Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!

1. November 2015

Wie kann man so feige sein - so dumm - so armselig..

Ich wusste es.. Ich wusste es.

Und trotzdem.. Habe ich dem Treffen zugestimmt, es zugelassen.
Drei Tage vorher habe ich mich darauf gefreut.
Zwei Tage vorher wollte ich nicht mehr.
Einen Tag vorher habe ich mich wieder gefreut.
Am selben Tag hatte ich morgens noch überlegt, abzusagen.
Mittags wieder gefreut.. Und abends habe ich mir gedacht, dass ich das Alles nicht will.

Und dann war er hier und ich war.. froh? Und dann war ich.. angespannt..
Und danach wieder alles gut.
Und jetzt gerade.. Habe ich davon geredet, ich wäre zu müde.
Zu müde dafür, dass er hier übernachtet.
Obwohl ich eigentlich selbst davon ausging, habe ich ihn nach Hause geschickt.
Dabei könnte ich noch locker.. einige Stunden wach bleiben.

Er ist eine Mischung aus (A), wie er damals war.. Und (R), wie er es heute ist..
Und teilweise vielleicht sogar wie Er , aber dafür kann er nichts.
Dafür kann niemand etwas, außer mir und meinem Verstand.

Es tat mir Leid, weil ich sehr wohl gemerkt habe, dass er mich küssen wollte.
Zum Abschied, einfach, weil man das ja so macht..
Oder in meinem Fall eben nicht.

Ich wollte es versuchen, ich wollte wirklich, bis ich mitten drin steckte und merkte, dass ich das nur versuchen wollte, weil ich der Meinung war, dass ich das MUSS.

Ich habe mir.. mit dem sauber machen der Wohnung und dem überlegen um mein Wohlbefinden bezüglich Klamotten usw soviele verdammte Gedanken gemacht, obwohl das gar keinen Sinn ergibt.

Ich WILL mich ja wieder hübsch machen, mich freuen, lange wach bleiben, um bloß keine Sekunde mit einem Menschen zu verpassen - wie früher.
Aber shit, es geht einfach nicht.
Nicht bei ihm und auch sonst nicht.. Nicht ohne all diese Gedanken.
Ich glaube, ich muss ihm morgen über Whatsapp zumindest schon mal ehrlich schreiben, was geht und was nicht. Und verlangen darf ich von ihm schon mal gar nichts, wer bin ich denn..

Ich fühl mich so widerlich, wenn ich daran denke, wie ich da sitze, neben ihm..
Und bemerke.. STOPP, nein. Ist nicht. Ist einfach nicht.

Das habe ich seit der Trennung von ihm eigentlich jedes Mal.
All die Jahre.. all diese 5 verdammte Jahre.. Egal, ob diese Personen ihm ähnlich sahen..
Oder eben nicht. Mittendrin legt sich einfach ein Schalter um.
Mir ist kalt. Mir ist innerlich so bitter kalt. Und schlecht ist mir.
Ich wunder mich nun wirklich über gar nichts mehr..
Ich bin so falsch.
Ich muss das aufklären.

Wenn er es als eine Art Distanz sieht, dass ich weder auf das eine noch das andere eingehe, aber mich nicht darauf anspricht.. Dann will er es evtl nicht wahr haben.
Aber ich muss es wahr haben.
Und den Mund aufmachen.

Oder mich verkriechen.. morgen den ganzen Tag.. Und Handy aus.
Feige, falsch.. Armselig.

Es ist immer wieder so, als würde ich mir selbst in die Fresse schlagen, jedes Mal aufs Neue..
Ich merke es doch, ich weiß es vorher..
WAS ALSO IN GOTTES NAMEN KAPIERE ICH LETZTENDLICH DARAN NICHT?!

Ich habe im Moment keine Zeit und keinen Raum und keinen Kopf für irgendetwas anderes, außer meine Arbeit und mein Leben und das ist auch okay, ich beschwere mich nicht.
Ich sollte die armen Menschen in Ruhe lassen..

Irgendwann 2010 oder 2011 habe ich einen Post darüber verfasst, dass ich ein emotionaler Blutsauger bin. Dieses Verhalten kehrt zurück - dabei will ich das nicht.

Es ist zum kotzen, ich bin zum kotzen..
Ich bin nicht fair, ohne wirklich etwas zu tun bzw nicht zu tun und es passt mir nicht.
Das heute, das war nicht ich.
Ich weiß nicht, was da los war.

Und selbst jetzt denke ich mir, neben ihm liegen wäre schön, wäre nicht so einsam.
Aber fuck - dann muss ich zuhören, antworten, lachen, mich bewegen oder eben nicht und morgen früh weiß ich jetzt schon - hätte ich da keinen Bock mehr drauf. Und dann? Lächeln und hoffen, dass er sich so schnell wie möglich verpisst?
Lieber schläft er heute zu Hause und.. erspart sich selbst meine Wenigkeit..

Ich seh schon, ich werd wieder kaum schlafen können..
(T) es tut mir wirklich abartig Leid und ich wünschte wirklich, ich wäre nicht zur Hausparty gekommen.. Dir wäre einiges erspart geblieben. Es tut mir so verdammt Leid..
Aber bevor es noch schlimmer kommt, werde ich etwas unternehmen.
Liebe bemerke ich irgendwann einen Fehler und leide selbst, als das ich merke, was geschieht und mit Gefühlen spiele - so bin ich nicht.


3 Kommentare:

  1. Liebe Pusteblume, ich finde überhaupt nicht, dass du irgendetwas "falsch" gemacht hast. Im Gegenteil, es war mutig und ehrlich, ihn heimzuschicken, wenn dir nicht danach war. Du hast deine Grenzen geachtet und dich nicht zu irgendetwas hinreißen lassen, nur "weil man es halt so macht/von dir erwartet". Offensichtlich brauchst du einfach noch ein bisschen mehr Zeit. EIn schlechtes Gewissen brauchst du nicht zu haben, er hat keinerlei Anspruch auf irgendwas. Du schuldest ihm nichts, nur dir schuldest du was, und das hast du eingelöst.
    Alles ist okay, du kannst stolz auf dich sein.
    Drück dich, Anna.

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  2. Liebes ♡

    Erstmal danke für deine Worte bezüglich F.
    Du bist wahrscheinlich eine der wenigen die versteht, warum ich überhaupt noch einen Gedanken an ihn verschwende, Hoffnung habe aber du hast recht.
    Ich habe mir viele Gedanken gemacht und egal wie schwer und endgültig es sein mag.
    Eine Zukunft mit ihm ist nicht möglich.
    Dafür ist zu viel vorgefallen.

    Es ist immer wieder erschreckend wie ähnlich unsere Verhalten und Denkweisen sind.
    Ich hatte am Freitag eine ähnliche Situation wie du sie hier beschreibst.
    Donnerstag treffen ausgemacht. Erst gefreut. Freitag morgen gezweifelt. Mittags wieder gefreut. Dann war er (Dan) hier und es war okay.
    Sonntag schrieb ich ihm dass ich ihn nicht mehr sehen will...
    Immer das selbe :/

    Kannst mich ja mal in WhatsApp anschreiben.
    Hab keine Nummern mehr :(

    Umarmung ♡

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  3. Hey ;)
    ich kenn dieses Gefühl, sich indirekt zu etwas gedrängt zu fühlen, auch wenn das in Wirklichkeit niemand gemacht hat. Find es aber gut, dass du nicht nachgegeben hast, sondern auf dich selbst gehört hast und alleine geblieben bist. Manchmal brauchen wir eben Zeit. Klar, 5 Jahre hören sich lange an und ich weiß auch nicht, was so genau damals passiert ist, aber trotzdem....jeder bracuht die Zeit die er eben bracuht und basta. Man kann nicht alles von heute auf morgen verarbeiten ;) Ich finde du solltest ehrlich zu ihm sein..ich habe den Fehler gemacht, entweder auf der einen Seite zu ehrlich zu sein und gleichzeitg eben nicht und habe dadurch letztenendes einen mir sehr wichtigen Menshcen verloren bzw. wird die Zeit zeigen was sein wird....
    nundenn ich wünsch dir alles gute
    abrazos
    maría

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Schön, dass du da bist.. :)