schlagen. Alles.
Und ich schüttle es ab und heule noch doller aus Angst,
Es wieder zu tun.
Ich habe schon sehr, sehr lange nichts mehr in die Richtung gemacht.
Ich reiß mir zwar fast täglich seit Anfang des Jahres wieder Hautfetzen von meinem Daumen... Etwas, womit ich 2013 erfolgreich aufgehört hatte.
Aber sonst hatte ich diese Gedanken immer im Griff.
Glaube aber, dass ich das nur kann, weil ich mich ihm gegenüber dann erklären müsste.
Oder weil... Er dann ein Bild von mir hätte, das ich nich ertragen könnte.
Aber so, wie es momentan ist, hat er das ziemlich wahrscheinlich sowieso schon.
Ich bin so selten hier. Ich schaff es auch irgendwie nicht, auf all die lieben Worte zu antworten, die ich hier bekomme.. Und das tut mir Leid.
Ich bin momentan einfach nur froh,
Dass ich das hier habe. Ich nutze es mittlerweile viel zu selten,
Um mich und mein Leben zumindest für einen Moment zu ordnen.
Aber wenn ich es dann tue, wie jetzt... Hilft es doch ein wenig.
Denn ich habe wirklich etwas Angst davor, was ich mir selbst zufügen könnte, wenn es nicht bald besser wird... Und das hier in Worte zu packen ist einerseits beängstigend und doch auch beruhigend.
Vom Stressgefühl heute ist mir vorhin so schlecht geworden.
Ich hätte im Strahl vor mich her kotzen können.
Ich hasse dieses hilflose Gefühl. Gemischt mit Wut, Trauer und das Wissen, dass man missverstanden wird und nicht dagegen tun kann.
Weil es auch nicht hilft, mich zu erklären.
Ich mag es nicht, so ein verdammt emotionaler Mensch zu sein.
Ich kann mir auch nicht mehr einreden, dass es eigentlich auch eine gute Seite hat.
Ich will wieder stumpf sein.
2010 - als alles anfing. Da nochmal hin und die Bremse ziehen.
Schneller sein, als der Schmerz.
Ich muss dringend an mir arbeiten.
Und ich darf mir nicht verbieten lassen,
Es okay zu finden, wenn es nicht sofort funktioniert.
Ich muss mich um mich kümmern. Ich muss mich um mich kümmern. Ich muss mich um mich kümmern. Ich muss mich um mich kümmern. Ich muss mich um mich kümmern. Ich muss mich um mich kümmern. Ich muss...
I feel numb inside , like I can't connect with any emotions at all , like I'm totally disconnected from myself..
Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!
❤
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23. Oktober 2018
9. März 2018
Ritual
Alles geht den Bach runter.
Ich will doch gar nicht.
Aber meine Gedanken schmerzen.
Ich will wieder weglaufen.
Mehr denn je.
Ich halte nicht das mit dir oder uns nicht aus, sonder mich.
Ich halte ganz einfach wie so oft mich selbst..
Einfach.
Nicht.
Aus.
Ich wiederhole meine Innere Beschissenheit. Ich wiederhole jeden meiner abgefuckten, unaushaltbaren Fehler.
Sitze draußen und...
Fühle wieder mal nichts.
Dabei habe ich kein Recht dazu.
Kein Recht, mich so zu fühlen.
Wer sich nicht helfen lassen will...
Wer nicht will, der hat schon.
Danke, Liebes.
Dafür, dass du erneut dein Leben versaust.
Ich will doch gar nicht.
Aber meine Gedanken schmerzen.
Ich will wieder weglaufen.
Mehr denn je.
Ich halte nicht das mit dir oder uns nicht aus, sonder mich.
Ich halte ganz einfach wie so oft mich selbst..
Einfach.
Nicht.
Aus.
Ich wiederhole meine Innere Beschissenheit. Ich wiederhole jeden meiner abgefuckten, unaushaltbaren Fehler.
Sitze draußen und...
Fühle wieder mal nichts.
Dabei habe ich kein Recht dazu.
Kein Recht, mich so zu fühlen.
Wer sich nicht helfen lassen will...
Wer nicht will, der hat schon.
Danke, Liebes.
Dafür, dass du erneut dein Leben versaust.
23. August 2017
Aufgrund einem emotional schwer wiegendem Vorfall Anfang August bin ich psychisch derzeit so labil, das ich keine Ahnung habe, ob ich gefühlsmäßig eine Fernbeziehung so auf die Reihe kriege, dass einer von uns weder verletzt noch fair behandelt werden kann.
In fast genau einem Monat bist du weg.
Aber was rede ich da... Ich kriege meinen Kopf nicht unter Kontrolle, weil ich seit 10.45 Uhr keinen Kontakt zu dir hatte.
So ein kranker Scheiß.
Meine Verfassung und meine Sicherheit, was uns angeht, ist am weg brechen. Obwohl ich an uns glaube. Wer versteht das schon. Gestern während der Nachtbereitschaft ist es mir bewusst geworden. Wenn ich nur was dagegen zu tun wüsste. Denn auch wenn du weißt, dass ich mit dir reden muss und ich weiß, dass es die einzige Möglichkeit ist, mich besser zu fühlen...
Ist es eben nichtalles möglich.
Also werde ich mich nun anderthalb Wochen mit mir selbst durchschlagen und hoffen, dass ich nichts tue oder denke, was ich bereue..
Haha. Zu spät..
In fast genau einem Monat bist du weg.
Aber was rede ich da... Ich kriege meinen Kopf nicht unter Kontrolle, weil ich seit 10.45 Uhr keinen Kontakt zu dir hatte.
So ein kranker Scheiß.
Meine Verfassung und meine Sicherheit, was uns angeht, ist am weg brechen. Obwohl ich an uns glaube. Wer versteht das schon. Gestern während der Nachtbereitschaft ist es mir bewusst geworden. Wenn ich nur was dagegen zu tun wüsste. Denn auch wenn du weißt, dass ich mit dir reden muss und ich weiß, dass es die einzige Möglichkeit ist, mich besser zu fühlen...
Ist es eben nichtalles möglich.
Also werde ich mich nun anderthalb Wochen mit mir selbst durchschlagen und hoffen, dass ich nichts tue oder denke, was ich bereue..
Haha. Zu spät..
22. Juli 2017
Die Folge davon,dass du nach andert halb Stunden zurück kommst und ich unter der blöden Decke verheult verschwinde, weil ich gleichzeitig will, dass du einfach nur da bist...
Ist, dass du nach 2 Minuten Anwesenheit wieder gehst.
Und ich deine Sachen packe, zwischendrin keine Luft bekomme und dir sofort, nachdem du gehst schreibe in der Hoffnung, du siehst die Dringlichkeit.
Aber du kehrst nicht um. Du antwortest, aber du kommst nicht zurück.
Und ich schlafe ein, obwohl alles so so weh tut.
Und wache auf, andert halb Stunden später und du...
Bist immer noch nicht hier.
Hier geht mit jeder weiteren Sekunde mehr und mehr kaputt.
Aber du bist von irgendwo anders der Meinung, dass uns nichts trennen kann.
Da wo du bist, vielleicht...
Hier,in meinem verheulten Bett ... frierend bei vollster Hitze und geschockt von der Situation... ist der Standpunkt gerade ein völlig anderer.
Und es tut verdammt weh, immer mehr. Und es ist erschreckend, dass du dazu fähig bist, so egoistisch zu sein.
Ist, dass du nach 2 Minuten Anwesenheit wieder gehst.
Und ich deine Sachen packe, zwischendrin keine Luft bekomme und dir sofort, nachdem du gehst schreibe in der Hoffnung, du siehst die Dringlichkeit.
Aber du kehrst nicht um. Du antwortest, aber du kommst nicht zurück.
Und ich schlafe ein, obwohl alles so so weh tut.
Und wache auf, andert halb Stunden später und du...
Bist immer noch nicht hier.
Hier geht mit jeder weiteren Sekunde mehr und mehr kaputt.
Aber du bist von irgendwo anders der Meinung, dass uns nichts trennen kann.
Da wo du bist, vielleicht...
Hier,in meinem verheulten Bett ... frierend bei vollster Hitze und geschockt von der Situation... ist der Standpunkt gerade ein völlig anderer.
Und es tut verdammt weh, immer mehr. Und es ist erschreckend, dass du dazu fähig bist, so egoistisch zu sein.
Selbst Schuld oder nur falsch aufgefangen fallen gelassen?
Ich sitze gerade auf dem Badezimmerboden
Du bist nicht da. Für mich.
Und nie habe ich das verlangt.
Aber es tut weh. Das ich gehe und im Park sitze und du... gehst zu einem Freund.
Du verstehst nicht. Oder willst nicht.
Aber dieses Wochenende habe ich mir anders vorgestellt.
Und wärst du hier, wenn schon nicht direkt von Anfang an mit gekomme, dann wäre es noch irgendwie okay.
Aber du - du bist nicht mal hier, wenn ich wieder komme. Nicht einmal das.
Und vielleicht ist es deshalb okay, zu heulen und zu krampfen... Zu hyperventilieren und zu zittern und im sitzen um zu fallen.
Ich glaube,
wenn du nicht hier bist - für mich...
Wirst du es in Zukunft wahrscheinlich auch nicht sein.
Und da ich dich nie so eingeschätzt habe, hoffe ich, ich liege falsch.
Aber dennoch ist die Tatsache folgende:
Ich sitze hier und halte mich davon ab, komplett auf den Zug der Selbstzerstörung auf zu springen, während du... Bei deinem Freund sitzt und zockst.
........
Du bist nicht da. Für mich.
Und nie habe ich das verlangt.
Aber es tut weh. Das ich gehe und im Park sitze und du... gehst zu einem Freund.
Du verstehst nicht. Oder willst nicht.
Aber dieses Wochenende habe ich mir anders vorgestellt.
Und wärst du hier, wenn schon nicht direkt von Anfang an mit gekomme, dann wäre es noch irgendwie okay.
Aber du - du bist nicht mal hier, wenn ich wieder komme. Nicht einmal das.
Und vielleicht ist es deshalb okay, zu heulen und zu krampfen... Zu hyperventilieren und zu zittern und im sitzen um zu fallen.
Ich glaube,
wenn du nicht hier bist - für mich...
Wirst du es in Zukunft wahrscheinlich auch nicht sein.
Und da ich dich nie so eingeschätzt habe, hoffe ich, ich liege falsch.
Aber dennoch ist die Tatsache folgende:
Ich sitze hier und halte mich davon ab, komplett auf den Zug der Selbstzerstörung auf zu springen, während du... Bei deinem Freund sitzt und zockst.
........
23. Mai 2017
Mach doch alles kaputt.
Los, zerstör erneut alles, was um dich herum aufgebaut ist.
Du erträgst es nicht,wenn es schön ist.
Du erträgst es nicht,wenn man gut zu dir ist.
Dein Kopf hält es nicht aus.
Und ja, du hast recht.
Du schaffst das nicht.
Denn wie soll das laufen, wenn man sich länger nicht sieht?
Wenn du es für dich vertiefen willst,
dich mehr darauf einlasssen willst und das Gespräch so verläuft?
DU musst gleich im Jugendamt über ein Mädchen berichten..
Mit Stimmungsschwankungen,selbstverletzendem Verhalten, Entscheidungsschwierigkeiten und überspitztem Ton.
Erwachsene musst du spielen, es ist dein Job.
Wenn nur jeder wüsste, dass du gestern gerade noch so an einer Panikattake vorüber bist, lachen, weinen und schreien gleichzeitig musstest und der Gedanke an rote Linien zumindest gedämpft vorhanden war...
Wie traurig.
Wie traurig mit anzusehen, was aus dir geworden ist.
Was du aus dir hast machen lassen.
Los, zerstör erneut alles, was um dich herum aufgebaut ist.
Du erträgst es nicht,wenn es schön ist.
Du erträgst es nicht,wenn man gut zu dir ist.
Dein Kopf hält es nicht aus.
Und ja, du hast recht.
Du schaffst das nicht.
Denn wie soll das laufen, wenn man sich länger nicht sieht?
Wenn du es für dich vertiefen willst,
dich mehr darauf einlasssen willst und das Gespräch so verläuft?
DU musst gleich im Jugendamt über ein Mädchen berichten..
Mit Stimmungsschwankungen,selbstverletzendem Verhalten, Entscheidungsschwierigkeiten und überspitztem Ton.
Erwachsene musst du spielen, es ist dein Job.
Wenn nur jeder wüsste, dass du gestern gerade noch so an einer Panikattake vorüber bist, lachen, weinen und schreien gleichzeitig musstest und der Gedanke an rote Linien zumindest gedämpft vorhanden war...
Wie traurig.
Wie traurig mit anzusehen, was aus dir geworden ist.
Was du aus dir hast machen lassen.
25. April 2017
Ein neues (A) - ein neuer Mensch - eine neue Geschichte
Eigentlich war mein erster Gedanke meine Schwester. Zu ihr könnte ich gehen und Fragen stellen. Oder Antworten bekommen. Oder einfach nur Worte, die nicht meine sind.
Bevor ich (A) anschrieb, schrieb ich (J).
Seltsam eigentlich, weil sie eine gewisse Ex ist - dennoch war ich irgendwie sicher, dass sie ehrlich zu mir ist. Und das war sie. Neugierig, aber ehrlich.
Ich sah (A) vor ca. 4 Jahren zum ersten Mal in der Bahn. Von da an immer öfter. Und er stieg jedes Mal eine Haltestelle vor mir aus.
Ich starrte ihn an. Immer wieder. Und während ich das tat, wollte ich einerseits schreien „Hier!!“ und andererseits war ich irgendwie... unsicher. Er schien interessant. Anscheinend zu sehr. Denn irgendwann wechselte ich meine Arbeitsstelle und sah ihn nicht mehr in der Bahn. Stattdessen im Club. Zwei oder drei Mal. Und ich weiß, ich starrte auch dort - bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Bis - (A), dessen Namen ich da noch nicht kannte zu meiner schlimmsten Menschenerfahrungen ging. Zu (A), meinem Ex. Sie sprachen kurz und daraufhin drehte er sich zu mir um und sah mich so an, als wäre ich irgendjemand unpassendes, abartiges, etwas Falsches. Ich werde den Stich nie vergessen, den mir dieser Blick versetzt hat.
Und jetzt nach all den Jahren habe ich dich doch angeschrieben. Und mich mit dir getroffen, bereits drei Mal. Obwohl schon das erste Treffen beinahe scheiterte, denn - du bist der große Bruder von (J). Der mich seit 2011 immer weniger beachtet hat, immer distanzierter wurde... und erst jetzt im Jahre 2017 bist du explodiert und hast endlich gesagt, warum.
Du hattest Gefühle - starke Gefühle. Und ich ging zu meiner schlimmsten Menschenerfahrung zurück - damals wie so oft. Und seit dem lässt du keine Gefühle mehr zu.
Das tat weh, bis zu bitteren Tränen.
Du sagtest, es sei okay, wenn dein Bruder und ich uns treffen - Kontakt haben. Noch bevor wir überhaupt miteinander sprechen konnten von Angesicht zu Angesicht.
(A) und ich hatten uns somit nach langem Hin und Her für jedes Treffen entschieden. Es ging relativ weit, weiter, als es vielleicht sollte. Aber als wir den Stand der Dinge besprachen, war ich abgesichert - sicher, nichts mehr zu zerstören.. irgendwie.
Falsch.
Du, (A), sagtest gestern, dass dein Bruder an Weihnachten nicht zum Familienessen kommt, wenn du mich mitnehmen solltest.
Wow.
So etwas im April zu bereden, von so etwas aus zu gehen... So etwas zu äußern...
Ich habe nicht einschlafen können. Und irgendwann habe ich mich aktiv gegen die zunächst ausgewählte Einsamkeit entschieden und nahm deine Nähe an. Kam zu ihr zurück, um nicht mehr denken zu müssen. Aber jetzt bist du seit einigen Stunden weg. Und der Satz - die damit verbundene Katastrophe und dieser Zufall und alles zusammen....
Ich habe dich gern um mich und bei mir und ja, vielleicht schlagr ich mir dich in zwei Wochen schon wieder aus demm Kopf.
Aber wie funktionieren solche Arten von Zwischenmenschlichkeit?
In wie weit sollte mich der Zusammenhang belasten? Wenn (J) nie solch einen Satz von sich gegeben hätte, wäre ich entspannter. Denn ich habe noch nie irgendeine Form von engerem, längerem, ernsterem Zwischenmenschlichen annehmen können. (J) ist sehr besonders in seiner Art und seiner Vorstellung von Dingen, Menschen und Gefühlen. Aber mehr als eine tiefe Freundschaft hätte ich niemals geschafft und damals schon gar nicht...
Aber wäre es nicht eigentlich richtig, auf zu hören, bevor es richtig beginnt? Man stelle sich alle möglichen Varianten einer zwischenmenschlichen Beziehung vor. Wie soll das laufen - jemals ohne mulmiges Gewissen, wenn nicht einmal die Mutter der Beiden ein gutes Gefühl hat?
Warum zur Hölle... Passiert so etwas eigentlich mir?
Du wolltest heute so ungern gehen, lieber (A) und ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, ob ich noch mehr Chaos und Drama will. Zwischen uns ist noch kaum was entstanden. Ich will momentan auch weder mehr noch weniger als das, was wir haben. Aber irgendwann muss man sich immer entscheiden. Immer.
Also was... passiert hier eigentlich?
Bevor ich (A) anschrieb, schrieb ich (J).
Seltsam eigentlich, weil sie eine gewisse Ex ist - dennoch war ich irgendwie sicher, dass sie ehrlich zu mir ist. Und das war sie. Neugierig, aber ehrlich.
Ich sah (A) vor ca. 4 Jahren zum ersten Mal in der Bahn. Von da an immer öfter. Und er stieg jedes Mal eine Haltestelle vor mir aus.
Ich starrte ihn an. Immer wieder. Und während ich das tat, wollte ich einerseits schreien „Hier!!“ und andererseits war ich irgendwie... unsicher. Er schien interessant. Anscheinend zu sehr. Denn irgendwann wechselte ich meine Arbeitsstelle und sah ihn nicht mehr in der Bahn. Stattdessen im Club. Zwei oder drei Mal. Und ich weiß, ich starrte auch dort - bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Bis - (A), dessen Namen ich da noch nicht kannte zu meiner schlimmsten Menschenerfahrungen ging. Zu (A), meinem Ex. Sie sprachen kurz und daraufhin drehte er sich zu mir um und sah mich so an, als wäre ich irgendjemand unpassendes, abartiges, etwas Falsches. Ich werde den Stich nie vergessen, den mir dieser Blick versetzt hat.
Und jetzt nach all den Jahren habe ich dich doch angeschrieben. Und mich mit dir getroffen, bereits drei Mal. Obwohl schon das erste Treffen beinahe scheiterte, denn - du bist der große Bruder von (J). Der mich seit 2011 immer weniger beachtet hat, immer distanzierter wurde... und erst jetzt im Jahre 2017 bist du explodiert und hast endlich gesagt, warum.
Du hattest Gefühle - starke Gefühle. Und ich ging zu meiner schlimmsten Menschenerfahrung zurück - damals wie so oft. Und seit dem lässt du keine Gefühle mehr zu.
Das tat weh, bis zu bitteren Tränen.
Du sagtest, es sei okay, wenn dein Bruder und ich uns treffen - Kontakt haben. Noch bevor wir überhaupt miteinander sprechen konnten von Angesicht zu Angesicht.
(A) und ich hatten uns somit nach langem Hin und Her für jedes Treffen entschieden. Es ging relativ weit, weiter, als es vielleicht sollte. Aber als wir den Stand der Dinge besprachen, war ich abgesichert - sicher, nichts mehr zu zerstören.. irgendwie.
Falsch.
Du, (A), sagtest gestern, dass dein Bruder an Weihnachten nicht zum Familienessen kommt, wenn du mich mitnehmen solltest.
Wow.
So etwas im April zu bereden, von so etwas aus zu gehen... So etwas zu äußern...
Ich habe nicht einschlafen können. Und irgendwann habe ich mich aktiv gegen die zunächst ausgewählte Einsamkeit entschieden und nahm deine Nähe an. Kam zu ihr zurück, um nicht mehr denken zu müssen. Aber jetzt bist du seit einigen Stunden weg. Und der Satz - die damit verbundene Katastrophe und dieser Zufall und alles zusammen....
Ich habe dich gern um mich und bei mir und ja, vielleicht schlagr ich mir dich in zwei Wochen schon wieder aus demm Kopf.
Aber wie funktionieren solche Arten von Zwischenmenschlichkeit?
In wie weit sollte mich der Zusammenhang belasten? Wenn (J) nie solch einen Satz von sich gegeben hätte, wäre ich entspannter. Denn ich habe noch nie irgendeine Form von engerem, längerem, ernsterem Zwischenmenschlichen annehmen können. (J) ist sehr besonders in seiner Art und seiner Vorstellung von Dingen, Menschen und Gefühlen. Aber mehr als eine tiefe Freundschaft hätte ich niemals geschafft und damals schon gar nicht...
Aber wäre es nicht eigentlich richtig, auf zu hören, bevor es richtig beginnt? Man stelle sich alle möglichen Varianten einer zwischenmenschlichen Beziehung vor. Wie soll das laufen - jemals ohne mulmiges Gewissen, wenn nicht einmal die Mutter der Beiden ein gutes Gefühl hat?
Warum zur Hölle... Passiert so etwas eigentlich mir?
Du wolltest heute so ungern gehen, lieber (A) und ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, ob ich noch mehr Chaos und Drama will. Zwischen uns ist noch kaum was entstanden. Ich will momentan auch weder mehr noch weniger als das, was wir haben. Aber irgendwann muss man sich immer entscheiden. Immer.
Also was... passiert hier eigentlich?
1. Februar 2017
28. Januar 2017
21. Januar 2017
Wir haben das Jahr 2017...
... und ich habe mich das erste Mal nach Jahren wieder selbst verletzt.
Ein Geständnis und ein Vorwurf an mich selbst.
Meine psychische Situation und die darauf folgenden Konsequenzen...
Ein Geständnis und ein Vorwurf an mich selbst.
Meine psychische Situation und die darauf folgenden Konsequenzen...
20. Januar 2017
Wie schnell sich alles ändert?
Nun.
Seit Sonntagabend gehts mir blöd.
Ne.
Sonntagabend gings mir blöd. Das hat sich gesteigert.
Montagabend hab ich mich verlassen gefühlt.
Dienstagabend hab ich mich “egal“ gefühlt und wütend.
Mittwoch wurde ich beinahe den ganzen Tag ignoriert und habe geheult.
Habe mich verarscht und im falschen Film gefühlt.
Donnerstag bekam ich nicht ein einziges Wort und habe gerade noch so
einen Heulkrampf und eine Panikattacke auf der Arbeit verhindern können.
Und heute... Ja,heute bin ich bluten.
Denn... besser konnte man mit nicht zeigen, dass die Worte nur Lügen waren.
Ich wertlos bin. Für ihn.
Witzig.
Wieso genau hab ich (A) nochmal verlassen? Und wozu nochmal habe ich mich zwei einhalb Jahre zurück gekämpft?
Super, Süße. Ich bin stolz auf dich.
Du Wrack.
Seit Sonntagabend gehts mir blöd.
Ne.
Sonntagabend gings mir blöd. Das hat sich gesteigert.
Montagabend hab ich mich verlassen gefühlt.
Dienstagabend hab ich mich “egal“ gefühlt und wütend.
Mittwoch wurde ich beinahe den ganzen Tag ignoriert und habe geheult.
Habe mich verarscht und im falschen Film gefühlt.
Donnerstag bekam ich nicht ein einziges Wort und habe gerade noch so
einen Heulkrampf und eine Panikattacke auf der Arbeit verhindern können.
Und heute... Ja,heute bin ich bluten.
Denn... besser konnte man mit nicht zeigen, dass die Worte nur Lügen waren.
Ich wertlos bin. Für ihn.
Witzig.
Wieso genau hab ich (A) nochmal verlassen? Und wozu nochmal habe ich mich zwei einhalb Jahre zurück gekämpft?
Super, Süße. Ich bin stolz auf dich.
Du Wrack.
21. Oktober 2016
Fehler
Ich saß nicht oft in diesem Wartezimmer.
Warte - Zimmer.
Das Warten für's weitere Abwarten mit vielen Anderen in einem Raum.
"Frau xXx?"
Ich stehe auf, stolpere beinahe über meine eigenen Füße, der Arzt scheint mich mit einem Blick von oben nach unten abzuscannen, gibt mir die Hand und ich folge ihm in das Behandlungszimmer.
Seltsam, ich hatte vergessen, wie es aussieht. Seit ich ausgezogen bin, ist er mein Ansprechpartner geworden, aber auch nur, weil es ein Fußweg von 5 Minuten ist und mein damaliger Hausarzt nervig und außerdem eine halbe Stunde Bahnfahrt entfernt ist.
"Nehmen Sie Platz. Was kann ich für Sie tun?"
Komm schon, das haben wir doch geübt.
"Also.. ähm. Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll. Ich habe noch nie vorher solch ein Gespräch geführt." Er nickt und wirkt so, als müsste ich eigentlich nicht mehr weiter reden. Aber ich tue es trotzdem.
"Also mir.. geht es nicht so gut in letzter Zeit... in den letzten Wochen."
"Körperlich? Seelisch?"
"Psychisch."
"Mhm. Haben Sie das Gefühl, dass sich dieser Zustand verändern ließe? Kommt das von der Arbeit? Privat? Sie sind doch Erzieherin oder? Grundschule war's?"
"Ja, also.. Seit neustem im Heim. Ja. Eher Privat und das überträgt sich auf die Arbeit. Und ich mache Fehler und bin nicht ganz da und dadurch mache ich noch mehr Fehler und mir ist einfach... alles zuviel."
Er dreht sich zum Pc, schreibt in roten Buchstaben psychische Belastung auf und ich starre ungläubig auf den Bildschirm.
"Ich glaube, ich brauche einfach eine Auszeit. Um meine Gedanken zu ordnen."
"An wie lange haben Sie gedacht? Sonntag? Oder lieber Mittwoch und Sie kommen wieder, sollte es nicht ausreichen?"
"Freitag. Eine Woche..."
"Okay. Dann nehmen Sie sich die Zeit bis Freitag. Wenn es nicht reicht, kommen Sie wieder vorbei. Wissen Sie, wenn es längerfristig nicht besser wird, wäre es eine Überlegung wert, einen Therapeuten auszusuchen."
"Ja, ich kann das nur nicht so... nach Außen."
"Aber das kann man erlernen. Wissen Sie, Menschen gehen zum Arzt, wenn sie erkältet sind, wenn sie Fußschmerzen haben und es ist ganz normal, darüber zu sprechen. Aber alles, was oben im Kopf passiert, darüber ist es schwer zu sprechen. Aber auch das Gehirn kann krank werden, so wie der Hals oder Bauch oder oder... Und auch da gibt es spezielle Ärzte. Stellen Sie sich vor, in den USA treffen sich Menschen auf der Straße und bei der Frage "Was machst du heute noch so?" "Kommt ohne Probleme die Antwort "Ach, ich geh zu meinem Therapeuten". Dabei hat unsere Stadt 3 Mal mehr Psychologen, als zum Beispiel New York. "
"Ja, mh. Ja."
"Also nehmen Sie das hier mit und geben Sie es vorne ab. Und lassen Sie sich den Gedanken mal durch den Kopf gehen. Und wie gesagt, kommen Sie wieder, wenn es nicht besser wird."
"Ja, danke. Vielen Dank. Tschüss."
Zu Hause angekommen hasse ich mich. Für jedes. einzelne. Wort.
Sage auf der Arbeit Bescheid und hasse. mich. für. jedes. einzelne. Wort.
Als ich die Meldung einscannen will, kommt mir die Diagnose verdächtig vor.
Google, Freund und Helfer.
Suizidalität ; Schwierigkeiten bei Bewältigung der aktuellen Lebenslage.
Stempel. Stempel. Stempel. Stempel.
Ich kann mein Leben bewältigen. Nur mich eben nicht. Ich bin nicht suizidal. Ich falle.
Ich kann da nie wieder hin. Verstehen Arbeitgeber diese Codes? Machen Sie sich die Mühe, diese zu googeln? Mir ist so übel von der ganzen Sache. Was hab ich nur getan. Wieso habe ich mich nicht einfach verkrochen. Sonst habe ich immer irgendwelche Krankheiten vorgetäuscht. Jetzt versuche ich die Wahrheit zu sagen, bekomme nicht mal ein Viertel von all dem raus, was in meinem Kopf steckt und habe nun offiziell diesen beschissenen Stempel.
Im Leben hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich meinen Mund einem Arzt gegenüber aufmache und sage, wie es mir geht. Im Leben nicht. Ich durfte auch nie nie nie nie. Ich habe mich verraten und ich fühl mich... gerade überhaupt nicht.
Warte - Zimmer.
Das Warten für's weitere Abwarten mit vielen Anderen in einem Raum.
"Frau xXx?"
Ich stehe auf, stolpere beinahe über meine eigenen Füße, der Arzt scheint mich mit einem Blick von oben nach unten abzuscannen, gibt mir die Hand und ich folge ihm in das Behandlungszimmer.
Seltsam, ich hatte vergessen, wie es aussieht. Seit ich ausgezogen bin, ist er mein Ansprechpartner geworden, aber auch nur, weil es ein Fußweg von 5 Minuten ist und mein damaliger Hausarzt nervig und außerdem eine halbe Stunde Bahnfahrt entfernt ist.
"Nehmen Sie Platz. Was kann ich für Sie tun?"
Komm schon, das haben wir doch geübt.
"Also.. ähm. Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll. Ich habe noch nie vorher solch ein Gespräch geführt." Er nickt und wirkt so, als müsste ich eigentlich nicht mehr weiter reden. Aber ich tue es trotzdem.
"Also mir.. geht es nicht so gut in letzter Zeit... in den letzten Wochen."
"Körperlich? Seelisch?"
"Psychisch."
"Mhm. Haben Sie das Gefühl, dass sich dieser Zustand verändern ließe? Kommt das von der Arbeit? Privat? Sie sind doch Erzieherin oder? Grundschule war's?"
"Ja, also.. Seit neustem im Heim. Ja. Eher Privat und das überträgt sich auf die Arbeit. Und ich mache Fehler und bin nicht ganz da und dadurch mache ich noch mehr Fehler und mir ist einfach... alles zuviel."
Er dreht sich zum Pc, schreibt in roten Buchstaben psychische Belastung auf und ich starre ungläubig auf den Bildschirm.
"Ich glaube, ich brauche einfach eine Auszeit. Um meine Gedanken zu ordnen."
"An wie lange haben Sie gedacht? Sonntag? Oder lieber Mittwoch und Sie kommen wieder, sollte es nicht ausreichen?"
"Freitag. Eine Woche..."
"Okay. Dann nehmen Sie sich die Zeit bis Freitag. Wenn es nicht reicht, kommen Sie wieder vorbei. Wissen Sie, wenn es längerfristig nicht besser wird, wäre es eine Überlegung wert, einen Therapeuten auszusuchen."
"Ja, ich kann das nur nicht so... nach Außen."
"Aber das kann man erlernen. Wissen Sie, Menschen gehen zum Arzt, wenn sie erkältet sind, wenn sie Fußschmerzen haben und es ist ganz normal, darüber zu sprechen. Aber alles, was oben im Kopf passiert, darüber ist es schwer zu sprechen. Aber auch das Gehirn kann krank werden, so wie der Hals oder Bauch oder oder... Und auch da gibt es spezielle Ärzte. Stellen Sie sich vor, in den USA treffen sich Menschen auf der Straße und bei der Frage "Was machst du heute noch so?" "Kommt ohne Probleme die Antwort "Ach, ich geh zu meinem Therapeuten". Dabei hat unsere Stadt 3 Mal mehr Psychologen, als zum Beispiel New York. "
"Ja, mh. Ja."
"Also nehmen Sie das hier mit und geben Sie es vorne ab. Und lassen Sie sich den Gedanken mal durch den Kopf gehen. Und wie gesagt, kommen Sie wieder, wenn es nicht besser wird."
"Ja, danke. Vielen Dank. Tschüss."
Zu Hause angekommen hasse ich mich. Für jedes. einzelne. Wort.
Sage auf der Arbeit Bescheid und hasse. mich. für. jedes. einzelne. Wort.
Als ich die Meldung einscannen will, kommt mir die Diagnose verdächtig vor.
Google, Freund und Helfer.
Suizidalität ; Schwierigkeiten bei Bewältigung der aktuellen Lebenslage.
Stempel. Stempel. Stempel. Stempel.
Ich kann mein Leben bewältigen. Nur mich eben nicht. Ich bin nicht suizidal. Ich falle.
Ich kann da nie wieder hin. Verstehen Arbeitgeber diese Codes? Machen Sie sich die Mühe, diese zu googeln? Mir ist so übel von der ganzen Sache. Was hab ich nur getan. Wieso habe ich mich nicht einfach verkrochen. Sonst habe ich immer irgendwelche Krankheiten vorgetäuscht. Jetzt versuche ich die Wahrheit zu sagen, bekomme nicht mal ein Viertel von all dem raus, was in meinem Kopf steckt und habe nun offiziell diesen beschissenen Stempel.
Im Leben hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich meinen Mund einem Arzt gegenüber aufmache und sage, wie es mir geht. Im Leben nicht. Ich durfte auch nie nie nie nie. Ich habe mich verraten und ich fühl mich... gerade überhaupt nicht.
9. Oktober 2016
Wie verabschiedet man sich?
Sagt man liebe Worte? Nimmt man jemanden in den Arm?
Wünscht man allen Anderen alles Gute und kehrt ihnen den Rücken zu?
Meine Abschiede waren nie welche.
Ich habe mich einfach umgedreht. Ich habe die Menschen einfach stehen lassen, ohne Worte.
Wozu auch Worte? Sie bringen nichts. Sie sagen ja doch nichts aus.
Menschen haben mir soviel versprochen. Von so vielen Dingen haben sie mir erzählt, die nie eingetroffen haben. Immer und immer wieder.
Ich liebe Worte, ich benutze sie in allen Variationen und ich benutze sie gerne.
Sie richten soviel an, soviel Schönes und soviel Leid und ich...
Habe damals immer an die Schönheit geglaubt, bis ich eines Tages jemanden mit Worten um Etwas bitten musste, der weder existierte, noch darauf hätte antworten können.
Und er hat es nicht.
Ich will schon gar nicht mehr aufzählen, was in meinem Kopf passiert.
Und ich will nicht mehr zählen, wie oft ich allein da stand.
Freitagabend hat in mir etwas zerstört, von dem ich nicht einmal mehr wusste, dass es existiert.
Wenn ich dieses Fenster jetzt groß auf dem TV offen lasse und das Licht meine Wohnung durchleuchtet und irgendwann übernächste Woche irgendjemand auf die Idee kommen könnte, das Etwas geschehen ist... Werden diese Worte auch nichts ändern.
Ich habe einen Grad der Emotionslosigkeit erreicht, den ich kaum im Stande bin wieder rückgängig zu machen. Ich bin kurz davor, mir Etwas anzutun. Und ich bin feige.
Ich habe mal gehört, Unkraut vergeht nicht. Eventuell bin ich dieses Mal besser, als Unkraut.
Musik versetzt mich in eine andere Welt. Tabletten und Alkohol auch.
Wir werden sehen, was passiert.
Keine Selbstmordankündigung, Aufmerksamkeit will ich nicht. Nur ein Versuch. Ein Versuch. Ein Versuch....
Sagt man liebe Worte? Nimmt man jemanden in den Arm?
Wünscht man allen Anderen alles Gute und kehrt ihnen den Rücken zu?
Meine Abschiede waren nie welche.
Ich habe mich einfach umgedreht. Ich habe die Menschen einfach stehen lassen, ohne Worte.
Wozu auch Worte? Sie bringen nichts. Sie sagen ja doch nichts aus.
Menschen haben mir soviel versprochen. Von so vielen Dingen haben sie mir erzählt, die nie eingetroffen haben. Immer und immer wieder.
Ich liebe Worte, ich benutze sie in allen Variationen und ich benutze sie gerne.
Sie richten soviel an, soviel Schönes und soviel Leid und ich...
Habe damals immer an die Schönheit geglaubt, bis ich eines Tages jemanden mit Worten um Etwas bitten musste, der weder existierte, noch darauf hätte antworten können.
Und er hat es nicht.
Ich will schon gar nicht mehr aufzählen, was in meinem Kopf passiert.
Und ich will nicht mehr zählen, wie oft ich allein da stand.
Freitagabend hat in mir etwas zerstört, von dem ich nicht einmal mehr wusste, dass es existiert.
Wenn ich dieses Fenster jetzt groß auf dem TV offen lasse und das Licht meine Wohnung durchleuchtet und irgendwann übernächste Woche irgendjemand auf die Idee kommen könnte, das Etwas geschehen ist... Werden diese Worte auch nichts ändern.
Ich habe einen Grad der Emotionslosigkeit erreicht, den ich kaum im Stande bin wieder rückgängig zu machen. Ich bin kurz davor, mir Etwas anzutun. Und ich bin feige.
Ich habe mal gehört, Unkraut vergeht nicht. Eventuell bin ich dieses Mal besser, als Unkraut.
Musik versetzt mich in eine andere Welt. Tabletten und Alkohol auch.
Wir werden sehen, was passiert.
Keine Selbstmordankündigung, Aufmerksamkeit will ich nicht. Nur ein Versuch. Ein Versuch. Ein Versuch....
Mutter
Er,
Erinnerung,
Gedanken,
Mutter,
Rückschlag,
Shit,
soziales Umfeld
21. September 2016
(R) die Zweite
Ich habe ihn am Samstag angeschrieben. Und ich hatte zwar sowas wie ein "Date", wollte aber mit (R) sprechen, zumindest solange ich mich fertig machte. Seine Schreibweise war ziemlich unstrukturiert. Als ich auf den Balkon ging und mir eine Zigarette anzündete, sah ich raus um die Ecke. In dem Moment lief (R) Schlangenlinienlaufend über die Straße und auf die Haustüre zu. Er sah aufs Handy und stolperte leicht, fing sich aber. Bis er die Treppe nach oben geschafft hatte, vergingen gefühlt 5 Stunden. Er grinste, er schaukelte im Stehen.
Dann ging alles schnell.
Ich weiß nicht, was du hören willst. - Das du scheiße bist, vielleicht? Und überhaupt, wenn du so dicht bist, wieso kommst du dann? Wir hätten einen anderen Tag wählen können. - Ich bin aufnahmefähig, wenn du das meinst. - Sicher? Na dann los. Sprich. - Ist halt scheiße gelaufen. - Ach ja?
Etwa 45 minuten ging das so. Währenddessen habe ich mich umgezogen, mich geschminkt und bereits die Schminke nachgezogen. Habe meine Haare durchgekämmt und mein Glätteisen an der Steckdose angeschlossen.
Du weißt, wie ich bin. - Ja, aber darfst du deswegen immer und immer wieder Scheiße bauen? - Ich habe Scheiße gebaut. Aber momentan läuft es einfach nicht. Ich würde gekündigt, ich weiß nicht warum, aber... nuscheln. Dann hatte ich eine Entzündung am Zahn und mit (S) habe ich mich auch gestritten. Ganz ehrlich? Ich wollte mich absichtlich von dir distanzieren. Es ging einfach nicht. Es ist mir nicht egal, was mit uns ist. Und es tut wirklich weh. Aber ich kann momentan nicht. - Ich kann das nicht jedes Jahr erneut durchmachen, (R). Jedes Jahr nimmst du dir eine Auszeit von mir. Das macht keinen Sinn. Ich kann nicht jedes Mal verstehen und nachempfinden, was bei dir passiert. So funktioniert das nicht. Ich habe dich gebraucht und du benimmst dich, wie ein Arsch. Ich verstehe, ich verstehe wirklich. Ich kenne dich, ja. Und genau deswegen dachte ich, wir haben den Kindergarten hinter uns. - Wenn du mir schreiben würdest, es geht dir scheiße, dann wäre ich doch da! Ich würde sofort kommen, wenn du dich so bei mir melden würdest... - Nein. Die anderen sowieso nicht. Bei dir hatte ich noch die Hoffnung. Aber wir haben ja gesehen, dass dies nicht der Fall ist. Ich dachte einfach.. Das zwischen uns ist irgendwas.. Irgendwas freundschaftlich wertvolles.. Ich habe mich geirrt. - Okay.. holt tief Luft. Ich brauche Zeit. Momentan muss ich mich abkapseln. Jedes Mal, wenn ich bei dir bin, kann ich mich nicht belügen. Und die Realität brauche ich zur Zeit nicht. Ich muss ehrlich zu mir selbst sein, wenn wir etwas unternehmen. Und du sagst deine Meinung, das ist gut. Du bist ehrlich zu mir und am Ende sitze ich da und denke mich FUCK, und da ist wieder die Realtität und es geht nicht.. Was ich sagen will ist, es tut mir Leid. Aber jetzt brauche ich Abstand.
Zwischen nicht begreifen, einfacher fassungslosigkeit, hübsch geschminkt für eine sinnlose Verabredung, zu der ich in einer halben Stunde muss und tausend Gedanken in meinem Kopf sitze ich da. Die Tränen, sie wollen kommen, aber ich unterbinde es. Dann.. wars das. (R), ich kann nicht jedes Mal Rücksicht darauf nehmen. Jedes Mal Verständnis zeigen, ich kann und will nicht, dass sowas nochmal passiert. Wenn es dir Scheiße geht und es mir Scheiße geht und du mich wegschiebst, weil du mich nicht erträgst, ich mich aber auf dich verlasse, wem bringt das was? Dann hat sich das erledigt. Das mit uns. Ich will mich nicht auf dich verlassen, wenn es dich nicht gibt. Und ich will mit dieser Lüge nicht leben.
Ich rauche eine Zigarette.. Er spricht von irgendetwas, das so klingt wie, es täte ihm Leid. Das die Freundschaft mit mir ihm wirklich was bedeutet und das Schlimme ist, ich weiß es. Ich glaube ihm. Aber nach der Zigarette gehe ich ins Bad. Versuche, meine Haare zu glätten und an etwas anderes zu denken. (R) zieht seine Schuhe an und kommt ins Bad. Erst breitet er seine Arme aus, aber ich reagiere nicht und starre in den Spiegel. Also kommt er näher, umarmt mich von hinten und ich sehe im Spiegel, wie er seine Augen schließt. Ich versuche inständig, mich zu beherrschen. Verdammt, würde ich durchdrehen und alles kurz und klein schlagen, müsste ich nicht gleich los.
Ich hab dich wirklich lieb, ja?. Denk daran. - Mhm...
Er lässt von mir ab und ich höre nur noch die Türe ins Schloss fallen. Das wars. Das wars. Das wars.
Ich habe an dem Abend nicht geweint. Kein bisschen. Bis heute nicht. Es ist nicht mal schmerzhaft, es ist wie... leergesaugt.
Der letzte Mensch. Der mir geblieben war. Selbst, wenn er sich irgendwann wieder einkriegt, werde ich nie wieder so weit gehen können, wie ich es die letzten Jahre seit 2008 getan habe. Mir selbst nie wieder erlauben, ihn in meine Welt zu lassen. Das Band ist zerstört. Zerstört.
Dann ging alles schnell.
Ich weiß nicht, was du hören willst. - Das du scheiße bist, vielleicht? Und überhaupt, wenn du so dicht bist, wieso kommst du dann? Wir hätten einen anderen Tag wählen können. - Ich bin aufnahmefähig, wenn du das meinst. - Sicher? Na dann los. Sprich. - Ist halt scheiße gelaufen. - Ach ja?
Etwa 45 minuten ging das so. Währenddessen habe ich mich umgezogen, mich geschminkt und bereits die Schminke nachgezogen. Habe meine Haare durchgekämmt und mein Glätteisen an der Steckdose angeschlossen.
Du weißt, wie ich bin. - Ja, aber darfst du deswegen immer und immer wieder Scheiße bauen? - Ich habe Scheiße gebaut. Aber momentan läuft es einfach nicht. Ich würde gekündigt, ich weiß nicht warum, aber... nuscheln. Dann hatte ich eine Entzündung am Zahn und mit (S) habe ich mich auch gestritten. Ganz ehrlich? Ich wollte mich absichtlich von dir distanzieren. Es ging einfach nicht. Es ist mir nicht egal, was mit uns ist. Und es tut wirklich weh. Aber ich kann momentan nicht. - Ich kann das nicht jedes Jahr erneut durchmachen, (R). Jedes Jahr nimmst du dir eine Auszeit von mir. Das macht keinen Sinn. Ich kann nicht jedes Mal verstehen und nachempfinden, was bei dir passiert. So funktioniert das nicht. Ich habe dich gebraucht und du benimmst dich, wie ein Arsch. Ich verstehe, ich verstehe wirklich. Ich kenne dich, ja. Und genau deswegen dachte ich, wir haben den Kindergarten hinter uns. - Wenn du mir schreiben würdest, es geht dir scheiße, dann wäre ich doch da! Ich würde sofort kommen, wenn du dich so bei mir melden würdest... - Nein. Die anderen sowieso nicht. Bei dir hatte ich noch die Hoffnung. Aber wir haben ja gesehen, dass dies nicht der Fall ist. Ich dachte einfach.. Das zwischen uns ist irgendwas.. Irgendwas freundschaftlich wertvolles.. Ich habe mich geirrt. - Okay.. holt tief Luft. Ich brauche Zeit. Momentan muss ich mich abkapseln. Jedes Mal, wenn ich bei dir bin, kann ich mich nicht belügen. Und die Realität brauche ich zur Zeit nicht. Ich muss ehrlich zu mir selbst sein, wenn wir etwas unternehmen. Und du sagst deine Meinung, das ist gut. Du bist ehrlich zu mir und am Ende sitze ich da und denke mich FUCK, und da ist wieder die Realtität und es geht nicht.. Was ich sagen will ist, es tut mir Leid. Aber jetzt brauche ich Abstand.
Zwischen nicht begreifen, einfacher fassungslosigkeit, hübsch geschminkt für eine sinnlose Verabredung, zu der ich in einer halben Stunde muss und tausend Gedanken in meinem Kopf sitze ich da. Die Tränen, sie wollen kommen, aber ich unterbinde es. Dann.. wars das. (R), ich kann nicht jedes Mal Rücksicht darauf nehmen. Jedes Mal Verständnis zeigen, ich kann und will nicht, dass sowas nochmal passiert. Wenn es dir Scheiße geht und es mir Scheiße geht und du mich wegschiebst, weil du mich nicht erträgst, ich mich aber auf dich verlasse, wem bringt das was? Dann hat sich das erledigt. Das mit uns. Ich will mich nicht auf dich verlassen, wenn es dich nicht gibt. Und ich will mit dieser Lüge nicht leben.
Ich rauche eine Zigarette.. Er spricht von irgendetwas, das so klingt wie, es täte ihm Leid. Das die Freundschaft mit mir ihm wirklich was bedeutet und das Schlimme ist, ich weiß es. Ich glaube ihm. Aber nach der Zigarette gehe ich ins Bad. Versuche, meine Haare zu glätten und an etwas anderes zu denken. (R) zieht seine Schuhe an und kommt ins Bad. Erst breitet er seine Arme aus, aber ich reagiere nicht und starre in den Spiegel. Also kommt er näher, umarmt mich von hinten und ich sehe im Spiegel, wie er seine Augen schließt. Ich versuche inständig, mich zu beherrschen. Verdammt, würde ich durchdrehen und alles kurz und klein schlagen, müsste ich nicht gleich los.
Ich hab dich wirklich lieb, ja?. Denk daran. - Mhm...
Er lässt von mir ab und ich höre nur noch die Türe ins Schloss fallen. Das wars. Das wars. Das wars.
Ich habe an dem Abend nicht geweint. Kein bisschen. Bis heute nicht. Es ist nicht mal schmerzhaft, es ist wie... leergesaugt.
Der letzte Mensch. Der mir geblieben war. Selbst, wenn er sich irgendwann wieder einkriegt, werde ich nie wieder so weit gehen können, wie ich es die letzten Jahre seit 2008 getan habe. Mir selbst nie wieder erlauben, ihn in meine Welt zu lassen. Das Band ist zerstört. Zerstört.
15. September 2016
(R)
Ich weiß, wie du bist. Ich kenn dich besser, als du es dir eingestehen willst.
Und du weißt es. Du weißt auch, dass du ebenfalls mehr weißt, als mir lieb ist.
Ich will nicht mehr verstehen.
Ich habe keine Lust mehr für alles und jeden Verständnis aufzubringen.
Wie oft und wie viele Menschen sollen mir die gleiche Scheiße immer und wieder an tun?
Hast du einfach mal von jetzt auf gleich verdrängt, wie ich bin?
Du hast deinen Arsch wegen Drogen und Alkohol nicht hochbekommen, als es mir so dermaßen beschissen ging. Du hast mitten im Gespräch abgebrochen und nicht mehr geantwortet, weil du eingepennt bist. Na? Kommt dir das eventuell bekannt vor? Kennst du meinen Ex noch? Hm?
Es pisst mich an. Und ich hab nach all den Jahren keine Lust mehr, es so hinzunehmen.
Du hast einen verdammten fucking Monat bei mir gewohnt, weil ich dich nicht auf der Straße lassen wollte. Weil ICH damit nicht klar gekommen wäre.
Und du bist so dermaßen egoistisch in dem Moment, in dem ich dich DIREKT darum bitte, einfach nur da zu sein? Wie abgefuckt ist das?!
NIE, einfach NIE und NIMMER bitte ich jemanden um Hilfe. Weder bei meinen abfucktagen noch, wenn es um meine Wohnung oder sonstiges geht. Und das weißt du. Besser, als jeder andere.
Und dann lässt du mich allein.
Und nach ein paar Wochen kommt ein Gruß über (M), während er bei mir sitzt?!
Und du fragst, ob du es hättest unkommentiert stehen lassen sollen?
Du meinst, so, wie du mir bei dem Vorfall eindeutiges Desintresse bekundet hast?
Du meinst, als du auf mein verzweifeltes "Hört er jemals auf mir zu schreiben?" erst mittags und dann auch noch mit "Guten morgen" antwortest?
Mehr kam nicht. Und ich sehe langsam, dass da nie jemals mehr kam. Es war nie da.
Was auch immer wir hatten oder haben, es war nie da.
Ich war da.
Du nicht.
Und es tut so widerlich weh. DU tust weh. Und ich habe keinen Bock mehr,
mich darauf noch einmal einzulassen.
Letzter "Freund", der mir konstant geblieben ist... adé.
Jetzt bin ich wirklich alleine. Witzig. Dabei wollte ich alles auf die Reihe kriegen.
Und du weißt es. Du weißt auch, dass du ebenfalls mehr weißt, als mir lieb ist.
Ich will nicht mehr verstehen.
Ich habe keine Lust mehr für alles und jeden Verständnis aufzubringen.
Wie oft und wie viele Menschen sollen mir die gleiche Scheiße immer und wieder an tun?
Hast du einfach mal von jetzt auf gleich verdrängt, wie ich bin?
Du hast deinen Arsch wegen Drogen und Alkohol nicht hochbekommen, als es mir so dermaßen beschissen ging. Du hast mitten im Gespräch abgebrochen und nicht mehr geantwortet, weil du eingepennt bist. Na? Kommt dir das eventuell bekannt vor? Kennst du meinen Ex noch? Hm?
Es pisst mich an. Und ich hab nach all den Jahren keine Lust mehr, es so hinzunehmen.
Du hast einen verdammten fucking Monat bei mir gewohnt, weil ich dich nicht auf der Straße lassen wollte. Weil ICH damit nicht klar gekommen wäre.
Und du bist so dermaßen egoistisch in dem Moment, in dem ich dich DIREKT darum bitte, einfach nur da zu sein? Wie abgefuckt ist das?!
NIE, einfach NIE und NIMMER bitte ich jemanden um Hilfe. Weder bei meinen abfucktagen noch, wenn es um meine Wohnung oder sonstiges geht. Und das weißt du. Besser, als jeder andere.
Und dann lässt du mich allein.
Und nach ein paar Wochen kommt ein Gruß über (M), während er bei mir sitzt?!
Und du fragst, ob du es hättest unkommentiert stehen lassen sollen?
Du meinst, so, wie du mir bei dem Vorfall eindeutiges Desintresse bekundet hast?
Du meinst, als du auf mein verzweifeltes "Hört er jemals auf mir zu schreiben?" erst mittags und dann auch noch mit "Guten morgen" antwortest?
Mehr kam nicht. Und ich sehe langsam, dass da nie jemals mehr kam. Es war nie da.
Was auch immer wir hatten oder haben, es war nie da.
Ich war da.
Du nicht.
Und es tut so widerlich weh. DU tust weh. Und ich habe keinen Bock mehr,
mich darauf noch einmal einzulassen.
Letzter "Freund", der mir konstant geblieben ist... adé.
Jetzt bin ich wirklich alleine. Witzig. Dabei wollte ich alles auf die Reihe kriegen.
12. Juni 2016
Fettes Autsch!
Morgen muss ich wieder arbeiten. Nach zwei Wochen Urlaub direkt 9 Tage am Stück. Dann einen Tag frei und wieder 9 Tage am Stück. Bis vor wenigen Tagen hat mich das noch gestört - Müdigkeit wird sich breit machen und kaum Zeit für irgendetwas anderes.
Seit der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sich das geändert. (A) und (R) sind sich im Club begegnet. Keine coole Aktion. Die Erklärung gegenüber den Türstehern hat eventuell etwas bewirkt, jedoch blieb das Ergebnis.
Ärger - Wut - Trauer - Hass - kein Verständnis.
Es war erniedrigend, da zu stehen, zugeben zu müssen, damals mit diesem Menschen eine Beziehung gehabt zu haben. Es war, als wurde ich vor den Augen aller psychisch erneut vergewaltigt worden.
Du warst auch mit (A) zusammen? Hahaha, eine Freundin.. Hahaha... auch... Hahah - Fresse man. Dich hat keiner gefragt, Fresse. Eeehh..
Als (M) sich ebenfalls aufregte, weil raus kam, dass eine gute Freundin von ihm mit (A) nun zusamme ist, sich über (A) auskotzt, sich scheiße behandelt fühlt und gar keine offene Beziehung will, so wie (A) es aber angibt... Wäre ich am liebsten weggerannt. Einfach weg. Es tut mir Leid für sie, es tut mir Leid für (M), denn auch wenn er (A) vorher schon kacke fand, ist nunmal wieder durch meine bloße Anwesenheit alles aus dem Ruder gelaufen. Es nervt, dass (R) sich nicht beherrschen konnte oder auch doch, aber keiner hat es gesehen. Oder doch? Keine Ahnung. Es nervt, dass (A) wieder so austickt, so einen Elefanten macht daraus, die Vergangenheit auf alles und jeden so extrem projeziert, obwohl doch wirklich keiner Stress wollte. Gib (A) eine Möglichkeit, dich erneut in die Hölle zu schicken und er tut es.
Die Bahnfahrt danach war ätzend, (R) war kurz den Tränen nah. Erst stieg er am anderen Ende ein, kam dann zu uns und konnte zu heraus pressen, dass es doch nicht wahr sein kann, dass wir beide so etwas bei (A) nach all den Jahren immer noch zulassen. Irgendwann war ich weg. Gedanklich, körperlich, ich war nicht mehr da. Ich weiß nur noch, dass ich beinahe anfing zu heulen, lauthals geschrien habe, (R) soll bitte den Mund halten und irgendwann merke ich, wie ich mit meinen Fingern gegen die Scheibe stupse, im Rhythmus und dazu irgendetwas summe.
Um 4 war ich daheim, um halb 6 habe ich versucht zu schlafen, um 10 ging es einfach nicht mehr.
Mittags hab ich wieder gepennt. Jetzt renne ich rum, wie in Trance und meine Befürchtung, (A) würde nun wieder anfangen, mich überall anzuschreiben, dumm anzumachen, mich zu provozieren und wieder Kontakt suchen hat sich vor einer Stunde bestätigt. Ich kenne ihn. Diese Seite von ihm - nur allzu gut. Ich will nicht, dass es wieder los geht. Seit 2008 gibt es kein Jahr, wirklich kein einziges verdammtes Jahr, in dem ich nichts von ihm höre, sehe, lese. Kein einziges Jahr, in dem er mich mal komplett alle 365 Tage in Ruhe lassen kann.
Was ist das nur für ein schlechter Film. Was passiert hier nur, wieso zum Teufel verläuft mein Leben auf diese Art, ich kann es nicht verstehen. Es ist nicht mal mehr dieses Loch, in das ich sonst immer gefallen bin. Es ist mittlerweile einfach nur Folter. Eingesperrt im Leben. Und die Stiche und Schmerzen kommen nur aus einer Richtung.
Arbeiten, morgen arbeiten. Nicht mehr denken, keine Zeit mehr für nichts, das wird erst mal helfen.
Erst mal.
Seit der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sich das geändert. (A) und (R) sind sich im Club begegnet. Keine coole Aktion. Die Erklärung gegenüber den Türstehern hat eventuell etwas bewirkt, jedoch blieb das Ergebnis.
Ärger - Wut - Trauer - Hass - kein Verständnis.
Es war erniedrigend, da zu stehen, zugeben zu müssen, damals mit diesem Menschen eine Beziehung gehabt zu haben. Es war, als wurde ich vor den Augen aller psychisch erneut vergewaltigt worden.
Du warst auch mit (A) zusammen? Hahaha, eine Freundin.. Hahaha... auch... Hahah - Fresse man. Dich hat keiner gefragt, Fresse. Eeehh..
Als (M) sich ebenfalls aufregte, weil raus kam, dass eine gute Freundin von ihm mit (A) nun zusamme ist, sich über (A) auskotzt, sich scheiße behandelt fühlt und gar keine offene Beziehung will, so wie (A) es aber angibt... Wäre ich am liebsten weggerannt. Einfach weg. Es tut mir Leid für sie, es tut mir Leid für (M), denn auch wenn er (A) vorher schon kacke fand, ist nunmal wieder durch meine bloße Anwesenheit alles aus dem Ruder gelaufen. Es nervt, dass (R) sich nicht beherrschen konnte oder auch doch, aber keiner hat es gesehen. Oder doch? Keine Ahnung. Es nervt, dass (A) wieder so austickt, so einen Elefanten macht daraus, die Vergangenheit auf alles und jeden so extrem projeziert, obwohl doch wirklich keiner Stress wollte. Gib (A) eine Möglichkeit, dich erneut in die Hölle zu schicken und er tut es.
Die Bahnfahrt danach war ätzend, (R) war kurz den Tränen nah. Erst stieg er am anderen Ende ein, kam dann zu uns und konnte zu heraus pressen, dass es doch nicht wahr sein kann, dass wir beide so etwas bei (A) nach all den Jahren immer noch zulassen. Irgendwann war ich weg. Gedanklich, körperlich, ich war nicht mehr da. Ich weiß nur noch, dass ich beinahe anfing zu heulen, lauthals geschrien habe, (R) soll bitte den Mund halten und irgendwann merke ich, wie ich mit meinen Fingern gegen die Scheibe stupse, im Rhythmus und dazu irgendetwas summe.
Um 4 war ich daheim, um halb 6 habe ich versucht zu schlafen, um 10 ging es einfach nicht mehr.
Mittags hab ich wieder gepennt. Jetzt renne ich rum, wie in Trance und meine Befürchtung, (A) würde nun wieder anfangen, mich überall anzuschreiben, dumm anzumachen, mich zu provozieren und wieder Kontakt suchen hat sich vor einer Stunde bestätigt. Ich kenne ihn. Diese Seite von ihm - nur allzu gut. Ich will nicht, dass es wieder los geht. Seit 2008 gibt es kein Jahr, wirklich kein einziges verdammtes Jahr, in dem ich nichts von ihm höre, sehe, lese. Kein einziges Jahr, in dem er mich mal komplett alle 365 Tage in Ruhe lassen kann.
Was ist das nur für ein schlechter Film. Was passiert hier nur, wieso zum Teufel verläuft mein Leben auf diese Art, ich kann es nicht verstehen. Es ist nicht mal mehr dieses Loch, in das ich sonst immer gefallen bin. Es ist mittlerweile einfach nur Folter. Eingesperrt im Leben. Und die Stiche und Schmerzen kommen nur aus einer Richtung.
Arbeiten, morgen arbeiten. Nicht mehr denken, keine Zeit mehr für nichts, das wird erst mal helfen.
Erst mal.
9. Juni 2016
!
Stopp Stopp Stopp Stopp Stopp
Nein Nein Nein Nein Nein
Weg damit Weg damit Weg damit
Raus Raus Raus Raus Raus
Wieso ist das alles wieder so anstrengend, so präsent?
Weg Weg Weg Weg Weg
....mit dir.
Nein Nein Nein Nein Nein
Weg damit Weg damit Weg damit
Raus Raus Raus Raus Raus
Wieso ist das alles wieder so anstrengend, so präsent?
Weg Weg Weg Weg Weg
....mit dir.
10. April 2016
Ein derber Schlag in die Fresse und Pillen im Bad ohne Licht lassen nicht vergessen, was wahr..
Das, was hier passiert, ist reines Kopfgeficke. Es schmerzt und ist brutal und wäre es umso mehr, hätte ich nicht selbst Angst vor mir. Bitte nicht lesen, wenn es gerade nicht gut um euch steht... Es tut mir Leid für meine Gedanken und Worte, so unendlich Leid...
28. April 2015
Krebse
Krebse sind interessante Tierchen.
Ich würde auch gern seitwärts laufen können und so cool aussehen, wie die.
Und solche Scheren zu haben wäre manchmal auch praktisch.
Und so einen Panzer um mich herum wär auch nicht schlecht.
Ja, Krebse sind interessante Tierchen.
Ich will keinen Krebs.
Ich würde auch gern seitwärts laufen können und so cool aussehen, wie die.
Und solche Scheren zu haben wäre manchmal auch praktisch.
Und so einen Panzer um mich herum wär auch nicht schlecht.
Ja, Krebse sind interessante Tierchen.
Ich will keinen Krebs.
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