Du hast kein Recht darauf zu verurteilen, auf welche Weise ich mich gerettet habe, nachdem du alles zerbrochen hast!

29. Dezember 2014

Es passiert wirklich..

Ich treffe ihn morgen.
Morgen.

Irgendwann abends wird er vor meinem Haus stehen und die Straßenlaternen werden bereits an sein und den Schnee in warmen Farben beleuchten.
Und ich werde auch da stehen und..

Ich bin etwas ratlos, es geschieht tatsächlich und ich weiß nicht, ob es falsch ist.
Mit jeder Stunde bekomme ich mehr Zweifel und irgendwie hoffe ich fast, dass es doch nicht stattfindet.
Und gleichzeitig will ich es, so sehr will ich es..

Nie ist in meinem Leben irgendetwas genau so gelaufen, wie ich es wollte oder mir vorgestellt habe.
Ich habe zwar meine eigene Wohnung und mein Haustierchen, die zwei wichtigen Dinge,
von denen ich geträumt habe, seit ich denken kann..
Aber sonst ist immer alles auf Umwegen passiert.
Und das ist okay, damit findet man sich igendwann ab.
Man kommt ja irgendwie zum Ziel, nur eben anders, als man es vielleicht lieb hätte.

Und jetzt steht dieses Treffen an, mit einem Menschen, der an sich gut passt,
ziemlich gut, den ich schon fast herbei gerufen habe und ich treffe diese Person im Winter,
wie ich es mir schon oft vorstellte, noch bevor ich ihn kannte.
Und es schneit, es schneit so wundervoll viel und all das war damals schon mein perfektes Bild von einem perfekten Anfang einer pefekten Geschichte.

Ich habe immer noch Panik, in Etwas hineinzurennen, wovon ich mich vielleicht lange, lange,lange.. nicht erholen werde.
Vor allem ist es ein neuer Mensch in meinem Leben,
der mehr oder weniger freiwillig daran teilhaben möchte und ich will nicht sofort offenbaren, dass meine Psyche das reinste Chaos ist.

Sollte ich einen für mich typischen Anfall bekommen, hoffe ich sehr, dass ich es so, wie ich es mir beigebracht habe, weitgehend kontrollieren kann,
bis ich auf Toilette oder so verschwinden kann.
Meine Angst ist nur, dass ich es nicht ganz auf die Reihe bekomme, weil ich schon seit über einem halben Jahr nichts mehr in die Richtung hatte,
was über einen kurzen gedanklichen Blackout ging.
Also kein zittern, kein hyperventilieren..
Und ich weiß, dass er mir absichtlich keinen Grund dazu geben würde, aber ich kenne meinen Kopf.. Er gibt immer sein Bestes, um mich vom glücklich sein abzuhalten.

Ach,eigentlich wird alles gut werden. Mit Sicherheit. Ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten,
ihm endlich in die Augen zu sehen. Ich glaube, ich lasse ihn nicht los, wenn ich ihn erst mal umarmt hab. Oh man, Gefühle. Zum kotzen.

Gleichzeitig will ich kalt sein, eine Mauer bilden und bereits jetzt schon davon ausgehen,
dass dies das eine und letzte Treffen bleibt.

Ich hoffe, er liest das niemals, niemals, niemals.
Ich verstehe mich ja selbst kaum und das würde jedem normalen Menschen zu denken geben..

1 Kommentar:

  1. Meine Süße,
    Danke sehr.
    Ja, was ich verdient habe ... hm. Unterschiedliche Ansichten ...
    Das auseinandernehmen einer Situation kenne ich auch sehr gut. Aber davon sollten wir uns nicht verrückt machen lassen.
    Jammern ist erlaubt, wenn es dich befreit.

    Wenn man gar nicht mehr lachen kann ... das ist traurig. Ich freue mich, dass auch du es noch kannst.

    Oh ja, ich habe wirklich wunderbare Freunde. Eine besondere Freundin von mir kennt meine ganze Geschichte, andere kennen nur einen Teil. Ich bin über jeden dieser Menschen dankbar, die Teil meines Lebens sind, denn sie sind immer da für mich.

    Alles Liebe dir,
    Lovely

    Oh und wie war das Treffen, erzähl? :D

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Schön, dass du da bist.. :)