..zumindest würde ich es gern als solchen abstempeln.
Kann ich aber nicht.
Tatsache ist, dass sich langsam alles wieder so einspielt, wie es mal war.
Was die Sache angeht.
Jedes Mal, wenn ich darüber nachdenke, wird mir klar..
Das ich dieses seltsame Ultimatum am Anfang unserer Beziehung niemals gestellt hätte,
wenn es immer nur bei einem Mal am Abend bleiben würde.
Nicht morgens nach dem aufstehen, nicht mittan am Tag um die 4- 5 Mal..
Nicht den ganzen verdammten Tag sondern nur abends zum einschlafen.
Aber so war es nie..
Seit es wieder eine Woche am Stück passiert ist, ist mir schlecht.
Nein, seit wir das Gespräch darüber hatten..
Ich könnte kotzen,ehrlich.
Ich fühle mich innerlich so unglaublich schlecht damit,
will es ihm nicht nehmen, aber..
Seit ich zugesagt habe, seit ich gesagt habe, es ist okay..
Häuft es sich wieder.
Ein Kompromiss scheint nicht möglich zu sein,
ich dachte, er wäre dazu in der Lage..
Aber so ist das nicht. Ich erwähne es immer und immer wieder.
Erst vorhin.. "Es wäre heute der zweite Tag in Folge!", aber das ist ihm doch egal..
Ich weiß nicht,ob ich das so kann.
Mir gehts so beschissen damit..
Ich verstehe es, kann es nachvollziehen und doch ist es wie ein Sturm in meinem Kopf.
Es ist die Sucht, es wäre sonst anders.
So ist es nunmal, aber ganz ehrlich?
Das war mir doch bewusst..
Letztendlich kann ich doch gar nichts dagegen tun..
Schicke ihn los, damit er seinen Willen bekommt und ich hier sitzen kann und darüber nachdenken kann, wie ich es am Besten wieder gerade biege..
Ich hab das Gefühl, dass wir uns wieder vollkommen verlaufen.
Was soll das denn nur?
Wieso ist es so egal, was ich sage?
Ist es das normale Verhalten von jemandem, der abhängig ist?
"Abhängig" ist so ein grauenhaftes Wort.
Ich bin mittlerweile so weit, dass ich mir allen Ernstes überlege selbst damit anzufangen.
Aber nur, damit ich mich nicht mehr so verletzt fühle.
Ich denke, letztendlich würde ich so eine Wut auf mich selbst bekommen deswegen..
Ich war sonst doch so stabil und jetzt tu ich mir so etwas an..
Verdammt, ich wollte das alles nicht mehr.
Ich wollte endlich ein richtiges Leben, ich wollte endlich nach irgendwelchen Abenden nach Hause kommen und mir denken.. "Hey, die meinen vielleicht, es geht ihnen gut, wenn sie alles um sich herum damit verdrängen, aber ich verarbeite, bin ehrlich und treu zu mir und halte durch".
Tja, verschissen.
Ich weiß ganz genau, welche logische Konsequenz sich daraus ergibt,
aber das würde ich wohl kaum durchstehen..
Den Satz "Es ist mir wichtiger mit dir Zeit zu verbringen, als deswegen dahin zu gehen" hat ebenfalls an Bedeutung verloren.. Denn er ist dort und nicht hier.
Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr wird mir bewusst,
dass er davon wohl nie frei werden wird.
Und ich irgendwann tatsächlich die zweite Wahl sein werde.
Denn sobald es eine Möglichkeit gibt, wird diese von ihm genutzt.
Wenn ich nach den zwei Wochen Ferien nicht mehr jeden Tag hier bin,
wird er auch unter der Woche wieder regelmäßig anfangen, weil er bereits jetzt auf unseren Kompromiss scheißt. Weil er nicht anders kann und das ist ja wohl das Schlimme daran..
Ich würde ihm das alles ja gern sagen,
aber dann tickt er nur wieder aus.
Schreit mich wieder an und erzählt mir von all dem Stress,
schiebt es auf das Umfeld und..
Ach was solls..
Aus "unserem Tag" ist heute nichts geworden. Sonntag soll es werden, aber da glaube ich kaum dran.
Ich bin so traurig darüber, dass ich grad wieder anfangen könnte zu heulen.
Das er geht, um seine Leute zu sehen, ist kein Stress.
Aber dass er wieder selbstverständlich diese Sache mitmacht..
Naja.. und jetzt kommt er entweder allein oder mit jmd oder auch nicht und entweder gleich oder doch erst später und überhaupt ist alles einfach nur zum kotzen und scheiße!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Schön, dass du da bist.. :)