Ich habe mir gerade ein ziemlich bescheuertes Lied angehört.
Und im Grunde ist es sicherlich witzig, aber in mir hat es Erinnerungen und Gefühle geweckt,
die ich gar nicht witzig finde.
Vielleicht bin ich so weit, diese Geschehenisse in Worte umzuwandeln.
Ich habe Angst vor dieser bestimmten Nähe.
Die, die zwangsläufig irgendwann entsteht, wenn man in einer Beziehung lebt.
(A) hat mir immer unterstellt und tut es noch, dass ich so alleine doch gar nicht sein kann.
Also, dass es nicht möglich ist, dass ich mich in dem Sinne.. nicht betätige.
Immer, wenn wir getrennt waren und dann wieder zusammen kamen, konnte ich guten Gewissens sagen, dass ich niemand anderen in der Zwischenzeit hatte.
Er glaubte mir nicht.
Denn er hatte immer mindestens 3 in der Zwischenzeit.. egal.
Ich habe mir oft überlegt, wieso das so ist.
Ich brauche es nicht, ich will es gar nicht.
Ich vermisse auch nichts und es reicht mir durchaus, dass er mein Zweiter war.
Ja, ernsthaft!
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, irgendwann jemand neues in mein Leben zu lassen,
bekomme ich Angst.
Bei (A) und mir war es letztendlich so..
Ich habe viel mitgemacht, unter anderem Dinge, die ich mir geschworen habe, niemals zu tun.
Ich habe mich oft genug beschissen gefühlt, ausgenutzt, dreckig.
Ich habe oft genug währenddessen überlegt, wieso ich das tue.
Ich wollte gut zu ihm sein. Und schlecht zu mir.
Sehr, sehr oft habe ich ihn letztendlich dazu benutzt, mir weh zu tun.
Und er machte mit.
Für mich war es eine Art Selbstzerstörung.
Man kann sich vorstellen, wie es mir danach meistens ging.
Und wie oft ich im Bad im nachhinein geheult hab.
Es war ja auch nicht so, als hätte ich nie etwas gesagt.
Es war so, dass ich überhört wurde.
Und es dann mit mir habe machen lassen.
Auch wenn nicht jedes einzelne Mal, gab es doch oft genug solche Momente.
Und irgendwann lernt man eben..
Das man es eventuell gar nicht anders verdient hat.
Oder es so sein muss, es normal ist, was da passiert.
Und ab da habe ich - vielleicht nur, um mir selbst einreden zu können, ich hätte die Kontrolle darüber, wann mir weh getan wird - ihn genau für diese Selbstzerstörung benutzt.
Ich weiß, dass es heutzutage normal ist, dass man Affären hat.
Oder zumindest mehr als 2 Sexualpartner in meinem Alter.
Aber ich will nicht, wieso ist das so schwer nachzuvollziehen?
Bevor das alles losging, habe ich mir diese Dinge besonders vorgestellt.
Es hatte Sinn und Gefühl.
Und dann bin ich aus einer Selbstzerstörungsmethode in die andere gerutscht und habe mir ihn angesucht, um es so wenig sichtbar wie möglich anzustellen.
Ich habe Angst, es so hinzustellen, dass er daran Schuld trägt.
Letztendlich habe ich es mir ausgesucht.
Aber ich weiß auch, dass ich oft überredet wurde.
Und das hätte nicht sein dürfen.
Wenn ich mir also vorstelle, jemals wieder eine Beziehung zu führen..
Habe ich Angst vor Fragen.
Habe ich Angst vor "Ausrutschern".
Habe ich Angst vor der "Schnelligkeit" oder "Tiefe".
Habe ich Angst vor Positionen und Gedanken.
Habe ich Angst vor Schmerzen und meinem Ich, welches es wieder zulassen und die Schmerzen ertragen würde.
Habe ich Angst vor Worten, vor dem nichtgutgenugsein und dem Gefühl,
nicht die Richtige zu sein, nicht zu passen.
Und ich habe Angst davor, wieder in alte Muster zu verfallen.
Ich opferte mich für so sinnlose, beschämende Dinge auf, nur um auszureichen.
Das will ich nie wieder tun.
Mein Leben lief immer bergab, egal, an welchem Punkt ich in dem Moment stand.
Und das wirklich jedes verdammte Mal, sobald ich wieder mit ihm zusammen kam.
Ich frage mich, ob das immer so sein wird..
Mal sehen, ob und wie lange ich es hier so stehen lassen kann.
I feel numb inside , like I can't connect with any emotions at all , like I'm totally disconnected from myself..
Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!
❤
28. Juli 2015
26. Juli 2015
Brechreiz
Gestern.
Ich ging zum Stadtteilfest,
weil (J) dort am Verkaufsstand war und ich Samstagabend nichts besseres zutun hatte..
In drei Minuten bin ich wieder zu Hause, wenn es nichts werden sollte.
Das sollte sich als sehr hilfreich erweisen..
Zuerst also eine Überweisung machen und dann nochmal zurück und auf zum Stand.
Nach dem gefühlten 10ten Angebot, mir etwas zu trinken einzuschenken, willigte ich ein.
Ein Wein sollte es sein, immerhin ist es ein Weinverkaufsstand. Aufs Haus. Na gut.
Der erste Schluck - mein Magen zieht sich zusammen.
Der zweite Schluck - meine Beine sacken beinahe ineinander zusammen.
Ich geh mal eben telefonieren, ich setz mich da drüben hin! - Okay!
Aus seinem Blickfeld, aus dem Blickfeld aller anderer sitze ich da. Tippe irgendetwas in mein Handy.
Mir gehts nicht gut, aber ich kann doch den Wein nicht einfach so stehen lassen?
Etwas ausruhen, dann gehts wieder. Ganz sicher.
Soo, da bin ich wieder.
Nach etwa 2 Schlücken musste ich wieder verschwinden, ich setzte mich wieder an die gleiche Stelle.
Verdammt, was ist das denn jetzt.. Reiß dich zusammen.. wieso auch immer..
Ich kam dann wieder zurück. Sagte ihm, dass ich den Wein mitnehme und mich wieder dahin zurück setze, da ich müde bin und er momentan eh viel zutun hat.
Gesagt getan - ich sitze und beobachte die Menschen um mich herum.
Achte peinlich genau darauf, dass alle.. wirklich alle in allen Richtungen in ein und dem selben Moment weg sehen. Und dann.. kippe ich die erste Hälfte des Weines weg.
Eine halbe Stunde später - ich sah sicherlich verdächtig und paranoid zugleich aus - konnte ich den Rest auskippen. Hinter mir saßen bereits drei Männer von dem besagten Weinstand.
Ich tat so, als würde ich den letzten Schluck trinken,während ich mich langsam in ihre RIchtung drehte. Und dann ging ich zum Stand zurück.
Lass uns noch eine rauchen und dann hau ich ab. Ich bin echt müde.
-Warte, ich komm mal rum.
Okay.
-Und wie läufts in der Kita?
Die Kita ist Geschichte. Ich fange nun offiziell in xXx an.
-Also doch? Jeden Tag Auto fahren..?
Jop.
-Und (A) hat sich wohl auch wieder gemeldet?
Ja. Er wollte meine Wohnung als Nachmieter haben. Dreist, hm?
-Ja.. Was genau hat er denn gemeint?
Ähm..
Plötzlich spricht ihn einer aus der Runde an und er unterhält sich etwas mit ihm.
Es waren sicher nur 2 Minuten.
Aber es kam mir vor, wie eine Ewigkeit. Ich bekam einen Schwindelanfall.
Widerlicher Geschmack machte sich breit, die saure Spucke machte sich bemerkbar.
Du.. Du, ich geh jetzt. Wir sehen uns, ja? Schlaf gut.
Ich laufe an den Menschen vorbei, an den Lichtern, an den Autos.
Niemand darf sehen, dass ich mich gleich übergeben muss. Niemand.
Die Spucke füllt meinen Mund. Ich habe das Gefühl, meine Backen sehen aus wie die eines Hamsters. Ich laufe und laufe.
Nicht kotzen. Ausspucken? Nein. Oder hier? Nein, zu riskant.
Gleich zu Hause. Gleich. Nicht kotzen.
Türe auf. Licht an. Treppe hoch. Tür auf. Ins Bad. All die Spucke ins Klo. Hinsetzen.
Was zum Teufel?
Es ähnelte sehr einer Panikattacke, nur das bei mir das Sprechen noch funktionierte, ich eigentlich keine Angst hatte und ich weder hyperventiliert noch gezittert habe.
Als ich mich umgezogen habe, habe ich mich selbst ausgelacht. Wem wollte ich aus welchem Grund eigentlich verdammt nochmal was beweisen?
Wieso muss ich mir in solch unnötigen Situationen solch einen Druck machen, unnötig standhaft zu bleiben? Es ging ja um Nichts, es war nicht einmal von kleinster Wichtigkeit, sich dort aufzuhalten.
Als würde ich solche Momente nutzen, um mir zu schaden, Ekel zu empfinden und sinnlos körperlich zu leiden.
Als ich mich ins Bett gelegt hab, ging es mir besser. Und als ich danach noch ein paar Gurken gegessen habe und Fern gesehen habe, wurde ich langsam wirklich müde und schlief ein.
Hauptsache eigene Grenzen nicht beachten.. An solchen Tagen oder Abenden verstehe ich die Welt nicht mehr. Ich muss mich doch nicht so anstellen.
Jedenfalls bleibe ich lieber beim Bier.
Wein ist wohl echt nicht meine Welt.
Ich ging zum Stadtteilfest,
weil (J) dort am Verkaufsstand war und ich Samstagabend nichts besseres zutun hatte..
In drei Minuten bin ich wieder zu Hause, wenn es nichts werden sollte.
Das sollte sich als sehr hilfreich erweisen..
Zuerst also eine Überweisung machen und dann nochmal zurück und auf zum Stand.
Nach dem gefühlten 10ten Angebot, mir etwas zu trinken einzuschenken, willigte ich ein.
Ein Wein sollte es sein, immerhin ist es ein Weinverkaufsstand. Aufs Haus. Na gut.
Der erste Schluck - mein Magen zieht sich zusammen.
Der zweite Schluck - meine Beine sacken beinahe ineinander zusammen.
Ich geh mal eben telefonieren, ich setz mich da drüben hin! - Okay!
Aus seinem Blickfeld, aus dem Blickfeld aller anderer sitze ich da. Tippe irgendetwas in mein Handy.
Mir gehts nicht gut, aber ich kann doch den Wein nicht einfach so stehen lassen?
Etwas ausruhen, dann gehts wieder. Ganz sicher.
Soo, da bin ich wieder.
Nach etwa 2 Schlücken musste ich wieder verschwinden, ich setzte mich wieder an die gleiche Stelle.
Verdammt, was ist das denn jetzt.. Reiß dich zusammen.. wieso auch immer..
Ich kam dann wieder zurück. Sagte ihm, dass ich den Wein mitnehme und mich wieder dahin zurück setze, da ich müde bin und er momentan eh viel zutun hat.
Gesagt getan - ich sitze und beobachte die Menschen um mich herum.
Achte peinlich genau darauf, dass alle.. wirklich alle in allen Richtungen in ein und dem selben Moment weg sehen. Und dann.. kippe ich die erste Hälfte des Weines weg.
Eine halbe Stunde später - ich sah sicherlich verdächtig und paranoid zugleich aus - konnte ich den Rest auskippen. Hinter mir saßen bereits drei Männer von dem besagten Weinstand.
Ich tat so, als würde ich den letzten Schluck trinken,während ich mich langsam in ihre RIchtung drehte. Und dann ging ich zum Stand zurück.
Lass uns noch eine rauchen und dann hau ich ab. Ich bin echt müde.
-Warte, ich komm mal rum.
Okay.
-Und wie läufts in der Kita?
Die Kita ist Geschichte. Ich fange nun offiziell in xXx an.
-Also doch? Jeden Tag Auto fahren..?
Jop.
-Und (A) hat sich wohl auch wieder gemeldet?
Ja. Er wollte meine Wohnung als Nachmieter haben. Dreist, hm?
-Ja.. Was genau hat er denn gemeint?
Ähm..
Plötzlich spricht ihn einer aus der Runde an und er unterhält sich etwas mit ihm.
Es waren sicher nur 2 Minuten.
Aber es kam mir vor, wie eine Ewigkeit. Ich bekam einen Schwindelanfall.
Widerlicher Geschmack machte sich breit, die saure Spucke machte sich bemerkbar.
Du.. Du, ich geh jetzt. Wir sehen uns, ja? Schlaf gut.
Ich laufe an den Menschen vorbei, an den Lichtern, an den Autos.
Niemand darf sehen, dass ich mich gleich übergeben muss. Niemand.
Die Spucke füllt meinen Mund. Ich habe das Gefühl, meine Backen sehen aus wie die eines Hamsters. Ich laufe und laufe.
Nicht kotzen. Ausspucken? Nein. Oder hier? Nein, zu riskant.
Gleich zu Hause. Gleich. Nicht kotzen.
Türe auf. Licht an. Treppe hoch. Tür auf. Ins Bad. All die Spucke ins Klo. Hinsetzen.
Was zum Teufel?
Es ähnelte sehr einer Panikattacke, nur das bei mir das Sprechen noch funktionierte, ich eigentlich keine Angst hatte und ich weder hyperventiliert noch gezittert habe.
Als ich mich umgezogen habe, habe ich mich selbst ausgelacht. Wem wollte ich aus welchem Grund eigentlich verdammt nochmal was beweisen?
Wieso muss ich mir in solch unnötigen Situationen solch einen Druck machen, unnötig standhaft zu bleiben? Es ging ja um Nichts, es war nicht einmal von kleinster Wichtigkeit, sich dort aufzuhalten.
Als würde ich solche Momente nutzen, um mir zu schaden, Ekel zu empfinden und sinnlos körperlich zu leiden.
Als ich mich ins Bett gelegt hab, ging es mir besser. Und als ich danach noch ein paar Gurken gegessen habe und Fern gesehen habe, wurde ich langsam wirklich müde und schlief ein.
Hauptsache eigene Grenzen nicht beachten.. An solchen Tagen oder Abenden verstehe ich die Welt nicht mehr. Ich muss mich doch nicht so anstellen.
Jedenfalls bleibe ich lieber beim Bier.
Wein ist wohl echt nicht meine Welt.
21. Juli 2015
Selbst Schuld, ihr wundert euch. Aber es wird sich nichts ändern!
"Ich habe letztens mit xxx gesprochen. Sie meinte zu mir, dass du wirklich gut in deinem Job geworden bist. Und sie findet es mittlerweile schade, dass du gehst.. Aber ich habe zu ihr gesagt, dass sie sich keine Sorgen machen muss. Das du eine gute Stelle gefunden hast und es dir gut geht damit.. Ich hoffe, das war okay?"
Liebes, du hast mir damit sogar einen Gefallen getan.
Niemals werden die mir ins Gesicht sagen, dass sie es bereuen, dass ich gehe.
Und niemals werden sie sich eingestehen, dass sie es verkackt haben.
Selbst Schuld.
Fragt euch doch endlich mal, wieso die Leute gehen.
Wieso sie etwas Besseres suchen und auch finden..
Ihr tut mir so Leid.
Nur, weil ich jetzt nicht mehr rumlaufe, wie ein kleines Mäuschen.
Welches Angst hat, bei jeder Bewegung, jedem Wort schief angeschaut zu werden.
Nur, weil ich meine Selbstsicherheit, mein Selbstbewusst sein langsam wieder auf ein gesundes Level gebracht habe und euch nicht mal mehr mit dem Arsch ansehe, merkt ihr plötzlich, dass ich sehr wohl gut bin in dem, was ich tue. Und das es mich einen Scheiß interessiert, wie ihr versucht, euch das Maul hinter meinem Rücken über mich zu zerreissen.
Ihr seid erbärmlich.
Aber danke dafür, dass es wenigstens gesehen wurde. Auch wenn viel zu spät.
Noch zwei einhalb Wochen und ich bin raus.
rausrausrausrausrausrausrausrausraus...
Scheiße, wenn man merkt, dass man es sich selbst schwieriger gemacht hat, was?
Geschieht euch recht.
Ich freue mich so sehr auf den September.
Wenn bei denen wieder das Chaos ausbricht.
Und sie sich wünschen werden, selbst gegangen zu sein.
Aber trotzdem weitere Jahre für Jahre dort bleiben.
Lästern, sich schlecht fühlen, unzufrieden sind, Menschen vergraulen, die Launen rauslassen.
Ja, ich freue mich auf den September, denn dann habe ich mit all diesen negativen Dingen nichts mehr zutun. Oh verdammt, wie mir dieser Optimismus und die gute Laune gefehlt haben.
Wer hätte gedacht, dass eine Kündigung solche schönen Gefühle auslösen kann? :)
Liebes, du hast mir damit sogar einen Gefallen getan.
Niemals werden die mir ins Gesicht sagen, dass sie es bereuen, dass ich gehe.
Und niemals werden sie sich eingestehen, dass sie es verkackt haben.
Selbst Schuld.
Fragt euch doch endlich mal, wieso die Leute gehen.
Wieso sie etwas Besseres suchen und auch finden..
Ihr tut mir so Leid.
Nur, weil ich jetzt nicht mehr rumlaufe, wie ein kleines Mäuschen.
Welches Angst hat, bei jeder Bewegung, jedem Wort schief angeschaut zu werden.
Nur, weil ich meine Selbstsicherheit, mein Selbstbewusst sein langsam wieder auf ein gesundes Level gebracht habe und euch nicht mal mehr mit dem Arsch ansehe, merkt ihr plötzlich, dass ich sehr wohl gut bin in dem, was ich tue. Und das es mich einen Scheiß interessiert, wie ihr versucht, euch das Maul hinter meinem Rücken über mich zu zerreissen.
Ihr seid erbärmlich.
Aber danke dafür, dass es wenigstens gesehen wurde. Auch wenn viel zu spät.
Noch zwei einhalb Wochen und ich bin raus.
rausrausrausrausrausrausrausrausraus...
Scheiße, wenn man merkt, dass man es sich selbst schwieriger gemacht hat, was?
Geschieht euch recht.
Ich freue mich so sehr auf den September.
Wenn bei denen wieder das Chaos ausbricht.
Und sie sich wünschen werden, selbst gegangen zu sein.
Aber trotzdem weitere Jahre für Jahre dort bleiben.
Lästern, sich schlecht fühlen, unzufrieden sind, Menschen vergraulen, die Launen rauslassen.
Ja, ich freue mich auf den September, denn dann habe ich mit all diesen negativen Dingen nichts mehr zutun. Oh verdammt, wie mir dieser Optimismus und die gute Laune gefehlt haben.
Wer hätte gedacht, dass eine Kündigung solche schönen Gefühle auslösen kann? :)
20. Juli 2015
Terror
Er kann es einfach nicht lassen.
Und ich musste endlich handeln.
Es reicht für die Polizei nicht aus, aber es reichte aus, um seinen Vater zu kontaktieren.
Es hat mich so wütend gemacht, dass er geschrieben hat.
Es hat mich vor allem wütend gemacht, was er geschrieben hat.
Es ist einfach nur noch krank. Wirklich, das ist einfach nicht mehr normal.
Sein Vater hat zumindest Verständnis gezeigt. "Er hat immer noch so seine Probleme, das weißt du ja" - Ha, klar doch. Aber damit habe ich nichts mehr zutun!
Wie dreist kann ein Mensch eigentlich noch sein..
Er hat mein Leben die letzten Jahre zunichte gemacht, er hat mir das komplette Vertraun an die Menschheit genommen und daran, dass es noch gesunden Menschenverstand gibt.
Er hat mich verkorkst, wahrscheinlich für mein ganzes Leben.
Und dann..
UND DANN..
Hat er doch irgendwo gehört, ich würde ausziehn und er bräuchte dringend eine Wohnung in xXx und ob ich denn einen Nachmieter suche..
Sein Ernst?! Will der mich verarschen? :D
Darauf kamen Beleidgungen. Üble Sorte.
Ich habe seinem Vater alles gesteckt, was ging. Und ich habe es gut verpackt, denke ich.
Er wird mit ihm reden. Ich hoffe, es funktioniert.
Ich warte jetzt ab..Wenn die Tage noch irgendeine Nachricht kommen sollte, dann mach ich eben wieder auf Kindergarten und blockiere ihn. Meine Nerven sind mir wichtig und mein Leben läuft gut.
Er hat darin nichts mehr zu suchen!
Seine Antwort darauf, dass ich will, dass er endlich aus meinem Leben verschwindet, endlich nicht mehr schreibt, meine Nummer löscht.. Das ich nicht mehr weiter weiß und mich an seinen Vater gewendet habe.. Naja. Seine Antwort war..
"LoL, dann ruf doch gleich die Bullen :D"
Er nimmt es nicht ernst. Terrorisiert mich alle paar Monate auf Neue mit irgendeinem Bullshit. Der nimmt gar nicht wahr, was er eigentlich tut. Wie abartig das mittlerweile ist.
"Du warst meine 27.ste.."
Am liebsten würde ich mich waschen, ohne Ende nur waschen, alles abschrubben, alles loswerden,
jede Berührung rückgängig machen und..
Danke.
Danke für alles.
Wenn er im September wirklich hier runter zieht, dann bin ich in meiner Arbeit zum Glück so sehr eingespannt, dass ich ihm kaum begegnen kann. Aber wenn es doch auf kurz oder lang geschehen wird, hoffe ich sehr für ihn, dass er mir keinen Millimeter zu Nahe kommt.
Und ich musste endlich handeln.
Es reicht für die Polizei nicht aus, aber es reichte aus, um seinen Vater zu kontaktieren.
Es hat mich so wütend gemacht, dass er geschrieben hat.
Es hat mich vor allem wütend gemacht, was er geschrieben hat.
Es ist einfach nur noch krank. Wirklich, das ist einfach nicht mehr normal.
Sein Vater hat zumindest Verständnis gezeigt. "Er hat immer noch so seine Probleme, das weißt du ja" - Ha, klar doch. Aber damit habe ich nichts mehr zutun!
Wie dreist kann ein Mensch eigentlich noch sein..
Er hat mein Leben die letzten Jahre zunichte gemacht, er hat mir das komplette Vertraun an die Menschheit genommen und daran, dass es noch gesunden Menschenverstand gibt.
Er hat mich verkorkst, wahrscheinlich für mein ganzes Leben.
Und dann..
UND DANN..
Hat er doch irgendwo gehört, ich würde ausziehn und er bräuchte dringend eine Wohnung in xXx und ob ich denn einen Nachmieter suche..
Sein Ernst?! Will der mich verarschen? :D
Darauf kamen Beleidgungen. Üble Sorte.
Ich habe seinem Vater alles gesteckt, was ging. Und ich habe es gut verpackt, denke ich.
Er wird mit ihm reden. Ich hoffe, es funktioniert.
Ich warte jetzt ab..Wenn die Tage noch irgendeine Nachricht kommen sollte, dann mach ich eben wieder auf Kindergarten und blockiere ihn. Meine Nerven sind mir wichtig und mein Leben läuft gut.
Er hat darin nichts mehr zu suchen!
Seine Antwort darauf, dass ich will, dass er endlich aus meinem Leben verschwindet, endlich nicht mehr schreibt, meine Nummer löscht.. Das ich nicht mehr weiter weiß und mich an seinen Vater gewendet habe.. Naja. Seine Antwort war..
"LoL, dann ruf doch gleich die Bullen :D"
Er nimmt es nicht ernst. Terrorisiert mich alle paar Monate auf Neue mit irgendeinem Bullshit. Der nimmt gar nicht wahr, was er eigentlich tut. Wie abartig das mittlerweile ist.
"Du warst meine 27.ste.."
Am liebsten würde ich mich waschen, ohne Ende nur waschen, alles abschrubben, alles loswerden,
jede Berührung rückgängig machen und..
Danke.
Danke für alles.
Wenn er im September wirklich hier runter zieht, dann bin ich in meiner Arbeit zum Glück so sehr eingespannt, dass ich ihm kaum begegnen kann. Aber wenn es doch auf kurz oder lang geschehen wird, hoffe ich sehr für ihn, dass er mir keinen Millimeter zu Nahe kommt.
19. Juli 2015
Schmerzende Gedanken
Um diese Zeilen zu tippen, muss ich mich sehr konzentrieren.
Zum einen, weil ich etwas angetrunken bin.
Zum anderen, weil ich auf dem Balkon sitze und mein Kater diesen Blick nach oben richtet,
auf das verführische Geländer, wo er gerne drauf springt, um mich zu ärgern und mir immer wieder einen halben Herzinfarkt zu verpassen.
Aber es gibt noch einen Grund.
Und dieser ist entscheidend, weswegen ich einen Post verfassen muss.
(R) hat mich gefragt, ob ich mit ihm und (St) grillen möchte.
Es hat mich anfangs sehr überrascht, da er mich nicht erneut mit diesem Menschen in Zusammenhang bringen wollte. Aber er war mir damals schon sympathisch, also warum nicht.
Nach diesem Abend ist mir erneut bewusst geworden, was genau (R)s Sorge war.
Und weswegen es für mich damals ebenfalls nicht schlimm war, dass wir uns nicht mehr sehen.
Seine Art, sein Aussehen, teils seine Aussagen und einfach, wie er ist..
Er ist die Art Mensch, die mich an (A) erinnert.
An ihn als den Menschen, den ich mir selbst vorgemacht hatte, um ihn weiter lieben zu dürfen.
Ich darf in diese Richtung absolut nichts unternehmen. Und ich bin froh, dass wir unsere Nummern nicht kennen. Ich habe mich mit dem Satz "Bis in zwei Jahren :)" von ihm verabschiedet und ich hoffe insgeheim, dass es auch dabei bleibt.
Die Gedanken und Gefühle, die mir den ganzen Abend gekommen sind, kann ich eigentlich nicht verstehen. Ich weiß, dass ich von diesem Schema weg muss. Das mir das früher oder später wieder nicht gut tun wird. Weh tun wird. Ich darf nicht in alte Muster fallen.
Das weiß ich alles und deswegen findet gerade ein Gedankenkrieg in mir statt.
Aber da ich hier einfach alles loswerden kann und will und diesen Ort brauche..
Deine einfache Art fasziniert mich. Wie du von kindlich, sinnlos bescheuert zu vollkommen erst und kontrolliert wechseln kannst. Die Gespräche vor Jahren, beim ersten Treffen waren erschreckend, weil wir uns ähnlich waren und es so war, als würden wir uns ewig kennen. Wahrscheinlich weißt du nichts mehr davon - Kiffergedächtnis. Wie du dich über Musik freust, wie du lachst und wie du dich gibst, es ist angenehm. Das soll kein Liebesgeständnis sein, auf gar keinen Fall. Ich kann so sehr so schnell nicht lieben lernen und ich will auch gar nicht, dass wir uns näher kommen, als ich dir in Gedanken schon bin. Und mir ist bewusst, dass ich dich wegwerfen wollen würde, wenn ich mehr von dir bekäme und letztendlich will ich dir nur aus dem Weg gehen. Und all das wirkt auf einmal so dramatisch, dabei ist es einfach nur reiner Selbstschutz. Ich bin ein sensibler Mensch - auf meine Art und Weise und ich kann mich durch kaum etwas anderes besser ausdrücken, als durch Worte.
Ich kann es (R) einfach nicht antun, seine "Angst", seine "Befürchtung" wahr werden zu lassen.
Ich fange nichts mit dir an, dazu bist du zu sehr Vergangenheit, auch wenn es gar nicht um dich geht.
Verzei mir den ein oder anderen Blick, ich kann mir denken, dass dies nichts besonderes für dich war und ich weiß, dass du einer von denen bist, die durch die Betten springen und noch lange nicht bereit für etwas Festes bist. Und ich will nicht so klingen, als würde ich in dir jemanden sehen, der dafür für mich in Frage kommt. Ich will einfach nur das Gefühl festhalten, etwas Verbotenes interessant zu finden. Und ich will den Schmerz festhalten, den mir die Gedanken an dich bereiten.
Ich würde gerne noch mehr beschreiben, aber ich bin zu müde, zu verwirrt, um zu verstehen, was geschieht. Und morgen ist wahrscheinlich alles wieder, wie immer. Und das ist gut so - so soll es sein.
Es war nur für einen Moment so, als wäre ich wieder 15. Als wäre ich wieder mit den Menschen von damals unterwegs, in der Wohnung, wie man sie von damals kennt mit all den Drogen, dem Alkohol und dem Schmerz. Und all dem Sex und all der unechten, surrealen Liebe, die darauf folgte.. Mit gravierenden Konsequenzen.
Ich bin froh, dass ich nicht in dieser Zeit stehen geblieben bin. Und teiweise reizt es mich immer wieder, dahin zurückzukehren.. Aber letztlich weiß ich, dass all das, was ich geschafft habe und mir aufgebaut habe, gut ist. Für mich, für die Zukunft und vor allen für meine psychische Verfassung.
Und auch wenn es wirklich schmerzt, auch wenn es so viel aufwirbelt und Chaos verbeitet und ich wieder analysiere und analysiere.. Danke ich dir irgendwie daür, dass ich den Abend heute erleben durfte.
Und somit schließt sich dieser Gedanke. Wie ein Kreis. Den ich aus meinem Hirn herausoperiere, in Stücke schneide, zertrete und in die Tonne werfe. Den Müllsack zuknote, heraus bringe und auf die Müllabfuhr warte. Und dann lächelnd hinterhersehe, wie sie wegfährt. Mit all diesem Kreismüll, der einfach nicht mehr zu mir gehört.
Zum einen, weil ich etwas angetrunken bin.
Zum anderen, weil ich auf dem Balkon sitze und mein Kater diesen Blick nach oben richtet,
auf das verführische Geländer, wo er gerne drauf springt, um mich zu ärgern und mir immer wieder einen halben Herzinfarkt zu verpassen.
Aber es gibt noch einen Grund.
Und dieser ist entscheidend, weswegen ich einen Post verfassen muss.
(R) hat mich gefragt, ob ich mit ihm und (St) grillen möchte.
Es hat mich anfangs sehr überrascht, da er mich nicht erneut mit diesem Menschen in Zusammenhang bringen wollte. Aber er war mir damals schon sympathisch, also warum nicht.
Nach diesem Abend ist mir erneut bewusst geworden, was genau (R)s Sorge war.
Und weswegen es für mich damals ebenfalls nicht schlimm war, dass wir uns nicht mehr sehen.
Seine Art, sein Aussehen, teils seine Aussagen und einfach, wie er ist..
Er ist die Art Mensch, die mich an (A) erinnert.
An ihn als den Menschen, den ich mir selbst vorgemacht hatte, um ihn weiter lieben zu dürfen.
Ich darf in diese Richtung absolut nichts unternehmen. Und ich bin froh, dass wir unsere Nummern nicht kennen. Ich habe mich mit dem Satz "Bis in zwei Jahren :)" von ihm verabschiedet und ich hoffe insgeheim, dass es auch dabei bleibt.
Die Gedanken und Gefühle, die mir den ganzen Abend gekommen sind, kann ich eigentlich nicht verstehen. Ich weiß, dass ich von diesem Schema weg muss. Das mir das früher oder später wieder nicht gut tun wird. Weh tun wird. Ich darf nicht in alte Muster fallen.
Das weiß ich alles und deswegen findet gerade ein Gedankenkrieg in mir statt.
Aber da ich hier einfach alles loswerden kann und will und diesen Ort brauche..
Deine einfache Art fasziniert mich. Wie du von kindlich, sinnlos bescheuert zu vollkommen erst und kontrolliert wechseln kannst. Die Gespräche vor Jahren, beim ersten Treffen waren erschreckend, weil wir uns ähnlich waren und es so war, als würden wir uns ewig kennen. Wahrscheinlich weißt du nichts mehr davon - Kiffergedächtnis. Wie du dich über Musik freust, wie du lachst und wie du dich gibst, es ist angenehm. Das soll kein Liebesgeständnis sein, auf gar keinen Fall. Ich kann so sehr so schnell nicht lieben lernen und ich will auch gar nicht, dass wir uns näher kommen, als ich dir in Gedanken schon bin. Und mir ist bewusst, dass ich dich wegwerfen wollen würde, wenn ich mehr von dir bekäme und letztendlich will ich dir nur aus dem Weg gehen. Und all das wirkt auf einmal so dramatisch, dabei ist es einfach nur reiner Selbstschutz. Ich bin ein sensibler Mensch - auf meine Art und Weise und ich kann mich durch kaum etwas anderes besser ausdrücken, als durch Worte.
Ich kann es (R) einfach nicht antun, seine "Angst", seine "Befürchtung" wahr werden zu lassen.
Ich fange nichts mit dir an, dazu bist du zu sehr Vergangenheit, auch wenn es gar nicht um dich geht.
Verzei mir den ein oder anderen Blick, ich kann mir denken, dass dies nichts besonderes für dich war und ich weiß, dass du einer von denen bist, die durch die Betten springen und noch lange nicht bereit für etwas Festes bist. Und ich will nicht so klingen, als würde ich in dir jemanden sehen, der dafür für mich in Frage kommt. Ich will einfach nur das Gefühl festhalten, etwas Verbotenes interessant zu finden. Und ich will den Schmerz festhalten, den mir die Gedanken an dich bereiten.
Ich würde gerne noch mehr beschreiben, aber ich bin zu müde, zu verwirrt, um zu verstehen, was geschieht. Und morgen ist wahrscheinlich alles wieder, wie immer. Und das ist gut so - so soll es sein.
Es war nur für einen Moment so, als wäre ich wieder 15. Als wäre ich wieder mit den Menschen von damals unterwegs, in der Wohnung, wie man sie von damals kennt mit all den Drogen, dem Alkohol und dem Schmerz. Und all dem Sex und all der unechten, surrealen Liebe, die darauf folgte.. Mit gravierenden Konsequenzen.
Ich bin froh, dass ich nicht in dieser Zeit stehen geblieben bin. Und teiweise reizt es mich immer wieder, dahin zurückzukehren.. Aber letztlich weiß ich, dass all das, was ich geschafft habe und mir aufgebaut habe, gut ist. Für mich, für die Zukunft und vor allen für meine psychische Verfassung.
Und auch wenn es wirklich schmerzt, auch wenn es so viel aufwirbelt und Chaos verbeitet und ich wieder analysiere und analysiere.. Danke ich dir irgendwie daür, dass ich den Abend heute erleben durfte.
Und somit schließt sich dieser Gedanke. Wie ein Kreis. Den ich aus meinem Hirn herausoperiere, in Stücke schneide, zertrete und in die Tonne werfe. Den Müllsack zuknote, heraus bringe und auf die Müllabfuhr warte. Und dann lächelnd hinterhersehe, wie sie wegfährt. Mit all diesem Kreismüll, der einfach nicht mehr zu mir gehört.
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