Ich wusste es.. Ich wusste es.
Und trotzdem.. Habe ich dem Treffen zugestimmt, es zugelassen.
Drei Tage vorher habe ich mich darauf gefreut.
Zwei Tage vorher wollte ich nicht mehr.
Einen Tag vorher habe ich mich wieder gefreut.
Am selben Tag hatte ich morgens noch überlegt, abzusagen.
Mittags wieder gefreut.. Und abends habe ich mir gedacht, dass ich das Alles nicht will.
Und dann war er hier und ich war.. froh? Und dann war ich.. angespannt..
Und danach wieder alles gut.
Und jetzt gerade.. Habe ich davon geredet, ich wäre zu müde.
Zu müde dafür, dass er hier übernachtet.
Obwohl ich eigentlich selbst davon ausging, habe ich ihn nach Hause geschickt.
Dabei könnte ich noch locker.. einige Stunden wach bleiben.
Er ist eine Mischung aus (A), wie er damals war.. Und (R), wie er es heute ist..
Und teilweise vielleicht sogar wie Er , aber dafür kann er nichts.
Dafür kann niemand etwas, außer mir und meinem Verstand.
Es tat mir Leid, weil ich sehr wohl gemerkt habe, dass er mich küssen wollte.
Zum Abschied, einfach, weil man das ja so macht..
Oder in meinem Fall eben nicht.
Ich wollte es versuchen, ich wollte wirklich, bis ich mitten drin steckte und merkte, dass ich das nur versuchen wollte, weil ich der Meinung war, dass ich das MUSS.
Ich habe mir.. mit dem sauber machen der Wohnung und dem überlegen um mein Wohlbefinden bezüglich Klamotten usw soviele verdammte Gedanken gemacht, obwohl das gar keinen Sinn ergibt.
Ich WILL mich ja wieder hübsch machen, mich freuen, lange wach bleiben, um bloß keine Sekunde mit einem Menschen zu verpassen - wie früher.
Aber shit, es geht einfach nicht.
Nicht bei ihm und auch sonst nicht.. Nicht ohne all diese Gedanken.
Ich glaube, ich muss ihm morgen über Whatsapp zumindest schon mal ehrlich schreiben, was geht und was nicht. Und verlangen darf ich von ihm schon mal gar nichts, wer bin ich denn..
Ich fühl mich so widerlich, wenn ich daran denke, wie ich da sitze, neben ihm..
Und bemerke.. STOPP, nein. Ist nicht. Ist einfach nicht.
Das habe ich seit der Trennung von ihm eigentlich jedes Mal.
All die Jahre.. all diese 5 verdammte Jahre.. Egal, ob diese Personen ihm ähnlich sahen..
Oder eben nicht. Mittendrin legt sich einfach ein Schalter um.
Mir ist kalt. Mir ist innerlich so bitter kalt. Und schlecht ist mir.
Ich wunder mich nun wirklich über gar nichts mehr..
Ich bin so falsch.
Ich muss das aufklären.
Wenn er es als eine Art Distanz sieht, dass ich weder auf das eine noch das andere eingehe, aber mich nicht darauf anspricht.. Dann will er es evtl nicht wahr haben.
Aber ich muss es wahr haben.
Und den Mund aufmachen.
Oder mich verkriechen.. morgen den ganzen Tag.. Und Handy aus.
Feige, falsch.. Armselig.
Es ist immer wieder so, als würde ich mir selbst in die Fresse schlagen, jedes Mal aufs Neue..
Ich merke es doch, ich weiß es vorher..
WAS ALSO IN GOTTES NAMEN KAPIERE ICH LETZTENDLICH DARAN NICHT?!
Ich habe im Moment keine Zeit und keinen Raum und keinen Kopf für irgendetwas anderes, außer meine Arbeit und mein Leben und das ist auch okay, ich beschwere mich nicht.
Ich sollte die armen Menschen in Ruhe lassen..
Irgendwann 2010 oder 2011 habe ich einen Post darüber verfasst, dass ich ein emotionaler Blutsauger bin. Dieses Verhalten kehrt zurück - dabei will ich das nicht.
Es ist zum kotzen, ich bin zum kotzen..
Ich bin nicht fair, ohne wirklich etwas zu tun bzw nicht zu tun und es passt mir nicht.
Das heute, das war nicht ich.
Ich weiß nicht, was da los war.
Und selbst jetzt denke ich mir, neben ihm liegen wäre schön, wäre nicht so einsam.
Aber fuck - dann muss ich zuhören, antworten, lachen, mich bewegen oder eben nicht und morgen früh weiß ich jetzt schon - hätte ich da keinen Bock mehr drauf. Und dann? Lächeln und hoffen, dass er sich so schnell wie möglich verpisst?
Lieber schläft er heute zu Hause und.. erspart sich selbst meine Wenigkeit..
Ich seh schon, ich werd wieder kaum schlafen können..
(T) es tut mir wirklich abartig Leid und ich wünschte wirklich, ich wäre nicht zur Hausparty gekommen.. Dir wäre einiges erspart geblieben. Es tut mir so verdammt Leid..
Aber bevor es noch schlimmer kommt, werde ich etwas unternehmen.
Liebe bemerke ich irgendwann einen Fehler und leide selbst, als das ich merke, was geschieht und mit Gefühlen spiele - so bin ich nicht.
I feel numb inside , like I can't connect with any emotions at all , like I'm totally disconnected from myself..
Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!
❤
1. November 2015
27. Oktober 2015
Schicksal, Zufall, magische Kräfte..?
Ich sitze auf dem Balkon und denke nach.
Draußen ist es verdammt neblig.. Und genau so fühle ich mich ebenfalls.
Es war nicht unbedingt okay, aber es war jetzt auch nicht verwerflich..
Ich denke an (T), aber nicht an ihn direkt sondern an seine Art.
Und an die Ruhe neben ihm.
Ohne etwas von im perönlich zu wollen, aber ich habe das Bedürfnis, alle Nähe aus ihm auszusaugen.. Traurig ist das..
Und ich dachte daran, dass es blöd ist. Ziemlich blöd.
Als ich rein ging, bekam ich eine Nachricht von ihm.
Hab mich sehr erschrocken, denn das kam unmittelbar, nachdem ich zu Ende gedacht hatte.
Ich schrieb ihm, dass es gruselig ist, weil ich gerade an ihn dachte.
Und dann dachte ich im nächsten Moment an (R) und daran, dass ich am liebsten mit ihm ein Bier trinken würde, die Onkelz hören und einfach reden über Belangloses..
Und auf einmal meldet sich dieser (R) in genau diesem Augenblick.
Ich bin wie eine Wahnsinnige aufgesprungen, bin durch die Bude gerannt wie eine Irre und hab außer Fuck und Shit und Was ist das? Was passiert hier? nichts rausgekriegt.
Muss komisch ausgesehen haben..
Selbst mein Kater ist dadurch aufgedreht..
Was für ein Abend..
Draußen ist es verdammt neblig.. Und genau so fühle ich mich ebenfalls.
Es war nicht unbedingt okay, aber es war jetzt auch nicht verwerflich..
Ich denke an (T), aber nicht an ihn direkt sondern an seine Art.
Und an die Ruhe neben ihm.
Ohne etwas von im perönlich zu wollen, aber ich habe das Bedürfnis, alle Nähe aus ihm auszusaugen.. Traurig ist das..
Und ich dachte daran, dass es blöd ist. Ziemlich blöd.
Als ich rein ging, bekam ich eine Nachricht von ihm.
Hab mich sehr erschrocken, denn das kam unmittelbar, nachdem ich zu Ende gedacht hatte.
Ich schrieb ihm, dass es gruselig ist, weil ich gerade an ihn dachte.
Und dann dachte ich im nächsten Moment an (R) und daran, dass ich am liebsten mit ihm ein Bier trinken würde, die Onkelz hören und einfach reden über Belangloses..
Und auf einmal meldet sich dieser (R) in genau diesem Augenblick.
Ich bin wie eine Wahnsinnige aufgesprungen, bin durch die Bude gerannt wie eine Irre und hab außer Fuck und Shit und Was ist das? Was passiert hier? nichts rausgekriegt.
Muss komisch ausgesehen haben..
Selbst mein Kater ist dadurch aufgedreht..
Was für ein Abend..
25. Oktober 2015
Von der Angst, sich selbst zu zerstören.. Bevor es die anderen tun.
Drei Sachen. Gedanken schweifen aus, als ich in der Bahn sitze.
Es ist nicht schön, sich die Wahrheit eingestehen zu müssen.
Er
Er will mich nicht mehr. Und ich will ihn nicht mehr. Und das soll auch so sein.
Was mir bei all dem Angst macht: Vielleicht bin ich tatsächlich an mehr Schuld, als ich je zugeben wollte. Was, wenn.. Ich wirklich zuviel wollte, zuviel verlangt habe. Zuviel selbstverständlich war.
Was, wenn nicht nur er mich, sondern auch ich ihn zerstört habe..
Vielleicht war ich einfach zuviel.
Es war immer klar, dass er der Dreckskerl war, der mich mit einem Trauma hat liegen lassen.
Dass er derjenige war, der mir mein Leben genommen hat, immer wieder aufs Neue.
Die Tatsache, dass ich möglicherweise einfach nicht.. Nicht zu ertragen bin, kam mir zwar in den Sinn, aber es war immer einfacher zu sehen, was er mir angetan hat.
Aber was, wenn ich ihm auch.. Etwas angetan habe. Was, wenn ich mit meinem sein einfach.. Menschen und vor allem ihn dazu getrieben habe, so zu mir zu sein, weil man mit mir anders einfach nicht kann? Ich rede nicht davon, dass ich es verdient habe.. Sondern davon, dass man wegen mir selbst gar nicht anders zu mir sein kann..
T und die Liebe
Zum ersten Mal sah ich dich so (T). Vorher war mir nie aufgefallen, wie du eigentlich bist.
Klar, wir haben gestern zum ersten Mal eine Unterhaltung nach der anderen geführt.
Und ja, du hast mich fasziniert. Aber wieso - das weiß ich nicht. Ich habe irgendwann immer mehr und mehr in deiner Nähe sein wollen, einfach so. Und ich habe die Unterhaltung in deinem Zimmer extra ausgezögert, ich war wirklich interessiert an dem, was du mir über deine Sammlungen erzählt hast. Und ich wollte dich beeindrucken - wie traurig.. Irgendwie.
Als wir den Film angefangen haben und ich neben dir in deinem Bett gelegen habe und du anfingst, mich zu kitzeln.. War klar, dass hier irgendetwas passiert. Schon vorher - als dein Nachbar gegen 2 Uhr morgens auftauchte und sich mit dir unterhielt und ich daneben stand.. Musste ich mir erschrocken eingestehen, dass ich dich für mich allein haben wollte.
Wie lächerlich - ich wusste.. nein ich weiß nichts über dich. Vom kennen ganz zu schweigen..
Und doch.. wollte ich, dass er geht. Wollte bei dir sein, dir zuhören, einfach.. da sein.
Solche Momente gab es viele, in diesen wenigen Nacht- und Morgenstunden.
Und während wir so rumgeblödelt haben, habe ich immer wieder krankhaft inne gehalten.
Was tue ich hier? Er will etwas von dir.. In wie weit ist das Ernst?
Ich habe dir Fragen gestellt, die wahrscheinlich.. dämlich waren.
Aber von mir ist nicht viel zu erwarten, wenn ich.. Mich hingezogen fühle.
Nicht viel, außer Angst.
Zwischen uns wird nichts laufen. Aus uns wird nichts. Weil es nicht passt, und doch..
Denke ich seit dem ich ins Auto gestiegen habe daran, wie du mich am Rücken streichelst und ich mir tausend Sachen vorstelle.. Aber nichts tue. Nur da liege und hoffe - flehe, dass es nie zu Ende geht.
Wie armselig kam ich mir vor, als ich.. nicht einschlafen konnte, nicht wollte.. Dabei war bereits 6 Uhr morgens und bald musste ich wieder los. Und als ich (P)s Schritte auf dem Flur hörte und davon wach wurde.. Wusste ich, es ist vorbei. Noch die eine Zigarette draußen auf der Terrasse, im grauen, trüben Licht.. Das Feuerzeug, das ich dir gab und es wieder aus deiner Hand nahm und es nicht verhindern konnte, an deinen Fingern entlang zu streichen - unauffällig. (P) hat wahrscheinlich nichts geahnt und ich weiß nicht, ob er irgendetwas davon mitbekommt.. Solange ich nicht angesprochen werde, ist es okay. Und dieser Moment, in dem (P) meinte, ob wir los sollen.. Und ich mich zwang schnell darauf mit einem Ja, wenn du bereit bist..? zu antworten, obwohl ich schreien wollte..
Hinaus in die Welt, so laut ich kann, dass es zu schnell geht.. Das ich zurück in dieses Zimmer will, zurück in deine Arme und einfach nur da liegen, aufgefangen werden.. Dieser Moment tat weh.
Dich zum Abschied zu umarmen, dich anzusehen und zu wissen - zu fühlen, dass wir es so simpel wie möglich gestalten, damit es nicht seltsam wirkt.. Und dann die Treppe herunter zu steigen, mich unauffällig umdrehen, während ich die Tür hinter mir schließe und einen Blick nach oben werfe, nur in der Hoffnung, einen Blick von dir aufzufangen, dich noch einmal anzusehen und alles in diesen Moment zu legen, was möglich ist..
Es ist vielleicht dramatisch, aber so sieht es in mir aus. Und auch wenn ich weder von Liebe noch von Beziehungsgedanken reden kann, kein sexuelles Interesse von meiner Seite besteht und auch sonst.. Ich mir absolut nichts in diese Richtung vorstellen kann..
Habe ich mich trotzdem irgendwie geborgen gefühlt. Was würde ich dafür tun, heute abend einfach neben dir zu liegen, nicht zu sprechen, an nichts zu denken.. Egal, ob du davon ausgingst, dass wir miteinander schlafen oder sonst was passiert..
Ich bin einfach abgrundtief gestört. Empfinde und kann nicht zuordnen. Und wenn doch, dann total unverständlich. Schreibe beinahe eine Liebeserklärung, obwohl es damit nichts zutun hat..
Und muss mir nun zum ersten Mal wirklich eingestehen..
Ich
...
bin
...
einsam.
Und das will ich nicht sehen und ich will es da nicht stehen haben, aber ich werde jetzt nichts löschen. Es bleibt, weil es so ist. Weil ich nicht mehr brauche, als eine Person, die da ist. Nichts verlangt, sich zu nichts verpflichtet und sich nicht in mich verliebt, während ich ekelhaft kalt zu ihr bin, weil ich es anders nicht mehr kann.
Ich könnte heulen bei der Erkenntnis, dass ich allein in der Küche sitze, während meine Lichterkette an der Wand warmes, dumpfes Licht in den Raum strahlt.. Und ich diesen Text hier tippe in dem Wissen, dass sich dadurch auch nichts ändert..
Freunde
Es kann nicht sein, dass alle gegen mich sind. Das ist unmöglich. So ist es einfach!
Und deshalb.. Mache ich etwas falsch. Ich bin eventuell schwer auszuhalten oder.. schwer gern zu haben. Oder..
Was mein genaues Problem ist, weiß ich nicht. Aber Fakt ist, dass sich letztendlich jedes auf irgendeine Weise abwendet. Auch wenn es nur darum geht, sich ein halbes Jahr und länger nicht zu melden. Ich war so oft traurig, dass man nicht an mich dachte, als man eine Gruppe organisierte. Oder dort feiern war oder dort gammeln war oder oder.. Und wenn ich mitgenommen wurde, dann eher aus dem Affekt heraus. Mich anschreiben und etwas ausmachen ist Fehlanzeige.
Ich habe immer deprimiert da gesessen und mich gefragt, was das für "Freunde" sind. Und dann habe ich mir immer wieder gedacht - egal. Ich nehme das zu persönlich, wahrscheinlich haben sie es nur vergessen. Oder es ging nicht. Und außerdem muss ich nicht überall dabei sein.
Aber irgendwann war ich nirgends mehr dabei. Und selbst das gestern.. Und heute.. Selbst (P) war es wohl zuviel mit mir. Obwohl ich eigentlich.. nichts getan habe. Aber ich bin nicht cool wie (F) oder einfallsreich wie (L) oderoder.. keine Freundin, die man ewig kennt.. Keine, mit der man groß was anfangen kann. Eher.. als Mitbringsel.. Oder.. Ersatz.
Wir sehen uns.. Freitag dann oder? - Ja.. äh.. wir schreiben nochmal.
Freitag stand eigentlich fest, seit nun fast einer Woche.. Aber zwei Tage hintereinander etwas mit mir zutun zu haben scheinen selbst ihn zu überfordern.
Aber wisst ihr.. Ich würde es mit mir auch nicht lange aushalten. Nicht, seit ich (A) damals in die Arme gefallen bin und liegen blieb und das aus mir wurde, was ich heute bin..
Es ist nicht schön, sich die Wahrheit eingestehen zu müssen.
Er
Er will mich nicht mehr. Und ich will ihn nicht mehr. Und das soll auch so sein.
Was mir bei all dem Angst macht: Vielleicht bin ich tatsächlich an mehr Schuld, als ich je zugeben wollte. Was, wenn.. Ich wirklich zuviel wollte, zuviel verlangt habe. Zuviel selbstverständlich war.
Was, wenn nicht nur er mich, sondern auch ich ihn zerstört habe..
Vielleicht war ich einfach zuviel.
Es war immer klar, dass er der Dreckskerl war, der mich mit einem Trauma hat liegen lassen.
Dass er derjenige war, der mir mein Leben genommen hat, immer wieder aufs Neue.
Die Tatsache, dass ich möglicherweise einfach nicht.. Nicht zu ertragen bin, kam mir zwar in den Sinn, aber es war immer einfacher zu sehen, was er mir angetan hat.
Aber was, wenn ich ihm auch.. Etwas angetan habe. Was, wenn ich mit meinem sein einfach.. Menschen und vor allem ihn dazu getrieben habe, so zu mir zu sein, weil man mit mir anders einfach nicht kann? Ich rede nicht davon, dass ich es verdient habe.. Sondern davon, dass man wegen mir selbst gar nicht anders zu mir sein kann..
T und die Liebe
Zum ersten Mal sah ich dich so (T). Vorher war mir nie aufgefallen, wie du eigentlich bist.
Klar, wir haben gestern zum ersten Mal eine Unterhaltung nach der anderen geführt.
Und ja, du hast mich fasziniert. Aber wieso - das weiß ich nicht. Ich habe irgendwann immer mehr und mehr in deiner Nähe sein wollen, einfach so. Und ich habe die Unterhaltung in deinem Zimmer extra ausgezögert, ich war wirklich interessiert an dem, was du mir über deine Sammlungen erzählt hast. Und ich wollte dich beeindrucken - wie traurig.. Irgendwie.
Als wir den Film angefangen haben und ich neben dir in deinem Bett gelegen habe und du anfingst, mich zu kitzeln.. War klar, dass hier irgendetwas passiert. Schon vorher - als dein Nachbar gegen 2 Uhr morgens auftauchte und sich mit dir unterhielt und ich daneben stand.. Musste ich mir erschrocken eingestehen, dass ich dich für mich allein haben wollte.
Wie lächerlich - ich wusste.. nein ich weiß nichts über dich. Vom kennen ganz zu schweigen..
Und doch.. wollte ich, dass er geht. Wollte bei dir sein, dir zuhören, einfach.. da sein.
Solche Momente gab es viele, in diesen wenigen Nacht- und Morgenstunden.
Und während wir so rumgeblödelt haben, habe ich immer wieder krankhaft inne gehalten.
Was tue ich hier? Er will etwas von dir.. In wie weit ist das Ernst?
Ich habe dir Fragen gestellt, die wahrscheinlich.. dämlich waren.
Aber von mir ist nicht viel zu erwarten, wenn ich.. Mich hingezogen fühle.
Nicht viel, außer Angst.
Zwischen uns wird nichts laufen. Aus uns wird nichts. Weil es nicht passt, und doch..
Denke ich seit dem ich ins Auto gestiegen habe daran, wie du mich am Rücken streichelst und ich mir tausend Sachen vorstelle.. Aber nichts tue. Nur da liege und hoffe - flehe, dass es nie zu Ende geht.
Wie armselig kam ich mir vor, als ich.. nicht einschlafen konnte, nicht wollte.. Dabei war bereits 6 Uhr morgens und bald musste ich wieder los. Und als ich (P)s Schritte auf dem Flur hörte und davon wach wurde.. Wusste ich, es ist vorbei. Noch die eine Zigarette draußen auf der Terrasse, im grauen, trüben Licht.. Das Feuerzeug, das ich dir gab und es wieder aus deiner Hand nahm und es nicht verhindern konnte, an deinen Fingern entlang zu streichen - unauffällig. (P) hat wahrscheinlich nichts geahnt und ich weiß nicht, ob er irgendetwas davon mitbekommt.. Solange ich nicht angesprochen werde, ist es okay. Und dieser Moment, in dem (P) meinte, ob wir los sollen.. Und ich mich zwang schnell darauf mit einem Ja, wenn du bereit bist..? zu antworten, obwohl ich schreien wollte..
Hinaus in die Welt, so laut ich kann, dass es zu schnell geht.. Das ich zurück in dieses Zimmer will, zurück in deine Arme und einfach nur da liegen, aufgefangen werden.. Dieser Moment tat weh.
Dich zum Abschied zu umarmen, dich anzusehen und zu wissen - zu fühlen, dass wir es so simpel wie möglich gestalten, damit es nicht seltsam wirkt.. Und dann die Treppe herunter zu steigen, mich unauffällig umdrehen, während ich die Tür hinter mir schließe und einen Blick nach oben werfe, nur in der Hoffnung, einen Blick von dir aufzufangen, dich noch einmal anzusehen und alles in diesen Moment zu legen, was möglich ist..
Es ist vielleicht dramatisch, aber so sieht es in mir aus. Und auch wenn ich weder von Liebe noch von Beziehungsgedanken reden kann, kein sexuelles Interesse von meiner Seite besteht und auch sonst.. Ich mir absolut nichts in diese Richtung vorstellen kann..
Habe ich mich trotzdem irgendwie geborgen gefühlt. Was würde ich dafür tun, heute abend einfach neben dir zu liegen, nicht zu sprechen, an nichts zu denken.. Egal, ob du davon ausgingst, dass wir miteinander schlafen oder sonst was passiert..
Ich bin einfach abgrundtief gestört. Empfinde und kann nicht zuordnen. Und wenn doch, dann total unverständlich. Schreibe beinahe eine Liebeserklärung, obwohl es damit nichts zutun hat..
Und muss mir nun zum ersten Mal wirklich eingestehen..
Ich
...
bin
...
einsam.
Und das will ich nicht sehen und ich will es da nicht stehen haben, aber ich werde jetzt nichts löschen. Es bleibt, weil es so ist. Weil ich nicht mehr brauche, als eine Person, die da ist. Nichts verlangt, sich zu nichts verpflichtet und sich nicht in mich verliebt, während ich ekelhaft kalt zu ihr bin, weil ich es anders nicht mehr kann.
Ich könnte heulen bei der Erkenntnis, dass ich allein in der Küche sitze, während meine Lichterkette an der Wand warmes, dumpfes Licht in den Raum strahlt.. Und ich diesen Text hier tippe in dem Wissen, dass sich dadurch auch nichts ändert..
Freunde
Es kann nicht sein, dass alle gegen mich sind. Das ist unmöglich. So ist es einfach!
Und deshalb.. Mache ich etwas falsch. Ich bin eventuell schwer auszuhalten oder.. schwer gern zu haben. Oder..
Was mein genaues Problem ist, weiß ich nicht. Aber Fakt ist, dass sich letztendlich jedes auf irgendeine Weise abwendet. Auch wenn es nur darum geht, sich ein halbes Jahr und länger nicht zu melden. Ich war so oft traurig, dass man nicht an mich dachte, als man eine Gruppe organisierte. Oder dort feiern war oder dort gammeln war oder oder.. Und wenn ich mitgenommen wurde, dann eher aus dem Affekt heraus. Mich anschreiben und etwas ausmachen ist Fehlanzeige.
Ich habe immer deprimiert da gesessen und mich gefragt, was das für "Freunde" sind. Und dann habe ich mir immer wieder gedacht - egal. Ich nehme das zu persönlich, wahrscheinlich haben sie es nur vergessen. Oder es ging nicht. Und außerdem muss ich nicht überall dabei sein.
Aber irgendwann war ich nirgends mehr dabei. Und selbst das gestern.. Und heute.. Selbst (P) war es wohl zuviel mit mir. Obwohl ich eigentlich.. nichts getan habe. Aber ich bin nicht cool wie (F) oder einfallsreich wie (L) oderoder.. keine Freundin, die man ewig kennt.. Keine, mit der man groß was anfangen kann. Eher.. als Mitbringsel.. Oder.. Ersatz.
Wir sehen uns.. Freitag dann oder? - Ja.. äh.. wir schreiben nochmal.
Freitag stand eigentlich fest, seit nun fast einer Woche.. Aber zwei Tage hintereinander etwas mit mir zutun zu haben scheinen selbst ihn zu überfordern.
Aber wisst ihr.. Ich würde es mit mir auch nicht lange aushalten. Nicht, seit ich (A) damals in die Arme gefallen bin und liegen blieb und das aus mir wurde, was ich heute bin..
20. Oktober 2015
You said I'm kind of difficult..
Aus dem Nichts blitzen Bilder auf.
Das Bett.
Ich lege meine Hände schützend über mein Gesicht.
Das Gesicht.
Tränen fließen.
Mein Hals. Seine Hand. Mein Hals. Seine Hand. Mein Hals. Seine Hand.
Ich setze mich auf. Sehe mich um. Sehe an mir herunter. Mein Blick wandert zu meinem Bett.
Gefühl. Ekelhaftes Gefühl. Mir wird schlecht. SO verdammt schlecht.
Ich liege da und er über mir.. Oder neben mir? Oder sogar in.. Fuck.
Seit über einem Jahr bin ich ihn los und trotz allem ist er immer noch da.
Immer noch irgendwo hier.
Ja ich weiß, dass nichts für immer ist.
Das alles irgendwann einmal zu Ende geht.
Und das ist meistens auch gut so..
Aber bitte verurteilt mich nicht, wenn es bei mir nicht nach Plan läuft.
Es ist nicht so, als würde ich es das alles wollen.
Ich kriege es nur ganz einfach nicht.. los.
Das Bett.
Ich lege meine Hände schützend über mein Gesicht.
Das Gesicht.
Tränen fließen.
Mein Hals. Seine Hand. Mein Hals. Seine Hand. Mein Hals. Seine Hand.
Ich setze mich auf. Sehe mich um. Sehe an mir herunter. Mein Blick wandert zu meinem Bett.
Gefühl. Ekelhaftes Gefühl. Mir wird schlecht. SO verdammt schlecht.
Ich liege da und er über mir.. Oder neben mir? Oder sogar in.. Fuck.
Seit über einem Jahr bin ich ihn los und trotz allem ist er immer noch da.
Immer noch irgendwo hier.
Ja ich weiß, dass nichts für immer ist.
Das alles irgendwann einmal zu Ende geht.
Und das ist meistens auch gut so..
Aber bitte verurteilt mich nicht, wenn es bei mir nicht nach Plan läuft.
Es ist nicht so, als würde ich es das alles wollen.
Ich kriege es nur ganz einfach nicht.. los.
5. Oktober 2015
Tiefgründige Alltagsvorgehen und seine Auswirkungen..
Nachdem ich mich vorhin einige Male umentschieden habe,
ob und wenn, was ich essen soll..
Stellte ich fest, dass das Katzenklo mal wieder gesäubert werden müsste..
Also ran und Schaufel in die Hand.. Und beim durchrieseln des Streus kam mir ein Gedanke..
Ich habe mich urplötzlich in einer Erwachsenenwelt wiedergefunden.
Ich bin einfach so reingerutscht, ohne es konkret an einem Punkt fest machen zu können.
Ich habe in dieser Erwachsenenwelt einfache Erwachsenenprobleme, fühle mich deswegen blöd und mache mir Sorgen und Gedanken um Dinge, um die ich mir als Kind zwar teils auch Sorgen machte.. Aber eben in der Kinderwelt.
Ich bin zu schnell "Erwachsen geworden", was vielen Kindern so geht und ging, wenn man sich die Familien ansieht.
Aber das.. DAS ist eine ganz andere Welt. Und irgendwie würde ich am liebsten unter meiner Decke verschwinden und warten, bis es vorbei ist..
Außerdem war heute eh doof.
Ich meine.. Wer zum Teufel stellt sich an einem Montag den Wecker um 6:00, um pünktlich bei der Werkstatt zu sein, geht danach einkaufen und hat alles vor 11 Uhr erledigt?
AN EINEM FREIEN TAG VERDAMMT! Kein normaler Montag - nein.. Mein freier Tag.
Der schon wieder rum ist..
Ich habe bald wieder drei Tage am Stück frei, dann setze ich mich hoffentlich an die Kommis.
Ach, was ist das bloß alles hier..
mhh..
ob und wenn, was ich essen soll..
Stellte ich fest, dass das Katzenklo mal wieder gesäubert werden müsste..
Also ran und Schaufel in die Hand.. Und beim durchrieseln des Streus kam mir ein Gedanke..
Ich habe mich urplötzlich in einer Erwachsenenwelt wiedergefunden.
Ich bin einfach so reingerutscht, ohne es konkret an einem Punkt fest machen zu können.
Ich habe in dieser Erwachsenenwelt einfache Erwachsenenprobleme, fühle mich deswegen blöd und mache mir Sorgen und Gedanken um Dinge, um die ich mir als Kind zwar teils auch Sorgen machte.. Aber eben in der Kinderwelt.
Ich bin zu schnell "Erwachsen geworden", was vielen Kindern so geht und ging, wenn man sich die Familien ansieht.
Aber das.. DAS ist eine ganz andere Welt. Und irgendwie würde ich am liebsten unter meiner Decke verschwinden und warten, bis es vorbei ist..
Außerdem war heute eh doof.
Ich meine.. Wer zum Teufel stellt sich an einem Montag den Wecker um 6:00, um pünktlich bei der Werkstatt zu sein, geht danach einkaufen und hat alles vor 11 Uhr erledigt?
AN EINEM FREIEN TAG VERDAMMT! Kein normaler Montag - nein.. Mein freier Tag.
Der schon wieder rum ist..
Ich habe bald wieder drei Tage am Stück frei, dann setze ich mich hoffentlich an die Kommis.
Ach, was ist das bloß alles hier..
mhh..
Abonnieren
Posts (Atom)