..und ich kriegs immer noch nicht geordnet.
Seit das mit (C) passiert ist, ist bei mir ne Sicherung durchgebrannt.
Ich bin unruhig innerlich, ich fühl mich beschissen.
Ich hab vor allem wieder diese Gedanken, kontrollieren zu müssen.
Die Angstgefühle gehen nicht weg, sie werden stärker.
Woher soll ich wissen, was er macht?
Was er schreibt, mit wem und vor allem wie er schreibt?
Wenn ich mir jetzt eine Auszeit nehme,
dann ist die Zeit rum.
Bis Ende Dezember war mein Plan.
Bis dahin wollte ich es besser wissen.
Diesen Rückschlag vertrag ich absolut nicht.
Ihm wieder hinterher zu spionieren, dass will ich nicht.
Das tut keinem gut und hilft auch nicht.
Es macht mich fertig, ich weiß ja nicht mal, ob und wie ich mit ihm darüber reden soll.
Das kann man ja nicht einfach rückgängig machen, es vergessen.
Es kotzt mich an, weil die Zeit allgemein schön mit ihm ist.
Aber dieser Psychostress, der dadurch ausgelöst wurde..
Damit werd ich grad gar nicht fertig, ich bin zu zerstreut.
Und ich bin bereit wegen jedem Scheiß komplett durch zu drehen.
Gründe zu suchen, um ihn zu hassen,
alles zu ernst zu nehmen um irgendwann wieder voller Wut alles zu beenden..
Und ich finde keine Hilfe, mit wem soll ich denn reden?
Wer hört mir jetzt noch im Bezug auf ihn wirklich zu?
Ohne sich zu denken "Ich habs dir ja gesagt.."..
Ich zweifel so sehr an allem, was ich mir an positiven Gedanken ihm gegenüber aufgebaut habe.
An wirklich allem positiven.
Weil ich halt so bin, ganz oder gar nicht.
Wenn ich mir nicht zu 100% sicher sein kann, dass alles gut ist,
dann ist es schlecht.
Das kann man nich ausradiern, nicht wieder gut machen.
Das nervt mich.
Wieso muss immer etwas passieren,
was meine Psyche angreift.
Und nicht einfach mal etwas belangloses,
bei dem man ne scheiß Blume mitbringt und alles ist gut..?!
Ich hab letztens eine Theorie mit einem Glas gelesen.
Es ging darum, wie viel ein Glas Wasser wiegt.
Wenn man es 5 Minuten hält, wahrscheinlich gar nicht soviel.
Wenn man es über Stunden in der Hand hält, wird es schwer, es wird anstrengend.
Und einige Tage würden den Arm taub machen, er würde weh tun..
Und das Glas Wasser ist ne Metapher für ein Problem.
Kurz drüber nachdenken ist okay.
Aber es Tagelang mit sich herum zu schleppen,
ohne dass es gelöst wird..
Ja, in meinem Fall ist das eine emotionale Überforderung,
daraus folgt ein blöder Anfall und daraus eine Wut und Enttäuschung mir selbst gegenüber,
die mich so fertig macht und belastet,
dass ich alles hinschmeiße.
Oh verdammt, ich will bloß nicht anfangen die Arbeit zu schwänzen..
Oder körperlich wieder zu versagen.
Hey ho, Teufelskreis!
Willkommen zurück, Herzchen!
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