Wenn man etwas ausprobieren möchte und der sogenannte "Freundeskreis" nicht zu einem steht,
ist es nicht einfach sich zu entscheiden.
Im Normalfall finde ich, sollte man einem die Entscheidung selbst überlassen,
es akzeptieren und wissen, dass ich als Person am Besten wissen muss,
ob es funktioniert oder nicht.
Wenn mir jemand versucht zu erklären,
dass es sich eh nicht ändert und diese Erfahrung auf einer drei monatigen Beziehung beruht,
habe ich sehr wohl das Recht zu widersprechen,
da sich meine Erfahrung mit diesem Menschen über Jahre hinweg zieht.
Es klingt nur logisch für mich,
dass es nie wieder so sein kann, wie es war mit meinen "Freunden",
wenn sich diese so sehr dagegen stellen, ohne mich oder ihn wirklich zu kennen.
Außerdem ist meine Schlussfolgerung daher,
dass wenn ich einen Versuch starte und um Hilfe bitte und mir diese verweigert wird,
ich keineswegs noch einmal die unnötige Gefahr eingehen will,
es wieder zu versuchen.
Und wenn alles gut läuft,
werde ich sicherlich nicht weiterhin darum bitten,
da das nur zu unangenehmen Situationen und blöden Sprüchen und Kommentaren führt.
Und wieso sollte ich das Risiko eingehen und noch mehr Stress in eine Beziehung holen,
wenn wir doch dabei sind alles zu bereinigen so gut es geht?
Also sollte es den Menschen klar sein,
dass ich nicht noch einmal damit bei ihnen ankomme und mich lieber auf ihn konzentriere,
als das ich versuche es allen um mich herum recht zu machen,
obwohl die meisten sowieso keinen Grund oder sogar das Recht haben sich in dem Maße einzumischen.
Ich möchte auch noch hinzufügen,
dass ich mich niemals in so eine Gefühlslage versetzen wollte,
als ich es "gebeichtet" habe.
(J) hat zu mir gesagt, dass sie mir prophezeihen kann, dass es nichts wird.
Wir werden sehen.
Aber auf so eine Art und Weise kann man nicht urteilen,
nicht in ihrer Position.
Ich frage mich mittlerweile immer öfter,
was das eigentlich sollte.
Denn mit Sorgen machen hat das für mich nichts mehr zutun.
Alles was ich wollte war mit ihr zu sprechen,
es ihr zu erzählen,
da ich mit diesem Kreis in letzter Zeit vieles zutun hatte.
Ihre Reaktion und ihre Worte waren irgendwie nicht so sinnvoll im Nachhinein.
Anstatt sich dafür zu interessieren,
wie ich es voran bringen mag oder was meine Regeln ihm gegenüber sind,
war es eher wichtig,
dass ich diese Zeit dazu nutzen soll, mich von ihm zu entfernen.
Ich weiß schon ganz genau,
weswegen ich meine Gefühle und Gedanken im allgemeinen zurück halte und diesen Blog dafür erstellt habe.
Entweder bin ich zu kompliziert oder zu hart im Einfühlungsvermögen,
dass im Grunde keine Sau versteht, was bei mir abgeht.
Wenn ich mit jemandem über (A) rede, habe ich oftmals keine großen Worte,
weil ich entweder vor Anfang an weiß,
dass es nicht richtig ankommt oder weil mir einfach bewusst ist,
dass ich es niemals so erklären könnte, dass es jemand nachvollziehen kann.
Es gibt genug verletzte Seelen auf dieser Welt.
Und ich habe nie aufgehört ihn zu lieben
und werde es wahrscheinlich so schnell auch niemals können.
Eigentlich ist es Fakt,
dass wir zusammen gehören.
Auch wenn auf eine seltsame Art und Weise,
aber der Umgang im großen und ganzen stimmt momentan schon.
Sie können mir alle sagen, dass es falsch ist.
Solange mir keiner erzählt, dass genau das Selbe ihnen wiederfahren ist,
können sie mir auch keine Steine in den Weg legen.
Männer ändern sich nicht - das wird wohl wahr sein.
Aber wenn jemand - und davon bin ich von ihm überzeugt - ein herzensguter Mensch war und aus hilflosigkeit zu sowas traurigem geworden ist, kann es vorkommen,
dass er wieder so wird, wie er mal war.
Mit ein paar Veränderungen in die positive Richtung.
Das versteht wahrscheinlich auch wieder niemand,
aber für mich klingts gut und so will ich es auch.
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Schön, dass du da bist.. :)