Blind.
Ohne zu hinterfragen.
Berührungen - wie in Watte gepackt.
Aus Angst, etwas zu zerstören.
Vorsicht.
Blicke.
Liebevolles ansehen.
Das Aufsaugen jedes einzelnen Zentimeters.
Lächeln.
Kuss.
Still stehen.
Ein nicht von einander lösen.
Ein Feuerwerk im Herzen.
Lügen.
So schön.
So besonders.
Das Wissen um die Wahrheit.
Das Wissen um die Schönheit der Worte.
Das Wissen um den Schmerz dahinter.
Augen offen.
Brennen auf der Haut.
Tränen.
Verrat.
Dunkelheit.
Der Wunsch, sich aufzulösen.
Ein Schlag ins Gesicht.
Das Absterben des Herzens.
Das Verlernen der Gefühle.
Der Sehnsucht.
Der Sicherheit.
Das Schwinden des Bewusstseins.
Fremd.
Alles und Jeder.
Ausbrechen.
Aus dem Kopf, aus dem Körper.
Umgeben von Menschen,
trotzdem allein.
Glücklich.
Die Anwesenheit erfüllte den Raum mit einer solch unglaublichen Ruhe.
Die Blicke wirkten, wie eine Ewigkeit.
Die Berührungen waren voller Wärme.
Die Worte wie warmer Sommerwind.
Und doch..
Unsicherheit,
Unvollkommenheit.
Nicht genug. Für mich, für ihn, für sie, für alle.
Es war, als würde ich vor dem Spiegel sitzen,
mir dabei zu sehen, wie ich jeden Milimeter meiner Haut mit Strichen fülle.
Als würde ich mich selbst anschreien, damit aufzuhören.
Als stünde ich neben meiner Hülle.
In solchen Momenten gehörte mein Körper nicht mehr zu mir.
In solchen Momenten musste ich mich auslöschen.
Miststück.
Liebe Pusteblume.
AntwortenLöschenBeim Lesen dieser Zeilen habe ich gänsehaut bekommen. Sie sind irgendwie beängstigend.
Ich weiß zwar nicht was genau los ist aber ich schicke dir eine Umarmung!!!
Liebe Pusteblume,
AntwortenLöschenich möchte mich Davina anschließen: Das sind unheimliche und schöne Worte, und auch wenn ich nicht genau weiß, was sie für dich im Moment bedeuten, ist der Schmerz und die Wut und die Traurigkeit dahinter deutlich zu spüren. Auch ich sende dir eine tröstende Umarmung, wenn du magst!
Hm, ich habe mich eingeschränkt gefühlt, weil ich dachte, auch hier eine Maske tragen zu müssen, nicht ehrlich sein zu können und kindische und wütende Seiten verstecken zu müssen. Das Schlimmste an der Sache war, dass ich sie mir selbst zuzuschreiben hatte. Man baut irgendein Bild von sich auf, weckt irgendwelche Erwartungen in Menschen und damit sitzt man dann da... und ich gebe mich nun mal oft so vernünftig, rational und besonnen.
Deine Posts sind ja häufig recht kryptisch, aber das finde ich überhaupt nicht schlimm! Es ist schön, wenn jemand um des Schreiben willens schreibt. Bitte leg das nicht ab, das ist wunderbar :)
Meine Ausbildung ist keine Ausbildung im eigentlichen Sinne, sondern eine "postgraduale Weiterbildung" nach dem Diplom. Das ist alles relativ frei in der Zeiteinteilung. Wenn ich eine paar Monate krank bin, hänge ich diese in der praktischen Ausbildung einfach hinten dran und hole die Theoriekurse nach Belieben auf. Eigentlich möchte ich gerne nochmal eine stationäre DBT mit Traumafokus machen, das wären dann ca. 10 Wochen. Aber ich bin noch auf keiner Liste oder so.
Wie geht es dir inzwischen auf deiner neuen Stelle? Ist das mulmige Gefühl verschwunden oder hast du immer noch Sorge, alls könnte sich wieder als Albtraum herausstellen?
Mir geht es gut, danke :) Bald habe ich Urlaub und ich freue mich schon sehr!
Allerliebste Grüße <3