Zu viele Dinge im Kopf, deswegen wohl auch dieser Blog.
Die Sommerferien im Jahr 2010 waren irgendwie nicht so toll.
Dabei habe ich so gut wie alles, was ich konnte in das Schuljahr davor hinneingesteckt.
Wirklich alles.
Ich war jeden Tag da, abgesehen von den 4 Tagen im Praktikum,
an denen ich mit Fieber, Husten und Halsschmerzen sowie Kopfschmerzen im Bett lag.
Und trotzdem.
Die Ferien haben angefangen und mein Kopf hat sich verselbstständigt.
Es waren seit etwa zwei bis drei Jahren die schlimmsten Ferien, die ich im Leben je hatte.
Jedenfalls der Großteil davon. Und die letzten zwei Wochen haben mir den Rest gegeben.
Aber wieso? Das will ich hier erzählen, kurz natürlich.
Ein Samstagabend.
Beginnt mit einer seltsamen Laune, die sich über den ganzen Tag verteilt.
Stimmungsschwankungen, dumme Gedanken und schließlich ein extremer Anfall am Abend.
Schmerzen, Gefühl der Leere.Ich habe meinen Kopf festgehalten, damit er nicht explodiert.
Ich habe mich selbst mit meinen Armen versucht zusammen zu halten,
damit ich nicht auseinander falle.
Ich habe nicht denken können, nicht kontrollieren können.
Nichts. Weder körperlich noch geistig.
Dieses verdammte hin und her, bis ich begriffen habe, dass ich auf dem Boden liege.
Es muss so richtig psycho ausgesehen haben.
Irgendetwas wollte aus mir raus, hört sich krank an.
Ich habe geschrien und geflennt.
Scheiße, was für ein Tag. Was für eine Nacht.
Ich weiß nicht mal mehr genau, wie ich ins Bett gekommen bin und wie ich es geschafft habe einzuschlafen.
Ehrlich nicht, Black out.
Scheiße gelaufen? Wahrscheinlich.
Aber jetzt, wenn ich richtig darüber nachdenke..
Wird mir immer mehr bewusst, wieso ich davon nie Jemandem erzählen wollte.
So, Kurzfassung.

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