Ich habe wohl wieder sowas wie eine Erleuchtung..
Mein Blog ist letztendlich immer der gewesen, dem ich alles anvertrauen wollte und konnte.
Und so wie es aussieht, brauche ich wahrscheinlich auch gar nicht mehr.
Aus irgendeinem Grund bekomme ich immer wieder diesen Gedanken,
dass ich mir doch eigentlich absolut keine Sorgen machen brauche,
was andere Mädels oder ähnliches angeht.
Ich sitze nun schon seit einigen Stunden direkt neben dem Pc von (A) und habe außer dem minimal winzigen Drang, mir selbst weh zu tun..
Eigentlich sonst kein Verlangen irgendetwas heraus zu finden.
Im Grunde ist es doch ganz einfach..
Schreiben ist okay und was sollte es mir bringen, mir den Stress noch einmal anzutun.
Außerdem ist es doch so..
Mein Leben und ich sind wohl dazu verdammt alles heraus zu bekommen,
was notwendig ist, um sich zu entscheiden, wie es weiter geht.
Also brauche ich keine Angst zu haben. Wenn mir jemand fremdgeht oder es auch nur will,
kann ich das so gesehen nicht mal verhindern. Ich muss also versuchen es so aufzubauen,
dass ich daran glaube, dass es nicht geschieht.
Denn wenn es so wäre oder irgendwann sein wird,
ist eine Sache doch ziemlich sicher..
Wenn ich versuche es vorher heraus zu finden,
ist der Schmerz mindestens genau so hoch und letztendlich kann ich es eventuell unterbinden,
aber der Punkt ist.. Wenn es jemand tun will, dann tut er es.
Wenn ich mich damit stresse, mir soviel antue.. Unabhängig davon,
ob es nun so ist oder nicht, dann schadet es mir mehr, als es mir hilft.
Und wer sich dafür entscheidet, der wollte es nie anders.
Also warum hinterher spionieren und versuchen es zu verhindern,
wenn der Gedanke bereits besteht?
Ich werde versuchen, meine Mauer,
die von all diesen schlimmen Dingen in den letzten Jahren bis aufs Kleinste zerstört wurde,
wieder aufzubauen. Mich selbst wieder anzuerkennen und endlich akzeptieren,
dass ich es sowieso nicht ändern könnte.
Ich liebe ihn und er liebt mich und das weiß ich sicher.
Und wenn es irgendwann tatsächlich dazu kommen sollte,
was ich in meiner jetzigen Verfassung weniger glaube und vor allem nicht hoffe,
dann ist es eben so. Wer einem Menschen so etwas antut, macht keinen Fehler.
Es ist eine Entscheidung, jemanden zu betrügen, anzulügen oder irgendetwas vorzuspielen.
Und ich werde natürlich für diese Beziehung kämpfen, weil ich sie will.
Aber wenn sich jemand erst einmal dazu entschieden hat, dann ist es egal,
ob ich Kontakte verbiete, weil ich etwas befürchte oder nachsehe,
ob etwas nicht in Ordnung ist.
Irgendwann wird es rauskommen müssen und dann fühlt man sich zwar wie der letzte Dreck,
aber dann wäre es sowieso passiert. Früher oder später, ob nun mir jemandem,
der mir absolut nicht passt und den ich am liebsten rund um die Uhr beschatten würde oder irgendeinem anderen, mir unbekanntem Menschen.
Was ich immer nur phasenweise sehe ist, dass ich eigentlich eine Frau bin,
die locker drauf ist.
Die innerlich ihr Chaos hat und damit leben kann
und durchaus in der Lage ist anderen Menschen das zu geben, was sie brauchen.
Und ich habe nicht vor mich auf das Niveau anderer zu begeben.
Eifersucht ist in Maßen okay und das bedeutet jetzt nicht,
dass ich alles runterschlucken möchte.
Es bedeutet nur, dass ich mit meinen Gedanken hoffentlich endlich drüber bin und es nun ein Ende hat. Ich werde niemals mehr zu 100% ehrlich sagen können, dass ich ihm vertraue.
Aber ich weiß, dass er darunter leidet,
was er sich all die Jahre geleistet hat und da er nun hoffentlich endlich bereit ist,
will ich ihm die Chance geben. Einen Eindeutigen Beweis, dass er an jemand anderem mehr interessiert wäre als an mir habe ich nicht bekommen, im Grunde genommen gab es,
wenn ich richtig darüber nachdenke.. Keinen Namen in diesen 6(?) Monaten,
der konstant in unserem Leben war. Keine weibliche Person,
bei der irgendwelche seltsamen Sachen waren, die konstant geblieben sind,
außer bei (C) und das war eigentlich auch nur unüberlegt von ihm
und aus der Vergangenheit heraus hochgeschaukelt von mir.
Aber so wie früher, dass es die Ex war, die dauerhaft präsent war oder die andere..
So ist es momentan nicht mehr.
Ich denke, dass sich einiges geändert hat, durchaus auch in meiner Sichtweise und ich glaube,
dass das wirklich gut so ist.
Wir haben unsere Probleme und Auseinandersetzungen, aber ich zeige mich nicht so zufrieden,
wie ich vielleicht wirklich sein sollte.
Er wird mich niemals glücklich machen, wenn ich es nicht bereits bin.
Wenn ich das von ihm erwarten würde in dieser Hinsicht, dann wäre das nicht richtig.
Ich sollte mich nun endlich fangen und ich hoffe sehr,
dass es nun nicht so schnell und eigentlich am Besten gar nicht mehr kippt mit all diesen Gedanken, die ich gerade habe.
Ich weiß doch, was ich mir wert bin und ich weiß, was richtig ist und was nicht.
Und ich habe auch sonst immer keine Probleme gehabt,
allein zu sein oder mein Leben weiter zu leben.
Zwischen den Wochenenden bin ich genauso am Leben wie am Wochenende selbst und das brauche ich wieder.
Ich war stark und selbstbewusst und nicht so heftig unsicher, wie die letzten Wochen..
Das war ich ganz am Anfang und ich habe mich irgendwann wieder verloren.
Sei es durch (J) gewesen, durch (C) oder durch meine Mum und ihre harten Sprüche.
Aber das brauche ich nicht, niemand muss sich so etwas geben..
Und ich sollte endlich mal wieder aus meinem Möchtegernkleinkindloch herauskriechen und wieder anfangen klar zu kommen! :)
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Schön, dass du da bist.. :)