Gestern abend habe ich mir soviele Gedanken gemacht um soviele Dinge.
Und ich bin zu sovielen Gedanken gekommen durch andere Gedanken und dies brachte nur noch mehr Gedanken und dann..
Wollte ich aufhören zu denken.
Also habe ich meine lieben Pillen heraus geholt.
Und obwohl ich mir am liebsten mehrere eingeworfen hätte, habe ich mich auf eine beschränkt. Morgen ist Montag dachte ich mir. Morgen musst du arbeiten, fit sein, lebendig. Also nicht übertreiben, nur noch zwei Wochen, dann ist erst einmal Ruhe.
Gut, dass mein Verstand doch noch irgendwie funktioniert. Aber eben nur irgendwie.
Ich saß gestern abend auf meinem Balkon und habe eine Zigarette nach der anderen verschlungen.
Mir kamen Erinnerungen von früher, Erinnerungen an all die Winterzeiten, die ich erlebt habe.
Im Winter 2009 war ich das erste Mal in der Lage, mit jemandem zu schlafen,
ohne für diesen Jemand sowas wie Liebe zu empfinden.
Mir war in meiner Beziehung bewusst geworden, dass ich zuviel verlange,
wenn ich ehrlich sage, was ich will.
Mir ist bewusst geworden, dass es den Mann an meiner Seite zwar vielleicht interessiert,
was ich mir wünsche, aber nicht unbedingt interessiert, dies umzusetzen.
Und so begab ich mich in die Welt eines Menschen, der von da an mein Leben veränderte.
Ich wollte eigentlich nur benutzt werden und ich wollte selbst nur benutzen,
ich hatte es satt, etwas zu empfinden.
Und ich kam mir kein bisschen blöd dabei vor - damals.
Jedes Jahr aufs Neue, wenn es nach Winter riecht, wenn alles still ist, wenn der Wind weht und sich diese Unruhe in mir breit macht.. Kommen diese seltsamen Gefühle wieder.
Damals war all der Sex, all diese Drogen um mich rum, all dieses Chaos nicht von negativer Bedeutung.
Damals habe ich mich wohl gefühlt in dieser kaputten Welt.
Ich habe abschalten können, es ist schwer zu erklären,
aber in dieser schlimmsten Zeit hatte ich irgendwie ebenso meine Beste.
Es war egal, ob irgendetwas funktionierte.
Ich konnte damals bei dem kältesten Temperaturen draußen am Bahnhof sitzen,
weinen, nachdenken..
Irgendwann nach Hause fahren und einfach in dieser Dunkelheit vor mich hin existieren.
Oh, verdammt.. Wie oft war ich in den schlimmsten Zuständen an dem besagten Bahnhof..
Zu welchen unträglichen Uhrzeiten..
Und all das nur, weil ein gewisser Mensch mich in seinem Bett haben wollte.
Und ich mich in seinem.
Eine aus unserem Feierkreis hat mir am Samstag erzählt, dass ihr Freund sie betrogen hat.
Auf einem Festival.. Wie niveauvoll.
Daraufhin musste ich mir die Frage stellen..
Ist es denn nun schlimmer, betrogen zu werden,
es sofort zu erfahren und dann damit irgendwie abschließen zu können oder ist es schlimmer vier/fünf Jahre davon auszugehen,
dass dies bald der Fall sein könnte, da durchgehend Anzeichen dafür auftauchen,
eindeutige Beweise..
Die man aber über sich ergehen lässt, weil es keine endgültige Tat gibt?
Vielleicht ist das sogar die Antwort, Begründung für mein Verhalten all die Jahre..
Es gab leider nicht die direkte Tat, nie das direkte.. Eindringen in eine andere Person.
Und somit für mich aus irgendeinem Grund nie wirklich einen Schlussstrich..
Lassen wir das.
Momentan geht soviel in meinem Kopf vor,
dass ich mir eigentlich nur einen Menschen wünsche,
zu dem ich mich setzen kann und einfach anfangen darf zu weinen.
Keine Worte, keine bemitleidenswerten Berührungen oder Gesten oder gar Gesichtsausdrücke. Einfach nur da sitzen, alles raus lassen, darauf ein Bierchen trinken und weiter machen, wie zuvor.
So jemandem habe ich nicht, wirklich nicht.
Und ich glaube schon lange nicht mehr daran, dass ich es erkennen würde,
wenn ich so jemanden treffen würde..
Ich will gar nicht so negativ, so pessimistisch wirken.
Im Grunde genommen geht es mir gut.
Nur eben nicht komplett.
Eigentlich gar nicht.
Was soll das alles..
Ich kann mich noch zu sehr beherrschen. Allerdings macht mich das schreiben jetzt gerade noch unerträglicher für mich selbst.
Ich dachte, es würde mir helfen. Jetzt ist es umso schlimmer..
Ich will schlafen gehen, aber dann ist der Tag vorbei und ich muss morgen wieder hin.
Dahin, wo man mich eigentlich nicht unbedingt haben will, wo man auf mich verzichten kann.
Shit.
I feel numb inside , like I can't connect with any emotions at all , like I'm totally disconnected from myself..
Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!
❤
8. Dezember 2014
6. Dezember 2014
4. Dezember 2014
Zwei Wochen
Ich muss nur noch zwei Wochen durchhalten,dann sind endlich Ferien. Ich kann einfach nicht mehr, momentan ist soviel Druck auf mir, ich glaube, ich drehe bald wieder durch..
Eigentlich geht es mir gut, wenn man sich die ach so tollen Arbeitskollegen wegdenkt und mal für einen Moment vergisst, dass man sich um eine neue Stelle kümmern muss. Ich will nicht Geld dafür bekommen, jeden Tag gequält an einen Ort zu fahren, an dem mir gesagt wird, dass ich sowieso nichts kann. Das stimmt verdammt nochmal nicht, ich tue mein Bestes und ich kann das! Ich lass mir so einen Dreck doch nicht von jemandem einreden, der nicht mal seine Ehe halten kann..
Vor wenigen Wochen hat sich (A) wieder gemeldet.. Ich bin erleichtert darüber, wie wenig mir das mittlerweile ausmacht. Ich bin ohne ihn so glücklich und befreit, wie schon lange nicht mehr. Er hat mir vorgeworfen, dass ich ihn belogen und betrogen hätte. Nur Beispiele konnte er mir keine nennen. Seltsam, nicht wahr? Ich war immer an seiner Seite, hab jeden seiner Fehler entschuldigt und war aus welchem Grund auch immer so treudoof, wie man nur sein kann.. Sogar bei einem blöden Spiel habe ich versucht ihm alles recht zu machen und dadurch hatte er gewonnen, mich mit seinen Tipps dazu gebracht zu verlieren. Vielleicht ist es nicht ganz zu verstehen, aber an diesem Beispiel zeigt sich meiner Meinung nach, wie weit ich versucht habe in seinem Schatten zu stehen, damit es ihm gut geht..
Wie dem auch sei, es war wie immer. Das Gespräch meine ich. Mit dem Unterschied, dass er mich kaum getroffen hat, gefühlsmäßig. Da ich nun direkt sagen konnte, dass er keinen Wert mehr in meinem Leben hat und er wieder mal nicht ernst genommen hat, dass ich es ernst meine, wurde mir zum wiederholten und engültigen Mal klar, wie beschränkt er ist. Nicht dieses "ich möchte es nicht wahrhaben und lasse es deswegen nicht an meinen Bereich des Verstehens" sondern dieses wirkliche dumme beschränkt sein. Es ist so traurig.. Ich kenne sonst niemanden, der sein Hirn so wenig nutzt.. Naja.
Wieder zuviele Gedankengänge für Unwichtiges. Ich hoffe, dass er mir bald im Club begegnet. Dann kann ich mir selbst beweisen, dass es endlich ein Ende gibt und ihm deutlich zeigen, dass ich so jemanden wie ihn nicht in meinem Leben haben will.
Oh, ich bin so müde von all den Dingen, die in den letzten Wochen passiert sind.. Ich will tagelang schlafen und ruhig aufatmen können an einer neuen, besseren Arbeitsstelle..
Eigentlich geht es mir gut, wenn man sich die ach so tollen Arbeitskollegen wegdenkt und mal für einen Moment vergisst, dass man sich um eine neue Stelle kümmern muss. Ich will nicht Geld dafür bekommen, jeden Tag gequält an einen Ort zu fahren, an dem mir gesagt wird, dass ich sowieso nichts kann. Das stimmt verdammt nochmal nicht, ich tue mein Bestes und ich kann das! Ich lass mir so einen Dreck doch nicht von jemandem einreden, der nicht mal seine Ehe halten kann..
Vor wenigen Wochen hat sich (A) wieder gemeldet.. Ich bin erleichtert darüber, wie wenig mir das mittlerweile ausmacht. Ich bin ohne ihn so glücklich und befreit, wie schon lange nicht mehr. Er hat mir vorgeworfen, dass ich ihn belogen und betrogen hätte. Nur Beispiele konnte er mir keine nennen. Seltsam, nicht wahr? Ich war immer an seiner Seite, hab jeden seiner Fehler entschuldigt und war aus welchem Grund auch immer so treudoof, wie man nur sein kann.. Sogar bei einem blöden Spiel habe ich versucht ihm alles recht zu machen und dadurch hatte er gewonnen, mich mit seinen Tipps dazu gebracht zu verlieren. Vielleicht ist es nicht ganz zu verstehen, aber an diesem Beispiel zeigt sich meiner Meinung nach, wie weit ich versucht habe in seinem Schatten zu stehen, damit es ihm gut geht..
Wie dem auch sei, es war wie immer. Das Gespräch meine ich. Mit dem Unterschied, dass er mich kaum getroffen hat, gefühlsmäßig. Da ich nun direkt sagen konnte, dass er keinen Wert mehr in meinem Leben hat und er wieder mal nicht ernst genommen hat, dass ich es ernst meine, wurde mir zum wiederholten und engültigen Mal klar, wie beschränkt er ist. Nicht dieses "ich möchte es nicht wahrhaben und lasse es deswegen nicht an meinen Bereich des Verstehens" sondern dieses wirkliche dumme beschränkt sein. Es ist so traurig.. Ich kenne sonst niemanden, der sein Hirn so wenig nutzt.. Naja.
Wieder zuviele Gedankengänge für Unwichtiges. Ich hoffe, dass er mir bald im Club begegnet. Dann kann ich mir selbst beweisen, dass es endlich ein Ende gibt und ihm deutlich zeigen, dass ich so jemanden wie ihn nicht in meinem Leben haben will.
Oh, ich bin so müde von all den Dingen, die in den letzten Wochen passiert sind.. Ich will tagelang schlafen und ruhig aufatmen können an einer neuen, besseren Arbeitsstelle..
12. November 2014
Sie hat geklaut..
Als meine Mutter mich anrief und mir mitteilte, was geschehen war, wusste ich, wie der Rest meines Abends heute verlaufen wird..
(E) hat mit einer Freundin zusammen etwas im Laden geklaut.
Mum verständlich schockiert und in Panik. Und dann die alte Leier..
ICH soll ihr sagen, was sie tun soll.
ICH soll mit (E) sprechen, so richtig auf Deutsch, denn das verstehe sie besser.
ICH soll bei den Eltern der Freundin anrufen, denn die Frau kriegt es nicht hin, die Kleine mit zu sich zu nehmen, wie es eigentlich hätte sein müssen, wenn die Eltern nicht zu Hause sind.
Ich bin stocksauer. Ich bin wütend.
Wer ist die Mutter, verdammt nochmal? Ich oder sie? Was soll der Scheiß?
Helfen soll ich ihr.
Bestimmte Arten von Hilfe sind von Tochter für Mutter doch verständlicherweise nicht notwendig. (E) wollte nicht mit mir reden.
Später telefoniere ich wahrscheinlich noch mit ihr.
Sie sieht mich eher als die Authoritätsperson.. meine Mum weniger. Sagt zumindest meine Mutter. Interessant, fällt dir da nicht irgendein Fehler ein? Irgendeiner?
Stimmt da nicht eventuell etwas nicht?
Ich hab soviele Gedanken im Kopf, die mich rasend machen.
Ich sehe es vorn und hinten nicht ein, bei der Familie anzurufen und denen zu erklären,was geschehen ist. Ich war nicht dabei. Ich bin nicht das Elternteil, dass die Beiden abgeholt hat.
Aber ich werde es tun müssen..
Denn sie ist momentan ja absolut nicht in der Lage in normalem Deutsch mit den Eltern zu sprechen. Haha.
Weniger aufregen, mehr nachdenken.
Mehr aufs Kind eingehen und mehr Verantwortung zeigen.
Zur Abwechslung mal erwachsen werden, wie wär's?
(E) hat mit einer Freundin zusammen etwas im Laden geklaut.
Mum verständlich schockiert und in Panik. Und dann die alte Leier..
ICH soll ihr sagen, was sie tun soll.
ICH soll mit (E) sprechen, so richtig auf Deutsch, denn das verstehe sie besser.
ICH soll bei den Eltern der Freundin anrufen, denn die Frau kriegt es nicht hin, die Kleine mit zu sich zu nehmen, wie es eigentlich hätte sein müssen, wenn die Eltern nicht zu Hause sind.
Ich bin stocksauer. Ich bin wütend.
Wer ist die Mutter, verdammt nochmal? Ich oder sie? Was soll der Scheiß?
Helfen soll ich ihr.
Bestimmte Arten von Hilfe sind von Tochter für Mutter doch verständlicherweise nicht notwendig. (E) wollte nicht mit mir reden.
Später telefoniere ich wahrscheinlich noch mit ihr.
Sie sieht mich eher als die Authoritätsperson.. meine Mum weniger. Sagt zumindest meine Mutter. Interessant, fällt dir da nicht irgendein Fehler ein? Irgendeiner?
Stimmt da nicht eventuell etwas nicht?
Ich hab soviele Gedanken im Kopf, die mich rasend machen.
Ich sehe es vorn und hinten nicht ein, bei der Familie anzurufen und denen zu erklären,was geschehen ist. Ich war nicht dabei. Ich bin nicht das Elternteil, dass die Beiden abgeholt hat.
Aber ich werde es tun müssen..
Denn sie ist momentan ja absolut nicht in der Lage in normalem Deutsch mit den Eltern zu sprechen. Haha.
Weniger aufregen, mehr nachdenken.
Mehr aufs Kind eingehen und mehr Verantwortung zeigen.
Zur Abwechslung mal erwachsen werden, wie wär's?
3. November 2014
Es tut mir Leid..
Ich habe noch nie einen Menschen freundschaftlich so sehr geliebt, wie dich.
Noch nie in meinem Leben hat eine Freundschaft so lange gehalten, wir unsere.
In meinem Leben gab es nie jemanden, der mich so verstanden hat, wie du es getan hast.
Und ich glaube, ich habe noch nie jemandem so sehr weh getan, wie dir..
Ich weiß nicht, ob du mir glauben kannst, in wie weit ich mich dafür hasse, dass es so gelaufen ist..
Du warst Alles für mich. Wirklich Alles.
In vielen Momenten wusste ich ohne dich nicht einmal, wer ich selbst bin..
Ich habe niemandem soviel erzählt, wie dir.
Niemand außer dir hat diese innere Schönheit, dieses bedingungslose Vertrauen mir gegenüber.
Mir fehlen die Worte, wenn ich an dich denke.
Ich würde alles rückgängig machen, wenn ich könnte.
Wenn eine Zeitmaschine erfunden werden würde, dann wäre das Erste, an was ich denken würde..
Dieser eine Moment, indem ich mit allem nicht mehr klar kam.
Ich weiß, dass du mich teilweise verstehst. Ich weiß, dass du alles für mich getan hast, was in deiner Macht steht. Und ich verstehe deine Sicht. Voll und Ganz.
Ich liebe dich, auf Ewig und für immer.
Niemand könnte dich ersetzen, niemand dir das Wasser reichen.
Du bist einzigartig und unsere Freundschaft war es auch.
Es wird nie wieder so sein, wie es war. Niemals wieder.
Und das ist das Schlimmste, was mir in meinem Leben je passiert ist..
Noch nie in meinem Leben hat eine Freundschaft so lange gehalten, wir unsere.
In meinem Leben gab es nie jemanden, der mich so verstanden hat, wie du es getan hast.
Und ich glaube, ich habe noch nie jemandem so sehr weh getan, wie dir..
Ich weiß nicht, ob du mir glauben kannst, in wie weit ich mich dafür hasse, dass es so gelaufen ist..
Du warst Alles für mich. Wirklich Alles.
In vielen Momenten wusste ich ohne dich nicht einmal, wer ich selbst bin..
Ich habe niemandem soviel erzählt, wie dir.
Niemand außer dir hat diese innere Schönheit, dieses bedingungslose Vertrauen mir gegenüber.
Mir fehlen die Worte, wenn ich an dich denke.
Ich würde alles rückgängig machen, wenn ich könnte.
Wenn eine Zeitmaschine erfunden werden würde, dann wäre das Erste, an was ich denken würde..
Dieser eine Moment, indem ich mit allem nicht mehr klar kam.
Ich weiß, dass du mich teilweise verstehst. Ich weiß, dass du alles für mich getan hast, was in deiner Macht steht. Und ich verstehe deine Sicht. Voll und Ganz.
Ich liebe dich, auf Ewig und für immer.
Niemand könnte dich ersetzen, niemand dir das Wasser reichen.
Du bist einzigartig und unsere Freundschaft war es auch.
Es wird nie wieder so sein, wie es war. Niemals wieder.
Und das ist das Schlimmste, was mir in meinem Leben je passiert ist..
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