Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!

22. Januar 2014

Mischmasch

Ich glaube,
dieser Beitrag wird dieses Mal wieder recht lang.
Ich habe vor, einfach drauf los zu schreiben.
Ich habe viel im Kopf.
Es ist wieder soviel geschehen,
ich kann es nicht ordnen.
Gerade übe ich mich wieder in der Gleichgültigkeit.
Ich weiß,
wahrscheinlich bringt das absolut nichts.
Das hat es nie wirklich.
Zumindest bei ihm nicht.
Aber mir fällt einfach momentan nichts anderes ein.

Wie gesagt, mein Schädel ist voll.
Ich glaube,
diese Gedanken in meinem Kopf vermehren sich wie Maden.
Und es werden immer mehr und sie werden immer dicker.
Und manchmal platzen sie.
Widerlich.

Wenn ich nicht bereit bin, etwas anzusprechen und es nicht tue,
ist es irgendwann wieder gut.
Aber selbstverständlich,
nachdem ich erst einmal komplett am Rad dreh.
Wenn ich dann aber mal versuche, alles heraus zu lassen.
Ist es irgendwie abgestempelt unter "Hirnfurz".
Kam raus, hat für Unruhe gesorgt und dann wurde gelüftet.
Nur das Lüften besteht aus schweigen.
Nicht darauf eingehen. Nicht behandeln.
Einfach stehen lassen.

Ich bin so ratlos momentan,
meine Selbstzweifel scheinen wieder zu kehren.
Und diese wollen sich wieder einnisten.
Ich habe keinen Platz für sie.
Sie sollen gehen,
verschwinden.
Ich habe keine Zeit für so einen Schwachsinn.
Mir kam letztens der Gedanke,
dass ich mich mit meinen Selbstgesprächen wahrscheinlich am besten therapieren kann.
Und möglicherweise..
Wenn sich alle Menschen auf der Welt nach diesen Gefühl sehnen,
verstanden zu werden..
Doch alle allein sind.
Das ich möglicherweise nur denke,
dass sich meine "Freunde" durch mich verstanden fühlen,
dass dem aber gar nicht so ist.
Und letztendlich jeder abends ins Bett geht und mit sich selbst spricht,
um verstanden zu werden.
Und dann würde das bedeuten,
dass jeder nach ein und dem selben Gefühl sucht,
aber keiner in dieser Hinsicht richtige Befriedigung erlebt.
Ich finde das traurig.
Ich habe soviele Jahre damit verbracht, Menschen etwas gutes zu tun.
Allein durchs zuhören,
weil es genau das heut zu tage einfach selten bis gar nicht mehr gibt.
Die Zeit und die Möglichkeit und der Wille fehlen dazu.
Aber was, wenn ich es auch nie richtig gemacht habe?
Was,
wenn nachts um 3 aufstehen und zum Bahnhof rasen gar nicht genug war?
Oder gar nicht die Art, die die Menschen gebraucht haben..?

Mit dem zeichnen werde ich vorerst aufhören.
Sein Kommentar hat mich sehr gekränkt.
Ich weiß, dass ich keine Profikünstlerin bin.
Aber man sagt seiner Freundin einfach nicht,
dass andere Dinge faszinierender sind.
Und das ich doch woanders begabter bin.
Das hört sich an, als wäre meine Kunst für'n Arsch.
Aber irgendwie versteht er das nicht.
Keine Begeisterung zeigen können ist eine Sache,
 aber diesen "Fehler" erst auf die Mutter
und dann auf sein Befinden zu schieben finde ich lächerlich.

Ich möchte eigentlich nur ins Bett.
Liegen, schweben und nicht nachdenken.
Gestern abend konnte ich erschreckend ruhig einschlafen.
Zwar habe ich seltsame Sachen geträumt,
aber nichts tragisches - zumindest nichts, was mir zugestoßen war.

Und solche Dinge machen mir Angst.
Sobald jemand wie ich.. mit meiner Persönlichkeit ruhig einschläft,
obwohl eine gravierende Sache nicht geklärt ist, stimmt was nicht.
Gewaltig.
Wenn meine Gleichgültigkeit damit anfing, weiß ich nicht, wie es weiter geht.
Ich möchte die Beziehung und somit den Versuch nicht beenden.
Nur merke ich, wenn jetzt nichts bereinigt wird,
werde ich ätzend.
Alles um mich herum wird scheiße,
jede Kleinigkeit wird mich zerreissen und alles um mich herum wird einstürzen.
Und dann ist der Neuanfang für den Arsch.
Ich kenn mich doch, es fängt dann wieder an mit schlaflosen Nächten,
ich werde nicht zu Arbeit erscheinen,
er wird immer gereizter und hilfloser und irgendwann ist es wieder vorbei.
Weil wir auf dieser Ebene nciht harmonieren, wenn beide durchdrehen.
Ich will doch nur glücklich sein und ich bin selbst dafür verantwortlich, das weiß ich.
Aber wieso verdammt ist es denn so schwer, sich in mich hinein zu versetzen?
Sich in mich hineinzufühlen und aufmerksam zu sein, auf mich einzugehen?
Von welchem Planeten kommen solche Menschen wie ich?
Stern der Unverstandenen Seelen.. uh.
Ach, wie poetisch..

Mich überkommen so viele Gefühle gleichzeitig.
Ich will zu ihm und gleichzeitig eine lange Auszeit.
Ich will schreien und doch bin ich zu ruhig dazu.
Ich denke soviel und finde doch wenig Ausdruck.
Ich möchte weinen und halte mich doch davon ab.

Ich glaube, irgendeine bestimmte Störung habe ich damals davon getragen.
Nur, dass ich damit nicht zum Arzt rennen will.
Wie kommt das denn,
wenn jemand mit einer nicht 100% gesunden Psyche irgendwann dort anfängt zu arbeiten,
wo es von Zerstörung nur so wimmelt.

Bei mir ist es so kompliziert, wenn's darum geht enttäuscht zu werden.
Ich übergehe meine eigenen Grenzen immer wieder - nur für ihn.
Und ich mache mir trotz allem mehr Gedanken darum, wie es ihm damit geht,
als mir.
Und in jedem "Lass mich in Ruhe, ich bin sauer auf dich" Satz
steckt eigentlich sowas wie "Gib dir Mühe, anstatt selbst schlecht drauf zu sein verdammt,
ich mach mir Sorgen darum, dass es doch unfair ist!"

Im Prinzip ist es ja so.
Man braucht mir nicht zu erzählen, dass man ach so traurig und fertig ist.
Oder sich ein schlechtes Gewissen meldet.
Es ist mein Herz. Es ist mein Leben.
Es geht darum, dass mir weh getan wurde.
Und wenn ich jemanden verletzte,
gehts nun mal echt nicht darum, obs mir damit scheiße geht.
Sondern, wie ich es gerade biege.
Blöerweise müssen immer Dinge passieren, die immer bleiben.
In den Erinnerungen.
Ich kann auf meine selbst gemachten Sachen nicht zurück blicken und sagen,
dass ich Mut und guten Zuspruch von ihm bekommen habe.
Aber andersherum ist es vielleicht auch nicht anders.
Nur, dass ich es öfter gesagt und so gemeint habe. Ehrlich und direkt.
Genauso, wie ich mich beschwehre.
Ds negative bleibt eben sogut wie auf Ewig im Gedächtnis.

Meine Schulter tut weh.
Hätte ich wenigstens eine "beste Freundin".
Gut, eine Freundin würde schon reichen..

Mir fällt beim durchlesen auf, 
dass ich es geschafft habe,
in geordnetem Chaos gerade mal die Häfte von all den Dingen zu beschreiben, 
die seit Sonntagmittag geschehen sind.
Bedenke, es ist erst Mittwochabend..

2 Kommentare:

Schön, dass du da bist.. :)