Ich wusste, dass ich dich treffen würde.
Ich wollte es ja endlich, endlich, endlich.
Um zu sehen, wie ich reagiere, wie du reagierst.
Es war geplant.
Und selbst für den Fall, dass ich mich an meinem Geburtstag selbst zerstören würde,
so wüsste ich wenigstens, woran ich bin.
Jetzt,
im verdammten Jahr 2016.
Vor 8 Jahren lernte ich dich kennen.
Vor 6 Jahren war ich glücklich.
Und vor 5 Jahren begann der Alptraum.
Ich habe seit September nichts von dir gehört.
Nur über andere und diese habe ich aus meinem Leben verbannt,
damit es nicht mehr geschieht.
Dann fand ich heraus, dass du auf einer Feier bist.
Einer Feier, die perfekt wäre zum reinfeiern in meinen Geburtstag.
Und ich ging hin.
Ganz unauffällig, als würde ich keine Ahnung haben.
Weißt du, ich habe dich sofort gesehen.
Dich sofort erkannt.
Und es tat weh.
Ich hatte oft überlegt, auf die Toilette zu gehen und eine Attacke zuzulassen.
Ich hätte kotzen, weinen, schreien können.
Jedem erzählen, wie schlimm es ist.
Doch war ich nicht sicher, ob es mein echtes Empfinden war oder nur das, womit ich gerechnet hatte und es ja nun eintreffen MUSSTE.
Du warst unter Drogen,
jedes Mal ein angespannter Gesichtsausdruck,
wenn du an mir vorbei liefst.
Immer wieder schwankte ich zwischen Ekel und...
Gefühl von Einsamkeit? Zuneigung? Vermissen?
Als mich (M) heim gefahren hat und ich kurz nach 4 Uhr in der Früh halbnackt im Bad stand..
Mich im Spiegel ansah und bemerkte, wie heftig ich am heulen war..
Fing ich an, mich fertig zu machen.
Ich schrie mich an, während ich mir in die Augen sah.
Ich analysierte den Abend und zählte auf, auf was ich mich eingelassen hatte.
Irgendwann fühlte es sich an, als würde ich einer Freundin zureden.
Irgendwann gegen halb 6 schlief ich ein...
Und als ich am 6. März erwachte und fest stellte, dass ich nun 23 bin..
Ging es mir gut.
(A), du fehlst nicht. Das, was wir zwischenzeitlich immer wieder hatten, das fehlt eventuell.
Aber nicht du. Du warst nichts Besonderes mehr.
Nur ein Mensch, der irgendwie kleiner wirkte.. Auf Droge war und.. schon wieder das alte Leben angeschlagen hatte.
Du fehlst nicht, du tust mir nicht mal mehr Leid.
Es ist, als würde ich... ruhig zu mir und dir sprechen können.
Danke (A), dafür, dass du öffentlich zugesagt hattest und ich somit die Chance hatte dich zu sehen, mich damit zu konfrontieren und mich ein letztes Mal so aus zu heulen vor mir selbst,
die Realität endlich nach all der langen Zeit zu sehen...
Du bist irgendwo und ich bin irgendwo und es wird niemals wieder einen gemeinsamen Platz für uns geben. Und das wird endlich Zeit.
Jetzt muss ich nur noch irgendwie irgendwann daran arbeiten,
mich auf jemanden einzulassen, der nicht du ist.
Und immerhin ist es nun greifbar für mich, das Eingeständnis, dass ein Teil von mir dich niemals wegsperren kann und das sogar... okay ist.
Aber ich dich eben nicht mehr will.
Das sind so traurige Worte... :(
AntwortenLöschenAber trotz allem, wünsche ich dir noch alles Liebe und Gute zum Geburtstag! ♥
Ach so und zu deinem Kommi; die andere Einrichtung? Also wo ich dann das Praktikum nachholen werde? Ja, das ist die Grundschule. Hoffe, das klappt! :)
AntwortenLöschenIch hab dich für den Liebster Award nominiert, falls du magst :)
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