Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!

7. Juni 2017

Ich bin auf der Arbeit.
Habe Nachtbereitschaft und kann nicht schlafen.

Irgendwie ist momentan alles ziemlich vielvielviel.

Gedanken ordnen funktioniert nicht.

Ich glaube, mir fehlt etwas.

Etwas Ruhe, Zeit für mich...
Zeit für Tränen und los lassen.

Ich bin zwischen schönen Momenten und herzzerreissenden Gedankengängen gefangen. Ohne Licht am Ende des so gut bekannten Tunnels.

Es ist schon verrückt, wie wichtig das hier ist.
Wie notwendig es ist, Worte nieder zu schreiben, einfach so, ohne verurteilt zu werden.

Diese Unruhe ist unangenehm.
Ich hoffe so sehr, dass sich das wieder legt.
Ich fühle mich, als hätte ich irgendetwas falsch gemacht irgendwo hier auf der Welt. Und ich kann es nichts zuordnen.

Druck? Überforderung? Angst?

Schlaf doch, Liebes.
Versuch es.

Wie sehr müssen mich unsere Mädels hassen für diesen Satz. Predige ich doch immer wieder diese ach so schlauen Worte - schließe die Türe und verweile selbst lange in einem Zustand, der es mir unmöglich macht, die Augen zu schließen und zur Ruhe zu kommen.

Früher war ich das Kind, das dachte, Erwachsene müssen es doch besser wissen.

Heute bin ich erwachsen und verstehe,
Wie sich die Erwachsenen damals gefühlt haben müssen...

Es hieß, Lehrer und Erzieher seien auch nur Menschen.
Das hat doch nie einer von uns geglaubt.
Und jetzt?

....

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