Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!

12. Juni 2016

Fettes Autsch!

Morgen muss ich wieder arbeiten. Nach zwei Wochen Urlaub direkt 9 Tage am Stück. Dann einen Tag frei und wieder 9 Tage am Stück. Bis vor wenigen Tagen hat mich das noch gestört - Müdigkeit wird sich breit machen und kaum Zeit für irgendetwas anderes.

Seit der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sich das geändert. (A) und (R) sind sich im Club begegnet. Keine coole Aktion. Die Erklärung gegenüber den Türstehern hat eventuell etwas bewirkt, jedoch blieb das Ergebnis.

Ärger - Wut - Trauer - Hass - kein Verständnis.

Es war erniedrigend, da zu stehen, zugeben zu müssen, damals mit diesem Menschen eine Beziehung gehabt zu haben. Es war, als wurde ich vor den Augen aller psychisch erneut vergewaltigt worden.

Du warst auch mit (A) zusammen? Hahaha, eine Freundin.. Hahaha... auch... Hahah  - Fresse man. Dich hat keiner gefragt, Fresse. Eeehh..

Als (M) sich ebenfalls aufregte, weil raus kam, dass eine gute Freundin von ihm mit (A) nun zusamme ist, sich über (A) auskotzt, sich scheiße behandelt fühlt und gar keine offene Beziehung will, so wie (A) es aber angibt... Wäre ich am liebsten weggerannt. Einfach weg. Es tut mir Leid für sie, es tut mir Leid für (M), denn auch wenn er (A) vorher schon kacke fand, ist nunmal wieder durch meine bloße Anwesenheit alles aus dem Ruder gelaufen. Es nervt, dass (R) sich nicht beherrschen konnte oder auch doch, aber keiner hat es gesehen. Oder doch? Keine Ahnung. Es nervt, dass (A) wieder so austickt, so einen Elefanten macht daraus, die Vergangenheit auf alles und jeden so extrem projeziert, obwohl doch wirklich keiner Stress wollte. Gib (A) eine Möglichkeit, dich erneut in die Hölle zu schicken und er tut es.

Die Bahnfahrt danach war ätzend, (R) war kurz den Tränen nah. Erst stieg er am anderen Ende ein, kam dann zu uns und konnte zu heraus pressen, dass es doch nicht wahr sein kann, dass wir beide so etwas bei (A) nach all den Jahren immer noch zulassen. Irgendwann war ich weg. Gedanklich, körperlich, ich war nicht mehr da. Ich weiß nur noch, dass ich beinahe anfing zu heulen, lauthals geschrien habe, (R) soll bitte den Mund halten und irgendwann merke ich, wie ich mit meinen Fingern gegen die Scheibe stupse, im Rhythmus und dazu irgendetwas summe.

Um 4 war ich daheim, um halb 6 habe ich versucht zu schlafen, um 10 ging es einfach nicht mehr.
Mittags hab ich wieder gepennt. Jetzt renne ich rum, wie in Trance und meine Befürchtung, (A) würde nun wieder anfangen, mich überall anzuschreiben, dumm anzumachen, mich zu provozieren und wieder Kontakt suchen hat sich vor einer Stunde bestätigt. Ich kenne ihn. Diese Seite von ihm - nur allzu gut. Ich will nicht, dass es wieder los geht. Seit 2008 gibt es kein Jahr, wirklich kein einziges verdammtes Jahr, in dem ich nichts von ihm höre, sehe, lese. Kein einziges Jahr, in dem er mich mal komplett alle 365 Tage in Ruhe lassen kann.

Was ist das nur für ein schlechter Film. Was passiert hier nur, wieso zum Teufel verläuft mein Leben auf diese Art, ich kann es nicht verstehen. Es ist nicht mal mehr dieses Loch, in das ich sonst immer gefallen bin. Es ist mittlerweile einfach nur Folter. Eingesperrt im Leben. Und die Stiche und Schmerzen kommen nur aus einer Richtung.

Arbeiten, morgen arbeiten. Nicht mehr denken, keine Zeit mehr für nichts, das wird erst mal helfen.
Erst mal.

1 Kommentar:

  1. Ach meine liebe Pusteblume. Ich glaube, ich kann es verstehen (ein wenig) - Psychopathenexfreunde sind schlimm und Freunde, die sich emotional nicht im Griff haben, machen es wahrlich nicht einfacher, sich zu kontrolliere. Deswegen uns überhaupt wollte ich dir einfach nochmal sagen, dass ich dich fest drücke und gern habe und dich am liebsten vor all dieser Scheiße beschützen möchte...
    Du bist sehr stark, weißt du das?
    Anna <3

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Schön, dass du da bist.. :)