Es ist, wie es ist.
Ich könnte wirklich kotzen, ehrlich jetzt.
In mir dreht sich alles..
Gerade eben noch nach Hause gelaufen.
Es ist eine schöne Nacht da draußen, wirklich schön.
Aber alles, was ich in dieser Nacht während dem nach Hause laufen denken konnte war...
Ich schaffs nicht.
Ich schaffs einfach nicht, ich bin am Boden.
Ich liege da auf diesem verkackten Boden in Trümmern.
Versuche alles wieder aufzusammeln, aber es klappt nicht.
Geht einfach nicht, die Stückchen wollen sich nicht bewegen.
Ich habe mir etwas vorgelogen.
Etwas vorgespielt.
Es war nicht echt und es wird nie echt sein.
Ich habe anscheinend verdient all das zu erleben, was ich erlebe.
Ich sehe nichts mehr.
Vor mir nur Nebel, dichter Nebel.
Und ich liebe Nebel, eigentlich..
Mein Kopf ist vollkommen leer, zumindest versuche ich ihn gerade leer zu tippen.
Ich weiß nicht, ob es klappt.
Mein Hirn lässt mich einfach nicht in Ruhe.
Wenn ich doch nur ansatzweise den Schmerz in diesen Worten wiedergeben könnte,
der in mir ist und vielleicht nie vergeht..
Ich habe soviel versucht.
Aber irgendwie soll es anscheinend nicht sein.
An meinem Herzen hing soviel Gutes, damals.
Und plötzlich wurde aus all dem ein schwerer Stein.
Ein verdammt großer Stein, der an meinem Herzen zieht.
Und mein Herz hällt das langsam nicht mehr aus.
Das mit ihm hat mir den Rest gegeben, auch wenn ich es so niemals zugeben würde.
Denke ich zumindest.
Ich dachte..
Ein letztes Mal, es müsste doch klappen..
Ein aller letztes Mal!
Aber nein, krasser Schlag in die Fresse.
Meine Gedanken machen mir Angst, mal wieder.
Aber dieses Mal ist es eine andere Angst.
Es ist vertrauter und irgendwie sogar ehrlicher..
Es ist , als ob ich mir im stillen selbst zugeben würde,
dass es nun wirklich vorbei ist.
Ich - bekannt als Mensch, der sonst kämpft.
Wenig trinkt, viel raucht und anderen Menschen versucht zu helfen.
Als Mensch, der gerne philosophiert und über alles nachdenkt.
Ja verdammt, es ist vorbei.
Wie sollte es denn auch weiter gehen?!
Ich rede mit NIEMANDEM, außer mir selbst.
Ich versuche nichts und unternehme nichts mehr.
Ich riskierte etwas zum letzten Mal, leider.
Mehr ist nicht drin Liebes.
Mehr ist nicht drin.
Ich laufe immer wieder gegen eine Wand.
Und dann, ja dann falle ich zu Boden.
Ich sehe die Wand an und sie lacht mich aus.
Eiskalt lacht sie und ich frage mich, wo ist meine Kälte geblieben.
Wie konnte ich sie verlieren, wenn ich sie doch so schön um mich herum aufgebaut hatte.
Tja, es geht schneller als man es sich jemals vorstellen könnte..
Ich bedanke mich hiermit wieder einmal, aber dieses Mal ehrlicher als nie zuvor..
Bei all den Mistmenschen, die für mich da waren.
Die mir zugehört haben, die es interessiert hat.
Die mich zurückhielten, die die ihre Versprechen eingehalten haben.
Und die, die ihre Worte in Taten umgesetzt haben.
Die, die mir Dinge vorrausgesagt haben und diese auch einhalten werden.
Und vor allem aber danke ich denen Mistmenschen,
die mich mein Leben auf einer Lüge haben aufbauen lassen.
Auf einer Lüge, die so eiskalt war, dass ich bis heute immer noch friere,
was meine ständig kalten Hände erklären würde..
Scheiße man, das da oben war alles Ironie!!!
Alles besteht aus Verrat, Hass, Verzweiflung.
Und trotz allem werde ich versuchen zu lächeln, auch wenn es weh tut.
Es tut immer weh.
Es hat immer weh getan, ihr habt es nur nicht gesehen..
Aber ich will mich ja nicht beschweren, den Scheiß liest eh keiner außer mir.
Von daher, auf bald.
Ich geh kotzen...
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Schön, dass du da bist.. :)